DE2461408A1 - Signalausruestung fuer schiffe - Google Patents
Signalausruestung fuer schiffeInfo
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Description
Dipl.-Chem. W.
Dipl.-Ing. S.LE.NE
Dipl.-Ing. S.LE.NE
PATENTANWÄLTE , , . , '...,,. 16. Dezember 1974
"3 n A M N O V F.. R '..■ : :
Burckhardtetraße ι-_ Unsere Akte: 224/70
Kockums Mekaniska Verkstads AB, Stora Varvsgatan, 211 20 MALMÖ,
Schweden.
Die Erfindung betrifft eine Signalausrüstung für Schiffe, die in erster Linie zur Abgabe von Signalen bei schlechter Sicht
bestimmt ist und einen mittels eines ersten Relais an eine Stromquelle
anschliessbaren, elektrischen Signalgeber, mehrere mittels eines Motors periodisch schliessbare, parallel zueinander und in
Reihe mit dem ersten Relais an die Stromquelle angeschlossene, alternativ wählbare Arbeitskontakte sowie ein zweites Selbsthalterelais
zur Verbindung des Motors mit der Stromquelle umfasst.
Beim normalen Betrieb einer solchen Signalausrüstung wird
der Motor dadurch gestartet, dass die Stromquelle von Hand an das zweite Relais angeschlossen wird, wonach mittels eines von
mehreren mit je einem der parallelgeschalteten Arbeitskontakte reihengeschalteten, von Hand schliessbaren Wählerschaltern eine
Strombahn durch den Signalgeber hergestellt werden kann. Der Motor
schliesst hierbei die parallelgeschalteten Kontakte mit verschiedener,
vorbestimmter und normierter Periodizität, so dass vom Signalgeber Signalabgaben verschiedener Bedeutung erhältlich
sind, die durch das Intervall zwischen den Signalen und ggf.··
deren Länge gekennzeichnet sind. .
Um den Signalgeber nicht nur vom Aufstellpunkt der SignalT-ausrüstung
betätigen zu können, sind an geeigneten Stellen des Schiffes Schalter angebracht, durch die der Signalgeber von Hand
aktiviert werden kann, gleichzeitig wie danach eine automatische Signalabgabe verhindert wird, so dass einer an einer Stelle von
Hand ausgelösten Signalabgabe nicht unmittelbar danach ein weiteres,
von der motorbetriebenen Einrichtung ausgelöstes Signal folgt. Zu diesem Zweck haben diese Schalter in herkömmlicher
Weise sowohl eine unterbrechende als auch eine schliessende Funktion und sind mit der Signalausrüstung über drei- oder vieradrige
Leitungen verbunden, die nicht nur verhältnismässig teuer sind.
sondern ausserdem Schwierigkeiten beim Einbau und Betriebsstörungen
verursacht haben, da beim Einschalten dieser Schalter in einen Reihenkreis eine grosse Menge Kontaktpunkte errichtet wird,
in denen infolge von Oxydation u.dgl. Fehler entstehen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Signalausrüstung
der eingangs beschriebenen Art zustandezubringen, welche die obengenannten Probleme beseitigt und der Signalausrüstung
eine höhere Betriebssicherheit verleiht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Signalausrüstung zumindest ein drittes Relais'umfasst, das
in Reihe mit mehreren parallelgeschalteten Schaltern zur handbetätigten Signalabgabe an die Stromquelle angeschlossen ist und
einen in die Haltestrombahn des zweiten Relais eingeschalteten Ruhekontakt sowie zumindest einen Arbeitskontakt zum Anschluss
des Signalgebers an die Stromquelle besitzt.
In dieser Weise können die drei- und vieradrigen Leitungen durch zweiadrige Leitungen ersetzt werden, und die Schalter zur
handbetätigten Signalabgabe brauchen nur eine schliessende Funktion haben, wodurch die Anzahl Kontaktpunkte im wesentlichen
halbiert wird.
Die Erfindung ist nun anhand der Zeichnung im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine bekannte Signalausrüstung,
Fig. 2 ein in der bekannten Signalausrüstung enthaltenes
Kontaktglied zum periodischen Errichten einer Strombahn,
Fig. 3 die getrennt von der Signalausrüstung angebrachten
Schalter zur handbetätigten Signalabgabe bei der bekannten Signalausrüstung, _
Fig. 4 eine die erfindungsgemässe Einrichtung umfassende Signalausrüstung,
Fig. 5 die getrennt von der Signalausrüstung angebrachten
Schalter zur handbetätigten Signalabgabe gemäss der Erfindung, und
t Fig. 6 eine Abänderung der in Fig. 4 gezeigten Signalausrüstung.
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Die in Fig. 1-3 gezeigte, bekannte Signalausrüstung besitzt
einen Signalgeber 1, der ein akustischer Signalgeber"oder
ein kombinierter Schall- und Lichtsignalgeber sein kann. Der Geber 1 ist mittels eines ersten Relais 0R>
genauer gesagt mittels der von diesem Relais gesteuerten Arbeitskontakte o, und
O2/ an eine Stromquelle 2 anschliessbar. Ein zweites Relais HR
in der Ausrüstung ist mittels eines momentan von Hand schliessbaren
Schalters 3 zum Start der Ausrüstung an die Stromquelle 2 anschliessbar, wobei das Relais HR mit eigenen Kontakten h, und
h2 in Reihe eine Haltestrombahn über einen handbetätigten Schalter
4 zum Ausschalten der automatischen Funktion der Ausrüstung und
eine Schaltereinheit 5 errichtet, die in Fig. 1 zwar als Ruhe- und Arbeitskontakt gezeigt ist, in Wirklichkeit, aber die in Fig. 3·
gezeigte Ausführung hat. Durch das Schliessen des Kontakts h, wird
ein Motor M mit der Stromquelle 2 verbunden, so dass der Motor gestartet wird und ein Kontaktglied 6 betätigt, das die eine Seite
des Relais OR an den Verbindungsleiter zwischen dem Relais HR und dem Startschalter 3 anschliesst. Die genannte eine Seite des
Relais OR ist ferner an den einen der beiden festen Kontaktteile im Ruhe- und Arbeitskontakt 5 angeschlossen, während seine andere
Seite direkt an die Stromquelle 2 angeschlossen ist.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, hat das Kontaktglied 6 mehrere
vom Motor M betriebene Nockenscheiben 7, die während des Umlaufs periodisch mit verschiedener Frequenz je einen Kontakt 8a-8c
schliessen, die miteinander parallelgeschaltet und mit je einem von Hand schliessbaren Wählerschalter 9a-9c reihengeschaltet sind,
von,denen immer nur einer geschlossen sein kann. Selbstverständlich
können mehr als drei Nockenscheiben 7 vorgesehen werden.
Die in Fig. 3 gezeigte, bekannte Schaltereinheit 5 besteht aus mehreren, an geeigneten Stellen auf dem Schiff angebrachten
Schaltern 10, 11 und 12 zur handbetätigten Signalabgabe, und diese Schalter sind miteinander und mit der Signalausrüstung
über drei- und vieradrige Leitungen verbunden. Jeder der Schalter
10, 11 und 12 hat einen von Hand betätigbaren, beweglichen Kontaktteil, der in der unbetätigten Lage des Schalters zwei erste,
feste Kontaktteile und in betätigter Lage zwei andere, feste Kontaktteile
verbindet. Die festen Kontaktteile der Schalter sind ' aneinander und an die Signalausrüstung in der in Fig. 3 ge- ·
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ι " t
zeigten Weise angeschlossen, derart, dass - wenn keiner der
Schalter 10, 11 und 12 betätigt ist - der Leiter des Relaiskontakts
h, mit dem einen Anschluss der Stromquelle 2 verbunden ist, während - wenn einer der Schalter 10, 11 und 12 betätigt
ist - das Relais OR mit dem genannten Anschluss an die Stromquelle
2 verbunden ist.
Die in Fig. 1-3 veranschaulichte, bekannte Signalausrüstung arbeitet wie folgt. Sie wird zur automatischen Signalabgabe
durch vorübergehendes Schliessen des Startschalters 3 aktiviert, wobei das Relais HR anspricht und über seine Kontakte
h, und h2 eine Haltestrombahn errichtet. Durch Schliessen des
Kontakts h, erhält der Motor M Strom und beginnt, die Nockenscheiben 7 zu drehen. Beim Schliessen eines der Wählerschalter
9a-9c wird das Relais OR in von der Gestalt und Umlaufgeschwindigkeit der Nockenscheiben 7 bestimmten Intervallen mit Strom
versorgt und wird somit periodisch über seine Kontakte o, und O2
den Signalgeber 1 an die Stromquelle 2 anschliessen.
Bei Betätigung eines der Schalter 10, 11 und 12 wird die
die ersten, festen Kontaktteile dieser Schalter durchlaufende Haltestrombahn des Relais HR unterbrochen, welches abfällt und
somit den Motor M stillsetzt sowie den Stromkreis durch das Kontaktglied 6 unterbricht. Ferner wird das Relais OR über die
zweiten, festen und nunmehr verbundenen Kontaktteile des betätigten Schalters direkt an die Stromquelle 2 angeschlossen, so dass der
Signalgeber 1 aktiviert wird, so lange der betreffende Schalter betätigt ist.
Nach handbetätigter Signalabgabe mittels eines der Schalter 10, 11 und 12 ist eine erneute Betätigung der Signalausrüstung
mittels des Startschalters 3 zur automatischen Signalabgabe erforderlich.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, hat die die Erfindung umfassende Signalausrüstung mehrere Elemente, die dieselben sind wie in Fig.
1 und deshalb dieselben Bezugsziffern tragen. Diese Elemente brauchen nicht nochmals beschrieben zu werden.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 4 die
Schaltereinheit 5 in Fig. 1 durch ein Relais AR und eine Schalter-
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ί I - «
einheit 13 ersetzt, die mit dar Stromquelle 2 reihengeschaltet
sind.-Das Relais AR hat einen in die Haltestrombahn des Relais HR eingeschalteten Ruhekontakt a, sowie einen Arbeitskontakt a2
zum direkten Anschluss des Relais OR an die Stromquelle 2.
Die Schaltereintieit 13 ist von der in Fig. S gezeigten
Ausführung und besteht also aus mehreren parallelgeschalteten und von Hand schliessbaren Schaltern 14, 15 und 16, die gleich
den Schaltern 10, 11 und 12 an geeigneten Stellen auf dem Schiff angebracht sind, jedoch im Gegensatz zu den letztgenannten
Schaltern nur zwei Leiter zur Verbindung miteinander und mit der restlichen Signalausrüstung erfordern.
Die automatische Signalabgabe mittels des Kontaktgliedes
erfolgt bei der in Fig. 4 gezeigten Signälausrüstung in derselben Weise wie in Fig. 1. Beim handbetätigten Schliessen eines der
Schalter 14, 15 und 16 wird das Relais AR mit Strom versorgt, wobei sein Kontakt a, die Haltestrombahn des Relais HR unterbricht,
und der Motor M stillgesetzt wird. Gleichzeitig verbindet sein Kontakt a~ das Relais OR direkt mit der Stromquelle 2 statt
über das Kontaktglied 6, so dass der Signalgeber 1 über die
Kontakte o, und o~ auch an die Stromquelle 2 angeschlossen wird,
so.lange der betreffende Schalter geschlossen ist. Für eine
darauf folgende, automatische Signalabgabe mittels des Kontaktgliedes
6 ist eine wiederholte Betätigung der Signalausrüstung mittels des Startschalters 3 erforderlich.
Der Signalgeber 1 kann mehrere Signaliermittel verschiedenen Charakters enthalten, beispielsweise unterschiedlicher Schallstärken
und/oder Tonhöhen. Das oder die erwünschten Signaliermittel können mittels von Hand betätigbarer Schalter gewählt
werden, beispielsweise mittels der Schalter 17 und 18 in der in
Fig. 6 gezeigten Abänderung der Signalausrüstung gemäss Fig.
Beispielsweise hat der Signalgeber 1 in dieser Abänderung zwei Signaliermittel la und Ib, die also selektiv mittels der Schalter
17 und 18 einschaltbar sind. Um eine freie Wahl der Signaliermittel
la und Ib bei handbetätigter Signalabgabe zu ermöglichen, ' ist das Relais AR (Fig. 4) durch zwei Relais ARa und ARb ersetzt,
die in Reihe mit je einer, mit der Schaltereinheit 13 identischen Schaltereinheit 13a bzw» 13b an die Stromquelle 2 angeschlossen
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sind. Diese beiden Relais ARa und ARb haben je einen Ruhekontakt aa. bzw. ab,/ der mit der Haltestrombahn des Relais HR reihengeschaltet
ist, jedoch keinen Arbeitskontakt zum direkten Anschluss des Relais OR an die Stromquelle 2, sondern je zwei
Arbeitskontakte aa« und aa, bzw. ab« und ab., zum direkten Anschluss
der Signaliermittel la bzw. Ib an die Stromquelle 2«
Die in Fig. 6 gezeigte, abgeänderte SignalausrUstung
arbeitet in derselben Weise wie die in Fig. 4 gezeigte Ausrüstung. Die einzige Ausnahme ist, dass das Relais OR nur zur automatischen
Signalabgabe benutzt wird, wobei die Wahl der Signaliermittel mittels der Schalter 17 und 16 erfolgt, während bei handbetätigter
Signalabgabe die Signaliermittel mittels der Schaltereinheiten 13a und 13b gewählt werden, und das oder die gewählten
Signaliermittel mit Hilfe der Arbeitskontakte aa2 und aa3 bzw.
ab2 und ab- der Relais ARa und ARb direkt an die Stromquelle
angeschlossen werden.
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Claims (4)
- PatentansprücheSignalausrUstung für Schiffe, die in erster Linie zur Abgabe^-vön Signalen bei schlechter Sicht bestimmt ist und einen mittels eines ersten Relais an eine Stromquelle anschliessbaren, elektrischen Signalgeber, mehrere mittels eines Motors periodisch schliessbare, parallel zueinander und in Reihe .mit dem ersten Relais an die Stromquelle angeschlossene, alternativ wählbare Arbeitskontakte sowie ein zweites Selbsthalterelais zur Ver- . bindung des Motors mit der Stromquelle umfasst, gekennzeichnet durch zumindest ein drittes Relais (ARj ARa, ARb), das in Reihe mit mehreren parallelgeschalteten Schaltern (13\ 13a, 13b) zur handbetätigten Signalabgabe an die Stromquelle (2) angeschlossen . ist und einen in die Haltestrombahn des zweiten Relais (HR) eingeschalteten Ruhekontakt (a,f aa, , ab,) sowie zumindest einen Arbeitskontakt (a,*; aa2 f aa3' ab2' a^3^ zum Anscnluss ^es Signalgebers (1) an die Stromquelle besitzt.
- 2. SignalausrUstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskontakt (a2) des dritten Relais (AR) in Reihe mit dem ersten Relais (OR) an die Stromquelle (2) angeschlossen ist, um indirekt über das erste Relais den Signalgeber (1) an die Stromquelle anzuschliessen.
- 3. Signalausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Relais (ARa, ARb) zwei Arbeitskontakte (aa2, aa3, ab2, ab3) hat, die den Signalgeber (1) direkt an die Stromquelle (2) anschliessen.
- 4. Signalausrüstung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch mehrere dritte Relais (ARa, ARb), deren Arbeitskontakte (aa2, aa3, ab2, ab3) je einen von mehreren im Signalgeber (1) enthaltenen Signaliermitteln (la, Ib) an die Stromquelle (2) anschliessen.SG9829/GS80Leerseite
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