DE2453735C2 - Universalstripperzange - Google Patents
UniversalstripperzangeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D7/00—Casting ingots, e.g. from ferrous metals
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D29/00—Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
- B22D29/04—Handling or stripping castings or ingots
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
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Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Universalstripperzange
mit einer Blockzange zum Fassen eines aus einer Kokille zu lösenden Blockes sowie einer Kokillenzange
zum Festhalten der Kokille beim Lösen eines sich nach oben oder nach unten hin verjüngenden
Blockes, wobei die schwenkbar an einem Blockzangenträger gelagerte Blockzange relativ zur Kokillenzange
in der Höhe verschiebiich ist.
Da aus metallurgischen Gründen Qualitätsstähle 5" auch in umgekehrt konischen Kokillen gegossen werden,
und es vorteilhaft ist, wenn mit ein und demselben Stripperwerk sowohl normal konische Blöcke ausgedrückt,
als auch umgekehrt konische Blöcke, d. h. Blökke mit dem dicken Ende oben, aus den Kokillen herausgezogen
werden können, sind manche Stripperkrane bzw. Strippvorrichtungen mit einer Universalstripperzange
versehen.
Bei einer bekannten Universalstripperzange der eingangs
genannten Art befinden sich die Stützmittel, mittcls
derer die Kokillenzange auf dem oberen Rand der Kokille aufliegt, oberhalb der Ösen (oder Ausnehmungen)
zum Unterfassen der Ohren (oder Haltemittel) der Kokillen. Beim Vorgang de:s Blockziehens, bei dem die
Stützmittel auf dem oberen Rand der Kokille aufliegen, kommen die unteren Enden der Zangenschenkel der
bekannten Stripperzange beträchtlich unter die Oberkante der Kokille zu liegen. Eine solche Ausbildung der
Universalstripperzange hat aber den Nachteil, daß die jenigen auf einer Gießplatte angeordneten Kokillenty
pen nicht gestrippt werden können, bei denen der Ab stand zwischen den Kokillen so klein ist, daß die Zan
genschenkel der Kokillenzange nicht mehr in den Zwi schenraum der Kokillen passea
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Universalstripperzange der eingangs genannte!
Art zu schaffen, mit der alle üblichen auf einer Gieß platte angeordneten Kokillen gestrippt werden kön
nen, unabhängig davon, wie groß der Abstand zwischer den Kokillen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge löst, daß die dem Unterfassen der Haltemittel der Ko
kille dienenden Ausnehmungen an den Zangenschen kein der Kokillenzaiige oberhalb der dem Abstützer
auf dem oberen Rand der Kokille dienenden Stützmittel der Zangenschenkei der Kokillenzange angeordnei
sind, und daß die unteren Zangenschenkel der Kokillenzange zwei in verschiedenen Höhenlagen liegende,
quer zur Richtung der seitlichen Fortsatze des Blockzangenträgers sich erstreckende Paare von Widerlagern
aufweisen, wobei die Fortsätze beim Blockdrükken und Kokillentransport auf dem oberen Wiederlagerpaar
sowie beim Blockdrücken auf dem unteren Widerlagerpaar aufliegen. Durch diese Maßnahmen
wird insbesondere der Vorteil erreicht, daß mit ein und derselben Universalstripperzange alle Typen von Kokillen
gestrippt werden können. Es entfällt daher die Notwendigkeit, zum Strippen der relativ kleinen, eng
auf einer Gießplatte angeordneten Kokillen eine andere Strippvorrichtung oder einen anderen Stripperkran
zu verwenden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Zangenschenkel der Kokillenzange im mittleren Bereich
schlitzartige Durchbrüche sowie die Seitenwände der Durchbrüche Ausnehmungen zur Aufnahme der
Tragzapfen der Widerlager auf und sind die Zapgenschenkel der Kokillenzange beim Heben bzw. Senken
des Blockzangenträgers von einem einen Widerlager zum anderen aus dem Bewegungsbereich des Blockzangenträgers
bzw. dessen Fortsätzen schwenkbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht auf die Universalstripperzange beim Vorgang des Blockdrückens,
F i g. 2 eine Ansicht auf den einen Schenkel der Kokillenzange in Richtung des Pfeiles A nach F i g. 1 gesehen,
Fig.3 eine Seitenansicht auf die Universalstripperzange
beim Vorgang des Blockziehens und
F i g 4 einen Längsschnitt der Universalstripperzange mit der Ansicht der Blockzange.
Die Universalstripperzange weist eine innere Blockzange 1 und eine äußere Kokillenzange 2 auf. Die beiden
Zangen 1 und 2 liegen in senkrecht aufeinander stehenden Ebenen. — Die beiden Zangen können aber
auch in bekannter Weise in ein und derselben Ebene liegen, was nicht weiter dargestellt ist.
Die Blockzwange 1, die in erster Linie dem Fassen eines aus der Kokille 3 zu lösenden Blockes 4 dient,
weist zwei zweiarmige, um je eine waagrechte Achse 5 eines zum Stripperstempel 6 konzentrischen, höhenverschieblichen
Blockzangenträgers 7 schwenkbare Zangenschenkei 8 auf. Die unteren Arme der Zangenschenkei
8 tragen die Zangenspinnen 9; die oberen Arme der Zangenschenkei 8 weisen an ihren inneren, einander
zugewandten Seilen so geformte Bahnen 10, die mit
Druckrollen 11 eines relativ zur Blockzange 1 höhenverschieblichen
Druckrollenträgers 12 zusammenarbeiten, auf, daß sich beim Anheben des Druckrollenträgers
12 die Blockzange 1 schließt, was an sich bekannt ist. (Das Öffnen der Blockzange 1 erfolgt heim Senken des
Druckrollenträgers in der bekannten, nicht näher erläuterten Weise.) Der Blockzangenträger 7 weist zwei
seitliche, sich quer zur Bewegungsebene der Zangen-Schenkel
8 der Blockzange 1 erstreckende Fortsätze 13 auf, deren Zweck an späterer Stelle erläutert wird.
Die Kokillenzange 2 besteht aus zwei um waagrechte Bolzen 14 schwenkbaren Zangenschenkeln 15. Die
Zangenschenkel 15 weisen an ihrem unteren Ende Stützmittel 16 auf, über die sie sich am oberen Rand
einer Kokille 3a mit sich nach unten verjüngenden Querschnitten abstützt. Zur Begrenzung des Schwenkweges
der Kokillenzange beim Biockziehen nach innen, weisen die Stützmittel nach unten gerichtete Nasen 17
auf. Durch die geringfügig unter die Oberkante 18 der Kokille reichenden Nasen 17 findet keine Beeinträchtigung
der Anwendbarkei! der Universalstripperzange statt, weil die Nasen in ihrer Dicke stets so gering gehalten
werden können, daß sie in den engen Raum zwischen den auf einer Gießplatte angeordneten üblichen
Kokillen passen. Oberhalb der Stützmittel 16 weisen die Zangenschenkel 15 der Kokillenzange 2 schlitzartige
Ausnehmungen 19 zum Unterfassen der Haltemittel oder Ohren 20 der Kokille 3 auf. Oberhalb der Ausnehmungen
19 weisen die Zangenschenkel 15 in ihrem mittleren Bereich weitere schlitzartige Ausnehmungen
21 auf. Die Querachsen der Ausnehmungen 21 liegen in einer Ebene, die senkrecht zu der Bewegungsebene der
Zangenschenkel 8 der Blockzange 1 liegen. Die Ausnehmungen 21 durchbrechen die Zangenschenkel 15
der Kokillenzange 2. Die die Ausnehmungen 21 begrenzenden Seittnwände 22 der Zangenschenkel 15
weisen Bohrungen auf, in denen die Lagerzapfen von zwei übereinanderliegenden Paaren von Rollen 23a,
23b drehbar gelagert sind. Die Längsachsen der Rollen 23a, 23b liegen in zur Bewegungsebene der Zangenschenkel
8 der Blockzange 1 parallelen Ebenen und sind daher quer zu den Fortsätzen 13 des Blockzangenträgers
7 gerichtet. Die Höhenlage der Rollen 23a, 23i> ist so gewählt, daß beim Blockziehen die Fortsätze 13
des Blockzangenträgers auf den unteren Rollen 23a aufliegen, beim Blockdrücken und Kokillentransport
hingegen auf den oberen Rollen 23b. Das Anheben des Block/.angenträgers 7 aus seiner unteren in die obere
Lage erfolgt über den Stripperstempel 6, wobei vorher die Zangenschenkel 15 der Kokillenzange 2 aus der Bewegungsbahn
des Blockzangenträgers geschwenkt worden sind. Dieses Verschwenken kann z. B. durch
einen — bezogen auf das Betätigen der Blockzange 1 — gesonderten Antrieb erfolgen.
Der Stripperstempel 6 weist in der bekannten Weise einen Mitnehmer 24 (F i g. 1, 4) auf, der mit seinen seitlich
hervorstehenden Enden unter eine Innenschulter 25 des als Hohlrohr ausgebildeten Hauptteils des
Druckroilenträgers 12 zu greifen vermag, und dadurch beim Hochheben des Stripperstempels den Druckrollenträger
12 mitnimmt. Das Hohlrohr des Druckrollenträgers 12 ist konzentrisch zum Stripperstempel 6 angeordnet
und am oberen Teil des Stripperstempels, dem in einem Führungsteil geführten Führungsrohr 26,
das z. B. über eine Spindel in der Höhe verschiebbar ist, geführt. Das Hohlrohr des Druckrollenträgers erstreckt
sich durch eine Bohrung 27 des Blockzangenträgers 7 und bildet damit die Führung für den Blockzangenträger
7.
Die Bahnen 10 an den Zangenschenkeln 8 der Blockzange 1 sind so lang, daß der Druckrollenträger 12
samt Druckrollen 11 in der Stellung, in der die Blockzangen maximal geöffnet sind, am oberen Rand des
Blockzangenirägers 7 aufliegt.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Universalstripperzange ist bei den Vorgängen des Blockdrükkens
bzw. Blockziehens folgende.
Beim Blockdrücken liegt der Blockzangenträger 7 auf den oberen Rollen 23b auf. Die Kokille 3 kann in
dieser Stellung ohne Behinderung durch die Blockzange 1 mit ihren Ohren 20 in die Kokillenzange 2 eingc
hängt werden. Der Block wird abschließend in der bekannten Weise durch den nach unten gehenden
Stripperstempel 6 aus der Kokille gedruckt b/w. die Kokille wird vom Block abgezogen.
Soll ausgehend von der Höhenanordnung des Blockzangenträgers 7 beim Blockdrücken ein Block mit sich
nach oben verbreiterndem Querschnitt gestrippt werden, dann werden zunächst die Zangenschenke! 15 der
Kokillenzange 2 nach außen geschwenkt, und sodann der Stripperstempel gesenkt, bis der Blockzangenträger
mit der Unterseite seiner seitlichen Fortsätze 13 etwa in der Höhe der unteren Rollen zu liegen kommt,
wobei nach diesem Vorgang die Kokillenzange 2 so weit nach innen verstellt wird, daß bei einem weiteren
Absenken des Blockzangenträgers 7 die seitlichen Fortsätze 13 mit ihrer Unterseite auf die unteren Rollen
23s aufliegen. Sodann wird die Kokillenzange 2 so verstellt, daß sie mit der Unterseite der Stützmittel 16
auf dem oberen Rand der Kokille 3a aufliegt, sowie die Nasen 17 an der Seitenwand der Kokille anliegen.
Durch anschließendes Bewegen des Stripperstempcls 6 nach oben wird über den Mitnehmer 24 der Druckrollenträger
7 nach oben bewegt, was zunächst ein Schließen der Zangenschenkel der Blockzange 1 zur Folge
hat. Die Schließbewegung der Blockzangenschenkel ist beendet, wenn sich die Zangenspinnen 9 fest in den
oberen, aus der Kokille herausragenden Teil des Blokkes gedruckt haben. Im weiteren Verlauf des Bewegens
des Stripperstempels 6 nach oben wird der Block von der Blockzange 1 aus der Kokille gezogen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Universalstripperzange mit einer Blockzange zum Fassen eines aus einer Kokille zu lösenden
Blockes sowie einer Kokillenzange zum Festhalten der Kokille beim Lösen eines sich nach oben oder
nach unten hin verjüngenden Blockes, wobei die schwenkbar an einem Blockzangenträger gelagerte
Blockzange relativ zur Kokillenzange in der Höhe verschiebiich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Unterfassen der Haltemittel (20) der Kokille dienenden Ausnehmungen (19) an den Zangenschenkeln
(15) der Kokillenzange (2) oberhalb der dem Abstützen auf dem oberen Rand der Kokille
dienenden Stützmittel (16) der Zangenschenkel (15) der Kokillenzange angeordnet sind, und daß die unteren
Zangenschenkel der Kokillenzange (2) zwei in verschiedenen Höhenlugen liegende, quer zur Richtung
der seitlichen Fortsätze (13) des Blockzangenträgers (7) sich erstreckende Paare von Widerlagern
(Rollen 23a, b) aufweisen, wobei die Fortsätze des Blockzangenträgers beim Blockdrücken und
Kokillentransport auf dem oberen Widerlagerpaar und beim Blockziehen auf dem unteren Widerlagerpaar
aufliegen.
2. Universalstripperzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenschenkel der
Kokillenzange (2) im mittleren Bereich schlitzartige Durchbrüche (21) sowie die Seitenwände der
Durchbrüche Ausnehmungen zur Aufnahme der Tragzapfen der Widerlager (23a, b) aufweisen, und
daß die Zangenschenkel der Kokillenzange (2) beim Heben bzw. Senken dies Blockzangenträgers von
dem einen Widerlager zum anderen aus dem Bewegungsbereich des Blockzangenträgers (7) bzw. dessen
Fortsätzen (13) schwenkbar sind.
Priority Applications (1)
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| DE2453735C2 true DE2453735C2 (de) | 1976-08-05 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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1974
- 1974-11-13 DE DE19742453735 patent/DE2453735C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2453735B1 (de) | 1976-01-08 |
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