[go: up one dir, main page]

DE1244567B - Laufbildwerfer mit veraenderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl - Google Patents

Laufbildwerfer mit veraenderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl

Info

Publication number
DE1244567B
DE1244567B DEB88433A DEB0088433A DE1244567B DE 1244567 B DE1244567 B DE 1244567B DE B88433 A DEB88433 A DE B88433A DE B0088433 A DEB0088433 A DE B0088433A DE 1244567 B DE1244567 B DE 1244567B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
cam
motion picture
film
picture projector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEB88433A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Reinsch
Wolfgang Riedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHOTOKINO GmbH
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
PHOTOKINO GmbH
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHOTOKINO GmbH, Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical PHOTOKINO GmbH
Priority to DEB88433A priority Critical patent/DE1244567B/de
Publication of DE1244567B publication Critical patent/DE1244567B/de
Priority to US657907A priority patent/US3536389A/en
Priority to JP42051000A priority patent/JPS4936014B1/ja
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Laufbildwerfer mit veränderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl Die Erfindung betrifft einen Laufbildwerfer mit veränderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl, dessen Greifer unter dem Einfluß eines Hubnockens mit konstanter Frequenz eine periodische, hin- und hergehende Längsbewegung in der Filmtransportrichtung ausführt, während weitere, synchron mit der Blendenwelle umlaufende Nockenringe den Greifer bei jeder Längsbewegung derart beeinflussen, daß er entweder eine Bewegung rechtwinklig zur Filmebene zum Eingriff in die Filmperforation ausführt, oder eine solche Bewegung unterläßt, wobei die Nockenringe umschaltbar sind, um von einer Reihe von Greiferlängsbewegungen eine wahlweise Anzahl mit einer Bewegung des Greifers rechtwinklig zur Fihnebene zu vereinigen.
  • Bei Geräten dieser Art ist es im Hinblick auf eine einfache und narrensichere Bedienungsweise erwünscht, daß das Umschalten von einer Bildfrequenz auf eine andere nicht an eine bestimmte Greiferstellung gebunden ist, sondern von der Bedienungsperson sowohl bei stehendem als auch bei laufendem Gerät zu einem beliebigen Zeitpunkt vorgenommen werden kann. Dieser Wunsch wirft jedoch Probleme auf, die bisher nicht zufriedenstelfend gelöst werden konnten.
  • Geschieht der Frequenzwechsel zufälligerweise innerhalb einer Transportphase des Films, so hat dies zur Folge, daß derjenige Nockenring, welcher den Eingriff des Greiferzahns in die Filmperforation während des gerade erfolgenden Schaltschrittes aufrechterhält, vorzeitig unwirksam wird, so daß der Zahn das Perforationsloch verläßt, bevor er den Film im Bildfenster um den erforderlichen Betrag weitergerücla hat. Um solche Transportfehler zu vermeiden, wird in der deutschen Patentschrift 1095 659 vorgeschlagen, eine von den Nockenringen betätigte Blattfeder zu verwenden, welche den Greiferzahn während der Rückwärtsbewegung des Greifers vom Film abgehoben hält und ihn im geeigneten Moment zum Eingriff in ein Perforationsloch freigibt. Die Kraft der Blattfeder ist dabei so gering, daß sie den Greifer während eines Transporthubes nicht aus dein Perforationsloch herauszuziehen vermag, auch dann nicht, wenn sie im Zuge einer Umschaltoperation nach Beginn der Filmtransportbewegung von dem mit ihr zusammenarbeitenden Nockenring vorzeitig freigegeben wird.
  • Diese bekannte Vorrichtung ist sehr empfindlich und arbeitet daher unzuverlässig. Die einander entgegenwirkenden Kräfte, bestehend aus der Rückstellkraft der Blattfeder und dem Haftvermögen des Grei-'erzahnes im Perforationsloch, müssen genau aufeinander abgestimmt sein. Die hierzu notwendigen Justierarbeiten sind sehr schwierig und zeitraubend.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die vorstehend geschilderten Nachteile der bekannten Anordnung zu vermeiden, d. h. eine einfach und robust aufgebaute sowie zuverlässig arbeitende Vorrichtung zum Verhindern von Schaltfehlern bei Laufbildwerfern der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, deren Justage unkritisch ist und welche keine besonderen Bedingungen an den Greifermechanismus stellt.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in einem Laufbildwerfer mit veränderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl der eingangs genannten Art durch Vorsehen einer vom Antrieb des Hubnockens gesteuerten Sperre gelöst, welche beim Umschalten von einer._l Nockenring auf einen andc°en ein Beeinflussen des Greifers durch den anderen Nockenring verhindert, solange der Greiferzahn während einer Längsbewegung in die Filmperforation eingreift. Das Verhindern von Schaltfehlern wird somit nicht wie bei der bekannten Anordnung dem Haftvermögen des Greiferzahnes an der Kante eines Perforationsloches überlassen, sondern ist Sache einer besonderen Sperre, welche zwar das Umschalten des Projektors während eines Schaltschrittes erlaubt, gleichzeitig aber dafür sorgt, daß der ausgewählte Nockenring erst dann wirksam werden kann, wenn der Greifer seinen Schaltschritt vollendet hat.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform des Erfindungsgegenstands besteht darin, daß als Sperre zwischen zwei einander benachbarten Nocken-ringen je eine erhöhte Trennwand angeordnet ist, welche im Bereich eines den Eintritt des Greifers in die Filmperforation während seiner Längsbewegung zulassenden Teilstücks der Nockenringe eine den Durchtritt eines die Nockenringe abtastenden und mit dem Greifer zusammenarbeitenden Stößels gestattende Öffnung aufweist.
  • Die Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind nachstehend an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise geschnitten gezeichnete Gesamtansicht der auf die kleinste Bildfrequenz eingestellten Einrichtung zum Verändern der Laufgeschwindigkeit des Films, F i g. 2 Teile der in F i g. 1 gezeigten Einrichtung in einer Draufsicht, F i g. 3 ein vereinfacht dargestelltes Arbeitsdiagramm des Filmgreifers für verschiedene Bildfrequenzen.
  • Der Antriebsmotor 1 des Laufbildwerfers trägt auf seinem Wellenstumpf 2 eine Riemenscheibe 3. Mit dieser fluchtend ist an der Blendenwelle 4 des Geräts eine zweite Riemenscheibe 5 befestigt. Ein die beiden Scheiben miteinander verbindender Keilriemen ist mit 6 bezeichnet. Die Drehzahl des Motors 1 und der Durchmesser der Scheiben 3 und 5 sind so aufeinander abgestimmt, daß die Welle 4 mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit, beispielsweise mit 18 Touren pro Sekunde, umläuft. Die Blendenwelle 4 ist in einer querstehenden Wand 7 des Gerätegehäuses drehbar gelagert. Drehfest verbunden mit der Welle ist eine Umlaufblende 8, welche den Bildwurfstrahlengang jeweils dann unterbricht, wenn der Film 9 um ein Bild weiterrückt.
  • Den schrittweisen Transport des Films 9 bewirkt ein als einarmiger Hebel ausgebildeter Greifer 10, welcher an der Wand 7 auf einem Zapfen 11 parallel zur Filmebene sowie rechtwinklig zu dieser beweglich gelagert ist. Der Greifer 10 liegt unter dem Einfluß einer nicht gezeigten Feder kraftschlüssig an einem auf der Blendenwelle 4 sitzenden und mit dieser umlaufenden Hubnocken 12 an. Bei jeder Umdrehung des Nockens bewegt sich der Greifer in der Filmtransportrichtung einmal hin und her. Da die Blendenwelle 4 mit 18 U/sec umläuft, wird demnach auch der Greifer mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von 18 vollständigen Hüben pro Sekunde bewegt.
  • Die Einrichtung, die dazu dient, =dem Greifer eine hin.- und hergehende Bewegung rechtwinklig zur Filmebene zu erteilen, um damit den Zahn 10a des Greifers in und außer Eingriff mit der Perforation des Films 9 zu bringen, umfaßt im Ausführungsbeispiel insgesamt drei axial wirkende sowie umschaltbare Nockenringe 13, 14 und 15. Von diesen ist der Nokkenring 13 fest mit dem auf der Blendenwelle 4 befindlichen Hubnocken 12 verbunden oder einstückig mit diesem ausgebildet. Die Steuerfläche des Nockenrings 13, an welcher der Greifer 10 mit einem Vorsprung 16 unter dem Einfluß einer Zugfeder 17 anliegt, setzt sich zusammen aus einem ebenen Teilstück 18 und einem Kurvenstück 19. Gelangt der Vorsprung 16 in den Bereich des Teilstücks 18, so dringt der Greiferzahn 10 a unter dem Einfiuß der Feder 17 in das ihm gegenüberliegende Perforationsloch des Films ein und nimmt diesen bei der anschließenden, vom Hubnocken 12 gesteuerten Längsbewegung des Greifers mit. Am Ende des Schaltschritts sorgt das Kurvenstück 19 dafür, daß der Greiferzahn aus der Filmperforation ausgehoben wird und während der rückläufigen Greiferlängsbewegung unwirksam bleibt. Da der Nockenring 13 mit der gleichen Geschwindigkeit umläuft wie der Hubnocken 12, führt der Greifer bei jeder Umdrehung der Blendenwelle 4 und damit bei jeder Längsbewegung in der Filmtransportrichtung auch eine hin- und hergehende Bewegung rechtwinklig zur Filmebene aus. Dies bedeutet, daß der Film 9 bei jeder Umdrehung der Blendenwelle 4 um eine Bildhöhe weitergezogen, also mit einer Geschwindigkeit von 18 Bildern pro Sekunde transportiert wird.
  • Drehfest verbunden mit der Blendenwelle 4 ist ein Ritzel 20, welches ein Zahnrad 21 antreibt. Dieses ist an der Querwand 7 des Geräts auf einem Zapfen 22 drehbar gelagert. Eine Feder 23 drückt das Zahnrad gegen eine auf das freie Ende des Lagerzapfens 22 aufgeschraubte Mutter 24, die durch eine Kontermutter 25 gesichert ist.
  • Das Zahnrad 21 dient als Träger der bereits erwähnten Nockenringe 14 und 15. Diese sind an der der Wand 7 und dem Greifer 10 zugekehrten Fläche des Zahnrads ausgebildet und konzentrisch zueinander und zur Drehachse des Rades angeordnet. Der äußere Nockenring 14 besteht aus einem erhöhten. planen Ringsegment 26, das eine Winkelstrecke von etwa 300° auf dem Zahnrad einnimmt. Anfang und Ende dieses Segments sind mit schräg abfallenden Rampen 27 bzw. 28 versehen. Ein zwischen diesen Rampen liegendes ebenes Teilstück 29 des Nockenrings geht stufenlos in eine Planfläche 30 über, an deren Außenumfang die Verzahnung 31 des Rads ausgebildet ist.
  • Der innere Nockenring 15 umfaßt zwei erhöhte, einander diametral gegenüberliegende Ringsegmente 32 und 33, welche einen Winkelbereich von je etwa 110° auf dem Zahnrad 21 einnehmen. Die beiden Ringsegmente enden in je zwei schräg abfallenden Rampen 34, 35 bzw. 36, 37. Die von den Ringsegmenten und ihren Rampen freigelassenen ebenen Teilstücke des Nockenrings 15 sind mit 38 und 39 bezeichnet. Das Teilstück 39 hat dabei die gleiche Ausdehnung und dieselbe Winkellage auf dem Zahnrad 21 wie das zum Nockenring 14 gehörende Teilstück 29. Außerdem gehen, wie aus F i g. 2 ersichtlich, die beiden Teilstücke 29 und 39 stufenlos ineinander über.
  • Zum übertragen des Steuereinflusses der Nockenringe 14 und 15 auf den Greifer dient ein Stößel 40. der in einer einen Schlitz 41 der Wand 7 durchdringenden Hülse 42 axial verschiebbar geführt ist. Diese Hülse sitzt auf einem einarmigen Hebel 43, der zusammen mit einer Schalthandhabe 44 auf einer gerätefesten Achse 45 gelagert ist. Hebel 43 und Handhabe 44 sind durch eine Feder 46 miteinander verbunden. deren beide Schenkel 47 und 48 zwei abgebogene Lappen 49 und 50, von denen der eine zum Hebel 43 und der andere zur Handhabe 44 gehört, zangenartig umschließen. Zum Einstellen der gewünschten Bildfrequenz trägt die Schalthandhabe 44 eine Marke 51. die mit drei gerätefesten Marken 53, 54 und 55 zu- sammenarbeitet. Diesen Festmarken ist je eine an der Schalthandhabe befindliche Aussparung 56 bzw. 57 bzw. 58 zugeordnet, in die eine Rastfeder 59 eingreift.
  • Um sicherzustellen, daß beim Umschalten von einem Nockenring auf einen anderen keine Bildschaltfehler des Greifers auftreten können, ist eine Sperre vorgesehen, welche unabhängig vom Zeitpunkt des Umschaltens dafür sorgt, daß der der neu eingestellten Bildfrequenz zugeordnete Nockenring den Greifer erst dann zu beeinflussen vermag, wenn dieser unter dem Einfluß- des zuvor eingestellten Nockenrings einen Schaltschritt vollendet hat. Diese Sperre besteht im Ausführungsbeispiel aus zwei erhöhten ringförmigen Trennwänden 60 und 61 am Zahnrad 21, von denen die Trennwand 60 zwischen der Planfläche 30 des Zahnrads und dem Nockenring 14, die Trennwand 61 dagegen zwischen den Nockenringen 14 und 15 angeordnet ist. Die beiden Trennwände weisen im Bereich der Nockenringteilstücke 29 und 39 je eine öffnung 62 bzw. 63 auf, die dem Stößel 40 den 1Tbergang von einem zum anderen Nockenweg ermöglichen.
  • Die Arbeits- und Bedienungsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt: Weist die Marke 51 der Schalthandhabe 44 auf die Festmarke 53, so ist das Gerät auf die höchste Bildfrequenz, nämlich auf 18 Bilder pro Sekunde, eingestellt. Der Stößel 40 liegt dabei im Bereich der Planfläche 30, welche wirkungsmäßig neutral, d. h. auf die Greiferbewegung ohne Einfluß ist. Der Ein- und Austritt des Greiferzahnes 10a wird daher ausschließlich von dem auf der Blendenwelle 4 sitzenden Nockenring 13 gesteuert, an dem sich der Greifer 10 mit seinem Vorsprung 16 unter dem Einfluß der Zugfeder 17 abstützt. Die Bewegungen des Greiferzahnes verlaufen in dem in der Kennlinie A nach F i g. 3 dargestellten Rhythmus. Wie sich aus dieser Kennlinie ergibt, geht jeder, vom Hubnocken 12 bewirkten Längsbewegung L des Greifers eine vom Teilstück 18 des Nockenrings 13 gesteuerte Einstichbewegung E des Greiferzahnes 10a voraus. Auf diese Weise ergeben sich pro Sekunde 18 wirksame Filmtransporthübe, von denen in der Kennlinie A insgesamt sechs angedeutet und mit a bis f bezeichnet sind.
  • Das die Nockenringe 14 und 15 tragende Zahnrad 21 ist zur Blendenwelle 4 im Verhältnis 1: 6 untersetzt. Dies bedeutet, daß bei 18 U/sec der Blendenwelle 4 das Zahnrad 21 im gleichen Zeitraum nur drei Umdrehungen macht.
  • Soll das Gerät mit der niedrigsten Bildfrequenz betrieben werden, so wird hierzu die Schalthandhabe 44 durch Drehen im Uhrzeigersinn in die in F i g. 2 dargestellte Einstellage verbracht, in welcher ihre Marke 51 auf die Festmarke 54 ausgerichtet ist. Geschieht dieses Umschalten zufälligerweise gerade dann, wenn die in der Trennwand 60 ausgebildete Öffnung 62 bei laufendem oder stehendem Gerät dem Stößel 40 gegenüberliegt, so kann dieser ungehindert von der Planfläche 30 des Zahnrads 21 in den Bereich des Nockenrings 14 überwechseln. Anders verhält es sich, wenn umgeschaltet wird, solange sich öffnung 62 und Stößel 40 nicht gegenüberstehen. In diesem Falle stützt sich der Stößel 40 beim Schwenken der Schalthandhabe 44 zunächst an der Außenseite der als Sperre wirkenden Trennwand 60 ab. Die federnde Verbindung zwischen Hebel 43 und Schalthandhabe 44 ermöglicht es, letztere zu verstellen, auch wenn der Hebel 43 infolge Anliegens des Stößels 40 an der Trennwand 60 dieser Verstellbewegung nicht folgen kann. Die in die Aussparung 57 einfallende Rastfeder 59 hält dabei die Schalthandhabe 44 in der in F i g. 2 dargestellten Einstellage gegen die Wirkung der ausgelenkten Feder 46 fest. Erreicht die in der Trennwand 60 ausgebildete öffnung 62 beim Drehen des Zahnrads 21 den Stößel 40, so entspannt sich die Feder 46 und bewegt den Stößel in den Bereich des zum Nockenring 14 gehörenden Teilstücks 29. Dieses Teilstück ist lagenmäßig dem Teilstück 18 des Nockenrings 13 zugeordnet und läßt ebenso wie dieses den Eintritt des Greifers in die Filmperforation zu. Der Bildfrequenzwechsel, d. h. der übertritt des Stößels 40 von der Planfläche 30 des Zahnrads 21 auf das Nockenringteilstück 29 erfolgt daher zu einem Zeitpunkt, in welchem sich der Greiferzahn 10 a, gesteuert durch das Teilstück 18 des Nockenrings 13, in die Filmperforation eingreift und den Film transportiert. Wesentlich ist dabei, daß der axiale Abstand zwischen der Steuerfläche des Nockenringteilstücks 18 einerseits und der Planfläche 30 sowie den Steuerflächen der Nockenringteilstücke 29 und 39 andererseits etwas größer ist als die Länge des Stößels 40 (F i g. 1). Dadurch kann die Greiferfeder 17 den Stößel 40 nicht an die Planfläche 30 des Zahnrads 21 oder an die Nockenringteilstücke 29, 39 anlegen. Vielmehr stützt sich der Greifer mit seinem Vorsprung 1.6 am Teilstück 18 des Nockenrings 13 ab. Dies bedeutet, daß der Stößel 40 während des Umschaltens von der Kraft der den Greifer 10 in axialer Richtung beeinflussenden Feder entlastet ist, so daß er reibungslos in eine andere Einstellage überwechseln kann.
  • Das Zahnrad 21 dreht sich in Richtung des in F i g. 2 eingezeichneten Pfeils 65. Dies hat zur Folge, daß der Stößel zunächst von der Rampe 27 erfaßt und gegen die Kraft der den Greifer 10 beeinflussenden Feder 17 in der Hülse 42 verschoben wird. Dabei entfernt der Stößel 40 den Greiferzahn 10 a aus der Filmperforation. Dies geschieht, wenn der Greifer seinen wirksamen Filmschaltschritt gerade beendet hat. Anschließend gleitet der Stößel 40 auf dem planen Ring segment 26 der Ringzone 14. Dieses Ringsegment hält den Greiferzahn 10a weiterhin außer Eingriff mit der Filmperforation und macht das Teilstück 18 des Nockenrings 13 für eine bestimmte Zeitdauer unwirksam. Wie ein Vergleich der Kennlinie A mit der Kennlinie B in F i g. 3 zeigt, gestattet das Teilstück 29 des Nockenrings 14 den Eintritt des Greiferzahnes 1.0 a in die Filmperforation beim Schalthub a, während das Ringsegment 26 bei den Schalthüben b bis f den Greifer aus der Filmperforation heraushält. Dies bedeutet, @daß der Film nur bei jeder sechsten Umdrehung der Blendenwelle 4 um eine Bildhöhe herabgezogen wird. Bei einer Drehzahl von 18 U/sec der Blendenwelle ergibt sich somit ein Fortschalten des Films mit drei Bildern pro Sekunde.
  • Wird die Schalthandhabe 44 so gedreht, daß ihre Marke 51 der Festmarke 55 gegenübersteht, so wandert der Stößel 40 bei Erreichen der in der Trennwand 61 ausgebildeten öflnung 63 in den Bereich des zum Nockenring 15 gehörenden Teilstücks 39. Die von diesem Nockenring bewirkte Greifersteuerung erfolgt nach der Kennlinie C in F i g. 3. Die Ringsegmente 32 und 33 verhindern den Einstich des Greiferzahnes in die Filmperforation während der Greiferhübe b, c und e, f, während die Teilstücke 38 und 39 des Nokkenrings ein Fortschalten des Films bei den Greiferhüben a und d zulassen. Es erfolgt somit auf jeweils drei Längsbewegungen des Greifers in Filmtransportrichtung eine Bewegung rechtwinklig zur Filmebene. was einer Bildfrequenz von 6 Bildern pro Sekunde entspricht.
  • Bei allen drei erwähnten Filmgeschwindigkeiten bleiben die Frequenz der Unterbrechung des Lichtstrahles durch die Umlaufblende 8 und infolgedessen auch der Flimmerfaktor und der Helligkeitsgrad des projizierten Bildes konstant.
  • Das Umschalten des Geräts von einer Bildfrequenz auf eine andere kann, wie bereits erwähnt, sowohl bei stehendem als auch bei laufendem Antriebsmotor 1 erfolgen. Die Trennwände 60 und 61 gewährleisten dabei, daß der mit der Schalthandhabe 44 vorgewählten Bildfrequenz zugeordnete Nockenring immer erst dann zur Wirkung kommt, wenn ein bestimmter, von dem zuvor eingestellten Nockenring gesteuerter Schaltschritt des Greifers beendet ist. Ohne die Trennwände 60 und 61 könnte es beispielsweise vorkommen, daß bei einem Wechsel der Bildfrequenz von 3 auf 18 Bilder der Stößel 40 das den Greiferzahn 10 a außer Eingriff mit der Filmperforation haltende Ringsegment 26 des Nockenrings 14 gerade dann verläßt und auf die Planfläche 30 des Zahnrads 21 überwechselt, wenn während einer Längsbewegung des Greifers in Filmtransportrichtung das Teilstück 18 des Nockenrings 13 dem Greifervorsprung 16 gegenübersteht. Dies hätte zur Folge, daß sich der Greifer unter dem Einfluß der Feder 17 an das Teilstück 18 anlegt und der Greiferzahn 10a zwischen zwei Perforationslöchern in den Film einsticht und diesen beschädigt.
  • Wenngleich in der vorstehenden Beschreibung bestimmte Projektionsgeschwindigkeiten erwähnt worden sind, versteht es sich, daß sowohl eine größere oder geringere Zahl verschiedener Filmgeschwindigkeiten als auch andere Filmgeschwindigkeiten vorgesehen werden könnten, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Laufbildwerfer mit veränderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl, dessen Greifer unter dem Einfluß eines Hubnockens mit konstanter Frequenz eine periodische, hin- und hergehende Längsbewegung in der Filmtransportrichtung ausführt, während weitere, synchron mit der Blendenwelle umlaufende Nockenringe den Greifer bei jeder Längsbewegung derart beeinflussen, daß er entweder eine Bewegung rechtwinklig zur Filmebene zum Eingriff in die Filmperforation ausführt, oder eine solche Bewegung unterläßt, wobei die Nockenringe umschaltbar sind, um von einer Reihe von Greiferlängsbewegungen eine wahlweise Anzahl mit einer Bewegung des Greifers rechtwinklig zur Filmebene zu vereinigen, gekennzeichnet d u r c h eine vom Antrieb (4) des Hubnockens (12) gesteuerte Sperre, welche beim Umschalten von einem Nockenring auf einen anderen ein Beeinflussen des Greifers (10) durch den anderen Nockenring verhindert, solange der Greiferzahn (10a) während einer Längsbewegung in die Filmperforation eingreift.
  2. 2. Laufbildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperre zwischen zwei einander benachbarten Nockenringen (13, 14; 14, 15) je eine erhöhte Trennwand (60 bzw. 61) angeordnet ist, welche im Bereich eines den Eintritt des Greifers (10) in die Filmperforation während seiner Längsbewegung zulassenden Teilstücke (29, 39) der Nockenringe (14, 15) eine öffnung (62 bzw. 63) aufweist, die den Durchtritt eines die Nockenringe abtastenden und mit dem Greifer zusammenarbeitenden, schaltbaren Stößel (40) gestattet.
  3. 3. Laufbildwerfer nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen synchron mit der Blendenwelle (4) umlaufenden Steuerteil (13), welcher den Stößel (40) von den mit den Öffnungen (62, 63) in den Trennwänden (60, 61) korrespondierenden Teilstücken (29, 39) der Nockenringe (14 bzw. 15) abgehoben hält.
  4. 4. Laufbildwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerteil der der höchsten Bildfrequenz zugeordnete Nockenring (13) dient, welcher auf der Blendenwelle (4) sitzt, während sich die übrigen Nockenringe (14, 15) zusammen mit den Trennwänden (60, 61) auf einem von der Blendenwelle (4) angetriebenen Träger (21) befinden, und daß der axiale Abstand zwischen dem den Eingriff des Greifers (10) in die Filmperforation während einer Längsbewegung zulassenden Teilstück (18) des auf der Blendenwelle sitzenden Nockenrings und den mit den Öffnungen (62, 63) in den Trennwänden korrespondierenden Teilstücken (29, 39) der übrigen Nockenringe die Länge des mit dem Greifer zusammenarbeitenden Stößels (40) übersteigt.
  5. 5. Laufbildwerfer nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (40) mit einer ihn betätigenden Schalthandhabe (44) federnd verbunden ist.
  6. 6. Laufbildwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (40) an einem Hebel (43) axial verschiebbar geführt ist, an dem eine mit der Schalthandhabe (44) verbundene Schleppfeder (46) angreift.
  7. 7. Laufbildwerfer nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine Rastvorrichtung (56 bis 59), welche die Schalthandhabe (44) in ausgewählten, vorzugspeise markierten Einstellagen sichert. B. Laufbildwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Blendenwelle (4) angetriebene Träger (21) mit den auf ihm befindlichen Nockenringen (14, 15) und Trennwänden (60, 61) einstöckig ausgebildet ist.
DEB88433A 1966-08-11 1966-08-11 Laufbildwerfer mit veraenderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl Withdrawn DE1244567B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB88433A DE1244567B (de) 1966-08-11 1966-08-11 Laufbildwerfer mit veraenderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl
US657907A US3536389A (en) 1966-08-11 1967-08-02 Motion picture projector with frame frequency control
JP42051000A JPS4936014B1 (de) 1966-08-11 1967-08-10

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB88433A DE1244567B (de) 1966-08-11 1966-08-11 Laufbildwerfer mit veraenderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1244567B true DE1244567B (de) 1967-07-13

Family

ID=6984292

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB88433A Withdrawn DE1244567B (de) 1966-08-11 1966-08-11 Laufbildwerfer mit veraenderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3536389A (de)
JP (1) JPS4936014B1 (de)
DE (1) DE1244567B (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3984181A (en) * 1972-03-08 1976-10-05 Karl Vockenhuber Recording- or reproducing apparatus
IT979158B (it) * 1973-02-15 1974-09-30 Bencini Spa Dispositivo semplificato rallenta tore ferma fotogramma per cine proiettori senza rulli dentati trascinatori della pellicola
US3870407A (en) * 1973-06-30 1975-03-11 Nippon Kogaku Kk Film speed change-over device in a motion picture projector
US3897142A (en) * 1974-06-13 1975-07-29 Dejur Amsco Corp Motion picture projector with step motion projection
JPS528625U (de) * 1975-07-07 1977-01-21
DE2601503A1 (de) * 1976-01-16 1977-07-21 Bosch Gmbh Robert Greiferschaltwerk fuer filmprojektoren
US4145127A (en) * 1977-03-23 1979-03-20 Gaf Corporation Film transport and control mechanism for motion picture projectors
JP7480778B2 (ja) 2020-03-31 2024-05-10 東レ株式会社 羽毛分離システム並びに羽毛分離方法およびリサイクル羽毛の製造方法

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH277344A (fr) * 1949-03-23 1951-08-31 Paillard Sa Mécanisme d'entraînement intermittent pour film cinématographique comprenant une griffe articulée sur un levier oscillant.
FR1125536A (fr) * 1955-04-28 1956-10-31 Emel Ets Dispositif obturateur pour appareil de projection cinématographique
US3402007A (en) * 1955-06-15 1968-09-17 Eastman Kodak Co Film feeding mechanism
US3181174A (en) * 1961-07-21 1965-04-27 Optische Ind De Oude Delft Nv Variable intermittent film advancing means
US3261654A (en) * 1964-06-02 1966-07-19 Eastman Kodak Co Film feeding mechanism

Also Published As

Publication number Publication date
US3536389A (en) 1970-10-27
JPS4936014B1 (de) 1974-09-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1244567B (de) Laufbildwerfer mit veraenderbarer Bildfrequenz bei gleichbleibender Blendendrehzahl
DE1294183B (de) Filmtransportmechanismus fuer eine Filmkamera
DE7114139U (de) Adapter fuer dia-projektoren
DE1186326B (de) Laufbildprojektor
DE1146748B (de) Anordnung zum schnellen Fortschalten kinematographischer Filme
DE970410C (de) Umlaufverschluss fuer Filmbildwerfer
DE2166633B2 (de) Streifen-Antriebsvorrichtung mit umkehrbarer Transportrichtung
DE1123200B (de) Filmvorfuehrapparat
DE2453698C3 (de) Verschlußauslöseeinrichtung für eine Einzelbildkamera mit automatischem Filmtransport
DE569904C (de) Kinematographischer Wiedergabe-Apparat
DE2460678C3 (de) Vorrichtung zur Verlängerung der Belichtungszeit für eine Filmkamera
DE1062107B (de) Zeiteinstellvorrichtung fuer fotografische Kameras mit Schlitzverschluss
DE537661C (de) Einrichtung zum absatzweisen Schalten von Filmen
DE746553C (de) UEberblendungseinrichtung fuer Doppelprojektoren o. dgl.
DE333140C (de) Kinematograph mit mehrreihigem, am Bildfenster quer verschiebbarem Bildband
DE1622819C2 (de) Kinematographischer Projektor
DE2350255B2 (de) Filmtransporteinrichtung für Filmprojektoren
DE1805721C3 (de) Vorrichtung zur Verstellung des Transportvorschubes eines Getriebes für ein Mikrofilmaufnahmegerät
DE821599C (de) Kinematographischer Aufnahme- und Projektionsapparat mit stetigem Filmbandantrieb
DE245862C (de)
DE265873C (de)
DE442687C (de) Steuerung fuer den Verschluss kinematographischer Aufnahmeapparate
DE1952267C3 (de) Wiedergabegerät für Laufbildfilm
DE2132733A1 (de) Filmantriebsmechanismus fuer schmalfilmprojektoren
DE2429542A1 (de) Vorrichtung zum umschalten der filmgeschwindigkeit in einem filmprojektor

Legal Events

Date Code Title Description
E771 Valid patent as to the heymanns-index 1977, willingness to grant licences
8339 Ceased/non-payment of the annual fee