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DE2458893A1 - Varioobjektiv - Google Patents

Varioobjektiv

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Publication number
DE2458893A1
DE2458893A1 DE19742458893 DE2458893A DE2458893A1 DE 2458893 A1 DE2458893 A1 DE 2458893A1 DE 19742458893 DE19742458893 DE 19742458893 DE 2458893 A DE2458893 A DE 2458893A DE 2458893 A1 DE2458893 A1 DE 2458893A1
Authority
DE
Germany
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lens
image
zoom
varifocal
groups
Prior art date
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Application number
DE19742458893
Other languages
English (en)
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DE2458893C2 (de
Inventor
Haruo Abe
Mitsuaki Horimoto
Tohru Matsui
Osaka Sakai
Kayoshi Tsujimoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minolta Co Ltd
Original Assignee
Minolta Co Ltd
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Publication date
Application filed by Minolta Co Ltd filed Critical Minolta Co Ltd
Publication of DE2458893A1 publication Critical patent/DE2458893A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2458893C2 publication Critical patent/DE2458893C2/de
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/28Systems for automatic generation of focusing signals
    • G02B7/282Autofocusing of zoom lenses
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B15/00Optical objectives with means for varying the magnification
    • G02B15/14Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective
    • G02B15/144Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having four groups only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)
  • Focusing (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)

Description

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MINOLTA CAMERA KABUSHIKI KAISHA, OSAKA/JAPAN
Varioobj ektiv
Die Erfindung betrifft ein Varioobjektiv für Stehbild-, Laufbild- oder Fernseh-Kameras.
Ein Varioobjektiv oder ein Zoomobjektiv, z.B. für eine Stehbild-Kamera, ist als Objektiv bekannt, dessen Brennweite in gewünschter Weise verändert werden kann, während das Bild eines zu fotografierenden Objekts, das im Blickfeld eines Beobachters oder Fotografierenden erscheint und das einmal scharf eingestellt werdenmuss, während des Einstellvorgangs der Brennweite scharf eingestellt gehalten werden kann,
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In vielen Fällen ergibt jedoch eine Änderung der Brennweite des Varioobjektivs eine Verschiebung des Brennpunkts von der Lage, in welcher das Objektbild vorher scharf eingestellt worden ist. Um dies zu vermeiden, sind hierfür zwei Verfahren durchgeführt worden. Gemäss einer Lösung ist das optische System, das mehrere Linsengruppen umfasst, derart spezifisch ausgebildet, dass eine optische Kompensation der Verschiebung des Brennpunkts erfolgt, während gemäss der anderen Lösung mehrere Linsenträger für die diesbezüglichen Linsengruppen, die in einer feststehenden Objektivfassung betätigbar angeordnet sind, auf bestimmte Weise gekuppelt sind, um mechanisch die Verschiebung des Brennpunkts zu kompensieren.
Jede der beiden angewandten Lösungen ergeben die folgenden Schwierigkeiten in der Gestaltung des Varioobjektivs. Darüber hinaus resultieren bei diesen Varioobjektiven für die Fokussierung ähnliche Schwierigkeiten.
Im allgemeinen umfasst das Varioobjektiv eine Gruppe von Frontlinsen, die für die Fokussierung axial beweglich angeordnet sind. Die durch die axiale Bewegung der Frontlinsengruppe bewirkte Fokussierung ist insoweit vorteilhaft, als das Bild während der ganzen Zeit der Einstellung der Brennweite des Varioobjektivs scharf eingestellt gehalten werden kann. Jedoch weist diese Ausgestaltung des Varioobjektivs folgenden Nachteil auf. Um auch ein sehr naheliegendes Objekt aufnehmen und dessen Bild scharf stellen zu können, muss die Frontlinsengruppe einen grossen Durchmesser aufweisen, um zu ermöglichen, dass das Licht in die Frontlinsengruppe mit relativ grossem Einfalls- und Vergenz-Winkel eintritt.
Darüber hinaus muss, um die minimale Brennweite zur Scharfstellung eines in sehr geringer Entfernung befindlichen Objekts
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so klein wie möglich zu machen, um das Varioobjektiv im wesentlichen als kombiniertes Weitwinkel- und Tele-Objektiv benützen zu können, die Frontlinserigruppe einen noch grösseren Durchmesser haben, um zu ermöglichen, dass das Licht in die Frontlinsengruppe mit grösserem Einfalls- und Vergenz-Winkel eintreten kann, da ansonsten Bildstörungen, z.B. durch Vignettierungen,auftreten können.·
Um eine Vergrösserung der Grosse der Frontlinsengruppe ohne Beeinflussung der kleinsten möglichen Minimal-Brennweite des Varioobjektivs zu vermeiden, kann das Varioobjektiv derart ausgebildet sein, dass es entweder eine vorbestimmte axiale Bewegung der gesamten Linsengruppen oder eines Teils oder aller Hauptlinsen einer anderen Gruppe erlaubt. Bei jeder dieser Lösungen ergibt sich jedoch eine Verschiebung des einmal scharfgestellten Bilds aus dem Brennpunkt heraus, so dass nach jedem Zoom-Betrieb eine erneute Scharfstellung erforderlich ist, um das Bild auf die Bildebene scharf einzustellen, in welcher z.B. der lichtempfindliche Film angeordnet ist. Bei dem Varioobjektiv ist tatsächlich nur eine automatische Bildverschiebungs-Kompensation möglich, wenn komplizierte,präzis ausgearbeitete Nockenanordnungen verwendet werden, um die Linsenträger der entsprechenden Linsengruppen auf die erforderliche Weise zu bewegen. Jedoch ergeben komplizierte, präzis ausgearbeitete Nockenanordnungen für die Linsenträger, die innerhalb der fest angeordneten Objektivfassung betrieblich angeordnet sind, ein Varioobjektiv, das schwer und sperrig ist und komplizierte Herstellungsverfahren benötigt.
Demgemäss ist es wesentliche Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Varioobjektiv zu schaffen, welches die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist. '
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Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein verbessertes Varioobjektiv zu schaffen, das leicht hergestellt werden kann, ohne dass im wesentlichen in Betracht gezogen werden muss, wie die Bildverschiebung vermieden werden kann, die ansonsten bei der Einstellung oder Änderung der Fokallänge eintritt.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein verbessertes Varioobjektiv zu schaffen, deren Front- oder Fokussierlinsengruppe relativ klein ist, und das ein zu fotografierendes Objekt scharfstellen kann, das sich in sehr kurzer Entfernung befindet, und welches im wesentlichen als kombiniertes Weitwinkel- und Teleobjektiv dienen kann.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein verbessertes Varioobjektiv zu schaffen, mit dem Fokussier-und Zoom-Betrieb gleichzeitig und automatisch durchgeführt werden kann.
Dies wird durch die in den Ansprüchen charakterisierte Erfindung gelöst.
Das erfindungsgemässe Varioobjektiv ist derart ausgebildet, dass zur Kompensation der Bildverschiebung die gesamten Linsengruppen parallel zur optischen Achse des Varioobjektivs innerhalb eines vorbestimmten Wegs, der zur Kompensation der Bildverschiebung erforderlich ist, bewegt werden, wobei die Bewegung der gesamten Linsengruppen gleichzeitig durch eine automatische Fokussiervorrichtung bewirkt wird. Demgemäss kann der Fokussier-Betrieb und der Zoom-Betrieb gleichzeitig ausgeführt werden.
Die Erfindung wird nun im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 einen schematischen'Längsschnitt eines Varioobjektivs für eine 8 inm Laufbild-Kamera, das eine automatische Fokussiervorrichtung gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung aufweist,
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt eines Varioobjektivs für eine einäugige 35 mm Spiegelreflex-Kamera, das .eine automatische Fokussiervorrichtung gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Modifikation
einer Kondensorlinse, die in der Sucheranordnung
gemäss Fig. 2 angeordnet ist, und
Fig. 4 bis 6 der Fig. 1 entsprechende Ansichten, die weitere . Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen.
In den Figuren sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1, die ein Ausführungsbeispiel eines Varioobjektivs für eine 8 mm Laufbild-Kamera zeigt, umfasst
das dargestellte Varioobjektiv eine Objektivfassung 1, die einen Zoomsteuerring Ib aufweist, der als Brennweiteneinsteilring bezeichnet werden kann. Innerhalb der Objektivfassung 1 sind eine Frontlinsengruppe 2, eine Zoomlinsengruppe 3 und Hauptlinsengruppen 4 und 15 angeordnet. Jede dieser Linsengruppen 2,.3, 4 und 15 kann zumindest aus einer Linse bestehen. Die Zoomlinsengruppe ist betrieblich mit dem Zoomsteuerring 1b derart gekuppelt, dass eine Drehung des Zoomsteuerrings 1b um die optische Achse des Varioobjektivs eine axiale Bewegung der Zoomlinsengruppe bewirkt, wodurch die Brennweite des Varioobjektivs verändert
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wird. Zur manuellen Betätigung des Zoomsteuerrings 1b weist dieser eine radial nach aussen stehende Handhabe 1c auf. Andererseits kann die Drehung des Zoomsteuerrings 1b auch durch eine automatische Zoomvorrichtung bewirkt werden, die
im folgenden beschrieben wird. Die automatische Zoomvorrichtung umfasst einen drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor 26, der in Reihe mit einer Spannungsquelle 27, z.B. einer Batterie, über einen Umkehrschalter 28 verbunden ist. Der Umkehrschalter 28 weist ein bewegliches Kontaktstück auf, das wahlweise zwischen einer ersten und einer zweiten AN-Lage über eine neutrale oder AUS-Lage hin und her bewegbar ist, wobei bei Schaltung des beweglichen Kontaktstücks in die erste AN-Lage der Elektromotor 26 in die eine Drehrichtung geschaltet ist, bei Schaltung des beweglichen Kontaktstückes in die zweite AN-Lage der Elektromotor 26 in die andere Drehrichtung geschaltet ist, und der Motor bei Schaltung des beweglichen Kontaktstücks in die AUS-Lage der Elektromotor 26 abgeschaltet ist.
Der Elektromotor 26 ist mit dem Zoomsteuerring 1b mittels eines Ritzels 29 und eines Zahnrads 30 getrieblich, verbunden, so dass die Drehbewegung des Elektromotors 26 auf den Zoomsteuerring 1b übertragen werden kann, um diesen in die eine oder andere Richtung zu drehen, abhängig von der Schaltung des beweglichen Kontaktstucks des Umkehrsehalters 28.
Die Laufbild-Kamera, auf die das beschriebene Varioobjektiv aufgesetzt ist, umfasst ein Prisma 5, das einen halbdurchlässigen Spiegel 5a aufweist. Das Prisma 5 ist in der optischen Achse angeordnet und teilt mit Hilfe des halbdurchlässigen Spiegels das eintretende Licht in zwei Lichtanteile auf, wobei der eine Lichtanteil der Fokalebene 16 der Kamera, auf welcher das Bild eines zu fotografierenden Objekts fokussiert wird, geleitet
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wird, während der andere Lichtanteil zu einer im folgenden zu beschreibenden Sucheranordnung geleitet wird.
Die Sucheranordnung umfasst ein Prisma 6 mit einem halbdurchlässigen Spiegel 6a, der derart angeordnet ist, dass er den genannten zweiten Lichtanteil in zwei Unteranteile aufteilt, wobei der· eine Unteranteil durch eine Linse 32 einem fotoempfindlichen Element 11 zugeführt wird, während der andere Unteranteil der Sicht des Auges 17 des Fotografierenden über eine Linse 31, eine Spiegelanordnung, die zwei Spiegel 7 und 33 umfasst, und ein Sucherokkular, das zwei im Abstand voneinander befindliche. Linsen 8 und 9 umfasst, zugeführt wird. Die Linsen 10 und 32 bewirken, dass die lichtempfangende Oberfläche de's fotoempfindlichen Elements 11 sich in der optisch konjugierten Lage zu der Fokalebene 16 der Kamera befindet.
Das fotoempfindliche Element 11 bildet einen Teil einer im folgenden zu beschreibenden automatischen Fokussiervorrichtung. Die automatische Fokussie rvorr ichtung arbeitet, nach dem Verfahren der Analyse der Frequenz eines Ausgangssignals des fotoempfindlichen Elements 11, das in Abhängigkeit eines pulsierenden Lichtstroms erzeugt wird, der durch einen Lichtunterbrecher, z.B. einen Schlitz, auf das fotoempfindliche Element 11 fallt. Dieses Verfahren nutzt, wie bekannt, die Tatsache aus, dass'die räumliche Frequenz eines Bilds einen Maximalwert einnimmt, wenn dieses scharf eingestellt worden ist.
Die automatische Fokussiervorrichtung umfasst einen Steuerschaltkreis 12, der in Abhängigkeit des elektrischen Ausgangssignals des fotoempfindlichen Elements 11 ein Ausgangssignal erzeugt, das den Abgleich oder die Verschiebung der Bildebene des Varioobjektivs in bezug auf die Fokalebene 16 anzeigt, und einen
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drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor 13, der in Abhängigkeit von der Polarität des Ausgangssignals des Steuerschaltkreises 12 in die eine oder andere Drehrichtung geschaltet und abgeschaltet wird, wenn die Bildebene des Varioobjektivs in bezug auf die Fokalebene 16 der Kamera abgeglichen ist.
Die automatische Fokussiarvorrichtung kann beliebig aufgebaut sein und z.B. den Gegenständen der vorbekannten US-Patente 2 999 436, 3 495 913 und 3 511 155 entsprechen.
Der Elektromotor 13 ist über seine Antriebswelle mit einer Getriebeschnecke 14 verbunden, die in Eingriff mit einer Zahnstange 1a steht, die auf der Objektivfassung 1 befestigt oder einstückig mit dieser ausgebildet ist, um die gesamten Linsengruppen 2, 3, 4 und 15 axial in die entsprechende Richtung zu bewegen und dadurch die Bildebene des Varioobjektivs mit der Fokalebene der Kamera in Abgleich zu bringen. Falls aufgrund der Betätigung des Zoomsteuerrings 1b entweder automatisch durch den Elektromotor 26 oder von Hand, die Bildebene des Varioobjektivsdurch eine Verschiebung nicht mehr in Abgleich mit der Fokalebene 16 der Kamera besteht, dient die automatische Fokussiervorrichtung dazu, dass ihr Kontrollsteuerkreis 12 den Elektromotor 13 betätigt, um eine Kompensation dieser Bildverschiebung zu bewirken. Aufgrunddessen kann der Fokussier-und Zoom-Betrieb gleichzeitig durchgeführt werden.
Der gezeigte Steuerschaltkreis 12 umfasst einen Ein-Aus-Schalter 12a, der in Reihe mit der Spannungsquelle 12b geschaltet ist. Dieser Schalter 12a kann von Hand geschlossen werden, wenn ein Zoombetrieb nicht gewünscht wird, und wird in Abhängigkeit der Bewegung der Handhabe 1c geschlossen, wenn der Zoom-Betrieb durchgeführt wird. In jedem Fall wird, wenn die Bildverschiebungs-
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kompensation beendet ist, der Schalter 12a geöffnet, um eine Belastung der Spannungsquelle 12b zu vermeiden. Der Schalter 12a kann derart ausgebildet sein, dass er vor der Bewegung der Handhabe 1c sogar dann von Hand geschlossen wird, wenn ein Zoom-Betrieb gewünscht wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, dass solange das Bild des zu fotografierenden Objekts nicht auf der Fokalebene 16 der Kamera, in welcher sich der Film befindet, fokussiert ist, der Elektromotor 13 die Objektivfassung 1 und. damit die gesamten Linsengruppen 2, 3, 4 und 15 verschiebt, um die Bildebene des Varioobjektivs in Abgleich mit der Fokalebene der Kamera zu bringen. .
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Varioobjektivs für eine einäugige 35 mm Spiegelreflex-Kamera. Das Bezugszeichen 4' bezeichnet eine Kombination der Hauptlinsengruppen 4 und 15 gemäss Fig. 1,und das Bezugszeichen 1d bezeichnet einen manuell betätigbaren Fokussierring. Die automatische Fokussierung zum Zweck der Kompensation einer Bildverschiebung, die sich bei der Änderung der Brennweite des Varioobjektivs ergibt, wird im wesentlichen in der gleichen Weise durch eine automatische Fokussiervorrichtung der vorstehend beschriebenen Konstruktion bewirkt. Da das Varioobjektiv gemäss Fig. 2 für eine 35 mm Reflex-Kamera oder einer ähnlichen Stehbild-Kamera gedacht ist, ist keine automatische Zoom-Vorrichtung vorgesehen.
Gemäss Fig. 2 umfasst die Sucheranordnung einen schwenkbaren Spiegel 18, ein pentagonales Prisma 21 und eine Okkularlinse 22, die zusammen einen Hauptteil des optischen Systems einer bekannten Reflex-Kamera zusammen mit dem Varioobjektiv bilden. Zwischen dem Spiegel 18 und dem pentagonalen Prisma 21 ist eine
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Kondensorlinse 19 mit einem halbdurchlässigen Spiegel 20 angeordnet. Gemäss der Sucheranordnung von Fig. 2 ist keine Fresnel-Linse oder, eine andere Fokussierscheibe, auf der das Bild durch das optische System des Varioobjektivs projiziert wird, vorgesehen. Das durch das optische System des Varioobjektivs erzeugte und nachfolgend durch den schwenkbaren Spiegel 18 in Richtung auf das pentagonale Prisma 21 gespiegelte Bild wird jedoch in Form eines räumlichen Bilds in einer imaginären Ebene 16' ausgebildet, die konjugiert zu der Fokalebene 16 der Kamera ist. Das räumliche Bild wird nachfolgend durch das pentagonale Prisma 21, anschliessend durch die Okkularlinse 22 und schliesslich durch die Augenlinse des Auges 17 des Fotografierenden projiziert, wodurch das räumliche Bild auf der Netzhaut 17a des Auges 17 fokussiert wird. Das auf diese Weise auf der Netzhaut 17a fokussiarte reale Bild wird anschliessend zu der Kondensorlinse auf demselben optischen Weg,auf dem das räumliche Bild der Netzhaut 17a des Auges 17 zugeführt worden ist, zurückreflektiert. Der halbdurchlässige Spiegel 20 der Kondensorlinse 19, der im Winkel zu der imaginären Ebene 16' angeordnet ist, leitet das Bild, das auf die imaginäre Ebene 16' projiziert worden ist, nachdem es durch die Netzhaut 17a des Auges 17 reflektiert worden ist, durch ein lichtumleitendes Primsa 23 und eine Kondensorlinse 24 auf die lichtempfangende Oberfläche des fotoempfindlichen Elements 11. Während das Prisma 23 den Strahlenweg des eintretenden Lichts von dem halbdurchlässigen Spiegel 20 zu dem fotoempfindlichen Element umlenkt, fokussiert die Linse 24 auf der lichtempfangenden Oberfläche des fotoempfindlichen Elements 11 das Bild, das durch den halbdurchlässägen Spiegel 20 der Kondensorlinse 19 reflektiert worden ist.
Bei dem in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die
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automatische Fokussiarvorrichtung, die das fotoempfindliche Element umfasst, durch das Varioobjektiv getragen. Während das Prisma 23 und die Linse 24 entweder kameraseitig oder varioobjektivseitig angeordnet sein können, muss beachtet werden, dass während des Betriebs der automatischen Fokussiervorrichtung, d.h. während der axialen Bewegung der Objektivfassung 1 , die Lagebeziehung des fotoempfindlichen Elements 11,des Primsas 23 und der Linse 24 in bezug auf die Lage des halbdurchlässigen Spiegels 20 sich nicht ändern darf.
Während der halbdurchlässige Spiegel 20 der Kondensorlinse 19 im Winkel angeordnet ist, um eine Reflektion des von dem Auge 17 des Fotografierenden zurückkommenden Bilds auf das fotoempfindliche Element 11 zu bewirken, kann er auch, wie in Fig. 3 gezeigt, derart angeordnet sein, dass das Bild, das durch den schwenkbaren Spiegel 18 reflektiert worden ist, zu dem fotoempfindlichen Element 11 reflektiert wird, ohne durch das pentagonale Prisma 21 zum Auge 17 gelangt zu sein.
Ob die Kondensorlinse 19 gemäss Fig. 2 oder 3 ausgebildet ist, wird die axiale Bewegung der Objektivfassung 1, d.h. der gesamten Linsengruppen 2, 3 und 4', vorzugsweise durch schraubenlinienförmige Drehung, bewirkt. Aufgrunddessen ist anstelle der Getriebeschnecke-Zahnstangen-Anordnung, die bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zur Anwendung gelangt, eine der Übertragungsanordnung, die bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 im Zusammenhang mit der automatischen Zoom-Vorrichtung zur Anwendung gelangt, ähnliche Übertragungsanordnung vorgesehen. Diese Anordnung umfasst ein Ritzel 14, das auf der Welle des Elektromotors 13 angeordnet und in Eingriff mit einem Zwischenzahnrad 25 steht, das mit einem auf der äusseren Oberfläche der Objektivfassung 1 ausgebildeten Schraubteil kämmt. Das
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Varioobjektiv ist derart ausgebildet, dass, wenn die Dbjektivfassung 1 um die optische Achse gedreht wird, sie sich gleichzeitig, geführt durch eine schraubenförmige Nockenanordnung (nicht gezeigt), axial bewegen kann, während sie sich gleichzeitig bewegt. Diese Übertragungsanordnung ist vorteilhaft, da die axiale Bewegung der gesamten Linsengruppen 2, 3 und 41 zur Bildverschiebungskompensation benutzt werden kann, wenn auch die automatische Fokussiervorrichtung mit Ausnahme des fotoempfindlichen Elements 11 und seiner zugehörigen optischen Elemente 23 und 24 durch das Varioobjektiv zur gemeinsamen Bewegung getragen wird.
Anstelle der axialen Bewegung der gesamten Linsengruppe zur Kompensation der Bildverschiebung, die aus der Einstellung des Zoomsteuerrings, d.h. der Bewegung der Zoomlinsengruppe 3, resultiert, können eine oder alle Hauptlinsengruppen 4 und 5 axial bewegt werden. Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die gesamten Hauptlinsengruppen 4 und 15 gemeinsam axial bewegt werden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4 sind die Hauptlinsengruppen 4 und 15 auf einem gemeinsamen Linsenträger 40 angeordnet, der axial innerhalb der Objektivfassung verschieblich ist. Auf der Aussenseite des gemeinsamen Linsenträgers 40 ist eine sich axial erstreckende Zahnstange 40a angeordnet, mit der die Getriebeschnecke 14 kämmt. Auf diese Weise werden während des Betriebs des Elektromotors 13 zur Einstellung der richtigen Fokussierung nur die Hauptlinsengruppen 4 und 5 axial bewegt, um die Bildverschiebung, die aus der Einstellung des Zoomsteuer-.rings 1b resultiert, zu kompensieren.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 kann nur eine der
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Haupt, lins en gruppen 4 und 15 zur Kompensation der Bildverschiebung axial bewegt werden. Die Anordnung zur axialen Bewegung der Hauptlinsengruppe 4 ist im wesentlichen ähnlich der Anordnung nach Fig. 4. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 muss jedoch die Hauptlinsengruppe 15 hinter dem Prisma 5 und vor der Fokalebene 16 der Kamera angeordnet werden. Die axiale Bewegung der Hauptlinsengruppe 4, wie sie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 durchgeführt wird, erfordert eine entsprechende Bewegung der Kondensorlinse 10 oder der Kombination der Linsen 31 und 32. -
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 wird nur die Frontlinsengruppe 1 zur Kompensation der Bildverschiebung axial bewegt. Auch dieses Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 arbeitet zufriedenstellend in im wesentlichen ähnlicher Weise wie die vorstehend beschriebenen Ausführungsbexspiele.
Selbstverständlich sind Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele möglich. So können die Ausführungsbexspiele nach den Fig. 1, 4, 5 und 6 mit jeder beliebigen Art einer einäugigen Spiegelreflex-Kamera zur Anwendung gelangen. Umgekehrt kann die Anordnung nach Fig. 2 in gleicher Weise mit einer Laufbild-Kamera zur Anwendung gelangen.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    Varioobjektiv für ein optisches Instrument mit einer Sucheranordnung und einer Fokalebene, auf die das Bild eines zu fotografierenden Objekts projiziert wird, bestehend aus einer Objektivfassung und mehreren darin angeordneten Linsengruppen, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste, zur Änderung der Brennweite in bezug auf die Objektivfassung axial verschieblich angeordnete Linsengruppe (3), eine Vorrichtung (13, 14, 1a; 13, 14, 25; 13, 14, 40a; 13, 14, 1a; 13, 14, 2a) zur Durchführung der Fokussierung des Varioobjektivs, eine Vorrichtung (11) zur Feststellung der Lage der Bildebene, auf der das Objektbild durch das Varioobjektiv ausgebildet wird, und zur darauffolgenden Erzeugung eines der Versetzung zwischen der Bildebene des Varioobjektivs und der Fokalebene (16) des optischen Instruments entsprechenden elektrischen Ausgangssignals, und eine Steuervorrichtung (12, 12a, 12b) zur Steuerung der Fokussiervorrichtung entsprechend dem elektrischen Ausgangssignal vorgesehen sind, um die Bildebene mit der Fokalebene abzugleichen und dadurch die sich aus der Änderung der ersten Linsengruppe ergebende Bildverschiebung zu kompensieren.
  2. 2. Varioobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass zur Kompensation der Bildverschiebung durch die entsprechend dem elektrischen Ausgangssignal betätigbare Fokussiervorrichtung (13, 14, 1a; 13, 14, 25), eine axiale Bewegung der Objektivfassung (1) bewirkbar ist (Fig. 1 und 2).
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  3. 3. .Varioobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kompensation der Bildverschiebung durch die entsprechend dem elektrischen Ausgangssignal betätigbare Fokussiervorrichtung (13, 14, 40a; 13, 14, 1a; 13, 14, 2a)eine axiale Bewegung eine der anderen Linsengruppen (4, 15; 4; 2) bewirkbar ist (Fig. 4-6).
  4. 4. Varioobjektiv nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass die Linsengruppe mindestens zwei · Untergruppen (4, 15) umfasst und dass durch die entsprechend dem elektrischen Ausgangssignal betätigbare Fokussiervorrichtung (13, 14,1a) eine der Untergruppen (4) axial beweglich ist(Fig.5).
  5. 5. Varioobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Linsengruppen eine Front-Linsengruppe (2) aufweisen und dass durch die entsprechend dem elektrischen Ausgangssignal betätigbare Fokussiervorrichtung (13, 14, 2a) die Front-Linsengruppe axial beweglich ist (Fig.6).
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    e e rs e 11 e
DE2458893A 1973-12-14 1974-12-12 Varioobjektiv Expired DE2458893C2 (de)

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