DE2454040A1 - Schutzvorrichtung fuer eine elektrische, mit einem betaetigungsschalter ausgestattete hand-kreissaege - Google Patents
Schutzvorrichtung fuer eine elektrische, mit einem betaetigungsschalter ausgestattete hand-kreissaegeInfo
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Description
| • | Ihre Nachricht vom Unser Zeichen | 2454040 | |
| Ihr Zeichen | Your letter of Our reference | ||
| Your reference | J. Pfenning, Dipl.-lng. · Berlin | ||
| Dr. I. Maas, Dlpl.-Chem. · MUnchen | |||
| PATENTANWÄLTE | H. Seller, Dlpl.-Ing. · Berlin | ||
| BERLIN · MÜNCHEN · AUGSBURG | K. H. MeInIg1 Dipl.-Phys. · Berlin | ||
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Pf/schu 11. Nov. 1974 MAKITA ELECTRIC WORKS LIMITED 11-8, Sumiyoshi-cho 3-chome, Anjo-shi, Aichi-ken, Japan
Schutzvorrichtung für eine elektrische, mit einem Betätigungsschalter
ausgestattete Hand-Kreissäge
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische, mit einem Betätigungsgriff ausgestattete Hand-Kreissäge,
Es sind derartige Hand-Kreissägen bekannt, die eine drehbare Schutzkappe besitzen, die das Sägenblatt bei Benutzung der
Kreissäge freigibt und es nicht benutztem zustand abdeckt. Das Sägenblatt wird von einem Motor angetrieben, der durch
einen Betätigungsschalter während des Betriebes an Spannung gelegt wird; wenn das Sägenblatt stillgesetzt werden soll,
muß der Betätigungsschalter geöffnet werden. Die Abdeckkappe
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ORIGINAL INSPECTED
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besitzt eine Zugfeder , die die Abdeckkappe in Richtung ihrer Abdeckstellung beaufschlagt. Beim Ansetzen der Kreissäge
an das Werkstück wird die Abdeckkappe durch das Werkstück in einer Richtung gedreht und gibt hierbei das Sägenblatt
frei solange, bis der Sägevorgang durchgeführt ist; bei Abnahme der Kreissäge von dem Werkstück kehrt die Abdeckkappe
in entgegengesetzter Richtung unter Wirkung ihrer Zugfeder in die Abdeckstellung zurück. Hierbei vergeht eine, wenn
auch kurze Zeit, bis die Abdeckkappe ihre volle Abdeckstelluncr erreicht hat. Während dieser Zeitdauer dreht sich das Sägenblatt
weiter, bis der Betätigungsschalter geöffnet wird. Eine solche Weiterdrehung des Sägenblattes ist sehr gefährlich
für den Bedienenden und kann zu Beschädigungen von benachbart zur Kreissäge befindlichen Gegenständen führen. Diese Gefahren
lassen sich nur vermeiden, wenn die Drehung des Sägeblattes unmittelbar bei Beendigung des Sägevorganges unterbrochen
wird, oder wenn eine derasrtige Unterbrechung aus irgendeinem anderen Grunde notwendig ist. Beispielsweise kommt
es oft vor, daß während des Sägevorganges die Kreissäge sich plötzlich von dem Werkstück abhebt bei einer plötzlichen
Erhöhung des durch das Werkstück ausgeübten Schneidwiderstandes, Eine derartige Erhöhung des Schneidwiderstandes
kann verursacht werden durch eine unerwartete Erhöhung des Reibungswiderstandes zwischen dem Sägenblatt und dem Werkstück,
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ORIGINAL INSPECTED
oder dann, wenn das Sägenblatt auf einen harten Knorren im Holz auftritt. Oft ist der Bedienende zu nachlässig,
den Betätigungsschaslter zu öffnen oder läßt das Sägenblatt
weiter laufen. Außerdem ist es möglich, daß der Betätigungsschalter unabsichtlich oder zufällig geschlossen wird, wenn
er mit irgendeinem benachbarten Gegenstand in Berührung tritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese den bekannten mit einer Abdeckkappe ausgerüsteten Hand-Kreissägen anhaftenden
Nachteile zu vermeiden und eine Schutzvorrichtung zu schaffen, durch die die Drehung des Sägenblattes auch
dann unterbrochen wird, wenn der Betätigungsschalter eingeschaltet bleibt, wenn die Abdeckhaube ihre Bewegung in die
Abdeckstellung ausführt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in dem Speisestromkreis des Motors ein mit dem Betätigungsschaslter
in Serie liegender Hilfsschalter angeordnet ist und eine mit der Abdeckkappe zusammenwirkende Vorrichtung
vorgesehen ist, die den Hilfsschalter während der Drehung der Abdeckkappe in die Freigab estellung schließt und ihn
bei Drehung der Abdeckkappe in die entgegengesetzte Abdeckstellung öffnet,
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- 4 Weitere Merkmale ergeb en sich aus den ünteransprüchen.
Die b eiliegenden Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen
der Erfindung, und es bedeutet;
Fig. 1 Seitenansicht der Hand-Kreissäge in teilweisem Schnitt,
Figt 2 Schnitt gemäß Linie H-II der Fig, I1
Fig, 3 Dasrstellung des Speisestromkreises des Motors,
Fig, 4 Darstellung gemäß Fig, I einer abgewandelten
Ausführungsform,
Fig, 5 Schnitt gemäß Linie V-V der Fig. 4.
Die Figur 4 zeigt eine elektrisch angetriebene, tragbare
Hand-Kreissäge 5,mit einem Sägenblatt 3, das drehbar in
einem Gehäuse 2 aufgenommen ist und durch einen in einem Gehäuse aufgenommenen Kommutatormotor 1 antreibbar ist, um
ein Werkstück 20 zu zerschneiden, das mit der Unterseite einer Führungsplatte 4 in Eingriff gebracht wird.
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Das Motorgehäuse besitzt einen Handgriff 6 und einen Betätigungsschalter 7, der im oberen Bereich des Handgriffes
6 angeordnet ist. Das Sägenblatt 3 ist auf einer Welle 3a drehbar aufgenommen; die untere Hälfte des Sägenblattes 3
ragt gegenüber der Unterseite 4c der Führungsplatte 4 vor. Auf der Welle 3a ist eine Schutzkappe 8 drehbar angeordnet,
die die untere Hälfte des Sägenblattes 3 bei Nichtb enutzung der Kreissäge 5 abdeckt. An dem Gehäuse 2 ist das eine Ende
9a einer Zugfeder 9 befestigt, während das andere Ende 9b
an der Abdeckkappe 8 angebracht ist, Die Zugfeder 9 beaufschlagt die Schutzkappe 8 in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten
Richtung, wie Figur 1 zeigt, so daß die Schutzkappe 8 die untere Hälfte des Sägenblattes 3 abdeckt, wenn
die Kreissäge 5 nicht benutzt wird. Die Schutzkappe 8 ist halbkreisförmig ausgebildet und besitzt einen flachen oberen
Rand 8a. der auf der Oberfläche des Werkstückes 20 gleiten J kann, wenn das Sägenblatt 3 zum Zerschneiden des Werkstückes
20 nach vorn verschoben wird. In dem Gehäuse 2 ist ein
j Anschlag 18 angeordnet, der die Schutzkappe 8 daran hindert, j sich entgegen dem Uhrzeigersinn über die in Figur 1 gezeigte
Stellung hinaus unter Wirkung der Zugfeder 9 zu drehen, wenn die Kreissäge 5 nicht benutzt wird. Wie Figur 1 zeigt, liegt
der obere Rand 8a der Schutzkappe 8 an dem Anschlag 18 jan, um eine Weiterdrehung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zu
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verhindern. Die Unterseite 4c des vorderen Endes 4a der Führungsplatte 4 wird auf die obere Fläche 24 des Werkstückes
20 aufgesetzt, worauf die Kreissäge 5 nach vorne bewegt wird. Das vordere Ende 8b der Schutzkappe 8 kommt gegen
die Stirnfläche 22 des Werkstückes 20 zur Anlage, Wenn die Kreissäge 5 weiterbewegt wird, wird die Schutzkappe 8 im
Uhrzeigersinn gedreht, wie Figur 1 erkennen läßt, gegen die Wirkung der Zugfeder 9, wobei die untere Hälfte des Sägenblattes
3 allmählich frei gegeben wird. Wenn die Schutzkappe 8 aus ihrer in Figur 1 gezeigten Ausgangsstellung um 90°
gedreht ist, tritt ihr oberer Rand 8a mit der STirnflache
des Werkstückes 20 in Eingriff, Hierbei wird die Schutzkappe 8 weitergedreht, bis sie eine Drehung von 180° gegenüber
ihrer Ausgangsstellung im Uhrzeigersinn durchgeführt hat, wobei der obere Rand 8a der Schutzkappe 8 auf der oberen
Fläche 24 des Werkstückes 20 aufliegt. Bei Weiterführung der Sägeoperation gleitet der obere Rand 8a der Schutzkappe 8
auf der Fläche 24 des Werkstückes 20 entlang, wobei er durch die Zugfeder 9 gegen die obere Oberfläche 24 gepreßt wird,
um das Werkstück 20 an seiner STellung zu halten. Wenn die
Schutzkappe 8 bei Beendigung des Sägevorganges das Werkstück 20 verläßt, veranlaßt die Zugfeder 9 eine entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn gerichtete Drehung der Schutzkappe 8, wie j Figur 1 erkennen läßt, und diese kehrt in ihre Ausgangsposition
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_ 7 zurück, um die untere Hälfte des Sägeblattes 3 abzudecken.
Gemäß der Erfindung ist in einem Getriebegehäuse 10 eine
Welle 11 drehbar aufgenommen. Die Welle 11 erstreckt sich in dem Handgriff 6 mit ihrem einen Ende 11a und mit ihrem
anderen Ende 11b in das Gehäuse 2 des Sägenblattes 3, wie Figur 2 zeigt. In dem unteren Bereich des Handgriffes 6 ist
ein Endlagenschalter 12 angeordnet. An dem Ende 11a der Welle 11 ist ein Hebel 13 benachbart zum Hilfsschalter 12
befestigt. Der Hilfsschalter 12 ist normalerweise geöffnet und besitzt einen Betätigungsarm, der den Kontakt des Hilfsschalters
12 in die Schließstellung führen kann. Das freie Ende des Hebels 13 befindet sich normalerweise im Abstand
von dem Betätigungsarm des Hilfsschalters 12, wie in Figur
gezeigt ist; er tritt jedoch mit dem Arm des Hilfsschaslters
12 bei Drehung der Welle 11 in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung in Eingriff, wie Figur 1 erkennen
läßt. In dem Gehäuse 2 des Sägenb lattes 3 ist ein weiterer Hebel 15 angeordnet, der mit ^seinem Ende 15a an dem Ende 11b
der Welle Il mittels einer Schraube 19 befestigt ist und sich längs der Schutzkappe 8 erstreckt. Der Hebel 15 besteht vorzugsweise
aus einer Blattfeder, Ein Körper 14 aus elastischem Material ist zwischen dem freien Ende 15b des Hebels 15 und
der Wand der Schutzkappe 8 angeordnet,
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Der elastische Körper 14 besteht aus einem Guntmiteil.
Das Guinmiteil 14 ist an dem freien Ende 15b des Hebels 15
befestigt und liegt unter Reibung an der Wand der Schutzkappe 8 an, so daß bei Drehung der Schutzkappe 8 der Hebel
15 sich in entgegengesetzter Richtung um die Achse der Welle 11 dreht. Wenn das vordere Ende 8b auf die Stirnfläche 22
des Werkstückes 20 auftrifft, um den Sägevorgang durchzuführen wird die Schutzkappe 8 im Uhrzeigersinn gedreht gemäß
Figur 1, wobei der Hebel 15 sich entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn bewegt aufgrund seiner Elastizität und aufgrund
des Reibungskontaktes des Gummiteiles 14 mit der Schutzkappe 8, Die Welle 11 dreht sich entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn
und der auf dem Ende lla der Welle 11 befestigte Hebel 13
wird ebenfalls entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht und tritt mit dem Betätigungsarm des Hilfsschiters 12 in
Eingriff, wodurch der Kontakt des Hilfsschalters geschlossen
wird.
Ein Paar von Anschlägen 16 f 17 ragt gegenüber der inneren
Wandung des Gehäuses 2 des Sägenblattes 3 vor, und der Heb el 15 ist zwischen den beiden Anschlägen 16 und 17 angeordnet,
so daß er sich in einem vorbestimmten Winkel drehen kann. Wenn der Hebel 15 sich entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn
mit der Welle 11 dreht, gelangt; er an dem oberen Anschlag
16 zur Anlage und kann seine Drehung nicht fortsetzen,
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Trotz des zwischen dem Gummiteil 14 und der Außenwandung
der Schutzkappe 8 bestehenden Reibungskontaktes schleift die Schutzkappe 8 über den Gummiteil 14 und setzt ihre
Drehung im Uhrzeigersinn fort, bis der obere Rand 8a auf der Oberfläche 24 des Werkstückes 20 aufliegt. Die. Schutzkappe 8 dreht sich nun nicht mehr weiter sondern gleitet auf der Oberfläche 24 des Werkstückes während des Restes der _Sägeoperation entlang. Bei Beendigung der _Sägeoperatio:i dreht sich die Schutzkappe 8 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn und der Hebel 15 bewegt sich mit der Welle 11 im Uhrzeigersinn, Durch diese Drehung der Welle 11 tritt der Hebel 13 außer Eingriff mit dem Betätigungsarm des Hilfsschalters 12, und dieser kehrt in seine normalerweise offene Stellung zurück, Der Hebel 15 gelangt bei seiner Drehung im Uhrzeigersinn in Anlage an den unteren Anschlag 17, wo er a.n der weiteren Drehung gehindert ist. Trotzdem schleift die Schutzkappe 8 über das Gummiteil 14 und setzt seine Drehung
entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn etplange fort, bis sie
an dem Anschlag 18 zur Anlage gelangt und unter Wirkung
der Zugfeder 19 in Anlage gehalten wird, um die untere
Hälfte des Sägenblattes 3 abzudecken, wie Figur 1 zeigt/
Drehung im Uhrzeigersinn fort, bis der obere Rand 8a auf der Oberfläche 24 des Werkstückes 20 aufliegt. Die. Schutzkappe 8 dreht sich nun nicht mehr weiter sondern gleitet auf der Oberfläche 24 des Werkstückes während des Restes der _Sägeoperation entlang. Bei Beendigung der _Sägeoperatio:i dreht sich die Schutzkappe 8 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn und der Hebel 15 bewegt sich mit der Welle 11 im Uhrzeigersinn, Durch diese Drehung der Welle 11 tritt der Hebel 13 außer Eingriff mit dem Betätigungsarm des Hilfsschalters 12, und dieser kehrt in seine normalerweise offene Stellung zurück, Der Hebel 15 gelangt bei seiner Drehung im Uhrzeigersinn in Anlage an den unteren Anschlag 17, wo er a.n der weiteren Drehung gehindert ist. Trotzdem schleift die Schutzkappe 8 über das Gummiteil 14 und setzt seine Drehung
entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn etplange fort, bis sie
an dem Anschlag 18 zur Anlage gelangt und unter Wirkung
der Zugfeder 19 in Anlage gehalten wird, um die untere
Hälfte des Sägenblattes 3 abzudecken, wie Figur 1 zeigt/
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Wie Figur 3 zeigt, besteht der Kommutatormotor 1 aus einem
Läufer A und einem Paar von Feldwindungen Fl, F2, die in Serie an dem Läufer A anliegen. Der Hilfsschalter 12 liegt
in Serie mit dem Betätigungsschalter 7, und der Motor 1 ist über dem Betätigungsschalter 7 rand dem Hilfsschalter
an eine Wechselstromquelle angeschlossen.
Bei Betätigung der Kreissäge 5 wird der Hauptschalter 7 geschlossen, wie die gestrichelte Linie in Figur 3 zeigt,
und das vordere Ende 4a der Führungsplatte 4 wird auf das hintere Ende der Oberfläche 24 des Werkstückes 20 aufgesetzt,
wie in Figur 1 gezeigt ist. In der in Figur 1 gezeigten Stellung ist der Hilfsschalter 12 noch geöffnet, wie die
ausgezogene Linie in Figur 3 zeigt. Der Motor 1 liegt nicht an Spannung und das Sägenblatt 3 kann sich nicht drehen.
Die Kreissäge 5 wird vorwärts geschoben und das vordere Ende 8b der Schutzkappe 8 tritt mit der Stirnfläche 22 des Werkstückes
20 in Eingriff, Wenn die Kreissäge 5 weiterbewegt wird, gleitet das vordere Ende 8b der Schutzkappe 8 nach unten
an der Stirnfläche 22 des Werkstückes 20 entlang, wodurch die Schutzkappe 8 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wie Figur
zeigt. Die Schutzkappe 8 veranlaßt den Hebel, sich entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn zu drehen, wobei die Welle 11 den Hebel 13 nach unten in Eingriff mit dem Betätigungsarm des
Hilfsschalters 12 bewegt,
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Der Hilfsschalter 12 wird geschlossen, wie die gestrichelte
Linie in Figur 3 zeigt. Hierdurch wird der Motor 1 an die Wechselstroiaquelle angeschlossen, Das SäigSftbiaiit 3 ÜS$ittl&
zu drehen mit einer geeigneten Umlaufgeschwindigkeit, Bei weiterer Vorwärtsbewegung der Kreissäge 5 tritt das Sägenblatt
3 in Kontakt mit dem Werkstück 20f um es zu zerschneiden.
Während der Sägeoperation kann das Drehmoment des Sägenblattes plötzlich aus einem an sich beliebigen Grunde ansteigen
f wenn beispielsweise das Sägenblatt auf'einen harten
Knorren im Holz trifft und sich eine ungewöhnliche Erhöhung des Reibungswiderstandes zwischen dem Sägenblatt 3 und dem
Werkstück 20 ergibt. Eine solche plötzliche Erhöhung des Drehmomentes führt zu einer plötzlichen Anhebung der Kreissäge
5 an dem rückwärtigen Ende 4b der Führungsplatte 4 entgegen der Kraft, die von dem Bedienenden auf die Kreissäge
ausgeübt wird. Bei einem solchen Abheben der Kreissäge 5 bewegt sich die Schutzkappe 8 um einen gewissen Betrag entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn, wie Figur 1 zeigt, Gleichzeiti wird der Hebel 15 im Uhrzeigersinn mit der Welle gedreht,
wodurch der Hebel 13 mit dem Betätigungsarm des Hilfsschalters 12 außer Eingriff tritt. Der Hilfsschalter 12 öffnet sich und
der Motor 1 ist nicht mehr an die Wechselstromspannung angeschlossen,
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Wenn auch der Motor 1 bestrebt ist, so überwiegt der auf das
Sägenblatt 3 einwirkende Widerstand das Beharrungsmoment, so daß der Motor 1 und damit das Sägenblatt 3 sofort still-
M gesetzt wird, und der Bedienende gegen Verletzung geschützt
ist. Die Kreissäge 5 wird wieder in Tätigkeit gesetzt, wenn der gegen das Sägenblatt 3 wirkende Widerstand überwunden ist.
Die Führungsplatte 4 wird in ihre normale Stellung gegenüber dem Werkstück 20 zurückgebracht, wodurch die Schutzkappe 8
im Uhrzeigersinn zurückbewegt wird, und der Hebel 13 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn in Eingriff mit dem Betätigungsarm
des Hilfsschalters 12 gebracht wird, so daß dieser wieder geschlossen
und das Sägeblatt 3 wieder in Drehung versetzt wird.
Auf diese Weise wird die Sägeoperation zuverlässig und sicher fortgesetzt, und wenn das Sägenblatt 3 das Werkstück 20 zerschnitten
hat erfährt das Drehmoment oder der auf dem Sägenblatt 3 liegende Widerstand einen plötzlichen Abfall,
Dieser Abfall in dem Widerstand des Sägenblattes 3 führt zu einem plötzlichen Anlüften der Kreissäge 5 an dem vorderen
Ende 4a der Führungsplatte 4 entgegen der durch den Bedienenden ausgeübten Kraft, Mit anderen Worten gesagt, kippt die Kreissäge
5 um ihr hinteres Ende 4b der Führungsplatte 4 nach oben, wodurch ein teilförmiger Ziwschenraum zwischen der Unterseite
der Führungsplatte 4 und der Oberfläche 24 des Werkstückes entsteht,
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Dieser Zwischenraum veranlaßt die Schutzkappe 8 zu einer solchen Drehung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, daß der
Hilfsschalter 12 wieder geöffnet wird, so daß der Motor 1 ausgeschaltet wird. Der Motor 1 ist zwar bestrebt, sich zufolg
des Beharrungsmomentes wieterzudrehen, das Sägenblatt 3 ist
aber noch einem gewissen Widerstand ausgesetzt, da es sich noch zwischen den zerschnittenen Teilen des Werkstückes 20
befindet. Hierdurch wird das Sägenblatt 3 unmittelbar bei öffnung des Hilfsschalters 12 stillgesetzt, so daß der Bedienende
gegen Verletzungen geschützt ist.
Die Figuren 4 und,5 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform;
für die einander gleichbleibenden Teile werden die gleichen Bezugszeichen wie bei den Figuren 1 bis 3 verwendet. Eine
Welle 111 ist drehbar an dem Gehäuse 2 des Sägenblattes 3 der tragbaren Kreissäge 5 aufgenommen, Das eine Ende lila
der Welle 111 erstreckt sich in den Handgriff 6 und das andere Ende 111b in das Gehäuse 2 des Sägenblattes, wie Figur 5 zeigt
In dem unteren Bereich des Handgriffes 6 ist ein HIlfssciaLter
112 angeordnet, Auf dem Ende lila der Welle 111 ist ein
radial gerichteter B olzen 113 befestigt, der in der Nähe
des Hilfsschaltersll2 liegt. Der Hilfsschalter 112 besitzt
einen normalerweise in der Offenstellung gehaltenen Kontakt und einen mit diesem in Eingriff stehenden Betätigungsarm,
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Der Kontakt wird geschlossen, wenn der Betätigungsarm mit ihm außer Eingriff bewegt wird. Das freie Ende des Bolzens 113
steht normalerweise mit dem Betätigungsarm des Hilfsschalters 112 in Eingriff, wie aus Figur 4 ersichtlich ist, um den
Hilfsschalter 12 in seiner Offenstellung zu halten, Der Bolzen 113 tritt mit dem Betätigungsarm des HilfssclaLters
112 bei Drehung der Welle 111 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn außer Eingriff, wie in Figur 4 gezeigt ist. In dem Gehäuse 2
des Sägenblattes 3 ist ein Hebel 115 angeordnet, der im Bereich seiner Mitte an dem anderen Ende 111b der Welle 111 durch eine
Schraube 119 befestigt ist und sich längs der äußeren Oberfläche der Schutzkappe 8 erstreckt. Die Schutzkappe 8 besitzt
einen koaxial zur Welle 3a des Sägenblattes 3 liegenden Ringbund 8c, Der Hebel 115 ist L-förmig ausgebildet und besteht
aus Stahlblech, Das eine Ende 415b des Hebels 115 ist auf den Ringbund 8c der Schutzkappe 8 gerichtet und endet in einer
zylindrischen Buchse, In der zylindrischen Buchse ist ein Stopfen aus elastischem Material fest aufgenommen und ragt
gegenüber dieser vor. Der elastische Stopfen 114 besteht aus Gummi, Mit seinem außen liegenden vorstehenden Ende ist der
Gummistopfen 114 in Reibungskontakt mit der Oberfläche des Ringbundes 8c der Schutzkappe 8 gehalten, Das andere Ende 115c
des Hebels 115 bildet eine senkrecht zu dem Hebel 115 abgebogene Fahne, die an einen Anschlag 117 anliegt, der von dem
unteren Rand des Gehäuses 2 des Sägenblattes 3 vorspringt,
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wodurch der Hilfsschalter 112 in seiner offenen Stellung
gehalten wird.
Bei Betätigung der Kreissäge 5 tritt das Ende 8b der Schutzkappe
8 mit der Stirnfläche 22 des Werkstückes 20 in Eingriff; die Schutzkappe 8 wird, wie Figur 4 zeigt, im Uhrzeigersinn
gedreht gegen die Wirkung der Zugfeder 9. Diese Drehung der Schutzkappe 8 veranlaßt eine Drehung des Hebels 115 entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn aufgrund des Reibungskontaktes zwischen dem Ringbund 8c und dem Gummistopfen 114. Die Welle
111 wird gleichzeitig entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der Bolzen 113 nach unten bewegt wird und außer
Eingriff mit dem Betätigungsarm des Hilfsscfaälters 112 tritt,
wodurch der Hilfsschalter 112 geschlossen und das Sägenblatt 3 in Drehung versetzt wird, Die Schutzkappe 8 setzt ihre
Drehung im Uhrzeigersinn fort bei fortschreitender Sägeoperatio während die Welle 111 nur solange gedreht wird, bis der Bolzen
an der inneren Bodenwandung 6a des Handgriffes 6 zur Anlage gelangt, wobei der Hilfsschalter 112 in geschlossener Stellung
verbleibt. Der Hebel 115 unterbricht ebenfalls seine Drehung, die Schutzkappe 8 dagegen setzt ihre Drehung im Uhrzeigersinn
fort, wobei ihr Ringbund 8c an dem Gummistopfen 114 des Hebels 115 entlangschleift. Die Drehung der Schutzkappe 8 wird solange
fortgesetzt, bis ihr oberer Rand 8a auf der Oberfläche 24 des Werkstückes 20 zur Auflage gelangt, wobei die Schutzkappe 8
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eine halbe Drehung um die Welle 3a durchgeführt hat. Bis zur Beendigung der Sägeoperation gleitet die Schutzkappe 8 auf
dem Werkstück 20 entlang.
Wenn das Sägeblatt 3 das Werkstück 20 zerschnitten hat, wird
das Drehmoment oder der auf das Sägeblatt einwirkende Widerstand plötzlich verringert. Diese Verringerung des Widerstandes
führt zu einem plötzlichen Anheben der yKreissäge 5 am vorderen Ende 4a der Führungsplatte 4 entgegen der von dem Bedienenden
ausgeübten Kraft. Hierbei entsteht ein nach außen sich vergrößernder Zwischenraum zwischen der Unterseite 4c der Führungs
platte 4 und der Oberfläche 24 des Werkstückes 20, der zu einer Teildrehung der Schutzkappe 8 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn
führt, wie aus Figur 4 hervorgeht. Hierbei wird durch den Reibungskontakt zwischen dem Ringbund 8c und dem Gummistopfen
114 der Hebel 115 im Uhrzeigersinn gedreht mit der Welle 111. Diese Drehung der Welle 111 veranlaßt eine Aufwärtsbewegung
des Bolzens 113 im Uhrzeigersinn, wobei der Bolzen 113 mit dem Betätigungsarm des HilfsschaLters 112 in Eingriff gelangt
und der Kontakt des Hilfsschalters 112 geöffnet wird. Der Bolzeiji
113 unterbricht seine Drehung im Uhrzeigersinn, wenn die am oberen Ende 115c des Hebels 115 angeordnete Fahne gegen
den Anschlag 117 zur Anlage gelangt. Auf diese Weise wird der Hebel 115 stillgesetzt, während die Drehung der Schutzkappe
fortgesetzt wird.
— 17 _
509821/0752
Der Ringbund 8c der Schutzkappe 8 schleift längs des Gummistopfens
114, wobei die Schutzkappe 8 ihre Drehung entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn fortsetzt, bis sie an dem Anschlag 18 des Gehäuses 2 des Sägenblattes 3 zur Anlage gelangt.
Die Schutzkappe 8 deckt hierbei die untere Hälfte des _Sägenblattes 3 ab, wie in Figur 4 gezeigt istf und wird in dieser
Stellung durch die Zugfeder 9 gehalten.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt; diese können im Rahmen des Erfindungsgedankens liegende Abwandlungen erfahren.
- 18 -
509821/0752
Claims (1)
- Ansprüche1, Schutzvorrichtung für eine elektrische, mit einem Betätigungsschalter ausgerüstete Hand«-Kreissäge, bestehend aus einer bei Verschiebung der Kreissäge gegenüber dem Werkstück um die Achse des Sägenblattes drehbaren Schutzkappe zur teilweisen Freigabe und Abdeckung des Sägenblattes , wobei die Schutzkappe eine in Richtung ihrer Abdeckstellung wirkende Feder besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis des Antrieb smotors ein in Serie mit dem Betätigungsschalter(7) liegender Hilfsschalter (12 bzw, 112) und eine den Hilfsschalter (12 bzw, 112) betätigende Vorrichtung (11, 13 bis 15)bzw. 111, 113 bis 115) vorgesehen sind, die den Hilfsschalter (12 bzw, 112) bei Drehung der Schutzkappe (8) in die Freigabestellung schließt und bei ihrer Drehung in die Abdeckstellung öffnet,2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter (12) ein Endlagenschalter ist, der bei Eingriff mit der Vorrichtung (11, 13 bis 15) durch Drehung der Schutzkappe (8) in die Freigab estellung geschlossen wird,- 19 -509821/07523. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter (112) ein Endlagenschalter ist, der bei Außereingrifftreten mit der Vorrichtung (111, bis 115) durch Drehung der Schutzkappe (8) in die Freigabestellung geschlossen wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hilfsschalter (12) betätigende Vorrichtung (11f 13 bis 15) aus einer in einem Getriebegehäuse (10) der Kreissäge (5) drehbar aufgenommenen Welle (11) besteht, die an ihrem einen Ende (lla) einen radial gerichtete?, der Betätigung des Hilfsschalters (12) dienenden ersten Hebel (13) und an ihrem anderen Ende einen dem ersten Hebel diametral entgegengesetzt gerichteten, durch die Schutzkappe (8) drehbaren zweiten Hebel (15, 15a) trägt, daß das freie Ende (15b) des zweiten Hebels (15) über einen Körper (14) aus elastischem Material in Friktionskontakt mit der Schutzkappe (8) steht, und daß das Gehäuse(2) des Sägenblattes (3) mit de% zweiten Hebel (15) zwische^i sich einschließenden f seine Drehbewegung begrenzenden Anschlägen (16, 17) versehen ist.- 20 -509821/07522 4 5 4 η 4 ο5, Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hebel (15) aus federndem Material besteht zur Erhöhung des Reibungskontaktes zwischen dem elastischen Körper (14) und der Schutzkappe (8).6, Vorrichtung nach Anspruch 3f dadurch gekennzeichnet, daß die den Hilfsschalter (112) betätigende Vorrichtung (111, 113 bis 115) aus einer im Gehäuse (2) des Sägenblattes (3) drehbar aufgenommenen Welle besteht, die an ihrem einen Ende einen radial gerichteten, bei Drehung der Abdeckkappe (8) in die Freigabestellung den Hilfsschalter' (112) schließenden und bei Drehung in die Abdeckstellung öffnenden Bolzen (113) und an seinem anderen Ende einen mittig aufgenommenen, parallel zum Bolzen (113) gerichteten Hebel (115) trägt, dessen einer diametral entgegengesetzt zum Bolzen (13) gerichteter Schenkel (115b) an seinem Ende einen mit der Abdeckkappe (8) in Friktionseingriff stehenden elastischen Körper(114) besitzt und entgegengesetzt zur Drehrichtung der Abdeckkappe (8) in einem durch zwei am Gehäuse (2) des Sägenblattes (3) und am Boden (6a) des Handgriffes (6) angeordnete Anschläge bestimmten Winkel drehbar ist.- 21 -5 09821/07527, Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Körper (114) aus einem Gummistopfen besteht, der in einer am Ende des einen Schenkels (115b) des Hebels (115) angeordneten axial zu diesem verlaufenden Hülse aufgenommen ist und mit seinem vorstehenden Ende in Friktionskontakt mit einem an der Abdeckkappe (8) angeordneten Ringbund (8c) steht,8, Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende des Hebels (115) eine senkrecht abgebogene Fahne (115c) besitzt, die bei Drehung der Abdeckkappe (8) in einer Richtung mit einem im Gehäuse (2) des Sägenblattes (3) angeordneten Anschlag in Eingriff tritt, und daß der Bäzen (113) bei Drehung der Abdeckkappe (8) in der anderen Richtung mit der Bodenwandung (6a) des Handgriffes (6) in Eingriff tritt.9, Vorrihhtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (115) L-förmig ausgebildet ist.509821/07 52
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: PFENNING, J., DIPL.-ING. MEINIG, K., DIPL.-PHYS., |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |