DE2460463C2 - Windwerk-Antrieb, insbesondere für Baukräne oder dergleichen Hebezeuge - Google Patents
Windwerk-Antrieb, insbesondere für Baukräne oder dergleichen HebezeugeInfo
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Description
wird, in dem zwischen dem Lastmoment und dem Antriebs-Drehmoment auf die Seiltrommel und die mit dieser
in mechanischer Verbindung stehende Bremse ein genaues Gleichgewicht herrscht. Aus einem solchen —
vor dem Löten der Bremse zwangsläufig herbeizuführenden und mechanisch kontrollierbaren — Gleichgewichtszustand
heraus erfolgt dann erst der völlig stoßfreie Übergang zum Heben bzw. Senken der Last.
Die Anordnung eines die Druck- und Saugleitung verbindenden, elektrohydraulisch bestätigten vorsteuerbaren
Kurzschlußventils in dem geschlossenen Druckmittelkreislauf des hydrostatischen Getriebes bewirkt,
daß bei jedem Einfallen der Feststellbremse das Getriebe selbsttätig entkuppelt und beim Betätigen des
Wählhebels aus seiner Nullstellung heraus selbsttätig eingekuppelt wird. Durch eine solche Ausbildung des
Windwerk-Antriebes wird einmal jede zusätzliche Belastung der Bremse durch den Antriebsmotor mit Sicherheit
ausgeschaltet und gleichzeitig die Leerlaufleistung des Antriebsmotors bei allen Stillstandszeiten des
Windwerkes auf einen Mindestwert herabgesetzt und damit der gesamte Verbrauch an Antriebsenergie erheblich
verringert.
Eine bevorzugte Ausführung des erfindungsgemäßen Windwerk-Antriebes besteht schließlich darin, daß das
hydrostatische Getriebe in an sich bekannter Weise aus je einem volumenveränderlichen Pumpen- und Motorteil
in Kompaktbauweise (»back to back«-Anordnung) gebildet ist. Ein solches Getriebe vereinigt nämlich in
sich durch Vermeiden aller äußeren Hochdruck-Verbindungsleitungen eine gerade für den Antrieb von Hebezeugen
besonders wichtige höchste Betriebssicherheit mit geringem Platzbedarf und günstigem Wirkungsgrad,
so daß es einen geradezu idealen stufenlos regelbaren Hebezeug-Antrieb unter Verwendung eines normalen
Drehstrom-Elektromotors als Energiequelle ermöglicht.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung mit 5 Figuren näher erläutert.
Von diesen zeigt im einzelnen
F i g. 1 die Gesamtanordnung eines Windwerk-Antriebes im schematischen Grundriß,
F i g. 2 ein Schema des Druckmittelkreislaufs und des elektrischen Verriegelungs-Schaltplanes (ohne elektronische
Steuerung und Leistungsregelung),
F i g. 3 die Ausbildung der Feststeilbremse im Längsschnitt
entsprechend der Linie HI-IlI in Fig. 4 in vergrößertem
Maßstab,
F i g. 4 die gleiche Feststellbremse in Ansicht in Richtung
IV der F i g. 3 und
Fig.5 die Bremstrommel der Feststellbremse im
Querschnitt.
Der in Fig. 1 veranschaulichte Windwerk-Antrieb besteht aus einem normalen Drehstrom-Elektromotor
1, der über ein stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe 2 mit nachgeordnetem mechanischen Untersetzungsgetriebe
3 eine Seiltrommel 4 mit beliebiger Drehrichtung und in weiten Grenzen veränderbarer Drehzahl
zum Auf- bzw. Abwickeln eines Förderseiles 5 anzutreiben gestattet. Auf einer stets mit der Seiltrommel
4 drehfest verbundenen Welle 6 des mechanischen Untersetzungsgetriebes 3 ist eine Feststellbremse 7 angeordnet,
deren spezielle Ausbildung anhand der Fig. 2 bis 5 beschrieben ist. Wie aus dem Schemabild des
Druckmittelkreislai'fs und des elektrischen Verriegelungs-Schaltplancs
dor F i g. 2 und den Durstellungen
der Feststellbremse in ά;π F i g. 3 bis 5 ersichtlich ist, ist
der nut der Bremstrommel 8 auf der Getriebewelle 6 zusammenwirkende stationäre Teil der Feststellbremse
7 mit Hilfe einer am mechanischen Getriebe konzentrisch zur Welle 6 mittels eines Kugellagers 9 leicht
drehbar angebrachten Traverse 10 so gehaltert, daß dieser aus der Traverse 10, den Bremsbacken 11, 11' mit
Anpreßgestänge 12, 12' und dem hydraulisch lösbaren Federkraft-Betätigungselement 13 sowie Verbindungsbolzen
14 bestehende Teil der Feststellbremse durch Anschläge 15,15' begrenzte kleine Winkelausschläge in
ίο Richtung der Pfeile 16,16' machen kann. Bei stillstehendem
Windwerk und drucklosem Flüssigkeitsraum 17 werden die Bremsbacken 11,11' durch die vorgespannte
Feder 18 im Betätigungselement 13 über die biegesteifen Gestängeteile 12, 12' an die Bremstrommel 8 gepreßt.
Dabei wird der gesamte stationäre Teil der Feststellbremse einschließlich der Traverse 10 durch die
Vorspannung einer verhältnismäßig schwachen Feder 19 im Sinne des Pfeiles 16 in Anlage an dem Anschlag 15
gehalten..™ daß der als Schließer wirkende Schalter 20
geöffnet ist. Wie aus dem Schemat--.;) des Druckmittelkreisiaufs
in F i g. 2 weiter ersehen werten kann, befindet sich das vom Elektromotor 1 mit gleichbleibender
Drehzahl und Drehrichtung angetriebene aus Pumpenteil 21 und Motorteil 22 mit verstellbaren Förder- bzw.
SchlurV.volumina im geschlossenen Kreislauf sowie einer Füllpumpe 23 bestehende hydrostatische Getriebe
mit in Leerlaufstellung geöffnetem, durch ein Vorsteuerventil 24 betätigbarem Kurzschlußventil 25 und stillstehender
antriebsmomentfreier und mit unterschiedlieher Drehrichtung und stufenlos regelbarer Drehzahl
ancreibbaren zugleich die Eingangswelle des mechanischen Untersetzungsgetriebes 3 bildenden Ausgangswelle
6 und von der Füllpumpe 23 über ein Vorsteuerventil 26 und ein Fülldruckventil 27 im Kreislauf wieder
in den Getriebesumpf geförderten Betriebsflüssigkeit. Zum Verändern des Übersetzungsverhältnisses in dem
aus Pumpenteil 21 und Motorteil 22 in Kompaktbauweise bestehenden hydrostatischen Getriebe 2 körnen die
Schwenkkörper 29 und 30 beider Teile z. B. über ein schematisch dargestelltes Verbindungsgestänge 31, 32
in. einen oder anderen Sinne des Doppelpfeiles 33 durch einen Servoverstellzylinder 34 mit stillstehendem Kolben
35 auf unterschiedliche Schrägwinke! eingestellt werden. Dabei wird der Verstellzylinder 34 auf der einen
oder anderen Seite des Kolbens 35 je nach dem Ausschlag eines in an sich bekannter Weise von einem
nicht mit dargestellten, durch einen handbetätigten Wählhebel beeinflußbaren Potentiometers und eines
von diesem beeinflußten elektro-hydraulischen Steuerschieber 45 nach der einen oder anderen Seite aus der in
Fig. 2 gezeigten Mittellager herausbewegt. Bei jeder
Betätigung des Wählhehels und damit des Verstellzylinriere
34 aus ihrer Nullstellung wird gleichzeitig das Relais
36 in der Stromzuführung 37 für das Vorsteuerventil 24 geschlossen und dadurch das Kurzschlußventil 25 in
seine Hochdruckleitungen 38, 39 des hydrostatischen Getriebes trenf.ende Stellung gebracht. Gleichzeitig
wird durch einen vom Verstellgestänge 32 betätigten als Schließer wirkenden Schalter 40 ein erstes Relais 41 in
bö der Stromzuleitung 42 zum clektro-hydraulischen Steuerventil
44 für das Bremsbetätigungselemem 13 geschlossen. Sobald nun bei Beginn der Förderung dei
Pumpenteils 21 an der Ausgangswelle 6 des Getriebes 2 ein zunächst immer in Richtung Heben — Pfeilrichtung
^i 16' — wirkendes das Lastmoment geringfügig übersteigendes
Drehmoment entsteht, wird — unabhängig von
der absoluten Grolle des in Richtung des Pfeiles 16 auf
ilen stationären Teil di:r Feststfllbri-nw wirkenden
Lastmomentes — im gleichen Augenblick der Schalter
20 für ein zweites Relais 43 geschlossen, so daß das
elektro-hydraulische Ventil 44 in seine die Beaufschlagung des Betätigungselementes 13 freigebende Stellung
gelangt und damit die Feststellbremse 7 gelöst wird. Bei 5 jeder willkürlichen oder auch ungewollten Unterbrechung des Stromkreises 42 zum Auslösesteuerventils 44
für das Bremsbetätigungselement 13 wird die Feststellbremse 7 durch die vorgespannte Feder 18 unverzüglich
wieder angezogen. Beim Einlaufen des Servo-Verstell- io Zylinders 34 in die Nullstellung wird durch Abfallen des
Relais 36 im Stromkreis 37 außerdem der Kraftschluß
im hydrostatischen Getriebe 2 durch Kurzschließen der
Saug- und Druckleitungen 38,39 unterbrochen.
20 für ein zweites Relais 43 geschlossen, so daß das
elektro-hydraulische Ventil 44 in seine die Beaufschlagung des Betätigungselementes 13 freigebende Stellung
gelangt und damit die Feststellbremse 7 gelöst wird. Bei 5 jeder willkürlichen oder auch ungewollten Unterbrechung des Stromkreises 42 zum Auslösesteuerventils 44
für das Bremsbetätigungselement 13 wird die Feststellbremse 7 durch die vorgespannte Feder 18 unverzüglich
wieder angezogen. Beim Einlaufen des Servo-Verstell- io Zylinders 34 in die Nullstellung wird durch Abfallen des
Relais 36 im Stromkreis 37 außerdem der Kraftschluß
im hydrostatischen Getriebe 2 durch Kurzschließen der
Saug- und Druckleitungen 38,39 unterbrochen.
15
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
25
30
35
40
45
50
55
60
Claims (2)
1. Windwerk-Antrieb, insbesondere für Baukräne oder dergleichen, bestehend aus einem normalen
Drehstrom-Elektromotor, einem hydrostatischen Getriebe mit elektronisch-hydraulischer Servorstellung
zum stufenlosen Verändern der Fördergeschwindigkeiten und -momente, dessen Motorteil —
vorzugsweise über ein mechanisches Untersetzungsgetriebe — mit einer Seiltrommel verbunden
ist, sowie einer im Gleichgewichtszustand zwischen Last- und Antriebsmoment selbsttätig elektro-hydraulisch
lösenden federkraftbestätigten Feststellbremse für die Seiltrommel,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) der stationäre Teil der Feststellbremse (7) [Traverse (iOj, Bremsbacken (i i, i V) mit Anpreßgestänge
(12,12') und lösbarem Federkraft-Bestätigungselement (13)] ist um eine zur Antriebswelle
des Hydraulikmotors konzentrische Achse (6) leicht drehbar gelagert und mit einem
elektrischen Schalter (20) im Auslösestromkreis für die Feststellbremse (7) derart in Wirkungsverbindung gebracht, daß die Feststellbremse
(7) nur bei einem minimalen Drehausschlag des stationären Teils in Heberichtung selbsttätig
gelöst wit;',
b) in dem geschlossenen DrucWnittelkreislauf des
hydrostatischen Getriebes (2) ist ein die Druck- und Saugleitung verbindend'* elektrohydraulisch
betätigtes, vorsteuerbares Kurzschlußventil (25) angeordnet und so gesteuert, daß bei
jedem Einfallen der Feststellbremse (7) das hydrostatische Getriebe (2) selbsttätig entkuppelt
und beim Betätigen des Fahrthebels aus seiner Nullstellung heraus selbsttätig wieder eingekuppelt
wird.
2. Wind werk-Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hydrostatische Getriebe (2)
in an sich bekannter Weise aus je einem volumenveränderlichen Pumpen- und Motorteil (21, 22) in
Kompaktbauweise (»back to back«-Anordnung) besteht.
Die Erfindung erstreckt sich auf einen Windwerk-Antrieb gemäß dem Gattungsbegriff des Hauptanspruches.
Bei einem dem Anmeldungsgegenstand am nächsten kommenden vorbekannten »Hydrostatischen Getriebe
für Hebezeuge« gemäß DE-AS 23 37 699 besteht die durch dieses Getriebe zu lösende Aufgabe darin, bei
einem hydrostatischen Getriebe mit einer Stellpumpe und einem die Last bewegenden Stellmotor, dessen
Ausgangsglied mit einer Haltebremse versehen ist, deren Ausrückvorrichtung beim Anlaufbetrieb der Last
durch ein Schaltgerät in Tätigkeit gesetzt wird, sobald der Getriebehochdruck einen der Last das Gleichgewicht
haltenden Wert (Äquilibrierung) erreicht hat, wobei das Getriebe neben den üblichen Zusatzeinrichtungen
(Füllpumpe, Druckbegrenzer) eine Hilfspumpe aufweist, zu erreichen, daß bei jedem eingestellten Betriebszustand
die gewünschte Hebe- und Senkgeschwindigkeit bzw. ein Stillstand der Last trotz Laständerungen
eingehalten wird. Diese Aufgabe ist bei dem vorbekannten Getriebe dadurch gelöst worden, daß zumindest
in den Phasen der hydrostatischen Äquilibrierung und des Anlaufbetriebes der Last in die Hochdruckleitung
ein Teil der Fördermenge der Hilfspumpe eingespeist wird, deren anderer Teil über einen einstellbaren,
durch ein elektronisches Schaltwerk gesteuerten
ίο Servo-Druckbegrenzer einem Flüssigkeitsbehälter zugeführt
wird, wobei das Schaltwerk dauernd den Wert des Widerstandsmomentes der Last mit dem Wert des
Getriebe-Hochdrucks vergleicht und die der Getriebe-ί lochdruckleitung von der Hilfspumpe zugespeiste
Flüssigkeitsmenge über die Betätigung des Druckbegrenzers den Getriebe-Hochdruck in einem die Laständerung
kompensierenden Sinn ändert Durch die dauernde Aufrechterhaitung des Betriebsdruckes in dem
hydrostatischen Getriebe während der gesamten Betriebsdauer, d. h. selbst bei Stillstehen der Getriebeausgangsseite
ergibt sich ein sehr ungünstiger Wirkungsgrad, was die Anlage unwirtschaftlich macht Auf Grund
der bei dem vorbekannten Getriebe angewandten Laststeuerung auf Heben oder Senken ist wegen der unvermeidbaren
Verzögerung einer solchen Schaltwerkssteuerung und einer hydraulischen Folgesieuerung eine
ruckfreie Übernahme der Hublast beim Lösen der Bremse gar nicht möglich, da es eine verzögerungsfreie
Steuerung mit ständiger druckabhängiger Korrektur
jo nicht gibt.
Außerdem bietet aber auch die Steuerung der Auslösevorrichtung für die Haitebremse in Abhängigkeit vom
Gleichgewicht zwischen dem durch einen Abgreifer gemessenen Last-Widerstandsmoment und einem Getrie-
J5 be-Hochdruckabgreifer ermittelten Antriebsmoment bei der Anordnung des Last-Widerstandsabgreifers in
einer nahezu starren Lenkstange auch bei Verwendung höchst empfindlicher und entsprechend aufwendiger
Meßgeräte keine Gewähr dafür, dab id der Praxis in allen Betriebszuständen ein wirklich ruckfreies Anfahren
der Last in Heben- und/oder Senkenrichtung erreicht wird.
Eine in der deutschen Patentschrift 9 66 938 beschriebene »Überlastsicherung für Antriebe, insbesondere für
Kettenförderer und dergleichen in Untertagebetrieben« unterscheidet sich trotz Verwendung einer Feststellbremse,
die der bei dem erfindungsgemäßen Windwerksantrieb benutzten Bremse weitgehend entspricht,
grundsätzlich in ihrer Aufgabenstellung und Wirkungs-
weise. Die vorbekannte Überlastsicherung ist zum schnellen druck- bzw. stoßabhängigen Lösen der Bremse
beim Blockieren eines Förderband-Antriebes sozusagen als »Sicherheitskupplung« bestimmt. Außerdem
funktioniert diese Überlastsicherung nur in einer Drehrichtung.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Windwerk-Antrieb zu schaffen, der mit möglichst geringem Aufwand
jedes geringste anfängliche Durchsacken der Last beim Anfahren aus dem Stillstand sowohl in Heben- als auch
in Senkenrichtung mit Sicherheit zu vermeiden gestattet.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Kombination der Merkmale a) und b) des Hauptanspruches
gelöst worden.
Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, daß die Bremse unabhängig von der absoluten Größe der jeweils
zu fördernden Last t<nd von der Größe des Schlupfes im Getriebe erst in dem Moment automatisch gelöst
Priority Applications (3)
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| DE2460463A DE2460463C2 (de) | 1974-12-20 | 1974-12-20 | Windwerk-Antrieb, insbesondere für Baukräne oder dergleichen Hebezeuge |
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| DE2460463A1 DE2460463A1 (de) | 1976-07-01 |
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ID=5934044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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