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DE2453038A1 - Maschine und verfahren zur herstellung von glaswaren - Google Patents

Maschine und verfahren zur herstellung von glaswaren

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Publication number
DE2453038A1
DE2453038A1 DE19742453038 DE2453038A DE2453038A1 DE 2453038 A1 DE2453038 A1 DE 2453038A1 DE 19742453038 DE19742453038 DE 19742453038 DE 2453038 A DE2453038 A DE 2453038A DE 2453038 A1 DE2453038 A1 DE 2453038A1
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DE
Germany
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parison
mold
work station
glassware
piston
Prior art date
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Application number
DE19742453038
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English (en)
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DE2453038C3 (de
DE2453038B2 (de
Inventor
Thomas Vincent Foster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emhart Glass Machinery Investments Inc
Original Assignee
Newfrey LLC
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Publication date
Application filed by Newfrey LLC filed Critical Newfrey LLC
Publication of DE2453038A1 publication Critical patent/DE2453038A1/de
Publication of DE2453038B2 publication Critical patent/DE2453038B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2453038C3 publication Critical patent/DE2453038C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/193Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "press-and-blow" machines
    • C03B9/1932Details of such machines, e.g. plungers or plunger mechanisms for the press-and-blow machine, cooling of plungers
    • C03B9/1936Hydraulic or pneumatic displacement means of the plunger
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    • C03B9/34Glass-blowing moulds not otherwise provided for
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    • C03B9/3537Mechanisms for holders of half moulds moving by linear translation
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    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
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    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
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Description

In einer Maschine zur Herstellung von Glaswaren, z.B. nach der U.S. Patentschrift 1.911.119 sind einsäe Ine Produktionsstellen Seite an Seite nebeneinander angeordnet. Jede dieser Produktionsstella η umfasst eine Formmaschine zur Herstellung eines Külbels von einem Klumpen aus geschmolzenem Glas und zur anschliessenden Herstellung der gewünschten Glasware. Jede Produkt-ionsstelle hat wenigstens eine Külbelform, worin die Külbel entweder durch Pressen oder durch Blasen hergestellt werden, und wenigstens eine Blasform worin die Külbel zur Herstellung der gewünschten Glasware geformt werden. In der üblichen Maschine mit mehreren Produktionsstellen weist die Külbelform nach unten und eine Transportvorrichtung mit einer Halsringgreif vorrichtung erfasst die umgekehrten Külbel und schwenkt sie entlang einem Bogen in eine aufrechte Stellung für die Formgebung in der Blasform.
Aus Gründen einer wirksamen und wirtschaftlichen Produktion müssen die einzelnen Produktionsstellen der Maschine in ihrem Betrieb zeitlich aufeinander abgestimmt sein, so dass die Produktionsstellen die Glaswaren regelmässig nacheinander erzeugen. Aus denselben Gründen ist eine einzige Zuführvorrichtung erforderlich, welche dis Klumpen aus geschmolzenem Glas in die Külbelform der einzelnen Produktionsstellen nacheinander zuführt. Bei einer solchen Anordnung werden die hergestellten Glaswaren der einzelnen Produktior.ss te lie η nacheinander auf einen gemeinsamen Ablauf för derer gestellt,
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so dass eine im wesentlichen kontinuierliche Reihe oder kontinuierliche Reihen von Glaswaren auf dem Förderer zu einem Wärmebehandlungsofen geleitet werden.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Maschine zur Herstellung von Glaswaren worin jede der einzelnen Produktionsstellen derart aufgebaut und ausgeführt ist, dass eine Zwischenverformung des Külbels an einer Stelle zwischen der Külbelform und der Fertigblasform vorgenommen wird,dass die Wendevorrichtung nicht erforderlich ist und dass Glaswaren mit engem Hals oder weiter Oeffnung von leichter oder schwerer Bauweise (d.h. dünnwandige oder dickwandige Waren) mit schneller Produktionsgeschwindigkeit hergestellt werden kennen.
Entsprechend der Erfindung hat jede Produktionsstelle der Maschine zur Herstellung von Glaswaren ein Maschinengestell mit drei Arbeitsstationen, welche in Längsrichtung des Maschinengestelles horizontal in Abstand voneinander angeordnet sind. Die erste Arbeitsstation hat wenigstens eine oder (im Falle einer Maschine zur gleichzeitigen Verarbeitung von mehreren G'lasklumpen) mehrere aufrechte, oben offene Rohling- oder Kü.lbelformen. Die zweite Arbeitsstation hat bewegliche Maschinenteile zum Festhalten und Tragen eines Külbels damit er nach seiner ersten Formgebung an der ersten Arbeitsstation weiter verformbar ist. Die dritte Arbeitsstation hat eine Form zum Umfassen und Tragen des weiterverformten Külbels zwecks Herstellung der gewünschten Glasware.
Eine bewegliche Tragvorrichtung ist über der ersten Arbe its stat ion des Produkt Ions abschnittes angeordnet und hat eine Führungsrinne sowie einen motorbetätigten Plunger. Die Führungsrinne liegt oberhalb der Külbelform zwecks Zuführung eines Klumpens aus geschmolzenem Glas in die Külbelform und zum Einführen des Plungers „in die Form, um den Külbel herzustellen. Eine Transportvorrichtung mit einem Schlitten dient zur Weiter bewegung des Külbels zu der zweiten Arbeitsstation, anschliessend zu der dritten Arbe its station und dann zum Abtransport an der dritten Arbeitsstation. Der Schlitten hat eine Halsringgreifvorrichtung, die den Külbel an der ersten Arbeisstation greift und denselben zu der zweiten Arbeitsstation fördert bevor sie zu der ersten Arbe its stat ion zurückkehrt. Der Schlitten trägt ausserdem Zangeηpaarε, wobei ein Zangenpaar zur
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Bewegung des Külbels von der zweiten Arbeitsstation in die dritte Arbeitsstation dient bevor es zurückkehrt und ein zweites Zangenpaar dient zum Abtransport der fertigen Glasware aus der Blasform an der dritten Arbeitsstation.
Entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Blasform an der zweiten Ärbeitsstation vorgesehen und ein Blaskopf ist am Schlitten vorgesehen zur Zusammenwirkung mit der Blasform, um den an der ersten Arbe itsstation hergestellten Külbel weiter zu formen. Entsprechend einer abgeänderten Ausführungsform ist der Külbel an der zweiten Arbeitsstation an Tragarman aufgehängt damit er sich wieder erwärnen und ausdehnen kann ohne jedoch weiter durch Blasen verformt zu werden. In beiden Ausf ührungsbe is pie Ie η wird der weitergeformte Külbel in einer Blasform an der dritten Arbeitsstation zur Herstellung der fertigen Glaswaren geformt und der Schlitten tragt einen dieser Blasform zugeordneten Blat-Λωρχ.
JA'jF^ührungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden ausführlicher beschrieben, es zeigen:
Vigur 1 eine Seitenansicht einer Produktionsstelle der Maschine -jentsprechend der vorliegenden Erfindung. :
Figur 2 eine vergrösserte Draufsicht der Produktionsstelle der Maschine, wobei sich der Förderschlitten in einer ausgefahrenen Stellung im Gegensatz zu seiner zurückgezogenen Stellung befindet.
Figur 3 eine Darstellung in vertikalem Längsschnitt der Produktionsstelle der Maschine, wobei der obere Teil der Schnittansicht entlang den Führungsstangen für die Transportvorrichtung und der untere Teil der Schnittansicht entlang der Mittellinie in Längsrichtung der Produktionsstelle der Maschine gelegt ist. \
Figur 4 einen vertikalen Querschnitt durch di? erste Arbeitsstation der Produktionsstelle. :
Figur 5 einen vertikalen Querschnitt durch die zweite Arbeitsstation der Produktionsstelle der Maschine. j
Figur 6 einen vertikalen Längsschnitt Gurch die Blaskopf- und Zange nvor richtung, welche am Schlitten angeordnet ist und sich in seiner zurückgezogenen Stellung über der zweiten und dritten Ar_
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- 4 beitsstelle der Produktionsstelle befindet.
Figur 7 einen anderen vertikalen Querschnitt durch die zweite Arbeitsstation der Produktionsstelle zur Darstellung einer anderen Ausführungsform dieser Arbeitsstation.
Figur 8 einen vertikalen Querschnitt durch die dritte Arbeitsstation der Produktionsstelle.
Wie in Figur 1 dargestellt ist, hat die Produktionsstelle der Maschine zur Herstellung von Glaswaren ein Maschinengestell 12 mit drei Arbeitsstationen, welche in Längsrichtung der Mittellinie der Produkt ions s te He in Abstand voneinander angeordnet sind, und welche Arbeioiss tat ionen insgesamt mit A, B und C bezeichnet sind. Die Produkt ions s te He der Maschine ist insbesondere ausgelegt zum "DoppeIkαlbel-Betrieb11 wobei zwei Glaskülbel an der ArbeifcsstationA geformt werden, dann zu Station B ς . '^'rfsrt werden zu ihrer weiteren Formgebung und schliesslich zu der Arbeitsstelle C
gelangen zur Herstellung der Glaswaren, wie z.B. die Flaschen .G,G in Figur 1 . Nachdem die Glaswaren z.B. durch Blasverfahrcn fertiggeformt sind,werden sie aus der Produktionsstelle auf eine Absetzplatte 12 gebracht und anschließend werden sie auf einen Ablauf förderer 14 geschoben, wo sie zusammen mit anderen ähnlichen Glaswaren, welche durch die anderen Produktionsstellen der Maschine hergestellt wurden, abtransportiert.werden.
Die dargestellte Produktionsstelle hat aufrechte Rohling- oder Külbelformen an der Arbeitsstelle A und sie ist insbesondere geeignet zur Herstellung von Glaswaren entsprechend einem Press- und Blas verfahren. Dementsprechend liegt oberhalb der ersten Arbeitsstation A eine Vorrichtung, insgesamt mit 16 bezeichnet,, welche eine Führung aufweist zum Zuführen von Glasklumpen in die Külbelformen an der Station A und diese Vorrichtung hat ausserdem Plunger zum Pressen der Glasklumpen für die Herstellung der Külbel in den Rohling- oder Külbelformen.
Die Transportvorrichtung hat einen Schlitten, insgesamt mit 18 bezeichnet , welcher von zwei horizontalen Führungsstangen 2o, 2o getragen ist, die in Längsrichtung der ProduktionssteHe 10 der Maschine über den Arbeitsstationen A, B und C, beidseitig derselben
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angeordnet und bis über die Absetzplatte 12 verlängert sind. Die Susseren Enden der Stangen sind in Konsolen 22 gelagert, welche über der Absetzplatte 12 am Maschinengestell 10 befestigt sind und die inneren Enden der Führungsstangen ragen durch Zylinder 24, 24, welche am inneren Ende des Maschinengestelles IO befestigt sind und nach innen ober das Maschinengestell hinausragen. Jeder Zylinder 24 ist ein Teil eines hin- und herbeweglichen Motors, der ebenfalls einen Kolben 26 (Figur 3) aufweist, welcher ringförmig ausgebildet ist und eine zugeordnete Kolbenstange 20 umgibt. Jeder Kolben 26 hat eine nach.aussen weisende Verlängerung 28, welche am Schlitten 18 befestigt ist. Falls dementsprechend die ringförmigen Kolben 26, 26 in den Zylindern 24, 24 hin- und herbewegt werden, so bewegt sich der Schlitten 18 ebenfalls zwischen einer zurückgezogenen Stellung, in Figur 1 dargestellt, und einer ausgefahrenen Stellung, in den Figuren 2 und 3 dt ^«^llt, hin und her.
Schlitten 18 trägt einen Halsringmechanismus 30 über den Külbelformen an der Station A in seiner zurückgezogenen Stellung, und in dieser Stellung befindet sich ein am Schlitten 18 befestigter erster, kombinierter blaskopf_ und Zangenmechanismus 32 über der zweiten Arbeitsstatiou B während eine weiterer am Schlitten befestigter, kombinierter Blaskopf- und Zangenmechanismus 34 über der dritten Arbeitsstation 10 liegt, wie in Figur 1 dargestellt ist. In der ausgefahrenen Stellung des Schlittens 18, wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, liegt der Halsringreechanismus 30 über der zweiten Arbeitsstation B, der erste Blaskopf- und Zangenmechanismus 32 liegt über der dritten Arbeitsstation C und der zweite Bla&kopf- und Zangenmechanismus 34 liegt über der Absetzplatte 12.
Im folgenden wird nun der Aufbau und die Betriebsweise der ersten Arbeitsstation A mit Bezug auf den Klumpenführungs- und Plungermechanismus 16 nach den Figuren 1 und 4 beschrieben. ;
Da die Produktionsstelle der Maschine für Doppelkülbel-Betrieb ausgelegt ist, sind zwei Führungsrinnen 36, 36 vorgesehen zum Einführen von Klumpen aus geschmolzenem Glas in die beiden Rohling- oder Külbelformen und es sind zwei Plunger 38, 38 vorgesehen, welche durch einen Motor 40 in die Formen einzuführen sind. Die Külbelformen liegen verhältnismässig nahe beieinander entlang der Längs-
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richtung des Maschinengestelles 10 und dementsprechend müssen auch die Rinnen 36, 36 und die Plunger 38, 38 nahe beieinander angeordnet sein, um mit den oberen Oeffnungen der Hohlräume in den Külbelformen zu fluchten. Die Rinnen 36, 36 liegen über den Formen zum Einführen der Klumpen in dieselben und werden dann bdseite bewegt, so dass die Plunger 38, 38 in Arbeitsstellung über die Formen gelangen. Dies wird erreicht durch Befestigung der Rinnen und des Betätigungsmotors 40 für die Plunger an einem Schieber 42, der in Querrichtung in Bezug auf das Maschinengestell an einem festen Gestellteil 44 über dem Maschinengestell hin- und herbeweglich ist. Ein Wendemotor 46, welcher vorzugsweise einen Zylinder und einen Kolben aufweist, ist vorgesehen zum Bewegen des Schiebers 42 in Querrichtung zu der Produktionsstelle, wie durch den doppelten Pfeil 48 in Figur 4 angegeben ist, in seitlicher Übereinstimmung mit dem Betrieb der anderen Bauteile der Produktionsstelle und in Obere ins timimng mit dem Betrieb der anderen Produktionsstellen der Maschine. Dementsprechend liegen entweder die Plunger oder die Führungsrinnen über den Külbelformen. In Figur 4 sind die Plunger über den Külbelformen eingestellt.
Der Wendemötor~~46 ist" vorzugsweise "luftbetätigt und der Mechanismus 16 hat einen Luftdruckakkumulator 50 für den Betrieb des Motors« Der Akkumulator 5o ist an eine Luftdruckquelle mittels der Leitung 52 angeschlossen. Der Betätigungsmotor 40 der Plunger ist ebenfalls vorzugsweise ein luftbetatigter Zylinder- Kolbenmotor und der Mechanismus 16 hat einen weiteren Akkumulator 54 für den Betätiger 40, welcher Akkumulator mittels der Leitung 56 an eine Luftdruckquelle angeschlossen ist. In der bevorzugten Ausführungsform ist nur ein Zylinder- und Kolbenmotor 40 vorgesehen und der Kolben ist am unteren Ende des Zylinders an die beiden Plunger 38, 38 angeschlossen.
Jede Rohlingform der Arbe its stat ion A hat entsprechend Figur 4 einen einteiligen Formkörper mit einem oben verhSltnismässig weit offenen Hohlraum, einen mehrteiligen Zwischenabschnitt 60 und eine mehrteilige Halsringform 62, die Bestandteil des Halsringmechsnismuses 30 ist. !
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Der oben offene Formkörper 58 ist am Ende eines Kolbens 64 befestigt, der in einem Zylinder 66 hin- und herbeweglich ist. Der Formkörper 58 wird durch den Kolben 64 in die Stellung nach Figur 4 angehoben" zur Aufnahme eines Klumpens aus geschmolzenem Glas aus einer der Rinnen 36 und bleibt in der angehobenen Stellung bis der Külbel geformt ist. Anschliessend wird der Formkörper 58 nach unten bewegt zur Freigabe des hergestellten Külbels. Entsprechend der bevorzugten Ausfuhrungsform ist ein einziger Kolben 64 in einem einzigen Zylinder 66 vorgesehen zum Anheben und Senken der Formkörper für die Seite an Seite angeordneten Rohlingformen und der Zylinder 66 ist vorzugsweise im Maschinengestell 10 einstellbar, so dass die obere Stellung und die untere Stellung der Formkörper zur Herstellung von Külbel mit verschiedenen Abmessungen und Formen veränderlich sind. Die Einrichtung zur Ausführung der vertikalen Einstellung umfasst eine von Hand zu betätigende Gewindestange 68, welche in Figur 1 dargestellt , jedoch in Figur "4 zum Zwecke einer besseren Übersichtlichkeit nicht eingezeichnet ist. :
Wie in Figur 4 dargestellt ist, sind die voneinander trennbaren Teile des Hsisringes 62 an Zahnstanger 76, 76 befestigt, die in "demSchlitten'rö in Richtung zueinander und voneinander weg und demnach in Querrichtung des Maschinengestelles 10 verschiebbar sind. Die Zahnstangen sind mittels Ritzel 78, 78 in Richtung zueinander oder voneinander weg zu verschieben, welche Ritzel an den zugeordneten Führungsstangen 20, 20 für Rotation mit denselben festgehalten sind jedoch axial entlang den Führungsstangen mit dem Schlitten 18 verschiebbar sind. Demnach können durch gleichzeitige Rotation der Führungsstangen 2o, 20 in entgegengesetzten Richtungen die Zahnstangen 76, 76 in Richtung zueinander oder voneinander weg bewegt werden zum Schliessen oder Oeffnen des Halsringes 62. i
Der bevorzugte umsteuerbare Motor zur Rotation der Führungsstangen zum Oeffnen und Schliessen des Hälsringes hat ein Zylinder- Kolbenpaar, wobei ein solcher Zylinder 180 und ein Kolben 182 (Figur 3) jedem Schlittenzylinder 24 und jeder F uhr ungs stange 20 zugeordnet sind. Jeder Kolben 182 ist derart ausgeführt, dass er bei Bewegung j in einer Richtung in dem zugeordneten Zylinder 180 eine Rotation
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der Kolbenstange oder Welle 184 in einer Richtung bewirkt, und falls der Kolben in der anderen Richtung bewegt wird dreht die Stange 184 in entgegengesetzter Richtung. Ein Zahnrad 186 ist am freien Ende der Welle 184 befestigt und ist in Eingriff mit einem Zahnrad 188 am freien Ende der zugeordneten Führungsstange 20. Dementsprechend kann durch Umkehrung der Bewegungsrichtung des Kolbens 182 in seinem Zylinder 180 die Führ ungs stange 20 in der einen oder anderen Richtung bewegt werden. Durch diese Drehbewegung der Führungsstange wird, wie schon oben erwähnt, die Zahnstange 76 des Halsringes über das Ritze 178 hin- und herbewegt.
Ein Halsring 62 ist wesentlich zur Herstellung aller Glaswaren, jedoch ist die Zwischenform 60 nur erforderlich zur Herstellung von Glaswaren mit verhältnismässig engem Hals. Falls Glaswaren mit verhältnismässig grosser Oeffnung herzustellen sind, so kann der Halsring 62 unmittelbar oberhalb des Formkörpers 58 in Berührung mit demselben angeordnet sein. Der Halsring 62 und der Formkörper 58 werden dann während dem Pressen zusammengehalten mittels einer Schwalbenschwanzklemme, die auf ähnliche Weise betätigt wird wie im folgenden für die Zwischenform 60 beschrieben wird.
Wie schon beschrieben wurde werden die Teile des Halsringes 62 in -■Querrichtung des Maschinengestelles 10 bewegt, um sich gegenseitig zu berühren zur Bildung des Halsringes und dabei greifen die Teile des Halsringes um den oberen Bereich oder das Ende des Külbels bei seiner Herstellung durch den Plunger. Die Teile der Zwischen-.form 60 sind ebenfalls in Querrichtung zum Maschinengestell 10 in Richtung aufeinander zu oder voneinander weg beweglich und falls diese Teile in Berührung sind bilden sie einen Teil des Hohlraumes der Külbelform, der oben verhältnismässig eng zur Anpassung an die Halsringöffnung und unten verhältnismässig weit zur Anpassung an das obere Ende des Hohlraumes des Formkörpers ist. Wie in Figur 4 dargestellt ist greifen die Teile der Zwischenform 60 in das untere Ende der Teile 62 des Halsringes ein und berühren das obere Ende des Formkörpers, um die Teiie der Rohlingform zusammen zu klemmen. '
Entsprechend der bevorzugten Ausf uhr ungs form werden die Teile der
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Zwischenform in Richtung zueinander und voneinander weg bewegt mittels eines umsteuerbaren Motors, der einen Zylinder 70 und einen Kolben 72 aufweist (Figur 4) . Der Zylinder befindet sich in dem Maschinengestell 10 an der Seite des Zylinders 66 für den Formkörper, wie in Figur 1 dargestellt ist, jedoch ist er zum Zwecke einer einfacheren Darstellung in Figur 4 unterhalb dem Zylinder 66 dargestellt. Der Kolben 72 des Motors ist mittels eines Gestänges 74 an die Teile der Zwischenform angeschlossen, um diese Teile in horizontaler Richtung bei einer Vertikalbewegung des Kolbens 72 in dem Zylinder 70 zu verstellen.
Der Aufbau der Produktionsstelle der Maschine an der Arbeitsstation B ist in Figur 5 dargestellt und es ist aus dieser Figur zu erkennen, dass die beiden Hauptbauteile an dieser Arbeitsstation die Hälften 80, SO einer geteilten Vorblasform sind. Zwei solche Blasformhälften sind an der Arbeitestation B für jeden Rohling P vorgesehen, der an der Arbeitsstation A geformt wurde und mittels der Halsringanordnung und dem Schlitten 10 nach der Arbeitsstation 3 gefördert wurde. Dementsprechend sind an einer Produktionsstello für Doppelkülbel-Betrieb zvjei Vorblasxormen vorgesehen. Die Formhälften 80, 80 sind in Querrichtung des Maschinengestelles gegeneinander beweglich zur Bildung eines Hohlraumes für den Külbel P und können voneinander weg bewegt werden zur Freigabe des Külbels nachdem er durch Blasverfahren vorgeformt wurde. Die Formhälften der beiden Formen sind in Richtung aufeinander zu und voneinander weg beweglich mittels zwei Schlitten 82, 82, die durch einen Zylinder 84 und einen Kolben 86 hin- und herverschiebbar sind, wobei der Kolben 86 an die Schlitten mittels eines Gestänges 88, 88 (Figur 5) angeschlossen ist.
Die Formhälften 80, 80 für jeden Külbel P wirken ebenfalls mit einer vertikal einstellbaren Bodenplatte 90 zusammen, die den Boden des Hohlraumes bildet. Die Formhälften werden unmittelbar nachdem die Külbel P, P durch die Halsringanordnung 30 zur Arbeitsstation B gefördert wurden zur Bildung der Formhohlräume in Berührung miteinander und mit der Bodenplatte bewegt. Die Formhälften berühren die Külbel unterhalb ihrem oberen Rand, welcher durch den HaIsring festgehalten ist und unmittelbar nach der Berührung des Külbels
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durch die Formhä'lften werden die Halsringe geöffnet und die Halsringanordnung 30 kehrt zu der Arbe itsstation A mit dem Schlitten 18 zurück wobei die Halsringe offen bleiben. Dadurch wird das obere Ende der Külbel frei zur Inbetriebnahme der kombinierten Blaskopf- und Zangenanordnung 32 an der Arbeitsstation B, wie im folgenden inbezug auf die Figuren 5 und 6 beschrieben wird.
Wie schon erwähnt ist die Anordnung 32 an dem hin- und herbeweglichen Schlitten 18 angeordnet. Ein wesentlicher Bauteil der Anordnung 32 ist ein Zylinder 92 mit einem vertikal beweglichen Kolben 94, der einen Blaskopf 96 trägt, um denselben über den Külbel P, P an der Arbeitsstation B zu heben oder zu senken, wie in Figur 6 dargestellt ist. Der Kolben 94 und demnach der Blaskopf 96 sind durch eine Druckfeder 98 nach oben belastet, sie werden jedoch nach unten gegen die Kraft der Feder 98 bewegt, falls Luftdruck in die Kammer oberhalb des Kolbens geleitet wird. Falls der Kolben sich nach unten in die Stellung nach Figur 6-bewegt, so gelangen die aufgeweiteten Enden 100, 100 von awei Luftleitungen 102 des Blaskopfes 96 in Berührung mit den oberen Enden der Külbel P, P. Falls die aufgeweiteten Enden 100, 100 auf diese Weise in Berührung mit den offenen Enden der Külbel sind, so wird Druckluft in die Külbel durch die Luftleitungen 102, 102 eingeleitet zur Blasverformung der Külbel in den Hohlräumen der Vorblas formen.
Ein zweiter Kolben 104 ist am Blaskopf 96 für eine Vertikalbewegung angeordnet und dieser Kolben betätigt die Zangenanordnung, welche einen Teil der kombinierten Vorrichtung 32 bildet. Insbesondere, ist der Kolben 104 vertikal hin- und herbeweglich in einem Teil des Blaskopfes 96 und er wird normalerweise durch eine Kompre s s ions feder 106 nach oben gedruckt irv Richtung zum ersten oder Hauptblasko pfko lbe η 94. Eine rohrförmige Verlängerung 108 des Kolbens 104 ragt durch den Kolben 94 und dient als Luftdruckeinlass in die Kolbenkammer zwischen dam ersten Kolben 94 und dem zweiten Kolben 104, um den zweiten Kolben 104 nach unten gegen die Kraft der Feder 106 zu bewegen. ι
Eine nach unten weisende Verlängerung oder Stange 110 ist mittels Gestängen 112, 112 an die Zangen 114, 114 eines vorderen Zangen-
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paares, welches der vorderen Form an der Arbeitsstation B zugeordnet ist und an die Zangen 116, 116 eines Zangenpaares angeschlossen, welches der hinteren Form an der Arbe its stat ion B zugeordnet ist. · Wie aus Figur 6 ersichtlich ist, sind die Zangen im wesentlichen horizontal verschiebbar, d.h. die Zangen eines jeden Paares sind in Richtung aufeinander zu und voneinander weg in Längsrichtung des Maschinengestelles beweglich zum Greifen eines zugeordneten Külbels P unterhalb seinem oberen Rand und über den Formhälften 80, 80 der zugeordneten Vorblasform. Das Betätigungsgestänge ist derart ausgeführt, dass sich die linke Zange 114 und die linke Zange 116, wie in Figur 6 dargestellt ist, zusammen bewegen und ausserdem ' die rechte Zange 114 und die rechte Zange 116 sich ebenfalls zusammen bewegen.
Die Blaskopf- und Zangenanordnung 32 wird an der Arteitsstation B betätigt nachdem der Schlitten 18 ausgefahren und zurückgezogen wurde, d.h. nachdem die Külbel mittels des Halsringes übergeben wurden und :.n den Vorblasformen festgehalten sind und die Halsringe zur Arbeitsstation A zurückgekehrt sind. D.h. nachdem die Formhälften 80, 80 sich um die Külbel geschlossen haben und die Halsringe geöffnet wurden und zurückgezogen sind wird der Blaskopf 96 in die Stellung nach Figur 1 durch Einleiten von Druckluft über den Kolben 94 abgesenkt. Nachdem der Blaskopf gesenkt wurde zur Auflage der aufgeweiteten Enden 100, 100 der Leitungen 102, 102 an den Kulte In P, P wird Druckluft durch die Leitungen eingeleitet zum Blasverformen der Kulte 1 in dem Hohlraum, welcher durch die geschlossenen Blas formhälften 80, 80 und die Bodenplatte 90 gebildet ist. Nach einer vorbestimmten Zeitspanne, die zum Vorformen des Kulte Is P in dem Hohlraum der Vorblasform ausreicht, wird die Luftdruck zuführung in den Külbel durch die Leitungen 102, abgesperrt und im wesentlichen zur gleichen Zeit, oder sehr schnell danach, werden die Formhälften SO, 80 geöffnet und die Zangen 114 und 116 werden um die Kurbel P, P geschlossen. Die Külbel bleiben auf den Grundplatten 90 stehen während die Zangen durch Zuführen von Luftdruck auf den zweiten Kolben 104 geschlossen werden. Falls die Zangen am Külbel anliegen und die Formhälften 80, 80 voneinander weg bewegt sind, so können die Külbel etwas von
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den Bodenplatten 80 durch eine geringfügige Verminderung des Luftdruckes über dem Kolben 94 angehoben werden wodurch sich der Blaskopf etwas nach oben bewegt für den Weitertransport mit dem Schlitten 18 zu der Arbeitsstation C.
Falls die Blaskopf- und Zangenanordnung 32 die Arbe its stat ion C erreicht, so schliessen sich die Hälften der End-Blasform an dieser Arbeitsstation um den weiter ge formte η Külbel und dann v/erden die Zangenpaare 114 und 116 geöffnet und der Blaskopf 96 wird angehoben bevor der Schlitten zur Einstellung der Anordnung 32 an der Arbe its stat ion B zurückgezogen wird.
Ein wichtiger Vorteil liegt in der Weiter formung der Külbel P, P an der Station B. Durch diese Weiterformung erhält man eine bessere Verteilung des Glases, insbesondere zur Herstellung von verhältnismässig leichten Glaswaren.
Die erwünschte G las verteilung geschieht zum Teil in Folge einer Wiedererwä'rmung. D.h., falls der hergestellte Külbel von der Rohlingform an der Arbeitsstation A freigegeben wird, gibt er keine weitere Wärme an die Rohlingform ab und beginnt sich dementsprechend wieder zu erwärmen und auseinander zu ziehen während er von der Halsringanordnung 30 und dem Schlitten 18 zur Arbeitsstation B gefördert wird. Die Formhälften 80, 80 und die Bodenplatte 90 an der Station 3 bestehen aus einem Material, welches während dem Vorblasen in der Vorblasform nur eine minimale Wärmemenge aus dem hergestellten Külbel ableitet. ;
Zur Herstellung von bestimmten Glaswaren, insbesondere Glaswgren mit langem, engen Hals kann es vorteilhafter sein eine weitere Wiedererwärmung und ein weiteres Ausdehnen der Külbel an der Arbe itss ta tion B anstelle dem Vorblasen in den Vorblasformen vorzusehen. Dieses andere Ausführungsbeispiel zur Wiedererwärmung an der Arbe its s ta tion B ist in Figur 7 dargestellt und in diesem. Ausführungsbeispiel sind hauptsächlich zwei gegenüberliegende Külbeltragfinger 118, 118 anstelle der Vorblasformhälften 80, 80 und eine Auflageplatte 120 anstelle der Bodenplatte 90 vorgesehen. Die Finger 118, 118 sind an horizontal hin- und herbeweglichen Schlitten 82, 82 befestigt und tragen lediglich die Külbel an gegenüber-
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liegenden Seiten unter ihrem Rand, um dieselben für ihre Verlängerung und Ausdehnung während dem Wiedererwärmen aufzuhängen. Der Dehnungsgrad wird durch eine Auflageplatte 120 begrenzt, die ebenfalls als Stütze für die Külbel dient falls sie von den Zangen aufgenommen werden. Wenn die Finger 118, 118 verwendet werden, sind die Zangenpaare vorzugsweise derart ausgeführt, dass sie die Külbel an von den Finger entfernten Stellen berühren und dementsprechend können die Zangen den Külbel greifen bevor die Finger 118, 118 zurückgezogen werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Blaskopf , der einen Teil der Anordnung 32 bildet nicht vorgesehen sein. Falls der Blaskopf vorgesehen ist so wird er nicht zur Blasverformung der Külbel an der Arbeitsstation B benötigt, wo nur die Zangenanordnung erforderlich ist.
Mit Ausnahme der Ausführung der End-Formhälften ist der Aufbau für die fertige Formgebung an der letzten Blasfo^uS ballon C nach Fi-, gur 8 im wesentlichen der gleiche als für das Vorblasen an der Ärbeitsstation B nach Figur 5 und die Blaskopf- und ZangenanorJnung 34 ist im wesentlichen die gleiche als die Blaskopf- und Zangenanordnung 32. Deshalb sind zum Zwecke der Vermeidung einer unnötigen Beschreibung die Bauteile an der Ärbeitsstation C nach Figur 8, welche im wesentlichen den gleichen Aufbau und Betrieb als diejenige nach Figur 5 haben, mit der gleichen Bezugsnummer versehen und durch einen Index "a" gekennzeichnet. \
Die Hälften 122, 122 der letzten Blasform an der Arbeitsstation C unterscheiden sich natürlich von den Formhälften 80, 80 an der Arbeitsstation B da der Hohlraum in der Arbeitsstation C zur Herstellung der gewünschten Form der Glasware dient. Da die gesamte erwünschte Wiedererwärmung der Külbel während dem Transport von der Arbeitsstation A zu der Arbeitsstation B, an der Arbeitsstation B und während dem Transport zu der Arbaitsstation C durchgeführt wurde können die Hälften 122, 122 der End-Blasform aus einem Werkstoff bestehen, welcher der herzustellenden Glasware während ihrer Formgebung Wärme entzieht. Es ist erwünscht der Glasware Wärme zu entziehen falls sie ihre gewünschte Fcrm erreicht hat und zu diesem Zwecke sind Kühlmittelkanäle wie z.B. 124 in den Formhälften 122 vorgesehen und an eine Kühlluftguelle, z.B. die Leitung 126 angeschlos-
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sen. Falls erwünscht können weitere Kanäle in den Formhä'lften vorgesehen sein zum Anschluss an eine Vakuumkammer, um zur Formgebung der Ware !beizutragen durch Verringerung des Luftdruckes in dem Hohlraum der Form ausserhalb dem Külbel im Vergleich zu dam Aussenluftdruck. Die Bodenplatte 90a kann ebenfalls mit Vakuumkanä'len versehen sein.
Nachdem die beiden Külbel P, P an der letzten Arbeitsstation C vollständig zur !ferstellung der Glasware G, G geformt sind und die Formhälften 122, 122 für die erforderliche Zeitspanne zum Kühlen in der Form geschlossen blieben, werden die Formhälften geöffnet und die Zangenpaare 114a und 116a der Anordnung 34 greifen die hergestellten Waren zum Weitertransport derselben mit dem Schlitten 18 auf eine Absetzplatte 12, wo sie durch Oeffnen der Zangenpaare abgesetzt werden. Es können Mittel vorgesehen sein zum Spritzen oder zum Behandeln der VTaren G, « während der Bewegung sus der Arbeitsstation C zu der Absetzplatte 12, so dass sie tester und widerstandsfähiger werden zwecks Vermeidung von Verformungen 4nfolge ihres Eigengewichtes.
Nachdem die Waren auf der Absetzplatts 12 abgesetzt wurden und weiter gekühlt sind werden sie auf einen Förderer 14 durch eine Anordnung (nicht dargestellt) in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Betrieb aller anderen Mechanismen geschoben,welche der beschriebenen Produkt ions s te lie der Maschine zugeordnet sind.
Es ist auch möglich für die Formhälften 80 an der Arbeitsstation B Kanäle zum Anschluss an eine Vakuumkammer vorzusehen, um die Vorformgebung des Külbels an der Station B zu unterstützen. Entsprechend einem anderen Ausführungsbeispiel sind die Blasköpfe' an den beiden Arbeitsstationen B und C nicht erforderlich und es wird ein Gasdruckunterschied zwischen dem Inneren und dem Aeusseren des Kälbeis an der Station B und dem Inneren und dem Aeusseren des vorgeformten Külbels. an der Station C erzeugt durch Luftabsaugung über Kanäle in der Vorform und der Endform.
Im folgenden wird nun die Betriebsweise der Produkt ions stelle der Maschine beschrieben, wobei jedoch zu beachten ist, dass es sich hier nur um eine von mehreren Produktionsstellen handelt,
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die alle in zeitlicher Übereinstimmung aufeinander in einer, zusammengesetzten Maschine gesteuert werden. In einer solchen Maschine ist eine Zufuhrvorrichtung vorgesehen zum Zuführen von zwei Glas-' klumpen in d?.e Produktionsstellen in zeitlicher Übereinstimmung und die Glaswaren G, G werden in derselben zeitlichen Übereinstimmung in verschiedenen Produkt ions stellen hergestellt zum Absetzen auf dem Förderer in einer Reihe oder in Reihen von in den einzelnen Produktionsstellen der.Maschine hergestellten Glaswaren.
Betriebsweise
Die nun folgende Beschreibung der verschiedenen Verfahrensschritte des von der Produktionsstelle der Maschine ausgeführten Press- und Blas verfahre ns ist einfach zu verstehen mit Bezug auf die folgende Aufstellung:
Station A
1. Formkörper -.^ nach oben
Klumpen werden eingeführt
Plunger ersetzen Rinnen
HaIsringe schliessen
Zw ische nte i Ie schliessen
Plunger werden gesenkt
Plunger werden angehoben
Zwischenteile werden geöffnet Rinnen ersetzen Plunger
Formkörper werden gesenkt
Schlitten fährt
Station B Station c Absetzplatte
Formen schlies
sen
Formen sah lies™
sen
Ha Is ringe
öffnen
Zangen
öffnen
Zangen
öffnen
Blaskopf
wird eingeschaltet
Schlitten wird
zurückge zöge η
Blaskopf wird
eingeschaltet
Blaskopf wird abgeschaltet
Formen öffnen
Zangen schliessen
Blaskopf wird abgeschaltet
Formen öffnen
Zangen schliessen
aus
Π aufe inander folgende Verfahrens-IJ schritte müssen ablaufen
ΓΤ im wesentlichen gleichzeitige Ver-U fahre nsschr itte in etwa 0,2 Seit.
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Zur Beschreibung der Betriebsweise mit Bezug auf die obige Aufstellung wird angenommen, dass die Produktionsstelle der Maschine in Betrieb ist und dass der Schlitten 18 eben ausgefahren wurde zum Transport von zwei neuen Külbel aus der Arbeitsstation A in die Arbeitsstation B, zum Transport von zwei weitergeformten Külbel von der Arbeitsstation B zu der Arbeitsstation C und zum Transport von zwei fertigen Glaswaren G, G von der Arbeitsstation C zu der Absetzplatte 12. Zu diesem Zeitpunkt werden die einteiligen Formkörper 58 durch den Kolben 64 nach oben bewegt in die Stellung nach Figur 4, so dass dieselben bereit sind zur Aufnahme von Klumpen aus geschmolzenem Glas aus den Führungsrinnen 36, 36, welche vorher über den Formen an der Arbeitsstation A durch Betätigung des umsteuerbaren Motors 46 eingestellt wurden. Etwa zur gleichen Zeit werden die Formhälften 80, 80 (Figur 5) um die Külbel P, P an der Arbeitsstation B verschlossen und die Halsr1'—'teile 62, 62 werden an der Arbeite stat ion B geöffnet. Es ist wesentlich, dass die HaIs- ! 'ringteile öffnen falls die Formteile schliessen oder sehr rasch nach dem Schliessen der Formteile. Zur gleichen Zeit schliessen die Hälften 122, 122 der End- Blasformen um die weiter ge formte η
Külbel an <3er Arbeitsstation C -und άie - Zangenpaare 114 und 116 der Anordnung 32 öffnen an der Arbe its stat ion C. Zu dem gleichen Zeitpunkt öffnen die Zangenpaare 114a und 116a der Anordnung 34 an der Absetzplatte 12.
Der folgende Verfahrensschritt an der Arbeitsstätion A dient zum Einführen der Klumpen aus geschmolzenem Glas in die oben offenen Formkörper 58. Dabei findet kein zusätzlicher Verfahrensschritt an den Arbeitsstationen B und C oder an der Absetzplatte 12 statt, die Formen bleiben an der Arbeitsstation B geschlossen und die Halsringe bleiben offen, während die Formen auch an der Arbe its- ; station C geschlossen und die Zangen offen bleiben und ebenfalls an der Absatzplatte 12 wurden die Zangen geöffnet. j
Nachdem die Klumpen in die einteiligen Formkörper an der Arbeitsstation A eingeleitet wurden, wird der umsteuerbare Motor 46 \
betätigt zum Verschieben der Plunger 38, 38 in Stellung über die
j Formkörper und während diesem Zeitpunkt wird der Schlitten 18 zu-
; rückgezogen, um die Anordnung 34 zur Arbeitsstation C, die Anord-
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nung 32 zur Arbe its stat ion B und die Halsringanordnung 30 zur Arbeitsstation A zurückzubringen.
Dann findet der vierte Verfahrensschritt an der Station A statt und dabei werden die Halsringteile 62, 62 geschlossen. Im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt wird der Blaskopf 96 abgesenkt und beginnt das Vorblasen der Külbel an der Arbeitsstation B, und der Blaskopf 96a wird abgesenkt und das Fertigblasen der weitergeformten Külbel beginnt an der Arbeitsstation C.
Beim fünften Verfahrensschritt an der Station A werden dann die Zwischenformteile 60, 60 verschlossen zum Klemmen der Halsring-^ teile 62, 62 und der Formkörper 58 in Ausrichtung miteinander zur Aufnahme der Plunger. Dabei findet kein weiterer Verfahrensschritt an den anderen Arbeitsstationen oder an der Absetzplatte statt, das Vorblasen wird forgesetzt an der Arbeitsstation B, das Fertiblasen wird fortgesetzt an der Arbeitsstation C und das Kühlen der .Glaswaren G, G wird fortgesetzt an der Absetzplatte 12.
Während dem Blasen an den Arbe itss tat ionen B und C und dem Kühlen an der Absetsplatte werden die Plunger 38, 38 in die Külbelformen —ah der Arbeitsstation A durch Betätigung des Motors 40 eingeführt und dies ist der sechste Verfahrensschritt an der Arbeitsstation A.
Nach einer ausreichenden Zeitspanne zum Gewährleisten einer richtigen Verteilung des geschmolzenen Glases um die Plunger in den Külbel- oder Rohlingformen werden die Plunger wieder angehoben und dies stellt den siebten Arbe its schritt an der Arbeitsstation A dar. Etwa zur gleichen Zeit ist das Blasen an den Arbe its stat ionen B und C beendet, die Formen an diesen Arbeitsstationen werden geöffnet und die Zangen werden an den Arbeitsstationen B und C durch die Anordnungen 32 und 34 geschlossen. - i
Dann werden beim achten Verfahrensschritt die Teile 60, 60 der Zwischenformen an der Stelle A geöffnet und etwa zur gleichen Zeit wird der umsteuerbare Motor 46 betätigt, um die Führungsrinnen anstelle der Plunger über die Rohlingformen zu bewegen. K&ine weitere Bewegung findet dabei statt an den Arbe its stat ionen B und C und an der Absatzplatte, d.h. die in den Zangen hängenden Külbel an der Arbeitsstation B können sich wieder erwärmen, die an der
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Station C in den Zangen hängenden fertigen Glaswaren können sich abkühlen oder können in anderer Weise behandelt werden und die Kühlung der fertigen Glaswaren auf der Absetzplatte wird fortgesetzt.
Beim neunten Verfahrensschritt an der Arbeitsstation A wird der einteilige Formkörper 58 durch den Kolben 64 nach unten bewegt zur Vorbereitung der Ausfahrbewegung des Schlittens und zum Abtransport des hergestellten Külbels durch die Halsringe. Etwa zur gMchen Zeit ist es erwünscht die gekühlten Glaswaren von der Absetzplatte auf den Förderer 14 zu schieben durch eine-Vorrichtung;, welche üblicherweise zu diesem Zweck vorgesehen ist.
Dann findet als zehnter Verfahrensschritt die Aus fahr bewegung des Schlittens 18 durch die umsteuerbaren Motoren mit den Zylindern 24, 24 und den r unförmige η Kolben 26, 26 statt. Dadurch werden die neuen Külbel zu der Arte its stat ion B bewegt, die weiter geformten Külbel gelangen zu der Arbe its stat ion C und. zwei fertige GlasvJa.""n werden auf die Absetzplatte 12 abgesetzt und alle Bauteile gelangen in ihre Ausgangsstellung zurück zum Beginn eines neuen Arbeitsprozesses, mit dem Verfahrensschritt 1.
Man kann demnach aus der vorherigen Aufstellung erkennen, dass die zaitliche Steuerung der Maschine durch eine Kombination von Steuerungen unabhängiger Mechanismen durchgeführt wird. Solche Bewegungen von Maschinenteilen, die bei falscher Betriebsweise eine Beschädigung oder ein wesentliches Verklemmen der Maschine bewirken würden sind miteinander verkettet und es sind S ic her he its Vorkehrungen getroffen falls einer dieser Mechanismen seine vollständige Bewegung nicht durchführen kann.
Als Beispiele für Mechanismen, welche wit Sicherheitsvorkehrungeη versehen sein müssen ist zu erwähnen, dass die Abwärtsbewegung der Plunger 38, 38 nur dann beginnen darf falls die seitliche Bewegung der Plunger durch den umsteuerbaren Motor 46 genau durchgeführt wurde, desweiteren darf der Schlitten 18 seine Ausfahrbewegung nici\t beginnen bis die Plunger 38, 38 vollständig angehoben sind und die einteiligen Formkörper 58 dürfen sich beim Verfahrensschritt 9 nicht abwärtsbewegen bis die Zwischenformen 16 vollständig geöffnet sind.
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Die beschriebene Maschine und das Verfahren zur Herstellung von Glaswaren dienen zur Herstellung von G laswaren hoher Qualität mit engem Hals oder weiter Oeffnung durch Anwendung eines Press*, und ' Blas verfahre ns mit grösserer Produkt ions geschwindigkeit als dies bisher bei den üblichen Maschinen, z.B. entsprechend der U.S. Patentschrift 1.911.119 der Fall war. Zur Herstellung von Glaswaren ,anhand eines Press- und Blas Verfahrens wird die benötigte Herstellungszeit zum grössten Teil durch die Blaszeit und die Kühlung in den beiden üblicherweise verwendeten Arbeitsstationen bestimmt. D.h·, es ist nur wenig Zeit für das Pressen erforderlich, welches an der ersten Arbeitsstation vorgenommen wird, jedoch wird das gesamte Verfahren durch das Blasen verzögert.
Entsprechend diese- Erfindung , wonach das Blasen auf zwei Arbeitsstationen aufgeteilt ist, oder eine Wiedererwärmungss teile und eine End-Blasstation vorgesehen ist, und wobei drei Arbeitsstationen ■ für jede Produktionsstelle der Maschine vorgesehen sind kann die Behändlungszeit an jeder Arbeitsstation an die für das Pressen an |*?r ersten Arbeitss ta tion erforderliche Zeit angepasst werden. Dies ermöglicht dio Herstellung von Glaswnren mit wesentlich grösserer Produktionsgeachwindigkeit. ,
Das Verfahren und die Maschine entsprechend der Erfindung wonach die Glasgegenstände ausgehend von den Külbel in zwei Arbeitsstufen hergestellt werden ergibt wesentliche Vorteile zur Herstellung von leichten Gegenständen wo eine längere Wiedererwärmungszeit erforderlich ist damit sich der Külbel zur Erzeugung von dünnwandigem Glas ausreichend dehnen kann. -;
Desweiteren ermöglicht das Verfahren und die Maschine entsprechend der vorliegenden Erfindung wonach der Glasgegenstand aus dem Külbel
durch zwei Blas stufe η an der zweiten und der dritten Arbeitsstation
hergestellt wird die Einstellung der Wiedererwärmungszeit zwischen der Herstellung des Külbels durch Pressen an der ersten Arbeitsstation und dem Vorblasen an der zweiten Arbeitsstation, die Einstellung der Zeit während der das Vorblasen an der zweiten Arbeitsetation durchgeführt wird und die Einstellung der Wiedererwärmungs- !zeit zwischen dem Ende des Vorblasens an der zweiten Arbeitss ta tion
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und dem Beginn des Fertigblasens an dez dritten Arbeitsstation. Durch diese Einstellungen und ebenfalls durch Auswahl der Form, des Werkstoffes und der Temperatur der Vorblasform mit den Formhälften 80, 80 an der zweiten Arbeitsstation kann die Wirksamkeit der Wiedererwärmung verbessert werden und die Verteilung des Glases in dem hergestellten Gegenstand in der Fertigblasform der dritten Arbeitsstation kann genauer überwacht werden als bei den bekannten Verfahren möglich war.
Eine Maschine entsprechend der vorliegenden Erfindung kann jedoch auch verwendet werden zur Ausführung eines Verfahrens entsprechend dem bekannten Zweistufenverfahren, das normalerweise verwendet wird in einer bekannten Maschine mit mehreren Produktionsstellen zur Herstellung von schweren Glaswaren unter Anwendung eines Press- und Blas verfahre ns. In einem solchen Falle wird die dritte Arbeitsstation der Maschine entsprechend der vorliegenden Erfindung verwendet für einen Verfahrensschritt anschliessend an die End-Formgebung der Glasware. Dieser zusätzliche Verfahrensschritt kann zur Kühlung vor dem Absetzen der Glasware auf dan üblichen Förderer oder die übliche Absetzplatte dienen, die Glasware kann dabei für die ""Kühlung an Tragarmen aufgehängt werden, welche den Fingern 118 nach Figur 7 entsprechen, oder auf eine besondere Absetzplatte gesetzt werden. Es wäre auch möglich die dritte Arbeitsstation der Maschine entsprechend der vorliegenden Erfindung für eine weitere Behandlung der Glasware zu verwenden, z.B. zum Aufspritzen eines Oberzuges auf die Glasware von unten und von den Seiten zwecks Auftragen einer Schutzschicht auf die G3.asware, und insbesondere auf eine Bodenfläche bevor die Ware in Berührung mit einem anderen Material gelangt. j
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Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U E C H E .
    1. Glaswarenformmaschine mit mehreren Produktionsstellen wobei jede Produktionsstelle ein Maschinengestell mit drei in Längsrichtung des Gestelles horizontal in Abstand voneinander angeordneten Arbeitsstationen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der ersten Arbeitsstation wenigstens eine stehende, oben offene Rohlingoder Külbelform vorgesehen ist, der ein Mechanismus zugeordnet ist zum Einführen eines Klumpens aus geschmolzenem Glas in die Form und zum Einpressen eines Plungers in dieselbe zwecks Herstellung eines Külbels, dass an der zweiten Arbeitsstation bewegliche Maschinenteile vorgesehen sind zur Anlage an einem Külbel und zum Tragen desselben für seine weitere Formgebung und zum Freigeben des weitergeformten Külbels, dass an der dritten Arbeitsstation eine Form vorgesehen ist zur Anlage an dem weitergeformten Külbel und zum Tragen ce s selbe η für seine Fertigformgebung zwecks Herstellung der Glasware und zum Freigeben der hergestellten Glasware, wobei die Form zur Fertigformgebung des Gegenstandes Mittel aufweist zur Erzeugung eines grösseren Gasdruckes in dem weiter ge form te η Külbel als ausserhalb desselben, und dass eine Transportvorrichtung für Külbel und fertige Waren vorgesehen ist, welche einen horizontal beweglichen Schlitten aufweist, der in Längsrichtung des Maschinengestelles zwischen einer ausgefahrenen und einer zurückgezogenen Stellung hin- und herbeweglich ist, wobei der Schlitten eine Halsringanordnung sowie eine erste und eine zweite Zangenanordnung aufweist, die in der zurückgezogenen Stellung des Schlittens Külbel an der ersten, der zweiten und der dritten Arbeitsstation greifen und in der ausgefahrenen Stellung einen Külbel an der zweiten Arbeitsstatiori, einen weitergeformten Külbel an der dritten Arbeitsstation und einen fertigen Gegenstand an einer vor der dritten Arbeitsstation liegenden Stelle freigeben.
    2. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die oben offene Rohling- oder Külbelform einen vertikal beweglichen, einteiligen Körper aufweist, der den unteren Abschnitt des Külbelhohiraumes bildet, und dass die Halsringanordnung horizontal bewegliche Teile aufweist, welche aneinander anliegen zur Bildung des oberen Abschnittes oder des Endes des Külbelhohiraumes
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    und zum Tragen eines in dem Honlraum geformten Külbels, wobei der einteilige Körper der Form nach unten beweglich ist zur Freigabe eines hergestellten Ktilbels damit er durch den Halsring und den Schlitten zu der zweiten Arbeitsstelle weiter gefördert werden kann.
    3. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zylinder- Kolbenmotor vorgesehen ist zum Anheben und Senken des Formkörpers in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Betrieb der anderen Maschinenteile der Produktionsstelle.
    4.Glaswarenformmaschine nach Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, dass eine zweiteilige Zwischenform vorgesehen ist, wobei die beiden Teile der Zwischenform horizontal in Berührung miteinander und mit den Teilen des Halsringes und dem Körper der Form beweglich sind zur Bildung eines Zwischenbereiches des Külbelhohlraumes.
    5. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zylinder- Kolbenmotor vorgesehen ist, um die Teile der Zwischenform gegeneinander und voneinander weg zu bewegen und wobei die Teile der Zwischenform die Teile des Halsringes zusammenklemmsn und am Körper der Form anliegen, so d?,ss die beiden Teile der Zwischenform voneinander weg zu bewegen sind bevor der Formkörper nach unten zur Freigabe eines hergestellten Külbels bewegt werden kann für den anschliessenden Weitertransport des Külbels mittels des Halsringes und dem Schlitten.
    6. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der der Rohlingform zugeordnete Mechanismus einen beweglichen Schieber über dem Maschinengestell aufweist, der eine Führungsrinne und einen Betätigungsmotor für einen Plunger aufweist, und dass ein umsteuerbarer Motor zum wahlweisen Einstellen der Führungsrinne oder des Plungers über der Rohlingform vorgesehen ist zum Einführen eines Klumpens aus geschmolzenem Glas in die Rohlingform und zum Einpressen des Plungers in die Rohlingform zwecks Herstellung des Külbels. '
    7. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber im wesentlichen horizontal beweglich ist und
    der umsteuerbare Motor ein Zylinder- Kolbenmotor ist. ; ■
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    8. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der zweiten Arbeitsstation eine vielteilige Form vorgesehen ist, deren Teile im wesentlichen horizontal beweglich sind zur Anlage aneinander und an einem von der Halsringanordnung von der ersten Arbe its stat ion zur zweiten Arbe its stat ion geförderten Rohling, wobei die Teile der Form zusamirtenwirken zur Bildung eines Hohlraumes in welchem der Külbel aufgeweitet und weiter geformt wird.
    9. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der vielteiligen Form eine Bodenplatte berühren und mit derselben zusammenwirken zur Bildung des Hohlraumes und dass ein Zylinder- Kolbenmotor vorgesehen ist zur Bewegung der : Formteile in Richtung aufeinander zu und voneinander weg.
    10. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein vertikal beweglicher Blaskopf auf den- zwischen den Teilen
    .| «"«t*1.'vielteiligen Form gehaltenen Külbel nach Freigabe des Külbels j von der Haisrc inga nor el nung absenkbar ist und dass durch den Blaskopf ;. druckgas in das ,Innere des Külbels zu seiner Aufweitung und. weite-Iren Formgebung einleitbar ist.
    11. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, "dass der "beweg liehe Blaskopf am Schlitten befestigt ist und die 'erste Zangenanordnung aufweist und dass Mittel vorgesehen* sind zum Betätigen der Zangenanordnung zur Anlage am Külbel über der vielteiligen Form zwecks Tragen des Külbels nach Freigabe desselben von der vielteiligen Form.
    12. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zylinder- Kolbenmotor vorgesehen ist zum Senken und Ani heben des Blaskopfes, und dass ein Gestänge zwischen der ersten '.Zangenanordnung und dem Kolben angeordnet ist zum Greifen eines jRohlinges und zur Freigabe desselben durch die erste Zangenanord-■ nung bei einer Betätigung des Kolbens. [
    13. Blaskopfanordnung für eine vielteilige Glaswarenform dessen Teile gegeneinander zu bewegen sind zur Bildung eines Formhdürauiines und zum Festhalten eines Glaskülbels unter seinem oberen Rand iund demnach zum Tragen des Külbels in dem Formhohlraum, dadurch
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    gekennzeichnet, dass die Blaskopf anordnung einen über der Form angeordneten Zylinder aufweist in welchem ein Kolben hin- und herbeweglich ist, dass ein Blaskopf an dem Zylinder befestigt ist, dass Leitungen vorgesehen sind zur Anlage an dem Ende des Külbels zwecks Einleitung von Gasdruck in das Innere desselben falls der Kolben nach unten bewegt wird, dass ein zweiter Kolben am Blaskopf befestigt ist für eine Relativbewegung nach oben und nach unten inbezug auf den Blaskopf, dass ein Zangenpaar im wesentlichen horizontal beweglich ist in Berührung mit dem Külbel unterhalb seinem oberen Ende und über den Formteilen und dass ein Gestänge zwischen dem zweiten Kolben und dem Zangenpaar vorgesehen ist, um bei einer Bewegung des zweiten Kolbens den Külbel mittels den Zangen zu greifen oder freizugeben.
    14. Blaskopf anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere solche Formen Seite an Seite nebeneinander angeordnet sind und dass der Blaskopf mehrere Leitungen aufweist zur Anlage an den Külbel in den Formen, dass mehrere Zangenpaare vorgesehen sind zur Zusammenwirkung mit den Külbel in den Formen und dass das Gestänge mit den Zangenpaaren und dem zweiten Kolben verbunden ~ist~ zur Durchführung einer gleichzeitigen Betätigung aller Zangen bei einer Bewegung des zweiten Kolbens. :
    15. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der zweiten Arbeitsstation zwei im wesentlichen gegenüberliegende horizontal gegeneinander und voneinander weg bewegliche Tragarme vorgesehen sind zur Anlage und zum Tragen sowie zum Freigeben eines Xülbels, der mittels der Hals ring vor r ich tung zu der -zweiten Arbeitsstation gefördert wurde, und dass die Tragarme den
    Külbel unter der Halsringanordnung abstützen. i
    i " ""■■ i
    16. Glaswarenformmasnhine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein Zylinder-Kolbenmotor vorgesehen ist zum Bewegen der Tragarme aufeinander zu und voneinander weg.
    17. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Form an der dritten Arbe its station geteilt ist und die Teile derselben im wesentlichen horizontal in Anlage aneinander '■ und an einem Külbel beweglich sind, der von der ersten Zange na n-
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    Ordnung aus der zweiten Arbeite station in die dritte Arte its stat ion gefördert wurde, und dass die Teile der Form zusammen einen Hohlraum bilden in welchem der Külbel aufgeweitet wird auf die gewünschte Endform der Glasware.
    18. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile an einer Bodenplatte anliegen und zusammen mit derselben den Formhohlraum bilden und dass ein Zylinder- Kolbenmotor vorgesehen ist zum Bewegen der Formteile in Richtung aufeinander zu und voneinander weg.
    19. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein vertikal beweglicher Blaskopf vorgesehen ist, der zur Zusammenwirkung mit einem zwischen den Formteilen festgehaltenen Külbel nach Freigabe desselben durch die erste Zangenanordnung auf den Külbel absenkbar ist, und dass der Blaskopf zum Einleiten
    von Druckgas in das Innere des Külbels zur Endformgebung desselben .. dient.
    20. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Blaskopfanordnung am Schlitten befestigt ist und mit
    äer zweiten Zangenanordnung versehen ist,, und dass Mittel vorgesehen sind zur Betätigung der zweiten Zangenanordnung, um den Külbel unterhalb seinem oberen Rand zu greifen zum*Tragen und Abheben der fertiggeformten Glaswaren von der Bodenplatte nach Auseinanderbewegung der Formhälften.
    21. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zylinder- Kolbenmotor vorgesehen ist zum Absenken und
    ..] Anheben der Blaskopfanordnung, dass ein zweiter Kolben an der Blaskopf anordnung vorgesehen ist für eine vertikale hin- und hergehende Bewegung inbezug auf den Blaskopf und dass ein Gestänge zwischen der zweiten Zangenanordnung und dem zweiten Kolben angeordnet ist zum Greifen und Freigeben des Külbels durch die zweite . Zangenanordnung bei Betätigung des zweiten Kolbens. ;
    22. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung wenigstens eine Führung aufweist,
    . die sich in Längsrichtung des Maschinengestelles über die drei : Arbeitsstationen erstreckt, dass der Schlitten von der Führung
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    getragen und Längs derselben beweglich ist: und dass ein Umkehrmotor vorgesehen ist zur Hin- und Herbewegung des Schlittens zwischen seiner ausgefahrenen und zurückgezogenen Stellung.
    23. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung zwei Führungsstangen aufweist, die sich in Längsrichtung des Maschinengestelles beidseitig der drei Arbeitsstationen erstrecken und der Schlitten von den Führungsstangen getragen und längs denselben beweglich ist, und dass ein umsteuerbarer Motor vorgesehen ist zur Hin- und Herbewegung des Schlittens zwischen seiner ausgefahrenen und zurückgezogenen Stellung.
    24. Glaswareixformmaschine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass zwei solcher umsteuerbare Motoren vorgesehen sind, welche jeweils einen Zylinder und einen ringförmigen Kolben aufweisen, die ein Ende der Führungsstangen umgeben und an den Schlitten angeschlossen sind, und dass die umsteuerbaren Motored gleichzeitig zu betäfci-
    -Up'r ^ind zum Ausfahren und zum Zurückziehen des Schlittens.
    25. G laswarenf ormmasch ine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, •dass die Transportvorrichtung wenigstens eine in Längsrichtung
    —über das Maschinengestell verlaufende Führungss ta nge - aufweist und dnr Schlitten auf der Führungss ta nge getragen und entlang derselben beweglich ist, dass ein umsteuerbarer Motor vorgesehen ist zur Hin- und Herbewegung des Schlittens, dass die Halsringanordnung Teile aufweist, welche in Richtung zueinander beweglich sind zur Anlage an einem Külbel und voneinander weg beweglich sind zur Freigabe eines Külbels, und dass der Schlitten mit einer Zahnstange und einem Ritzel versehen ist zur Bewegung der Halsringteile, wobei das Zahnrad auf der Führungsstange verschiebbar jedoch mit derselben drehbar ist und dass ein umsteuerbarer Motor vorgesehen ist
    ■zur Rotation der Führungsstange. j
    '26. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung zwei in Längsrichtung über das Maschinengestell verlaufende Führungsstangen aufweist, die beidseitig der drei Arbeitsstationen angeordnet sind und wobei der Schlitten von den Führungsstangen getragen und entlang denselben beweglich ist, dass wenigstens ein umsteuerbarer Motor vorgesehen ist zur Hin- und
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    Herbewegung des Schlittens, dass die Halsringvorrichtung Teile aufweist, welche in Richtung zueinander zur Anlage an einem Külbel und voneinander weg zur Freigabe eines KolbeIs beweglich sind, wobei jeder Halsringteil an einer Zahnstange befestigt ist, die am Schlitten vorgesehen ist für eine Bewegung quer zu der Bewegungsrichtung des Schlittens und dass jede Fuhrungsstange ein auf der Stange mit dem Schlitten verschiebbares Ritzel trägt, welches jedoch für eine Drehbewegung mit der F uhr ungs stange ausgebildet ist zum Eingriff in eine der Zahnstangen und dass ein umsteuerbarer Motor vorgesehen ist zur Rotation der Führungsstangen zwecks Bewegung der Halsringteile.
    27. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleichzeitig zu betätigende umsteuerbare Motoren vorgesehen sind zur Hin- und Herbewegung des Schlittens, wobei jeder Motor einen Zylinder und einen ringförmigen Kolben aufweist,*aer eine der Führungsstangen umgibt und am Schlitten befestigt ist.
    28. Glaswarenformmaschine mit mehrerea Produktionsabschnitten
    wobei jede Produktionsstelle ein Maschinengestell mit wenigstens ■; zwei Arbeitsstationen aufweist, die horizontal in Abstand in Längsrichtung des Maschinengestelles angeordnet sind und wobei eine erste Arbeitsstation zur Herstellung eines Külbels und eine weitere Arbe its stat ion zur weiteren Formgebung des Külbels dient, gekennzeichnet durch eine Transportvorrichtung zum Transport des Külbels aus der ersten Arbeitsstation in die zweite Arbeitsstation, mit wenigstens einer Führungsstange, die sich in Längsrichtung des Maschinengestelles über die Arbeitsstation erstreckt, mit einem auf der Führ ungs stange hin- und her beweglichem Schlitten, ; mit einem umsteuerbaren Motor zur Hin- und Herbewegung des Schlittens, mit einer am Schlitten befestigten Halsringanordnung dessen \ Teile in Richtung aufeinander zu zur Anlage an einem Külbel an ■j der ersten Arbeitsstation und in Richtung voneinander weg zur Frei- \ gäbe eines Külbels an der anderen Arbeitsstation beweglich sind, mit einer Zahnstange und einem zugeordneten Ritzel für die Bewe- ; gung der Halsringteile, wobei die Zahnstange am Schlitten angsord- ; net und in demselben verschiebbar ist und das Ritzel mit der Füh- ; rungsstange beweglich jedoch entlang derselben mit dem Schlitten
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    verschiebbar ist und mit einera uKusteuai'baren Motor zur Rotation der Führungsstange. :
    29. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungsstangen beidseitig der Arbeitsstationen der Pro-
    - duktionssteile vorgesehen sind und der Schlitten entlang den beiden Führungsstangen hin- und herbeweglich ist, dass zwei Halsringteile vorgesehen sind, wobei jeder Teil auf einer quer zu der Bewegungsrichtung des Schlittens beweglichen Zahnstange befestigt ist, dass jeweils ein Ritzel einer Führungsstange zugeordnet ist zum Eingriff in eine der Zahnstangen und dass die Führ ungs stange η gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen drehbar sind.
    30. Glaswarenformmaschine nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass zwei ums te ue bare Motoren vorgesehen sind zur Hin-und Her- ,
    ; bewegung des Schlittens wobei jeder Motor einen Zylinder und einen ' ringförmigen Kolben aufweist, der eine der * Führ ungs stange η umgibt !-.'-Ir' am Schlitten befestigt ist und dass die umsteuerbaren Motoren
    gleichzeitig zum Ausfahren und Zurückziehen des Schlittens zu « betätigen sind. j
    —l_,3X»~Glaswarenforminaschine nach Anspruch...30,._dadurch^ gekennzeichnet, Sasrs ein separater umsteuerbarer Motor vorgesehen istzur Rotation einer jeden Führungsstange, wobei der umsteuerbare Motor einen Zylinder und einen Kolben aufweist, der in seinem Zylinder drehbar ist und dass ein Zahnradgetriebe zwischen jedem drehbaren Kolben und der zugeordneten Führ ungs stange vorgesehen ist. i
    32. Verfahren zur Herstellung von Glaswaren entsprechend einem ; Press- und Blasverfahren mit wenigstens einer stehenden Külbelform in einer ersten Arbeitsstation einer Produktionsstelle der Form-
    j maschine, welche desweiteren zwei weitere Arbeitsstationen aufweist, die in Längsrichtung der Produktionsstelle voneinander ] ι
    getrennt sind gekennzeichnet, durch Einführen eines Klumpens aus : geschmolzenem Glas in die Rohlingform, durch Schliessen der . j
    Teile eines Halsringes über der Rohlingform und durch anschliessen- ! des Einpressen eines Plungers durch den Halsring zum Formen eines Külbels, durch Zurückziehen des Plungers und der Form von dem Roh- ; ling, um den am Halsring aufgehängten Külbel freizugeben, durch
    ; ι
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    _ 29 -
    Weitertransport des Halsringes mit dem Külbel zu der folgenden oder zweiten Arbeitsstation, durch Festhalten des oberen Bereiches des Külbels an der zweiten Arbeitsstation fur seine weitere Formgebung, durch Zurückziehen des Halsringes in die erste Arbeitsstation, durch Greifen des oberen Bereiches des weiter ge formte η Külbels mittels ersten Zangen an der zweiten Arbeitsstation, durcli Weitertransport des Külbels mit den ersten Zangen zu der dritten Arbeitastation, durch Umschliessen des weitergeformten Külbels an der dritten Arbeitsstation zum Tragen desselben für die Endformgebung, durch Rückziehen der ersten Zangen in die zweite Arbeitsstation, durch Blasen des Külbels zu der Endform der Glasware an der dritten Arbeitsstation, durch Greifen des oberen Teiles der Glasware durch zweite Zangen an der dritten Arbeitsstation, durch Weitertransport des an den zweiten Zangen hängenden Gegenstandes zu einer Stelle, welche weiter vor der dritten Arbeitsstation liegt, durch Freigabe des Gegenstandes an dieser Stelle' und durch Zurückziehen der zweiten Zangen in die dritte Arbeitsstation. '
    33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen deo Halsringes zwischen der ersten und der zweiten Arbeits. station, der ersten Zange zwischen der zweiten und der dritten Arbeitsstation und der zweiten Zange zwischen der dritten Arbeitsstation und dsm weiter vor dieser Arbeitsstation liegenden Stelle alle im wesentlichen horizontal sind und im wesentlichen längs der Mittellinie der Produktionsstelle der Formmaschine verlaufen.
    34. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass alle Verfahre ns schritte in Wiederholung zyklisch ablaufen, dass die bewegungen des Halsringes, der ersten und der zweiten Zangen aus der ersten, der zweiten und der dritten Arbeitsstation alle im wesentlichen gleichzeitig erfolgen und dass ihre Rückkehrbewegungen in diese Ar be its stat ionen ebenfalls im wesentlichen gleichzeitig erfolgen, so dass Külbel in den drei Arbeits st afc ionen zur gleichen Zeit hergestellt und weitergeformt werden. . ;
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DE2453038A 1973-11-23 1974-11-08 Maschine des IS-Typs zur Herstellung von hohlen Glasgegenständen nach dem Preß-Blasverfahren Expired DE2453038C3 (de)

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