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DE2454770C2 - Thermoplastische Formmassen mit erhöhter Schlagzähigkeit - Google Patents

Thermoplastische Formmassen mit erhöhter Schlagzähigkeit

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DE2454770C2
DE2454770C2 DE2454770A DE2454770A DE2454770C2 DE 2454770 C2 DE2454770 C2 DE 2454770C2 DE 2454770 A DE2454770 A DE 2454770A DE 2454770 A DE2454770 A DE 2454770A DE 2454770 C2 DE2454770 C2 DE 2454770C2
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DE
Germany
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weight
graft
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polymerizable unsaturated
unsaturated carboxylic
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DE2454770A
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Claus Dipl.-Chem. Dr. 6719 Weisenheim Cordes
Peter Dipl.-Chem. Dr. 6700 Ludwigshafen Horn
Karl Ing.(grad.) 6700 Ludwigshafen Ruppmich
Gerhard Dipl.-Chem. Dr. 6711 Hessheim Zeitler
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BASF SE
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BASF SE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

Die Erfindung betrifft thermoplastische Polyamid-Formmassen mit erhöhter Schlagzähigkeit, insbesondere auch bei tiefen Temperaturen.
Die Schlagzähigkeit von Formkörpern aus Polyamid-Kunststoffen hängt erheblich vom Wassergehalt der Formkörper ab. In wasserfreiem Zustand, z. B. nach der Herstellung der Formkörper durch Spritzgießen, sind besonders die aus leichtfließenden Polyamid-Spritzgußmassen mit mittlerem Molekulargewicht und hier wiederum die aus hochkristallinen Polyamiden hergestellten Formkörper relativ empfindlich gegen Schlagbeanspruchung. Es sind deshalb rasch verarbeitbare leicht fließende Polyamid-Kunststoffe mit guter Alterungsstabilitat erwünscht, aus denen sich Formkörper herstellen lassen, die im trockenen Zustand eine erhöhte Schlagzähigkeit besitzen. Dabei sollen sich andere mechanische Eigenschaften, wie Ε-Modul, Streckspannung und Reißfestigkeit, nicht in stärkerem Maße verschlechtern.
Die Mischungen gemäß der FR-PS 15 68 637 als Stand der Technik bestehen aus Polyamiden mit Polyolefinen, die mit ungesättigten Säuren gepfropft sind. Diese Mischungen weisen eine erhöhte Schlagzähigkeit auf. Die Zugfestigkeit, Härte und Steifigkeit befriedigen jedoch noch nicht, zumal derartige Mischungen zu Weißbruch neigen. Erfindungsgemäß werden Polyamid-Spritzgußmassen zur Verfügung gestellt, die sich durch eine hohe Schädigungsarbeit W50 und zugleich einen hohen Ε-Modul auszeichnen und keine Neigung zum Weißbruch haben.
Gegenstand der Erfindung sind daher thermoplastische Formmassen hoher Schlagzähigkeit, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie bestehen aus:
A) 100 Gewichtsteilen eines Polyamids mit einer relativen Viskosität von 2,3 bis 3,0, gemessen l%ig in konzentrierter Schwefelsäure bei 25° C und
B) 0,5 bis 35 Gewichtsteilen eines Pfropfpolymerisates aus Λ-Olefin-Vinylester-Copolymerisaten als Pfropfgrundlage und
0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Copolymerisat, polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäuren oder polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäureestern als Pfropfreis und/oder
0,5 bis 35 Gewichtsteilen eines Pfropfpolymerisates aus Λ-Olefin-Acrylsäureester-Copolymerisaten als Pfropfgrundlage und
0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Copolymerisat, polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäuren oder polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäureestern als Pfropfreis sowie
C) gegebenenfalls 10 bis 80 Gewichtsteilen Füllstoffe,
D) gegebenenfalls anderen die Eigenschaften verbessernden Zusatzstoffen wie flammhemmende Additive, r Farbstoffe, Farbpigmente, Stabilisatoren, Wachse, Gleitmittel und Verarbeitungshilfsmittel. m
Die Tatsache, daß spezielle Pfropfpolymerisate den Polyamid-Formmassen überragende vorteilhafte Eigen- U
schäften verleihen, ist für den Fachmann überraschend und war in keiner Weise vorhersehbar. %
Polyamide im Sinne der Erfindung als Komponente A sind lineare Polykondensate von Lactamen mit 6 bis 12 $
Kohlenstoffatomen bzw. übliche Polykondensate aus Diaminen und Dicarbonsäuren, wie 5,6-, 6,6-, 6,8-, 6,9-, 6,10-, i * 6,12-, 8,8-, 12,12-Polyamid, Polykondensate aus aromatischen Dicarbonsäuren, wie Isophthalsäure, Terephthalsäure mit Diaminen, wie Hexamethylendiamin, Octamethylendiamin, Polykondensate aus araliphatischen Aus- , gartRsstoffen, wie m- und p-Xylylendiamine und Adipinsäure, Korksäure, Sebazinsäure, Polykondensate auf s Bas.. von acyclischen Ausgangsstoffen, wie Cyclohexandicarbonsäure, Cyclohexandiessigsäure, 4,4 Diaminodicyclohexylpropan.
Wesentliches Merkmal der neuen Formmassen ist ihr Gehalt an der Komponente B eines Pfropfpolymerisates aus Λ-Olefin-Vinylester-Copolymerisaten und polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäuren oder polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäurcestern und/oder eines Pfropfpolymerisates aus tt-Olefin-Acrylsäurcester- >; Copolymcrisaten und polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäuren oder polymerisierbaren ungesättigten ;,
Carbonsäureestern. Λ-Olefine im Sinne der Erfindung sind vornehmlich Äthylen und Propen (1). Als Vinylester kommen für die Zwecke der Erfindung insbesondere Vinylacetat und Vinylpropionat allein oder in Kombination miteinander in Betracht Als Carbonsäuren werden insbesondere Acrylsäure und Methacrylsäure eingesetzt. Als Acrylsäureester kommen dabei bevorzugt die Ester der Acrylsäure und der Methacrylsäure roh Alkoholen von 1 bis 18 C-Atomen zur Anwendung. Die Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Pfropfpolymerisate ist im folgenden und in den Beispielen a und b erläutert
Homogene Pfropfpolymerisate ohne Homopolymerisatbildung aus «-Olefin-Acrylsäureester-Copolymerisaten mit polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäuren oder polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäureestern erhält man beispielsweise, wenn man Formkörper aus Äthylen-Vinylester-Copolymerisaten, z. B. Granulat mit flüssigen, polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäuren bzw. deren Estern, die radikalische Initiatoren gelöst enthalten, so lange mischt, bis durch Diffusion die Carbonsäuren in den Formkörpern homogen verteilt sind. Anschließend wird diese Mischung dann bis über den Erweichungspunkt in einem Extruder erhitzt, wobei Extruder und Schnecken verwendet werden, die weniger als 50% der benötigten Wärme durch Scherwärme einbringen. Die notwendigen radikalischen Initiatoren werden in Mengen von 0,002 bis 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Copolymerisat, in den monomeren Säuren bzw. Estern gelöst und auf die Formkörper aufgebracht Radikalische Initiatoren sind dabei alle gebräuchliche Peroxide, wie Dibenzoylperoxid, Dicumylperoxid und Di-tert-butylperoxid sowie Azoverbindungen.
Zur Herstellung der Pfropfpolymerisate werden beispielsweise Formkörper aus Copolymerisaten, z. B. Granulat, wie es bei der Herstellung der Copolymerisate durch eine Konfektionierung anfällt, bei Raumtemperatur mit den Carbonsäuren bzw. Estern und den radikalischen Initiatoren gemischt und nach einer Verweilzeit von 2 bis 10 Stunden in einem Extruder erhitzt Die Verweilzeit nach dem Mischen richtet sich nach der Comonomerenmenge im Copolymerisat und nach der Carbonsäure- bzw. Estermenge. Bei einem hohen Anteil an Comonomeren und bei niedrigen Carbonsäuremengen kann die Verweilzeit niedrig sein. Die Verweilzeit soll eine homogene Verteilung von Carbonsäure und/oder Carbonsäureester und Initiator im Polymerisat ermöglichen. Sie ist wesentlich für das Aussehen des Pfropfpolymerisats. Wird die Mischung in einem Extruder unter milden mechanischen Bedingungen aufgeschmolzen, so wird die Carbonsäure auf das Copolymerisat aufgepfropft. Dabei ist wichtig, daß möglichst wenig Scherung durch die Schnecke in das Polymerisat gebracht wird. Die benötigte Wärme soll vorwiegend durch Außenheizung eingeführt werden. Als günstig haben sich Schnecken gleicher Gangtiefe, sogenannte Förderschnecken, Schnecken, wie sie für Kautschukmischungen oder solche mit geringer Kernprogression, erwiesen. Die Drehzahl der Schnecken sollte möglichst gering sein.
Als verstärkend wirkende Füllstoffe C), die gegebenenfalls in den erfindungsgemäßen Formmassen anwesend sein können, kommen solche in Frage, durch die die Steifigkeit der Polyamide erhöht wird. Bevorzugt sind dabei faserförmige Stoffe, insbesondere Glasfasern aus alkaliarmem sogenanntem Ε-Glas. Das Längen-Dicken-Verhältnis soll dabei vorteilhaft größer 30:1 sein. Es können aber auch nicht faserige Füllstoffe, wie natürlich vorkommende Kaoline und calcinierte Kaoline eingesetzt werden. Geeignete Glasfasern haben Durchmesser von 5 bis 20 μηι, bevorzugt 8 bis 15 μηι, sie können als Rovings oder geschnittene Glasseide eingesetzt werden und sind mit geeigneten Schlichtesystemen, z. B. auf Polyester oder Polyepoxidbasis, ausgerüstet.
Auch die anderen geeigneten Füllstoffe sind zweckmäßigerweise mit Haftvermittlern ausgerüstet. Die Einarbeitung der Glasfasern erfolgt z. B. auf geeigneten Extrudern, wie dies in der amerikanischen Patentschrift 33 04 282 beschrieben ist.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen thermoplastischen Polyamid-Formmassen erfolgt nach für die Schmelzverarbeitung üblichen Verfahren, wie sie beispielsweise im Kunststoff-Handbuch, Band VI, Polyamide, München, 1966, beschrieben sind.
Die erfindungsgemäßen Polyamid-Formmassen können weiterhin noch flammhemmende Additive auf Basis von z. B. elementarem rotem Phosphor, Phosphorverbindungen, Halogen-Antimon- und Stickstoffverbindungen, Eisenoxide, Zinkoxid, Calciumcarbonat, weiterhin noch Farbstoffe und Farbpigmente, Stabilisatoren gegen thermische, thermooxidative und UV-Schädigung, Wachse, Gleit- und Verarbeitungshilfsmittel, die ein störungsfreies Extrudieren und Spritzgießen gewährleisten sowie Antistatika enthalten.
Prinzip der Herstellung der Pfropfpolymerisate
(Komponente B)
Beispiel a
100 Teile eines Copolymerisates in Granulatform aus 88 Teilen Äthylen und 12 Teilen Vinylacetat mit einem Meltindex (1900C, 2,16 kg) von 6 und 3 Teile Acrylsäure, die 0,03 Teile Dibenzoylperoxid gelöst enthält, werden 10 Minuten gemischt. Das Granulat ist völlig trocken. Nach einer Verweilzeit von 4 Stunden wird in einem Extruder mit einer Schnecke gleicher Gangtiefe und einer Schneckenlänge von 27 D bei einer Drehzahl von 12 U/min aufgeschmolzen und eine Temperatur von 140°C gehalten. Über die Energieaufnahme wurde eine Scherwärme von kleiner 30% ermittelt. Man erhält ein Produkt mit einer Säurezahl von 32.
Beispiel b
100 Teile eines Copolymerisates in Granulatform aus 80 Teilen Äthylen und 20 Teilen n-Butylacrylat mit einem Meltindex (1900C, 2,16 kg) von 18, einem Erweichungspunkt von 1020C und 4 Teile Acrylsäure, die 0,04 Teile Dibenzoylperoxid gelöst enthält, werden 15 Minuten gemischt. Nach einer Verweilzeit von 2 Stunden wird das dotierte Granulat unter Luftausschluß in einem Rohr auf 8O0C erhitzt und 5 Stunden bei dieser Temperatur Behalten. Es wird ein Produkt mit einer Säurezahl von 30,9 erhalten.
20
45 50
Herstellung der thermoplastischen Polyamid-Formmassen
Beispiele 1 bis 3
4000 g eines Polyamid 6 vom K-Wert 72 (gemessen nach der Methode von H. Fikentscher, Cellulosechemie 13 [1932], Seite 58, in l%iger Lösung in konzentrierter Schwefelsäure), 0,05 Gewichtsprozent Talkum und 444 g eines Pfropfpolymerisates B wurden in einem Fluidmischer bei Raumtemperatur innig gemischt. Anschließend wurde die Mischung in einem auf 2600C aufgeheizten Zweiwellenextruder (Typ ZDSK 28 der Fa. Werner und Pfleiderer, Stuttgart) aufgeschmolzen. Die extrudiertc Mischung wurde granuliert, getrocknet und auf einer Spritrgußmaschine bei einer Spritztemperatur von 240°C zu Prüfkörpern verarbeitet Die Spritzlinge wurden trocken im spritzfrischer. Zustand geprüft Die Streckspannung in [kp/cm-2] und die Reißfestigkeit in [kp/cm-2] wurden nach DIN 53 455, der Ε-Modul in [N/mm-2] nach DlN 53 457 und die Schädigungsarbeit (W5o) in [Nm] an 2 χ 60 mm Rundscheiben nach DIN-Entwurf 53 443 bestimmt
Vergleichsbeispiel 1
4 kg eines Polyamid 6 vom K-Wert 72 (gemessen nach der Methode von H. Fikentscher, Cellulosechemie 13 [1932], Seite 58, in l°/oiger Lösung in konzentrierter Schwefelsäure) und 0,05 Gewichtsprozent Talkum wurden in einem Fluidmischer bei Raumtemperatur innig gemischt Anschließend wurde wie in den Beispielen I bis 3 beschrieben, verfahren.
Tabelle 1
Beispiel Pfropfpolymerisat B Pfropf Farbe des Streck Reiß E-Modul Schädigungs
Copoly- komponente Spritzlings spannung festig (N/mm2) arbeit
25 merisat- (Gew.-%) (kp/cm2) keit W50(Nm)
Grundlage (kp/cm2)
Ver hell 800 852 3400 12,8
30 gleichs-
beispiel 1 4 Acryl
1 Äthylen- säure weiß 696 487 3040 46,3
Vinylacetat
(33Gew.-°/o) 30 Meth-
35 2 Äthylen- acrylsäure- weiß 651 475 3000 30
Vinylacetat methacryl-
(33Gew.-%) ester
4 Acryl
3 Äthylen- säure weiß 689 478 2650 40
40 Acrylsäure-
n-butylester
(!5Gew,-%)
Beispiele 4 bis 6
4000 g eines Polyamid 6 vom K-Wert 72, welches 24 Gewichtsprozent Glasfasern enthält, wurde mit 333 g eines Pfropfpolymerisates B in einem Fluidmischer bei Raumtemperatur innig gemischt. Anschließend wurde die Mischung in einem auf 2700C aufgeheizten Zweiwellenextruder (Typ ZDSK 28 der Fa. Werner und Pfleiderer, Stuttgart), aufgeschmolzen). Die extrudierte Mischung wurde granuliert, getrocknet und auf einer Spritzgußmaschine bei einer Spritztemperatur von 2400C zu Prüfkörpern verarbeitet. Die Spritzlinge wurden trocken im spritzfrischen Zustand geprüft. Die Reißfestigkeit in [kp/cm-2] wurde nach DIN 53 455, der Ε-Modul in [Nmm-2] nach DIN 53 457 und die Schädigungsarbeit (W50) in [Nm] an 2 χ 60 mm Rundscheiben nach DIN-Entwurf 53 443 bestimmt.
Vergleichsbeispiel 2
4 kg eines Polyamid 6 vom K-Wert, welches 24 Gewichtsprozent Glasfasern enthielt, wurde in einem auf 27O0C aufgeheizten Zweiwellenextruder (Typ ZDSK 28 der Fa. Werner und Pfleiderer, Stuttgart) aufgeschmolzen. Die extrudierte Mischung wurde granuliert, getrocknet und auf einer Spritzgußmaschine bei einer Temperatur von 2400C zu Prüfkörpern verarbeitet. Die Prüfung erfolgte wie in den Beispielen 4 bis Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
Tabelle 2
Beispiel Pfropfpolymerisat B Pfropf Farbe des Reiß E-Modul Schädigungs
Copolymerisat- komponente Spritzlings festigkeit (N/mm2) arbeit
Grundlage (Gew.-o/o) (kp/cm2) W50(Nm)
Vergleichsbeispiel 2
4
Äthylen-
Vinylacetat (33Gew.-%)
Äthylen-
Vinylacetat (33 Gew.-%) Athylen-
Acrylsäuren-butylester (15Gew.-%)
- fast 1662 8440 0,56
farblos 4 Acrylsäure fast 1301 7230 1,7
farblos
30Meth- fast 1253 7190 1,47
acrylsäure- farblos methylester
4 Acrylsäure fast 1286 7230 1,47
farblos
20
25 30 35 40 45 50 55

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Thermoplastische Polyamidformmassen mit hoher Zähigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß sie bestehen aus
    A) 100 Gewichtsteilen eines Polyamids mit einer relativen Viskosität von 230 bis 3,60, gemessen l°/oig in konzentrierter Schwefelsäure und
    B) 0,5 bis 35 Gewichtsteilen eines Pfropfpolymerisates aus «-Olefin-Vinylester-Copolymerisaten als Pfropfgrundlage und
    ίο 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Copolymerisat, polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäuren und/oder polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäureestern als Pfropfreis und/oder
    0,5 bis 35 Gewichtsteilen eines Pfropfpolymerisates aus «-Olefin-Acrylsäureester-Copolymerisatcn als Pfropfgrundlage und
    0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Copolymerisat, polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäuren und/oder polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäureestern als Pfropfreis sowie
    C) gegebenenfalls 10 bis 80 Gewichtsteilen Füllstoffe sowie
    D) gegebenenfalls anderen die Eigenschaften verbessernden Zusatzstoffen wie flammhemmende Additive, Farbstoffe, Farbpigmente, Stabilisatoren, Wachse, Gleitmittel und Verarbeitungshilfsmittel.
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