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DE2458715A1 - Belagzusammensetzungen - Google Patents

Belagzusammensetzungen

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Publication number
DE2458715A1
DE2458715A1 DE19742458715 DE2458715A DE2458715A1 DE 2458715 A1 DE2458715 A1 DE 2458715A1 DE 19742458715 DE19742458715 DE 19742458715 DE 2458715 A DE2458715 A DE 2458715A DE 2458715 A1 DE2458715 A1 DE 2458715A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
derivative
monoester
compositions
fatty acid
test
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19742458715
Other languages
English (en)
Inventor
Bruce Leary
Frederick John Lubbock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dulux Australia Ltd
Original Assignee
Dulux Australia Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dulux Australia Ltd filed Critical Dulux Australia Ltd
Publication of DE2458715A1 publication Critical patent/DE2458715A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D167/00Coating compositions based on polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D167/08Polyesters modified with higher fatty oils or their acids, or with natural resins or resin acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

Priorität; 11. Dezember 1973, AUSTRALIEN
Die Erfindung bezieht sich auf neue flüssige Setzungen und insbesondere auf solche Belagzusammensetzungen, die gewisse Derivate von autoxidierbaren maleinisierten · Fettsäuren enthalten.
Thermisch härtbare Belagzusammensetzungen, die beim Aushärten vernetzen-, um zähe, dauerhafte Filme zu bilden, sind in der Anstrichindustrie seit langem bekannt. Beispielsweise wurden thermisch härtbare Materialien, .wie z.B. Alkylol harze, die
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durch Reaktion mit Harnstoff/- oder Melamin/Formaldehyd-Har^en vernetzbar sind, in solchen Zusammensetzungen vielfach verwendet. Aufgrund der zunehmenden Luftverschmutzung, worden ciolohe Anstrichfarben jedoch nicht mehr sehr f;erne verwende U, da sie üblicherweise' hohe Anteile flüchtiger organischer Lösungsmittel (beispielsweise bis zu 60 Gew.-# in vielen Fällen) enthalten, die während der Härtung in die Atmosphäre entlassen werden.
Es wurden nunmehr neue thermisch härtbare Belagzusamrr.ensetzungen entwickelt, welche annehmbare Aufbringviskositäten bei sehr hohen Feststoffgehalten aufweisen.
So werden also gemäss der Erfindung Belagzusammensetzungen vorgeschlagen, die.ein Gemisch aus folgenden Bestandteilen sind:
(1) einem Derivat einer autoxidierbaren, maleinisicrten I'ionocarbonfettsäure, die 1 Mol Maleinsäureanhydrid ,je Mol Monocarbonfettsäure enthält, wobei das Dorivot eine Carboxylgruppe und zwei Hydroxylgruppen aufweist; und sowohl einen Monoester eines Diols els auch einen Monoester eines Alkylenoxids umfasst; und
(2) einem Vernetzungsmittel für das genannte Derivat, wobei das Gewichtsverhältnis von (1) zu (2) zwischen 70:30 und 95·'5 liegt.
Die autoxidierbaren meleinisierten Monocarbonfettsauren, von denen sich die erfindungsgemässen Zusammensetzungen ableiten, enthalten äquimolare Mengen Maleinsäureanhydrid und Monocarbonfettsauren. Geeignete autoxidierbaren·Fettsäuren, die eine Maleinisierungsreaktion mit Maleinsäureanhydrid eingehen, und entsprechende Verfahren sind in der Technik allgemein bekannt. Siehe beispielsweise "'fhc Chemistry of Organic Film Formers" von D.H. Solomon (
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John V/iley & Sons Inc.) Seiten 68 bis 71. So kann die Fettsäure'beispielsweise ein reines 9:11-konjugiertes Dien^ beispielsweise Linolsäure, sein. Jedoch sind die autoxidierbaren Fettsäuren, die üblicherweise in solchen Reaktionen verwendet werden, Tallölfettsäuren und Säuren,-die sich von natürlich vorkommenden Triglyceridölen ableiten, wie z.B. Leinsamen-, Saflor-, Soja-, Sonnenblumen-, dehydratisierte Rizinus- .und Tungölfettsäuren. Es ist bekannt, dass diese Fettsäuren aus Gemischen von Fettsäuren bestehen, die nicht alle Diene sind. Beispielsweise bestehen Sojaölfettnnuron typischerweise aus einem Gemisch von Palmi.tin-, ül-, Ricinol-, Linolen- und Linolsäure in verschiedenen Mengen, wobei ein kleinerer Teil dieses Gemischs nicht in eine Maleinisierungsreektion mit Maleinsäureanhydrid eintritt. Es wurde nunmehr jedoch gefunden, dass diese natürlich vorkommenden Gemische von Fettsäuren sehr zufriedenstellend für die Verwendung bei der Herstellung der erfindungsgemässen Produkte sind, da die anwesenden Verunreinigungen offensichtlich nicht ihre nützlichen Eigenschaften beeinträchtigen. Eine Folge der Anwesenheit solcher Verunreinigungen besteht darin, dass sie einen Einfluss auf die Menge Maleinsäureanhydrid haben, die bei der Maleinisierungsreaktion erforderlich ist. Es hat sich jedoch gezeigt, dass, wenn das Molverhältnis von Maleinsäureanhydrid, zu Fettsäuren (unter der Annahme, dass die Fettsäuren aus reinem Dien bestehen]| 0,8 bis 1,2 zu 1,0 ist, man von einer ausreichenden Annäherung an das erforderliche üquimolare Verhältnis sprechen kann. ' ·
Es ist ein Charakteristikum der erfindungsgemässen Derivate, dass sie eine Carboxyl- und zwei Hydroxylgruppen besitzen und dass sie sowohl Monoester eines Diols als auch Monoesber eines Alkylenoxide umfessen. Das Diol kann aus einer Krossen Reihe in der Technik bekannter Materialien ausgewählt
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werden, wobei die Auswahl nur durch die Verwendung beschränkt wird, welcher die Zusammensetzung, die dieses Derivat enthält, zugeführt - wird. Beispielsweise genügt eine Belagzusammensetzung, die ein Derivat enthält, welches einen Monoester eines verhältnismässig einfachen Diols umfasst, wie z.B. Äthylen-, Propylen- oder Butylenglykol, vielen Anwendungen, bei denen der Belag keinen harten oder korrosiven Bedingungen ausgesetzt wird. Ein komplizierteres Diol, wie z.B. Neopentylglykol, 2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiol oder 1,^-Cyclohexandimethanol, verbessert die mechanischen Eigenschaften der Zusammensetzungen. Monoester der Diole dieser Art sind in der australischen Patentanmeldung 56066/73 beschrieben. Besonders brauchbare Belagzusammensetsungen Können aus Derivaten, die Monoester solcher Diole umfassen, hergestellt werden. Das Alkylenoxid, aus welchem der zweite Monoester gebildet wird, kann aus solchen üblichen Materialien, wie Äthylen-, Propylen- und Butylenoxid, ausgewählt werden. Es kann sich aber auch um eine kompliziertere Type handeln, wie dies beispielsweise bei dem Material der Fall ist, das unter dem Handelsnamen "Cardura" E (eingetragenes Warenzeichen) erhältlich ist. Es. wurde gefunden, dass für die besten Eigenschaften -das Derivat einen Monoester von 2,2-Bis-(4-hydroxy-cyclohexyl)-propan oder das Rcakbionoprodukt aus 1 Mol 2,2-Bis-(p-hydroxyphenyl)-propan und 2 Mol Alkylenoxid und einen Monoester eines Alkylenoxids der "Cardura" Ε-Type umfasst. Solche Materialien sind in der australischen Patentanmeldung PB.5951 beschrieben. Dies sind die bevorzugten Materialien.
Die Bedingungen, unter denen die Diole und Alkylenoxide mit Carbonsäuren und Säureenhydriden reagieren, sind in der Technik allgemein bekannt, weshalb es keine speziellen Probleme bei der Herstellung der erfindungsgemässen Derivate gibt. Zwar werden im allgemeinen sehr höhe Ausbeuten an dem
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gewünschten Produkt erhalten, 8ber es können sich auch einige Nebenprodukte bilden,- beispielsweise durch Veränderungen im Ausmass der Maleinisierung der ungesättigten Garbonsäuren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei Verwendung der weiter unten beschriebenen Derivate als filmbildende Bestandteile einer Anstrichfarbe die Anwesenheit einer kleinen Menge solcher Nebenprodukte üblicherweise keinen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der hergestellten Anstrichfarbe ausübt.
Das Derivat kann dann eis filmbildender Bestandteil in einer Anstrichfarbe verwendet werden, indem man es mit einem Material mischt, mit dem es unter Ausbildung einer vernetzten Struktur reagiert. Solche Materialien können aus einer grossen Reihe von bekannten Materialien ausgewählt werden, von denen bekannt ist,-dass sie mit hydroxylierten Verbindungen reagieren. Geeignete Vernetzungsmittel sind beispielsweise niedrig-molekulare Alkyläther von Mebhylolderivaten von Harnstoff und Melamin. Es wurde gefunden, dass zur Erzielung eines hohen FeststoffgehaIts in den Belagzusammensetzungen Hexamethoxymethylmelamin ein besonders geeignetes Vernetzungsmittel ist und in den erfindungsgemässen Zusammensetzungen bevorzugt wird. Die endgültigen Filmeigenschaften der Belagzusammensetzungen können durch Auswahl des Verhältnisses des Derivats zum Vernetzungsmittel ausgewählt werden. Je niedriger der Anteil des Vernetzungsmittels ist, desto flexibler und weicher wird der Film. Bei höheren Anteilen wird der Film härter und spröder. So kann ein Kompromiss zwischen Härte und Flexibilität für jede Belagzusammensetzung ausgewählt werden. Die erfindungsgemässen Belagzusammensetzungen können so-"zügeschneidert" werden, dass sie die gewünschten Filmeigenschaften für eine bestimmte Anwendung ergeben. Es wurde gefunden, dass für praktische Zwecke das Verhältnis
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des Derivats zum Vernetzungsmittel ein Gewichtsverhältnis .von 70:30'bis 95·*5 aufweisen sollte.
Ein Derivat für die Einverleibung in die erfindungs^emässen Belagzusammensetzungen kann beispielsweise durch die folgende Reaktionsfolge hergestellt werden:
(1) eine autoxidative Monocarbonfettsäure wird maleinisiert
(2) 1 Mol der maleinisierten Säure wird mit 1 Mol eines Diols umgesetzt; und
(3) 1 Mol der resultierenden Verbindung wird mit 1 Mol des Alkylenoxids umgesetzt.
Die filmbildenden Bestandteile für die Belagzusammensetzungen können dann dadurch verarbeitet werden, dass man einfach geeignete Mengen des Derivats und dos Vernetzungsmittels mischt und das Gemisch dann in eine Belagzusammensetzung überführt. Alternativ können die beiden Komponenten mit anderen Bestandteilen gemischt werden, um eine Belagzusammensetzung herzustellen. Dieses Gemisch aus einem filmbildenden Bestandteil und einem Vernetzungsmittel kann als einziger Filmbildner der Belagzusammensetr.uiij·; verwendet werden. Es kann aber 8uch ein Gemisch mit anderen Filmbildnern verwendet werden, um deren Filmei^enschaften" zu verbessern oder deren Feststoffgehalt zu heben. Die Belagzusammensetzungen, welche diese filtnbildenden Bestandteile als einzige Filmbildner enthalten, besitzen Gehalte an . nicht-flüchtigen Stoffen von typischerweise 80 Gew.-% oder ' mehr bei normalen Aufbringviskositäten. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass diese Belagzusammensetzungen au!" Wasser basieren können. Diese Zusammensetzungen auf Wonnerbasis, welche dadurch hergestellt werden, dass man ausreichend wasserlösliche Base zur Neutra Ii si er ung der Carboxylgruppen zugibt, besitzen verringerte FesteUof'fge-
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halte, aber dieser Nachteil wird durch eine v/eitere Verringerung der Verunreinigungsgefahren aufgewogen. In einigen Fällen sind Umweltverschmutzungsprobleme überhaupt nicht vorhanden. .
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, worin alle Teile in Gewicht ausgedrückt sind.
'Beispiel 1
Herstellung eines Derivats, welches einen Monoester des Reaktionsprodukts aus 2 Mol Propylenoxid und 1 Mol 2,2-Bis-(p-hydroxyphenyl)-propan (in der Technik als "Bisphenol-A" bekannt) und einen Monoester von Propylenoxid umfasst; sowie die Herstellung· einer erf in dungs ge mäss en Be leg zusammensetzung, daraus.
(1) Herstellung eines Derivats.
A. 228 Teile Bisphenol-A wurden in einen Reaktionsbehälter eingebracht, der mit einem Rührerj■einem Heizmantel, einem Thermometer und einem Kühler ausgerüstet war, und bis zum Schmelzen erhitzt, worauf die Temperatur auf 150 bis 1600G gehalten wurde. .
B. 1,0 Teil "Armeen" DMGD (ein Katalysator aus einem tertiären Amin - "Armeen" ist ein eingetragenes Warenzeichen) wurde zugesetzt, worauf, sich die langsame Zugabe-von 116,0 Teilen Propylenoxid anschloss, derart, dass ein stetiger Rückfluss bei ungefähr 1500O aufrechterhalten wurde. Die Zugabe dauerte 3 Stunden. Nach beendeter Propylenoxidzugabe wurde das Erhitzen weitere 30 Minuten fortgesetzt, zu welchem Zeitpunkt die Reaktion weitgehend zu Ende war, W8s durch IR-Spektrum'an einer Probe des Inhalts des Behälters gesehen werden konnte.'
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C. Die Temperatur wurde auf 13O0C verringert und 392,0 Teile maleinisierte Leinölfettsäure wurde zugegeben. (Die maleinisierte Leinölfettsäure besass 1 Maleinsäure anhydrides t "je Fettsäuremolekül und wurde als 97 Gew.-^ Feststoffe enthaltende Lösung in Xylol verwendet.) Die Temperatur wurde auf 1500G angehoben und 30 Minuten bei diesem Wert gehalten, bis die Ringöffnung dos Maleinsäureanhydrids zu Ende war. Dies wurde wiederum durch das IR-Spektrum einer Probe der Charge bestimmt.
D. 0,5 Teile "Armeen" DMCD und 58,0 Teile Propylenoxid wurden wie in der Stufe B oben zugegeben. Die Temperatur wurde auf 1500C gehalten, und das Gemisch wurde solange auf Rückfluss gehalten, bis der Säurewert auf 71 mg KOH/g gefallen war.
Das Produkt war eine viskose Flüssigkeit mit einem Feststoffgehalt von 97 Gew.-%.
(2) Herstellung einer Belagzusammensetzung.
Die folgenden Materialien wurden in einer Kugelmühle gemahlen, bis eine Teilchengrösse· von.10 bis 15 γ erhalten war (geraessen auf einem Hegmann-Gauge):
Rutil-Titandioxid 7,29 Teile
Baryte . 23,4-4- »
Siliciumdioxid 0,26 "
Antihautmittel"1" 0,20 "
Antiabsetzmittel auf Montmorillionitbesis 0,15 " Derivat (97 % Feststoffe) 1,97 "
Eine handelsübliche Sorte von 2,6-Di-tert.-butyl-4-methylphenol wurde verwendet.
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Butylacetat 4,00 Teile
Isobutanol ' 1,00 "
Die folgenden Komponenten wurden dann .bis zur Homogenität gerührt:
Obiges in der Kugelmühle gemahlenes
Gemisch 38,31 Teile
Derivat (auf 80 % Feststoffgehalt mit Methylethylketon verdünnt) · · 14,20 "
Methylethylketon 2,00 "
üexaniethoxy-met hy !-melamin4" 3,64 "
Die erhaltene Belagzusammensetzung besass einen Gehalt an nicht-flüchtigen Stoffen von ungefähr 80 -Gew.-% und hatte (Spritzviskosität.
Beispiel 2
Herstellung eines Derivats, das einen Monoester von 2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiol (TMPD) und einen Monoester von Propylenoxid umfasst; sowie die Herstellung einer erfindungsgemässen Belagzusammensetzung daraus.
Bei der Herstellung des Derivats wurde das Verfahren von Beispiel 1 verwendet. Jedoch wurden die Stufen A und B weggelassen, wobei die in diesen Stufen verwendeten Materiellen durch 146,0 Teile TMPD ersetzt wurden. Diese wurden auf 13ö°C erhitzt, und die Herstellung wurde in der gleichen V/eise wie in Beispiel 1 zu Ende geführt. Das fertige Derivat 'besass einen Säurewert von 85 mg KOH/g und einen Feststoffgehalt von 88 Gew.-^.
Ein handelsübliches Produkt mit der Bezeichnung "Cymol" (eingetragenes Warenzeichen) wurde-verwendet.
SO9824/0887 " eÄD
Die Herstellung einer'erfindungsgemässen Belagzusammensetzung wurde unter Verwendung des gleichen Verfahrens ausgeführt. Ausser dem Derivat wurden die gleichen Materialien und die gleichen Mengen wie in Beispiel 1 verwendet. Das verwendete Gewicht des Derivats wurde verändert, um den Gehalt an nicht-flüchtigen Feststoffen des obigen Derivats und des Derivats von Beispiel 1 zu berücksichtigen, so dosn der Gehalt an nicht-flüchtigen Feststoffen in der Belagzusammensetzung mit demjenigen der Zusammensetzung von Beispiel 1 identisch war.
Die resultierende Belagzusammensetzung besass einen Gehalt an nicht-flüchtigen Stoffen von ungefähr 80 Gew.-,ό bei . Spritzviskosität.
Beispiel 3
Herstellung eines Derivets, das einen Monoester des Reaktionsprodukte aus 2 Mol Propylenoxid und 1 Mol 2,2-Bis-(phydroxyphenyl)-propan und einen Monoester einer Verbindung der Formel
CH5-(CH2) - C ■ C-O-CH2-CH-CH2
CH5
umfasst, worin x, y und ζ (welche innerhalb eines Moleküls gleich oder verschieden sein können) ganze Zahlen sind, wobei χ + y + ζ 4 bis 6 ist; sowie die Herstellung einer erfindungsgemässen Belagzusammensetzung daraus.
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Die Verbindung, die in Struktuformel oben angegeben ist, ist im Handel erhältlich. Das hier verwendete Produkt ist unter dem Warenzeichen "Cardura" E erhältlich. Dieses handelsübliche Material ist tatsächlich ein Gemisch aus Verbindungen. Es ist keine genaue Formel erhältlich und alle diese Verbindungen fallen aber unter die obige Formel.
Die Materialien und das Verfahren von Beispiel 1 wurden verwendet, ausser dass die Stufe C maleinisierte Saflorölfettsäure (97 Gew.-^ in Xylol mit Λ Maleinsäureanhydridrest je Fettsäuremolekül) anstelle der maleinisierten Leinölfettsäure und dass in Stufe D 24-5 Teile "Cardura" E anstelle von 5ß Teilen Propylenoxid verwendet wurden. .
Das Derivat besass einen Säure wert von 4-3 mg KOH/g und einen Feststoffgehalt von 95,7 Gew.-^.
Eine Belagzusammensetzung wurde unter Verwendung der in Beispiel 1 beschriebenen MateriaIien.und Verfahren hergestellt, ausser dass natürlich das oben angegebene Derivat für dasjenige von Beispiel 1 eingesetzt wurde.
Die Belagzusammensetzung besass einen Feststoffgehalt von ungefähr 80 Gew.-^. bei Spritzviskosität. · . ·
Beispiel 4
Verwendung der BelagzusammenSetzungen der Beispiele 1 bis als Unterbeläge für eine thermisch härtbare Acrylemaille und Vergleich mit einem handelsüblichen automotiven Epoxyesterprimer.
Die drei Belagzusammensetzungen und der Epoxyesterprimer wurden auf phosphatierte Stahlplatten aufgespritzt, so dear,
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eine Trockenfilmdicke von 50 V» erhalten wurde. Anschließend wurde JO Minuten bei 177°C eingebrannt. Die Platten wurden dann mit einer 40 u dicken Schicht (im trockenen Zustand) einer Acrylemaille beschichtet und 30 Minuten bei 121J0C eingebrannt.
Die Platten wurden den folgenden Tests unterworfen:
(a) Test zur Bestimmung der Haftung des Unterbelags auf Metall.
Dieser wurde gemäss Test Method BI 6-1, Teil A der Ford Motor Company ausgeführt. Bei diesem Test handelt es sich um einen allgemein bekannten Test. Er besteht darin, dass eine beschichtete Platte kreuzweise verkratst wird, ein Klebebandstreifen über die kreuzweise Verkratzung aufgebracht wird, der Streifen abgezogen wird und die Menge der haftenden Farbe bestimmt wird.
(b) Test zur Bestimmung der Haftung des Oberbelags auf dem Unterbelag.
Dieser wurde gemäss Ford Test Method BI 6-1, Teil B, ausgeführt, ausser dass die'Kratzer nicht bis zum Metall sondern nur bis zum Unterbelag durchgingen.
(c) Gravellometertest.
Bei diesem Test wird eine Platte vertikal in einen Gravellometer eingehängt und dann mit 400 g frischen Kieseln mittels eines Luftstrahls beblesen. Der Luftstrahl besitzt dabei einen Druck von 556 at. Das Bombardement dauert etwa 10 Sekunden. Der Anstrichfilm auf der Platte wird auf einer Skala von 1 bis 10 bestimmt, wobei 1 keine Schädigungen und 10 eine vollständige Entfernung des Anstricht'ilrns bedeutet.
509824/Q887 bAd
('ά) Schlagtest.
Dieser Test wurde gemäss Spezifikation 20/38, Teil 4 (a) der Chrysler Australia Limited ausgeführt. Die Platte wird einer Schlagkraft von 0,92 mkg ausgesetzt und auf Rissbildung untersucht.
(e) Flexibilitattest.
Dieser Test entspricht Ford Test Method BI 5-1. Die Platte wird auf einem konischen Dorn um 180 gebogen, worauf die Schädigung des Films untersucht wird. Der Film wird auf einer Flexibilitatsskala von 1 bis 5 eingestuft, wobei 1 am besten und 5 am schlechtesten ist.
Salzspraytest.
Der Test wurde in der Weise ausgeführt, wie es im Ford Test Method BI 3-1 beschrieben ist, ausser dass die Platten Stunden behandelt wurden. Eine Linie wird durch den Anstrichfilm bis zum Metall entlang der Längsachse der Plat be rekratzt, bevor der Test begonnen wird. Am Ende des Tests wird die Korrosion an der Kratzlinie untersucht.
(g) Feuchtigkeitstest.
Dieser Test wurde entsprechend Ford Test Method BI 4-2 ausgeführt, ausser dass die Versuchstempera tür von 43 auf 600C erhöht wurde, um den Test schärfer zu machen. Die Platten werden 240 Stunden in einem Cleveland-llumidity-Cabinet einer feuchten Atmosphäre ausgesetzt, und der Grad dex' Blasenbildung wird unter Bezug auf das■"Exposure Standards Manual" der Federation of Societies for Paint Technogoly gemessen. Bei diesen Manual werden die Blasen hinsichtlich ihrer Grosse auf einer willkürlichen Skala von 10 bis 0 eingeteilt (wobei 10 keine Blasenbildung bedeutet). Ausserdem wird die Häufigkeit der Blasenbildung gemessen, -dabei bedeutet: D (dicht), MD (mitteldicht),
50 9824/0887 ßAD original
ΓΊ (mittel) und F (wenig).
Die Resultate waren wie folgt:
Haftung auf
Metall
Epoxyester-
primer
Beispiel
1
Beispiel
2
Beispiel
■ 3
(a) ■ Zwisehenbelag
haft ung
vorzüglich vorzüg
lich
vorzüg
lich
vorzüg
lich
(b) Gravellometer ' gut gut gut gut
(c) Schlag 9 1/2 9 9 . 9
(d) Flexibilität keine
Eissbildung
massige
Rissbil
dung
leichte
Rissbil
dung
leichte
Rissbil
dung
(e) Salzspray '3 5 1 2
(f) Feuchtigkeit 1 1 1 1
(S) 8F 8MD 8D-6D 6M
Aus den obigen Resultaten ist ersichtlich-, dass die Eigenschaften des für gute Eigenschaften bekannten Epoxyesüerprimers und die Eigenschaften der erfindungsgemassen Zusammensetzungen sehr ähnlich waren. Die erfindungsgemässen Zusammensetzungen besitzen den zusätzlichen Vorteil, dass sie in einer Feststoff konzentration von ungefähr 80 Gew.-^ aufgebracht werden können, wobei beim Epoxyesterprimer nur eine Feststoffkonzentration von 45 Gew.-# verwendet werden kann.
Potentonnprüche:
50982W0887

Claims (3)

PA TENTANSPRÜCHE:
1. Belagzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Gemisch der folgenden Bestandteile besteht:
(1) einem Derivat einer autoxidierbaren maleinisierben Pionocarbonfettsäure, das 1 Mol Haieinsäureanhydrid ,je Mol Monocarbonfettsäure enthält, wobei das Derivat 1 Carboxyl- und 2 Hydroxylgruppen aufweist und sowohl einen Monoester eines Diols als auch einen Monoester eines Alkylenoxide umfasst; und
(2) ein Vernetzungsmittel für das Derivat;
wobei das Gewichtsverhältnis von (1) zu (2) im Bereich von 70:30 bis 95:5 liegt.
2. Belagzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Derivat folgendes umfasst:
(1) einen Monoester eines Diols, nämlich 2,2-Bis-(4— hydroxycyclohexyl)-propan oder das Eeaktionsprodukt aus 1 Mol 2,2-Bis-(p-hydroxyphenyl)-propan mit 2 Mol eines der Alkylenoxide,, nämlich Äthylen-i-,Propylen- und Butylenoxid; und
(2) einen Monoester aus einem der Alkylenoxide Äthylen-, Propylen- und Butylenoxid und einer Verbindung der
■ Formel
CH,
ι >
(CH2)X 0 0 CHr(CH2)y -C C-O-CH2-CH-C
CH2
509824/0887
worin χ, y und ζ, welche gleich oder verschieden sein können, ganze Zahlen sind, derart, dass χ + y + ζ -*l· bis 6.
3. Be lag zusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch ß-
zeichnet, dass das Vernetzungsmittel aus Hexaniethoxymcl/nyl nelamin besteht.
•Ι,ΙΝβ.Η. FINCKi:, DIPI.-INO.H.BOHI
DIPl-ING. S. STAhGSH
50-9824/0881
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