DE2461622A1 - Verfahren und vorrichtung zur uebergabe von spulenkernen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur uebergabe von spulenkernenInfo
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Description
Ο--— D.PL.-iNQ.M.SC. D1PL-PHY.. DR. D.PL.-PHY«.
A 41 015 b
k - 163
20.Dezember 1974
Kabushiki Kaisha Toyoda Jidoshokki Seisakusho
1, Toyoda-cho, 2-chome, Kariya-shi, Aichi-ken, Japan
Verfahren und Vorrichtung zur Übergabe
von Spulenkernen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übergabe von Spulenkernen
auf Dorne eines Förderbandes einer Textilmaschine sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Insbesondere
befasst sich die Erfindung mit einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Übergabe neuer Spulenkerne aus einer Zuführvor-
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richtung rait einem Vorrat an Spulenkernen, die sich in einer
Endeinheit einer Textilmaschine befindet, auf ein Förderband, welches zur Zufuhr neuer Spulenkerne und zur Übernahme vollgewickelter
Spulen längs der Textilmaschine montiert ist.
Es ist bekannt, dass dann, wenn während eines Spinnvorganges
auf einem Spulenkern,der von einer Spindel getragen wird, eine
volle Spule der gewünschten Grosse gewickelt ist, die volle Spule von der zugehörigen Spindel abgeworfen wird und von der
Spinn- oder Zwirnmaschine transportiert wird, woraufhin dann auf die betreffende leere Spindel ein neuer Spulenkern aufgesteckt
wird. Zur Durchführung der Übernahme voller Spulen und der Übergabe neuer Spulenkerne wurden bereits verschiedene
automatische Vorrichtungen vorgeschlagen. von denen eine in der
US-PS 3,370,411 beschrieben ist.
Bei dieser Art von Abnahme - und Übergabevorrichtung erfolgt
der Austausch der vollen Spulen gegen neue Spulenkerne gleichzeitig
an allen Spindeln einer Spinn- oder Zwirnmaschine. Es wird also gleichzeitig von jeder der Spindeln eine volle Spule
abgengmmen,und zwar mit Hilfe mechanischer Greifeinrichtungen
und die vollen Spulen werden dann auf Dorne aufgesetzt, die
längs eines Förderbandes derart angeordnet sind, dass der Abstand zwischen zwei benachbarten Dornen gleich dem halben Abstand
der Spindeln ist. Anschliessend wird das Förderband angetrieben,
um die vollen Spulen zum Ende der Maschine zu transportieren. Danach wird das Förderband in entgegengesetzter
Richtung angetrieben, wobei neue Spulenkerne aus einer Zuführvorrichtung mit einem Vorrat an Spulenkernen auf entsprechende
Zapfen des Förderbandes aufgesetzt v/erden. Wenn ein Spulenkern
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auf einen Zapfen des Förderbandes aufgesetzt wird, ist es erforderlich,
dass jeder einzelne -Zapfen in die Öffnung am unteren Ende des betreffenden Spulenkerns eingesetzt wird, wobei es
wesentlich ist, dass das untere -Ende des Spulenkerns von dem Zapfen in der richtigen Weise erfasst wird. Ein Hauptproblem
bei derartigen Vorrichtungen besteht also darin, die Spulenkerne gegenüber den zugeordneten Zapfen des Förderbandes genau
auszurichten, so dass die Übergabe der Spulenkerne mit hoher Effektivität bzw. Geschwindigkeit erfolgen kann.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Übergabe von Spulenkernen aus einem
Vorrat in einer Zuführvorrichtung an einer Textilmaschine mit Abnahme- und Übergabeeinrichtungen, auf ein Förderband vorzuschlagen,
welches die Spulenkerne für eine kurze Zeit trägt, ehe die Übergabe der Spulenkerne an die einzelnen Spindeln
erfolgt.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art gelöst, welches gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet
ist, dass die Spulenkerne einzeln auf eine Stützebene
oberhalb des Förderbandes bewegt und dort durch federnde Leiteinrichtungen
festgehalten werden, dass die die Spulenkerne übernehmenden Dorne bei laufendem Förderband einen Innenwandbereich
des unteren Endes der Spulenkerne erfassen und diese
beim weiteren Vorrücken in eine Stellung bewegen, in der die Achsen von Spulenkern und Dorn, welche zunächst einen Winkel
miteinander einschliessen, miteinander fluchten, wobei ein Teil der federnden Leiteinrichtungen überwunden wird und wobei die
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Spulenkerne auf die Dorne rutschen und dass die fest auf den Dornen sitzenden Spulenkerne bei weiterem Vorrücken der Dorne
den Rest der federnden Sperreinrichtungen ungehindert passieren oder diese, wenn sie die gewünschte Endstellung auf dem Dorn
nicht erreicht haben, öffnen und dann längs der Maschine in die gewünschte Stellung transportiert v/erden.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens hat sich
eine Übergabevorrichtung besonders bewährt, welche dadurch gekennzeichnet
ist, dass eine Zuführvorrichtung für Spulenkerne vorgesehen ist, in welcher Spulenkerne aus einem Vorrat einzeln
über eine Rutsche einer übergabevorrichtung zuführbar sind, welche ein Gehäuse mit einer der Rutsche zugewandten Einlassöffnung
und einer ausgehend von der Einlassöffnung schräg nach unten geneigten Bodenplatte aufweist, längs welcher die Spulenkerne
in eine Wartestellung auf einem vorderen Endbereich der Bodenplatte gleiten, wo ein Ausschnitt in der Bodenplatte vorgesehen
ist, durch den ein mit dem Förderband vorrückender Dorn in das untere Ende des in der Wartestellung,bezogen auf
die Achse des Dorns, eine Schräglage einnehmenden exndringen kann und dass auf der Auslasseite des Gehäuses der
übergabeeinrichtung dem Endbereich der Bodenplatte benachbarte
Leiteinrichtungen vorgesehen sind, die die Relativbewegung des Spulenkerns gegenüber dem Dorn nach dem Ansetzen desselben am
unteren Ende des Spulenkerns steuern, bis der Spulenkern fest auf dem Dorn sitzt und die den Spulenkern dann freigeben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer übergabevorrichtung
gemäss der Erfindung ist eine Übergabeeinrichtung mit einem
Gehäuse für Spulenkerne zwischen dem Förderband und einer Rutsche vorgesehen, die zu einer Zuführvorrichtung für Spulenkerne gehört,
und es ist ferner eine Reguliervorrichtung an einer für die
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Übergabe der Spulenkerne vorgesehenen Auslassöffnung des Gehäuses vorgesehen. Das Gehäuse ist geeignet/ Spulenkerne aufzunehmen,
die ihm über die Rutsche zugeführt v/erden und einige
dieser Spulenkerne für eine gewisse Zeit in Reserve zu halten. Das Gehäuse ist am Boden mit einer Führungsplatte versehen, die
vom hinteren Ende des Gehäuses zum vorderen Ende desselben schräg nach unten verläuft und besitzt eine Öffnung, die dem
Auslass der Rutsche gegenüberliegt, während seine Auslassöffnung an seinem vorderen Ende vorgesehen ist. Die Boden- bzw. Führungsplatte
des Gehäuses ist mit einem Ausschnitt versehen, der sich unterhalb der Auslassöffnung befindet, wobei die Fläche des
Ausschnitts kleiner ist als die Dicke des unteren Endes der Spulenkerne, aber grosser als die Dicke der Dorne an dem Förderband. Die neuen Spulenkerne gelangen folglich nacheinander
über diesen Ausschnitt und die Dorne auf dem Förderband können
sich durch den Ausschnitt der Führungsplatte der Öffnung im unteren Ende des neuen Spulenkerne nähern. Wenn ein Dorn ,des
Förderbandes vom hinteren Ende der Führungsplatte in den Ausschnitt gelangt, greift er schwach in die Bohrung am unteren
Ende des Spulenkerns ein und drängt die Innenwand des Spulenkerns bei vorrückendem Förderband in Richtung auf die Auslassöffnung
des Gehäuses.
Die Reguliervorrichtung verhindert nunmehr, dass die Spulenkerne frei aus dem Gehäuse austreten können und korrigieren
ausserdem die Lage des jeweiligen Spulenkerns bezüglich des
an ihm angreifenden Doms, auf den der Spulenkern aufgesetzt werden soll. Die Reguliervorrichtung umfasst vorzugsweise einen
Anschlag im Bereich des unteren Endes des Auslassöffnung,
welcher verhindert, dass der untere Teil der Spulenkerne das
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Gehäuse frei verlässt, wenn diese von einem Dorn des Förderbandes erfasst werden. Ferner umfasst die P.eguliervorrichtung
eine federbelastete Anschlagplatte, die im Rereich des oberen
Endes der Auslassöffnung schwenkbar an dem Gehäuse montiert ist, und zwar derart, dass dann, wenn ein Dorn einen Spulenkern ungenau
erfasst, das obere Ende desselben beim weiteren Vorrücken des Dorns in Kontakt mit der Anschlagplatte gelangt. Da die
Anschlagplatte ein federndes Element ist, kann ein ungenau erfasster Spulenkern unter der Anschlagplatte hindurchgeführt
werden, ohne dass er beschädigt würde und ohne dass Schäden am Dorn oder am Förderband auftreten.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform hat es sich als günstig
erwiesen, wenn die Reguliervorrichtung mit einem stationären Bauteil anstelle der federbelasteten Anschlagplatte arbeitet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend
anhand einer Zeichnung noch näher erläutert und/oder sind Gegenstand der Schutzansprüche. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1- eine schematische Vorderansicht einer Textilmaschine mit einer übergabevorrichtung gemäss der Erfindung;
Fig. 2A eine schematische Vorderansicht einer übergabevorrichtung
gemäss der Erfindung, und zwar teilweise im Schnitt;
Fig. 2B eine schematische Seitenansicht einer Rutsche der übergabevorrichtung gemäss Fig. 2A;
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Fig. 3 eine scheraatische Seitenansicht einer Übergabeeinrichtung
der Übergabevorrichtung gemäss der Erfindung ;
Fig. 4 eine vergrösserte Seitenansicht des vorderen oberen
Bereichs der Übergabeeinrichtung gemäss Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische Vorderansicht des in Fig. 4 gezeigten
Teils der Übergabeeinrichtung gemäss Fig. 3;
Fig. 6 einen Querschnitt durch das Gehäuse der Übergabeeinrichtung
gemäss.Fig. 3 längs der Linie VI-VI in Fig. 3;
Fig. 7 einen Vorderansicht des vorderen unteren Teils der Übergabeeinrichtung gemäss Fig. 3;
Fig. 8 eine Seitenansicht der Auslassöffnung der Übergabeeinrichtung
gemäss Fig. 3;
Fig. 9A
bis 9D schematische Seitenansichten eines Teil? einer
federbelasteten An gshlagplatte der Übergabeeinrichtung gemäss Fig. 3 während verschiedener Betriebsphasen und
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht einer abgewandelten
Ausführungsform einer Übergabeeinrichtung gemäss der Erfindung.
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Zur Erleichterung des Verständnisses der vorliegenden Erfindung wird nachstehend eine Textilmaschine erlr.utert, die mit einer
übergabevorrichtung gemäss der Erfindung versehen ist und insbesondere
eine erfindungsgemässe Übergabeeinrichtung umfasst. Im einzelnen zeigen 'die Fig. 1, 2Λ und 2B eine Textilmaschine 1
mit Einrichtungen zur Übernahme voller Spulen und zur übergabe neuer Spulenkerne (nicht dargestellt), welche ein Förderband 2
umfassen, welches längs der Vorderseite der Maschine am unteren Teil derselben parallel zu einer Spindelschiene (nicht dargestellt)
der Maschine verläuft. Ferner ist oberhalb des Förderbandes 2 und parallel zu demselben eine horizontale Bank 3
vorgesehen. Die horizontale Bank 3 ist mit mehreren Dornen (nicht dargestellt) versehen, deren Abstand voneinander gleich
dem Abstand der Spindeln der Textilmaschine 1 ist und die dazu dienen, vorübergehend volle Spulen 4 aufzunehmen. Das Förderband
2 ist mit einer Anzahl erster Dorne 5 versehen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Spindeln der Textilmaschine
1 ist, sowie mit einer Anzahl von zweiten Dornen 6, die jeweils genau in der Mitte zwischen zwei benachbarten ersten
Dornen 5 angeordnet sind. Die ersten Dorne 5 dienen der Übernahme bzw. Halterung voller Spulen 4, während die zweiten Dorne
6 für die Aufnahme neuer Snulenkerne 7 bestimmt sind. Da der Übergabe- und Übernahmevorgang bei einer derartigen Textilmaschine
bekannt ist und beispielsweise in der US-PS 3,370,411 beschrieben ist, soll im Rahmen der vorliegenden Anmeldung auf
eine nähere Beschreibung der Funktion des Förderbandes 2 verzichtet v/erden.
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In einer äusseren Endeinheit der Textilmaschine ist die erfindungsgemässe
übergabevorrichtung angeordnet, welche insgesamt mit dem Bezugszeichen 8 bezeichnet ist- nie .Übergabevorrichtung
umfasst eine Zuführvorrichtuncf für Spulenkerne, welche
einen Behälter 9 aufweist, in dem sich ein Vorrat an Spulenkernen befindet und in dem ein Transportelement 10 für die
Spulenkerne angrenzend an eine Austrittsöffnung 11 drehbar gelagert
ist. Unmittelbar unterhalb der Austrittsöffnung 11 befindet
sich eine Rutsche 12. Zwischen der Rutsche 12 der übergabevorrichtung
8 und einem Endbereich des Förderbandes 2 liegt eine Übergabeeinrichtung 13. Das Transportelement 10 ist mit
einer horizontalen Welle 10a fest verbunden, welche drehbar in Lagern in den Seitenteilen (nicht dargestellt) des Behälters
9 gelagert ist, und zwar dicht oberhalb der Austrittsöffnung
11 des Gehäuses 9. Die horizontale ^eIIe 10a wird durch einen
Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) über ein Getriebe (nicht dargestellt) angetrieben, welches mit einem Antriebsmechanismus
für das Förderband 2 verbunden ist, wenn die übergabe neuer Spulenkerne eingeleitet bzw. durchgeführt wird. Das Transportelement 10 ist mit einer Anzahl horizontaler Nuten 10b versehen,
von welchen jede einen Spulenkern 7 aufzunehmen vermag. Das Gehäuse 9 der Zuführvorrichtung ist ausreichend gross, um
zahlreiche Spulenkerne aufzunehmen. Wenn jedoch neue Spulenkerne 7 in das Gehäuse 9 eingelegt werden, ist es erforderlich,
die Spulenkerne 7 so anzuordnen, dass die während des SpulVorgangs
oberen Enden und die unteren Enden jeweils einer der Reitenwände des Behälters 9 zugewandt sind. Die Rutsche 12 besitzt
parallele Seitenwände 12a und 12b, Vielehe schräg angeordnet
sind, wie dies Fig. 2A zeigt. Ferner besitzt die Rutsche ein Paar von Führungswänden 12c und 12d, über die die Seiten-
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wände 12a und 12b zu einem geschlossenen Kanal miteinander verbunden
sind. Der Zwischenraum zwischen den Führungswänden 12c
und 12d verringert sich allmählich vom oberen Ende der Rutsche
bis zum unteren Ende derselben, wie dies Fig. 2B zeigt. Am oberen Ende der einen Seitenwand 12a befindet sich ein horizontaler
Vorsprung 12e. Der Vorsprung 1'2e ist so angeordnet, dass
dann, wenn ein Spulenkern 7 von dem Trans^ortelement 10 in die
Rutsche 12 abgeworfen wird, das obere Ende des Spulenkerns 7
mit dem Vorsnrung 12e in Kontakt gelangt, was eine Schwenkbewegung
des Spulenkerns 7 im Uhrzeigersinn um sein oberes Ende
zur Folge h.at, wie dies in Fig. 2B angedeutet ist. Schliesslich verlässt der Spulenkern 7 die Rutsche durch deren Austrittsöffnung, welche der Einlassöffnung einer ffbergabee inr ichtung
13 gegenüberliegt. Wie man sieht, nimmt der Smilenkern 7 dabei
eine gegenüber der Senkrechten schwache Schräglage ein und gelangt mit seinem unteren Ende zuerst in die f'bergabeeinrichtung
13. Um diese Ausrichtung der Spulenkerne 7 in der übergabeeinrichtung
13 zu erreichen, ist es allerdings erforderlich, die Spulenkerne 7 in dem Behälter 9 so anzuordnen, dass deren oberes
Ende jeweils der Seitenband des Behälters 9 zugewandt ist, welche-in Verlängerung der Führungswand 12c der Rutsche verläuft.
Die Fig. 3 bis 6 zeigen Einzelheiten der Ubergabeeinrichtung 13,
welche ein Gehäuse 14 umfasst sowie Regulier- oder Leiteinrichtungen auf der Auslasseite des Gehäuses 14. Das Gehäuse 14 besteht
aus parallelen Führungswänden 1^a und 14b, einer hinteren
Seitenwand 14c, welche die Rückseite des Gehäuses 14 verschliesst
und einer Bodenplatte 14d. Die Bodenplatte 14d verschliesst die
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Unterseite des Gehäuses 14 und ist von der Rückseite desselben in Richtung auf die Vorderseite schräg nach unten geneigt, so
dass ein neu zugeführter Spulenkern 7 längs der Bodenplatte 14c zur Vorderseite des Gehäuses 14 .bzw. in den Bereich der
Austrittsöffnung desselben gleiten kann, ^ine Deckplatte 14e
verschliesst die Oberseite des Gehäuses 14., mit Ausnahme einer
Einlassöffnung 14f, welche der Auslassöffnung der Rutsche 12
gegenüberliegt. Die Führungsv/and 14a des Gehäuses 14 ist mit
einem Rahmen der Zuführvorrichtung 8 verbunden. Das Gehäuse 14 enthält eine Führungsschiene 15, die mit der Führungswand 14b
verbunden ist, um die oberen ^nden der Snulenkerne 7 im Gehäuse
14 zu führen. Ferner besitzt die Führungswand 14b eine Öffnung
14g, die unterhalb der Führungsschiene 15 in der Führungswand 14b vorgesehen ist. Durch die öffnung 14g können die Zustande
im Inneren des Gehäuses 14 beobachtet v/erden. Die Leiteinrichtungen
umfassen einen Anschlag 16 am unteren Ende einer Auslassöffnung
14h des Gehäuses 14 und einen federbelasteten Anschlag
17 am oberen Ende der Auslassöffnung 14h. Der federbelastete
Anschlag 17 umfasst eine Anschlagplatte 18, die von einem Schwenkzapfen 19 getragen wird, der in den Führungswänden 14a
und 14b gehaltert ist, sowie eine Schraubenfeder 20, die den
Schwenkzapfen 19 in einem Bereich 18c zwischen zwei Schultern
18a und 18b umgibt, wobei ein Ende 20a der Schraubenfeder 20
gegen die Anschlagplatte 18 drückt, während das andere Ende
der Schraubenfeder 20 an der Deckplatte 14e des Gehäuses 14 anliegt. An der einen Seitenwand 14b ist ein Anschlagzapfen 21
vorgesehen, welcher die Schwenkbewegung der Anschlagplatte 18 um den Schwenkzapfen 19 begrenzt. Wie Fig. 4 zeigt, ragt das
untere Ende der Anschlagplatte 18 soweit in die Auslassöffnung
14h hinein, dass sie einen Anschlag für das obere Ende eines
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an der Auslassöffnung 14h befindlichen Spulenkerns bildet.
Wie Fig. 7 zeigt, besitzt die Rodenplatte 14d einen vorderen
Endbereich mit einem Ausschnitt 14i, und der untere Anschlag besitzt eine Lasche 23, die mittels Befestigungsschrauben 24
mit der einen Seitenband 14b verbunden ist. In der Lasche 23
ist eine Bohrung 25 für eine Kugel 26 vorgesehen. Das innere Ende der Bohrung 25 besitzt eine kreisförmige öffnung 26a, deren
Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Kugel 26. Am anderen Ende der Bohrung 25 ist eine Schraube 28 vorgesehen und
zwischen dem inneren Ende der Schraube 28 und der Kugel 26 liegt eine Druckfeder 27, so dass die Kugel 26 ständig gegen
die kreisförmige Öffnung 26a gedrückt wird. Ein Teil der federbelasteten
Kugel 26 steht also ständig über die Ebene der Öffnung 26a nach innen vor. Der Zwischenraum zwischen den Führungswänden
14a und 14b ist nur geringfügig grosser als der
Aussendurchmesser der unteren Enden der Spulenkerne, so dass diese durch den unteren Anschlag 16 bzw. die federbelastete
Kugel 26 am freien Verlassen des Gehäuses 14 gehindert werden. Wenn jedoch am unteren Ende eines Spulenkerns 7 eine in Richtung
auf die Austrittsöffnung 14h wirkende Kraft angreift, wird
die Kugel 26 in die Bohrung 25 zurückgedrückt, wobei die Druckfeder 27 zusammengepresst wird, woraufhin das untere Ende des
betreffenden Spulenkerns 7 das Gehäuse 14 verlassen kann. Die erwähnte Kraft am unteren Ende des Spulenkerns 7 ergibt sich
beim Vorrücken des Dorns 6 in Richtung des Pfeils Λ in Fig. 3,
wie dies nachstehend erläutert wird.
Der schräg geneigte vordere Endbereich 14j der Bodenplatte 14d
erstreckt sich bis auf ein Niveau, welches etwas tiefer liegt
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als die Linie, längs welcher sich die oberen Enden der Dorne bewegen. An diesem freien Endbereich 14j ist nun die Aussparung
14i, wie dies Fig. 7 zeigt,- so angebracht,dass der Kopf der einzelnen Dorne 6 in die Aussparung 14i vorrücken kann und
damit in eine Lage oberhalb der Ebene des Endbereichs 1.4j der
Bodenplatte 14d gelangt. Die Neigung des freien Endbereichs
14j ist so gewählt, dass der Kopf des betreffenden Dorns 6 dabei in die Bohrung am unteren Ende des im Rereich der Auslassöffnung
14h befindlichen Spulenkerns 7 gelangt und sich gegen die
Innenwand desselben anlegt und auf diese eine in Richtung des Pfeils A wirkende Kraft ausübt.
Nachstehend soll nunmehr die Funktion der Leiteinrichtungen der erfindungsgemässen übergabevorrichtung,insbesondere der ubergabeeinrichtung
in Verbindung mit den Fig. 1, 2A, 3, 8 und 9A bis 9D näher erläutert v/erden. Wenn es erforderlich ist, dem
Förderband 2 neue Spulenkerne 7 aus der übergabevorrichtung 8 mit Hilfe der Übergabeeinrichtung 13 zu übergeben, wird das
Transportelement 10 entgegen dem Uhrzeigersinn zu einer Drehbewegung angetrieben (Fig. 2Λ), so dass die neuen Spulenkerne
nacheinander einzeln in die Rutsche 12 abgeworfen v/erden. Jeder
der Spulenkerne fällt dabei von dem Transportelement 10 derart in die Rutsche 12, dass sein im Betrieb unteres Ende nach unten
weist, was mit Hilfe des Vorsprungs 12e erreicht wird. Auf diese
Weise gelangen mehrere neue Spulenkerne 7 in das Gehäuse 14 der Übergabeeinrichtung 13, wie dies Fig. 3 zeigt. Da die Bodenplatte
14d, ausgehend von der Rückwand 14c in Richtung auf die Auslassöffnung 14h nach unten geneigt ist, rutschen die Spulenkerne
7 in Richtung auf die Auslassöffnung 14h des Gehäuses
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vor, sobald ein Spulenkern 7a die Auslassöffnung 14h verlässt.
Ein Spulenkern 7a,- welcher bis zur Auslassöffnung 14h vorge-rrückt
ist, wird dort von dem freien Endbereich 18d der Anschlagplatte 18 abgestützt und ausserdem von der Kugel 26, wie dies
Fig. 3 zeigt. Wenn das Förderband 2 angetrieben wird, um die Dorne 5 und 6 in Richtung des Pfeils A in Fig. 3 vorrücken zu
lassen, bleiben die Dorne, welche für die Übernahme voller Spulen 4 bestimmt sind, unwirksam, da sie nicht bis zum Niveau
des Endbereichs 14j an dem Gehäuse 14 hinaufreichen und somit
frei unter diesem hindurchlaufen. Die Dorne 6 dringen jedoch
in den Ausschnitt 14i des Endbereichs 14j der Bodenplatte 14d ein und gelangen in die Öffnung am unteren Ende des Spulenkerns
7a an der Auslassöffnung 14h des Gehäuses 14. -Die Dorne 6 drücken dann die Innenwand des Spulenkerns 7a in Richtung des
Pfeils A in Fig. 3. Wegen des Vorrückens des in Eingriff mit der Innenwand des Spulenkerns 7a befindlichen Dorns 6 drückt
das unteres Ende des Spulenkerns 7a die Kugel 26 in die Bohrung
25 hinein, so dass das untere Ende des Spulenkerns 7a im Bereich des unteren Endes der Auslassöffnung 14h des Gehäuses
14 freigegeben wird. Während dieses Bewegungsablaufs wird das
obere Ende des Spulenkerns 7a von der Anschlagplatte 18 festgehalten,
wie dies die Fig. 3, 9Λ und 9B zeigen. Danach wird der Spulenkern 7a voll von dem Dorn 6 erfasst, da er, sobald er
eine senkrechte Lage einnimmt, aufgrund seines Gewichts auf den Dorn 6 rutscht. Beim Absinken auf den Dorn 6 bewegt sich der
Spulenkern 7a nach unten in Richtung des Pfeils B in Fig. 9C und schliesslich nimmt das obere Ende des Spulenkerns 7a eine
Lage ein, in der es sich unterhalb der Anschlagplatte 18 befindet, wie dies Fig. 9D zeigt. Der Spulenkern 7a kann folglich
unter der Anschlagplatte 18 hindurchlaufen. Nunmehr rückt der
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nächste Spulenkern 7c zu der Auslassöffnung 14h vor, wie dies
Fig. 9D zeigt. VJegen des Vorrückens de^ Förderbandes 2 gelangt
der Dorn 6 mit dem Spulenkern 7a in Richtung des Pfeils A in
eine Stellung, welche in der Zeichnung ein Spulenkern 7b einnimmt.
Wenn nun der Fall eintritt, dass ein neuer Spulenkern 7a von
dem Dorn ^ nicht korrekt erfasst wird, "ie dies vorstehend beschrieben
wurde, d.h. wenn ein Spulenkern 7a leicht schräg auf dem Dorn 6 sitzt und nicht voll auf diesen aufrutscht, dann
steht das obere Ende des Spulenkerns 7a, wie dies Fig. 8 zeigt, über das untere Ende der Anschlagplatte 18 vor und schwenkt
diese beim Vorrücken des Dorns 6 in Richtung des Pfeils C. Da die federbelastete Anschlagplatte .18 um den Schwenkzapfen
schwenkbar ist, gelangt sie bei dieser Bewegung in eine Lage, in welcher das obere Ende des Spulenkerns 7a unter ihr hinweglaufen
kann, obwohl es an sich zu weit nach oben vorsteht. Auf
diese Weise lassen sich Schäden am Spulenkern 7a, am Dorn 6 und am Förderband 2 sicher verhindern.
Eine abgewandelte Ausführungsform einer ibergabeeinrichtung
geraäss der Erfindung zeigt Fig. 10, wo entsprechende Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, wie bei dem
Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3. Bei dem abgewandelten Ausfübxungsbeispiel
ist die Bodenplatte 14d mit einem vorderen Endbereich 14k versehen, welcher eine horizontale Lage-einnimmt
und einen Ausschnitt besitzt, der dem Ausschnitt 14i beim ersten Ausführungsbeispiel ähnlich ist. ' .
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Ferner ist beim betrachteten Ausführungsbeispiel das Gehäuse im Bereich des Endes des Förderbandes 2 derart angeordnet, dass
die Köpfe der zweiten Zapfen 6 in die Öffnung am unteren Ende der frischen Spule 7a eindringen können, die sich auf dem Endbereich
14k der Bodenplatte 14d befindet, wenn sie sich längs
eines gekrümmten Weges dem Fndbereich 14k nähern, von wo aus
sie längs eines horizontalen Weges weiterlaufen. Wenn der Kopf eines Dorns den neuen Spulenkern 7a erfasst, wird der untere
Anschlag 16 überwunden und das untere Ende des Spulenkerns 7a tritt aus dem Gehäuse 14 aus, wenn der Dorn in Richtung des
Pfeils A in Fig. 10 vorrückt. Insoweit entspricht die Funktion beim betrachteten Ausführungsbeispiel weitgehend derjenigen
beim ersten Ausführungsbeispiel. Andererseits macht man sich beim zweiten Ausführungsbeispiel den gekrümmten Weg des Dorns
zunutze, um diesen in die Öffnung am unteren Ende des Spulenkerns 7a einzuführen und nicht die Schräglage des Snulenkerns
7a, wie beim zuvor betrachteten Ausführungsbeispiel.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, dass es gegebenenfalls
besonders günstig sein könnte, die Funktionsweise der Ausführungsbeispiele gemäss Fig. 3 und 10 miteinander zu
kombinieren und auf diese Weise ein tieferes Eindringen des Kopfes der Dorne 6 in die Spulenkerne 7a zu Beginn des Übergabevorgangs
zu erreichen.
- 17 -
509827/0720
Claims (1)
- k - 16320.Dezember 1974 - 17 -Patentansprüche :Verfahren zum fibergeben von Spulenkernen auf Dorne eines Förderbandes einer Textilmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenkerne (7) einzeln .auf eine Stützebene (14j, 14k) oberhalb des Förderbandes (2) bewegt und dort durch federnde Leiteinrichtungen (16,17) festgehalten werden, dass die die Spulenkerne (7) übernehmenden Dorne (6) bei laufendem Förderband (2) einen Innenwandbereich des unteren Endes der Spülenkerne erfassen und diese beim weiteren Vorrücken in eine Stellung bewegen, in der die Achsen von Spulenkern (7) und Dorn (6), welche zunächst einen Winkel miteinander einschliessen, miteinander fluchten, wobei ein Teil der federnden Leiteinrichtungen (16) überwunden wird und wobei, die Spulenkerne (7) auf die Dorne (6) rutschen und dass die fest auf den Dornen (6) sitzenden Spulenl (7) bei weiterem Vorrücken der Dorne (6) den Rest der federnden Sperreinrichtungen (17) ungehindert passieren oder diese, wenn sie die gewünschte Endstellung auf dem Dorn (6) nicht erreicht haben, öffnen und dann längs der Maschine in die gewünschte Stellung transportiert werden.2. Übergabevorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ζμ-führvorrichtung (8) für Spulenkerne (7) vorgesehen ist, in welcher Spulenkerne (7) aus einem Vorrat (Behälter 9) einzeln über eine Rutsche (12) einer übergabeein-- 18 -509827/0720λ 41 015 b 2461822k - 163 ·20.Dezember 1974 - 18 -richtung (13) zuführbar sind, welche ein Gehäuse (14) mit einer .der Rutsche (12) zugewandten Finlassöffnüng (14f) und einer bezüglich der Finlassöffnung schräg nach unten geneigten Bodenplatte (14d) aufweist, längs welcher die Spulenkerne (7) in eine Wartestellung auf einem vorderen Endbereich (14j, 14k) der Bodenplatte (14d) gleiten, wo .ein Ausschnitt (14i) in der Bodenplatte (14d) vorgesehen ist, durch den ein mit dem Förderband (2)vorrückender Dorn (6) in das untere Ende des in der Wartestellung, bezogen auf die Achse des Dorns (6), eine Schräglage einnehmenden Spulenkerns (7a) eindringen kann und dass auf der /uslasseite des Gehäuses (14) der nbergabeeinrichtung (13) dem Endbereich (14j, 14k) der Bodenplatte benachbarte Leiteinrichtungen (16, 17) vorgesehen sind, die die Relativbewegung des Spulenkerns (7) gegenüber dem Dorn (6) nach dem Ansetzen desselben am unteren Ende des Spulenkerns (7) steuern, bis der Spulenkern (7) fest auf dem Dorn (6) sitzt und die den Spulenkern (7) dann freigeben.Übergabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtungen (16,17) einen unteren Anschlag (16) umfassen, der an dem Gehäuse (14) angrenzend an den über die Vorderseite des Gehäuses (14) vorstehenden Endbereich (14j, 14k) der Bodenplatte (14d) befestigt ist, dass die Leiteinrichtungen (16,17) eine federbelastete Anschlagplatte (18) umfassen, die am oberen Ende der Auslasseite des Gehäuses (14) schwenkbar montiert ist, dass der untere Anschlag (16) ein- 19 -S09827/072020.Dezember 1974 - 19 -federbelastetes Element (Kugel 26) umfasst,welches' verhindert, dass ein Spulenkern (7) über den Endbereich (14j, 14k) frei aus dem Gehäuse (14) austreten kann, solange der Dorn (6) kerne entsprechende Kraft auf das untere Ende des Spulenkerns (7) ausübt, und dass die federbelastete Anschlagnlatte (18) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass sie beim Vorrücken des fest auf dem Dorn (6) sitzenden Spulenkerns (7) durch das obere Ende desselben nach aussen aufschwenkbar ist und diesen freigibt, v/enn der Spulenkern (7) nicht vollständig auf den Dorn (6) aufgerutscht ist.4. übergabevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die federbelastete Anschlagplatte (18) um einen Schwenkzapfen (19) im Gehäuse (14) schwenkbar ist und durch einen Schraubenfeder (20) auf den Schwenkzapfen (19) in Schliessrichtung vorgespannt ist und dass ein Anschlagzapfen (21) unterhalb'des Schwenkzapfens (19) an dem Gehäuse (14) montiert ist, an welchem die Anschlagplatte (18) in ihrer Schliesstellung anliegt.5. Übergabevorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Anschlag (16) einen Bügel(23) umfasst, der mit dem Gehäuse (14) angrenzend an den Endbereich (14j, 14k) der Bodenplatte (14d) verbunden ist, dass in dem Bügel (23) eine Bohrung (25) vorgesehen ist, in der sich eine Kugel (26) befindet, dass die Bohrung (25) auf ihrer der Innenseite des Gehäuses (14) zugewandten Seite eine kreisförmige öffnung (26a) besitzt, deren Abmessungen kleiner sind als der-20-509827/07 2 0Λ 41015 bk - 16.320.Dezember 1974 - 20 -Durchmesser der Kugel und dass in der Bohrung (25) eine Druckfeder (27) derart angeordnet ist, dass ein Teil der federbelasteten Kugel (26) ständig in das Innere des Gehäuses (14) vorsteht.B09827/0720Leerseite
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