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DE2454463A1 - Sender fuer fernbedienungssignale, insbesondere fuer eine ultraschallfernbedienung bei fernsehgeraeten - Google Patents

Sender fuer fernbedienungssignale, insbesondere fuer eine ultraschallfernbedienung bei fernsehgeraeten

Info

Publication number
DE2454463A1
DE2454463A1 DE19742454463 DE2454463A DE2454463A1 DE 2454463 A1 DE2454463 A1 DE 2454463A1 DE 19742454463 DE19742454463 DE 19742454463 DE 2454463 A DE2454463 A DE 2454463A DE 2454463 A1 DE2454463 A1 DE 2454463A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
oscillator
group
transmitter according
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742454463
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl Ing Knuth
Wulf-Christian Di Streckenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19742454463 priority Critical patent/DE2454463A1/de
Priority to GB22567/75A priority patent/GB1502862A/en
Priority to IT23964/75A priority patent/IT1038647B/it
Priority to NO751966A priority patent/NO751966L/no
Priority to FI751691A priority patent/FI751691A7/fi
Priority to AT436775A priority patent/AT347517B/de
Priority to AU81967/75A priority patent/AU8196775A/en
Priority to ES438570A priority patent/ES438570A1/es
Priority to SE7506964A priority patent/SE7506964L/xx
Priority to DK273475A priority patent/DK273475A/da
Priority to NL7507196A priority patent/NL7507196A/xx
Priority to US05/588,177 priority patent/US3973241A/en
Priority to CA229,644A priority patent/CA1010983A/en
Priority to JP50074267A priority patent/JPS5113087A/ja
Priority to BR4924/75D priority patent/BR7503828A/pt
Priority to FR7519146A priority patent/FR2275953A1/fr
Publication of DE2454463A1 publication Critical patent/DE2454463A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J9/00Remote-control of tuned circuits; Combined remote-control of tuning and other functions, e.g. brightness, amplification
    • H03J9/04Remote-control of tuned circuits; Combined remote-control of tuning and other functions, e.g. brightness, amplification using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Sender für Fernbedienungssignale, insbesondere für eine Ultraschallfernbedienung bei Fernsehgeräten Zusatz zu Patentanmeldung P 24 29 065.2 In der Hauptanmeldung ist ein System zur Uibertragung mehrerer Informationen mittels eines Fernbedienungssignals, insbesondere für eine Ultraschallfernbedienung bei Fernsehgeräten, beschrieben, bei dem eine Information durch die Zeitdauer des übertragenen Signals gegeben ist, und bei dem eine andere Information bei immer gleichbleibender Frequenz des Signals dadurch gegeben ist, in welchen von vorbestimmten Zeitbereichen das Ende der Zeitdauer -liegt. Bei diesem System ist es möglich, mit einem eine Decodierschal-tung enthaltenden Empfänger nur durch Auswertung der Zeitdauer des über tragenen Signals gleicher Frequenz zwei Informationen zu erkennen.
  • Während die eine Information durch die Zeitdauer des übertragenen Signals direkt gegeben ist, wird -die andere Information daraus ab-.
  • geleitet, daß festgestellt wird, in welchen von mehreren vorbestimmten Zeitbereichen das übertragene Signal endet.
  • Bei einer bekannten Ultraschallfernbedienung (Zeitschrift "Funkschar 1973, Heft 18,, S. 675 - 77) wird dagegen aus der Zeit dauer des übertragenen Signals nur eine Information gewonnen Die andere Information ist dabei durch die Frequenz des übertragenen Signals bestimmt. Der Sender-für die bekannte Ultraschallfernbedienung ist daher wegen der für die verschiedenen Frequenzen benötigten Resonanzkreise relativ aufwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für das in der Hauptameldung beschriebene System zur Übertragung mehrerer Informationen einen Sender zu schaffen. Es ist ferner eine Aufgabe der Erfindung, eine möglichst weitgehende Integrierung der Schaltung des Senders zu ermöglichen, wobei die Anzahl der äußeren Anschlüsse der integrierten Schaltung,,(IC), die zu der Peripherie-Schaltung fuhren, möglichst gering ist.
  • Die Erfindung geht aus von einem Sender für Fernbedienungssignale, die von einem in seiner Frequenz umschaltbaren- OszilYator erzeugt werden, und mit den gewünschten Fernbedienungsfunktionen zugeordneten Tastenschaltern, die bei ihrer Betätigung den Oszillator .einschalten, für ein System zur Übertragung mehrerer Informationen mittels eines Fernbedienungssignals, bei dem eine Information durch die Zeitdauer des übertragenen Signals und eine andere Information bei irmner gleichbleibender Frequenz des Signals dadurch gegeben ist, in welchem von zwei oder mehr vorbestimmten Zeitbereichen das Ende der Zeitdauer liegt, insbesondere für eine Ul.traschallfernbedienung bei- Fernsehgeräten, nach Patentanmeldung P 24 29 066.2, und besteht darin, daß die Tastenschalter nach Art, der Spalten und Zeilen einer Matrix in Gruppen und Kanäle eingeteilt sind, wobei-die Gruppen den Zeitbereichen entsprechen, da3 nach Betätigung einer Taste ein die zugehörige Gruppe kennzeichnendes Signal einem Vergleicher zugef-Whrt ist und der.zugehörige Kanal durch den Speicherinhålt eines speichers gekennzeichnet ist, und daß die Gruppe den Zeitbereichen und der Kanal das Ende der Zeitdauer dadurch bestimmt, daß der Vergleicher die Åusgangssigaale eines die Oszillatorschwingungen zählenden Zählers mit dem die Gruppe kennzeichnenden Signal vergeicht, und daß, nachdem der der Gruppe zugeordnete Zählerstand erreicht ist, die Zeitdauer des Fernbedienungssignals gleichbleibender Frequenz nach -einer vom Speicherinhalt des Speichers abhängigen Zeit beendet ist.
  • Nach Betätigung eines Tastenschalters wird also nicht nur der Oszillator zur Aussendung des Fernbedienungssignals eingeschaltet, sondern es wird mittels des Speichers und des Vergleichers auch festgehalten, welcher von den Tastenschaltern betätigt worden ist.
  • Die Eennzeichnuag des betätigten Tastenschalters geschieht dabei entsprechend der Kennzeichnung eines Elementes einer Matrix durch Angabe der Spalte und der Zeile, wobei die Spalten den Zeitbereichen und die Zeilen den Kanälen entsprechen. Der Vergleicher stellt fest, wann die den Beginn des Zeitbereiches entsprechende Anzahl von Oszillatorschwingungen erreicht worden ist. Von diesem Zeitpunkt an wird der Speicher abgefragt, der danach in Abhängigkeit seines Speicherinhalts, also in Abhängigkeit des Kanals, die Beendigung der Aussendung des Fernbedienungssignals der bisher gleichbleibenden Frequenz bewirkt. Dem in der beschriebenen Weise von den erfindungsgemaßen Sender ausgestrahlten Signal kann von der in der Hauptanmeldung beschriebenen Decodierschaltung nun die beiden Informationen, nämlich die Zeitdauer des Signals sowie der Zeitbereich, innerhalb dessen das Ende-der Zeitdauer liegt, entnommen werden.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Senders, Fig. 2 ein, Teilschaltbild einer Ausf-ührungsform des, erfindungsgemaßen Senders, in dem die Tastenschalter und der Oszillator dargestellt sind, und das die Peripherie-Schaltung zu dem den eigentlichen Sender enthaltenden IC bildet und Fig,'3 in Verbindung mit Fig. 4,und Fig. 5 das Schaltbild-einer Ausfuhrmngsform eines erfindungsgemäßen und in integrierter Bauweise aufgebauten Senders.
  • Einander entsprechende Teile sind in Fig. 1 bis Fig. 4 mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In Fig. 1 ist ein Prinzip-Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Senders dargestellt. Die Tastenschalter S1 bis 532 sind zu einer Matrix 5 zusammengefaßt, wobei je acht Tastenschalter durch die vier Leitungen 1 bis 4 (von denen die Leitung 2 aus Gründen der Übersichtlichkeit in Fig. 1 nicht dargestellt ist) miteinander verbunden sind. Diese Leitungen bilden praktisch die vier Spalten der Matrix 5. Die Zeilen der Matrix sind durch die Leitungen K1 bis K8 gebildet. Die senkrechten Leitungen 1 bis 4 sind vier verschiedenen Zeitbereichen, die nachfolgend auch als Gruppen bezeichnet werden, zugeordnet, während die waagerechten Leitungen K1 bis K8 acht sogenannten Kanälen zugeordnet sind.
  • Jeder-Tastenschalter, d.h. also jeder Fernbedienungsbefehl, ist durch den Aufbau der Matrix 5 durch die Angabe der Gruppe und des Kanals eindeutig bestimmt. Beispielsweise ist der Tastenschalter S9 gekennzeichnet durch die Gruppe I und den Kanal K1 (die Bezeichnung der vier senkrechten Leitungen 1 bis 4 der Matrix 5 ist gleichzeitig die Bezeichnung der Gruppennummer).
  • Von, der Matrix 5 führen die vier die jeweilige Gruppe angebenden Leitungen 1 bis 4 zu Eingängen 7, 8, 9, 10 eines Codierers 14.
  • Es ist weiterhin ein Vergleicher 22 vorgesehen, der mit den beiden Ausgangsklemmen 12, 13 des Codierers 14 verbunden ist. An den Busgangen 12, 13 des Codierers 14 treten die logischen Signale "1" oder "O" auf. Es sind bekanntlich vier Kombinationsmöglichkeiten der beiden logischen Signale-t'1" oder "O" möglich, von denen je eine einer der vier Gruppen zugeordnet ist. Diese Kombinationen werden von dem Codierer 14 in Abhängigkeit davon erzeugt, mit welcher der Leitungen 1 bis 4 der betätigte Tastenschalter verbunden ist. Wird beispielsweise der Tastenschalter S9 betätigt, wird in dem Vergleicher 22 die Information gespeichert, daß der betätigte Tastenschalter ein solcher der Gruppe I ist.
  • Die waagerechten Leitungen Kl bis K8 der Matrix 5, die die Kanäle darstellen, sind mit Dateneingängen .D1 bis D8 eines Speichers 6 verbunden. In dem Speicher 6 wird gespeichert, zu welchem der Eanäle K1 bis K8 der betätigte Tastenschalter gehört. Die Tastenschalter S1, S9 und S25 gehören beispielsweise zum Kanal K1. Die Ziffern hinter den Buchstaben K des Bezugszeichens geben nachfolgend die Nummer des Kanals an.
  • Jeder Gruppe, d.h. also jedem Zeitbereich, ist eine bestimmte Anzahl von Oszillatorschwingungen eines Oszillators 15 zugeordnet.
  • Beispielsweise beginnt die Gruppe 1 nach 1600 Schwingungen und endet nach 2880 Sc-hwingungen. Innerhalb dieser durch 1280 Schwingungen gegebenen Gruppe befinden sich beispielsweise achtKa-näle., wobei je ein Kanal durch 160 Schwingungen gekennzeichnet ist (8*160= 1230). Wird also ein Tastenschalter der Gruppe I und mit dem Kanal 1 betätigt (hier also der Tastenschalter S9), so bedeutet dies, daß 1600 + 160 = 1760 Oszillatorschwingungen ausgesendet werden sollen. Die vollständige Gruppen- bzw. Kanaleinteilung kann beispielsweise wie folgt gewählt werden: Grupp 1 1600 + n.160 f1 - Perioden mit n = 1, 2, ...8 Gruppe II 3200 + n.160 f1 - Perioden mit n = 1, 2, ...8 Gruppe III und IV 4800 + m.160 fi - Perioden mit m = 1, 2, .16 Während zwischen den Gruppen I und II bzw. II und III ein größerer Zwischenraum (320 Schwingungen) besteht, gehen die Gruppen III und IV unmittelbar ineinander übe.r, so daß an den achten Kanal der Gruppe III der erste Kanal der Gruppe IV ohne Zwischenraum anschließt.
  • Der Ossillator 15 in Fig. 1 dient beispielsweise zur Erzeugung von Ultraschallschwingungen, die über einen Lautsprecher 16 abgestrahlt werden. Die Schwingungen des Oszillators 15 werden, dem Eingang 18 eines Zählers 17 zugeführt, der aus vier Zählerstufen Z1, Z2, Z3 und Z4 besteht. Die vier Zählerstufe£-Z1 bis Z4 sind in'Reihe geschaltet und bilden eine Zählerkette, wobei der Übertragimpuls jeder Zählerstufe an den Zähleingang der jeweils folgenden Zählerstufen geführt wird. Die erste Zählerstufe Z1 zählt bis sechszehn im Dual-Code, während die beiden Zählerstufen Z2 und Z3 Dekaden-Zähier im BCD 8-4-2-1 Code sind. Die Zählerstufe Z4 ist ein Dual-Zähler, der bis acht zählen kann. Die Ausgänge 19, 20, 21 der letzten Zählerstufe 24 sind mit dem Vergleicher 22 verbunden. Außerdem führt von dem Zählerausgang für den Ubertragimpuls der Zählerstufe Z2 eine Verbindungsleitung über ein logisches Gatter G2 zu einem Eingang 23 des Speichers 6.
  • Zur weiteren Erläuterung der Wirkvngsweise sei angenommen, daß der Tastenschalter S10 betätigt wird. Da dieser Tastenschalter zur Gruppe T gehört, wird dem Vergleicher 22 über den Codierer 14 eine die Gruppe I kennzeichnende Information zugeführt und von ihm gespeichert. Gleichzeitig erkennt der Speicher 6 den Tastenschalter S10 als zum Kanal K2 zugehörig und speichert diese Information über seinen Dateneingang D7 ab. Durch den Tastenschalter S10 wird mittelbar auch der Oszillator 15 eingeschaltet, dessen Schwingungen einerseits von dem Lautsprecher 16 abgestrahlt und andererseits von den Zähler 17 gezahlt werden. Nach 1600 Schwingungen, also mit Beginn der Gruppe I, beträgt der Zählerstand der letzten Zählerstufe Z4 ??Einsfl. Der Vergleicher 11, in dem diese Gruppe I zuvor gespeichert war, stellt das Erreichen der Gruppe' 1 fest und öffnet das zuvor gesperrte Gatter G2. Über dieses Gatter G2 gelangen nunmehr die Übertragimpulse der Zählerstfe Z2 zu dem Speicher 6. Diese Ubertragimpulse treten nach åeweils 160 Oszillatorschwingungen auf, die je einem Kanal entsprechen. Über die Leitung K2 und dem Dateneingang D7 war zuvor der zur Taste S10 zugehörige Kanal 2 im Speicher 6 gespeichert. Der Speicher 6 beendet nun die Übertragung des Fernbedienungssignals, dessen Frequenz bisher unverändert geblieben ist, nachdem seinem Eingang 23 eine der Nummer des gespeicherten Kanals entsprechende Anzahl von Impulsen, hier also zwei Impulse, zugeführt worden sind. Diese beiden Impulse entsprechen aber 320 Oszillatorschwingungen, also zwei kanälen. Die Zeitdauer des übertragenen Fernbedienungssignalsendet also in gewünschter Weise nach 1600 + 320 = 1920 Schwingungen (entspricht der Gruppe I und den Kanal 2).
  • In Fig. 2- bis Fig. 5 ist das Schaltbild einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Senders für eine Ultraschallfernbedienung dargestellt. Fit gleichen Bezugszeichen versehene Klemmen sind als direkt miteinander verbunden zu betrachten. Außer der bisher betrachteten bis~znm Ende der Zeitdauer gleichbleibenden Frequenz, die nachfolgend mit £i bezeichnet wird, wird bei der Ultraschallfernbedienung noch eine im Anschluß an die erwähnte Zeit' dauer erzeugte Frequenz £2 benötigt, Es werden also nacheinander zwei Ultraschalltöne verschiedener Frequenzen £1 und £2 ausgestrahlt. Die? mit dem ersten Ultraschallton der Frequenz fl in der oben beschriebenen Weise definierten zwei Informationen bestinnen, ob eine Schaltfunktion (Wahl des von dem Fernsehgerät empfangenen Programms) oder.eine Analogfunktion (z.B. änderung der Lautstärke) durchgeführt werden soll und- welche spezielle Schaltfunktion- ausgeführt werden soll bzw. von welcher Art und Richtung die Analogfunktion ist. Mittels des zweiten Ultraschalltones der Frequenz f2 wird dann die Ausführung des zuvor durch--d-i-e beiden Informationen erkannten Befehls bewirkt. Die Frequenz f2 hat mit der, eigentlichen Erfindung an sich nichts zu tun. Sie ist jedoch in sofern zu erwähnen, als der Oszillator nach dem Ende' der Zeitdauer des'Fernbedienungssignals mit gleichbleibender Frequenz f1 zur Durchführung des übertragenen Befehls auf die Frequenz £2 umgeschaltet werden muß.
  • Fig. 2 stellt die Peripherieschaltung zu einem 10 dar', dessen Innenschaltung in Fig. 3 bis Fig. 5 angegeben ist Die bereits in Fig. 1 erwähnten senkrechten Leitungen .1, 2, 3 der Matrix 5 fuhren zu Basisanschlüssen von Transistoren 1 und T2, die- Bestandteile des ebenfalls in Fig.-1 erwähnten Codierers 14 sind. Die Leitung 3 ist über einen Widerstand 24 und eine Diode 25 mit der Basis des Transistors T1 und über einen Widerstand 26 und eine Diode 27 mit der Basis des Transistors T2 verbunden. Die Emitter der beiden Transistoren T1 und T2 liegen direkt an Bezugspotential, während ihre Basisanschlüsse über Widerstände 28 und 31 mit dem Bezugspotential verbunden sind. Die Basis des Transistors Ti ist außerdem mit der Leitung 2 und die Basis des Transistors T2 mit der Leitung 1 verbunden. Die die Gruppe IV kennzeichnende Leitung 4 liegt an Bezugspotential. Die Kollektoren der Transistoren Tl und T2 sind über Widerstände 29 bzw. 32 mit parallelgeschaltetem Kondensator 30 bzw. 33 mit einer positiven Spannung +U1 verbunden. Die Kollektoren der Transistoren T1 bzw. T2 führen ausserdem zu Klemmen 12 bzw. 13, an denen die logischen Signale tlOtl und "1" auftreten. Vereinbarungsgemäß ist eine logische "1" dann vorhanden, wenn eine positive Spannung etwa von der Größe +U1 auftritt, während bei Vorhandensein einer nur sehr geringen Spannung oder gar keiner Spannung eine logische "O' gegeben ist. Der Kollektor des Transistors T2 ist weiterhin über den Widerstand 32 mit einer Batterie der Spannung +U1 verbunden, der ein Kondensator 34 parallelgeschaltet ist, und welche zur Spannungsversorgung dient.
  • Die Transistoren T1 und T2 können jeweils einen leitenden oder gesperrten Zustand annehmen. Bei gesperrtem Transistor tritt an der mit dem Kollektor verbundenen Klemme eine logische "1" auf; whrend bei leitendem Transistor eine logische "O" gegeben ist.
  • Im Ruhezustand, wenn also alle Tastenschalter der Matrix 5 geöffnet sind, sind beide Transistoren.T1, T2 gesperrt. Wird beispielsweise ein Tastenschalter S1 bis S8 der Gruppe III geschlossen, gelangt an die Basisanschlüsse der Transistoren 21 und T2 eine positive Spannung, wodurch sie in den leitenden Zustand versetzt werden.
  • An den Klemmen 12 und 13 treten die logischen Signale "O" auf.
  • Wird dagegen ein Tastenschalter der Gruppe I betätigt, wird nur der Transistor T2 leitend. Die Belegung der Klemmen 12 und 13 lautet dann: Klemme 12 = "4", Klemme 13 = "O". Die Belegung der Klemmen 12 und 13, die mit dem Vergleicher 22 verbunden sind (vgl. Sig. 1), kennzeichnet somit die Gruppe, die dem betätigten Tastenschalter zugeordnet ist. Die Kennzeichnung der vier Gruppen durch die logischen Signale an den Klemmen 12, 13 ist: Gruppe 1 : Klemme 12 = "1"; Klemme 13 = Gruppe II : Klemme 12 = "O"; Klemme 13 = "1" Gruppe III : Klemme 12 = "0"; Klemme 13 = Gruppe IV : Klemme 12 = "1";.Klemme 13 = 11111 Der Oszillator zur Erzeugung der Ultraschallschwingungen ist durch einen Transistor T4, eine Induktivität;43, einen Kondensator 44 und einen Widerstand 45 gebildet. Das obere Ende der Induktivität 43 ist über einen Kondensator 46 mit Bezugspotential und über einen Kondensator 47 mit dem Lautsprecher 16 verbunden, von dem die Ultraschallschwingungen abgestrahlt werden. Dem Lautsprecher 16 sind eine Diode 48 und ein Widerstand 49 parallel geschaltet. Der Kollektor des Transistors T4 ist über einen Kondensator 35 und einen Widerstand 36 mit der Basis eines Transistors 23 verbunden, dessen Kollektor zu einer IZlemne E fuhrt, über die die Oszillatorschwingungen zu dem Zähler gelangen. Der Kollektor des Transistors T3 ist über einen Widerstand 41 mit einem Abgriff der Induktivität 43 und mit der Batterie der Spannung +U1 verbunden. Von dem Eollektor des Transistors T3 führt weiterhin eine Diode 39 zu einer Klemme F, die über einen Kondensator 40 mit Bezugspotential und über einen Widerstand 42 mit der Batterie der Spannung +U1 verbunden ist. Von der Basis des Transistors T3 führen ein Widerstand 38 und eine Diode 37 nach. Bezugspotantial. Die Diode 37 dient zum schnellen tUmladen des Kondensators 35 bei einer negativen Flanke an Kollektor des Transistors T4.
  • Zur Spannungsversorgung der- Peripherieschaltung und des IC ist die bereits erwähnte Batterie der Spannung +U1 vorgesehen. In Fig. 3 und Fig. 4 sollen die mit V bezeichneten Leitungen, die von den an der Spannung-+U1 liegenden Klemmen wergführen, andeuten, daß alle logischen Schaltungen des.IC's mit derin-Fig. 3 bis Fig.. 5 gezeigten Innenschaitung mit dem positiven Pol der Batterie verbunden sind. Nur das Gatter G1 in Fig. 3 ist mit Bezugspotential verbunden, so daß im Ruhezustand zunächst nur dieses Gatter G1 mit Spannung versorgt ist.
  • Wird einer der Tastenschalter S1 bis S32 betätigt, so wird - je nach der angewählten Gruppe - einer, beide oder keine der Klemmen 12, 13 auf "O"-Potential gelegt. Das "O"-Potential an einem der Eingänge Al bis A8 (Fig. 3) schaltet den Ausgang I des NAND-Gatters GI auf "1"-Potential, so daß über die Klemme I der Transistor T6 in Fig. 2 durchschaltet. Der Kollektor des Transistors T6 ist über die Klemme Ml, mit Ausnahme des NAND-Gatters G1, mit allen logischen Schaltungen des IC verbunden, an denen vorher bereits der positive Pol der Batterie +U1 lag. Durch das Durchschalten des Transistors T6, dessen Emitter auf Bezugspotential liegt und über einen Widerstand 54 mit seiner Basis verbunden ist, wird nunmehr das gesamteIC mit Betriebsspannung +U1 versorgt.
  • Die Eingänge Al bis A8 sind paarweise über je einen Schmitt-T-rigger mit xklusiv-Oder-Gattern verbunden. Die Exklusiv-Oder-Gatter 57 sollen verhindern, daß beim gleichzeitigen Drücken von zwei Tastenschaltern ein falscher Befehl erzeugt wird.
  • Nachdem einer-der-Tastenschalter 81 - S32 betätigt wurde und das gesamte IC mit Spannung versorgt ist, befindet sich auf der zu einem Flip-Flop 58 führenden Verbindungsleitung 58a eine logische "1F. Solange der Oszillator noch nicht schwingt, steht an dem Sperreingang F eines Schmitt-Triggers 56 "1"-Potential, so daß das Signal auf der Leitung 56a "O" ist und der Ausgang 58b des Flip-Flop 58 "Oj' ist. Über einen Inverter 62 gelangt dieses Signal zu einem Startimpuls-Generator 61, der einen kurzen Impuls mit dem Potential "1" erzeugt und dann wieder auf "0"-Potential zurückfällt. Dieser Startimpuis setzt die Zählerstufen Z1, Z2 , Z3 und Z4 (beispielsweise von Typ TL 14520; Dual Binary Up counter für Z1,Z4 und von Typ TL 14518; Dual BCD Up counter für Z2 und 33) über deren Rücksetzeingänge R sowie die Zählerstufen -Z5 und Z6 (beispielsweise von Typ TL 14027; Dual JK-Flip-Flop) einer Verzögerungsschaltung 60 in die Null-Stellung. Außerdem gelangt dieser Impuls über eine Klemme 74 zu den-in Fig. 4 dargestellten Flip-Flop 79 und 80 sowie an einen Steuereingang 6a des 8-Bit Schieberegisters 6. Das Schieberegister 6 wird durch diesen Impuls parallel geladen, so daß über einen der Dateneingänge D1 bis D8 in derjenigen Schieberegisterstufe, die dem gedrückten Tastenschalter entspricht, ein "0"-Signal und in den anderen Stufen "1"-Signal gespeichert wird. Gleichzeitig wird die an den Klemmen 12 und 13 vorhandene Information über die angewählte Gruppe mit dem Startimpul von den Flip-Flops 79, 80 übernommen und festgehalten. Da die Zählerstufen Z5, Z6 der bereits erwahnten Verzögerungsschaltung 60 zurückgesetzt sind, steht an dem Ausgang 63a des NAND-Gatters 63 das Potential ?", wodurch das Flip-Flop 59 derartig gesetzt wird, daß an der Klemme G des Inverters 64 und an der Klemme Zeine 11!! auftritt. Dadurch wird der Transistor T4 des Oszillators in Fig. 2 mit Basisstrom versorgt und beginnt zu schwingen.
  • Der Ausgang 81 des Flip-Flops 55, dessen Innenschaltung in Fig. 5 dargestellt ist, befindet sich auf "0"-Potential, da der. Ausgang 11 des Schieberegisters 6 eine'11111 und die-Leitung 56a eine "0" aufweist. Somit-befindet sich an der Klemme Hdes NOR-Gatters 65 11l11-Potential-und der Oszillator beginnt mit der Frequenz £1 zu schwingen. Mit -dem Anschwingen des Oszillators geht. das Potential-an der Klemme F von 1111! auf O". Damit wec-hselt das Potential auf'der Leitung 56a von "0" auf'-11111. Das Flip-Flop 55 behält zunächst seine Lage bei,.so daß an seinem Ausgang 81 eine 11011 und an der Klemme H eine "1" bleibt. Das Gatter G1 ist über eine Leitung 56b mit dem Schmitt-Trigger 56 verbunden. Nach dem Anschwingen des Oszillators (Z.B. ca. 0,5 ms) gelangt über diese Leitung 56b eine logische "0" zu dem Gatter' G1-, so daß die-Spannungsversorgung des IC's über den durchgeschalteten Transistor T6 erhalten bleibt, auch wenn der betätigte Tastenschalter wieder losgelassen wird.
  • Die vom Oszillator erzeugten Schwingungen werden über einen Schmitt-Trigger 66 dem Eingang 18 des Zählers (Zählerstufen Z1, Z2, Z3 und Z4) zugeführt und von ihm gezählt. Der Zählerstand der Zählerstufe Z4 wird mit der Stellung der Flip-Flops 79 und 80 in Fig. 4 verglichen, welche die der angewählten Gruppe zugeordnete Information gespeichert haben und über Leitungen J1, j1, $2 und mit dem Vergleicher 22 verbunden sind. Der Ausgang 13 des Vergleichers 22 ist zunächst auf "O"-Potential. Das logische Signal an dem Ausgang I3 des Vergleichers 22 wird dann "1", wenn die Zählerstufe Z4 einen Zählerstand erreicht, bei dem die folgende logische Bedingung erfüllt ist; 13 = C + (J.1 + ) 3 F2 + j1 e j.2 A.
  • Damit ergibt sich die weiter oben bereits erwähnte Zuordnung zwischen dem logischen Zustand der Klemme'12 bzw. 13 und der Anzahl der bis zum Erscheinen des "1"-Potentials am Ausgang I3 des Vergleichers 22 erzeugten Schwingungen. Bei Betätigung eines Tastenschalters der Gruppe I erscheint also ein "1"-Signal am Ausgang I3 nach 1600 Oszillatorschwingungen, bei der Gruppe II nach 3200 Oszillatorschwingungen, bei der Gruppe III nach 4800 und bei der.Gruppe IV nach 6080 Oszillatorschwingungen. Die einzelnen Gruppen unterscheiden sich - mit Ausnahme der Gruppen III/IV -1600 Schwingungen.
  • Der Übertrag von der Zählerstufe Z3 auf die Zählerstufe Z4 erfolgt während des Zählvorganges so lange, bis die Zählerstüfe Z4 die Stellung A = "1'i, B = "1" noch nicht-erreicht hat. Wird der Zählerstand A = B = "1" erreicht, so erfolgt der nächste Übertrag von dem anderen Ausgang C3 der Zählerstufe Z3. Diese beschriebene Wirkung wird durch die logischen Gatter 68, 69, 70, 71 und 73 erreicht. Der Unterschied zwischen der Gruppe III und IV beträgt sonit'nur 1080 (8.160 Schwingungen), während er bei den anderen Gruppen 1600 (101160) Schwingungen beträgt.
  • Sind vom Oszillator nun so viele Schwingungen erzeugt worden, daß der Ausgang I3 des Vergleichers 22 1111tPotential annimmt, wird die Zählerstufe Z3 durch die logische ")" an der Klemme I3 für weitere Übertragimpulse der Zählerstufe Z2 gesperrt. Die Ausgangsimpulse der Zählerstufe Z2 gelangen jetzt über ein NAND-Gatter G2 an den Schiebeeingang 23 des Schieberegisters 6, so daß nach jeweils 160 Oszillatorschwingungen ein Schiebebefehl erzeugt wird Das Schieberegister 6 enthält acht Zellen, wobei der Ausgang 11 der Ausgang der achten Zelle ist. D1 bis D8 sind die Eingänge der Zellen. Eine über einen der Eingänge D1 bis D7 eingegebene logische l10'l erscheint nach sieben bis einem Schiebebefehlen am Ausgang 11, da eine eingegebene "O" mit jedem Schiebebefehl am Eingang 23 eine Schritt (eine Zelle) in Richtung der achten Zelle weitergeschoben wird. Der Dateneingang D8 muß daher immer über die Klemme 6b auf logisch t'1" liegen. Wird ein mit A8 verbundener Tastenschalter gedrückt, dann soll nach acht Schiebebefehlen an dem Ausgang 11 eine "0" erscheinen. Dies wird dadurch erreicht, indem über den an Masse liegenden Serieneingang 6c des Schieberegisters 6 eine "O" eingeschrieben wird, die nach acht Schiebebefehlen am Ausgang 11 auftritt.
  • Nach einer von dem gedrückten Tastenschalter abhängigen Anzahl von Schiebeimpulsen erscheint an dem Ausgang 11 des Schieberegisters 6 "O"-Potential. Wurde beispielsweise ein dem Kanal 2 zugeordneter Tastenschalter betätigt, tritt die logische "0" an dem Ausgang 11 nach zwei Schiebeimpulsen, also nach 2.160 = 320 Oszillatorschwingungen auf. Die logische "0" gelangt zu einem Eingang 77 des Flip-Flop 55, welches nunmehr kippt, wodurch an seinem Ausgang 81 eine 't1" und damit an der Klemme H eine "0" auftritt. Dadurch wird der als eine Frequenzumtaststufe arbeitende Transistor T5 gesperrt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zeitdauer des übertragenen Signals mit der Frequenz f1 beendet. Der Oszillator schwingt jetzt auf der Frequenz f2. Der Transistor T5 schaltet im leitenden Zustand den Kondensator Cx zu einem Teil der Schwingkreisinduktivität 43 parallel. Diese Kapazität wirkt transformiert als Parallelkapazität zu der Kapazität 46, die zusammen mit der Schwingkreisinduktivität 43 frequenzbestimmend ist. Damit der Transistor T5 keine negative Kollektorspannung erhält, ist eine Diode Dx zwischen Hasse und Kollektor geschaltet.
  • Durch das Signal "1" an dem Ausgang 81 des Flip-Flops 55 ist die Zählerstufe Z5 der Verzögerungsschaltung 60 freigegeben, so daß die folgenden Impulse auf der Leitung 67a gezählt werden. Wenn die Zählerstufen Z5 und Z6 eine solche Stellung erreicht haben, daß an ihren Ausgängen 60a und 60b eine 'T1" auftritt, kippt der Ausgang 63a des NAND-Gatters 63 von "1t' auf "0". Ist zu diesem Zeitpunkt der anfangs betätigte Tastenschalter nicht mehr betätigt, so ist am Setz-Eingang 59b des Flip-Flops 59 "0"-Potential und das Flip-Flop 59 wird mit dem Erscheinen des "0"-Potentials auf der Leitung 63a zurückgesetzt. Hiermit wird der Oszillator ausgeschaltet. Bleibt der Tastenschalter länger gedrückt (Eingang 59b ~ St1T'), so wird das Flip-Flop 59 erst dann zurückgesetzt, wenn der T'astenschalter losgelassen wird. Die Verzögerungsschaltung 60 hat also nur die Aufgabe, bei nur kurzer Betätigung eines Tistenschalters sicher zu stellen, daß nach dem Erzeugen einer bestimmten Zahl von Schwingungen der Frequenz f1 für eine Mindestzeitdauer die zweite Frequenz £2 abgestrahlt wird (z.B. 480 Schwingungen).
  • Das Flip-Flop 58 kann durch ein "1"-Signal auf seiner Eingang leitung 58a nur dann gesetzt werden, wenn das Potential auf der Leitung 56b des Schmitt-Triggers 56 = "0" ist (d.h., an dem Eingang.F des Schmitt-Triggers 56 liegt eine "1). Hierdurch wird erreicht, daß zwischen zwei Fernbedienungsbefehlen eine Mindestpause besteht, während der der Oszillator nicht schwingt. Diese Pause ist erforderlich, um zu verhindern, tß Echos oder Nachhall eines ersten Fernbedienungsbefehls einen unmittelbar darauf folgenden,Fernbedienungsbefehls verfälschen. Über die bisher noch nicht beschriebene Eingangsklemme 76 der Zählerstufe Z1 kann diese gesperrt werden, wenn nach dem Umschalten auf die Frequenz f2 480 Schwingungen erzeugt sind.
  • Werden zwei Tastenschalter sehr schnell hintereinander gedrückt, so wird zunächst der erste Befehl - wie oben beschrieben - ausgeführt. Beim Loslassen des Tastenschalters kippt das Flip-Flop 58, so daß an dem Eingang 59b des Flip-Flops 59 eine 11111 steht, da das Potential auf der Leitung 58a auf soll geht. Wird nun sofort ein anderer Tastenschalter gedrückt, so ist auf der Leitung 58a wieder "1"-Potential. Das Flip-Flop 58 bleibt jedoch in der zurückgekippten Lage, solange das Potential auf der Leitung 56a des Schmitt-Triggers 56 = ll1ll ist, d.h., bis der erste Befehl ausgeführt und eine bestimmte Zeit nach dem Ausschwingerl des Oszillators vergangen ist. Danach wird das Potential auf der Leitung 56a zu "0" und das Flip-Flop 58 kann kippen, womit auf der Leitung 58b eine "0" steht. Hiermit wird ein teuer Startimpuls erzeugt und der zweite Befehl ausgefahrt.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel für eine Ultraschall-Fernbedienung bei einem Fernsehgerät beschränkt. Es sind vielmehr auch andere hnwendungsmöglichkeiten gegeben, z.B. bei einer Fernbedienung für einen Hörrundfunkempfänger.

Claims (15)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Sender für Fernbedienungssignale, die von einem in seiner Frequenz umschaltbaren Oszillator erzeugt werden, und mit den gewünschten Fernbedienungsfunktionen zugeordneten Tastenschaltern, die bei ihrer Betätigung des Oszillator einschalten, für ein System zur Übertragung mehrerer Informationen mittels eines Fernbedienungssignals, bei dem eine Information durch die Zeitdauer des übertragenen Signals und eine andere Information bei immer. gleichbleibender Frequenz des Signals dadurch gegeben ist, in welchem von zwei oder mehr vorbestimmten Zeitbebreichen das Ende der Zeit dauer liegt, insbesondere für eine Ultraschallfernbedienung bei Fernsehgeräten, nach Patent an meldung P 24 29 066.2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastenschalter (S1 - S32)'nach Art der Spalten und Zeilen einer Natrix (5) in Gruppen und Kanäle eingeteilt sind, wobei die Gruppen den Zeitbereichen entsprechen, daß nach Betätigung einer raste ein die zugehörige Gruppe kennzeichnendes Signal einem Vergleicher (22) zugeführt ist und der zugehörige Kanal durch den Speicherinhalt eines Speichers (6) gekennzeichnet ist, und daß die Gruppe den Zeitbereich und der Kanal das Ende der Zeitdauer dadurch bestimmt, daß der Vergleicher (22) die Ausgangssignale eines die Oszillatorschwingungen zählenden Zählers (17) mit dem die Gruppe kennzeichnenden Signal vergleicht, und daß, nachdem der der Gruppe zugeordnete Zahlerstand erreicht ist, die Zeitdauer des Fernbedienungssignals gleichbleibender Frequenz nach einer vom Speicherinhalt des Speichers (6) abhängigen Zeit beendet ist.
2. Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vier Gruppen vorgesehen sind, und daß die Gruppen durch je eine der vier möglichen Kombinationen der beiden digitalen Signale "O" und tta in gekennzeichne-t sind.
3. Sender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schalttransistoren (T1, T2) vorgesehen sind, an deren Kollektoren im leitenden Zustand die d-igitalen Signale "0" und im gepserrten Zustand die digitalen Signale "1" abgreifbar sind, und daß bei Betätigung der Tastenschalter (59 - 316) der ersten Gruppe der eine ransistor (T2), bei Betätigung der Tastenschalter (S 17 -24) der zweiten Gruppe der andere Transistor (Tl) und bei Be-Betätigung der Tastenschalter (S1 - S8) der dritten Gruppe beide Transistoren (T1, T2) leitend angesteuert sind.
4; Sender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden digitalen Signale über je ein Flip-Flop (79, 80) dem Vergleicher (22) zugeführt werden.
5. Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (6) ein n-Bit-ochieberegister ist, wobei n die Anzahl der Kanäle (K1 - E8) darstellt, daß jedem Kanal (K1 - K8) eine Speicherzelle des Schieberegisters zugeordnet ist, und daß nach Betätigung einer Taste das Signal "O" in die Speicherzelle des zugehorigen Kanals und das Signal "1" in die übrigen Speicher zellen übernommen wird.
6. Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (17) durch eine aus vier Zählerstufen (Z1 - Z4) bestehende Zählerkette gebildet ist, daß die erste Zählerstufe (Z1) nach sechzehn Zählimpulsen 1md dWe zweite und dritte Zählerstufe (Z2, Z3) nach jeweils zehn Zählimpulsen einen Übertragimpuls an die jeweils folgende Zählerstufe abgeben, und daß di.e letzte Zähl-erstufe (Z4) ein 3-Bit-Binär-Zähler ist, dessen Ausgänge (A, B, C) mit dem Vergleicher (22) verbunden sind.
7.- Sender nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragimpulse eine vor der letzten Zählerstufe (Z4) anCeordneten Zählerstufe (Z2) dem Schlebeeingang (23) des Schieberegisters (6) über ein logisches Gatter (G2) zuführbar sind, und daß das logische Gatter (G2) für die Übertragimpulse von den Vergleicher (22) durchlässig angesteuert ist, wenn der Zählerstand der mit dem Vergleicher (22) verbundenen Zählerstufe (Z4) der den Beginn der Gruppe zugeordnete Zählerstand ist.
8. Sender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (11) des Schieberegisters (6) mit einem Eingang (77) eines Flip-Flops (55) verbunden ist, und daß bei einer logischen ttO't am Ausgang (11) des Schieberegisters (6) an dem Ausgang (81) des Flip-Flops (55) eine logische "1" auftritt, und daß mittels der logischen fllit die Frequenz des Oszillators (15) umschaltbar ist.
9. Sender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verzögerungsschaltung (60) vorgesehen ist, die bewirkt, daß der Oszillator (15) nach der Umschaltung auf eine andere Frequenz während einer durch die Verzogerungsschaltung (60) bestimmten minimalen Zeitdauer auf der anderen Frequenz schwingt.
10. Sender nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung (60) einen Zähler (Z5, Z6) enthält, dem die Übertragimpulse der vor der letzten Zahlerstufe (Z4) angeordneten Zählerstufe (Z2) zugeführt werden, und daß die genannte minimale Zeitdauer durch einen wählbaren Zählerstand des Zählers (Z5, Z6) gegeben ist.
11. Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Startimpuls-Generatör' (61) vorgesehen ist, der nach Betätigung eines Tastenschalters (S1 - 532) einen Impuls erzeugt, und daß durch diesen Impuls der Zähler (17) zurückgesetzt wird, der Speicher (6) geladen wird, die, die Gruppe Xennzeichnenden Signale dem Vergleicher (22) über je ein Flip Flop (79, 80) zugeführt werden und der Oszillator (15) gestartet wird.
12. Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein IßAND- Gatter (G1) vorgesehen ist, dessen Eingänge über die zwischen dem, positiven Pol (+U1) einer Spannungsquelle und Bezugspotential (M) geschalteten Tastenschalter (51 - S32) an das Bezugspotential (M) anschaltbar sind, und daß der Ausgang (I) des NAND-Gatters (G1) die Basis eines Transistors (T6) ansteuert, dessen Emitter mit dem Bezugspotential (M) verbunden ist, und der, in seinem leitenden Zustand die anderen logischen Schaltungen des Senders, die mit dem Pluspol (+U1) verbunden sind, an das Bezugspotential (M) anschaltet, wodurch der gesamte Sender nach Betätigung eines Tastenschalters (S1 - S32) mit Betriebsspannung versorgt ist.
13. Sender nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Eingang des NAND-Gatters (G1) mit einem Ausgang (56b) einer, Kipy'rschaltung (56) verbunden ist, deren Eingang (Fj im Ruhezustand "1"-Potential und nach dem Ausschwingen des Oszillators "0"-Potential aufweist, so daß dem weiteren Eingang des NÄND-Gatters (G1) nach dem Anschwingen des Oszillators (15) eine dem Bezugspotential (M) entsprechende logische "O" zugeführt ist, wodurch der Sender auch nach dem Loslassen eines vastenschalters (S1 -S32) mit Betriebsspannung versorgt bleibt.
14. Sender nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Startimpuls-Generator (61) von den Tastenschaltern (S1 - S32) über ein Flip Flop (58) ansteuerbar ist, und daß das Flip Flop (58) in, Abhängigkeit von dem Betriebszustand des Oszillators (15) den Startimpuls-Generator (61) derart ansteuert, --daß ,die-ser nur bei nicht schwingendem Oszillator zur Erzeugung eines Impulses imstande ist, so daß zwischen zwei Fernbedienungsbefehlen eine Mindestpause zur Vermeidung der Störeinflüsse von Echos und Nachhall gegeben ist.
15. Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß paarweise je zwei Tastenschalter (S1 - S32) an Eingänge je eines Exklusiy-0DER-Gatters (57) geführt sind, deren Ausgänge paarweise zu je einem weiteren Exklusiv-ODER-Gatter (57) führen, deren Ausgänge zu einem weiteren Exklusiv-ODER-Gatter führen, an dessen Ausgang bei Betätigung eines Tastenschalters "1"-Fotential abgreifabr ist,\wobei durch die genannten Exklusiv-ODER-Gatter (57) vermieden ist, daß bei gleichzeitiger Betätigung von zwei Tastenschaltern ein falscher Fernbedienungsbefehl erzeugt wird.
L e e r s e i t e
DE19742454463 1974-06-18 1974-11-16 Sender fuer fernbedienungssignale, insbesondere fuer eine ultraschallfernbedienung bei fernsehgeraeten Pending DE2454463A1 (de)

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