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DE2461485B2 - Bausatz zur Erstellung von Bauwerken - Google Patents

Bausatz zur Erstellung von Bauwerken

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Publication number
DE2461485B2
DE2461485B2 DE19742461485 DE2461485A DE2461485B2 DE 2461485 B2 DE2461485 B2 DE 2461485B2 DE 19742461485 DE19742461485 DE 19742461485 DE 2461485 A DE2461485 A DE 2461485A DE 2461485 B2 DE2461485 B2 DE 2461485B2
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DE
Germany
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space
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another
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kit
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Application number
DE19742461485
Other languages
English (en)
Other versions
DE2461485A1 (de
DE2461485C3 (de
Inventor
Karl Iflaender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742461485 priority Critical patent/DE2461485C3/de
Publication of DE2461485A1 publication Critical patent/DE2461485A1/de
Publication of DE2461485B2 publication Critical patent/DE2461485B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2461485C3 publication Critical patent/DE2461485C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/348Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
    • E04B1/34815Elements not integrated in a skeleton
    • E04B1/34823Elements not integrated in a skeleton the supporting structure consisting of concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Bausatz zur Erstellung von Bauwerken, bestehend aus raumbildenden und zugleich die Funktion des Tragwerks im Baukörper erfüllenden Großbauteilen aus Beton od. dgl., die jeweils ein an beiden Stirnseiten offenes, rechteckiges Hohlprofil nach Art einer durch Vertikalschnitt entstandenen Raumscheibe bilden, wobei fünf Standardgrößen von Raumscheiben gleicher Höhe und Tiefe vorgesehen sind, die sich dadurch voneinander unterscheiden, daß ihre Länge jeweils um die Hälfte der Länge der kleinsten Raumscheibe vergrößert ist, während die Tiefe der Raumscheiben gleich ist der Hälfte der Länge der kleinsten Raumscheibe, wobei zur Erstellung von Bauwerken benachbarte Raumscheiben einzeln mittels in ihren eingebetteten Verankerungen miteinander verbunden werden
Ein derartiger Raumscheiben-Bausatz ist aus der DE-OS 17 59 242 bekannt. Die mit diesem bekannten Raumscheiben-Bausatz angestrebte und erreichte Variabilität in der Grundrißgestaltung macht es erforderlich, daß auch bei der Anwendung von verschiedenen Standardgrößen der Raumscheiben in unterschiedlicher Zuordnung zur Besetzung eines vorgegebenen Grundrisses stets eine Verbindungsmöglichkeit zu benachbar- ten Raumscheiben gegeben sein muß, und zwar aus statischen und konstruktiven Gründen. Dazu sind bei den vorbekannten Raumscheiben sowohl im Deckenbereich wie auch in den Wandbereichen jeweils in Vergußfugen vorstehende, ösenförmige Armierungseisen vorgesehen, die durch einen durch die wechselweise vorstehenden ösen hindurchgeführten Rundstab eine für beide Raumscheiben gemeinsame axiale Fixierung erhalten, nachdem anschließend die Vergußfuge ausge-
K) gössen worden ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Bausatz der genannten Art eine punktweise und schnelle Verbindung der Raumscheiben zu erreichen, die deren beliebige Zuordnung zueinander ermöglicht
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß an der Deckenplatte und an der Bodenplatte jeder Raumscheibe jeweils stirnseitig eine Mehrzahl von Verbindungspunkfen angeordnet ist, die jeweils paarweise in einer vertikalen Ebene übereinanderliegen
2» und einen der Tiefe der Raumscheibe entsprechenden horizontalen Abstand voneinander haben, während der Abstand der äußeren Verbindungspunkte zu den benachbarten vertikalen Seitenwänden gleich 1/2 T beträgt, und daß am oberen Rand jeder Seitenwand in der Ebene der Deckenplatte ein weiterer Verbindungspunkt im Abstand 1/2 T von den beiden Stirnseiten angeordnet ist
Vorzugsweise werden dabei die Verbindungspunkte jeder Rau;nscheibe von im Material derselben eingebet-
J" teten, endseitig vorstehenden Stahlankern gebildet, die an ihren Enden mit den Stahlankern einer benachbarten Raumscheibe in einer Vergußfuge bzw. einem Vergußhohlraum verschweißbar sind. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung und Ausbil-
« dung der Verbindungspunkte lassen sich die fünf Standardgrößen des Raumscheiben-Bausatzes in praktisch jeder beliebigen, durch den Grundriß vorgegebenen Anwendung und Anordnung einzeln stets so miteinander punktweise verbinden, daß eine ausreichende statische Festigkeit in der jeweiligen-Geschoßebene erreicht wird, da stets genügend einander gegenüberliegende Verbindungspunkte an den einzelnen Raumscheiben vorhanden sind. In Fugenlängsrichtung verlaufende Rundstäbe zur linienmäßigen Festlegung der Raumscheiben entfallen. Da eine feste Verbindung der Verbindungspunkte vorgesehen ist, kann eine sofortige Belastung erfolgen, ohne daß man auf das Abbinden der in die Vergußfuge bzw. in den Vergußhohlraum eingebrachten Masse warten muß. Damit ist eine schnelle, ununterbrochene Montage gewährleistet
Die Verbindungspunkte können, bei entsprechender Ausbildung, verschiedene Funktionen erfüllen: Die in den oberen Seitenwandrändern vorgesehenen Verbindungspunkte dienen der Windableitung in eine benach-
" barte Raumscheibe und weiter in einen steifen Treppenhausbau, sie dienen weiter der Montageaufhängung und/oder als Anhängepunkte für Fassaden und Gesimse. Die an den Stirnseiten vorgesehenen Verbindungspunkte ermöglichen eine biegesteife Verbindung
bo gegen unterschiedliche Durchbiegung aus unterschiedlichen Belastungen, sie dienen aber auch als Punkte für den Werktransport, z. B. für das Transportieren der Raumscheiben über eine Traverse "bei nicht restlos erhärtetem Beton, da die Last durch die Vielzahl der
Aufhängepunkte verteilt wird.
Darüber hinaus können auch diese Verbindungspunkte als Anhängepunkte für Fassaden und/oder Gesimse dienen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung näher erläutert; in der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Raumscheibe mit den verschiedenen Verbindungspunkten;
Fig.2 eine systematische Darstellung des Raumscheiben-Bausatzes mit den fünf Standardgrößen und der darauf erfindungsgemäß abgestellten Anordnung der Verbindungspunkte und
F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel für einen mit Raumscheiben verschiedener Größe und Lage zueinander besetzten Grundriß mit den sich dabei dann gegenüberliegenden Verbindungspunkten.
Die Fig. 1 zeigt eines der Raumscheiben-Elemente aus dem Bausatz von fünf Standardgrößen, nämlich das mittlere Raumscheiben-Element aus Fig.2 mit der Länge L = 4 T. Die Bodenplatte der Raumscheibe ist dabei mit 1 und die Deckenplatte mit 2 bezeichnet, die beiden Seitenwände sind jeweils mit 3 bezeichnet.
Wie ersichtlich, sind sowohl an der Bodenplatte 1 wie auch an der Deckenplatte 2 an beiden Stirnflächen mehrere Verbindungspunkte 4a, 46 vorgesehen, die jeweils paarweise in gleicher vertikaler Ebene übereinanderliegen. Weiterhin ist am oberen Rand jeder Seitenwand 3 in der Ebene der Deckenplatte 2 jeweils ein Verbindungspunkt 4c vorgesehen. Die Anordnung der Verbindungspunkte ist dabei so getroffen, daß der Abstand der jeweils äußeren Verbindungspunkte 4a in der Bodenplatte 1 und der Deckenplatte 2 zu den benachbarten vertikalen Seitenwänden 3 je 1/2 T beträgt, während der Abstandder dazwischengelegenen Verbindungspunkte 4b voneinander und zu den äußeren Verbindungspunkten 4a jeweils gleich T ist. Die an den oberen Rändern der Seitenwände 3 in der Ebene der Deckenplatte 2 vorgesehenen Verbindungspunkte 4c sind auf der Hälfte der Tiefe T angeordnet, so daß sich zwischen ihnen und den in gleicher Ebene benachbarten äußeren Verbindungspunkten 4a der Deckenplatte 2, über Eck gemessen, wiederum ein Abstand Vergibt.
In F i g. 2 ist veranschaulicht, wie sich die Anordnung der Verbindungspunkte 4a, 4b und 4c im System des Bausatzes der fünf Standardgrößen von Raumscheiben auswirkt, von denen jede, ausgehend von der kleinsten Raumscheiben-Einheit, in ihrer Länge um das Maß T gegenüber den anderen größer ist.
In Fig.3 ist schließlich ein aus verschieden großen
i<> und in unterschiedlicher Lage zueinander angeordneten Raumscheiben nach F i g. 2 besetzter Grundriß dargestellt, der veranschaulicht, daß und wie sich die markierten Verbindungspunkte 4a, 4b, 4c zur Herstellung des statischen Gesamtverbandes durch Verbindung
is der einzelnen Raumscheiben gegenüberliegen. Wie ersichtlich, lassen sich verschiedene Raumscheiben gleicher oder auch unterschiedlicher Größe sowohl in Längsrichtung, und zwar mit und ohne seitlichen Versatz, wie auch unter Verdrehung um 90°, also
μ rechtwinklig zueinander, mittels der dann jeweils einander gegenüberliegenden Verbindungspunkte für jeden beliebigen Grundriß zu einem statischen Gesamtverband zusammenfügen.
Zurückkommend auf F i g. 1 ist noch zu bemerken, daß die Verbindungspunkte 4a, 4b, 4c jeder Raumscheibe vorzugsweise von im Material derselben eingebetteten, endseitig jeweils vorstehenden Stahlankern 5 gebildet sind, die mit den vorstehenden Stahlankern einer benachbarten Raumscheibe verschweißbar sind.
so Zu diesem Zweck können die vorstehenden und die Verbindungspunkte bildenden Enden der Stahlanker 5 z. B. als Winkelstücke ausgeführt sein. Mittels einer oberhalb der Verbindungspunkte 4a, 4b, 4c im Material der Raumscheibe ausgesparten Vergußfuge 6 oder eines
r> Vergußhohlraums 7 lassen sich die Verbindungsstellen nach dem Verschweißen der Verbindungspunkte nach außen abdecken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Bausatz zur Erstellung von Bauwerken, bestehend aus raumbildenden und zugleich die Funktion des Tragwerks im Baukörper erfüllenden Großbauteilen aus Beton od. dgl., die jeweils ein an beiden Stirnseiten offenes, rechteckiges Holilprofil nach Art einer durch Vertikalschnitt entstandenen Raumscheibe bilden, wobei fünf Standardgrößen von Raumscheiben gleicher Höhe und Tiefe vorgesehen sind, die sich dadurch voneinander unterscheiden, daß ihre Länge jeweils um die Hälfte der Länge der kleinsten Raumscheibe vergrößert ist, während die Tiefe der Raumscheiben gleich ist der Hälfte der Länge der kleinsten Raumscheibe, wobei zur Erstellung von Bauwerken benachbarte Raumscheiben einzeln mittels in ihnen eingebetteten Verankerungen miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß an der Deckenplatte (2) und an der Bodenplatte (1) jeder Raumscheibe jeweils stirnseitig eine Mehrzahl von Verbindungspunkten (4a, 4b) angeordnet ist, die jeweils paarweise in einer vertikalen Ebene übereinanderliegen und einen der Tiefe (T) der Raumscheibe entsprechenden horizontalen Abstand voneinander haben, während der Abstand der äußeren Verbindungspunkte (Aa) zu den benachbarten vertikalen Seitenwänden (3) gleich 1/2 T beträgt, und daß am oberen Rand jeder Seitenwand (3) in der Ebene der Deckenplatte (2) ein weiterer Verbindungspunkt (4) c) im Abstand 1/2 T von den beiden Stirnseiten angeordnet ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungspunkte (4a, 4b, 4c) jeder Raumscheibe von im Material derselben eingebetteten, endseitig vorstehenden Strahlankern (5) gebildet werden, die an ihren Enden mit den Stahlankern (5) einer benachbarten Raumscheibe in einer Vergußfuge (6) bzw. einem Vergußhohlraum (7) verschweißbar sind.
DE19742461485 1974-12-24 1974-12-24 Bausatz zur Erstellung von Bauwerken Expired DE2461485C3 (de)

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DE2461485A1 DE2461485A1 (de) 1976-07-08
DE2461485B2 true DE2461485B2 (de) 1978-05-03
DE2461485C3 DE2461485C3 (de) 1978-12-14

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