DE2459180A1 - Kompensatorverbindung zwischen zwei mit feuerfestfutter versehenen rohrstuecken, insbesondere fuer heisswindduesenstoecke - Google Patents
Kompensatorverbindung zwischen zwei mit feuerfestfutter versehenen rohrstuecken, insbesondere fuer heisswindduesenstoeckeInfo
- Publication number
- DE2459180A1 DE2459180A1 DE19742459180 DE2459180A DE2459180A1 DE 2459180 A1 DE2459180 A1 DE 2459180A1 DE 19742459180 DE19742459180 DE 19742459180 DE 2459180 A DE2459180 A DE 2459180A DE 2459180 A1 DE2459180 A1 DE 2459180A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- compensator
- protective tube
- pipe sections
- expansion joint
- connection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/16—Tuyéres
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L51/00—Expansion-compensation arrangements for pipe-lines
- F16L51/02—Expansion-compensation arrangements for pipe-lines making use of a bellows or an expansible folded or corrugated tube
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L51/00—Expansion-compensation arrangements for pipe-lines
- F16L51/02—Expansion-compensation arrangements for pipe-lines making use of a bellows or an expansible folded or corrugated tube
- F16L51/025—Expansion-compensation arrangements for pipe-lines making use of a bellows or an expansible folded or corrugated tube with several corrugations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L59/00—Thermal insulation in general
- F16L59/14—Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
- F16L59/147—Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems the insulation being located inwardly of the outer surface of the pipe
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L59/00—Thermal insulation in general
- F16L59/14—Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
- F16L59/16—Arrangements specially adapted to local requirements at flanges, junctions, valves or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Joints Allowing Movement (AREA)
Description
245918Q
HAWIKO
Kompensatoren- und Apparatebau
GmbH & Co. KG.
GmbH & Co. KG.
583 S c h w e Im
Kompensatorverbindung zwischen zwei mit Feuerfestfutter
versehenen Rohrstücken, insbesondere für Heisswinddüsenstöcke.
Die Erfindung betrifft eine durch einen Kompensator gegebene
bewegliche Verbindung zwischen Rohrstücken mit einer feuerfesten Innenauskleidung, insbesondere für Heisswinddüsenstöcke, zum
Einblasen von vorgewärmter Luft oder Heisswind in Schachtofen.
Bekanntlich wird bei Schachtofen, insbesondere Hochöfen, eine
Heisswindringleitung um den Ofen gelegt, und der Heisswind wird
dem Ofen über eine gewisse Anzahl am Hochofenumfang angeordneter Düsenstöcke zugeführt.
609826/0378
245918Q
Die herkömmlichen Düsen- oder Windstöcke bestehen im allgemeinen
aus mehreren, mit einem feuerfesten Futter versehenen, rohrförmigen Stücken und sind über einen Flansch an einem Anschlussstutzen
der Heisswindringleitung angeschlossen.
Zur Aufnahme oder Kompensation von Einbautoleranzen, Ungenauigkeiten
bei der Montage und im Betrieb auftretender Wärmedehnungen, sind alle oder nur bestimmte Rohrstücke, z.B. eines Heisswinddüsenstockes,
mittels Dehnungsbalgen, kugeligen Gelenkverbindungen, Kardangelenkkompensatoren oder ähnlichen Vorrichtungen miteinander
verbunden. Diese Verbindungen müssen so gestaltet sein, dass das oder die mittleren Rohrstücke gegebenenfalls eine Art Taumelbewegung
zwischen den äusseren Rohrstücken ausführen können, ohne dass dabei der durch die Rohrstücke geführte Heisswind
an den Verbindungen entweichen kann.
Durch die luxemburgische Patentschrift Nr 58.457 wurde eine bewegliche Verbindung zwischen Rohrstücken mit einer feuerfesten
Innenauskleidung bekannt, welche durch Kardangelenkkompensatoren
gebildet wird. Diese Verbindung hat den Vorteil, dass die infolge der hohen Heisswindtemperaturen entstehenden unterschiedlichen
Verformungen der einzelnen Rohrstücke mit Hilfe von Wellenkompensatoren,
welche nur eine geringe Anzahl von Wellen aufweisen, ohne Zuhilfenahme von Kugelgelenken ausgeglichen werden. Gemäss
dieser Patentschrift wird die Einblasdüse des Windstockes in üblicher Weise mittels- Spannern fest an eine in der Hochofenwand
angebrachte Windform angepresst, wobei die Berührung zwischen der Einblasdüse und der Windform als Kugeldichtfläche ausgelegt
ist, um die Relatiwerschiebungen zw.isch.en den beiden aufzunehmen.
Da Düsenstöcke dieser Art gewöhnlich zwei Kardangelenkkompensatoren zwischen der Heisswindringleitung und dem Krümmer aufweisen,
sowie eine Gelenkverbindung entweder zwischen der Einblasdüse und der Windform, oder zwischen der Einblasdüse oder der Windform
einerseits und der Hochofenwand andererseits, werden diese Düsenstöcke allgemein als Dreigelenkdüsenstöcke bezeichnet.
609826/0378
~ 5
Die luxemburgische Patentschrift Nr 64.911 beschreibt einen
Düsenstock, bei welchem die Einblasdüse des Windstockes fest .mit der Windform verbunden ist, sodass die feuerfeste Innenauskleidung
zwischen der Einblasdüse und der Windform durchgehend ausgeführt werden kann. Diese Patentschrift sieht ferner eine
Führungs- und Anpressvorrichtung vor, wodurch der Krümmer, die
Einblasdüse und die Windform, die eine Einheit bilden, in Bezug auf die Hochofenwand stets in einer bestimmten Stellung gehalten
werden. Durch den Wegfall einer Gelenkverbindung und der Zwangsführung bzw. Abstützung der Ej.nblasdüse, welche keine seitlichen
Bewegungen zulässt, mussten Verbindungen zwischen den einzelnen Rohrstücken des Düsenstockes geschaffen werden, welche zusätzlich
zu den Winkelabweichungen, auch die gegebenenfalls auftretenden relativeil Längsverschiebungen aufnehmen konnten. Diese Forderung
wird dadurch erfüllt, dass an den Gelenkarmen der Kardanverbindung Langlöcher vorgesehen sind, sodass gleichzeitig die relativen
Längsbewegungen in beiden Richtungen begrenzt werden, was besonders wichtig ist bei der Manipulation der Düsenstockteile
vor oder während dem Aufbau des Düsenstocks. Da Düsenstöcke gemäss dieser luxemburgischen Patentschrift Kr 64.911 gewöhnlich
nur zwei Gelenkverbindungen aufweisen und zwar zwischen der Heisswindringleitung und dem Krümmer, werden Düsenstöcke dieser
Art allgemein als Zweigelenkdüsenstöcke bezeichnet.
Gemäss dem Stand "der Technik besteht an der Verbindung zwischen
zwei Rohrstücken eine Dehnungsfuge zwischen den feuerfesten Innenauskleidungen. Die Wellenkompensatoren, welche um die
Dehnungsfuge angeordnet sind und welche dazu bestimmt sind, die Verformungen in den Gas- bzw. HeissWindleitungen und vor
• allem in den Düsenstöcken eines Hochofens aufzufangen, müssen
genügend geschützt sein gegen den Einfluss der Heisswindtemperatur. Um diesen thermischen Schutz der Kompensatoren zu gewährleisten,
wurde gemäss dem Stand der Technik die Dehnungsfuge z.B. stufenförmig ausgebildet und eventuell mit einer feuerfesten,
zusammendrückbaren Spezialwolle gefüllt oder kugelförmig ausgebildet und mit einer Ringdichtung versehen.
609826/0378
2Α5918Θ
Für die Breite der Dehnungsfuge wird ein Kompromiss angestrebt, der sich aus zwei Bedingungen ergibt: der Notwendigkeit, sie so
klein wie möglich zu halten, damit die empfindlichen Kompensatorwellen nicht der direkten Temperaturstrahlung des Heißwindes ausgesetzt
werden und damit keine Heißwindwirbel., zwischen den Kompensatorwellen
auftreten, und dem Bestreben, sie hinreichend groß zu halten, damit die Bewegung des !Compensators nicht durch das Berühren
zwischen den feuerfesten Auskleidungen verhindert wird, was außerdem eine Beschädigung dieser Auskleidung bewirken könnte.
Obschon die vorgenannten Vorrichtungen eine zufriedenstellende Lösung dieses Kompromisses bieten, ist es wünschenswert, eine bessere
Bewegungsmoglichkeit der einzelnen Rohrstücke zu erreichen und^oder
einen noch besseren Schutz der Kompensatorwellen zu gewährleisten. Man hat daher in einem nicht vorveröffentlichten älteren Recht vorgeschlagen,
über die Dehnungsfuge ein stabiles Schutzrohr zu schieben, das einen radialen Abstand zum lichten Durchmesser des
Kompensators aufweist, in axialer Richtung höchstens über die Länge der Dehnungsaufnahme der Kompensatorwellen frei beweglich ist und
wobei zumindest ein Teil des Raumes, vorzugsweise der gesamte Raum, zwischen dem stabilen Schutzrohr und dem Putter zur Abdichtung
der Dehnungsfuge gegenüber den empfindlichen Kompensatorwellen, mit elastischem, feuerfesten Material versehen ist. Unter dem
lichten Durchmesser des Kompensators wird der Innendurchmesser des Flansches, der Stutzen oder der Kompensatorwellen verstanden.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,die geschaffene gute Bewegungsmoglichkeit des Kompensators
im Bereich außerhalb der gewünschten Beweglichkeit zu begrenzen, damit die Kompensatoren, die bei einem Düsenstock in geneigter
Stellung angeordnet sind, nicht durch ihr Eigengewicht unzulässüch
belastet werden, sei es während des Transportes der einzelnen Düsenstockteile, oder der Montage oder des Betriebes des Düsenstockes.
- 5 609826/0378
245913Q
Diese Aufgabe wird durch, eine Kompensatorverbindung mit den
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen
gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen zur Begrenzung der maximalen
axialen Länge der Dehnungsfuge, sind in den Uniier ansprach en
angegeben.
Die minimale axiale Länge der Dehnungsfuge kann durch, die
Länge des stabilen Schutz rohr es begrenzt sein. Bei zusammengedrückten
Kompensatorwellen drückt dann das stabile Schutzrohr
gegen die stabilen Flansche der Rohrstücke, wobei das feuerfeste Futter im Bereich der Dehnungsfuge nicht in
Berührung kommt.
Die verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten, die gemäss den
Erfordernissen gewählt werden können, gewährleisten die gewünschte Begrenzung der Bewegungsmöglichkeit der einzelnen
Rohrstücke, sowohl auf Druck wie auch auf Zug, sei es in einem
Zweigelenkdüsenstοck, oder in einem Dreigelenkdüsenstock.
Durch geeignete Wahl der Flanschverbindungen zwischen den Eompensatoren und den Rohrstücken, gestatten die erfindungsgemässen
Kompensatorverbindungen ausserdem ein schnelles Austauschen der elastischen feuerfesten Schicht.
Um ein Verdrehen des eingebauten stabilen Schutzrohres zu verhindern, kann es zweckmässig sein, z.B. nach Art einer But/
Feder-Verbindung in axialer Richtung, zwischen dem stabilen Schutzrohr und dem oberen Anschlussstutzen Verriegelungselemente
vorzusehen.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden
anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben in Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen.
609826/0378
245918Q-
Es zeigen:
Figur 1, schematisch einen Längsschnitt durch einen Zweige!
enkdüsenstock mit den erfindungsgemässen
Komp ens at ο rverb indungen;
Figur 2, in vergrössertem Massstab einen Teil einer ersten
Ausführung;
Figur 2a, einen Querschnitt nach den Linien Ha-IIa in
Figur 2;
Figur 2b, einen Querschnitt nach den Linien Hb-IIb in Figur 2;
Figur 2c,einen Teilaussehnitt einer Variante der Ausführung
von Figur 1;
Figur 3» in vergrössertem fflassstab einen Teil einer alternativen
Ausführung der erfindungsgemässen beweglichen Kompensat orverbindungj
Figur 4, die Kompensatorverbindung während einer Knickbewegung.
In Figur 1 ist ein Längsschnitt durch einen Düsenstock 1 gezeigt, der mit einer Heisswindringleitung 2 verbunden ist
zum Einblasen von Heisswind in einen Hochofen.
Der Düsenstock 1 besteht im wesentlichen aus einem geraden Teil, der sich über drei zylindrische, mit feuerfestem Futter
versehene Rohrstücke 4, 6, 8, die über Kompensatoren 10, 12 miteinander verbunden sind, zusammensetzt, einem Krümmer 14
mit Düsenspitze 16 und einer Windform 18. Der Krümmer 14 ist' mittels einer Flanschverbindung 20 mit dem unteren Rohrstück
des geraden Teils verbunden, wobei die Flanschverbindung 20 zum leichteren Ausbau des Krümmers im wesentlichen horizontal
angeordnet ist. Am Krümmer 14 ist ein Schaulochverschluss vorgesehen, durch welchen der Einblasvorgang im Ofen beobachtet
werden kann. Sämtliche Düsenstockrohrteile sowie der Düsenkrümmer samt der Blasdüse sind aus geschweisstem Stahlblech gefer-
609826/0378
■ - 7 tigt -und innen mit feuerfestem Futter 24 ausgekleidet.
Die Windform 18, die aus Kupfer bestellt, ist mittels einer
Flansch- oder Schraubenverbindung 26 fest mit der Blasdüse verbunden. Diese feste Verbindung zwischen Blasdüse und
Windform ist in der luxemburgischen Patentschrift Nr 64.911 beschrieben. Zwecks Halterung der Blasdüse 16 und der Windform
in einer vorgegebenen, vorzugsweise horizontalen Lage, dienen zwei Leitbolzen 28, 28', die in einem Rahmen an der Hochofenwand
unterhalb der Blasdüse angeordnet sind. Die Blasdüse ist an ihrer unteren Seite mit G-leitflachen 30, 30·· versehen, welche aus
dickwandigem Stahlblech sind und parallel zur Längsachse der Blasdüse verlaufen. Die Blasdüse wird mittels einer Spannvorrichtung
32 gegen die Ofenwand gepresst. Diese Spannvorrichtung ist mit einer Stellschraube 33 versehen, wodurch sich
der Anpressdruck in gewissen Grenzen variieren lässt. Die Führungs- und Anpressvorrichtung bewirkt, dass der Krümmer 14,
die Blasdüse 16 und die Windform 18, die eine Einheit bilden, in Bezug auf die Hochofenwand stets in der gleichen, möglichst
horizontalen Stellung gehalten werden.
Ein Verkanten der Blasdüse und Windform aus ihrer zentrischen
Lage ist daher ausgeschlossen.
Eine der beiden -identischen Kompensatorverbindungen 10, 12
wird nachfolgend näher beschrieben.
Figur 2 zeigt eine vergrösserte Teilansicht eines Längsschnittes
durch die die bewegliche Verbindung zwischen den Rohrs-tücken 4 .und 6 gebende Kompensatorverbindung 10. Die bewegliche Kompensatorverbindung
10 weist einen Kompensator auf bestehend aus Kompensatorwellen 36, einem oberen Anschlussstutzen 38 und
einem unteren Anschlussstutzen 40. Der untere Anschlussstutzen
40 ist an einer mit dem Stahlblechmantel 42 des Rohrstückes 6
angebrachten Ringscheibe 44, z.B. mittels einer Schweissverbindung, befestigt. Der obere Anschlussstutzen 38 ist über einen Flansch 46,
6098.26/0378
245918Q
einen Zwischenflansch 48 des Rohrstückes 4 und einen Plansch 50 eines Ringleitungsstutzens 3 mit der Heisswindringleitung
2 verbunden.
Die beiden gegenüberliegenden Enden der Rohrstücke 4 und 6 sind im Bareich der Kompensatorverbindung 10 mit metallischen
Traghülsen 52, 54 versehen. In dem zwischen den Kompensatorwellen 36 und den Traghülsen 52, 54 gebildeten Ringraum
befinden sich zwei Schutzhülsen 56, 58 aus elastischem, feuerfestem Material und ein stabiles Schutzrohr 60, vorzugsweise
aus Metall, eventuell aus hitzebeständigem Stahl. Die äussere Schutzhülse 58 ist etwas länger als die innere
Schutzhülse 56, welche um die Traghülsen 52, 54 angeordnet ist, so dass die Kompensatorwellen 36 nicht einer direkten Temperaturstrahlung
des Heisswindes ausgesetzt sind, und damit keine Zirkulation des Heisswindes zwischen den Kompensatorwellen
und dem Schutzrohr 60 auftritt.
Die feuerfesten Fütterungen 24 der beiden Rohrstücke 4 und 6 haben im Bereich der Kompensatorverbindung 10 komplementäre
Formen, so dass, wie z.B. in der Ausführung gemäss Figur 1, eine labyrinthartige Dehnungsfuge 62 entsteht, die mit einer
feuerfesten, elastischen Spezialwolle gefüllt sein kann. Die labyrinthförmige Form der Dehnungsfuge 62 ist eine zusätzliche
Massnahme, um die Abstrahlung des Heisswindes bereits in der Dehnungsfuge nach Aussen zu verhindern. Eine ausreichende
Abschirmung der Kompensatorwellen 36, gegen Verwirbelungen und
Zirkulation des Heisswindes, ist aber bereits durch die elastische innere Schutzhülse 56 gegeben, so dass die Dehnungsfuge
in einer anderen nicht gezeigten Ausführungsform, eine glatte, radiale Erstreckung aufweisen kann. ·
Am oberen und unteren Ende des Aussenumfanges des stabilen
Schutzrohres 60 befinden sich ein Haltering 64 bzw. Halteringsegmente
66, und 661 (siehe auch Fig. 2a, 2b), während an der Innenwandung des oberen Anschlussstutzens 38 und des unteren
609828/0378
Anschlussstutzens 40 Tragringsegmente 68, 68' bzw. 70, 70"
angebracht sind. Wie aus den Figuren 2a und 2b zu ersehen ist, verlaufen die Tragringsegmente 68, 68" und 70, 70' sowie die
Halteringsegmente 66, 661 nicht über den vollen Umfang der
Anschlussstutzen 38 und 4-0 bzw. des Schutzrohres 60, sondern
sind vielmehr als Segmente von maximal 90° ausgebildet, so dass an der Innenseite des !Compensators IO jeweils zwei
Tragringsegmente 70, 70' bzw. 68, 68' angebracht sind, z.B.
angeschweisst. Wichtig ist, dass sich die Halteringe und Tragringe, wie aus den Figuren 2a und 2b hervorgeht, gegenseitig
teilweise überdecken.
Lediglich der Haltering 64 verläuft über den vollen Umfang
des Schutzrohres 60 mit Ausnahme einer Aussparung 72 (Figur 2a), welche mit einem in diese Aussparung 72 eingreifenden, sich
axial erstreckenden Verriegelungssegment 74 zusammenwirkt,
um gegen ein Verdrehen des Schutzrohres 60 zu sperren. Der
Haltering 64 kann gemäss einer weiteren nicht in den Figuren dargestellten Ausführung, eine zweite Aussparung, ähnlich wie
bei 72 aufweisen, und zwar auf der diametral gegenüberliegenden Seite der Aussparung 72. Es könnte somit eine zusätzliche
Verriegelung mit einem zweiten Verriegelungselement vorgesehen werden, wodurch durch Querkräfte verursachte Verspannungen
besser verhindert werden können.
Der Aufbau der Kompensatοrverbindung 10 erlaubt Relativbewegungen
der einzelnen Rohrstücke. Die Rohrstücke 4 und können sich z.B. in Längsrichtung bewegen, wodurch die
Dehnungsfuge 62 breiter oder schmaler wird. Die Rohrstücke und 6 können ebenfalls, wie nachfolgend in Bezug auf Figur
noch näher erläutert wird, einer Knickbewegung unterworfen werden. Diese Relativbewegung der Rohrstücke ist dadurch
möglich, dass die Traghülsen 52, 54, die Schutzhülsen 56, sowie das Schutzrohr 60 gegenseitig in Längsrichtung verschiebbar
sind.
609826/0378
2A5918Q
- ίο -
Wesentlich für die vorliegende Erfindung ist, dass die Halteringe 64 "bzw. Halteringsegmente 66, 66' und die innen
zugeordneten Tragringsegmente 68, 70 die maximale axiale
Dehnung der Kompensatorwellen 34 bestimmen, d.h. die maximale Breite der Dehnungsfuge 62 oder die Entfernung der
Rohrstücke 4 und 6. Diese erfindungsgemäss auf Zug in
Längsrichtung gegebene Begrenzung der Bewegungsmöglichkeit der Rohrstücke 4 und 6, ist durch die relative Stellung
der Halteringe 64 bzw- Halteringsegmente 66, 66' und der
ihnen zugeordneten Tragringsegmente 68, 70 gegeben.. Die maximale Dehnung der Kompensatorwellen 34 entspricht der
Stellung, in welcher die Tragringsegmente 68, 68' und 70, 70'
auf den Haltering 64 bzw. Halteringsegmente 66, 66' stossen. Haltering und Tragring haben also bei maximaler axialer
Erstreckung die Funktion von Anschlag und Gegenanschlag, wobei die auftretenden Kräfte in die stabilen Rohrstücke
weitergeleitet werden.
Die axiale Bewegungsmöglichkeit der beiden Rohrstücke 4 und wird beim Zusammendrücken durch die Länge des stabilen
Schutzrohres 60, das gegen den Zwischenflansch 48 und Ringscheibe 44 in Anlage kommt, begrenzt. In völlig zusammengedrücktem
Zustand ergibt sich aber noch keine Berührung für das feuerfeste Futter im Bereich der Dehnungsfuge 62,
so dass das Futter durch die mechanischen Einwirkungen nicht beschädigt werden kann. Die Länge des Schutzrohres 60 muss
den gegebenen Bedingungen angepasst sein, und zwar derart, dass die Kompensatorverbindung alle während dem Betrieb
auftretenden Bewegungen der Rohrstücke erlaubt.
Beim Aufbau des Düsenstocks werden zuerst die Schutzhülsen
und 58 über die Traghülse 52 des Rohrstückes 6 gestülpt. Anschliessend kann das Schutzrohr 60 über die äussere Schutzhülse
58 geschoben werden, und zwar so, dass die Halteringsegmente
66, 66' zwischen den oberen Tragringsegmenten 68, 68'
und den unteren Tragringsegmenten 70, 70' durchdringen.
609828/0378
459180
Anschliessend wird das Schutzrohr 60 um 90° gedreht, so dass
sich die Halteringsegmente 66, 66' und die Tragringsegmente 70,
70' genau überdecken, wie in Figur 2b gezeigt ist. Das Schutzrohr wird dann weitergeschoben bis in die in Figur 1
gezeigte Stellung und anschliessend wird das Verriegelungselement 74 zwischen den Anschlussstutzen 38 und dem Haltering
64 durch die Aussparung 72 angebracht, wobei eine weitere
Drehung des Schutzrohres 60 verhindert wird. Das Anbringen des Schutzrohres 60 erfolgt demgemäss nach dem Prinzip einer
Bajonettverbindung. Da sich die Halteringe und Tragringe gegenseitig überdecken, wäre eine Montage des Schutzrohres
schwieriger, wenn der untere Haltering und die beiden Tragringe nicht als Segment ausgebildet wären sondern über den vollen
Umfang, 'd.h. 360°, angebracht wären. Dadurch, dass sie jedoch als komplementäre Ringsegmente ausgebildet sind, können die
Halt erings egment e 66 zwischen den Tragringsegmenten durchdringen.
Es können natürlich auch mehr als zwei Trag- oder Halteringsegmente
vorgesehen sein. Wichtig ist jedoch, dass der Abstand zwischen den einzelnen Tragringsegmenten grosser ist als die
Länge der Halteringsegmente. Da der obere Haltering 64 nicht
am oberen Tragring vorbeigeschoben wird, braucht er nicht aufgegliedert zu sein.
Wenn das Schutzrohr 60 angebracht ist, kann das Rohrstück 4 in die innere Schutzhülse 56 eingeschoben werden und die obere
Flanschverbindung 46, 48, 50 kann festgeschraubt werden. Der besondere Vorteil des Zwischenflansches 48 ist darin zu sehen,
dass das Schutzrohr 60 bzw., die Schutzhülsen 56, 58 einfach eingebaut und falls erforderlich schnell erneuert werden können.
Gemäss einer weiteren, in den Figuren nicht gezeigten Ausführung,
kann die Haltescheibe 44 durch eine Flanschverbindung, ähnlich
wie die in den Figuren 2 oder 2c gezeigten Flanschverbindungen 46, 48, 50 bzw. 46, 50 ersetzt werden.
609826/0378
245918Q
Figur 2c zeigt eine Variante der oberen Flanschverbindung. G-emäss dieser Ausführung ist der Komp ens at ο rf lans cn 46
direkt am Flansch 50 festgeschraubt ohne Zwischenflansch.
Bei dieser Ausführung wird, nachdem die Schutzhülsen 56, 58 und das Schutzrohr über die Verbindung geschoben sind, eine
Ringhaltescheibe 76 zwischen die Traghülse 54 und den Kompensatorflansch angeschweisst.
Figur 3 zeigt eine alternative Ausführung einer erfindungsgemässen
Kompensatorverbindung. Diejenigen Bauteile der Figur 3» die identisch sind mit denen der Figur 2, sind mit
denselben Bezugsziffern versehen. Die Ausführung gemäss Figur
besitzt keine Halteringe und keine Tragringe, wodurch der Einbau des Schutzrohres 60 erleichtert ist. Die Funktion der
Halte- und Tragringe von Figur 1, d.h. die Begrenzung der axialen Ausdehnung der Kompensatorwellen, infolge von Zug- oder Druckbelastungen,
wird gemäss der Ausführung von Figur 3 durch eine kardanähnliche Verbindung, zwischen den Rohrstücken 4 und 6
erfüllt.
Am Kompensatorflansch 46 befinden sich zwei gegenüberliegende Gelenkarme 80, 80' (nicht dargestellt), die über einen Kardanring
82 mit zwei gegenüberliegenden, am unteren Rohrstück 6 befestigten Gelenkarmen 84, 84' (nicht dargestellt), verbunden
sind. Die vier G-elenkarme 80, 80', 84, 84', welche gegeneinander
um 90° versetzt sind, sind mit Langlöchern 86, und 86', 88 und 88· versehen, wovon jedoch nur die Langlöcher 86 und 88 der
G-elenkarme 80 und 84 in Figur 3 sichtbar sind. Die durch die Langlöcher 86, 86', 88, 88· geführten Schrauben 90, 90', 92, 92·
(90' und 92' nicht sichtbar) verbinden die Gelenkarme mit dem
Kardanring 82, wodurch erreicht wird, dass die Gelenkarme 80, 80', 84 und 84' sich gegenüber den Kardanringen in Längsrichtung
etwas verschieben können. Ein Teil der Relativbewegungen zwischen den einzelnen Rohrstücken, die entweder durch Wärmedehnungen des
Düsenstocks, der Heisswindringleitung oder der Ofenwand hervorgerufen werden, wird demgemäss durch die auf diese Weise mögliche
609826/0378
-I3- 245918Q
Relatiwerschiebung der Kardangelenkarme gegenüber den
Kardanringen aufgenommen, während der restliche Teil der Relativbewegungen oder Knickbewegungen durch die elastischen
Schutzhülsen aufgenommen wird, wie nachfolgend noch mit Bezug
auf Figur 4 erläutert wird.
Die Begrenzung der Bewegungsmöglichkeit in axialer Richtung auf Zug und auf Druck, wird durch die Anschläge der Kardanschrauben
90, 90', 92, 921 an den beiden Enden der ihnen
zugeordneten Langlöchern 86, 86', 88, 88', gewährleistet.
Die zu den Figuren 2 und 3 mit Bezug auf die Kompensatorverbindung
10 gegebenen Erläuterungen gelten entsprechend für die funktionsgleiche- Kompensatorverbindung 12 (Figur l).
Es ist auch möglich die Kompensatorverbindung 10 gemäss Figur 2 und die Kompensatorverbindung 12 gemäss Figur 3
auszuführen. Eine erfindungsgemässe Kompensatorverbindung zwischen zwei Rohrstücken, sei es gemäss der Ausführung von
Figur 2 oder der Figur 3 kann auch zusammen mit einer üblichen Verbindung gemäss dem Stand der Technik, in demselben Düsenstock
verwendet werden.
In Figur 4 ist die bewegliche Kompensatorverbindung 10 zwischen den beiden Rohrstücken 4 und 6 während einer Knickbewegung
gezeigt. Die gleiche Bewegung könnte jedoch auch mit Bezug auf die Ausführung gemäss Figur 3 beschrieben werden. Wie
aus Figur 4 hervorgeht, erfolgt eine Knickbewegung durch Zusammendrücken der elastischen Schutzhülsen 56, 58. Auf der
Seite, wo die Breite der Dehnungsfuge verringert wird, werden die Schutzhülsen an den beiden Enden in der Dicke zusammengedrückt,
während die äussere längere Schutzhülse 58 zusätzlich
noch eine Längszusammendrückung durch den Zwischenflansch
und die Ringscheibe 44 erfährt. Auf der gegenüberliegenden Seite werden die Schutzhülsen in ihrem mittleren Bereich durch die
Traghülsen 52, 54 zusammengedrückt. Damit die innere elastische Schutzhülse 56 während der Knickbewegung nicht durch die
609826/0378
245918Q
Traghülsen 52, 54 beschädigt wird, sind die Enden der Traghülsen 52 und 54 nach innen umgebogen. Der Durchmesser
des Schutzrohrs 60 ist so gewählt, dass er im nichtgeknickten Zustand der Kompensatorverbindung, eng an der äusseren
Schutzhülse 58 anliegt. Der Durchmesser des Schutzrohres 60 darf jedoch nicht zu klein sein, damit es beim Aufbau
über die Schutzhülsen geschoben werden kann.
Die beschriebene bewegliche Kompensatorverbindung bietet maximale Bewegungsmöglichkeiten der einzelnen Rohrstücke
mit maximalem Schutz der Kompensatorwellen und gewährleistet
gleichzeitig eine Begrenzung ungewünschter Bewegungen. Dadurch, dass die Kompensatorverbindungen auch Längsverschiebungen
der einzelnen Rohrstücke zulassen, kann die Windform fest mit der Blasdüse verbunden werden, und es
kann eine Halterung vorgesehen sein, die eine Abweichung der Blasdüse aus ihrer zentrischen Lage verhindert.
Dadurch, dass die erfindungsgemässen Kompensatorverbindungen
Zugbegrenzungen für die Längsverschiebungen der Rohrstücke
aufweisen, ist es auch möglich, sie bei den bestehenden Düsenstockvorrichtungen zu verwenden, welche keine Führungs- und
Haltevorrichtungen der Blasdüse aufweisen sondern in üblicher Weise mit einer Kugeldichtfläche oder irgend einer anderen
Verbindung zwischen Blasdüse und Windform oder zwischen Windform und Hochofenwand ausgerüstet sind. Die erfindungsgemässe
Kompensatorverbindung kann daher, obwohl sie mit Bezug auf einen Zweigelenkdüsenstock, d.h. mit einer Halterung-
und Führungsvorrichtung der Blasdüse, beschrieben wurde, genau so vorteilhaft in einem Dreigelenkdüsenstock eingesetzt werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung illustrationshalber mit Bezug auf einen Heisswinddüsenstock beschrieben wurde, ist verständlich,
dass sie überall dort angewendet werden kann, wo zwei Rohrstücke
unter Belassung einer Dehnungsfuge im feuerfesten Putter aneinandergekoppelt
werden müssen.
609826/0378
Claims (6)
- PatentansprücheKompensatorverbindung zwischen zwei mit einer feuerfesten Innenauskleidung versehenen Rohrstücken, insbesondere für Heißwinddüsenstöcke eines Schachtofens, deren Innenauskleidung in axialer Richtung unter Belassung einer Dehnungsfuge aneinandergrenzt, wobei über die Dehnungsfuge ein stabiles Schutzrohr geschoben ist, welches einen radialen Abstand zum lichten Durchmesser des Kompensators/aufweist und in axialer Richtung höchstens über die Länge der Dehnungsaufnahme der Kompensatorwellen frei beweglich ist, und wobei zumindest ein Teil des Raumes zwischen dem stabilen Schutzrohr und der Innenauskleidung der Rohrstücke, mit elastischem, feuerfestem Material gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Relativbewegungen der aneinandergrenzenden Rohrstücke (38, 4o, 60) in Zugrichtung durch Anschläge (64 bis 70, bis 92) und in Drotfcrichtung durch das stabile Schutzrohr (60) begrenzt ist, welch letzteres höchstens über die axiale Länge der Dehnungsfuge (62) frei beweglich ist.
- 2. Kompensatorverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Mindestabstand der Dehnungsfuge (62) durch die Länge des stabilen Schutzrohres (60) gegeben ist.
- 3. Kompensatorverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Kompensatorwellen (36) oben und unten befindlichen Anschlußstutzen (38, 4o) Anschläge (68, 7o) aufweisen, die mit Gegenanschlägen (64, 66) am stabilen Schutzrohr (60] die maximale axiale Länge der Dehnungsfuge (62) begrenzen.609826/03 7 8
- 4. Kompensatorverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschläge am oberen und unteren Anschlussstutzen (38, 40) Tragringelemente (68, 68', 70, 70') und als Gegenanschlag am stabilen Schutzrohr (60) unten Halteringelemente (66, 66') und oben ein Haltering (64) vorgesehen sind, die nach Art einer Bajonettverbindung ineinandergreifen.
- 5. Kompensatorverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering (64) und der obere Anschlussstutzen (38) gegen ein Verdrehen des stabilen Schutzrohres (60) sperrbar sind.
- 6. Kompensatorverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Rohrstücke (4, 6) über ein Kardangelenk miteinander verbunden sind und dass die Gelenkarme (80, 80', 84, 841) des Kardangelenks mit Langlöchern (86, 86', 88, 88') versehen sind, deren Länge die maximale axiale Länge der Dehnungsfuge (62) begrenzt.609826/0378ORIGINAL ISSSSPECTED
Priority Applications (17)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2459180A DE2459180C3 (de) | 1974-12-14 | 1974-12-14 | Kompensatorverbindung für heiße Medien, insbesondere für Heinwinddüsenstöcke eines Hochofens |
| AT660575A AT346875B (de) | 1974-09-06 | 1975-08-27 | Kompensatorverbindung zwischen zwei mit feuerfestfutter versehenen rohrstuecken und gelenkduesenstoecke mit diesen verbindungen |
| BE6045156A BE832969A (fr) | 1974-09-06 | 1975-09-01 | Dispositif d'assemblage a compensateur destine a relier deux elements tubulaires pourvus d'une garniture refractaire |
| IT26765/75A IT1054304B (it) | 1974-09-06 | 1975-09-01 | Dispositivo d assemblaggio a compensatore destinato a collegare due elementi tubolari provvisti di un rivestimento refrattario particolarmente per altiforni |
| CS755963A CS203108B2 (en) | 1974-09-06 | 1975-09-02 | Compenzator joint of couple of tubes equipped with heat resisting lining |
| LU73292A LU73292A1 (de) | 1974-09-06 | 1975-09-02 | |
| GB3647275A GB1477262A (en) | 1974-09-06 | 1975-09-04 | Compensator connections between refractory lined conduits |
| US05/610,698 US4023782A (en) | 1974-09-06 | 1975-09-05 | Tuyere stock and compensator joint therefore |
| FR7527336A FR2284081A1 (fr) | 1974-09-06 | 1975-09-05 | Dispositif d'assemblage a compensateur destine a relier deux elements tubulaires pourvus d'une garniture refractaire |
| US05/610,659 US3997194A (en) | 1974-12-14 | 1975-09-05 | Compensator connection for tuyere stock |
| CA235,033A CA1020979A (en) | 1974-09-06 | 1975-09-05 | Compensator connections between refractory lined conduits |
| AU84577/75A AU487158B2 (en) | 1974-09-06 | 1975-09-05 | Improvements in and relating to compenstor connections between refractory lined conduits |
| RO7583326A RO72396A (ro) | 1974-09-06 | 1975-09-05 | Dispozitiv pentru asamblarea elementelor tubulare de dirijare a aerului cald la gurile de vint |
| ES440743A ES440743A1 (es) | 1974-09-06 | 1975-09-05 | Perfeccionamientos introducidos en un portaviento, en parti-cular para un alto horno. |
| JP50108457A JPS5932715B2 (ja) | 1974-09-06 | 1975-09-05 | 耐火ライニングからなる2本の管部分間の補償連結部と高温空気羽口部材 |
| PL1975183151A PL96290B1 (pl) | 1974-09-06 | 1975-09-06 | Zlacze kompensacyjne dwoch odcinkow rurowych o wykladzinie ognioodpornej |
| NLAANVRAGE7510583,A NL180876C (nl) | 1974-09-06 | 1975-09-08 | Compensatorverbinding tussen twee van een vuurvaste binnenvoering voorziene buisstukken. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2459180A DE2459180C3 (de) | 1974-12-14 | 1974-12-14 | Kompensatorverbindung für heiße Medien, insbesondere für Heinwinddüsenstöcke eines Hochofens |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2459180A1 true DE2459180A1 (de) | 1976-06-24 |
| DE2459180B2 DE2459180B2 (de) | 1977-09-22 |
| DE2459180C3 DE2459180C3 (de) | 1978-05-03 |
Family
ID=5933400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2459180A Expired DE2459180C3 (de) | 1974-09-06 | 1974-12-14 | Kompensatorverbindung für heiße Medien, insbesondere für Heinwinddüsenstöcke eines Hochofens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3997194A (de) |
| DE (1) | DE2459180C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20190017639A1 (en) * | 2017-07-11 | 2019-01-17 | General Electric Technology Gmbh | System and method for connecting duct components in a boiler |
Families Citing this family (29)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4090726A (en) * | 1977-01-17 | 1978-05-23 | Mischel Howard T | Flexible coupling for conduits |
| DE3146305A1 (de) * | 1981-11-23 | 1983-05-26 | Interatom Internationale Atomreaktorbau Gmbh, 5060 Bergisch Gladbach | Faltenbalgkompensator mit innenisolierung |
| US4526409A (en) * | 1983-01-27 | 1985-07-02 | Adsco Manufacturing Corp. | Expansion joint |
| DE3518609A1 (de) * | 1985-05-23 | 1986-11-27 | INTERATOM GmbH, 5060 Bergisch Gladbach | Anschluss einer heissgasleitung an den kernbehaelter eines gasgekuehlten hochtemperaturkernreaktors |
| US4685703A (en) * | 1986-05-27 | 1987-08-11 | Phillips Petroleum Company | Expansible and contractible duct |
| US5069487A (en) * | 1990-02-08 | 1991-12-03 | Flexonics Inc. | Flexible connector |
| DE9002752U1 (de) * | 1990-03-09 | 1991-04-25 | IWK Regler und Kompensatoren GmbH, 7513 Stutensee | Flexibles Leitungselement mit Wärmeisolierung |
| US5167430A (en) * | 1991-11-19 | 1992-12-01 | Manville Corporation | Automotive exhaust system decoupler with resilient sleeve |
| CA2089424A1 (en) * | 1992-03-02 | 1993-09-03 | Michael Garkawe | Expansion seal assembly |
| US5358284A (en) * | 1993-01-07 | 1994-10-25 | Pathway Bellows, Inc. | High temperature non-metallic expansion joint |
| US5794987A (en) * | 1994-12-12 | 1998-08-18 | Seibu Polymer Kasei Kabushiki Kaisha | Flexible joint for a culvert |
| JPH08165700A (ja) * | 1994-12-12 | 1996-06-25 | Seibu Polymer Corp | 暗渠の継手 |
| US6176526B1 (en) | 1999-01-04 | 2001-01-23 | Lever Brother Company Division Of Conopco | Expansion joint |
| DE19905649A1 (de) * | 1999-02-11 | 2000-08-17 | Kloeckner Humboldt Wedag | Kompensator zum Ausgleich von Wärmedehnungen |
| FR2835018B1 (fr) * | 2002-01-22 | 2005-09-09 | Hutchinson | Perfectionnement a un flexible de decouplage pour ligne d'echappement d'un moteur de vehicule automobile |
| EA200401001A1 (ru) * | 2002-01-31 | 2005-04-28 | Джон Н.ст. Бэйсик | Система герметизации в установке для сжигания отходов |
| FR2847938B1 (fr) * | 2002-11-28 | 2006-08-04 | Hutchinson | Perfectionnement a un flexible de decouplage pour une ligne d'echappement de moteur de vehicule automobile |
| US7143788B2 (en) * | 2004-09-20 | 2006-12-05 | Thermacor Process, Lp | High temperature line expansion installation with bellows |
| ITMI20081381A1 (it) * | 2008-07-28 | 2010-01-29 | Att Advanced Textiles & Thermal Ins Ulation Spa | Dispositivo per compensare la dilatazione termica di almeno un condotto |
| DE102010015842A1 (de) * | 2010-03-05 | 2011-09-08 | Z & J Technologies Gmbh | Heißwinddüsenstock für einen Schachtofen, insbesondere Hochofen |
| EP2402642B1 (de) * | 2010-07-03 | 2013-02-13 | DEKOMTE de Temple Kompensatortechnik GmbH | Kompensator zur Verbindung von Rohren für staubbeladenes Rauchgas |
| DE102012200396A1 (de) * | 2012-01-12 | 2013-07-18 | Witzenmann Gmbh | Thermisch isoliertes flexibles Leitungselement |
| CN102913711A (zh) * | 2012-09-20 | 2013-02-06 | 江苏永昌膨胀节有限公司 | 耐高温轴向型膨胀节 |
| US9702494B2 (en) * | 2013-05-20 | 2017-07-11 | Fluor Technologies Corporation | Duct assemblies with internally bolted expansion joint |
| CN104295848B (zh) * | 2014-09-24 | 2016-03-09 | 南京晨光汉森柔性管有限公司 | 一种柔性隔热膨胀节 |
| WO2017011480A1 (en) * | 2015-07-13 | 2017-01-19 | Exotic Metals Forming Company LLC | Flexible joint assembly for high or low temperature fluid systems |
| US10167982B2 (en) | 2016-07-08 | 2019-01-01 | Fluor Technologies Corporation | Stacked duct assemblies |
| LU102097B1 (en) * | 2020-09-28 | 2022-03-29 | Wurth Paul Sa | Reducing gas injection System |
| DE102022126255A1 (de) * | 2022-10-11 | 2024-04-11 | Liebherr-Hydraulikbagger Gmbh | Vorrichtung zur Abgasübergabe zwischen einem durch ein Knick-Drehgelenk getrennten Vorder- und Hinterwagen einer mobilen Arbeitsmaschine |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US388915A (en) * | 1888-09-04 | Expansion-joint | ||
| US2406234A (en) * | 1946-08-20 | Expansion joint | ||
| US2183596A (en) * | 1938-01-28 | 1939-12-19 | Eastman Kodak Co | Burner construction |
| US2937036A (en) * | 1955-08-05 | 1960-05-17 | Lockheed Aircraft Corp | High temperature telescopic joint with heat insulating and radiating means |
| US2911238A (en) * | 1956-03-01 | 1959-11-03 | Flexonics Corp | Expansion joint having adaptor member mounted bellows sealing means |
| BE748939A (de) * | 1969-04-21 | 1970-09-16 | Wurth Anciens Ets Paul | |
| DE2119696C3 (de) * | 1971-04-22 | 1975-06-12 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Dehnungskörper für supraleitende Kabel |
| US3766868A (en) * | 1972-02-22 | 1973-10-23 | Anciens Etablissements P Warth | Tuyere stock for furnaces |
| US3915482A (en) * | 1974-06-27 | 1975-10-28 | Nasa | Externally supported internally stabilized flexible duct joint |
-
1974
- 1974-12-14 DE DE2459180A patent/DE2459180C3/de not_active Expired
-
1975
- 1975-09-05 US US05/610,659 patent/US3997194A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20190017639A1 (en) * | 2017-07-11 | 2019-01-17 | General Electric Technology Gmbh | System and method for connecting duct components in a boiler |
| US10907757B2 (en) * | 2017-07-11 | 2021-02-02 | General Electric Technology Gmbh | System and method for connecting duct components in a boiler |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2459180C3 (de) | 1978-05-03 |
| US3997194A (en) | 1976-12-14 |
| DE2459180B2 (de) | 1977-09-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2459180C3 (de) | Kompensatorverbindung für heiße Medien, insbesondere für Heinwinddüsenstöcke eines Hochofens | |
| DE2539790C2 (de) | Kompensatorverbindung zwischen zwei mit einem feuerfesten Futter ausgekleideten Rohrstücken | |
| DE2018875A1 (de) | Vorrichtung zum Einblasen vorgewärmter Luft für öfen | |
| EP0062742A1 (de) | Vorrichtung zur Abdichtung des Spaltes zwischen Drehrohrofen und Einlaufgehäuse | |
| DE2304875A1 (de) | Vorrichtung zum einblasen von heisswind in schachtoefen | |
| DE2653905A1 (de) | Waermeuebertrager mit einem buendel schraubenlinienfoermig gewundener rohre | |
| DE2112180C3 (de) | Gekühlte Lanze | |
| EP0072415B1 (de) | Drehtrommel | |
| DE69801790T2 (de) | Strahlheizrohrunterstützung | |
| DE2218331C2 (de) | Heißwinddüsenstock für Schacht-, insbesondere Hochöfen | |
| DE3144857C2 (de) | Doppelwandiges Rohr | |
| EP0398252B1 (de) | Mantelstrahlheizrohr | |
| DE7441621U (de) | Kompensatorverbindung zwischen zwei mit feuerfestfutter versehenen rohrstuecken, insbesondere fuer heisswindduesenstoecke | |
| DE3149365C2 (de) | Verfahren zum Verlegen von kompensatorfreien Fernwärmeleitungen | |
| EP0229345A2 (de) | Vorrichtung zum elastischen Verbinden zweier Mantelrohrleitungen | |
| DE2426546A1 (de) | Vorrichtung zur gasdichten verbindung zweier rohre miteinander | |
| DE3422711C2 (de) | Verfahren zur Befestigung von Tragringen auf der äußeren Wandungsfläche einer Trommel großen Durchmessers | |
| DE2643412B2 (de) | Drehrohrofen | |
| DE2442709C3 (de) | Düsenstock für Schachtöfen, insbesondere Hochöfen | |
| DE1213448B (de) | Dehnbarer Rohrverbinder, insbesondere fuer die Zuleitung fuer Windformen von Hochoefen | |
| DE893734C (de) | Axialkompensator fuer Rohrleitungen | |
| DE3320192A1 (de) | Drehtrommel zur behandlung von schuettgut | |
| DE4110628C1 (de) | ||
| DE2410341A1 (de) | Kompensator zur dichten verbindung zweier relativ zueinander beweglicher rohrenden | |
| DE2126318B2 (de) | Wärmetauscher |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |