DE2458173A1 - Mit einem flexiblen rohr verbindbarer nippel und verfahren zum verbinden eines flexiblen rohres mit dem nippel - Google Patents
Mit einem flexiblen rohr verbindbarer nippel und verfahren zum verbinden eines flexiblen rohres mit dem nippelInfo
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- DE2458173A1 DE2458173A1 DE19742458173 DE2458173A DE2458173A1 DE 2458173 A1 DE2458173 A1 DE 2458173A1 DE 19742458173 DE19742458173 DE 19742458173 DE 2458173 A DE2458173 A DE 2458173A DE 2458173 A1 DE2458173 A1 DE 2458173A1
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
- F16L37/02—Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained only by friction of the parts being joined
- F16L37/04—Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained only by friction of the parts being joined with an elastic outer part pressing against an inner part by reason of its elasticity
- F16L37/05—Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained only by friction of the parts being joined with an elastic outer part pressing against an inner part by reason of its elasticity tightened by the pressure of a mechanical organ
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Description
- Mit einem flexiblen Rohr verbindbarer Nippel und Verfahren zum Verbinden eines flexiblen Rohres mit dem Nippel Die vorliegende Erfindung betrifft einen mit einem flexiblen Rohr verbindbaren Nippel sowie ein Verfahren zum Verbinden eines Rohres mit diesem Nippel.
- Die Verbindung zwischen einem Nippel und einem flexiblen Rohr muß in erster Linie dicht sein, in zweiter Linie billig, in dritter Linie einfach und narrensicher zum Montieren sein und, eine Eigenschaft, die insbesondere bei dynamischer Beanspruchung sehr wichtig ist, eine Relativbewegung zwischen dem im Nippel fixierten Rohr und dem Nippel schadlos zulassen. So darf beispielsweise ein Ausschwenken der verbundenen Teile um deren Längsachse die Verbindung weder lockern noch so beeinflussen, daß sie undicht wird.
- Die bekannten Verbindungen der oben erwähnten art werden diesen Forderungen nur unuollkonunen gerecht.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt daher die Verbesserung der bekannten Nippel, welche zum Verbinden mit einem flexiblen Rohr vorgesehen sind.
- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch einen Nippel, der gekennzeichnet ist durch einen Nippel teil, einen rohrförmigen Stutzen zur Aufnahme des Rohres und eine Hülse zum Aufschieben auf das Rohr und Festklemmen des Rohres zwischen Stutzen und Hülse, wobei der Stutzen im Bereich seines freien Endes eine Verdickung und die Hülse auf einem Teil ihrer Länge eine innere Ausnehmung aufweist.
- Ein bevorzugtes, besonders zweckmäßiges Verfahren zum Verbinden eines flexiblen Rohres ider Schlauches mit einem solchen Nippel ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß man die Hülse mit ihrem Ende kleineren Innendurchmessers voran und anschließend des flexible Rohr über den Stutzen schiebt und hierauf die Hülse über das Rohr gegen die Verdickung schiebt, derart, daß die innere Ausnehmung der Hülse in den Bereich der Verdickung des Nippels gelangt und ein Zug vom Nippel weg auf das Rohr die Verbindung verstärkt.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschließend anhand der Zeichnung erläutert.
- Es zeigen: Fig. 1 eine aussinandergezogene Darstellung eines Nippelteiles mit zugehörender Hülse und eines anzuschließenden flexiblen Rohres oder Schlauches; Fig. 2 die Teile gemäß Big, 1 in montierter Darstellung, teilweise geschnitten.
- In den Fig. 1 und 2 ist ein Schlauchnippel 1 mit einem Nippelteil 3 und einer von diesem gelösten Hülse 5 ersichtlich. Ein Rohr oder Schlauch 7 soll mit dem Nippelill verbunden werden. Der Nippelteil 3 weist einen Stutzen 9 auf, an dessen freiem Ende eine Ve#rdickung 11 vorgesehen ist. Das freie Ende des Stutzens 9 läuft in ein konisches Stutzenende 13 zusammen, während der Mittelteil 15 des Stutzens 9 zylindrisch ist.
- Die Hülse 5 ist innen zylindrisch. Sie weist ungefähr auf einer Länge von 20 bis 35% eine zylindrische - es kann auch eine konische sein Ausnehmung 17 auf. Das Verhältnis der Hülsenlänge zum Außendurchmesser der Hülse beträgt vorzugsweise ungefähr 1 zu 1.
- Beim Herstellen der Verbindung zwischen dem Nippel 1 und dem Schlauch 7, der beispielsweise ein Gummischlauch oder ein Kunststoffschlauch ist, wird zuerst die Hülse 5 so über den Stutzen 9 geschoben, daß bei eingeschobener Hülse die Hülsenausnehmung 17 der Verdickung 11 des Stutzens 9 zugekehrt ist. Hierauf wird der Schlauch 7 über das konische Stutzenende 13 und die Verdickung 11 sowie auf einer gewissen Länge über den zylindrischen Mittelteil 15 des Stutzens 9 geschoben. Anschließend zieht man die Hülse 5 soweit gegen die Verdickung 11, bis die Hülse 5 den Schlauch 7 in der in Fig. 2 ersichtlichen Weise an der steilen Flanke der Verdickung 11 aufpreßt. Die Montage ist nun bereits beendet. Wird auf den Schlauch 7 ein vom Nippelteil 3 weggerichteter Zug ausgeübt, so wird dadurch die Hülse 5 noch fester auf die Verdickung 11 gezogen und die Verbindung zwischen dem Nippelteil 3 und dem Schlauch 7 wird besser.
- Wird der Schlauch 7 gegen den Nippelteil 3 geschoben, so kann nichts passieren, da der Schlauch 7 am zylindrischen Mittelteil 15 derart aufliegt, daß auch bei Unterdruck im System von außen keine Luft in den Schlauch 7 einströmen kann.
- Die Flächen der steilen Flanke der Verdickung 11 und der Ausnehmung 17 können gerauht, ja sogar gewellt sein. Auch gegen dynamische Belastungen, also beispielsweise ein Hin- und Herbewegen des Schlauches quer zur Längsachse sowie ein Stoßen des Schlauches gegen den Nippel hin und ein Ziehen vom Nippel weg während dieser Querbewegung, kann die Verbindung zwischen dem Nippel 1 und dem Schlauch 7 nicht lockern, da die entsprechende Länge der Hülse 5 in jedem Falle den Schlauch 7 auf einer genügend großen Haftfläche auf dem Stutzen 9 belastet.
- Die vorliegende Verbindung ist nicht nur billig in der Herstellung, da sie aus Automatendrehteilen, Preßteilen aus Stahl, anderem Metall und/oder Plastik bestehen kann, sondern auch äußerst einfach und narrensicher in der Montage sowie selbstanziehend, mit anderen Worten, einfach, billig und sicher.
Claims (5)
- Patentansprüchern W Mit einem flexiblen Rohr verbindbarer Nippel, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h einen Nippelteil (3) mit einem rohrförmigen Stutzen (9) zur Aufnahme des Rohres (7) und eine Hülse (5) zum Aufschieben auf das Rohr (7) und Festklammern des Rohres (7) zwischen Stutzen (9) und Hülse (5);, wobei der Stutzen (5) im Bereich seines freien Endes eine Verdickung (11) und die Hülse (5) auf einem Teil ihrer Länge eine innere Ausnehmung (17) aufweist.
- 2. Verfahren zum Verbinden eines Rohres mit dem Nippel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß man die Hülse (5) mit ihrem Ende kleineren Innendurchmessers voran und anschließend das flexible Rohr (7) über den Stutzen (9) schiebt und hierauf die Hülse (5) über das Rohr (7) gegen die Verdickung (11) schiebt, derart, daß die innere Ausnehmung (17) der Hülse (5) in den Bereich der Verdickung (11) des Nippels gelangt und ein Zug vom Nippel (1) weg auf das Rohr (7) die Verbindung verstärkt.
- 3. Nippel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Durchmesser/Längenverhältnis der Hülse (5) wenigstens annähernd 1 : 1 beträgt.
- 4. Nippel nach Anspruch 1 oder 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Hülse (5) eine zylindrisele Bohrung und eine zylindrische oder konische Ausnehmung (17) aufweist, deren Lage vorzugsweise ungefähr 20 - 35% der Hülsenlänge beträgt.
- 5. Nippel nach Anspruch 1, 3 oder 4, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verdickung (11) vom Stutzenende her flacher konisch (13) zunimmt und dann wesentlich steiler abfällt, wobei vorzugsweise der kleinste Außendurchmesser am Ende des Stutzens (9) ungefähr gleich dem Durchmesser des Stutzens (9) ist, auf den die Verdickung (11) gegen den Nippelteil (3) hin abfällt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1106374A CH580778A5 (de) | 1974-08-13 | 1974-08-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2458173A1 true DE2458173A1 (de) | 1976-02-26 |
| DE2458173B2 DE2458173B2 (de) | 1978-01-26 |
| DE2458173C3 DE2458173C3 (de) | 1978-09-21 |
Family
ID=4369685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742458173 Expired DE2458173C3 (de) | 1974-08-13 | 1974-12-09 | Schlauchkupplung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH580778A5 (de) |
| DE (1) | DE2458173C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE417005B (sv) * | 1979-05-08 | 1981-02-16 | Ekman K R | Anordning for att medelst en hylsa lasa ett elastiskt ror till en nippel eller motsvarande |
-
1974
- 1974-08-13 CH CH1106374A patent/CH580778A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-12-09 DE DE19742458173 patent/DE2458173C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2458173C3 (de) | 1978-09-21 |
| CH580778A5 (de) | 1976-10-15 |
| DE2458173B2 (de) | 1978-01-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HANS OETIKER AG MASCHINEN- UND APPARATEFABRIK, HOR |