DE2453605B2 - Wellenleiter-koppler zur gleichmaessigen aufteilung oder zusammenschaltung von signalenergie - Google Patents
Wellenleiter-koppler zur gleichmaessigen aufteilung oder zusammenschaltung von signalenergieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wellenleiter-Koppler zur gleichmäßigen Aufteilung von Signalenergie
von einer Spannungsquelle auf η Ausgänge oder zur Zusammenschaltung von η Signalquellen auf
eine gemeinsame Leitung unter Verwendung von /; parallelgeschalteten Leitungsstücken, die jeweils bei der
Betriebsfrequenz eine elektrische Länge von A/4 oder einem ungeradzahligen Vielfachen hiervon aufweisen
und deren Enden auf einer Seite zu einem Sternpunkt zusammengeführt sind, während die anderen Enden
zu η Anschlüssen geführt sind, die zur Entkopplung über ohmsche Widerstände miteinander verbunden
sind.
Aus der Zeitschrift »IRE Transactions on MTT«, Januar 1960, S. 116 bis 118 ist ein Leistungsteiler bekannt,
welcher es gestattet, die Signalenergie von einer Eingangsklemme auf η Ausgangsklemmen zu verteilen.
Der grundsätzliche Aufbau einer derartigen Schaltung ist in Fig. 1 dargestellt. Mit der Eingangsklemme £
sind sternförmige η Leitungsstücke WLl bis WLn verbunden. Diese Leitungssiücke haben einen bestimmten
Wellenwiderstand und eine elektrische Länge, welche bei der Betriebsfrequenz mit A/4 gewählt is'..
Auf diese Weise lassen sich Ausgänge A1 bis An,
welche am anderen Ende der Leitungsstücke WL1 bis
WLn liegen, gleichmäßig mit Signalenergie versorgen.
Zwischen den einzelnen Ausgangsklemmen A 1 bis An liegen ohmsche Widerstände Rl bis Rn, die bei gleichmäßiger
Leistungsaufteilung gleich groß gewählt sind. Sie bringen bei einer Übertragung der Signalenergie
von der Eingangsklemme £auf die Ausgangsklemmen
A 1 bis An keine Übertragungsdämpfung mit sich, weil
bei völlig symmetrischem Aufbau die Spannungen an den Ausgangsklemmen 4 1 bis An untereinander nach
Betrag und Phase gleich groß sind.
Die dargestellte Schaltung kann auch umgekehrt betrieben werden, wobei an den Klemmen Al bis An
selbständige Signalquellen anzuschließen sind, deren Signalenergie dann an der Ausgangsklemme E vereinigt
ist. In beiden Fällen sind durch d;e ohmschen
Widerstände Rl bis Rn und die Leitungsstücke WLl bis WLn die Anschlüsse A1 bis An gegeneinander entkoppelt.
Die beschriebene Schaltung ergibt diesr Entkopplung der Anschlüsse A\ bis An nur für einen relativ
schmalen Frequenzbereich beiderseits derjenigen Betriebsfrequenz, für welche die Leitungslängen der
Leitungsstücke WLl bis WLn elektrisch genau λ/4
lang sind. Dies rührt (Jäher, weil z. B. ein an der Anschlußklemme
Al auftretender Signalanteil die Leitungsstücke WLl und WLl durchlaufen und bei Al
zu dem von A 1 über Al und Rl laufenden Signalanteil
gegenphasig eintreffen würde. Dies führt bei entsprechender Dimensionierung der Widerstand» Al und Rl
in bezug auf die Wellenwiderstände der Leitungsstückc WLl und WLl dazu, daß sich diese Signalanteile
gegenseitig kompensieren, so daß A 1 gegen A1 entkoppelt
(isoliert) ist.
In vielen Fällen ist es jedoch nicht zu vermeiden, daß auch in der Signalenergie Frequenzanteile enthalten
sind, die dem doppelten Wert der Betriebsfrequenz oder Vielfachen hiervon entsprechen. In diesem Fall
sind die Leitungsstücke WLl bis WLn elektrisch A/2 lang und ein von A 1 kommender Signalanteil trifft
um λ verschoben bei A 2 mit dem über die Widerstünde
Rl und Rl übertragenen Signalanteil zusammen. Dies führt nicht mehr zu einer Auslöschung oder Schwächung,
sondern zu einer Addition dieser Signalanteile, und die Entkopplung ibt damit nicht mehr gewährleistet.
Derartige Probleme können beispielsweise dann eintreten, wenn Oszillatoren oder Mischer an die Anschlüsse
A 1 bis An oder an den gemeinsamen Eingang £ angeschlossen sind, weil dann stets ein Anteil
von Oberwellen auftritt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch außerhalb der Betriebsfrequenz und insbesondere
bei der doppelten Betriebsfrequenz eine hohe gegenseitige Entkopplung der einzelnen Anschlüsse
zu gewährleisten. Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art
dadurch erreicht daß durch Anschaltung mindestens einer kurzgeschlossenen Stichleitung, deren elektrische
Länge bei der Betriebsfrequenz zu etwa A/4 gewählt ist, an den Sternpunkt oder je einer derartigen Stichleitung
an jeden der η Anschlüsse das Frequenzhand, in dem die Entkopplung wirksam wird, erweitert ist.
Bei der Betriebsfrequenz stellt die kurzgeschlossene Stichleitung einen unendlich hohen Eingangswiderstand
dar und kann somit praktisch außer Betracht bleiben. Bei der doppelten Betriebsfr°quenz bildet
diese Stichleitung dagegen einen Kurzschluß (Eingangswiderstand 0), so daß diese Frequenz und ihre
ganzzahligen Vielfachen stark bedämpft werden. Die Schaltung wird somit hinsichtlich der Breitbandigkeit
der Entkopplung wesentlich gerade dort verbessert, wo eine brauchbare Entkopplung bei einer Anordnung
nach Fig. I nicht mehr gegeben ist. Von besonderer Bedeutung ist, daß bei Frequenzen etwas unterhalb und
etwas oberhalb der Betriebsfrequenz der Einganpswiderstand der Stichleitung einen 1^eIaUv hochohmigen
induktiven Widerstand darstellt, so daß auch bei Übertragung eines gewissen Frequenzbandes die Stichleitung
sich kaum störend bemerkbar macht. Für sehr niedrige Frequenzen dagegen, für welche die Länge der Stichleitung
nahezu vernachlässigbar ist, wird der induktive Eingangswiderstand dieser Stichleitung sehr klein, so
daß diese Frequenzen sehr stark bedämpft werden. Dies ist bei Anwendung im Zusammenhang mit Mischern
von besonderer Bedeutung, weil auch die Zwischenfrequenz stark bedämpft wird.
Zur Erläuterung der Erfindung wird nachfolgend auf Zeichnungen bezug genommen. Es zeigt
ίο Fig. 2 ein Ausführungsbsispiel mit einer Stichleitung,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel mit zwei Stichleitungen die am Sternpunkt angeschaltet sind,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel mit zwei Stichleitungen, welche im Bereich der ohmschen Widerstände
angeschlossen werden,
Fig. 5 den Aufbau eines Teiles, bestehend aus der Kettenschaltung von 1:2 Teilern,
Fig. 6 in Draufsicht und
Fig. 6 in Draufsicht und
ao Fig. 7 im Querschnitt den räumlichen Aufbau einer
Schaltungsanordnung nach Fig. 5.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 wird der mit dem Sternpunkt V verbundenen Klemme £ die hochfrequente
Signalenergie z. B. eines Empfängers oder eines Senders HF zugeführt. Die Betriebsfrequenz dieses
Senders oder Empfängers sei/0. Es sind zwei Leitungsstücke WLl und WLl vorgesehen, die ausgangsseitig
über einen Widerstand R verbunden sind und zwei Ausgangsklemmen Al und Al aufweisen. An diesen
Ausgangsklemmen Al und Al kann je die Hälfte der von der Spannungsquelle HF gelieferten Signalenergie
abgenommen werden. Den Ausgangsklemmen A1 und
Al sind Mischer MIl und MIl nachgeschaltet. Die
Frequenz /e, z. B. die Eingangsfrequenz von Funk-
empfängern, soll mit der gleichen Überlagerungsfrequenz /0 femischt werden. Da die Signalquelle HF
jedoch auch die Frequenz 2 · /0 abgeben kann, für welche die Entkopplung der Ausgänge Al und Al
nicht mehr gewährleistet ist, wird eine Stichleitung Wk vorgesehen, deren Länge Ik zu λ/4 bei der Betriebsfrequenz/0
gewählt wird, und deren Wellenwiderstand Zk ist. Da diese Stichleitung am Ende kurzgeschlossen
ist, hat sie bei der Betriebsfrequenz/0 am Sternpunkt V
einen Eingangswiderstand von unendlich, während bei der Frequenz 2 ·/„ der Eingangswiderstand 0 ist. Dies
hat zur Folge, daß die Frequenz 2 ■ /0 nicht zu den
Ausgangsklemmen Al und Al gelangen kann und diese somit auch bezüglich dieser Frequenz 2 · /0 als
entkoppelt (gegeneinander isoliert) anzusehen sind.
Für die normalerweise sehr niedrige Zwischenfrequenz fz = /0 — /e stellt die Stichleitung Wk einen sehr kleinen
Eingangswiderstand dar und bedämpft diese stark.
Von besonderer Bedeutung für eine gleichmäßige Leistungsaufteilung ist bei dieser Ausführungsform, daß die Symmetrie der Verteilungsschaltung gewahrt bleibt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Stichleitung Wk zwischen den beiden Leitungsstücken WLl und WL1 und symmetrisch zu diesen angeordnet wird.
Von besonderer Bedeutung für eine gleichmäßige Leistungsaufteilung ist bei dieser Ausführungsform, daß die Symmetrie der Verteilungsschaltung gewahrt bleibt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Stichleitung Wk zwischen den beiden Leitungsstücken WLl und WL1 und symmetrisch zu diesen angeordnet wird.
Dadurch ist gewährleistet, daß sich auch in offener Bauweise, z. B. bei einem Aufbau in gedruckter Schaltung
(Triplate) für beide Leitungsstücke WLl und WLl die selben Kopplungs- und Übertragungseigenschaften
ergeben. Diese Anordnung ergibt, ebenso wie bei den anderen Ausführungsbeispielen, einen räumlich
sehr gedrängten Aufbau, well die Leitungsstücke und die Stichleitung parallel zueinander verlaufen und
nebeneinander angeordnet sind.
5 "» 6
Eine Abwandlung der Schaltung nach Fig. 2 gemäß malen Sperrdämpfung, weil der Dämpfungsbelag die-
Fig. 3 verwendet zwei kurzgeschlossene Stichleitungen ser Leitungen mit sinkendem Wellenwiderstand ab-
WkI und Wk2, wobei diese außerhalb von den Lei- nimmt.
tungsstücken WLl und WL2 angeordnet sind. Da- Für die Gewinnung einer größeren Anzahl von Andurch
ist ebenfalls sichergestellt, daß die Symmetrie 5 Schlüssen A 1 bis An ist es zweckmäßig, eine Ketten-
und der gedrängte Aufbau der Anordnung erhalten schaltung mehrerer 1:2 Teiler vorzusehen. Den grundbleibt,
weil diese Stichleitungen WkX und WkI sym- sätzlichen Aufbau für vier derartige Anschlüsse zeigt
metrisch zu den Leitungsstücken WL\ und WLl ver- Fig. 5, wobei mit der Eingangsklemme E zwei Leilaufen.
Der Anschluß der Mischer kann hier und bei tungsstücke WLl und WLl verbunden sind, die an
den folgenden Beispielen in gleicher Weise erfolgen io den Ausgängen AOl und AOl über einen ohmschen
wie bei Fig. 2. Widerstand RO zusammengeschaltet werden. Die Aus-
Die Verwendung mehrerer Stichleitungen hat den gangsklemmen AOl und AOl stellen die Eingangs-Vorteil,
daß die elektrischen Längen dieser Stichlei- klemmen für zwei nachfolgende Verteilerschaltungen
tungen [IkI für WKl bzw. IkI für WkI) auch unter- dar, deren Leitungsstücke mit WLS und WLd (zugeschiedlich
gewählt werden können. Es läßt sich z. B. 15 hörige Ausgänge Al und Al) bzw. WL9 und WLlO
WkI bei der Betriebsfrequenz /0 um so viel kürzer (Ausgänge A3 und A4) verbunden sind. Die Ausgänge
wählen als λ/Λ und WkI um so viel länger wählen als A 1 und Al sind über den ohmschen Widerstand R12,
λ/4, daß die entstehenden induktiven (am Eingang von die Ausgänge A3 und A4 über den ohmschen Wider-
WkI) und kapazitiven (am Eingang von WkI) Quer- stand R34 verbunden. An den Sternpunkt VIl sind
widerstände zusammen einen hochohmigen Parallel- »o die Stichleitungen WkI und WkI angeschlossen. An
resonanzkreis ergeben, so daß am Verzweigungspunkt den Sternpunkt K34 sind die Stichleitungen Wk3 und
V bei der Betriebsfrequenz/0 die Stichleitungen WkI WkA angeschaltet. Der Aufbau dieser Teilbereiche
und Wk2 nicht störend in Erscheinung treten. entspricht somit der Anordnung nach Fig. 3. Der
Andererseits ist aber bei längeren und kürzeren Gesamtaufbau dieser Anordnung ist symmetrisch, weil
Stichleitungen als λ/4 die Unterdrückungsbandbreite »5 neben jedem Leitungsstück WL5<
WL6; WL9, WLW
beiderseits von 2 · Jf0 stark vergrößert, weil zunächst und parallel hierzu eine Stichleitung WkI, Wkl\ Wk3
bei etwas niedrigeren Frequenzen als 2 ·/„ die längere Wk4 verläuft. Dadurch sind die Ausgänge Al bis A4
Leitung (WkI) und bei etwas höheren Frequenzen als untereinander völlig gleich und erhalten z. B. auch bei
2 ·/0 die kürzere Leitung [WkI) einen Kurzschluß einer Energieaufteilung von der Eingangsklemme E
bildet. 30 genau gleiche Signalanteile. Die Verbindungsleitung
Zusätzlich können durch den Einsatz der Stichlei- KLl von AOl nach K12bzw. VL1 von A01 nach K34
tung Wk nach Fig. 2 bzw. der Stichleitungen WkI beeinflußt die Leitungsstücke WLl und WLl gieicher-
und WkI nach Fig. 3 irgendwelche z. B. durch den maßen und stört die Symmetrie nicht. Gegenüber
Aufbau der Schaltungsanordnung gegebenen Blind- WLb bzw. WL9 sind die Verbindungsleitungen VH
widerstände im Bereich des Sternpunktes V für die 35 und VL1 durch die Stichleitungcn WkI und Wk 3
Betriebsfrequenz/0 kompensiert werden. Darüber hin- auch für eine offene Bauweise (z. B. gedruckte Schalaus
kann durch eine geringfügige Änderung der elek- tung) ausreichend entkoppelt, so daß hier keine Untrischen
Leitungslänge bei den Stichleitungen Wk bzw. symmetrie, z. B. zwischen Al und Al auftritt.
WkI und Wk 1 die Entkopplung zwischen den An- Diese Schaltungsanordnung nach Fig. 5 eignet sich Schlüssen A1 und Al mehr nach höheren oder tieferen 4° somit besonders für einen Aufbau in gedruckter Schal-Frequenzen als bei der Betriebsfrequenz/0 hin ver- tungstechnik, wie er in Fig. 6 in Draufsicht und in bessert werden. Fig. 7 im Schnitt dargestellt ist. Die einzelnen Leiter-
WkI und Wk 1 die Entkopplung zwischen den An- Diese Schaltungsanordnung nach Fig. 5 eignet sich Schlüssen A1 und Al mehr nach höheren oder tieferen 4° somit besonders für einen Aufbau in gedruckter Schal-Frequenzen als bei der Betriebsfrequenz/0 hin ver- tungstechnik, wie er in Fig. 6 in Draufsicht und in bessert werden. Fig. 7 im Schnitt dargestellt ist. Die einzelnen Leiter-
Bei der Anordnung nach Fig. 4 sind die Stichlei- bahnen sind mit den aus der Schaltung nach der
tungen WkI und WkI im Bereich des ohmschen Fig. 5 übernommenen Bezeichnungen versehen, so
Widerstandes R, also bei den Anschlüssen A1 und A1 45 daß diese hier nicht mehr näher erläutert werden
angeschlossen. Die Symmetrie der Anordnung ist auch müssen. Die Leiterbahnen selbst sind zwischen zwei
hierbei gewährleistet. Nachteilig ist jedoch im gewissen Isolierschichten /51 und /52 angeordnet. In entspre-
Umfang, daß ungleiche Leitungslängen bei den Stich- chenden Öffnungen sind Kurzschlußblöcke SKI bii
leitungen WkI und Wk2 sich nicht mehr, wie z. B. bei SK4 angeordnet, welche den Kurzschluß der Stich
der Anordnung nach Fig. 3 (d. h. bei Anschluß der 5° leitungen WkI bis Wk4 bewirken. Diese Kurzschluß
Stichleitungen an den Sternpunkt), ohne weiteres blöcke sind zum Abgleich verschiebbar ausgebilde
gleichermaßen auf die beiden Anschlüsse A1 und A2 und werden nach dem Abgleich fixiert. Die ohmschei
auswirken. Diese Schaltungsanordnung wäre deshalb Widerstände RO, R12 und Λ34 sind als Widerstands
dann vorzuziehen, wenn eine spezielle Kompensation, Chips ausgebildet. Das Äußere der isolierenden Träger
z. B. von unterschiedlichen Blindwiderständen, bei den 55 platten /Sl und /S2 ist durch Metallplatten Ml um
verschiedenen Anschlüssen von Al bis An vorge- Ml abgedeckt, so daß ein stabiler und nach außei
nommen werden soll. geschirmter Aufbau entsteht. Der Aufbau ist so gewählt
Der Wellenwiderstand ZK der Stichleitungen Wk daß der gemeinsame Anschluß £ und die Widerstands
kann entsprechend der gewünschten Entkopplung seitigen Anschlüsse A1 bis A 4 auf entgegengesetztei
dimensioniert werden. Niedrige Wellenwiderstände ZK °9 Seiten der Schaltungsplatine liegen. Dies gibt eine gut
vergrößern die Bandbreite der Entkopplung und erhö- Entkopplung zwischen Eingang und Ausgang und ge
hen bei den meisten Leitungstypen den Wert der maxi- währleistet die Symmetrie der Anordnung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Welletileiter-Koppler zur gleichmäßigen Aufteilung
von Signalenergie von einer Spannungsquelle auf η Ausgänge oder zur Zusammenschaltung
von η Signalquellen auf eine gemeinsame Leitung unter Verwendung von η parallelgeschalteten
Leitungsstücken, die jeweils bei der Betriebsfrequenz eine elektrische Länge von A/4 oder einem
ungeradzahligen Vielfachen hiervon aufweisen und deren Enden auf einer Seite zu einem Sternpunkt
zusammengeführt sind, während die anderen Enden zu η Anschlüssen geführt sind, die zur Entkopplung
über ohmsche Widerstände miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
durch Anschaltung mindestens einer kurzgeschlossenen Stichleitung (WAr), deren elektrische Länge bei
der Betriebsfrequenz (/0) zu etwa A/4 gewählt ist,
an den Sternpunkt (K) oder je einer derartigen Stichleitung an jeden der η Anschlüsse das Frequenzband,
in dem die Entkopplung wirksam wird, erweitert ist.
2. Wellenleiter-Koppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei η = 2 nur eine
einzige Stichleitung (Wk) vorgesehen ist, die räumlich zwischen zwei Leitungsstücken (WLl, WLl)
und symmetrisch zu diesen angeordnet ist.
3. Wellenleiter-Kopplcr nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß bei η = 2 zwei Stichleitungen
(WArI, WkI) vorgesehen sind, welche an
die zwei entkoppelten Anschlüsse (Al. Al) angeschlossen
und räumlich symmetrisch zu den zugehörigen Leitungsstücken (WLl, WLl) angeordnet
sind.
4. Wellenleiter-Koppler nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daD die Stichleitungen
(WArI, Wk2) unterschiedliche elektrische Längen
aufweisen, die so gewählt werden, daß bei der Betriebsfrequenz (/0) ein Teil von ihnen kürzer und
ein anderer Teil länger sind als A/4.
5. Wellenleiter-Koppler nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß bei zwei an den Sternpunkt (K) angeschalteten Stichleitungen die Abweichung
der Längen der Stichleitungen (Wk 1, WkI) symmetrisch zur elektrischen Länge A/4
gewählt ist.
6. Wellenleiter-Koppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitungsstücke (WLl, WLl, WL3 ...) und die Stichleitung/Stichleitungen (IfArI, Wk 1) als Leiterbahnen
auf einer Isolierstopfplatte (/Sl, IS2) angebracht sind, die mit mindestens einer Masseplatte
(Ml, Ml) versehen ist.
7. Wellenleiter-Koppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Verzweigungsschaltungen mit je zwei Ausgängen in Kette geschaltet sind, wobei jede Verzweigung
aus je zwei Leitungsstücken besteht (Fig. 5).
8. Wellenleiter-Koppler nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bildung von vier Anschlüssen auf einer
Schaltungsplatine zwei Leitungsstücke(WLl, WLl) zentral angeordnet sind, daß die widerstandsseitigen
Anschlüsse dieser Leitungsstücke über je eine Verbindunasleitung (KLl, VLl) mit je zwei weiteren
Leitungsstücken (WL 5, WL 6 bzw. WL9, WLlO)
verbunden sind, an deren Sternpunkt je zwei Stichleitungen (WkI. WkI bzw. WAr3, Wk4) angeschlossen
sind, wobei diese Stichleitungen beiderseits von den beiden zugehörigen Leitungsstücken
(WL5, WL6 bzw. WL9, WLlO) liegen (Fig. 6).
9. Wellenleiter-Koppler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale gemeinsame
Anschluß (E) und die widerstandsseitigen Anschlüsse auf entgegengesetzten Seiten der Schaltungsplatine
liegen.
10. Wellenleiter-Koppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitungsstücke (WLl, WL2 ...) und die Stichleitung/Stichleitungen
(WArI, Wk2 ...) parallel zueinander verlaufen.
11. Wellenleiter-Koppler nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung in Verbindung mit an die η Anschlüsse
angeschalteten Mischern (Mil, MIl), denen als
Betriebsfrequenz (/„) das gemeinsame Überlagerungssignal über den Sternpunkt (K) zugeführt
wird und daß die Stichleitung/Siichleitungen zusätzlich auch die niedrigere Zwischenirequenz (/„
bis/,) dadurch kurzschließt/kurzschließen, daß die elektrische Länge der Stichleitung/Stichleitungen
(WAr, WAr 1, Wä:2, WJt 3, WAr4) für die niedrigere
Zwischenfrequenz kurz ist gegen A/4.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19742453605 DE2453605B2 (de) | 1974-11-12 | 1974-11-12 | Wellenleiter-koppler zur gleichmaessigen aufteilung oder zusammenschaltung von signalenergie |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19742453605 DE2453605B2 (de) | 1974-11-12 | 1974-11-12 | Wellenleiter-koppler zur gleichmaessigen aufteilung oder zusammenschaltung von signalenergie |
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| DE2453605B2 true DE2453605B2 (de) | 1976-09-09 |
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Family Applications (1)
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| DE19742453605 Granted DE2453605B2 (de) | 1974-11-12 | 1974-11-12 | Wellenleiter-koppler zur gleichmaessigen aufteilung oder zusammenschaltung von signalenergie |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2453605B2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3702896A1 (de) * | 1987-01-31 | 1988-08-11 | Licentia Gmbh | Brueckenschaltung mit lastausgleichswiderstaenden |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US5467063A (en) * | 1993-09-21 | 1995-11-14 | Hughes Aircraft Company | Adjustable microwave power divider |
| JP3473518B2 (ja) | 1999-09-27 | 2003-12-08 | 株式会社村田製作所 | 電力分配合成器及びそれを用いた移動体通信機 |
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1974
- 1974-11-12 DE DE19742453605 patent/DE2453605B2/de active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3702896A1 (de) * | 1987-01-31 | 1988-08-11 | Licentia Gmbh | Brueckenschaltung mit lastausgleichswiderstaenden |
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| DE2453605A1 (de) | 1976-05-13 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |