DE2452662A1 - Fluessige brenn- und treibstoffgemische auf der basis von kohlenwasserstoffen - Google Patents
Fluessige brenn- und treibstoffgemische auf der basis von kohlenwasserstoffenInfo
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Description
u.Z.: K 991 (su/Vo/kä)
Case: LF-1439-WG
Case: LF-1439-WG
THE LUBRIZOL CORPORATION
Cleveland, Ohio, V.St.A.
Cleveland, Ohio, V.St.A.
" Flüssige Brenn- und Treibstoffgemische auf der Basis von
Kohlenwasserstoffen "
Priorität: 7. November 1973, V.St.A., Nr. 413 480
Die zunehmenden Anforderungen an Verbrennungsmotoren hinsichtlich hoher Leistung und geringer Umv/eltverschmutzung verlangen
die Entwicklung von verbesserten Brenn- und Treibstoffen, die unlösliche Verunreinigungen dispergieren, um Anlagerungen auf
den Motorteilen und damit deren Verschleiß, zu verhindern. Ferner
sollen sie die Vereisungsgefahr bei niedrigen Temperaturenherabsetzen und schließlich Verrosten und Korrosion der Mctorteile
weitgehend einschränken. Zu diesem Zweck wurden Zusätze entwickelt, die den Brenn- und Treibstoffen diese Eigenschaften
vermitteln.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, flüssige Brenn- und Treibstoffgemische auf der Basis von Kohlenwasserstoffen zu
schaffen, die eine ausgezeichnete Dispergierfähigkeit und Rostschutzeigenschaften
aufweisen und die bei niedrigen Temperatu-
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ren nicht die Gefahr der Vergaservereisung hervorrufen.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß man den Brenn- und Treibstoffen
(a) mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel I
Γ -2
R t
' I ητι ©τ,τ 13 ->·■
R' j CH2
(D
1 '
in der R einen mono- oder polyhydroxysubstituierten aromatischen,
alkylaromatischen oder (substituierten alkyl)-aromatisehen
Rest, R ein Wasserstoffatom oder einen Cj «-Alkyl- oder
3
-Hydroxyalkylrest, R einen C, «-Hydroxyalkylrest oder die Grup-
-Hydroxyalkylrest, R einen C, «-Hydroxyalkylrest oder die Grup-
5 R6 4
pe -RN-'' «, R ein Wasserstoffatom oder einen C1. «-Alkylrest,
pe -RN-'' «, R ein Wasserstoffatom oder einen C1. «-Alkylrest,
Nn ( ' — / -
5 · 6 '
R einen niederen Alkylenrest, R ein Wasserstoffatom oder
7 einen C,,«- Alkyl- oder-Hydroxyalkylrest und R einen C, y-Hy-
droxyalkylrest darstellt, Z ein Äquivalent eines Anions ist
1
und χ die Wertigkeit von R bedeutet, oder
und χ die Wertigkeit von R bedeutet, oder
(b) mindestens einem Addukt mindestens eines Epoxids an
mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel I, wobei das Molverhältnis von Epoxid zu Verbindung der allgemeinen Formel
I von 1 : 1 bis 20 : 1 beträgt.
1
Der Rest R kann sich von Verbindungen wie Phenol, Brenzkatechin, Resorcin, a-Naphthol oder ß-Naphthol ableiten. Von diesen Verbindungen abgeleitete alkylaromatische. Reste sind besonders bevorzugt, insbesondere monoalkylaroraatische Reste, in denen der Alkylrest mindestens 6 und vorzugsweise bis zu 100 Kohlenstoff atome enthält.
Der Rest R kann sich von Verbindungen wie Phenol, Brenzkatechin, Resorcin, a-Naphthol oder ß-Naphthol ableiten. Von diesen Verbindungen abgeleitete alkylaromatische. Reste sind besonders bevorzugt, insbesondere monoalkylaroraatische Reste, in denen der Alkylrest mindestens 6 und vorzugsweise bis zu 100 Kohlenstoff atome enthält.
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Substituierte Alkylreste sind den Alkylresten völlig gleichwertig.
Unter "substituiert" sind Alkylreste zu verstehen, deren Substituenten den Charakter oder die Reaktionsfähigkeit
der Alkylreste nicht wesentlich ändern, Spezielle Beispiele sind Äthergruppen, insbesondere-niedere Alkoxyreste, Ketogruppen,
Estergruppen, insbesondere niedere Carbalkoxyreste, Aminoacylgruppen (Amidgruppen),' Nitrogruppen, Thioäther-,
SuIfon-, Sulfonsäureester- und Sulfonamidgruppen. Vorzugsweise
sind für je 10 Kohlenstoffatome in dem Alkylrest nicht mehr als
drei Substituenten vorhanden; besonders bevorzugt ist nur jeweils ein Substituent.
Besonders bevorzugt werden Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der R einen monohydroxysubstituierten alkylaromatischen
. Rest mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen im Alkylrest darstellt. Der Wert von χ beträgt gewöhnlich 1 oder 2, vorzugsweise 1 (obwohl
er so groß sein kann wie die Anzahl der nicht in anderer Weise substituierten aromatischen Kohlenstoffatome).
Die bevorzugten Zusätze sind Salze von Mono-(Mannich-Basen) aro matischer oder ähnlicher Verbindungen, wie sie vorstehend beschrieben
sind.
Vorzugsweise stellen die
2 3 '
•Reste R und R^ in den erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen
jeweils hydroxysubstituierte niedere Alkylreste dar. Der Ausdruck
"niederer Alkylrest"bedeutet Reste mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen.
Besonders bevorzugt sind Hydroxyathylgruppen. Sämt-j
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liehe anderen von dieser Gruppe nicht besetzten Bindungen des ·
Stickstoffatoms sind durch Wasserstoffatome oder niedere Alkylreste
besetzt. Die Salze sind gewöhnliche Aminsalze, wenn R ein Wasserstoffatom darstellt, oder quarternäre Ammoniumsalze,
wenn R einen C^^-Alkylrest, vorzugsweise eine Methylgruppe,
bedeutet.
Vorzugsweise werden für die Brenn- und Treibstoffe der Erfindung
solche Verbindungen der allgemeinen Formel I verwendet, in denen R die Gruppe -RN. 7 darstellt, wobei R einen niederen Al-
·· 6
kylenrest, vorzugsweise die Äthylengruppe, R ein Wasserstoffatom
oder einen C^_y-Alkyl- oder -Hydroxyalkylrest, vorzugsweise
eine Hydroxyäthylgruppe, und R einen C^_y-Hydroxyalkylrest, vorzugsweise
eine Hydroxyäthylgruppe, bedeutet. Derartige Verbindungen leiten sich von hydroxyalkylsubstituierten Alkylendiaminen,
wie 2-(2-Aminoäthylamino)-äthanol, ab.
Spezielle Beispiele für das Anion Z sind das Chlorid-, Nitrat-, Sulfat-, Acetat- und Stearatanion. Vorzugsweise leitet es sich
von einer Monocarbonsäure oder Polycarbonsäure mit 10 bis 100,
vorzugsweise 14 bis 24 Kohlenstoffatomen, oder von einem säuren Amid, Aminsalz oder von einem von einer solchen Säure abgeleiteten
Ester ab. Spezielle Beispiele für derartige Verbindungen sind die Monoester der Bernsteinsäure mit einem gegebenenfalls
substituierten aliphatischen Rest mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen in der <jl~Stellung.
Die in den Brenn--und Treibstoffgemischen der Erfindung verwendeten
Mannich-Basen, die in Salze umgewandelt werden, werden in
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an sich bekannter Weise durch Mannich-Reaktion einer entspre-· chenden hydroxyaromatischen Verbindung mit Formaldehyd oder
dessen reversiblem Polymer, z.B. Paraformaldehyd oder Trioxan,
und einem Amin der allgemeinen Formel H Nt^" ■* hergestellt.
^R
Die Umsetzung wird im allgemeinen bei Temperaturen von Raumtemperatur
bis 2250C, vorzugsweise von 50 bis 20O0C, bei einem
Molverhältnis von hydroxyaromatischer Verbindung zu Formaldehyd
zu Arnin von 1:1:1 bis 1:3:3 durchgeführt. Um die Reaktion
zu erleichtern, wird häufig ein inertes Verdünnungsmittel, wie ein aliphatischer oder aromatischer Kohlenwasserstoff, z.B.
eine Erdölfraktion, Toluol oder Xylol, verwendet. Geeignete Verfahren zur Herstellung der Mannich-Basen sind in der
US-PS* 2 033 092 und 3 297 597 beschrieben.
Als Salze können, wie vorstehend beschrieben, gewöhnliche oder quarternäre Salze verwendet werden, die durch Neutralisation
der Mannich-Basen mit entsprechenden Säuren bzw. durch Quaternisierung
mit z.B. Methyl- oder Äthyljοdid hergestellt worden
sind.
Die Brenn- und Treibstoffe der Erfindung können auch ein
Addukt aus mindestens einem Epoxid an mincjestens eine Verbindung
der allgemeinen Formel I enthalten. Derartige Addukte verleihen den Brenn- und Treibstoffen zusätzlich Demulgierungseigenschaften.
.
Spezielle Beispiele für die "zur Herstellung der Addukte verwendeten
Epoxide sind Äthylenoxid, Propylenoxid, Glycidyläther, Butylepoxystearat oder ein aus einem technischen -ot-Olefinge-
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misch mit 11 bis 14 Kohlenstoffatomen hergestelltes Epoxid. Bevorzugt
sind niedere Alkylenoxide, insbesondere Äthylen- und Propylenoxid.
Die Epoxidaddukte können auf zwei Arten hergestellt werden. Entweder
wird das Epoxid einfach.mit dem Salz vermischt, wobei bis 20 Mol Epoxid pro Mol Salz verwendet v/erden, und so lange er-
auf 0
wärmt, gewöhnlich/25 bis 125 C, bis die Reaktion abgelaufen ist. Es kann auch zunächst das Epoxidaddukt der Mannich-Base unter Verwendung der gleichen Mengenverhältnisse und Bedingungen hergestellt und dann daraus das Salz gebildet werden.
wärmt, gewöhnlich/25 bis 125 C, bis die Reaktion abgelaufen ist. Es kann auch zunächst das Epoxidaddukt der Mannich-Base unter Verwendung der gleichen Mengenverhältnisse und Bedingungen hergestellt und dann daraus das Salz gebildet werden.
Die Beispiele- erläutern die Herstellung der erfindungsgemäßen·
Verbindungen. Teile beziehen sich auf das Gewicht, sofern nichts anderes angegeben ist.
Eine Lösung von 798 Teilen (3 Mol) tetrapropylensubstituiertes
Phenol in 900 Teilen Xylol wird auf 10O0C erhitzt und mit
462 Teilen (4,5 Mol) Diäthanolamin versetzt. Das. Gemisch wird auf 1200C erhitzt und mit 198 Teilen (6 Mol) Paraformaldehyd
langsam versetzt, daß das Schäumen auf ein Minimum beschränkt •bleibt. Danach wird das Gemisch 10 Stunden auf 14O°C erhitzt
und dabei das Wasser abdestilliert. Dann wird das"Reaktionsgemisch filtriert. Man erhält eine 40prozentige Lösung einer
Mannich-Base in Xylol. Durch Vermischen von 67 Teilen dieser Lösung mit 33 Teilen eines aus 1 Mol tetrapropylensubstituiertem
Bernsteinsäureanhydrid und 0,45 Mol Propylenglykol hergestellten sauren EstersvWird das Salz der Mannich-Base erhalten.
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Durch Vermischen von 36 Teilen der Lösung der Mannich-Base von
Beispiel 1, 44 Teilen einer 75prozentigen Lösung von Polyisobutenylbernsteinsäure
in Mineralöl (Molekulargewicht der PoIyisobutenylgruppe etwa- 1000) und 20 Teilen Xylol erhält man das
Salz der Mannich-Base.
Eine Lösung von 798 Teilen (3 Mol) tetrapropylensubstituiertes Phenol in 989 Teilen Xylol wird auf 1000C erhitzt und dann mit
598 Teilen.(4,5 Mol) Diisopropanolamin versetzt. Das Gemisch wird auf 1200C erhitzt und langsam mit 198 Teilen (6 Mol)
Paraformaldehyd versetzt. Das, Gemisch wird 8 Stunden auf 210°C erhitzt und dabei das Wasser abdestilliert.-Danach wird
das Reaktionsgemisch filtriert. Man erhält eine 60proζentige
Lösung des Produkts in Xylol. Ein Salz hiervon wird wie in Beispiel ^beschrieben hergestellt.
Eine Lösung von 798 Teilen (3 Mol) tetrapropylensubstituiertes Phenol in 900 Teilen Xylol wird auf 1000C erhitzt und mit
468 Teilen (4,5 Mol) 2-(2-Aminoäthylamino)-äthanol versetzt. Das Gemisch wird auf 1200C erhitzt und langsam mit .198 Teilen
(6 Mol) Paraformaldehyd versetzt. Sobald das Wasser"abdestilliert
ist, wird das Reaktionsgemisch abgekühlt, mit Xylol versetzt, bis man eine 60prozentige Lösung der Mannich-Base erhält,
und filtriert. Ein Salz hiervon"wird wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt.
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Eine Lösung von 1257 Teilen (3 Mol) polyisobutenylsubstituiertes Phenol (Molekulargewicht der Polyisobutengruppe etwa 300)
in 1321 Teilen Xylol wird auf 900C erhitzt und zunächst mit
630 Teilen (6 Mol) Diäthanolamin und danach langsam mit
198 Teilen (6 Mol) Paraformardehyd versetzt. Das Reaktionsgemisch wird 9 Stunden auf 1450C erhitzt und dabei das Wasser abdestilliert.
Danach wird das Reaktionsgemisch filtriert. Man erhält eine 60prozentige Lösung einer Mannich-Base in Xylol. Ein
Salz hiervon wird wie in Beispiel 2 beschrieben hergestellt.
Eine Lösung von 625 Teilen (0,5 Mol) polyisobutenylsubstituiertes Phenol (Molekulargewicht der Polyisobutengruppe etwa 1000)
in 489 Teilen Mineralöl wird auf 12O0C erhitzt und mit 25 Teilen
(0,75 Mol) Paraformaldehyd langsam versetzt. Das Gemisch wird 4 Stunden auf 1600C erhitzt und dabei das Wasser abdestilliert,
dann auf 900C abgekühlt und mit 79 Teilen (0,75 Mol) Diäthanolamin versetzt. Die Temperatur wird auf 1200C erhöht,
und weitere 33 Teile (1 Mol) Paraformaldehyd v/erden zugegeben. Dann wird das Reaktionsgemisch 6 Stunden auf 16O0C erhitzt
und dabei das Wasser abdestilliert. Danach wird das Reaktions- , gemisch filtriert. Man erhält eine 60prozentige Lösung einer
Mannich-Base in Mineralöl. Ein Salz hiervon wird wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt.
Eine Lösung von 910 Teilen (4,74 Mol) Hsptylphenol in 1358 Teilen
Xylol wird auf 800C erwärmt und mit 997 Teilen (9,48 Mol) ,
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Diethanolamin versetzt. Das Gemisch wird auf 1100C erhitzt
und mit 2513 Teilen (9,4-8 Mol) Paraformaldehyd langsam versetzt,
dann auf 1400C erhitzt und dabei das Wasser als azeotrop
siedendes Gemisch mit Xylol entfernt. Der Rückstand wird gekühlt und filtriert. Man erhält "ein Produkt als 60prozentige
Lösung in Xylol. Ein Salz hiervon wird v/ie in Beispiel 2 beschrieben
hergestellt.
Die Brenn- und Treibstoffgeraische der Erfindung bestehen aus
flüssigen Kohlenwasserstoffeil, gewöhnlich Erdöldestillatbrennstoffen
v/ie Fliegerbenzin oder Ottomotorenbenzin, Dieselöl, oder Heizöl gemäß ASTM-Prüfnorm D396. Besonders bevorzugt ist
Benzin, nämlich ein Gemisch von Kohlenwasserstoffen mit einem
ASTM-Siedepunkt von 60 C, wenn 10 Prozent überdestilliert sind,
• bis zu einem Siedepunkt von 205°C, wenn 90 Prozent überdestilliert sind. Derartige Benzine sind in der ASTM-Prüfnorm
D439-68T beschrieben.
In den Brenn- und Treibstoffgemischen der Erfindung ist das
Salz gelöst oder im wesentlichen beständig dispergiert. Im allgemeinen
ist es gelöst, aber die Erfindung bezieht sich auch auf flüssige Brenn- und Treibstoffgemische, besonders, solche
(gemäß ASTM-Prüfnorm D3 06), mit Rückstandsbrennstoffen / die stabile Dispersionen sind,
z.B. Sole oder ähnliche Kolloide. Die verwendete Salzmenge ist
ausreichend, um Feststoffe zu dispergieren und Vereisung und Korrosion zu verhindern. Sie beträgt im allgemeinen 1 bis .
10 000, vorzugsweise 4 bis 1000 Gewichtsteile pro Million Teile des Endprodukts.
L " - J
§09821/0692 .
- ίο -
Die Salze der Mannich-Base werden dem Brenn- und Treibstoffgemisch
durch Vermischen in der entsprechenden Konzentration zugesetzt. Sie können auch zunächst in einem verbrennbaren Lösungsmittel,
insbesondere einem Kohlenwasserstofflösungsmittel mit einem Siedepunkt unter 2500C, wie Naphtha, Benzol, Toluol,
Xylolj Benzin oder leichtem Mineralöl, zu einem flüssigen Konzentrat
mit bis zu 80 Prozent des Salzes aufgelöst werden-Dieses Konzentrat wird dann dem Brenn- oder Treibstoff zugesetzt.
Die Brenn- und Treibstoffgemische«der Erfindung können außer
der Verbindung der -allgemeinen Formel I oder deren PJpoxid-Addukt
noch weitere bekannte Zusatzstoffe enthalten, nämlich Antiklopfmittel, wie Tetraalkylbleiverbindungen, Bleischleppmittel,
wie Halogenalkane, Rückstandsumwandler, wie Triarylphosphate, Farbstoffe, Antioxidationsmittel, wie 2,6-di-tert.-
Butyl-4-methy!phenol, Rostschutzmittel, wie alkylierte Berndie
steinsäuren, Dispersants, wie/Reaktionsprodukte von Polyalkylenpolyaminen mit alkylierten Bernsteinsäuren, bakteriostatisehe Mittel, Mittel zur Verhinderung der Bildung von Alterungsstoffen, Metalldesaktivatoren, Obenschmiermittel, Demulgatoren und Mittel zur Verhinderung von Trübungen.
steinsäuren, Dispersants, wie/Reaktionsprodukte von Polyalkylenpolyaminen mit alkylierten Bernsteinsäuren, bakteriostatisehe Mittel, Mittel zur Verhinderung der Bildung von Alterungsstoffen, Metalldesaktivatoren, Obenschmiermittel, Demulgatoren und Mittel zur Verhinderung von Trübungen.
Spezielle Beispiele für Brenn- und Treibstoffgemische der Erfindung
sind bleihaltige und bleifreie Benzine mit Zusätzen, wie sie in der folgenden Tabelle aufgeführt sind. Alle Teile
beziehen sich auf Gewichtsteile pro Million.
509821/0692
TpM
Bestandteil A B C
Verbindung gemäß Beispiel 1 160,0 ·
Verbindung gemäß Beispiel 2 30,7 3,7
Reaktionsprodukt von Poly- —- 88,1 33,6 isobutenyl (Molekulargewicht
etwa 1000)-bernsteinsäureanhydrid mit
Polyäthylenpolyamin-Gemisch
etwa 1000)-bernsteinsäureanhydrid mit
Polyäthylenpolyamin-Gemisch
Äthoxyliertes Reaktiohspro- 3,0 1,1
dukt eines Ölsäurenaphthensäure-Gemisches.
mit einem
Polyäthylenpolyamin -Gemisch
Polyäthylenpolyamin -Gemisch
"Tretolite" - · 5,9 4,2
Demulgator
— 5,9 Demulgator
"Nalco" .. 8,8
Mittel zur Verhinderung von ■
Trübungen
Isohexylalkohol 30,0
Isooctylalkohol —- 103,1
Xylol · — . 114,5 27,4
509 8 21/0692
Claims (10)
- P a tentansprüchein der R einen mono- oder polyhydroxysubstituierten aromatischen, alkylaromatisehen oder (substituierten alkyl)-aro-matischen Rest, R ein Wasserstoffatom oder einen C, 7-Alkyl- oder-Hydroxyalkylrest, R^ einen C1_7-Hydroxyalkyl-5 ^R 4 ■ rest oder die Gruppe -RNn 7 , R ein Wasserstoffatom oder5 R 6einen C^_7-Alkylrest, R einen niederen Alkylenrest, R ein Wasserstoffatom oder einen C^-7-AIkVl- oder-Hydroxyalkylrest und R einen C^_7-Hydroxyalkylrest darstellt, Z ein Äquivalent eines Anions ist und χ die Wertigkeit von R bedeutet, oder(b) mindestens einem Addukt mindestens eines Epoxids an mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel I, wobei das Molverhältnis von Epoxid zu Verbindung der allgemeinen Formel I von 1 : 1 bis 20 : 1 beträgt.
- 2. Gemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Z ein sich von einer Monocarbonsäure oder Polycarbonsäure mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen ableitendes Anion bedeutet.509821./0692-Ί3 -
- 3. Gemisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß R einen monohydroxysubstituierten monoalkylaromatisehen Rest mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen im Alkylrest bedeutet.
- 4. Gemisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der-1Alkylrest in R 10 bis 20 Kohlenstoffatome enthält, die2 3 4Reste R und R Hydroxyäthylgruppen sind, R ein Wasserstoffatom und Z ein Anion bedeutet, das sich von einer Bernsteinsäure mit einem aliphatischen Rest mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen ableitet.
- 5. Gemisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Säure, von der sich der Rest Z ableitet, ein saurer Ester ist'.
- 6. Gemisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet/ daß χ den Wert 1 oder 2 hat.
- 7. Gemisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkylrest in R und der aliphatische Rest in Z Tetrapropenylgruppen bedeuten.
- 8. Gemisch nach Anspruch 1 (b), dadurch gekennzeichnet, daß das Epoxid ein niederes Alkylenoxid und Z ein sich von einer Monocarbonsäure oder Polycarbonsäure mit mindestens *10 Kohlenstoffatomen ableitendes Anion bedeutet. ,509821./0692Γ - η - 24F266
- 9. Gemisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das1 Epoxid ein Äthylen- oder Propylenoxid, R. einen monohydroxysub stituierten monoalkylaromatischen Rest mit 10 bis 20 Kohlen-2 ' 3 4stoffatomen, die Reste R und R Hydroxyäthylgruppen, R ein Wasserstoffatom und Z ein Anion-bedeutet, das sich von einem sauren Ester einer Bernsteinsäure mit einem aliphatischen Rest mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen ableitet, und χ den Wert 1 oder 2 hat.
- 10. Gemisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dai3 dasEpoxid ein Propylenoxid, der Alkylrest in R und der aliphatic sehe Rest in Z Tetrapropenylgruppen bedeuten und χ den Wert 1 oder 2 hat.J 509821/0692
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US41348073A | 1973-11-07 | 1973-11-07 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2452662C2 DE2452662C2 (de) | 1989-08-03 |
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ID=23637392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742452662 Granted DE2452662A1 (de) | 1973-11-07 | 1974-11-06 | Fluessige brenn- und treibstoffgemische auf der basis von kohlenwasserstoffen |
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| DE (1) | DE2452662A1 (de) |
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| GB (1) | GB1460999A (de) |
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| AU7480674A (en) | 1976-05-06 |
| JPS599598B2 (ja) | 1984-03-03 |
| GB1460999A (en) | 1977-01-06 |
| IT1023156B (it) | 1978-05-10 |
| JPS5075606A (de) | 1975-06-20 |
| CA1008665A (en) | 1977-04-19 |
| FR2249948A1 (de) | 1975-05-30 |
| FR2249948B1 (de) | 1980-07-04 |
| DE2452662C2 (de) | 1989-08-03 |
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