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DE245862C - - Google Patents

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Publication number
DE245862C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
pin
notches
locking
drive pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT245862D
Other languages
English (en)
Publication of DE245862C publication Critical patent/DE245862C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/38Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof embodying Geneva motion, e.g. Maltese-cross gearing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 245862 KLASSE 57«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung für durch ein Einzahngetriebe absatzweise bewegte Schalträder der Bildbänder von kinematographischen Apparaten, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß zwei zwangläufig betriebene Sperrvorrichtungen für das Schaltrad vorgesehen sind, welche im Augenblick des Stillsetzens des Schaltrades gleichzeitig in Wirkung treten.
ίο Der Vorteil, welcher durch den Erfindungsgegenstand gegenüber den bekannten Antriebsund Sperrvorrichtungen für Bildbänder von kinematographischen Apparaten erzielt wird, besteht darin, daß durch die doppelte zwangläufige Sperrung des Schaltrades der augenblickliche Stillstand des letzteren beim Eintritt der Sperrung erfolgt und die Dauer der Bewegungsperiode des Bildbandes mit Bezug zu der des Ruhezustandes kürzer gewählt werden kann. Es ist möglich, das Verhältnis zwischen der Dauer der Bewegungsperiode und der des Ruhezustandes bis auf x/9 zu reduzieren, während bis jetzt bei den schnellsten Apparaten dieses Verhältnis V5 beträgt.
Die schnelle Bewegung des Bildbandes an der Projektionsöffnung vorbei gestattet nun, die Beleuchtung des Bildes zu erhöhen, ohne die Lichtstärke zu vergrößern, denn wegen der großen Geschwindigkeit können die vollen Teile der Blende schmäler gehalten werden als bei geringerer Geschwindigkeit, wodurch die Beleuchtungsperiode länger andauert. Gleichzeitig wird hierdurch das lästige Flackern auf dem Projektionsapparat, welches um so störender wirkt, je größer die Lichtstärke ist, vermindert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt '
Fig. ι eine Schnittansicht des Apparates,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil des Antriebes der Bildbänder und
Fig. 3 eine Einzelansicht des Schaltrades.
Das Bildband 11 bewegt sich in bekannter Weise durch den Apparat hindurch; es steht mit einem sich stetig drehenden Stiftrad 12 und einem absatzweise gedrehten, auf die Achse 15 des Schaltrades 16 gekeilten Stiftrad in Eingriff.
Das Getriebe zum absatzweisen Antrieb des Stiftrades 13 besteht aus einem auf der Welle 15 sitzenden Schaltrad 16, das in Fig. 3 getrennt und in vergrößertem Maßstabe dargestellt ist. Dieses Rad hat in gleichen Zwischenräumen radiale Schlitze 17, zwischen denen am Radumfang Einkerbungen 18 vorgesehen sind. Mit seiner Umfangskante greift das Rad in eine Nut 19 eines Rades 20, das auf einer ständig gedrehten Welle 21 sitzt. An dem Rad 20 ist ein Zapfen 22 angebracht, der sich quer über die Nut 19 erstreckt und nacheinander mit den radialen Schlitzen 17 in Eingriff gelangt, wodurch das Rad 16 jedesmal eine Drehung von 900 erfährt. An dem Gehäuse des Apparates sitzt drehbar ein Hebel 23, der an einem Ende einen Sperrzapfen 24 trägt, welcher in die Einkerbungen 18 eingeführt und aus denselben wieder ausge-
führt werden kann durch eine Daumenscheibe 25, die seitlich von dem Rade 16 angeordnet ist und auf eine Laufrolle 26 an dem Hebel 23 einwirkt (Fig. 1). An dem entgegengesetzten Ende des Hebels 23 ist eine Feder 27 angebracht, durch welche die Rolle 26 gegen den Daumen 25 angedrückt wird. Die Schlitze 17 in dem Rad 16 endigen in einen gekrümmten Teil 28. Dieser ist so gekrümmt, daß er am Ende der Drehbewegung des Schaltrades 16 konzentrisch zur Bahn des Antriebszapfens 22 liegt. Das Schaltrad 16 ist dann durch den Antriebszapfen selbst gesperrt, bis dieser den Schlitz verläßt. Es gestattet dies, die Bewegung des Sperrzapfens 24 in den Schlitz 18 hinein und aus demselben heraus länger andauern zu lassen, und außerdem wird dadurch eine absolute Genauigkeit in der Bewegung des Rades 16 erreicht, da das Sperren des Rades durch den Antriebszapfen 22 mit dem Sperren desselben durch den Zapfen 24 zusammenfällt. Der Umfang des Rades 16 ist zwischen jedem der Schlitze 17 und der in der Drehrichtung des Rades darauffolgenden Einkerbung 18 etwas exzentrisch ausgebildet, wie in 29 (Fig. 3) dargestellt. Der Durchmesser dieses exzentrischen Teiles nimmt allmählich ab, je näher derselbe an der Einkerbung liegt, so daß der Zapfen 24 durch die Daumenscheibe nach abwärts bewegt werden kann, bevor er die Einkerbung 18 erreicht, und zwar weit genug, um in Eingriff mit der der Drehrichtung des Rades 16 entgegengesetzten Kante 30 der Einkerbung zu kommen, zum Zweck, ein Überschleudern des Schaltrades 16 zu verhindern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sperrvorrichtung für durch ein Einzahngetriebe absatzweise bewegte Schalträder der Bildbänder von kinematographischen Apparaten, gekennzeichnet durch zwei zwangläufig betriebene Sperrvorrichtungen für das Schaltrad, welche im Augenblick des Stillsetzens des Schaltrades gleichzeitig in Wirkung sind.
2. Ausführungsform der Sperrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die absatzweise geschaltete Scheibe (16) mit an ihrem Außenende (28) gekrümmt aus- 5°' gebildeten Schlitzen (17) sowie Einkerbungen (18) und exzentrischen Umfangsteilen (29) versehen ist, wobei mit den Schlitzen ein drehbarer Antriebszapfen (22) und mit den Einkerbungen ein hin und her gehender Sperrzapfen (24) in der Weise zusammen arbeiten, daß, wenn der Sperrzapfen (24) in eine der Einkerbungen (18) eintritt, der gekrümmte Teil (28) des radialen Schlitzes, in dem sich der Antriebszapfen (22) gerade bewegte, konzentrisch zur Bahn des Antriebszapfens (22) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT245862D Active DE245862C (de)

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