DE2460275A1 - Stoss- und schwingungsisolator - Google Patents
Stoss- und schwingungsisolatorInfo
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Description
Stoß- und Schwingungsisolator
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoß- und Schwingungsisolator mit hoher innerer Dämpfung. Derartige Stoß- und Schwingungsisolatoren
können insbesondere für die Aufhängung von Schwingungen ausgesetzten Teilen auf einem Chassis oder Rahmen
verwendet werden.
Bei bestimmten AusfUhrungsformen kann der Stoß- und Schwingungsisolator in gleicher Weise in einen Hydraulikzylinder eingefügt
werden.
Es sind bereits Stoß- und Schwingungsisolatoren bekannt, die
ein starres zentrales Element, ein starres äußeres Element,
und zumindest eine Membran aus einem elastomeren Material aufweisen,
die die beiden starren Elemente verbindet, wobei das auf diese Weise bestimmte Volumen mit einem Strömungsmittel
oder einer Flüssigkeit gefüllt ist, wie z.B. einem Fett,und wobei eines der starren Elemente außerdem ein radiales Element
aufweist, das mehr oder weniger die Form eines Kolbens hat, um in dem dicht abgeschlossenenyzwe6? Teilvolumen abzugrenzen, die
durch eine Drosselöffnung verbunden sind, um das Fett von dem
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einen Volumen In das andere während einer Relativbewegung der
beiden Elemente zu drücken.
Derartige Stoß- und Sohwlngungslsolatoren weisen relativ befriedigende
Eigenschaften bezUglloh der Schwingungen auf« die In
einer Axialriohtung verlaufen. Im Gegensatz hierzu bleiben« wenn die Schwingungen In der Hauptsache radiale Komponenten aufweisen,
die beiden Teilvolumen im wesentlichen konstant und die Dämpfung ist wesentlich geringer« weil das Strömungsmittel oder Fett einfaoh
in seinem Volumen verschoben wird, jedoch nicht gezwungen wird, durch eine Drosselöffnung hindurchzufließen, selbst wenn
das Strömungsmittel sehr viskos ist.
Andererseits ist bei bekannten Dämpfern mit einem Kolben und mit ein» r wenig viskosen Flüssigkeit weder eine mögliche seitliche
Verschiebung noch irgendeine seitliche Dämpfung gegeben*,
Weiterhin müssen gerade auf Grund dieser unzureichenden Dämpfung Vorkehrungen getroffen werden, um harte Stöße der starren Elemente
gegeneinander während sehr großer radialer Verschiebungen getroffen werden, was die Stoß? und Schwingungsisolatoren kompliziert
macht und ihren Preis erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu
vermelden und einen Stoß- und Schwingungsisolator der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine sehr hohe Innere Dämpfung
sowohl für axiale als auch für radiale,Verschiebungen aufweist
und zwar für einen großen Änderungsbereich der Viskosität der inneren Flüssigkeiten. Dabei soll dieser Stoß- und Schwingungs-Isolator
vom Aufbau und der Herstellung her einfach und wirtschaftlioh sein,
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Stoß- und Schwingungsisolator mit hoher innerer Dämpfung und mit einem ersten starren
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axialen Element, das an einem der Teile einer zu dämpfenden
Einrichtung befestigbar ist, mit einem zweiten starren äußeren Element, das an dem anderen Teil der Einrichtung befestigbar
ist und einem starren radialen Element, das sich radial zwischen den Elementen erstreckt und an einem dieser Elemente befestigbar
ist, wobei das radial« Element dem Druck eines Strömungsmediums aussetzbar ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das starre radiale Element ein erstes radiales Teil, das eine innere Ausnehmung in Form einer Ringnut aufweist, und ein
zweites radiales Teil umfaßt, das mit eina?Umfangskante in die
Ausnehmung hineinragt, in der es sich in Radialrichtung hin=· und herbewegen kann, um in dieser Ausnehmung eine im wesentlichen
abgeschlossene Ringkammer zu bilden, wobei das innere Volumen dieser Kammer in gleicher Weise mit dem gleiohen Strömungsmedium
gefüllt istc
Die Erfindung unterscheidet sich in gleicher Weise von anderen Dämpfungseinrichtungen bekannter Art, die einen Kolben mit zwei
radialen Teilen aufweisen, von denen d er eine eine Ringnut bildet, in die der andere Teil eindringt, wobei die Teile mit Reibung gegeneinander eingestellt sind, damit die Verschiebung des
einen Stückes in der Nut eine dämpfende Reibung hervorruft und bei denen kein Strömungsmedium vorhanden ist»
Bei dem erfindungsgemäßen Stoß- und Schwingungsdämpfer ist die
Reibung zwischen den beiden Teilen des Drosselelementes sehr gering oder Null und die Dämpfung wird durch die radiale Verschiebung
eines der Stücke in dem anderen hervorgerufen, um die Geometrie der Ringkammer zu ändern, wodurch sich eine Dämpfung
durch die Bewegurgdes Strömungsmittels ergibt, das in der Ringkammer
enthalten ist.
Unter Verwendung einer ausreichend viskosen Flüssigkeit kann eine beträchtliche Dämpfung durch die einfaohe Bewegung der in
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der Kammer enthaltenen Flüssigkeit bei der radialen Verschiebung eines der Teile gegenüber dem anderen erzielt werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann in die Kammer ein elastisches Element eingeführt werden, das die
Kammer unterteilt und Drosselkanäle zwischen diesen Unterteilungen freiläßt, ohne daß es einer Relativbewegung der beiden
Teile des Radialelementes entgegenwirkt.
Gemäß einer bevorzugten AusfUhrungsform der Erfindung ist es
möglich, in die Kammer eine gewellte Feder einzuführen, die sioh einerseits auf dem Boden der Nut und andererseits an der
Kante des Teils abstützt, das in die Nut eindringt, wobei die Höhe der Feder etwas geringer als die Dicke der Nut ist. Auf
diese Welse legt die gewellte Feder im Inneren der Ringkammer
relativ abgeschlossene Teilvolumen feste Wenn sich die radialen Teile aneinander annähern, wird die Wellung oder die Wellungen,
die in dem Annäherungsbereioh liegen, zusammengedrückt, wodurch
die Teilvolumen verringert werden, die diese Wellungen fest=
legen, so daß sich ein zusätzlicher Druck in dem Strömungsmittel der betroffenen Teilvolumen ergibt, wobei das Strömungsmittel
zwischen der Feder und den Rändern der Kammer hindurchgelangen kann.
Gemäß einer bevorzugten AusfUhrungsform d er Erfindung umfaßt
der Stoß- und Schwingungsisolator zumindest eine verformbare Membran, die vorzugsweise elastisch 1st und die beiden starren
Elemente miteinander verbindet, um ein verformbares dichtes Volumen zu bilden, das vollständig mit einer vorzugsweise viskosen
Flüssigkeit gefüllt 1st, während das radiale starre Element das Volumen in zwei Halbvolumen unterteilt und ein Drosselelement
bildet, das einen Kanal zwlsohen den beiden Halbvolumen aufweist.
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Dabei ist es vorteilhaft, wenn.das starre äußere Element einen
starren Boden aufweist, der der einzigen verformbaren Membran
gegenüberliegt.
Es ist jedoch auoh gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung möglich, eine zweite Membran vorzusehen, die sich gegenüberliegend zur ersten Membran erstreckt, die das starre
axiale Element trägt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann diese zweite Membran ebenfalls mit ihrem Mittelpunkt am starren
axialen Element befestigt sein und in diesem Fall weist der
Isolator vorzugsweise eine radiale Symmetrieebene auf, wobei die Membranen symmetrisch bezüglich dieser Ebene angeordnet sind,
Das starre Drosselelement kann einen Durohmesser aufweisen, der
im wesentlichen dem Innendurchmesser des äußeren starren Elementes entspricht und die Kanäle sind dann In dem zweiten radialen
Teil angeordnet, um die Drosselstellen zu bilden, die den Durchgang des Strömungsmittels ermöglichen. Bei einer abgeänderten
AusfUhrungsform kann der Durohmesser des Inneren starren Elementes von dem der starren Elemente abweichen, die
dies nicht tragen und somit einen Drosselkanal bilden.
Das starre Drosselelement kann entweder von dem starren axialen Element oder von dem starren Umfangselement gehaltert sein. In
jedem dieser Fälle kann das das Drosselelement tragende starre Element direkt mit einem beliebigen der beiden Teile verbunden
sein, während das andere Teil sich frei gegenüber dem starren Element verschieben kann.
Gemäß einer weiteren AusfUhrungsform der Erfindung kann der Stoß- und Schwingungsisolator einen Zylinder vorzugsweise mit
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Doppelwirkung bilden, wobei das äußere Element den Körper des
Zylinders bildet, während das axiale Element die Kolbenstange bildet. Das starre axiale Element bildet auf diese Welse den
Kolben des Zylinders und sein Durohmesser 1st genau an den Durchmesser des einen oder des anderen der starren Elemente
angepaßt. Der Zylinder empfängt auf einer oder alternativ auf beiden Stirnflächen den Druck eines Strömungsmittels von ahn«
Hoher oder gleioher Art wie das Strömungsmittel, das in der Kammer enthalten ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung
dargestellten AusfUhrungsbe!spielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Axlalsohnitt einer AusfUhrungs form des
Stoß- und Schwlngungsisolators;
Fig. 2 eine Ansicht im querverlaufenden Radialschnitt
des starren Drosselelementes;
Flg. 3 einen Axlalsohnitt einer abgeänderten AusfUhrungsform des Stoß- und Schwingungsisolators;
Flg. 4 einen Axialschnitt eines Drosselelementes mit einer anderen AusfUhrungsform;
Fig. 5 einen Axialschnitt einer AusfUhrungsform des Stoß-
und Sohwingungsdämpfers mit einer radialen Symmetrieebene
.
Zunäohst sollen die Figg. 1 und 2 beschrieben werden.
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Die dargestellte AusfUhrungsform des Stoß- und Schwingungsisolators
weist eine Drehsymmetrie um eine vertikale Aohse auf. Der Isolator weist ein erstes starres axiales Element 1 in Form
einer zylindrischen Stange auf, die gegebenenfalls mit (nicht dargestellten) Einrichtungen wie z.B. einem Gewinde für die
Befestigung an einem Teil einer Einrichtung versehen ist. Der Isolator weist andererseits ein zweites starres Süßeres Element
2 mit allgemein zylindrischer Form mit einem äußeren Flansch 3 auf. Das starre Element 2 ist durch eine ringförmige Platte 4
vervollständigt, die an dem Flansch 3 befestigt 1st und eine innere Öffnung mit einem Durchmesser aufweist, der kleiner
als der Innendurchmesser des zylindrischen Abschnittes des starren Elementes 2 ist. An dem Element 1 ist eine Membran 5
aus Elastomer befestigt, die allgemein eine naoh außen gewölbte
Form aufweist, wie dies in der Zeichnung dargestellt 1st. Diese Membran ist außerdem am Umfang an. dem oberen Teil des zylindrischen
Elementes 2 befestigt.
An der inneren Oberfläche der ringförmigen Platte 4 1st ebenfalls
eine zweite Membran aus einem Elastomermaterial befestigt
oder anvulkanisiert, die im wesentlichen die Form einer Kuppe aufweist. Es ist zu erkennen, daß auf diese Weise ein inneres
Volumen 7 festgelegt 1st, das vollständig mit einem Strömungsmittel gefüllt ist, vorzugsweise mit einer Flüssigkeit, deren
Viskosität in Abhängigkeit von den gewünschten Charakteristika
des Isolators gewählt ist.
Im Inneren des Volumens 7 1st an dem,Element 1 ein starrer
Teil 8 befestigt, der die Form einer kreisförmigen Platte aufweist, die mit zwei Offnungen 9 versehen ist, die Drosselkanäle
für das Strömungsmittel bilden. Diese Platte 8 bildet den zweiten Teil des radialen Elementes.
Im Inneren des Volumens 7 befindet sich außerdem ein erster radialer Teil 10, der außen die Form eines abgeflachten Ringes
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hat« dessen größter Durohmesser sehr wenig kleiner als der
Innendurchmesser des zylindrischen Elementes 2 1st und dessen Innendurchmesser beträchtlich kleiner als der Außendurchmesser
der kreisförmigen Platte 8 ist. Dieser erste Teil weist in seinem Inneren einen Hohlraum 11 auf, der durch zwei radiale
Waide 12 bzw. 13 abgegrenzt ist« die an der Seite des äußeren
Umfange duroh einen Teil 14 miteinander verbunden sind. Dieser Hohlraum 11 bildet auf diese Weise eine innere Nut am Teil 10.
In diese Nut dringt mit einem eine Verschiebung ermöglichenden Spiel der starre Teil 8 derart ein« daß der Hohlraum 11 auf
eine Ringkammer begrenzt 1st. Die Kammer 11 ist mit dem gleichen Strömungsmedium wie das Volumen 7 gefüllt.
Das Teil 10 kann mit Vorteil duroh einstUokige Formung aus
einem elastischen Material hergestellt werden« dessen Verformung die Einführung des Teils 8 ermöglicht oder es kann beispielsweise
in zwei Teilen hergestellt werden« die jeweils die Wände 12 bzw. 13 bilden« die dann aneinander geschweißt werden.
Eine Spiralsohraubenfeder 15 kann vorteilhafterweise derart
vorgesehen sein« daß sie sich mit ihrer Basis an der Platte 4 und mit dem Scheitel an der starren Platte 8 abstützt.
Schließlich 1st vorzugsweise eine gewellte Feder 16 in der Kammer angeordnet. Wie es Insbesondere aus Flg. 2 zu erkennen
1st« weist diese Feder Wellungen auf, deren Kuppen sich abweohselnd
an der äußeren Kante des Teils 8 und am Boden der Nut des Teils 10 abstützen. Wie es aus Fig. 1 zu erkennen ist« ist die
Höhe dieser Feder 16 etwas kleiner als die Höhe der Nut. Die Feder 16 grenzt in der Nut eine bestimmte Anzahl von Teilvolumen
17, 18... ab und das in den Teilvolumen enthaltene Strömungsmedium
1st praktisch in diesen Teilvolumen eingeschlossen und von den anderen Teilvolumen getrennt.
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Es sei angenommen, daß ausgehend von der in Fig. 1 dargestellten
Ruhestellung beispielsweise unter der Wirkung von Schwingungen das axiale Element 1 In Richtung des Pfeils F nach unten
gedrüokt wird. Unter diesen Bedingungen sucht sich das obere
Halbvolumen auf Grund der Verschiebung des durch die Teile 8
und 10 gebildeten Drosselelementes nach unten zu vergrößern»
wahrend das untere Halbvolumen sich trotz einer gewissen Verformung
des elastischen Stückes 6 zu verringern versucht. Unter diesen Bedingungen verläuft das in dem unteren Halbvolumen angeordnete
Strömungsmedium duroh die Drosselkanäle 9 und entspannt sich In das obere Halbvolumen, wobei dieser erzwungene
Durchlauf des Strömungsmediums eine Dämpfung hervorruft. Die Feder 15 ergibt eine Versteifung und trägt gleichzeitig dazu
bei, am Ende des Druokes den Isolator In die Anfangsstellung zurückzuführen.
Es ist zu erkennen, daß es bei dieser Ausführungsform möglich
ist, die elastische Membran 5 durch eine dichte,nichtelastisohe
verformbare Membran zu ersetzen, beispielsweise durch eine Oewebemembran, wobei die Verformung der Membran 6 es ermöglicht,
das Volumen des Strömungsmediums konstand zu halten. Wenn im
Gegensatz hierzu, wie es bei einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung möglich ist, der Ring 4 durch eine geschlossene
ebene Scheibe unter Fortlassen der festen Membran 6 ersetzt wird, 1st es erforderlich, die Membran 5 in elastischer Form
auszuführen, damit diese sich dehnen kann, um das Innenvolumen für das Strömungsmittel konstant zu halten.
Es 1st weiterhin zu erkennen, daß es nicht erforderlich ist,
daß das Teil 10 mit einem sehr genauen Spiel auf dem Teil 8
befestigt ist, um eine Abdichtung aufrechtzuerhalten, weil während der Verschiebung beispielsweise naoh unten in Richtung
des Pfeils F der Druck in dem unteren Halbvolumen anwäohst,
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wodurch die Wand 12 gegen das Teil 8 angepreßt wird und wodurch
praktisoh jedes Fließen des Strömungsmediums entlang einer Bahn außerhalb der Kanäle 9 unterbunden wird.
Selbstverständlich können die Kanäle 9 bei einer anderen AusfUhrungsform
fortgelassen werden« wenn der Außendurohmesser des Teils 10 beträchtlich kleiner als der Innendurchmesser des
Elementes 2 1st, so daß sich zwlsohen diesem Teil und dem Element 2 ein Drosseldurchlaß ergibt, der das Durchfließen des
Strömungsmittels von dem einen Halbvolumen zum anderen ermöglicht.
Wenn andererseits das starre axiale Element 1 In radialer Riohtung
beispielsweise entlang des Pfeils E verschoben wird, wird
das Teil 14 in Radlalriohtung durch das starre Element 2 blockiert.
Das starre Teil 9 verschiebt sloh dann nach links im Inneren des Teils 10 in Riohtung auf den Boden der Nut. Es ist verständlich,
daß bei dieser Verschiebung das Gesamtvolumen in der Kammer 11 konstant bleibt. Während dieser Verschiebung werden die Wellungen der Feder 16 in dem Bereioh der Zusammendrttokung der Kammer
11 jedoch mehr und mehr zusammengedruckt, wodurch die Teilvolumen wie z.B. 17a undl8a verkleinert werden. Weil die Höhe
der Feder 16 praktisoh gleich der Höhe der Kammer 11 ist, kann das Fett oder ein anderes Strömungsmedium nur in sehr
begrenzter Menge an den Kanten der Feder entwelohen und entsprechend
erhöht sioh der Druck des Fettes In dem linken Volumen
17a bzw. l8a während der Druck in den anderen Teilvolumen verringert wird. Naoh einer gewissen Zelt wird der Druck des
Fettes in dem Volumen 17a und l8a größer als die Kraft der Feder, die die Kuppen l6a, l6b der Wellen gegen die Ränder
der Teile 8 bzw. 10 andrückt, wodurch ein Durchlaß beispielsweise zwischen den Kuppen 16b und dem Boden der Nut freigegeben
wird, so daß das in dem Volumen l8a enthaltene Strömungsmedium entwelohen und In die benachbarten Volumen 18 gelangen
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kann. Dies trifft ebenfalls für die Volumen 17a zu. Das Strömungsmedium
wird daher zwischen den Kuppen der Feder und dem Boden der Nut oder der Kante der Platte 8 ausgepreßt« wodurch
eine Dämpfung während der radialen Verschiebung hervorgerufen wird« die die Dämpfung ergänzt« die durch den Durchgang des
Strömungsmediums zwischen der Feder und den Wänden 12 und 13
hervorgerufen wird«
Die Dämpfung 1st eine anwachsende Funktion der Verschiebung«
weil die Federkraft mit der Verschiebung anwächst.
Wenn eine ausreichend viskose Flüssigkeit« beispielsweise eine
Viskosität in der Größenordnung von 100 000 Zentistoke verwendet
wird« kann die Feder 16 fortgelassen werden und in diesem Fall wird eine radiale Dämpfung erzielt« wenn sich das
Teil 8 nach links gegenüber dem Teil 10 verschiebt« well das
Strömungsmedium mit viskoser Konsistenz« beispielsweise ein Fett sich zum rechten Teil der Kammer 11 hin verschiebt.
Daraus ergibtes sich« daß es möglioh ist« eine äußerst genaue
Einstellung der gewünschten Dämpfung zu erzielen« well es möglioh ist« verschiedene Faktoren zu beeinflussen« nämlloh die Viskosität des Strömungsmediums« die Steifigkeit des Blattes der
Feder l6, die Abmessungen der Teilvolumen 17, 18, die Höhe
der Feder mit einem mehr oder weniger großen Spiel zwischen
der Feder 16 und den Wänden 12 und 13 und schließlich eine
gegebenenfalls verwendbare Vorspannung der Feder 16.
Im folgenden wird die AusfUhrungsform gemäß Fig. 3 besohrieben.
Diese AusfUhrungsform unterscheidet sioh von der AusfUhrungsform
nach Fig. 1 hauptsächlich dadurch, daß zwei Spiralsohraubenfedern 15 und 19 vorgesehen sind, die entgegengesetzt ange-
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ordnet sind, wobei das starre äußere Element 2 an seinem oberen
Teil einen Vorsprung 20 aufweist« der als Anlage für die Basis
der Feder 19 dient.
In Fig. 4 ist ein radiales Drosselelement dargestellt» das
einen ersten radialen Teil 21 aufweist, der direkt an dem starren axialen Element 1 befestigt 1st« wobei dieser Teil 21
eine radiale Nut 22 aufweist, die diesmal zum äußeren Umfang des Elementes 21 hin geöffnet 1st. Das zweite Teil ist durch
einen ebenen Ring 2} gebildet, der sich im Inneren der durch
die Nut 22 gebildeten Kammer verschieben kann. Das auf diese Weise gebildete Drosselelement unterscheidet sich von dem
Drosselelement nach Fig. 1 nur daduroh, daß die Teile 8 und miteinander vertauscht sind, während die Wirkungsweise identisch
bleibt.
Bei der in Flg. 5 dargestellten Ausführungsform ist das axiale
Element 1 zentral bezüglich eines zweiten starren äußeren Elementes 24 angeordnet, das eine Basis In Form einer Platte 25
sowie einen radial naoh innen gerlohteten Flansch 26 aufweist. Zwei Membranen 27, 28 aus einem elastomeren Material, die
symmetrisch zu einer radialen Mittelebene angeordnet sind, sind an ihrem Mittelteil an dem Element 1 beispielsweise durch
Vulkanisieren befestigt, während sie an ihrem Umfangstell an dem Element 24 befestigt sind. Diese Membranen bestimmen auf
diese Weise ein abgeschlossenes Volumen 29, das mit einer viskosen Flüssigkeit gefüllt ist. Dieses Volumen 29 ist in
zwei Halbvolumen durch ein Drosselelement unterteilt, das zwei ebene radiale Ringe umfaßt, die sich von dem Element 24
aus erstrecken, die Jedoch einen inneren Durohmesser aufweisen, der beträchtlich größer als der Außendurchmesser des
Elementes 1 ist. Diese Ringe JO und 31 sind durch einen Abstandsring
ys. getrennt.
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Um die beiden Ringe 30, 31 In einer festen Position in der
Mitte des Süßeren Elementes 24 zu halten, sind zwei weitere
zylindrische Abstandsringe 33, 34 auf beiden Seiten der Hinge
30 und 31 vorgesehen.
Auf diese Welse bilden die beiden Ringe 30 und 31 zwischen sich
eine Nut 35, die ebenfalls mit dem Strömungsmittel gefüllt ist
und eine Scheibe 36 aufnimmt, die den zweiten Teil des Drosselelementes
bildet und die mit öffnungen 37 versehen ist, die zu den öffnungen 9 analog sind. Die Soheibe 36 weist eine
Hittelöffnung auf, deren Durchmesser nur geringfügig größer
als der Durohmesser des axialen starren Elementes 1 derart ist,
daß die Bewegung dieses starren Elementes durch diese öffnung hindurch ermöglicht wird.
In dem Volumen 35, das in gleicher Weise mit dem Strömungsmedium gefüllt ist, kann eine Feder angeordnet werden,, die
ähnlich der Feder 16 ist.
Es ist zu erkennen, daß die Wirkungsweise dieses Stoß- und Schwingungsisolators der Wirkungsweise der Isolatoren nach
den Figg. 1 bis 3 ähnlioh ist. Die Axialbewegung des starren Elementes 1 ruft eine Erhöhung bzw. eine Verringerung der
Halbvolumen hervor, die im Inneren des Volumens 29 durch das Drosselelement gebildet sind, so daß das Strömungsmedium
durch die öffnungen 37 hindurchgedruckt wird, um eine Dämpfungswirkung zu erzielen·'Bei einer radialen Verschiebung des Elementes 1 ergibt sich eine Radialbewegung des Teils 36 In der
Nut 35* wodurch eine Dämpfung durch die Verschiebung des
Strömungsmittels in der Nut hervorgerufen wird.
Es 1st weiterhin zu erkennen, daß der erfindungsgemäße Isolator in einen doppelwirkenden Strömungsmittelzylinder eingefügt
werden kann. Bei Betrachtung der Fig. 1 ist zu erkennen,
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daß das zylindrische Element dann den Körper des Zylinders darstellt, wahrend das axiale Element 1 die Kolbenstange ist.
Die Membranen 5 und 6 werden fortgelassen und ZufUhrüngs- bzw.
AbfUhrungsleitungen für das Strömungsmittel sind an ihrer Stelle vorgesehen. Weiterhin sind die Kanäle 9 verschlossen, so daß
die beiden Halbvolumen voneinander getrennt sind. Unter diesen Bedingungen wird ein Zylinder erzielt, dessen Kolben duroh die
beiden Teile 8 und 10 gebildet 1st und dessen Kolbenstange 1 sioh in gleioher Welse in Radialriohtung bewegen kann, wobei
gegebenenfalls eine Dämpfung während dieser Bewegung erfolgt.
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Claims (1)
- - Vj ~Patentansprüche1. Stoß- und Schwingungsisolator mit einem ersten starren axialen Element« das an einem der Teile einer zu dämpfenden Einrichtung befestigbar ist» mit einem zweiten starren äußeren Element, das an dem anderen Teil der Einrichtung befestigbar ist, und mit einem starren radialen Element, das sioh in Radialrichtung zwischen den ersten und zweiten starren Elementen erstreckt und mit einem dieser Elemente fest verbunden ist, wobei das radiale starre Element dem Druck eines Strömungsmediums aussetzbar ist, dadurch gekenn ze i ohne t , daß das radiale starre Element ein erstes radiales Teil (10, 21) mit einer Inneren Ausnehmung in Form einer Ringnut (11, 22) und ein zweites radiales Teil (8, 25) umfaßt, das mit einer Umfangskante in die Ausnehmung eintritt, in der es sich in Radialrichtung hin- und herbewegen kann, so daß in dieser Ausnehmung eine im wesentlichen abgeschlossene Ringkammer gebildet ist, wobei das innere Volumen dieser Kammer in gleicher Weise mit dem Strömungsmedium gefUllt ist.2. Isolator nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren der durch die Ringnut (11, 22) gebildeten Kammer ein elastisches Unterteilungselement (l6) vorgesehen ist, das Teilvolumen (17a, 18a, l8) sowie enge Durchlässe zwischen zumindest einigen dieser Volumen für den Dur oh· laß des Strömungsmediums festlegt, das zusammengedrückt wird, wenn die radiale Bewegung einige der Teilvolumen verringert und andere vergrößert.509827/0 26 12» Isolator nach Anspruoh 2» dadurch gekennzeichnet, daß eine gewellte Feder (l6) vorgesehen ist» die mit einigen Kuppen (l6a) an der Kante des in die Nut eindringenden Teils und mit anderen Kuppen (l6b) gegen den Boden der Nut anliegt und daß die Höhe der Feder (16) geringfügig kleiner als die Dicke der Nut (11» 22) ist, um realtiv abgeschlossene Teilvolumen zu bilden.4. Isolator nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet» daß zumindest eine verformbare Membran (5) vorgesehen ist» die die starren Elemente (1, 2) miteinander verbindet und ein dichtes verformbares Volumen bildet» das vollständig mit dem Strömungsmedium gefüllt ist» und daß das starre radiale Element (8» 10) dieses Volumen in zwei Halbvolumen unterteilt und zumindest einen Durohlaß (9) zwischen diesen Halbvolumen bildet.5. Isolator nach Anspruoh 4, dadurch gekennzeichnet daß das äußere starre Element (2) einen starren Boden (4) aufweist» der der einzigen elastischen Membran (5) gegenüber- liegt.6. Isolator nach Anspruoh 4, dadurch gekennzelohne tp daß zwei Membranen (5, 6; 27, 28) vorgesehen sind, die in Axialriohtung voneinander getrennt sind.· Isolator nach Anspruch 6, daduroh gekennzeichnet, daß die zweite Membran (6) die Form einer nach innen gerichteten Kuppel aufweist, und daß diese Membran aus einem elastischen Material gebildet ist.8. Isolator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß er eine radiale Symmetrieebene aufweist, und daß die beiden Membranen (27, 28) beide an dem axialen starren Element (1) befestigt sind.50 9827/0 269» Isolator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässe (9, 27) in dem zweiten radialen Teil (8, 36) zwischen den beiden Halbvolumen vorgesehen sind.1Oo Isolator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Durohmesser des radialen starren Elementes von dem Durchmesser des starren Elementes abweicht, gegenüber dem sioh das radiale starre Element ver~ sohiebt, so daß ein Durchlaß zwischen den beiden Halbvolumen gebildet ist„He Isolator nach einem der Ansprüche 1 bis 10« dadurch ge kennz eichnet, daß zumindest eine Spiralsohraubenfeder (15* 19) vorgesehen ist, die sioh zwischen dem starren axialen Element (l) und dem äußeren starren Element (2) abstützt.12, Isolator nach einem der Ansprüohe 1 bis 3, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das erste starre axiale Element (1) eine Kolbenstange bildet, daß das zweite starre Süßere Element (2) den Körper des Zylinders bildet und daß das starre radiale Element einen Kolben des Zylinders bildet, der im wesentlichen den Durchlaß zwischen den beiden Halbvolumen in dem Zylinder verhindert.5 0 9 8 2 7/0261
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