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DE1230961B - Mustervorrichtung fuer vielsystemige Rundstrickmaschinen - Google Patents

Mustervorrichtung fuer vielsystemige Rundstrickmaschinen

Info

Publication number
DE1230961B
DE1230961B DEN19579A DEN0019579A DE1230961B DE 1230961 B DE1230961 B DE 1230961B DE N19579 A DEN19579 A DE N19579A DE N0019579 A DEN0019579 A DE N0019579A DE 1230961 B DE1230961 B DE 1230961B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sample
pattern
feet
slide
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19579A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Nuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN19579A priority Critical patent/DE1230961B/de
Publication of DE1230961B publication Critical patent/DE1230961B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/322Cam systems or assemblies for operating knitting instruments in circular knitting machines with needle cylinder and dial
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • D04B15/76Pattern wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Mustervorrichtung für vielsystemige Rundstrickmaschinen Die Erfindung betrifft eine Mustervorrichtung für vielsystemige Rundstrickmaschinen, bei der übereinander angeordnete, rotierende Musterscheiben nacheinander mit den Musterfüßen von Musterschiebern zusammenarbeiten, die in den Zylindernuten gelagert und durch einen vertikal verstellbaren, trichterförmigen Schloßkanal auf die Höhe der jeweiligen Musterscheibe in vertikaler Richtung einstellbar sind.
  • Bei einer bekannten Mustervorrichtung ähnlicher Art (britische Patentschrift 366 325) ist jeder Musterschieber mit einem Musterfuß und mit einer Anzahl Rastkerben versehen, welche der Anzahl der Musterscheiben entspricht. Die Musterfüße durchlaufen einen vertikal verstellbaren Schloßkanal an einer Stelle des Zylinderumfanges, welcher die Musterfüße verschiebt und auf die Wählscheiben einstellt. Zur Sicherung der eingestellten Lage der Musterschieber dient eine Kranzfeder in einer Ringnut des Maschinenzylinders, welche in die Rastkerben der Musterschieber eingreift. Diese Sicherung der Musterschieber würde bei vielsystemigen Maschinen vollkommen versagen, weil die hinter jedem Musterschieber angeordneten Nadelstößer, die mustergemäß vor ihrem Austriebteil durch die Musterscheiben in eine versenkte Stellung gedrängt werden, zeitweilig hinter ihre Musterschieber abweichen. Solange die Füße dieser Nadelstößer hinter ihrem Austriebteil entlang gleiten, verliert die Rastensicherung der Musterschieber ihren Gegendruck, so daß bei mehrmaliger Wiederholung dieses Vorganges die Musterschieber sich selbsttätig verschieben würden. Andererseits werden alle nicht verdrängten Nadelstößer in Längsrichtung für den Strickvorgang der Nadeln verschoben, wobei z. B. nur leicht gesicherte Musterschieber ebenfalls durch die Nadelstößer mitgeschleift und aus ihrer Sicherungsstellung verschoben werden. Für eine Maschine, die nur eine mehrfarbige Musterreihe pro Umfang bildet, genügt die vorgesehene Einstellmöglichkeit der Musterfüße von einer Musterscheibe zur anderen und die Sicherung der Musterschieber, weil nach jeder Musterreihe die Lage der Musterfüße wieder ausgerichtet oder mustergemäß verändert wird.
  • Eine Verwendung dieser bekannten Mustervorrichtung an vielsystemigen Maschinen ist nicht möglich, weil dann mit je einer Schaltstellung der Musterfüße eine größere Zahl aufeinanderfolgende Musterreihen pro Umdrehung der Maschine gestrickt werden.
  • Bei einem rückläufigen Versatz der Musterfüße auf die nächste Musterscheibe erscheinen dieselben Musterreihen umgekehrt gestaffelt, wobei die Anschlußreihen am verkehrten Ende liegen. Dagegen bildet eine Maschine, die nur eine Musterreihe pro Umdrehung herstellt, bei einem rückläufigen Versatz der Musterfüße das Spiegelbild des Musters, das in den Musterscheiben gespeichert ist. Somit ist diese bekannte Mustervorrichtung vorwiegend für Maschinen bestimmt, die jeweils eine Musterreihe pro Umdrehung der Maschine bilden; - weil ihre einfache Schalteinrichtung zur Verschiebung der Musterfüße ihren Zweck auch nur an solchen Maschinen erfüllen kann. Bei Weiterschalten um jeweils nur eine Musterscheibe ist bei Erzeugung mehrerer Musterreihen pro Umdrehung der Maschine somit kein Rückwärtsschalten und somit auch keine Wiederholung des Musters möglich, da keine Einrichtung vorgesehen ist, um direkt von der letzten Musterscheibe auf die erste Musterscheibe zu schalten.
  • Eine andere Art Mustervorrichtungen mit rotierenden Musterträgern (deutsche Patentschrift 535174) ist mit übereinander angeordneten Wählscheiben versehen, die in horizontaler Richtung einzeln verschoben werden können, um die Wählplatinen der Maschine mustergemäß für die Nadelauswählung auszusondern.
  • Für die Verschiebung der Wählscheiben ist an jeder Wählvorrichtung ein besonderer Schaltapparat erforderlich, der mustergemäß bestückt sowie geschaltet werden muß, ohne eine Erhöhung oder Verbesserung der Musterungsmöglichkeit zu erlangen.
  • Außerdem sind noch Mustervorrichtungen mit rotierenden Musterträgern bekannt, die mehrere Musterscheiben übereinander aufweisen (deutsche Patentschriften 568 802 und 595149). Für jeden in axialer Richtung geteilten Musterträger ist ebenfalls ein Schaltapparat erforderlich, der die Abschnitte der Musterträger verschiebt und hierzu viel Platz beanspracht. Dies ist für vielsystemige Maschinen zu kompliziert und zu teuer.
  • Eine in letzter Zeit bekanntgewordene Mustervorrichtung (britische Patentschrift 734 406) mit rotierenden Musterträgern und einer Mehrzahl übereinanderliegender Musterscheiben dient ebenfalls zur Auswählung nicht ansteigender Musterungen. Für Buntmusterungen sind Musterberechnung und Musteranordnung in den Musterscheiben ebenfalls zu kompliziert, so daß diese Mustervorrichtung für vielsystemige Maschinen nicht geeignet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mustervorrichtung und die Nadelauswähhnittel des Nadelzylinders für eine Verwendung an vielsystemigen Rundstrickmaschinen mit umlaufendem Nadelzylinder und die Musterauswählung mit rotierenden Musterscheiben betriebssicher zu gestalten, so daß die Herstellung großer und vielseitiger Muster sowie unsymmetrischer Muster mit großen Musterrapporten und neuen Musterungsarten mit einfachen und billigen Mitteln möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Musterschieber außer dem an seinem oberen Ende befindlichen Musterfuß an seinem unteren Ende einen Steuerfuß aufweist, der wahlweise als Hoch- oder Tieffuß ausgebildet ist und auf den zur Einstellung des Musterschiebers auf die gewünschte Musterscheibe zwei hintereinander angeordnete, einzeln vertikal verstellbare SchloßkanäIe einwirken, von denen der eine die Hoch- und Tieffüße, der andere nur die Hochfüße erfaßt und verschiebt, und daß sich die Musterschieber nach jeder Vertikalbewegung zu ihrer Fixierung in Höhe einer Musterscheibe mit an ihrer Innenseite befindlichen Rasten in Rastkerben an der Außenseite von Wahlplatinen einlegen, die durch die Einwirkung der Wählscheiben auf die Musterfüße der Musterschieber um einen Schwenkpunkt unter Mitnahme der Nadelstößer verschwenkbar sind.
  • Durch diese Maßnahmen wird zur Herstellung eines großen, sich in der Höhe wiederholenden Musters die Mustervorrichtung nach der Erfindung so eingestellt, daß beim Schalten der Musterschieber nach unten jede ungeradzahlige Musterscheibe die Musterfortsetzung bildet, während von der Wendestelle an beim Schalten der Musterschieber nach oben die Musterfüße auf die dazwischenliegenden Musterscheiben mit geraden Zahlen eingestellt werden. Somit fallen alle Schaltvorrichtungen und Schaltvorgänge weg, die bisher zum Teil an jedem Musterträger an Großrundstrickmaschinen nötig waren.
  • Außerdem wird eine wesentliche Vereinfachung der Mustervorrichtung erlangt und ihr Platzbedarf so verkleinert, daß auf dem Maschinenumfang die Anzahl der Mustervorrichtungen und zugleich auch die Zahl der Systeme erhöht werden kann. Eine höhere Anzahl von Musterwählstellen ergibt auch eine Erhöhung des Musterfeldes und der Warenproduktion bei jeder Zylinderumdrehung, ohne daß die Anzahl der Musterscheiben in den Musterträgem zu vergrößern ist.
  • Mit der neuen Vorrichtung zur Musterübertragung können verschiedene Muster nebeneinander in der Ware gebildet werden mit einer Mindest-Rapportbreite, die dem.Wählscheibenumfang entspricht. Die Reihenfolge der verschiedenen Muster kann wahlweise beliebig verändert werden, wodurch die Musterungsmöglichkeiten vielseitiger gestaltet werden. Die Erfindung ist in der Beschreibung und in den Zeichnungen an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Teil des Maschinenzylinders im Schnitt und die Anordnung einer Wählplatine mit einem Musterschieber sowie einen von der Wählplatine in Arbeitsstellung gesteuerten Nadelstößer in Verbindung mit einer klammerartigen Spannfeder, F i g. 2 dieselben Arbeitselemente in ihre Grundstellung (Ruhestellung) verschwenkt, ferner einen Musterträger und einen Teil der Vorrichtung zur Verstellung der Musterschieber, F i g. 3 die Seitenansicht einer Wählplatine, F i g. 3 a das Mittelteil einer Wählplatine in Draufsicht mit einem daran befestigten Winkelstück, das zur Haltung und Führung des Musterschiebers auf der Wählplatine dient, F i g. 4 einen Musterschieber, von der Seite gesehen, F i g. 5 den mittleren Teil eines Führungssteges im Platinenzylinder mit einer Aussparung für, den Einsatz des Winkelstückes an der Wählplatine, F i g. 6 die Nadel- und Nadelstößeranordnung im Nadelzylinder und Nadelteller der Maschine, letztere im Schnitt dargestellt, F i g. 7 die Anordnung eines Musterträgers und die der vertikal beweglichen Schloßkanäle von der Seite gesehen in schematischer Darstellung, F i g. 8 die Anordnung und Ausbildung der Schloßkanäle zur Verstellung der Musterschieber in Vorderansicht, F i g. 9 eine schematische Anordnung der Musterträger und der verstellbaren Schloßkanäle nach F i g. 7 und 8, von oben gesehen, F i g.10 eine Teildarstellung von einer in der Mitte geteilten Musterscheibe im Musterträger.
  • Nach der dargestellten Ausführung der Mustervorrichtung sind die Wählplatinen 1 mit einem daran befestigten Winkelstück 2 versehen, das einen auf der Wählplatine 1 verstellbaren Musterschieber 3 in den Nuten des Platinenzylinders 4 festhält. Das an jeder Wählplatine befestigte Winkelstück 2 überdeckt eine Aussparung des Führungssteges 5, in der jeder Führungssteg 5 einen kugelförmigen Ansatz 6 (F i g. 5) aufweist, der in eine formschlüssige Auskehlung in dem Winkelstück 2 eingreift. Damit wird zugleich der Schwenkpunkt für die Wählplatine 1 gebildet, wobei das Winkelstück 2 außerdem eine Verschiebung der Wählplatine 1 in vertikaler Richtung verhindert. Jeder Musterschieber 3 hat einen Musterfuß 7 und einen Steuerfuß 8 (F i g. 4), die durch einen federnden Schaft miteinander verbunden sind. Die innere Seite des Musterschiebers 3 ist am oberen Ende mit einigen Rasten versehen, die in einer Mehrzahl von Rastkerben auf der Wählplatine 1 so einrasten, daß nach jeder Verstellung der Musterschieber 3 sein Musterfuß 7 jeweils auf eine Musterscheibe eingestellt fixiert bleiben. Der am unteren Ende des Musterschiebers 3 angeordnete Steuerfuß 8 mit zweierlei Fußhöhen kann an einer Stelle des Maschinenumfanges zwischen dem ersten und letzten Stricksystem der Maschine durch zwei steuerbare Schloßkanäle am Ende jeder Maschinenumdrehung in eine andere Horizontalebene verschoben und eingestellt werden. Dieser Vorgang wird später näher beschrieben.
  • Das obere und untere Ende der Wählplatinen 1 ist mit Füßen 9 und 10 versehen, die in bekannter Weise zum Löschen der Musterwahl an bestimmten Stellen des Maschinenumfanges angeordnet werden. Die oberen gabelförmigen Enden 1 a und 1 b der Wählplatinen erfassen in ihren Führungsnuten das untere Ende der Nadelstößer 11 und verschwenken damit die Nadelstößer in ihre Arbeits- und Ruhestellung (F i g.1 und 2).
  • Am Rücken der Nadelstößer 11 ist eine klammerartige Spannfeder 12 angeordnet, die auf einer Seite in eine der beiden Rastnuten am oberen Ende der Nadelstößer 11 einrastet, auf der anderen Seite in der Mitte der Nadelstößer 11 durch gegenseitige Ansätze an beiden Teilen gespannt und vom Nadelstößer festgehalten wird. Die Spannfeder 12 sichert dadurch den Nadelstößer einerseits in seiner Arbeitsstellung (F i g. 1) gegen radiale Verschwenkung während seiner Arbeitsstellung, die auch in aufeinanderfolgenden Stricksystemen wiederholt werden kann. Andererseits wird der Nadelstößer 11 in seiner Ruhestellung gesichert (F i g. 2, 6 und 9), in welcher das vordere Ende des Stößerfußes in Rundlaufstellung den Schloßkanal durchläuft. Das obere Ende der Spannfeder 12 ist in dargestellter Weise durch volle Schloßteile und durch das Schaftende der Nadel 14 in den Nuten des Nadelzylinders 13 so gesichert, daß sich eine Verschwenkung der Nadelstößer nur auf die Federspannung auswirken kann. Das untere Ende der Spannfeder bildet mit seinem hakenförmigen Ansatz den Schwenkpunkt des Nadelstößers, der auf seiner Vorderseite durch Rundlaufteile 15 im Zylinderschloß ebenfalls in den Nuten des Nadelzylinders 13 gesichert wird. Bei einer Verschwenkung der Nadelstößer 11 in ihre Ruhestellung (F i g. 2) halten die Rundlaufteile 15 die Nadelstößer 11 an ihrem Schwenkpunkt zurück, so daß mittels der Wählplatinen 1 die Verschwenkung der Nadelstößer 11 in beiden Stellungen erfolgen kann. Die in Arbeitsstellung gebrachten Nadelstößer können auch durch eine Einwirkung keilförmiger Schloßteile auf die Stößerfüße in ihre Ruhestellung verdrängt werden, wozu im Rundlaufkanal der Stößerfüße solche Schloßteile am Ende jedes Stricksystems ein- und ausschaltbar angeordnet werden.
  • Mit der beschriebenen Stößersicherung wird eine störungsfreie Funktion der Mustervorrichtung auch bei schnellem Gang der Maschine erlangt. Außerdem kann eine gewählte Stößereinstellung in mehreren Systemen beibehalten werden, wodurch z. B. Fang-oder Noppenmusterungen mit einer geringeren Anzahl Musterträger herstellbar sind.
  • Der Musterträger des dargestellten Ausführungsbeispieles ist mit einem Ritzel16 versehen, das auf einer Achse 18 rotiert und durch die Ansätze 17 an den Führungsstegen 5 des Platinenzylinders 4 oder durch einen Zahnkranz an geeigneter Stelle der Maschine angetrieben wird.
  • Über dem Ritzel 16 ist eine Planscheibe 19 mit einer längeren Nabe 20 angeordnet, die zur Aufnahme und Zentrierung der Musterscheiben 21 bis 32 und der beigelegten Distanzscheiben 33 dient. Die Planscheibe 19 und das Ritzel 16 sind gegenseitig so verbunden, daß die teilungsmäßigen Ausstanzungen der Musterscheiben auf die Musterfüße der im Platinenzylinder angeordneten Musterschieber 3 stets einstellbar sind. Die Oberseite der Planscheibe 19 weist zwei Stehbolzen 34 auf (F i g. 9), welche die Musterscheiben und die Distanzscheiben mitnehmen und gegen Verdrehung sichern, wozu diese Scheiben passende Durchbohrungen aufweisen. Zum Auswechseln werden. die Musterscheiben ohne Änderung der Musterträgeranordnung in zwei Hälften in der Mitte der Durchbohrungen für die Stehbolzen und die Ritzelnabe geteilt (F i g. 9 und 10). Jede Hälfte kann dadurch zwischen den Distanzscheiben herausgezogen und auch wieder eingesetzt werden, wobei die Stehbolzen 34 und die Nabe 20 als Anschlag dienen. Für eine Befestigung der Musterscheiben sind zwei weitere Durchbohrungen in denselben sowie in den Distanzscheiben 33 und der Planscheibe 19 um 90° versetzt angebracht, durch welche ein Steckstift 35 eingeführt werden kann, der die geteilten Musterscheiben an ihren Anschlägen festhält. Bei der dargestellten Anordnung der Musterträger werden die Steckstifte von unten nach oben eingeführt, so daß auch das Ritzel für diesen Zweck Durchbohrungen erhält, deren Durchmesser größer ist, um eine Einstellung der Planscheibe auf dem Ritzel zu ermöglichen. Die Steckstifte 35 können durch eine Schraube in der Stirnseite der Planscheibe gegen ein Herausfallen gesichert werden.
  • Das Auswechseln der Musterscheiben erfordert nur eine zugängliche Einstellung der Musterträger, damit jeweils eine Hälfte aller Musterscheiben entfernt und neu besetzt werden kann.
  • Die Musterscheiben werden am äußeren Ende mustergemäß ausgestanzt oder ausgeschnitten, so daß diese (im Prinzip wie Musterpreßräder des Rundwirkstuhles) durch Verdrängen der Wählplatinen mittels der eingestellten Musterfüße das Muster auswählen.
  • Die Vorrichtung für das Verstellen der Musterschieber 3 bzw. ihrer Steuerfüße 8 besteht aus einer Grundplatte 36 mit eingepreßten Rundstäben 37 (F i g. 7 bis 9), die zur Führung des Schloßkanalhalters 38 und 39 dienen. An jedem Schloßkanalhalter ist ein Abschnitt eines Zahnstabes 40 befestigt, in den je ein Zahnrad 41 (F i g. 9) eingreift; damit kann eine Verstellung der Zahnstäbe 40 in bekannter Weise erfolgen. Jeder Schloßkanalhalter besitzt zwei Schloßteile, die zusammen einen trichterförmigen Kanal (F x g. 8) bilden, durch den die Steuerfüße 8 der Musterschieber 3 geführt und verstellt werden.
  • Für den Schloßkanal 38 sind starke Schlößteile angeordnet, die beide Fußhöhen der Steuerfüße 8 erfassen, während sich am Schloßkanalhalter 39 abgesetzte Schloßteile befinden, die nur die Hochfüße erfassen und verschieben können. Wie vorausgehend bereits beschrieben, wird die Verstellung der Musterschieber 3 an einer Stelle der Maschine zwischen zwei Musterträgern vorgenommen. Dazu kann ein bekannter und deshalb nicht beschriebener Schaltapparat Verwendung finden, der die angeführten Zahnräder 41 in beiden Drehrichtungen verschiebt und nach jeder Verschiebung die eingestellte Lage der Schloßkanäle 38 und 39 sichert.
  • Die nachfolgende Beschreibung der Arbeitsweise für die Verstellung der Musterschieber ist somit auf die eingestellte Lage der wechselnden Fußhöhe oder der Schloßkanäle beschränkt.
  • Die Schaltung der Schaltapparate für die Verstellung der Musterschieber wird an Maschinen mit rotierendem Nadelzylinder durch bekannte umlaufende Schaltkurven an einer Stelle des Zylindertreibringes bewerkstelligt, wobei die Schaltkurven zugleich die Musterwechselstelle der Maschine annähernd bestimmen. Für die genaue Bestimmung derselben dienen die zweierlei Fußhöhen der Steuerfüße 8 an den Musterschiebern, die z. B. so eingesetzt werden, daß, an der Wechselstelle beginnend, der halbe Zylinderumfang Musterschieber mit niederen Steuerfüßen 8 und die andere Hälfte Musterschieber mit hohen Steuerfüßen 8 aufweist. Jeweils vor Beendigung einer Zylinderumdrehung wird im Bereich der hohen Steuerfüße zuerst der Schloßkanal38 zur Steuerung der hohen und niederen Steuerfüße verschoben. Die hohen Steuerfüße werden im Schloßkanal 39 infolge seiner trichterförmigen Gestaltung wieder in die vorhergehende Stellung zurückgeleitet, während die nach der Wechselstelle folgenden niederen Steuerfüße in der neu eingestellten Lage des Schloßkanals 38 verbleiben und damit in eine andere Horizontalebene gelangen. Am Anfang der nächsten Zylinderumdrehung erfolgt im Bereich der niederen Steuerfüße sofort die Nachstellung des Schloßkanals 39, der nur die später folgenden hohen Steuerfüße erfassen kann und diese in die gleiche Ebene der niederen Steuerfüße steuert. Auf diese Weise gelangen die Musterfüße 7 jeweils für eine volle Zylinderumdrehung in die neu eingestellte Ebene, so daß an allen Musterträgern nur die in gleicher Ebene angeordneten Musterscheiben auf die Wählplatinen der Maschine einwirken können. Die Musterfüße werden nach jeder Zylinderumdrehung mustergemäß in die Ebene einer anderen Musterscheibe versetzt. Auf den Musterträgern werden die Musterscheiben so angeordnet, daß durch eine Versetzung der Musterfüße nach dem bereits beschriebenen Beispiel jedes Muster wiederholt werden kann.
  • Der Arbeitsvorgang der Mustervorrichtung für die Herstellung einer fortlaufenden Musterung in der Ware beginnt mit der Einstellung der Wählplatinen 1 und der Nadelstößer 11 in ihre Grundstellung, die F i g. 2 und 7 zeigt. In dieser Stellung liegt das untere Teil der Wählplatinen parallel zu ihren Führungsstegen, damit die zwei verschiedenen Höhen der Steuerfüße 8 auf dem Rücken der Wählplatinen 1 ihre eingestellte Höhenlage nicht verändern. Zur Sicherung dieser Lage durchläuft das untere Ende der Wählplatinen einen ortsfesten Führungskanal 42 im Bereich der Musterschieberverstellung (F i g. 2 und 7). Die Nadelstößerfüße passieren in ihrer Ruhestellung das Stößerschloß durchgehend in Rundlaufstellung, in der sie von den Austriebteilen des Stößerschlosses nicht erfaßt werden. Im Schloßkanal für die Nadelfüße sind die Austriebteile auf Rundlauf eingestellt, so daß nur die von den Wählplatinen mustergemäß in Arbeitsstellung verschwenkten Nadelstößer (F i g. 1) ihre Nadeln anheben können. Die Musterfüße 7 der Musterschieber 3 werden durch die beschriebene Vorrichtung in die Horizontalebene einer Musterscheibe eingestellt, die den Musteranfang bildet. Jeder Musterträger verdrängt durch die einwirkenden Musterscheiben jeweils nur die Musterfüßchen, die auf Musteransätze an den Musterscheiben auftreffen. Die Musterfüße 7 verschieben ihre Wählplatinen und die damit betroffenen Nadelstößer in ihre Arbeitsstellung (F i g. 1).
  • Alle ausgewählten Nadelstößer werden im Stößerschloß von den Austriebteilen erfaßt und verschieben ihre Nadeln für den bestimmten Arbeitsvorgang. Die nicht gewählten Nadelstößer verbleiben in Rundlauf-Stellung, in die auch die arbeitenden Nadelstößer wieder zurückgeführt werden. Vor jeder nachfolgenden Neueinwirkung der Musterscheiben werden alle Nadelstößerfüße in ihre Rundlaufstellung verdrängt, wodurch auch die Wählplatinen wieder in die Auswählstellung zurückverschwenkt werden.
  • Alle Musterträger am Maschinenumfang können während einer Zylinderumdrehung nur auf die eingestellte Füßchenreihe einwirken, wobei jeder Musterträger je nach Musterungsart eine Musterreihe oder einen Teil derselben auswählt und nur die in gleicher Ebene angebrachten Musterscheiben in Tätigkeit kommen. Für jede folgende Zylinderumdrehung werden die Musterfüße in eine andere Ebene versetzt, in der sich die Musterscheiben für die Fortsetzung der Musterbildung befinden. Die Anordnung der Musterscheiben in den Musterträgern für eine fortlaufende Wiederholung eines Musters, das mehrere Musterscheiben erfordert, kann je nach Musterhöhe verschiedene Reihenfolgen aufweisen. So können für ein Muster alle 12 dargestellten Musterscheiben benötigt werden. Ein Muster, das sechs oder weniger Musterscheiben erfordert, kann so angeordnet und ausgewählt werden, daß zwei verschiedene Muster im Musterträger gespeichert sind, die in gewünschter Reihenfolge übereinander separat auswählbar sind. Ein Muster kann in der Reihenfolge 21, 25, 29, 31, 27, 23 wiederholt werden, während das zweite Muster in der Reihenfolge 22, 26, 30, 32, 28 und 24 ausgewählt wird, so daß jedes Muster mehrmals wiederholbar ist oder im gegenseitigen Wechsel in der Ware in Erscheinung gebracht werden kann.
  • Die größte Breite eines Musters bzw. Musterrapportes wird durch den Musterscheibenumfang bestimmt, der jeweils einem Teilbetrag des Zylinderumfanges entspricht, ohne daß ein Rest verbleibt. Für die Musterhöhe ist die Zahl der angeordneten Musterscheiben in den Musterträgern bestimmend und die Länge des Wählplatinenbereiches, in dem die Musterschieber verstellt werden können. Kleinere Musterrapporte lassen sich durch Unterteilung des Umfanges der Musterscheiben und durch die Begrenzung der Musterscheibenzahl, die für eine bestimmte Musterhöhe angeordnet oder ausgewählt werden, in beliebigen Rapportbreiten herstellen.
  • Die Vielseitigkeit der Musterungsmöglichkeiten ist damit noch nicht erschöpft, die mit dem neuen Verfahren nach der Erfindung herstellbar sind. Durch eine Umstellung der Musterschieberanordnung, in der die hohen und niederen Steuerfüße z. B. rapportweise abwechselnd nebeneinander eingesetzt werden, können auch zwei verschiedene Muster in der Ware nebeneinander mit einer vollen Rapportbreite, die dem Musterscheibenumfang entspricht, gebildet werden. Die zwei getrennt einstellbaren Schloßkanäle für die Verstellung der Musterschieber werden so eingestellt, daß zwei Musterscheiben wechselweise auf je eine Reihe Musterfüße einwirken können. Ein Muster kann in den Musterscheiben der Reihenfolge 21, 25, 29, 31, 27 und 23 angeordnet sein und das zweite Muster in der Musterscheibenfolge 22, 26, 30, 32,28 und 24. Durch die Musterschieber mit niederem Steuerfuß 8 werden die Musterfüße auf die Musterscheiben des ersten Musters und durch die hohen Steuerfüße 8 auf gleiche Weise auf das zweite Muster eingestellt. Als Beispiel kann für einen Zylinderumfang bei einem Durchmesser von 76,2 cm (30") die Teilungszahl 1440 und für den Musterscheibenumfang die Zahl 120 gewählt werden, so daß 12 breite Rapporte nebeneinander zu liegen kommen. Für jede Rapportbreite werden auf den Wählplatinen je 120 Musterschieber wechselweise mit niederen und hohen Steuerfüßen so angeordnet, daß an der Wechselstelle die niederen Steuerfüße den Anfang bilden. Der erste Musterschieber mit niederem Steuerfuß muß mit dem Rapportanfang in den Musterträgern übereinstimmen, wodurch jede Umdrehung der Musterträger eine andere Rapportbreite von 120 Musterfüßchen im Zylinderumfang auswählt. Während der ersten Zylinderumdrehung sind z. B. die Musterfüße der Rapporte 1, 3, 5, 7 usw. auf die Musterscheibe 21 und die der Rapporte 2, 4, 6, 8,10 und 12 auf die Scheibe 22 eingestellt. Für die zweite Umdrehung werden die Musterschieber mit niederem Steuerfuß von 21 auf 25 und die Musterschieber mit hohem Steuerfuß von 22 auf 26 verstellt. So wie die zuvor angeführte Reihenfolge der Musterscheiben für jedes Muster es verlangt, werden die Musterfüße nach jeder Zylinderumdrehung verstellt, bis sechs Zylinderumdrehungen erfolgt sind. Die Wiederholung kann auch in umgekehrter Reihenfolge stattfinden, so daß durch die Musterschieber mit niederem Steuerfuß die Musterfüße auf die Musterscheiben für das zweite Muster und durch die Musterschieber mit hohem Steuerfuß entsprechend auf das erste Muster eingestellt werden. Auf diese Weise können zweierlei Musterrapporte in versetzter Reihenfolge nebeneinander und auch übereinander in der Ware angeordnet werden. Wird die Anordnung der Musterschieber nach dem ersten Beispiel nicht verändert, so daß je ein halber Zylinderumfang niedere und hohe Steuerfüße aufweist, dann bildet dieses Musterungsverfahren auf jeder Warenhälfte ein anderes Muster. Bei einer Wiederholung in umgekehrter Reihenfolge werden auf jeder Warenhälfte die beiden Musterrapporte reihenweise wechselnd auch übereinander gebildet. Je nach Anordnung der Musterschieber mit hohen und niederen Steuerfüßen kann jedes Muster separat an gewünschter Stelle des Warenschlauches und im Wechsel mit dem zweiten Muster in Erscheinung gebracht werden. Das neue Musterungsverfahren ist so vielseitig, daß nicht alle damit erreichbaren Musterungsmöglichkeiten angeführt werden können.
  • Mit der Mustervorrichtung nach der Erfindung können kleine Muster, die nach jeder Zylinderumdrehung wiederholt werden, auch mit vollen Musterscheiben in den Musterträgern hergestellt werden. Für diese Musterungsart wird die Vorrichtung für das Verstellen der Musterschieber von der Maschine abgenommen. An deren Stelle werden die Musterfüße an den Wählplatinen mit einem Griffel von Hand so eingestellt, daß z. B. die Füßcheneinstellung eine zickzackförmige Linie darstellt, die im ganzen Zylinderumfang fortlaufende Rapporte in bekannter Weise bildet. Jeder Musterträger wählt mit mustergemäß angeordneten vollen Musterscheiben einte andere Musterreihe oder einen Teil derselben in gleicher Weise aus wie die bekannten Mustervorrichtungen mit gestapelten Wählnocken und schaltbaren Musterträgern. Eine Veränderung solcher Muster kann durch einfaches Verstellen der Musterfüße an den Wählplatinen und durch Versetzen der vollen Musterscheiben in den Musterträgern geschehen. Auf diese Weise können die Kosten für die Herstellung der sonst erforderlichen Musterscheiben gespart werden.
  • Für eine Ergänzung der Musterungsarten, die außer den verschiedenen Auswähhnöglichkeiten der Zylindernadeln auch eine entsprechende Auswählung der Rippnadeln erfordern, sind auch im Nadelteller für die Nadelauswählung Nadelstößer vorgesehen, die in gleicher Weise wie die Nadelstößer im Nadelzylinder mittels je einer Spannfeder unter dem Nadelstößer seine eingestellte Lage sichern.
  • Der vordere Stößerfuß wird im vorderen Rippschloßkanal, ebenso wie der Stößerfuß im Nadelzylinder, nur in seiner Arbeitsstellung von abgesetzten Vortriebteilen erfaßt und verschoben. Die hinter dem Schwenkpunkt des Nadelstößers angebrachten Füße dienen zur Einstellung der Nadelstößer für die Auswählung der Nadeln für verschiedene Strickarten. In der Fußreihe a ist jeder zweite Fuß ausgebrochen, wodurch eine Auswählung der Nadeln für Interlockware einstellbar ist. In Fußreihe b wird jeder dritte Fuß entfernt, um für 2 : 2-Ware und für das Umhängen jeder dritten Masche die Nadeln auswählen zu können. Die Fußreihe c bleibt stehen und wird im hinteren Schloßkanal durch Austriebteile verschoben, sofern sich die Füße in Arbeitsstellung befinden. Die Einstellung der Stößerfüße geschieht durch verstellbare Wählnocken, die jeweils auf eine Stößerfußreihe einwirken und die durch bekannte Schaltapparate mustergemäß verstellt werden. Die Anordnung dieser Schaltapparate auf der Rippschloßplatte liegt in derselben Radiallinie wie der Schaltapparat für die Verstellung der Musterschieber im Nadelzylinder.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Mustervorrichtung für vielsystemige Rundstrickmaschinen, bei der übereinander angeordnete, rotierende Musterscheiben nacheinander mit den Musterfüßen von Musterschiebern zusammenarbeiten, die in den Zylindernuten gelagert und durch einen vertikal verstellbaren, trichterförmigen Schloßkanal auf die Höhe der jeweiligen Musterscheibe in vertikaler Richtung einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Musterschieber (3) außer dem an seinem oberen Ende befindlichen Musterfuß (7) an seinem unteren Ende einen Steuerfuß (8) aufweist, der wahlweise als Hoch- oder Tieffuß ausgebildet ist und auf den zur Einstellung des Musterschiebers (3) auf die gewünschte Musterscheibe (21 bis 32) zwei hintereinander angeordnete, einzeln vertikal verstellbare Schloßkanäle (38,39) einwirken, von denen der eine (38) die Hoch- und Tieffüße, der andere nur die Hochfüße erfaßt, und daß weiter sich die Musterschieber (3) nach jeder Vertikalbewegung zu ihrer Fixierung in Höhe einer Musterscheibe mit an ihrer Innenseite befindlichen Rasten in Rastkerben an der Außenseite von Wählplatinen (1) einlegen, die durch die Einwirkung der Wählscheiben auf die Musterfüße der Musterschieber um einen Schwenkpunkt (6) unter Mitnahme der Nadelstößer (11) verschwenkbar sind.
  2. 2. Mustervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Musterschieber (3) zwischen dem Musterfuß (7) und dem Steuerfuß (8) einen längeren Schaft besitzen, der von einem Winkelstück (2) an den Wählplatinen (1) so festhaltbar ist, daß die Musterfüße der Musterschieber in vertikaler Richtung auf die Musterscheiben (21 bis 32) einstellbar sind.
  3. 3. Mustervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Wählplatine (1) verbundene Winkelstück (2) in je eine Aussparung in den Führungsstegen (5) der Wählplatinen (1) eingreift, in der jeder Führungssteg einen halbkugelförmigen Ansatz (6) aufweist, der formschlüssig in einer Auskehlung in dem Winkelstück liegt.
  4. 4. Mustervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schloßkanäle (38,39) so einstellbar sind, daß jede Fußhöhe in eine andere Horizontalebene verstellbar ist.
  5. 5. Mustervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelstößer (11) in ihrer Arbeitsstellung und Ruhestellung jeweils durch eine klammerartige, in den Nadelstößer (11) eingreifende Spannfeder (12) sicherbar sind, so daß durch das Stößerende, welches mit der Wählplatine (1) gekuppelt ist, auch die Einstelllage der Wählplatine sicherbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 366 325.
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