DE2458840A1 - Schraemwalzenlader - Google Patents
SchraemwalzenladerInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C33/00—Trucks or other devices for transporting machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/06—Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate
- E21C25/14—Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate with equipment for cleaning the slit
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Landscapes
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Description
- Schrämwalzenlader Die Erfindung betrifft einen Schrämwalzenlader mit seitlich am Schrämkopf angeordnetem Schrämarm mit Schrämwalze.
- Bei der Gewinnung mit Schrämwalzenladern treten häufig Blockierungen an der Schrämmaschine bei der Bergfahrt sowie Verstopfungen im Strebförderer bei der Talfahrt auf, weil hereinstürzende Kohlenlagen während des Schrämens unzerkleinert vor der Schrämwalze hergeschoben oder unter dem Maschinenrahmen in den Fördererquerschnitt hereingezogen werden. Außerdem führen diese großen Brocken häufig zu Zerstörungen von Betriebseinrichtungen an den Streb/ Streckenübergaben, bspw. treten Schäden an den dort untergebrachten Wetterlutten auf. Diese Störungen des Betriebsablaufs haben lange Stillstandszeiten und einen erhöhten Schichtenaufwand zu deren Behebung zur Folge.
- Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Schrämwalzènlader mit einer Vorrichtung zu entwickeln, die diese Schäden, die durch hereinstürzende Kohlenlagenverursacht werden, verhindert.
- Diese Aufgabe wird bei einem Schrämwalzenlader der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß am Schrämkopf eine Abfangvorrichtung mit einem kohlenstoßseitig angeordneten und parallel zum Kohlenstoß ausgerichteten Kohlenableitblech befestigt ist.
- Mit der erfindungsgemäßen Abfangvorrichtung gelingt es, wie Versuche gezeigt haben, die hereinstürzenden Kohlenlagen abzufangen und solange in der Schrämgasse festzuhalten, bis sie von der nachfolgenden Schrämwalze zerschlagen werden. Da nunmehr größere Kohlenbrocken daran gehindert werden, auf den Strebförderer zu gelangen, werden die eingangs genannten Betriebsstörungen mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung weitgehend ausgeschaltet.
- Die Abfangvorrichtung besteht zweckmäßigerweise aus einem oberen, auf dem Schrämkopf befestigten Halterahmen und aus einem unteren am Schrämschlitten befestigten Halterahmen, wobei die freien Enden der Halterahmen untereinander sowie mit einer Haltelasche verbunden sind, an der das Kohlenableitblech angebracht ist. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, das Kohlenableitblech lösbar und umsetzbar an der Haltelasche zu befestigen.
- Um einen ausreichenden Durchgang von der Schrämgasse in den Strebförderer zu gewährleisten, wird das Kohlenableitblech zweckmäßigerweise etwa in Höhe des Schrämkopfes angeordnet.
- Vorzugsweise wird das Kohlenableitblech so an der Schrämmaschine befestigt, daß dieses die Gesamtlänge der Schrämmaschine einschließlich Schrämarm und Schrämwalze überragt, also bis vor den unverritzten Kohlenstoß reicht.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung in einem Beispiel näher erläutert. Es zeigen die Fig. 1 und 2 einen Schrämwalzenlader mit der erfindungsgemäßen Abfangvorrichtung in zwei Ansichten und die Fig. 3 bis 5 Einzelheiten der erfindungsgemäßen Abfangvorrichtung.
- In den Fig. 1 und 2 ist ein Kohlenflöz 10 abgebildet, das von Hangendem 11 und Liegendem 12 begrenzt wird. Auf dem Liegenden 12 ist ein Strebförderer 13 verlegt, auf den ein Schrämwalzenlader 2 verschieblich geführt ist. Der Schrämwalzenlader 2 weist an seinen Enden Schrämköpfe 20 auf, an denen Schrämarme 21 mit Schrämwalzen 22 schwenkbar verlagert sind. Die Schwenkbewegung wird von Schwenkzylindern 23 bewirkt. An den Schrämköpfen 20 des im Beispiel dargestellten mit zwei Walzen bestückten -Schrämwalzenladers 2 sind Abfangvorrichtungen 3 befestigt, die in Verlängerung der Längsachse des Schrämwalzenladers 2 angeordnet sind. Jede Abfangvorrichtung 3 besteht aus einem Kohlenableitblech 31, das kohlenstoßseitig parallel zum Kohlenstoß ausgerichtet und an einer Tragelasche 32 befestigt ist, die ihrerseits von einem oberen 33 und einem damit verbundenen unteren Halterahmen 35 getragen wird.
- Im Beispiel ist die Fahrtrichtung des Schrämwalzenladers mit dem Pfeil 14 und die Förderrichtung der Kohle auf dem Strebförderer 13 mit dem Pfeil 15 gekennzeichnet. Das Kohlenableitblech 31 eilt der Schrämwalze 22 jeweils um einen gewissen Betrag voraus, so daß durch die Schrämwalze 22 losgelöst E lockere Kohlenlagen aus dem Kohlenstoß vom Kohlenableitblech 31 vor dem Hereinstürzen in den Strebförderer 13 bewahrt werden. Sie werden solange festgehalten, bis sie durch die nachfolgende Schrämwalze 22 ausreichend zerkleinert worden sind, daß sie durch den Durchgang hindurchpassen, der von der Unterkante des Kohlenableitblechs 31 und der Oberkante des Strebförderers 13 gebildet wird.
- Einzelheiten der Abfangvorrichtung 3 sind aus den Fig. 3 bis 5 zu ersehen. Im Beispiel ist das Kohlenableitblech 31 über Befestigungslochreihen 38 mit der Traglasche 32 über Halteschrauben verbunden. Im Kohlenableitblech 31 sind im Beispiel drei Lochreihen 38 vorgesehen, während in der Traglasche 32 deren zwei eingelassen sind, so daß es möglich ist, den Durchgang der gelösten Kohle von der Schrämgasse in den Strebförderer 13 den jeweiligen Verhältnissen anzupassen. Der obere Halterahmen 33 besteht im Beispiel aus einem, mit dem Schrämkopf 20 verschraubten, abgekanteten Stahlblech, das zusätzliche Verstärkungsleisten 34 aufweist und im Bereich des Kohlenableitblechs 31 verjüngt ist.
- Der untere Halterahmen 35 ist im Beispiel kürzer ausgebildet als der obere und besteht aus einem abgekanteten trapezförmigen Stahlblech, das einmal am oberen Halterahmen 33 und zum anderen am Schrämschlitten 24 vor Kopf des Schrämkopfes 20 angebracht ist. Zur Verstärkung des unteren Halterahmens dienen Verstärkungslaschen 36 und eine Querleiste 37.
- Patentansprüche
Claims (5)
- Patentansprüche 1. Schrämwalzenlader mit seitlich am Schrämkopf angeordnetem Schrämarm mit Schrämwalze, dadurch gekennzeichnet, daß am Schrämkopf (20) eine Abfangvorrichtung (3) mit einem kohlenstoßseitig angeordneten und parallel zum Kohlenstoß ausgerichteten Kohlenableitblech (31) befestigt ist.
- 2. Schrämwalzenlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfangvorrichtung (3) aus einem oberen, auf dem Schrämkopf (20) befestigten Halterahmen (33) und aus einem unteren, am Schrämschlitten (24) befestigten Halterahmen (35) besteht, die freien Enden der Halterahmen (33, 35) untereinander sowie mit einer Haltelasche (32) verbunden sind, an der das Kohlenableitblech (31) angebracht ist.
- 3. Schrämwalzenlader nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenableitblech (31) lösbar und umsetzbar an der Haltelasche (32) befestigt ist.
- 4. Schrämwalzenlader nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenableitblech (31) etwa in Höhe des Schrämkopfes (20) angeordnet ist.
- 5. Schrämwalzenlader nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenableitblech (31) so angeordnet ist, daß es die Gesamtlänge des Schrämwalzenladers (2) einschließlich Schrämarm (21) und Schrämwalze (22) überragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742458840 DE2458840A1 (de) | 1974-12-12 | 1974-12-12 | Schraemwalzenlader |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19742458840 DE2458840A1 (de) | 1974-12-12 | 1974-12-12 | Schraemwalzenlader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2458840A1 true DE2458840A1 (de) | 1976-06-16 |
Family
ID=5933263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742458840 Pending DE2458840A1 (de) | 1974-12-12 | 1974-12-12 | Schraemwalzenlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2458840A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2490245A (en) * | 2011-04-22 | 2012-10-24 | Joy Mm Delaware Inc | Longwall shearer material guide |
-
1974
- 1974-12-12 DE DE19742458840 patent/DE2458840A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2490245A (en) * | 2011-04-22 | 2012-10-24 | Joy Mm Delaware Inc | Longwall shearer material guide |
| US8899693B2 (en) | 2011-04-22 | 2014-12-02 | Joy Mm Delaware, Inc. | Material guide assembly |
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