DE246416C - - Google Patents
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- DE246416C DE246416C DENDAT246416D DE246416DA DE246416C DE 246416 C DE246416 C DE 246416C DE NDAT246416 D DENDAT246416 D DE NDAT246416D DE 246416D A DE246416D A DE 246416DA DE 246416 C DE246416 C DE 246416C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B7/00—Closing containers or receptacles after filling
- B65B7/02—Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks
- B65B7/04—Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks by tucking-in mouth portion to form two flaps and subsequently folding-down
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packaging Of Special Articles (AREA)
- Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■KLASSE .81 α. GRUPPE
CHARLES HERBERT DAY und ALBERT DAY in LEEDS, Groszbrit.
gefüllten Tüten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schließen von mit einem oder
mehreren Futtern versehenen, mit Kaffee, Tee oder einem anderen Gut gefüllten Tüten,
bei denen zunächst ein Teil des Futters bzw. der Futter, von dem äußeren Bogen der Tüte
getrennt und nach einwärts gefaltet wird, worauf die übrigbleibenden Teile des Futters
bzw. der Futter zusammen mit dem äußeren
ίο Bogen gefaltet werden, um einen dichten Abschluß
der Tüte zu erlangen.
Es sind bereits Maschinen bekannt, durch welche gefütterte Tüten in der vorstehend angegebenen
Weise geschlossen werden. Bei diesen bekannten Maschinen wird der äußere Bogen der Tüte von dem inneren Futter dadurch
getrennt, daß eine absatzweise hin und her bewegliche und schwingbare Platte zunächst
den äußeren Bogen zurückbiegt, worauf sie zwischen den äußeren Bogen und das bzw.
die inneren Futter geführt wird. Bei diesen Maschinen besteht die Gefahr, daß der äußere
. Bogen beim Zurückbiegen zerreißt, oder daß das innere bzw. die inneren Futter zerknittert
werden oder an dem äußeren Bogen bei dessen Zurückbiegung hängen bleiben.
Das Wesen der Erfindung wird in der im Anspruch gekennzeichneten besonderen Ausbildung
der Maschine gesehen, durch welche diese Nachteile vermieden werden sollen.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Maschine gemäß der
Erfindung zum Teil veranschaulicht. Fig. 1
ist eine Seitenansicht und ein teilweiser Schnitt der Maschine. Fig. 2 ist eine Vorderansicht
der Maschine, teilweise im Schnitt, während Fig. 3 einen Grundriß der Maschine erkennen
läßt. Fig. 4 ist ebenfalls eine Seitenansicht der Maschine, wobei die Teile derselben jedoch
eine andere Lage einnehmen. Fig. 5 ist ein zur Fig. 4 gehöriger Grundriß. Fig. 6 zeigt
eine gefütterte Papiertüte, während die Fig. 7 diese Papiertüte veranschaulicht, nachdem das
Futter zum Teil n,ach einwärts gefaltet ist. Die Fig. 8 bis 11 zeigen Einzelheiten der Maschine
in einem größeren Maßstabe.
Auf einem Tisch b des Maschinengestelles ist eine rechteckige Bahn c (Fig. 5) vorgesehen,
welche zur Zuführung der Schachteln i dient, welche die gefüllten, mit einem Futter k
versehenen Tüten / enthalten. Die schrittweise Vorwärtsbewegung der Schachteln erfolgt
durch an den offenen Ecken der Bahn angebrachte Kolben. Der obere Teil der Tüte
ragt aus den Schachteln hervor (Fig. 1). Wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, ist das
Futter k kürzer als der äußere Bogen der Tüte, um das Falten des Futters in der Tüte
zu erleichtern. Die rechteckige Bahn c ist mit einem Boden I versehen.
An der Seite der rechteckigen Bahn, auf welcher das Einfüllen und Zusammenfalten
bewirkt wird, ist ein Träger m befestigt, welcher mit einer Nut versehen ist, in der eine
vertikale Stange η eine absatzweise Hin- und Herbewegung ausführen kann. Diese Hin-
und Herbewegung der Stange η kann durch eine Daumenscheibe erfolgen. An dem oberen
Ende der Stange η ist ein Träger t befestigt, welcher ein gabelförmiges Ende u besitzt, an
dem der zum Absondern des Futters k von dem äußeren Bogen der Tüte dienende Falter
ν (Fig. 8 und 9) drehbar angebracht ist. Dieser Falter ν ist an seinem unteren Ende w
verbreitert und keilförmig ausgebildet. Ferner ist dieser Falter am unteren Rand mit
Öffnungen oder Ausschnitten χ versehen. Der Falter ν wird deshalb keilförmig ausgebildet,
damit er leicht zwischen das innere Futter k und den äußeren Teil der Tüte j eintreten
kann. Wenn der Falter ν sich nach abwärts bewegt, wenn die Stange η durch ihre Daumenscheibe
nach abwärts geführt wird, so drückt der abgeschrägte Teil des Endes w des
Falters den mit I bezeichneten Teil des Fu tters nach abwärts (Fig. 4), um dasselbe vollständig
von dem äußeren Bogen der Tüte zu trennen. Der Falter ν ist ferner an seiner
inneren Fläche mit einem Vorsprung y zur Aufnahme einer Feder ζ versehen, welche dazu
dient, den Falter ν nach auswärts zu drücken , (Fig. 4). Um ein zu weites Auswärtsbewegen
des Falters ν zu verhindern, ist sein oberes Ende mit einem Vorsprung 2 versehen, welcher
mit der Oberfläche des Trägers t in Berührung treten kann. Der Falter kann durch
eine hin und her bewegliche Rolle 4 gegen ein an der Bahn c befestigtes Widerlager 3
gedrückt werden. Die Rolle 4 ist an einem gabelförmigen Träger 5 angebracht. Dieser
Träger 5 ist an dem oberen Ende eines Hebels 6 einstellbar befestigt, welcher schwingbar
gelagert ist und durch eine Daumenscheibe hin und her bewegt werden kann. Die Rolle 4 kann mit der schrägen Fläche 20
des Falters υ zusammen arbeiten, um den äußeren Bogen durch die innere Fläche des keilförmigen
Endes w des Falters gegen das Widerlager 3 zu pressen (Fig. 1). Der obere Teil
der Tüte j wird hierdurch festgeklemmt und zwischen dem Widerlager 3 und dem Falter ν
sicher gehalten, so daß die nachher beschriebenen Nadeln 13 den oberen Teil des Futters k
nach einwärts drücken können, wie dies in der Fig. 4 in punktierten Linien veranschaulicht
ist. Wenn das obere Ende des Hebels 6, welches den gabelförmigen. 'Träger 5 mit der
Rolle 4 trägt, nach einwärts bewegt wird, wie in Fig.; ι veranschaulicht ist, so wird der Falter
ν ebenfalls nach einwärts bewegt. Wenn hingegen der Hebel 6 mit der Rolle 4 in die
äußere Lage (Fig. 4) bewegt wird, so drückt die Feder ζ das untere keilförmige Ende w
des Falters υ nach auswärts, wobei der Falter quer über den Inhalt der Tüte geführt
und das Futter k in der aus Fig. 7 ersichtlichen
Weise nach einwärts gefaltet wird.
Der Falter υ faltet das Futter derart, daß ein Aufwärtsspringen desselben verhindert wird,
wenn der Druck des Falters aufhört.
Um das Futter k von dem äußeren Bogen der Tüte zu trennen, nachdem das keilförmige
Ende des Falters ν in die Tüte eingetreten ist, wird ein horizontal hin und her bewegbarer
Träger 10 angewendet, welcher sich in einem Lager 11 verschieben kann, welches an
der Seite des Trägers m befestigt ist. Der Träger 10 ist mit einem Querstück 12 versehen,
welches an seiner äußeren Seite mit einer Anzahl von Nadeln 13 ausgerüstet ist. Diese
Nadeln 13 können durch die am unteren Rand des keilförmigen Endes w des Falters angebrachten
Ausschnitte χ und durch eine öffnung des Widerlagers 3 treten. Um zu ermöglichen,
daß der Träger 10 in der Mitte einer Schachtel zur Wirkung kommt, ist der
Träger η mit einem Schlitz versehen, durch
den der Träger 10 hindurchtreten kann. Eine absatzweise Hin- und Herbewegung des Trägers
10 wird durch einen Hebel 16 bewirkt, welcher schwingbar gelagert ist und durch
eine Daumenscheibe hin und her bewegt werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Tüte / veranschaulicht, welche nur mit einem einzigen
Futter ausgestattet ist. Selbstverständlich können gewünschtenfalls auch zwei oder mehr
Futter angewendet werden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Die Schachteln i werden in die rechteckige Bahn c eingelegt, und in jede der Schachteln
wird eine ausgefütterte Tüte j, deren eines Ende schon gefaltet und geschlossen ist, so
eingesetzt, daß das offene Ende nach aufwärts ragt. Wenn die Tüte in bekannter Art mit
dem abgemessenen Inhalt angefüllt worden ist, wird die Schachtel durch die Kolben in
die Lage bewegt, in welcher das offene Ende der Tüte geschlossen werden soll. Wenn die
Tüte zu dem Falter ν gelangt, befindet sich der letztere in seiner höchsteu Stellung oberhalb
des offenen Endes der Tüte. Der Falter ν wird dann unter Vermittlung seiner
Daumenscheibe nach abwärts bewegt, bis sein unteres Ende sich innerhalb der Tüte befindet,
worauf der Falter durch die Rolle 4 nach einwärts bewegt und gegen das Widerlager 3
gedrückt wird. Das untere keilförmige Ende des Falters ν ergreift dabei den äußeren Bo- ·
gen der Tüte / und klemmt denselben gegen das Widerlager. Bei der Abwärtsbewegung
des Falters ν und bevor der letztere seinen vollen Weg nach abwärts zurückgelegt hat,
wird der Träger 10 mit seinen Nadeln 13 durch den Hebel 16 nach einwärts bewegt.
Die Nadeln 13 können den äußeren Bogen der Tüte j durchstechen, da dieser Teil gegen das
Widerlager 3 geklemmt wird. Wenn die Nadeln 13 weiter nach einwärts bewegt werden,
so führen sie das innere Futter k in die in der Fig. 4 veranschaulichte Lage, so daß das
untere keilförmige Ende w des Falters ν zwischen
den äußeren Bogen der Tüte / und das Futter k treten kann. Die Nadeln halten das
Futter k in dieser Stellung, bis der Falter υ seine Abwärtsbewegung vollendet hat. Wenn
ίο dies geschehen ist, wird die Rolle 4 durch den
Hebel 6 nach auswärts in die in der Fig. 4 veranschaulichte Stellung bewegt. Sobald der
Druck der Rolle 4 gegen den Falter υ aufhört,
dehnt sich die Feder ζ aus, um den Falter ν in die äußere Lage zu bewegen
(Fig. 4). Hierbei wird das obere Ende 1 des Futters k quer über den Inhalt der Tüte geführt.
Der Falter und der mit den Nadeln 13 versehene Träger 10 werden alsdann wieder
in ihre normale Stellung zurückgeführt.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Maschine zum Schließen von mit einem oder mehreren Futtern versehenen, mit Kaffee, Tee oder einem anderen Gut gefüllten Tüten, bei denen zunächst ein Teil des Futters bzw. der Futter von dem äußeren Bogen der Tüte getrennt und nach einwärts gefaltet wird, worauf die übrigbleibenden Teile des Futters bzw. der Futter zusammen mit dem äußeren Bogen gefaltet werden, gekennzeichnet durch die Anordnung von hin und her beweglichen Nadeln (13) und eines an einem absatzweise hin und her beweglichen Träger (n, t) schwingbar gelagerten und unter der Wirkung einer Feder (z) stehenden Falters (v, w), der in die Tüte eingeführt und durch eine hin und her bewegliche Rolle (4) gegen den äußeren Bogen der Tüte und mit diesem zum Festklemmen desselben gegen ein Widerlager (3) gedrückt wird, worauf die Nadeln (13) durch den äußeren Bogen hindurchgestochen und dadurch das bzw. die Futter der Tüte von dem äußeren Bogen getrennt werden, und sodann der Falter zwischen den äußeren Bogen und das bzw. die Futter geführt und beim Rückgang der Rolle (4) durch die Feder (z) nach auswärts geschwungen wird, wobei das bzw. die Futter nach einwärts gefaltet werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246416C true DE246416C (de) |
Family
ID=505297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246416D Active DE246416C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246416C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035556B (de) * | 1954-01-15 | 1958-07-31 | Hesser Ag Maschf | Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Mehrfachbeutelpackungen |
-
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- DE DENDAT246416D patent/DE246416C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035556B (de) * | 1954-01-15 | 1958-07-31 | Hesser Ag Maschf | Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Mehrfachbeutelpackungen |
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