DE246969C - - Google Patents
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- DE246969C DE246969C DENDAT246969D DE246969DA DE246969C DE 246969 C DE246969 C DE 246969C DE NDAT246969 D DENDAT246969 D DE NDAT246969D DE 246969D A DE246969D A DE 246969DA DE 246969 C DE246969 C DE 246969C
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- DE
- Germany
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- clapper
- rings
- ring
- lace
- gear plate
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/18—Spool carriers for vertical spools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246969 KLASSE 25 b. GRUPPE
zusammengesetzt ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Spitzenklöppelmaschinen,
bei denen die Gangplatte aus drei gegeneinander beweglichen, mit Schlitzführungen
für die Klöppel versehenen Ringen zusammengesetzt ist und die Bewegung der Klöppel von einem Ring zum anderen durch
vom Jacquard werk angetriebene Schieber bewirkt wird.
Klöppelmaschinen dieser Art sind zwar an sich
ίο nicht mehr neu. Von den bisherigen unterscheidet
sich aber der Erfindungsgegenstand hauptsächlich dadurch, daß innerhalb und außerhalb der in einer wagerechten Ebene
konzentrisch angeordneten drei Gangplattenringe noch je ein weiterer, feststehender konzentrischer
Ring vorgesehen ist, welche mit den Klöppelführungen der Gangplattenringe
korrespondierenden radialen Schlitzen als Führung für die die Klöppel bewegenden Schieber
ausgestattet sind.
Diese Maschine ermöglicht eine solche Bewegung der Klöppel, daß eine genaue Nachahmung
der Handarbeit stattfinden kann und somit alle Handklöppelmuster mit ihr hergestellt
werden können. Dabei wird aber durch die besondere Einrichtung der Maschine zugleich
erreicht, daß das entstehende Spitzengeflecht zugleich genau in der gleichen Weise
aufgenommen und abgeleitet werden kann, wie bei den üblichen Spitzenklöppelmaschinen,
daß insbesondere auch das Geflecht auf einem Dorn geflochten und dabei durch Hilfsfäden
vorübergehend zu einem geschlossenen Schlauch ausgebildet werden kann, um so Verzerrungen
beim Abziehen zu vermeiden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. ι die Hälfte einer solchen Maschine im Grundriß und Fig. 2 einen lotrechten Schnitt
nach Linie A-A der Fig. 1 in größerem Maßstabe,
während die Fig. 3 bis 9 die Wirkungsweise erläutern.
In dem Ausführungsbeispiele ist angenommen, daß die Maschine mit 22 Klöppelpaaren,
d. h. also mit 44 Klöppeln arbeitet. Diese befinden sich in ihrer Ruhelage auf einem
festen Ring α, welcher mit der Maschinenplatte b in einem Stück hergestellt gedacht
ist. Diese Platte b ist durch Arme c mit einem Flansch d verbunden, welcher auf dem
Tisch β festgeschraubt ist. Die Klöppel sind dabei mit einem prismatischen Fuß f in entsprechend
geformtem radialen Schlitz g des oben erwähnten Ringes verschiebbar, und ihre
Fäden sind an der bei Klöppelmaschinen üblichen Weise nach einem zentral über der
Maschine angeordneten Fadensammler und Aufnehmer geführt, von wo aus die Ableitung
des gebildeten Spitzengeflechts ebenfalls mit bekannten Mitteln erfolgt.
Auf der Außenseite und auf der Innenseite des feststehenden Ringes α ist je ein beweglicher
Ring h bzw. i angeordnet, welche um bzw. in dem festen Ring α kreisen können
und welche ebenfalls mit radialen Schlitzen k
bzw. / versehen sind, die mit denen des festen
Ringes korrespondieren, so daß die Klöppel von dem festen Ring α nach Belieben auf
den einen oder den anderen dieser beweglichen Ringe h bzw. i bei Stillstand derselben herübergeschoben
werden können. Die Bewegung dieser Ringe h und i erfolgt nun in der Weise,
daß sie periodisch gedreht werden, und zwar jedesmal um den Schlitzabstand, so daß in
ίο der Ruhelage die Schlitze k und / mit den
Schlitzen g in gemeinsamen Radialen liegen und somit die oben erwähnte Verschiebung
der Klöppel von dem festen auf einen der beweglichen Ringe und umgekehrt möglich ist.
Dabei werden die beiden Ringe h und i immer im entgegengesetzten Sinne bewegt, wobei
aber die Drehrichtung nach Belieben gewechselt werden kann. Zur Erzielung dieser Drehung
sind die Ringe h und i im Beispiel je
ao mit einem Zahnkranze versehen, mit denen Zahnräder m bzw. η in Eingriff stehen, deren
Achsen durch ein Schaltwerk periodisch angetrieben werden, wobei deren Wirkungsweise
von einem Musterwerk aus derart geregelt wird, daß die Ringe h, i je nach Bedarf Rechtsoder Linksdrehung erhalten.
Um endlich die Bewegung der Klöppel von dem einen der beschriebenen Ringe a,h, i bewirken
zu können, sind außen und innen auf der Maschinenplatte b noch die festen Ringe 0
und p befestigt, welche ebenfalls mit denen des Ringes α korrespondierende radiale Schlitze
enthalten. In diesen sind Schieber q bzw. r angeordnet, welche durch an sie angreifende
Hebel s bzw. t so bewegt werden können, daß sie dabei die Klöppel von einem zum anderen der
Ringe a, h, i bewegen. Dabei erfolgt die Bewegung
der Schieber q, r selbstredend in Abhängigkeit von einem Musterwerk, so daß sie
ganz nach Belieben des Arbeitenden, d. h. ganz nach Maßgabe des jeweils herzustellenden
Musters in Tätigkeit gesetzt werden und die Länge der Bewegung entsprechend geregelt
wird, je nachdem der betreffende Schieber einen Klöppel von einem beweglichen Ring
auf den festen Ring α oder umgekehrt von
diesem auf einen der beweglichen Ringe überführen soll. Damit hierbei das Musterwerk
nicht zu sehr belastet wird, läßt man vorteilhaft an die Hebel s, t besondere Platinen angreifen,
welche dann von dem Musterwerk aus so eingestellt werden, daß sie von einem stetig
auf und ab bewegten Maschinenteil erfaßt werden oder nicht.
In den Fig. 3 bis 9 ist die Wirkungsweise der soweit beschriebenen Maschine erläutert.
Dabei zeigen die Fig. 3 bis 6, wie das Dre- ■ hen der Fäden der einzelnen Klöppelpaare zustande
kommt, während die Fig. 7 bis 9 das Kreuzen der Fäden zweier Klöppelpaare verdeutlichen.
Selbstredend könnten dabei auch die Klöppelpaare weiter voneinander entfernt
liegen. Es wäre dann nur eine mehrmalige Teildrehung der beweglichen Ringe h und i
erforderlich.
Claims (1)
- Patent-A ns PRu ch:Spitzenklöppelmaschine, bei welcher die Gangplatte aus drei gegeneinander bewegbaren, mit radialen Schlitzführungen für die Klöppel versehenen Ringen zusammengesetzt ist und die Bewegung der Klöppel von einem Ring zum anderen durch vom Jacquard werk angetriebene Schieber bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb und außerhalb der in einer wagerechten Ebene liegenden drei Gangplattenringe (a, h, i) noch je ein weiterer, feststehender, konzentrischer Ring (0 bzw. j>) angeordnet ist, welche mit den Klöppelführungen der Gangplattenringe (a, h, i) korrespondierenden radialen Schlitzen als Führung für die Schieber (q, r) ausgestattet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246969C true DE246969C (de) |
Family
ID=505802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246969D Active DE246969C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246969C (de) |
-
0
- DE DENDAT246969D patent/DE246969C/de active Active
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