DE247287C - - Google Patents
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- DE247287C DE247287C DENDAT247287D DE247287DA DE247287C DE 247287 C DE247287 C DE 247287C DE NDAT247287 D DENDAT247287 D DE NDAT247287D DE 247287D A DE247287D A DE 247287DA DE 247287 C DE247287 C DE 247287C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B39/00—Increasing wheel adhesion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
KAISERLICHESIMPERIAL
PATENTAMT.PATENT OFFICE.
PATENTSCHRIFTPATENT LETTERING
- Ja 247287 KLASSE 63 c. GRUPPE- Yes 247287 CLASS 63 c. GROUP
ALFRED RUTT in LONDON.ALFRED RUTT in LONDON.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vomFor this registration, the examination according to the Union Treaty of
20. März 1883March 20, 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 16. Juni 1908 anerkannt.Recognized on December 14, 1900 on the basis of registration in England on June 16, 1908.
die Prioritätthe priority
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche die Kreiselwirkung eines sich schnell drehenden Kreiselrades ausnutzt, um dem Schlingern eines Wagens, d. h. jeder unbeabsichtigten seitlichen Abweichung der Hinterräder des Fahrzeuges von der Spur der Vorderräder entgegenzuwirken. Die Wirkung des Kreisels ist an und für sich bekannt. Schlick hat sie z. B. benutzt, um die beim hohen Seegang entstehende schlingernde Bewegung eines. Schiffes zu hemmen. Die Wirkungsweise solcher Kreisel besteht darin, daß sie jeder Kraftwirkung, die bestrebt ist, die Richtung der Kreiselachse zu ändern, einen hohen Widerstand entgegensetzt. Bei dem Gegenstand . vorliegender Erfindung wird in einem Wagen ein rasch laufendes Kreiselrad mittels eines Kreuzgelenkes eingebaut.' In dem Augenblick, wo sich bei dem Wagen eine Schlingerbewegung einstellt, sucht ein Hebelmechanismus o. dgl. die Achsenrichtung des Kreisels zu ändern. Die Wirkung des Kreisels tritt dann zum Vorschein und erzeugt eine hohe Gegenkraft, welche der Schleuderbewegung des Wagens unmittelbar entgegenwirkt.The invention relates to a device which the gyroscopic effect of a uses rapidly rotating impeller to prevent the rolling of a car, d. H. any unintentional lateral deviation of the rear wheels of the vehicle from the track of the front wheels to counteract. The effect of the top is known in and of itself. Silt has she z. B. used to prevent the lurching movement of a. Inhibit ship. The mode of action of such gyroscopes is that they which strives to change the direction of the gyro axis, a high resistance opposed. With the subject. The present invention is a rapidly rotating impeller by means of a car in a car Universal joint installed. ' At the moment when the car begins to roll a lever mechanism or the like seeks to change the axis direction of the gyro. The effect of the top then appears and creates a high counterforce, which directly counteracts the skidding movement of the car.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar zeigtThe drawing represents an embodiment of the invention, namely shows
Fig. ι eine Seitenansicht eines mit Kreisel versehenen Kraftfahrzeuges,Fig. Ι a side view of a gyroscope provided motor vehicle,
30. Fig. ia eine Draufsicht eines Gleithebels,30. Fig. Ia a plan view of a sliding lever,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Kreisel vorrichtung, Fig. 2 is a plan view of the gyro device,
Fig. 3 die Aufhängung des Kreiselrades, ·
Fig. 4 eine Ansicht teilweise im Schnitt eines Einzelteiles.Fig. 3 the suspension of the rotor, ·
Fig. 4 is a view partially in section of an individual part.
. Das Kreiselrad g (Fig. 1 und 2) ist mittels eines Kreuzgelenkes (Fig. 3 und 4) in dem Arm h1 des Halters h derart gelagert, daß seine Achse jede beliebige Winkelstellung zur Vertikalen annehmen kann. Der Halter h ist mit dem Rahmen H des Wagens, welcher sich auf der Zeichnung nach rechts bewegt, fest verbunden. Das Kreiselrad g wird durch eine geeignete Vorrichtung auf eine sehr hohe Umdrehzahl gebracht. Diese Vorrichtung ist beispielsweise in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellt worden und besteht aus einem Reibungsrad a, das sich an das Schwungrad A des Motors anlegt und erhält dadurch eine Drehbewegung. Das Reibungsrad α ist in einem Arm b gelagert, der bei c an dem Rahmen des Fahrzeuges angelenkt ist. Eine Feder d drückt den Arm b nieder und dadurch das Reibungsrad a mit gleichbleibendem Druck gegen den Umfang des Schwungrades A. Die Achse des Reibungsrades α ist mit einer biegsamen Welle e verbunden, die zur Achse f des Kreisels g führt. Diese Verbindung wird zweckmäßig durch Sperradgetriebe, eine Federkupplung 0. dgl. erreicht, so daß der Kreisel nur in einer Richtung, welche der Vorwärtsbewegung des Wagens entspricht, gedreht werden kann. Der Kreisel kann, an beliebiger Stelle des Wagens angebracht sein. Bei der dargestellten Aus-. The gyro wheel g (Fig. 1 and 2) is mounted by means of a universal joint (Fig. 3 and 4) in the arm h 1 of the holder h in such a way that its axis can assume any angular position to the vertical. The holder h is firmly connected to the frame H of the carriage, which moves to the right in the drawing. The impeller g is brought to a very high speed by a suitable device. This device has been shown, for example, in FIGS. 1, 2 and 4 and consists of a friction wheel a, which rests against the flywheel A of the engine and thereby receives a rotary movement. The friction wheel α is mounted in an arm b which is articulated at c on the frame of the vehicle. A spring d presses the arm b down and thereby the friction wheel a with constant pressure against the circumference of the flywheel A. The axis of the friction wheel α is connected to a flexible shaft e which leads to the axis f of the gyro g . This connection is expediently achieved by means of a ratchet gear, a spring clutch, etc., so that the gyro can only be rotated in one direction which corresponds to the forward movement of the carriage. The gyro can be attached anywhere on the car. In the illustrated embodiment
führungsform ist er an einer Seite unter dem Rahmen des Fahrzeuges angeordnet. Das Kreiselrad muß für jedes Fahrzeug von passendem Durchmesser und Gewicht sein, und die Achse f muß so gelagert sein, daß der Kreisel beim Schlingern des Fahrzeuges stark mitschwingen und sich dann wieder aufrichten kann. In dem Moment, in dem der Wagen zu schlingern anfängt, wird durch eine geeignete Vorrichtung die Achse des Kreisels aus ihrer normalen Richtung verschoben. Diese Verlegung der Achsenrichtung erzeugt dann auf die Stützpunkte des Kreiselrades einen starken Gegendruck, welcher der Schlingerbewegung des Wagens entgegenwirkt. Die auf den Fig. 1 und 2 gezeichnete Vorrichtung hat sich für das rechtzeitige Ausschwenken des Kreisels aus der Senkrechten als besonders zweckmäßig erwiesen. Der untere Teil der Achse f ist lose in einem Schlitz i eines drehbaren Gleithebels / gelagert (Fig. 1 und ia), der bei k an einem Bolzen angelenkt ist, der am unteren Ende des Trägers h gebildet ist und durch geeignete Mittel gehalten wird.guide it is arranged on one side under the frame of the vehicle. The gyro wheel must be of a suitable diameter and weight for each vehicle, and the axis f must be mounted in such a way that the gyro can vibrate strongly when the vehicle rolls and then straighten up again. At the moment when the carriage begins to roll, the axis of the gyro is shifted from its normal direction by a suitable device. This shift in the direction of the axis then generates a strong counter-pressure on the support points of the impeller, which counteracts the rolling movement of the car. The device shown in FIGS. 1 and 2 has proven to be particularly useful for swiveling the gyro out of the vertical in good time. The lower part of the axis f is loosely mounted in a slot i of a rotatable slide lever / (Fig. 1 and ia) which is articulated at k on a bolt which is formed at the lower end of the carrier h and is held by suitable means.
Dieser Hebel ist durch ein Gelenk j1 mit dem eigentlichen Gleithebel j2 verbunden, der an seinem freien Ende ein mit Gummi überzogenes Rad m trägt, dessen Umfang so gestaltet ist, daß das Rad leicht über Hindernisse auf dem Wege hinwegrollen kann und es besonders dagegen sichert, daß es in Straßenbahnschienen oder Gitter eingeklemmt wird. Statt eine Feder F zum Herabziehen der Stange j2 anzuordnen, kann das Rad m so schwer gemacht werden, daß es stets auf dem Wege rollt und nicht unnötig springt. Das Rad m ist in einem gabelförmigen Teil m1 der Stange f2 gelagert, und um seine Wirksamkeit zu erhöhen und die Wirkung der Vorrichtung sehr empfindlieh zu machen, ist die Gabel m1 bei m2 an der Stange j2 angelenkt. Die Gabel m1 ist mit einem Hebelarm η versehen, der mit einer Stange 0 verbunden ist, die in einer ähnlichen Weise mit einem Hebelarm p verbunden ist, der mit dem Gleithebel / an dessen Gelenkpunkt fest verbunden ist. Die Rolle m und die Stange j2 können so ausgeführt werden, daß sie zeitweilig von dem Wagen abgehoben werden können. Es ist dann zweckmäßig, eine geeignete Vorrichtung zu treffen, die zu derselben Zeit den Antrieb des Kreisels abstellt. Dies kann natürlich in vielfacher Weise ausgeführt werden.This lever is connected by a joint j 1 to the actual sliding lever j 2 , which carries a rubber-coated wheel m at its free end, the circumference of which is designed so that the wheel can easily roll over obstacles on the way and especially against it ensures that it is trapped in tram rails or bars. Instead of arranging a spring F for pulling down the rod j 2 , the wheel m can be made so heavy that it always rolls on the way and does not jump unnecessarily. The wheel m is mounted in a fork-shaped part m 1 of the rod f 2 , and in order to increase its effectiveness and to make the action of the device very sensitive, the fork m 1 is articulated at m 2 on the rod j 2. The fork m 1 is provided with a lever arm η which is connected to a rod 0 which is connected in a similar manner to a lever arm p which is firmly connected to the sliding lever / at its pivot point. The roller m and the rod j 2 can be designed so that they can be temporarily lifted from the carriage. It is then advisable to find a suitable device which switches off the drive of the gyro at the same time. This can of course be carried out in a number of ways.
Das Kreuzgelenk, das zur Aufhängung des Kreisels dient, kann natürlich sehr verschiedene Ausführungsformen annehmen. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei Ausführungsbeispiele, die sich als besonders zweckmäßig erwiesen haben.The universal joint that is used to suspend the top can of course be very different Adopt embodiments. 3 and 4 show two embodiments that have proven to be particularly useful.
Der Kopf f1 der Achse f ruht in einem halbkugelförmigen Lager, das zweckmäßig mit Kugellagern versehen · ist. Statt eines solchen Lagers kann auch ein gewöhnliches Kugellager und in der Nähe des oberen Endes der Achse f ein Kreuzgelenk oder eine ähnliche gelenkige Verbindung verwendet werden. Die Achse f kann auch in einem Lager h% (Fig. 4) fest gelagert sein, das am äußeren Ende eines zylindrischen Armes h3 vorgesehen ist, der in einer an dem Träger h angeordneten Muffe derart gelagert ist, daß er sich achsial drehen kann, wenn die Achse g schwingt. Die Schraube A4 verhindert, daß sich der Arm h3 in der Längsrichtung verschiebt. ( The head f 1 of the axis f rests in a hemispherical bearing which is expediently provided with ball bearings. Instead of such a bearing, an ordinary ball bearing and near the upper end of the axis f a universal joint or a similar articulated connection can be used. The axis f can also be fixedly mounted in a bearing h % (FIG. 4) which is provided at the outer end of a cylindrical arm h 3 which is mounted in a sleeve arranged on the carrier h in such a way that it can rotate axially when the axis g swings. The screw A 4 prevents the arm h 3 from shifting in the longitudinal direction. (
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:The mode of operation of the device described is as follows:
Die Drehung des Reibungsrades α wird durch die biegsame Welle e auf die Achse f und daher auch auf das mit dieser fest verbundene Kreiselrad g übertragen. Wenn das Fahrzeug schlingert, d. h. wenn die Hinterräder plötzlich eine seitliche Verschiebung erhalten, so ändert sich die Stellung des Rades m in bezug auf die der Hinterräder des Kraftfahrzeuges, und der Gleithebel j2 läuft nicht mehr parallel zu dem Rahmen H, sondern stellt sich schräg zu diesem ein. Die seitliche Bewegung des Hebels j2 verursacht mittels des Hebels / eine Neigung oder Schwingung der Achse f, wodurch die Richtung der Kreiselachse aus der normalen Stellung hinausge- go schoben wird. Dies verursacht auf den Stützpunkten des Kreiselrades einen Gegendruck, der seitlich gegen den Rahmen des Fahrzeuges, entgegengesetzt zur seitlichen Gleitbewegung, gerichtet ist und das Gleichgewicht des Fahrzeuges wirksam aufrechterhält oder wieder herstellt. Wenn die seitliche Gleitbewegung sehr stark ist, wird das Gleitrad m gezwungen, sich in einem Winkel zu der Gleitstange j2 zu drehen, wodurch der Arm η gedreht wird·, der an der Stange 0 zieht und dadurch den Arm p dreht. Da der letztere mit dem Hebel j verbunden ist, so wird dieser dem Zuge des Armes j> zu folgen bestrebt sein. Er kann sich aber nicht unabhängig drehen, weil er mit der Stange / gelenkig verbunden ist. Auf diese Weise wird zwischen diesen miteinander verbundenen Teilen ein Gegendruck erzeugt, der die Vorrichtung außerordentlich empfindlich macht.The rotation of the friction wheel α is transmitted by the flexible shaft e to the axis f and therefore also to the gyro wheel g firmly connected to it. If the vehicle lurches, ie if the rear wheels suddenly receive a lateral displacement, the position of the wheel m changes with respect to that of the rear wheels of the motor vehicle, and the sliding lever j 2 no longer runs parallel to the frame H, but tilts to this one. The lateral movement of the lever j 2 causes the axis f to incline or oscillate by means of the lever /, as a result of which the direction of the gyro axis is pushed out of the normal position. This causes a counter-pressure on the support points of the impeller, which is directed laterally against the frame of the vehicle, opposite to the lateral sliding movement and effectively maintains or restores the vehicle's equilibrium. When the lateral sliding movement is very strong, the slide wheel m is forced to turn at an angle to the slide rod j 2 , thereby turning the arm η which pulls on the rod 0 and thereby turns the arm p. Since the latter is connected to the lever j , this will strive to follow the course of the arm j>. However, it cannot rotate independently because it is articulated to the rod /. In this way, a counter pressure is generated between these interconnected parts, which makes the device extremely sensitive.
Claims (2)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247287C true DE247287C (en) |
Family
ID=506093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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