DE2459471A1 - Mischungen aus epoxidharzen, polycarbonsaeureanhydriden und polyesterdicarbonsaeuren - Google Patents
Mischungen aus epoxidharzen, polycarbonsaeureanhydriden und polyesterdicarbonsaeurenInfo
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Description
CIBA-GElGY AG, CH-4002 Basel
Dr. F. Zumateln sen. - Dr. E. Assmann
Dr.R-Koenigsbsrger^- Dipl. Pi- 5V-S. R-Holzbauer · ^
Case 3-9172+ 8 «and,« ^.o-^^s^üe 4/ni
. DEUTSCHLAND
Mischungen aus Epoxidharzen, Polycarbonsäureanhydriden
und Polyesterdicarbonsäuren
und Polyesterdicarbonsäuren
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind neue, härtbare
Mischungen auf Easis von langkettigen epoxidgruppenhaltigen Addukten, Polycarbonsäureanhydriden und Polyesterdicarbonsäuren
sowie die Verwendung dieser härtbaren Epoxidharzmischungen zur Herstellung von Formstoffen.
Es ist bekannt, dass man die Flexibilität der aus Epoxidharzen hergestellten Formstoffe durch Zusatz von Flexibilisatoren,
wie Polyalkylenglykolen oder langkettigen Polyestern,
erhöhen kann. Diese Art der Flexibilisierung hat
jedoch den Nachteil, dass die Formstoffe bei tiefen Temperaturen verhältnismässig spröde sind, während sie bei
wenig erhöhter Temperatur schnell ihre mechanische Festig-
jedoch den Nachteil, dass die Formstoffe bei tiefen Temperaturen verhältnismässig spröde sind, während sie bei
wenig erhöhter Temperatur schnell ihre mechanische Festig-
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keit verlieren, insbesondere keine Einreissfestigkeit mehr aufweisen.
Es wurde bereits in den britischen Patentschriften No. 1,182,728
und 1,183,434 vorgeschlagen, langkettige aliphatisch^ Polyester zur Vorverlängerung von Epoxidharzen oder als Flexibilisatoren in
härtbaren Epoxidharzmischungen zu verwenden. Die Aushärtung der derart vorverlängerten Epoxidharze oder flexibilisierten Epoxidharzmischungen
ergibt zwar flexible und schlagfeste Formstoffe, bei denen die mechanischen Eigenschaften weitgehend temperaturunabhängig
sind, doch weisen diese Formstoffe bei mittleren Zugfestigkeiten und Bruchdehnungen auch nur massige Zähigkeiten (halbes
Produkt aus Zugfestigkeit und Bruchdehnung) auf.
Aus der britischen Patentschrift No. 1,264,647 ist es ferner bekannt,
dass man Formstoffe mit besonders hohen Zugfestigkeitswerten erhält, indem man Epoxidharze, welche mindestens einen carbocyclischen
oder heterocyclischen Ring enthalten, mit mindestens einen carbocyclischen Ring enthaltenden PolycarbonsäurenanhydriGen
in Gegenwart von carbocyclische oder heterocyclische Ringe enthaltenden sauren Polyestern aushärtet. Diese Formstoffe haben aber
nur eine geringe Bruchdehnung und somit auch nur eine geringe Zähigkeit .
Es wurde nun gefunden, dass man durch Härtung von Epoxidharzmischungen,
welche mit langkettigen aliphatischen Polyestern vorverlängerte Epoxidharze und speziell strukturierte, Ringe aufweisende PoIyesterdicarbonsäuren
enthalten, zu flexiblen Formstoffen gelangt, die sich gegenüber den vorbekannten flexiblen Formstoffen durch
eine ausgeprägte Erhöhung der Zähigkeit (halbes Produkt aus Zugfestigkeit und Bruchdehnung) und insbesondere durch eine um das
3- bis 6-fache verbesserte Weiterreissfestigkeit auszeichnen.
Gegenstand vorliegender Erfindung sind somit, härtbare Epoxidharzmischungen
aus Epoxidharzen, Polycarbonsäureanhydriden und Polyester
dicarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, dass sie
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(a) mindestens 60 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge Epoxidharz, epoxidgruppenhaltige Addukte der Formel I
0 OH 0v
/\ I IN
. CH -CH-A-CH-CH--0- C-J B" (I)
I >
enthalten, worin X-, und X2 je ein Wassers to ff atom oder die
Methylgruppe und A den durch Abtrennung der l^-Epoxyäthylgruppen
erhaltenen Rest einer Diglycidylverbindung bedeuten oder worin A zusammen mit X1 und/oder X9 unter Einschluss der
Gruppierung
0 OH-
CH CH- und/oder -CH-CH-
den cycloaliphatische^ Ring bzw. das cycloaliphatische Ringsystem einer partiell umgesetzten eyeloaliphatischen oder cycloaliphatisch-
aliphatischen Diepoxidverbindung bedeuten, B einen langkettigen Polyesterrest bedeutet, in welchem unsubstituierte
oder substituierte Alkylen- und/oder Alkenylenketten mit Carbonsäureestergruppen alternieren, wobei der Quotient
Z/Q, worin Z die Anzahl der im wiederkehrenden Strukturelement
des Restes B vorhandenen Kohlenstoffatome und Q die Anzahl
der im wiederkehrenden Strukturelement des Restes B vorhandenen Sauerstoffbrücken ist, mindestens 4 und vorzugsweise
mindestens 5 betragen muss, und wobei ferner die totale Anzahl der im Rest B vorhandenen Kohlenstoffatome mindestens
50 beträgt,
(b) Po^carbonsäureanhydride in einer Menge von.0,2 - 0,8 Mol, vorzugsweise
0,5 - 0,3 Mol, pro 1 Aequivalent Epoxidgruppe und
(c) Polyesterdicarbonsäuren der Formel II
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H2I!1 Il 2 Jp *
OO O
worin R. und R« zweiwertige aliphatische, araliphatische,
cycloaliphatische, cycloaliphatisch-aliphatische, aromatische oder heterocyclisch-aliphatische Reste bedeuten, wobei mindestens
einer der beiden Reste R-. oder R2 einen carbocyclischen
oder heterocyclischen Ring oder ein solches Ringsystem enthalten muss und pro Ring nicht mehr als 4, vorzugsweise nicht
mehr als 3 Methylengruppen im Strukturelement der Formel
- R1 - 0 - C - R2 - C-)-
0 . 0
enthalten sind und η eine Zahl von 1 - 30, vorzugsweise 4 - 20,
bedeutet, in einer Menge von 0,8 - 0,2, vorzugsweise 0,6 - 0,3. Carboxylgruppenäquivalenten pro 1 Aequivalent Epoxidgruppe
enthalten.
In einer besonderen Ausführungsform bestehen die härtbaren
Epoxidharzmischungen vorliegender Erfindung seitens der Epoxidharzkomponente nur aus (a) epoxidgruppenhaltigen Addukten
der Formel I, (b) einem Dicarbonsäureanhydrid und (c) einer Polyesterdicarbonsäure der Formel II, worin R. und R- im
Strukturelement araliphatische, aromatische cycloaliphatische,
cycloaliphatisch-aliphatische oder heterocyclisch-aliphatische Reste bedeuten und pro Ring im Rest R, und R2 nicht mehr als
2 Methylengruppen im Strukturelement enthalten sind.
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Die epoxidgruppenhaltigen Addukte.der Formel I sind bekannte Verbindungen
und können gemSss dem im britischen Patent 1,182,728
beschriebenen Verfahren hergestellt werden, in dem man Diepoxidverbindungen unter Adduktbildung mit langkettigen Dicarbonsäuren
der Formel
HOOC-B-COOH
worin B die gleiche Bedeutung wie in Formel I hat, in der Wärme umsetzt, wobei man pro 1 Aequivalent Epoxidgruppen 0,5 bis 0,3
Aequivalente Carboxylgruppen einsetzt.
Zur Herstellung der epoxidgruppenhaltigen Addukte eignen sich alle Klassen von Diglyeidy!verbindungen, wie zum Beispiel Diglycidylather,
Diglycidylester oder Diglyeidy!verbindungen von N,N-Heterocyclen,
wie Hydantoin, Dihydrouracil oder Benzimidazolone und die C37cloaliphatischen Diepoxide. Vorzugsweise verwendet man
aromatische, cycloaliphatische oder N-heterocyclische Diglycidylverbindungen
sowie die cycloaliphatischen Diepoxidverbindungen.
Die zur Herstellung der epoxidgruppenhaltigen Addukte verwendeten langkettigen Dicarbonsäuren sind saure Polyester mit zwei
endständigen Carboxylgruppen.
Die bevorzugt verwendeten sauren Polyester entsprechen der Formel III , . ' .
HO - C --R,-- C-f-0 - R, - 0 - C - R„ 3
η v 4 it 3
worin R„ und -R, unsubstituierte oder substituierte Alkylen- oder
Alkenylenketten bedeuten, vjobei jeder der beiden Reste R3 und R^
mindestens soviel Kohlenstoffatome enthalten'muss, dass die Summe
in Ro und R, zusammen mindestens 8 beträgt, und worin die Zahl m
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so gewählt ist, dass das PrcduKt aus n>
und aus der Summe (C-Atome in Ro + C-Atome in. R,) mindestens 50 beträgt.
Man kann aber auch saure Polyester verwenden, die durch Kondensation
einer passenden Dicärbonsäure mit einer Mischung aus zwei oder mehr passenden Diolen, oder umgekehrt durch Kondensation eines
passenden Diols mit einer Mischung aus zwei oder mehreren passenden Dicarbonsäuren im richtigen gegenseitigen stöchiometrischen
Mengenverhältnis hergestellt sind-. Man kann natürlich auch saure
Polyester durch Kondensation von Mischungen verschiedener Dicarbonsäuren mit Mischungen verschiedener Diole herstellen, immer
vorausgesetzt, dass die oben postulierten Bedingungen für den
Quotienten Z/Q und die totale Anzahl Kohlenstoffatome in der Polyesterkette beachtet bleiben.
passenden Diols mit einer Mischung aus zwei oder mehreren passenden Dicarbonsäuren im richtigen gegenseitigen stöchiometrischen
Mengenverhältnis hergestellt sind-. Man kann natürlich auch saure
Polyester durch Kondensation von Mischungen verschiedener Dicarbonsäuren mit Mischungen verschiedener Diole herstellen, immer
vorausgesetzt, dass die oben postulierten Bedingungen für den
Quotienten Z/Q und die totale Anzahl Kohlenstoffatome in der Polyesterkette beachtet bleiben.
Zur Herstellung der epoxidgruppenhaltigen Addukte sind auch langkettige
saure Polyester geeignet, die durch Anlagerung von (a + b) Mol eines Laktons an 1 Mol einer aliphatischen Dicarbopsäure erhalten
Xtferden und der Formel IV
H0-4-C - Rc - 0-3—C --R, - C-f-0 - Rc - C-fr—OH (IV)
I 5 ^l 6H 5 H b
0 0 0 0
entsprechen, worin R^ eine Alkylenkette mit mindestens 4 Kohlenstoffatomen
bedeutet, Rfi für einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest
steht, und worin die Zahlen a und b so gewählt sind, dass
das Produkt aus (a + b) und der Summe der OAtome in R5 mindestens 50 beträgt.
das Produkt aus (a + b) und der Summe der OAtome in R5 mindestens 50 beträgt.
Bei diesen langkettigen Polyestern wird das wiederkehrende Strukturelement
in der Polyesterkette somit von dem verwendeten Lakton gebildet, wobei im Strukturelement nur eine Sauerstoffbrücke enthalten
ist. In diesem Fall ist der Quotient Z/Q gleich der Anzahl der Kohlenstoffatome im Kohlenwasserstoffrest des Laktons, aus dem
der saure Polyester aufgebaut ist.
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Pie Herstellung der epoxidgruppenhaltigen Addukte erfolgt in der Regel durch einfaches Zusammenschmelzen der Diepoxidverbindüng
mit dem entsprechenden sauren Polyester in den vorgeschriebenen stöchiometrischen Mengenverhältnissen. In der Regel arbeitet man
dabei im Temperaturintervall 100° - 2000C, vorzugsweise 130-18O0C.
Man kann den epoxidgruppenhaltigen Äddukten vor der Härtung bis
zu 40 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge Epoxidharz, noch konventionelle Epoxidharze zumischen, doch sind dann die
vorteilhaften mechanischen Eigenschaften bei den gehärteten Produkten weniger stark ausgeprägt als bei der Verwendung von nur
epoxidgruppenhaltigen Äddukten als Epoxidharz.
Die in den erfindungsgemässen Epoxidharzmischungen als Modifizierungsmittel
(c) verwendeten Polyesterdicarbonsäuren. der Formel II
sind bekannte Verbindungen und können nach dem im britischen Patent
No. 1,264,647 beschriebenen Verfahren durch Polykondensation von Diolen der Formel HO-R^-OH mit Dicarbonsäuren der Formel
HOOC-R2-COÖH im entsprechenden Molverhältnis erhalten werden. Dabei
ist ferner zu beachten, dass die Polyesterkomponenten so ausgewählt werden, dass entweder die Diol- oder die Säurekomponente
oder auch beide Komponenten einen oder mehrere Ringe enthalten und dass die im Strukturelement der Formel .11 enthaltenen aliphatischen.
Ketten nicht zu lang sind. Zum Beispiel ist eine Dicarbonsäure mit mehr als. 3 Methylengruppen im Molekül nur dann für die
Zwecke der Erfindung geeignet, wenn das zur Veresterung verwendete
Diol eine entsprechende Anzahl Ringe aufweist. Ein aus Adipinsäure
und Bis-(4-hydroxycyclohexyl)-methan oder 1,1-Bis-(hydroxymethyl)-eyelohexen-3
hergestellter Polyester würde also die oben genannte Bedingung erfüllen.
Man kann selbstverständlich auch solche Polyester verwenden, die
durch Kondensation einer passenden Dicarbonsäure mit einer Mischung aus zwei oder mehreren passenden Diolen, oder umgekehrt
durch Kondensation eines passenden Diols mit einer Mischung aus zwei oder mehreren passenden Dicarbonsäuren im richtigen gegen-
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seitigen st'dchiometrischen Mengenverhältnis hergestellt sind.
Man kann natürlich auch Polyester verwenden, die durch Kondensation von Mischungen verschiedener Dicarbonsäuren mit Mischungen
verschiedener Diole hergestellt wurden, vorausgesetzt, dass die oben postulierten Bedingungen für die Strukturelemente beachtet
bleiben.
Ferner muss das Mo!verhältnis zwischen dem Diol und der Dicarbonsäure
für die Polykondensation so gewählt werden, dass das Strukturelement in der Formel II höchstens 30 mal, vorzugsweise 2 - 20
mal, vorkommt.
Als mindestens einen Ring enthaltende Dicarbonsäuren, die zum Aufbau
der Polyester der Formel II dienen können, seien genannt: Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, Tetrachlorphthalsäure,
Tetrahydrophthalsäure, Hexahydrophthalsäure, 4-Methylhexahydrophthalsäure,
3,6-Endomethylen-tetrahydrophthalsäure,
Methyl-3,6-endomethylentetrahydrophthalsäure, 3,4,5,6,7,7-Hexachlor-3,6-endomethylentetrahydrophthalsäure,
Diphensäure, Phenylendiessigsäure, Hydrochinon-0,0'-diessigsäure, Diomethan-0,0'-diessigsäure,
Diomethan-0,0'-diessigsäure; Naphthalindicarbonsäurenj
Sofern bei der Veresterung als Partner ein mindestens einen Ring enthaltendes Diol gewählt wird, kommen auch nichtcyclische Dicarbonsäuren
in Frage, z.B. Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, AlIy!bernsteinsäure.
Als mindestens einen Ring enthaltende Dialkohole, die zum Aufbau
der Polyester mit dem Strukturelement der Formel II dienen können,
seien genannt: 1,1-, 1,2-, 1,3- und 1,4-Bis-(hydroxymethyI)-eyeIohexan.und
die entsprechenden ungesättigten Cyclohexenderivate, wie z.B. 1,1-Bis-(hydroxymethyl)-cyc:lohexen-3 und 1,1-Bis-(hydroxymethyl)-2,5endomethylencyclohexen-3;
hydrierte Diphenole, wie cis-Chinit, trans-Chinit, Resorcit, 1,2-Dihydroxycyclohexan, Bis-(4-
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hydroxycyclohexyl)-methan, 2,2-Bis- (4' -hydroxycyclohexyl) -propan·
Tricyclo(5.2.1.0 ' )decan-3,9- oder -4,8-diol, Addukte von Glykolen
an Diallyliden-pentaerythrit, z.B. 3,9-Bis(hydroxyäthoxyäthyl)
spriobi(metadioxan) sowie die den N-heterocyclischen Ring enthaltenden
Diole, wie 1,3-Bis- (2-hydroxyäthyl)-5,5-dimethylhydantoin,
1,3-Bis-(2-hydroxy-n-pröpyl)-5-isopropylhydantoin, 1,3-Bis-(2-pheny1-2-hydroxyäthyl)-5
,5-diäthylhydantoin, 1,1'-Methylen-bis-(3-ß-hydroxyäthyl-5,5-dimethylhydantoin),
1,1'-Methylen-bis-(3-ßhydroxy-n-propyl-5j5-dimethyl-hydantoin),
1,3-Bis-(2-hydroxyäthyl·)-benζimidazolon,
1,3-Bis-(2-hydroxy-n-propyl)-benzimidazolon, 1,3-Bis-
(2-phenyl-2-hydroxyäthyl)-benzimidazolon sowie die partiell oder vollständig benzhydrierten Derivate.
Zum Aufbau der Polyester können als Diole auch Diphenole eingesetzt
werden, wie Hydrochinon, Resorcin, Brenzcatechin oder Diomethan (= 2,2-Bis(p-hydroxyphenyl)propan).
Sofern bei der Veresterung als Partner eine mindestens einen Ring
enthaltende Dicarbonsäure gewählt wird, kommen auch nichtcyclische Diole in Frage, z.B. Aethylenglykol, 1,2-Propandiol, 1,3-Propandiol,
1,4-Butandiol, 1,5-Pentandiol, Neopentylglykol.
Als Anhydridhärter (b) können alle bekannten aliphatischen,cyclöaliphatischen
und aromatischen Polycarbonsäureanhydride verwendet werden.
Bevorzugt verwendete Härter sind cycloaliphatische PoIycarbonsäureanhydride, wie Δ -Tetrahydrophthalsäureanhydrid, 4-Methyl-A -
tetrahydrophthalsäureanhydrid, Hexahydrophthalsäureanhydrid,
4-MethyIhexahydrophthalsäureanhydrid, 3,6-Endomethylen-A -tetrahydrophthalsäureanhydrid
(= Nadicanhydrid), 4-Methy1-3,6-endomethylen-Δ
-tetrahydrophthalsäureanhydrid (= Methylnadicanhydrid);
3,4,5,6,7,7-Hexachlor-3,6-endomethylen-tetrahydrophthalsäureanhydrid
(= Chlorendsäureanhydrid) und das Diels-Alder Addukt aus
2 Mol Maleinsäureanhydrid und 1 Mol 1,4-Bis-(cyclopentadienyl)-2-buten
oder aromatische.Po^carbonsäureanhydride, vjie Phthalsäure-
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anliydrid, Trimellitsäureanhydrid oder Pyromellitsäuredianhydrid.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von cycloaliphatischen Dicarbonsäureanhydride^ wie z.B. Δ -Tetrahydrophthalsaureanhydrid
oder Hexahydrophthalsä'urearihydrid, welche Formstoffe mit besonders
guten mechanischen Eigenschaften liefern.
Die Härtung der erfindungsgemässen Epoxidharzmischungen zu Formstoffen
erfolgt zweckmässig im Temperaturintervall von 100 2000C.
Man kann die Härtung auch stufenweise bei verschiedenen Temperaturen durchführen, wobei die Vorhärtung bei tieferer Temperatur
und die Nachhärtung dann bei höherer Temperatur erfolgt. Die Härtung kann gewünschtenfalls auch derart in zwei Stufen erfolgen,
indem die Härtungsreaktion zunächst vorzeitig abgebrochen wird, wobei ein noch schmelzbares und lösliches Vorkondensat (sogenannte
"B-Stufe") erhalten wird. Ein solches Vorkondensat kann zum Beispiel zur Herstellung von "Prepregs", Pressmassen oder insbesondere
Sinterpulver dienen.
Um die Härtungszeiten zu verkürzen, können den erfindungsgemässen härtbaren Epoxidharzmischungen ausserdem Härtungsbeschleuniger zugesetzt
werden. Als solche Beschleuniger eignen sich insbesondere tertiär,e Amine, deren Salze oder quaternäre Ammoniumverbindungen,
z.B. 2,4,6-Tris(dimethylaminomethyl)-phenol, Benzyldimethylamin, 2-Aethy1-4-methy1-imidazo 1, Triamylammoniumphenolat; oder auch
Alkalimetallalkoholate, wie z.B. Natriumhexantriolat.
Der Ausdruck "Harten", wie er hier gebraucht wird, bedeutet die Umwandlung der vorstehenden Mischungen in unlösliche und unschmelzbare,
vernetzte Produkte, und zwar in der Regel unter gleichzeitiger Formgebung zu Formkörpern, wie Giesskörpern, Presskörpern
oder Laminaten oder zu Flächengebilden, wie Lackfilmen oder Verklebungen .
Gegenstand vorliegender Erfindung ist somit auch das Verfahren
zur Herstellung von Formkörpern oder Flächengebilden, dadurch ge-
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kennzeichnet,, dass man
(a) Epoxidharze, welche mindestens 60 Gewichtsprozent, bezogen - auf. die Gesamtmenge der Epoxidharze, epoxidgruppenhaltige
Addukte der Formel I enthalten,
(b) ein Polycarbonsäureanhydrid in einer Menge von 0,2 - 0,8 Mol,
vorzugsweise 0,3 - 0,6 Mol, pro 1 Aequivalent Epoxidgruppen und · " .
(c) eine Polyesterdicarbonsäure der Formel II in einer Menge von
0,8 - 0,2, vorzugsweise 0,6 - 0,3 Carboxylgruppenäquivalenten
pro 1 Aequivalent Epoxidgruppen
unter Formgebung in der Wärme, vorzugsweise im Temperaturbereich von 100 - 2000C, bis zum Erreichen des vernetzten, unschmelzbaren
Zustandes miteinander umsetzt.
Die erfindungsgemässen härtbaren Mischungen können ferner vor der Härtung-in irgendeiner Phase mit üblichen Modifizierungsmitteln,
wie Streck-,. Füll-'und Verstärkungsmitteln, Pigmenten, Farbstoffen,
organischen Lösungsmitteln, Weichmachern, Verlaufmitteln, Thixotropiermittel·!!, flammhemmenden Stoffen, Formtrennmitteln versetzt
werden. ■
Als Streckmittel, Verstärkungsmittel, Füllmittel und Pigmente,
die in den erfindungsgemässen härtbaren Mischungen eingesetzt werden können, seien z.B.genannt: Textilfasern, Glasfasern, Borfasern,
Kohlenstoffasern, Cellulose, Polyäthylenpulver, Polypropylenpulver,
Glimmer, Asbest, Quarzmehl, Schiefermehl, Aluminiumoxidtrihydrat,
Kreidemehl, Gips, Antimontrioxid, Bentone, Kieselsäureaerogel ("AEROSIL"), Lithopone, Schwerspat, Titandioxid,
Russ, Graphit, Eisenoxid oder Metallpulver, wie Aluminiumpulver oder Eisenpulver. ' ·
Als organische Lösungsmittel eignen sich für die Mofifizierung
der härtbaren Mischungen z.B. Toluol, Xylol,-n-Propanol, Butyl-
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acetat, Aceton, Methylethylketon, Diaceton-alkohol. Aethylenglykolmonomethylather,
-monoäthyla'ther und -monobutylather.
Man kann den härtbaren Gemischen ferner auch andere übliche Zusätze,
z.B. Flammschutzmittel, Thixotropiermittel, Verlaufmittel ("flow control agents")» wie Silicone, Cellulose-acetobutyrat,
Polyvinylbutyral, Wachse, Stearate etc. (welche zum Teil auch als Formtrennmittel Anwendung finden) zusetzen.
Die Herstellung der härtbaren Mischungen kann in üblicher Weise
mit Hilfe bekannter Mischaggregate (Rührer, Kneter, Walzen etc.) erfolgen.
Die härtbaren Epoxidharzmischungen finden ihren Einsatz vor allem
auf den Gebieten der Elektrotechnik, der Klebstoffe, der Schaumstoffe und der Laminierverfahren.
Sie können in jeweils dem speziellen Anwendungszweck angepasster
Formulierung, im ungefüllten oder gefüllten Zustand, gegebenenfalls in Form von Lösungen, als Einbrennlacke, Sinterpulver,
Pressmassen, Tauchharze, Giessharze, Spritzgussformulierungen,
Imprägnierharze und Klebmittel, als Werkzeugliarze, Laminierharze,
Einbettungs- und Isoliermassen für die Elektroindustrie verwen-. det werden.
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Herstellung der langkettigen, aliphatischen Polyester
Polyester I ·
1131 g (5,5 Mol) Sebazinsäure wurden mit 520 g (5,0 Mol) Neopentylglykol
(entsprechend einem Molverhältnis von 11 : 10) gemischt und unter Stickstoffatmosphäre auf 185°C erwärmt. Anschliessend
wurde die Mischung während 5 Stunden bei 185°C und 2 Stunden unter
24-16 Torr weitefreagieren gelassen. Der erhaltene Polyester war eine gelbe viskose Masse mit einem Säureäquivalentgewicht
von 1080 (Theorie: 1450). .
Polyester II ·
1168 g (8 Mol) Adipinsäure wurden mit 728 g (7 Mol) Neopentyl-.
glykol gemischt und unter Stickstoffatmosphäre auf 1700C erwärmt.
Anschliessend wurde das Gemisch innerhalb von 4 -Stunden auf 2100C
erwärmt und danach während 2 Stunden bei 1800C unter 14 Torr weiterreagieren
gelassen.
Der erhaltene Polyester ist eine gelbe viskose- Masse mit einem Säureäquivalentgewicht von 705 (Theorie: 822).
740,5.g (3,67 Mol) Sebacinsäure wurden mit 354,0 g (3,33 Mol +
2· % Ueberschuss) Neopentylglycol, 282,5 g (1,83 Mol) Hexahydrophthalsäureanhydrid
und 243,5 g (1,67 Mol + 3 % Ueberschuss) 1,1-Bis-(hydroxymethyl)-cyclohexen-3(entsprechend einem Molverhältnis
von 22:20:11:10) gemischt und auf 1700C erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde während 55 Stunden bei 1700C reagieren
gelassen, wobei 147,0 g Wasser abgespalten wurden (Theorie: · 165,0 g). Das erhaltene Produkt war eine hellbräune, klare, hochviskose Masse und hatte ein Säureäquivalentgewicht von 1382
(Theorie: 1439) .
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1168 g (8,0 Mol) Adipinsäure wurden mit 858 g (7,27 Mol) Hexandiol-1,6 (entsprechend einem Molverhältnis von 11:10)
gemischt und unter Stickstoffatmosphäre auf 2000C erwärmt.
Anschliessend wurde die Mischung während 6 Stunden bei
2OO-22O°C und 1 Stunde unter 16 Torr bei gleicher Temperatur
reagieren gelassen. Der erhaltene Polyester ist ein weisses kristallines Produkt (Schmelztemperatur = 42°C,
gemessen mit dem Differential Scanning Calorimeter "DSC-I" und hat ein Säureäquivalentgewicht von 1214 (Theorie: 1213).
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' - 15 -
Addukt I · . ... ' -
1080 g (1,0 Säureäquivalent) Polyester I und 390 g (2 5 Epoxidäquivalente)
3',4'-Epoxyhexahydrobenzal-3,4-epoxycyclohexan-l,1-dimethanol
wurden während 3 Stunden bei 1400C reagieren gelassen.
Das erhaltene Addukt war eine hochviskose, braune Masse, mit - :
einem Epoxidäquivalentgewicht von 968.
Addukt II
2000 g Polyester II und 1000 g Bisphenol-A-diglycidylather mit
5,4 Epoxidäquivalenten/kg (entsprechend einem Verhältnis von ca. I
boxyläquivalent auf 2 Epoxidäquivalenten)- wurden während 3 Stun-'
den bei 1400C reagieren gelassen. Das erhaltene Addukt war eine
hellbraune, viskose Masse mit einem Epoxidäquivalentgewicht von 1290.
691,0. g (0,5 Säureäquivalente) Vergleichspolyester Z wurden mit
199,0 g (1,25 Epoxidäquivalente) 3',4'-Epoxyhexahydrobenzal-3,4-epoxycyclohexan-1,1-dimethanol
(entsprechend einem Verhältnis von 1 Säureäquivalent auf 2,5 Epoxidäquivalente) gemischt und
auf 140°C erwärmt. Dabei entstand eine exotherme Reaktion, wobei die Innentemperatur auf 151°C anstieg. Nach beendeter exothermer
Reaktion wurden noch 30 Minuten nachreagieren gelassen. Das Reakt ions produkt war eine braune., feste, klebrige Masse und hatte
ein Epoxidäquivalentgewicht von 1252 (Theorie: 1186).
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Addukt III
796,7 g (0,656 Carboxyläquivalente) des sauren Polyesters III werden mit 252,7 g (1,64 Epoxidäquivalente) eines
technisch hergestellten Tetrahydrophthalsäurediglycidylesters gemischt und unter Rühren auf 1500G erhitzt. Nach
3 Stunden wird die Reaktion abgebrochen. Das Epoxidäquivalentgewicht des Adduktes beträgt dann 1014 (Theorie:
1066) .
Addukt IV
423 g (2,5 Epoxidäquivalente) l-Glycidyl-3-(2'-glycidyloxyn-propyl)-5,5-dimethylhydantoin
der Formel
fs
H,C-C C=O
CH0-CH-CH0-N NCH0-CH-O-CH9-CH-CH9
N2 / 2\/2l 2\/2
^O C CH0 0
Il 3
und einem Epoxidgehalt von 5,95 Epoxidäquivalenten/kg
werden mit 705 g (1,0 Carboxyläquivalent) des sauren
Polyesters II während 3 Stunden bei 1500C reagieren gelassen.
Das erhaltene Addukt hat ein Epoxidäquivalentgewicht von 800.
50 9 827/083 5
433,6 g (2,75 Mol) Hexahydrophthalsäureanhydrid wurden mit 362,0 g
(2,5 Mol + 2 7o Ueberschuss) 1,1-Bis-(hydroxymethyI)-eyelohexen-3
(entsprechend einem .Molverhältnis von 11 : 10) gemischt und unter
S ticks to ff atmosphäre auf 185°C erwärmt. Ans ch lies send wurde das
Gemisch während 15 Stunden bei 185°C und 7 Stunden unter 12 Torr
bei derselben Temperatur weiterreagieren gelassen. Das, erhaltene Produkt stellte eine gelbliche, klare, glasartige Masse mit einem
Säureäquivalentgewicht von 1215 (Theorie = 1476) und einer Glasumwandlungstemperatur
von .510C dar.
Polyester B '
154,0 g (1,0 Mol) Hexahydrophthalsäureanhydrid wurden mit 293,4 g (0,835 Mo 1) 1,1' -Methylen-bis- [ 3- (ß-hydroxyäthy 1) -hydantoin]
(entsprechend einem Molverhältnis von 6:5) gemischt und auf 1800C
erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde anschliessend während 19 Stunden
auf 18O0C und 19 Stunden unter 80 - 100 mm Hg bei derselben
Temperatur reagieren gelassen. Dabei wurden 5 ml Wasser abgespalten. Das erhaltene Reaktionsprodukt war eine braune, klare, glasartige
Masse und hatte ein Säureäquivalentgewicht von 1238 (Theorie: 1306) und einem Erweichungspunkt, gemessen auf der Koflerbank,·
von 125°C. '
Polyester C - . ' .
179,5 g (1,18 Mol) Tetrahydrophthalsäureanhydrid wurden mit
347,0 g (0,98 Mol) 1,1'»Methylen-bis-[3-(ß-hydroxyäthyl)-hydantoin]
(entsprechend einem Molverhältnis von 6:5)gemischt und auf
1900C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde dann während 47 Stunden
bei 185°-19O°C reagieren gelassen, wobei 9,0 g Wasser abgespalten wurden. Das ei-haltene Reaktionsprodukt war eine gelbe, klare,,
glasartige Masse mit einem Säureäquivalentgewicht von 132.5 (Theorie
t 1300) und einem Erweichungspunkt, gemes.sen auf der Koflerbank,
von 115°C". .
50 9827/0835
- 13 -
1293,6 g (8,4 Mol) Hexahydrophthalsäureanhydrid und 1615 g (7,0 Mol + TL Ueberschuss) 1,3-Bis-(hydroxyäthyl)-1,2,3,6-tetrahydrobenzimidazolon
(entsprechend einem Molverhältnis von 6:5) wurden in einem Sulfierkolben mit
absteigendem Kühler unter Stickstoff bei 180 - 1900C zur
Reaktion gebracht. Die Wasserabspaltung verlief langsam und konnte durch Anlegen von Wasserstrahlvakuum (50 mm
Hg) nur wenig beschleunigt werden. Nach 48 Stunden Reaktionszeit betrug das Säureäquivalentgewicht 929. Das
Produkt stellt eine hellbraune glasige Masse dar.
814 g (5,5 Mol) Phthalsäureanhydrid und 720 g (5,0 Mol) 1,4-Bis-(hydroxymethyl)-cyclohexan wurden iü einem
Sulfierkolben mit absteigendem Kühler zusammengeschmolzen und anschliessend unter Stickstoff während 18 Stunden
auf 160 - 1700C erhitzt. Dabei destillierten 79 g Wasser
(Theorie: 81 g) über und das Säureäquivalentgewicht des Polyesters betrug 1478 (Theorie: 1453). Das erhaltene
Produkt stellt eine schwach gelblich gefärbte glasige ~ Masse dar.
509827/0835
242-g (0,25 Kpoxidäquivalente) Addukt I, 121 g (0,1 Carboxyläquivalente)·
Polyester A, .23,1 g (0,15 Aequivalente Anhydrid) Hexahydrophthalsäureanhydrid
und 0,1 Gewichts-% Benzyldiinethylamin wurden auf 14Q0C erwärmt und gut vermischt. Die Mischung wurde
nach kurzem Evakuieren zur Entfernung der Luftblasen in vorgewärmte,mit
einem Trennmittel behandelte Aluminiumformen mit den Abmessungen 150x150x4 mm und 150x150x1 mm gegossen und während
16 Stunden bei 1400C gehärtet. Es wurden Formkörper mit folgenden
Eigenschaften erhalten: ■
Zugfestigkeit (nach VSM * 77107) = 151 kp/cm
' ' = 15,1 N/mm2
Bruchdehnung (nach VSM 77 107) ' = 424 %
Weiterreissfestigkeit (nach DIN*- 53363) = 8kg
Zähigkeit , =32,5 N/mm
a) 96,8 g (0,1 Epoxidäquivalent) Addukt I, 15,4 g (0,1 Aequivalent
Anhydridgruppe) Hexahydrophthalsäureanhydrid und 0,1 Gewichts-7o Benzyldimethylamin wurden entsprechend Beispiel 1
verarbeitet und gehärtet. Es wurden Formkörper mit folgenden Eigenschaften erhalten:
Zugfestigkeit (nach VSM 77· 101) ' = 10,8. N/mm
Bruchdehnung (nach VSM 77 101) = 115 % Weiterreissfestigkeit (nach DIN 53363) = 2,9 kg
Zähigkeit « . 6,2 N/mm
*) VSM = Normvorschrift des Vereins Schweizerische Maschinenindu-
**) DIN = Deutsche Industrie-Norm o „ strieller
N ·= Newton; 1 N = 1 kg χ 1 m/sec^; 1 -^7 = 10 kp/cm
' mm^
Zähigkeit = Zugfestigkeit χ Bruchdehnung
5.098^7/0835
| 5 | ,2 | N/mm |
| 73 | % | |
| O | ,6 | kg |
| 1 | ,9 | N/mm |
b) 80 g (0,248 Epoxidaquivalcnte) eines Folypropylenglykoldiglycidylathers
mit einem Epoxidgehalt von 3,06 EpoxidäquivalenCen/ kg, 20 g (0,108 Epoxidaquivalente) eines'Bisphenol-Ά-diglycidylathers
mit einem Epoxidgehalt von 5,4 Epoxidäquivalenten/kg,
54,8 g (0,356 Aequivalente Anhydridgruppe) Hexahydrophthalsäureanhydrid
und 0,1 % Ben'zyldimethylamin wurden entsprechend
Beispiel i verarbeitet, gehärtet und geprüft. Die erhaltenen Formkörper zeigten folgende Eigenschaften:
Zugfestigkeit (nach VSM 77101) Bruchdehnung (nach VSM 77101)
Weiterreissfestigkeit (nach DIN 53363) Zähigkeit
Aus den Vergleichsbeispielen geht hervor, dass sowohl bei Härtung des epoxidgruppenhaltigen Adduktes in .Abwesenheit des Polyesters
A (Beispiel a) als auch bei Härtung eines konventionellen, flexibilisierten Epoxidharzes (Beispiel b) Formkörper
mit einer geringen Zähigkeit und insbesondere mit einer niedrigen Weiterreissfestigkeit erhalten werden.
c) 313 g (0,25 Epoxidaquivalente) Vergleichsaddukt Z, 138,3 g
(0,1 Aequivalent Carboxylgruppen) Vergleichspolyester Z, 23,1 g (0,15 Aequivalente Anhydridgruppen) Hexahydrophthalsäureanhydrid
und 0,1 % Benzyldimethylamin wurden entsprechend Beispiel 1 verarbeitet, gehärtet und geprüft. Die erhaltenen Formkörper
zeigten folgende Eigenschaften:
Zugfestigkeit (nach VSM 77101) Bruchdehnung (nach VSM 77101) Weiterreissfestigkeit nach DIN 53363
Dieser Vergleich zeigt, dass eine härtbare Epoxidharzmischung aus langkettigen, epoxidgruppenhaltigen Addukten und langkettigen,
sauren Polyestern, wobei in den Strukturelementen die
gleichen Polyesterkomponenten in statistischer Verteilung vorliegen,
Formkörper mit wesentlich schlechteren mechanischen Eigei
schäften ergibt'. 509827/08 3 5 - ·
| 2 | ,3 | N/mm |
| = 547 | Io | |
| 0 | ,6 | kg |
| 17 | ,0 | N/mm |
| = 232 | % | |
| 15 | ,3 | kg |
| 19 | ,7 | N/mm |
96,8 g (0,1 Epoxidäquivalent) Addukt I, 3,9 g (0,025 Epoxida'qui-'
valente) 3', 4r-Epoxyhexahydrobenzo1-3,4-epoxycyclohexan-1,1-dimethanol,
60.7 g (0,05 Carboxy!äquivalente) Polyester A, 11,55 g
(0,075 Aequivalente Anhydridgruppe) Hexahydrophthalsäureanhydrid
und 0,1 Gewichts-% Benzyldimethylamin wurden entsprechend Beispiel
1 verarbeitet und gehärtet. Es wurden Formkörper mit folgenden Eigenschaften erhalten:
Zugfestigkeit (nach VSM 77101)
Bruchdehnung (nach VSM 77101) '
Weiterreissfestigkeit (nach DIN 53363) Zähigkeit ·
Bruchdehnung (nach VSM 77101) '
Weiterreissfestigkeit (nach DIN 53363) Zähigkeit ·
129 g (0,1 Epoxidäquivalente) Addukt II, 56,9 g (0,05 Carboxyläquivalente)
Polyester B, 7,7 g (0,05 Aequivalente Anhydridgruppe) Hexahydrophthalsäureanhydrid und 0,1 Gewichts-% Benzyldimethylamin
wurden entsprechend Beispiel 1 verarbeitet und gehärtet. Es wurden Formkörper mit folgenden Eigenschaften erhalten:
Zugfestigkeit (nach VSM 77101) = 15,0 N/mm2
Bruchdehnung - (nach VSM 77101) = 420 %
Zähigkeit = 31,5 N/mm2
129 g (0,1 Epoxidäquivalente) Addukt II, 56,3 g (0,05 Carboxyläquivalente)
Polyester C, 7,7 g (0,05 Aequivalente Anhydridgruppe)
Hexahydrophthalsäureanhydrid und 0,1 Gewichts-% Benzyldimethylamin wurden entsprechend Beispiel 1 verarbeitet und gehärtet. Es
wurden Formkörper mit folgenden Eigenschaften erhalten: Zugfestigkeit (nach VSM 77101) . =17,0 N/mm2
Bruchdehnung (nach VSM 77101) = 360 %
Zähigkeit . =30,6 N/mm2
509 827/083 5
50,7 g (0,05 Epoxidäquivalent) Addukt III, 23,2 g (0,025
Carboxyläquivalent) Polyester D und 4,45 g (0,025 Äequivalent
Anhydridgruppe) Methylnadicanhydrid wurden mit 0,5 Gewichts-% Benzyldimethylamin bei 1600C gemischt und
entsprechend Beispiel 1 verarbeitet und gehärtet. Es wurden Formkörper mit folgenden Eigenschaften erhalten:
Zugfestigkeit (nach VSM 77101) = 10,2 N/mm2
Bruchdehnung (nach VSM 77101) = 500 7» Weiterreissfestigkeit (nach DIN 53363)= 8 kg
80,0 g (0,1 Epoxidäquivalente) Addukt IV, 59,0 g (0,04
Carboxyläquivalente) Polyester E und 9,24 g (0,06 Carboxyläquivalente)
Hexahydrophthalsäureanhydrid wurden mit 0,5 Gewichts-% Benzyldimethylamin entsprechend Beispiel 1
verarbeitet und gehärtet. Es wurden Formkörper mit folgenden Eigenschaften erhalten:
Zugfestigkeit (nach VSM 77101) = 4,2 N/mm2 Bruchdehnung (nach VSM 77101) = 600 %
129 g (0,1 Epoxidäquivalente) Addukt II, 73,8 g (0,05
Carboxyläquivalente) Polyester E und 7,7 g (0,05 Carboxyläquivalente)
Hexahydrophthalsäureanhydrid wurden mit 0,5 Gewichts-% Benzyldimethylamin entsprechend Beispiel 1
verarbeitet und gehärtet. Es wurden Formkörper mit folgenden Eigenschaften erhalten:
509827/0835
Zugfestigkeit (nach VSM 77101) = 8,6 N/ism2
Bruchdehnung (nach VSM 77101) = 360 %,
509827/08 35
Claims (9)
1. Härtbare Epoxidharzmischungen aus Epoxidharzen, Polycarbonsäureanhydriden
und Polyesterdicarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet,
dass sie
(a) mindestens 60 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge Epoxidharz, epoxidgruppenhaltige Addukte der Formel I
O OH O ν
/ \ I Il \
CH-CH-A-CH-CH-O- C-J B (I)
/ \ I Il \
CH-CH-A-CH-CH-O- C-J B (I)
γ Y /2
A1 A2
enthalten, worin X1 und X9 je ein Wasserstoffatom oder die
JL *·
Methylgruppe und A den durch Abtrennung der 1,2-Epoxyäthylgruppen
erhaltenen Rest einer Diglycidylverbindung bedeuten oder worin A zusammen mit X-, und/oder X9 unter Einschluss
der Gruppierung
0 OH
CH-CH- und/oder -CH - CH I i
den cycloaliphatischen Ring bzw. das cycloaliphatische Ringsystem einer partiell umgesetzten cycloaliphatischen oder
cycloaliphatisch-aliphatischen Diepoxidverbindung bedeuten, B einen langkettigen Polyesterrest bedeutet, in welchem unsubstituierte
oder substituierte Alkylen- und/oder Alkenylenketten mit Carbonsäureestergruppen alternieren, wobei der
Quotient Z/Q, worin Z die Anzahl der im wiederkehrenden Strukturelement des Restes B vorhandenen Kohlenstoffatome und Q
die Anzahl der im wiederkehrenden Strukturelement des Restes B vorhandenen Sauers to ffbriicken ist, mindestens 4 und
vorzugsweise mindestens 5 betragen muss, und wobei ferner
509827/0 8 35
die totale Anzahl der im Rest B vorhandenen Kohlenstoff-
- atome mindestens 50 beträgt,
(b) Po^carbonsäureanhydride in einer Menge von 0,2 - 0,8 Mol
pro 1 Aequivalent Epoxidgruppe und
(c) Polyesterdicarbonsäuren der Formel II '.
HO - C - R0 - C-{-0 - R1 - 0 - C- R0 - C-) —OH (II)
It 2I!1 Il 2 Il n
0 0 .. 0 0
worin. R-, und R0 zweiwertige aliphatische, araliphatisch^,
cycloaliphatische, cycloaliphatisch-aliphatische, aromatische oder heterocyclisch-aliphatische Reste bedeuten, wobei
mindestens einer der beiden Reste R, oder R0 einen carbocyclischen oder heterocyclischen Ring oder ein solches
Ringsystem enthalten muss und pro Ring nicht mehr als 4,'
vorzugsweise nicht mehr als 3 Methylengruppen im Struktur-. element der Formel
-f 0 - Rn - 0 - C - R " - C-)-
1 Il 2 Il ο ο
enthalten sind,und η eine Zahl von 1 - 30, vorzugsweise
4 - 20, bedeutet, in einer Menge von 0,8 - 0,2 Carboxyl- · gruppenäquivalenten pro 1 Aequivalent Epoxidgruppe enthalten.
2. Epoxidharzmischungen gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass sie pro 1 Aequivalent Epoxidgruppe der Epoxidharzmischung (a) 0,3 - 0,6 Mol Polycarbonsäureanhydrid (b) und 0,6 - 0,3
Carboxylgruppenäquivalente der Polyesterdicarbonsäure (c) enthalten.
.
509827/0835
3. Epoxidharzmischungen gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeich-
- net, dass sie als Epoxidharz nur epoxidgruppenhaltige Addukte der Formel I, ein Dicarbonsäureantrydrid und eine Polyesterdicarbonsäure
der Formel II enthalten, worin R1 und R^ araliphatisch^,
aromatische, cycloaliphatische, cycloaliphatisch-aliphatische
oder heterocyclisch-aliphatische Reste bedeuten und pro Ring im Rest R, und R~ nicht mehr als 2 Methylengruppen
im Strukturelement enthalten sind.
4. Epoxidharzmischung gemäss Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass sie epoxidgruppenhaltige Addukte der Formel I enthalten, worin A den durch Abtrennung der 1,2-Epoxy'äthylgruppen
erhaltenen Rest einer einen aromatischen, cycloaliphatischen oder Ν,Ν-heterocyclischen Ring enthaltenen Diglycidylverbindung
bedeutet.
5. Epoxidharzmischung gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der im epoxidgruppenhaltigen Addukt enthaltene Rest A
den Rest eines Bisphenol-A-diglycidylathers bedeutet.
6. Epoxidharzmischung gem'äss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass sie epoxidgruppenhaltige Addukte der Formel I enthalten, worin A zusammen mit X, und X^ das nach der partiellen Umsetzung
von 31 ^'-Epoxyhexahydrobenzal-S^-epoxycyclohexan-ljldimethanol
erhaltene Ringsystem bedeutet.
7. Epoxidharzmischung gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der im epoxidgruppenhaltigen Addukt enthaltende Rest A den Rest des Tetrahydrophthalsäurediglycidylesters oder des l-Glycidyl-3-(2'-glycidyloxyn-propyl)-5,5-dimethy!hydantoins bedeutet.
50 9 8 27/083 5
-TJ-
8. Fpoxidharzmischung gemäss Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass sie epoxidgruppenhaltige Addukte der Fox-mel I
enthalten,, worin B den durch Abtrennung der beiden Carboxylgruppen
erhaltenen Rest einer Po lyesterdicarbonsäure der Formel
HO - C-Ro- C -f O - R, -O- C-Ro- C
A1 3J 4 A1 -3 ο
bedeutet, worin R~ und R, unsubstituierte oder substituierte
Alkylen- oder Alkenylenketten bedeuten, wobei jeder der beiden Reste Ro und R, mindestens soviel Kohlenstoffatome enthalten
muss, dass die Summe der Kohlenstoffatome in R„ und R,'
• 3 4
zusaxiHnen mindestens 8 beträgt, und worin die Zahl τη so gewählt
ist, dass das Produkt aus τη und aus der Summe der C-Atome in
Ro.+ C-Atome in R, mindestens 50 beträgt.
9. Epoxidharzmischung gemäss Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass sie epoxidgruppenhaltige Addukte der Formel I enthalten, worin den durch Abtrennung der beiden Carboxylgruppen
erhaltenen Rest einer Polyesterdicarbonsäure der Formel
- R1- - 0-]— C - R. - C-f-0 - Rc - C-hr OH
D J a π 6 H 5 ■ J ^
O O O , O .
bedeutet, worin R,- eine Alkylenkette mit' mindestens 4 Kohlenstoffatomen
bedeutet, Rfi für einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest
steht, und worin die Zahlen a und b so gewählt sind, dass..das Produkt aus (a + b) und aus der Summe der C-Atome in
Rr mindestens 50 beträgt.
10. Epoxidharzmischungen gemäss Ansprüchen 1 —-3-, dadurch gekennzeichnet,
dass sie als Anhydridhärter cycloaliphatische Dicarbonsäureanhydride enthalten.
50 98 27/0835
11. Epoxidharzmischung gemäss Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass sie eine Polyesterdicarbonsäure der Formel II enthält, welche als Dicarbonsäurekomponente Hexahydrophthalsäure
und als Diolkomponente 1,1-Bis-(hydroxymethyl)-cyclohexen-3 enthält.
12. Epoxidharzmischung gemäss Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass sie eine Polyesterdicarbonsäure der Formel II enthält, welche als Dicarbonsäure Hexahydrophthalsäure und als
Diolkomponente 1,1'-Methylen-bis-[3-(p-hydroxyäthyI)-hydantoin]
enthält.
13. Epoxidharzmischung gemäss Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass sie eine Polyesterdicarbonsäure der Formel II enthält, welche als Dicarbonsäurekomponence Hexahydrophthalsäure
und als Diolkomponente 1,3-Bis-(hydroxyäthyl)-1,2,3,6-tetrahydrobenzimidazolon
enthält.
14. Epoxidharzmischung gemäss Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass sie eine Polyesterdicarbonsäure der Formel II enthält, welche als Dicarbonsäure Phthalsäure und als Diolkomponente
1,4-Bis-(hydroxymethyl)-cyclohexan enthält.
15. Verfahren zur Herstellung von Formkörpern oder Flächengebilden,
dadurch gekennzeichnet, dass man
(a) Epoxidharze, welche mindestens zu 60 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge Epoxidharz, aus epoxidgruppenhaltigen
Addukten der Formel I
y\ 0\R Q\
CH -CH-'a- CH -CH-O- C ή B (I)
Xi
509827/0835
~ C
9 -
bestehen, worin X, und X~ je ein V/asserstoffatorn oder die
Methylgruppe und A den durch Abtrennung der 1,2-Epoxyäthylgruppen
erhaltenen Rest einer Diglyeidy!verbindung
bedeuten oder worin A zusammen mit X, und/oder X^ unter
Einschluss der Gruppierung
CH-CH- und/oder -CH-CH-
den cycloaliphatischen Ring bzw. das cycloaliphatische Ringsystem einer partiell umgesetzten cycloaliphatische^
oder cycloaliphatisch-aliphatischen Diepoxidverbindung
bedeuten, B einen Tangkettigen Polyesterrest bedeutet, in welchem unsubstituierte oder substituierte Alkylen-
und/oder Alkenylenketten mit Carbonsa'ureestergruppen alternieren,
wobei der Quotient Z/Q, worin Z die Anzahl der im wiederkehrenden Strukturelement des Restes B vorhandenen
Kohlenstoffatome und Q die Anzahl der im wiederkehrenden
Strukturelement des Restes B vorhandenen SauerstoffbrUcken
ist, mindestens 4 und vorzugsweise mindestens
betragen muss, und wobei ferner die totale Anzahl der
im Rest B vorhandenen Kohlenstoffatome mindestens 50 beträgt,
(b) Polycarbonsäureanhydride in einer Menge von 0,2 - 0,8 Mol
pro 1 Aequivalent Epoxidgruppe und ■
(c) Polyesterdicarbonsäuren der Formel II
HO - C-R0- C-f 0-R1-O-C-R0- C-W-OH
ο ο
509827/0835
-30-
2459A71
worin R-, und R„ zweiwertige aliphatisch^, araliphatische,
cycloaliphatische, cycloaliphatisch-aliphatische, aromatische oder heterocyclisch-aliphatische Reste bedeuten,
wobei mindestens einer der beiden Reste R. oder R« einen
carbocyclischen oder heterocyclischen Ring oder ein solches Ringsystem enthalten muss und pro Ring nicht mehr als
4, vorzugsweise nicht mehr als 3 Methylengruppen im Strukturelement der Formel
—(-0-R1-O-C-R0-C-)-
0 0
enthalten sind und η eine Zahl von 1 - 30, vorzugsweise 4 - 20, bedeutet, in einer Menge von 0,8 - 0,2 Carboxy1-gruppenäquivalenten
pro 1 Aequivalent Epoxidgruppe unter Formgebung in der Wärme, vorzugsweise im Temperaturbereich
von 100 - 2000C, bis zum Erreichen des vernetzten, unschmelzbaren Zustandes miteinander umsetzt.
CIBA-GEIGY AG
509827/0835
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|---|---|---|---|
| CH1780973A CH586243A5 (de) | 1973-12-19 | 1973-12-19 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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