DE2456265A1 - Filtereinrichtung fuer fluidtriebe - Google Patents
Filtereinrichtung fuer fluidtriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B21/00—Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
- F15B21/04—Special measures taken in connection with the properties of the fluid
- F15B21/041—Removal or measurement of solid or liquid contamination, e.g. filtering
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Description
Firma Eglinski KG., Gerätetechnik, 59 Siegen, Fludersbach 130
Filtereinrichtung für Fluidtriebe
Bei hydrostatischen Antrieben sind Pumpen, Motoren, Steuer- und Regelorgane und die Zusatzeinrichtungen wie
Filter, Speicher, Tanks usw. in offenen oder geschlossenen Kreisläufen geschaltet. Die übliche Bauweise sieht vor, daß
die Steuerventile am Energieerzeugungs- bzw. Steueraggregat montiert sind und über den baulichen Gegebenheiten entsprechend
lange Arbeitsleitungen mit dem Arbeitsmotor, z.B. einem doppeltwirkenden Zylinder oder einem Drehkolbenmotor, verbunden
sind. Die Filterung des vom Arbeitsmotor abströmenden Mediums erfolgt - in Strömungsrichtung des Mediums gesehen hinter
dem Steuerventil.
Diese bekannte Bauweise hydrostatischer Antriebe weist den Nachteil auf, daß lediglich die im Arbeitsmedium vorhandenen
Verunreinigungen wie im Motor entstehender Abrieb und in diesem sowie den Versehraubungen vorhandene Fertigungsüberreste ausgefiltert
werden, die mit dem vom Motor abströmenden Arbeitsmedium bis zum Filter gelangen, übersteigt das Rohrvolumen der
Arbeitsleitungen das Volumen des in den Motor ein- bzw. aus diesem abströmenden Arbeitsmediums, findet keine Filterung mehr statt,
und es besteht die Gefahr, daß die Verunreinigungen die Kolben- und Stangendichtungen des Motors zerstören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei hydro-
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statischen Antrieben eine vollkommene Filterung des vom Hydromotor
abströmenden Arbeitsmediums zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im wesentlichen durch
eine Piltereinrichtung für Pluidtriebe, insbesondere doppeltwirkende Fluidmotoren, gelöst mit einem Filter, das
im unmittelbaren Bereich des Fluidmotors angeordnet ist, einer Filterzuleitung, die über je eine Arbeitsleitung und ein
Wechselventil an die beiden Arbeitsräume des doppeltwirkenden Zylinders angeschlossen ist, wobei die Wechselventile gegensinnig
arbeiten und über eine Verbindungsleitung mit einem Wegeventil verbunden sind, und einer Filterableitung, die über
je eine Anschlußleitung und ein Rückschlagventil an die Verbindungsleitungen zwischen Wegeventil und den beiden Wechselventilen
angeschlossen ist, wobei die Rückschlagventile gegensinnig arbeiten.
Einem weiteren Merkmal der Erfindung zufolge ist die Filtereinrichtung
am Fluidmotor angebracht und zwischen Arbeitsleitung und Anschlußleitung ist eine Bypassleitung für das
Filter mit einem Überströmventil angeordnet.
Zusätzlich sieht die Erfindung ein zwischen Arbeitsleitung und Anschlußleitung geschaltetes Differenzdruck-Meßgerät
zur Verschmutzungsanzeige vor.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Filter-Steuerschaltung
mit Wechselventilen, Rückschlagventilen , Bypasäeitung mit Rückschlagventil sowie Differenzdruck-Meßgerät
in einem Schaltblock angeordnet, der vorzugsweise als Filterkopf ausgebildet ist.
Die erfindungsgemäße Filtereinrichtung ermöglicht eine einwandfreie
Filterung des Arlaeitsmediums für hydrostatische und pneumatische
Antriebe mit einem einzigen Niederdruckfilter.Ein weiterer
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Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Filter-Steuerschaltung
in Kompaktbauweise in einem Schaltblock angeordnet ist, der im Filterkopf oder separat im Fluid kreislauf
eingebaut sein kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels zu entnehmen. Es zeigen
Fig. 1 die schematische Darstellung des Kreislaufes eines
hydrostatischen Antriebs mit der erfindungsgemäßeri Filtereinrichtung, während
Fig. 2 die Ansicht des an einem Arbeitsmotor angebrachten erfindungsgemäßen Filters veranschaulicht.
Der Kreislauf nach Fig. 1 für einen Hydromotor 1, der als
doppeltwirkender Zylinder 2 mit einem Arbeitskolben 3 und getrennten Arbeitsräumen 4, 5 ausgebildet ist, weist ein
Niederdruckfilter 6 für das vom Hydromotor 1 abströmende Arbeitsmedium
auf .Die Filterzüleitung 7 ist über eine Arbeitsleitung .8 und ein Wechselventil 9 mit dem Arbeitsraum 4 des
Hydromotors 1 und über die Arbeitsleitung 10 sowie das Wechselventil
11 mit dem Arbeitsraum 5 des Motors verbunden, wobei die Weehselventile 9* H gegensinnig arbeiten. Die Wechselventile
9, 11 sind über jeweils eine Verbindungsleitung 12, 13 an ein
Wegeventil 14 angeschlossen, das über eine Zuleitung 15 mit
der Druckseite der Förderpumpe 16 und über eine Ableitung 17 mit dem FüissigkertBb ehält er 18 für das Arbeitsmedium, beispielsweise öl, verbunden ist. Die Filterableitung 19 ist' über eine
Anschlußleitung 20 und ein Rückschlagventil 21 sowie die Anschlußleitung 22 und das Rückschlagventil 23 an die Verbindungsleitungen 12, 13 zwischen Wegeventil 14 und den Wechselven-
tilen 9» 11 angeschlossen.
Die Filterzuleitung 7 und die Ablußleitung 19 sind eine
Bypassleitung 24 für das Filter 6 mit einem Überströmventil 25,
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und ein Differenzdruck-Meßgerät 26 dient zur
Messung des Verschmutzungsgrades des Filters 6.
Die Arbeitsweise der Filtereinrichtung ist folgende: Die Förderpumpe 16 saugt das öl aus dem Flüssigkeitsbehälter
über die Saugleitung 27 an und fördert es über die Zuleitung
15 zum Wegeventil lh. In der Stellung a des Wegeventils, 1*1 gelangt
das Drucköl über die Verbindungsleitung 12 und das Wechselventil 9, das die Verbindung der Arbeitsleitung 8 zur
Zuleitung 7 des Filters 6 schließt, durch die Arbeitsleitung 8 in den Arbeitsraum 4 des Hydromotors 1 und bewegt den
Kolben in Pfeilrichtung c. Das aus dem Arbeitsraum 5 des Hydromotors 1 verdrängte öl fließt durch die Arbeitsleitung 10
zum Wechselventil 11, das die Verbindung zwischen Arbeitsleitung 10 und Verbindungsleitung 13 schließt, und gelangt von
dort über die Zuleitung 7 durch das Filter 6, die Anschlußleitung 22, das' öffnende Rückschlagventil 23, die Verbindungsleitung
13 über das Wegeventil 14 und die Ableitung 17 zurück in
den Flüssigkeitsbehälter 18.
Bei Umsteuerung des Wegeventils lh in die Schaltstellung b fördert die Pumpe 16 das öl aus dem Flüssigkeitsbehälter 18 über
die Saugleitung 27 und die Zuleitung 15 durch die Verbindungsleitung 13 zum Wechselventil 11, das die Verbindung zwischen
Arbeitsleitung 10 und Filterzuleitung 7 schließt, und gelangt von dort über die Arbeitsleitung 10 in den Arbeitsraum
5 des Hydromotors 1 und bewegt den Arbeitskolben 3 in Pfeilrichtung d. Das im Arbeitsraum h befindliche öl strömt
über die Arbeitsleitung 8 und das Wechselventil 9» das die Verbindung
zwischen Arbeitsleitung 8 und Verbindungsleitung 12 schließt, über die Filterzuleitung 7 durch das Filter 6 und
gelangt von dort über die Filterableitung 19 * das öffnende
Rückschlagventil 21, die Verbindungsleitung 12, das Wegeven-
til l4 und die Ableitung 17 zurück zum Flüssigkeitsbehälter
Die gegensinnig arbeitenden Rückschlagventile 21, 23 verhindern
ein Abströmen des Drucköls aus den Verbindungsleitungen 12, 13 zum Filter 6.
Sobald der Verschmutzungsgrad des Filters 6, der durch das Differenzdruck-Meßgerät 26 angezeigt wird, ein höchstzulässiges
Maß erreicht hat, wird das Filter ausgewechselt. Bei Überschreitung des zulässigen Verschmutzungsgrades des
Filters 6 öffnet das Übergangsventil 25» und das vom Hydromotor 1 abströmende öl gelangt über die Bypassleitung 24
je nach Schaltstellung des Vie ge vent ils I1I entweder über die
Anschlußleitung 20 und die Verbindungsleitung 12 oder die Anschlußleitung 22 und die Verbindungsleitung 13 sowie die
Ableitung 17 zurück in den Flüssigkeitsbehälter 18.
Fig. 2 zeigt eine praktische Ausführungsform der Filtereinrichtung.
Die Filter-Steuerschaltung mit den Wechselventilen 9, 11» den Rückschlagventilen 21, 22, der Bypassleitung
24 mit Überströmventil 25 sowie dem Differenzdruck-Meßgerät 26 ist in einem Schaltblock 28 angeordnet, der im FiI-t-erkopf
29 des eine Filterpatrone 30 enthaltenden Filters 6 eingebaut ist. Der Schaltblock 28 ist unmittelbar am Hydromotor
1 angeflanscht, so daß die Arbeitsleitungen 8, 10 auf eine Mindestlänge beschränkt sind. Bei Verschmutzung des Filters
6 muß lediglich die Filterpatrone 30 mit dem Filtereinsatz
ausgetauscht werden.
Die Filtereinrichtung ist sowohl für hydraulische als auch pneumatische Arbeitsmedien verwendbar.
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Claims (8)
- 74 356 Pü/APatentansprüche— x
ι I.,- Filtereinrichtung für Fluidtriebe, insbesondere doppelt-wirkende Fluidmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe ein Filter (6) aufweist, das im unmittelbaren Bereich des Fluidmotors (1) angeordnet ist, die Filterzüleitung (7) über je eine Arbeitsleitung (8,10) und ein Wechselventil (9,11) an die beiden Arbeitsräume (4,5) des doppeltwirkenden Zylinders (2) angeschlossen ist, die Wechselventile (9*11) gegensinnig arbeiten und über eine Verbindungsleitung (12,13) mit einem Wegeventil (14) verbunden sind und daß die Filterableitung (19) über je eine Anschlußleitung (20,22) und ein Rückschlagventil (21,23) an die Verbindungsleitungen (12,13) zwischen Wegeventil (14) und den beiden Wechselventilen (9,11) angeschlossen ist, wobei die Rückschlagventile (21,23) gegensinnig arbeiten. - 2. Filtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe (6) am Fluidmotor (1) angebracht ist.
- 3. Filtereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (6) als Niederdruckfilter ausgebildet ist.
- 4. Filtereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Bypassleitung (24) für das Filter (6) mit einem Überströmventil (25) zwischen Arbeitsleitung (10) und Anschlußleitung (22).
- 5. Filtereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein zwischen Arbeitsleitung (8) und Anschlußleitung (20) geschaltetes Differenzdruck-Meßgerät (26).
- 6. Filtereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter-Steuerschaltung mit Wechselventilen (9,11), Rückschlagventilen (21,23),609823/0130Bypassleitung (24) mit Rückschlagventil (25) sowie Differenzdruck-Meßgerät (26) in einem Schaltblock (28) angeordnet ist.
- 7. Pilterelnrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltblock (28) im Filterkopf (29) eingebaut ist.
- 8. Filtereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltblock (28) getrennt vom Filter (6) eingebaut ist.60982 3/0130Leerseite
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE2456265A1 (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3816288A1 (de) * | 1988-05-12 | 1989-11-23 | Bode Hans Juergen | Druckminderer und nebeloeler |
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1975
- 1975-11-20 FR FR7535472A patent/FR2292883A1/fr not_active Withdrawn
- 1975-11-26 DD DD189704A patent/DD121364A5/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DD121364A5 (de) | 1976-07-20 |
| FR2292883A1 (fr) | 1976-06-25 |
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