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DE245214C - - Google Patents

Info

Publication number
DE245214C
DE245214C DENDAT245214D DE245214DA DE245214C DE 245214 C DE245214 C DE 245214C DE NDAT245214 D DENDAT245214 D DE NDAT245214D DE 245214D A DE245214D A DE 245214DA DE 245214 C DE245214 C DE 245214C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
endless belt
attached
weft thread
weft
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT245214D
Other languages
English (en)
Publication of DE245214C publication Critical patent/DE245214C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/70Devices for cutting weft threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 245214 KLASSE 86 c. GRUPPE
der Schußspulen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fadenabschneidvorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Auswechselung der Schußspulen.
Der Zweck der Erfindung ist, eine einfache Vorrichtung zu schaffen, durch welche der Schußfaden, welcher sich von der entleerten Spule des arbeitenden Schützens weg erstreckt, abgeschnitten werden kann, und welche das Ende des Schußfadens hält, der von der
ίο Schneidvorrichtung zu der Salleiste des gewebten Stoffes führt. Diese Abschneidvorrichtung steht mit dem Übertragungsmechanismus in Verbindung und wird von demselben in Tätigkeit gesetzt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Fadenabschneidvorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Fig. ι ist eine Ansicht des inneren Endes eines Teiles eines Spulenbehälters und eines Übertragungsmechanismus in Verbindung mit der Abschneidvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei der Brustbaum im Schnitt dargestellt ist. Die punktierten Linien veranschaulichen den Schützenfühler in seiner wirksamen Lage. Fig. 2 entspricht der Fig. 1, zeigt aber verschiedene Teile in einer anderen Lage. Ferner zeigt diese Fig. 2 einen Schnitt des Ladenklotzes, wenn er sich gegen den Brustbaum bewegt. Fig. 3 ist ein Grundriß von einigen Teilen der Fig. 2 in Richtung des Pfeiles A dieser Figur. Fig. 4 veranschaulicht in einem größeren Maßstabe die Fadenabschneidvorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2, wobei jedoch diese Abschneidvorrichtung von dem Webstuhl abgenommen ist. Fig. 5 ist eine Draufsicht der Fig. 4 in Richtung des Pfeiles B dieser Figur. Fig. 6 veranschaulicht einige Teile der Fig. 5 in einer Draufsicht. Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 6 in Richtung des Pfeiles dieser Figur.
Eine sich horizontal erstreckende Stange a ist in Lagern von Gestellen b und c unterstützt und geführt. Diese Gestelle b und c sind an dem Brustbaum d befestigt. Auf dem äußeren runden Ende der Stange α sitzt eine Schraubenfeder e, welche sich gegen das Gestell c und gegen eine Schulter der Stange a stützt. Diese Feder β hält die Stange α nachgiebig in ihrer inneren Lage. In einem Lager des Gestelles c und einem Lager des Magazingestelles g ist eine kurze Welle h angeordnet. An dem einen Ende dieser Welle h ist ein Schaltrad i befestigt, mit welchem eine Klinke "7 in Eingriff treten kann, um dieses Schaltrad zu bewegen. Diese Klinke / ist an dem nach abwärts ragenden Arm k des Spulenzubringers I schwingbar angebracht. Das Intätigkeitsetzen des Zubringers zwecks Freigabe einer Spule aus dem Magazin m bewirkt unter Vermittlung der Klinke j eine Bewegung des Schaltrades i, so daß die Welle h um einen bestimmten Betrag gedreht wird.
An dem anderen Ende der Welle h ist eine Scheibe η befestigt, um die ein endloser Riemen oder ein endloses Band führt. Dieses Band 0 führt nach rückwärts über eine Scheibe p, welche lose auf einem Zapfen an-
gebracht ist, der an einem Arm am hinteren Ende der Stange α befestigt ist. Mit der Scheibe fi ist eine verzahnte Messerscheibe q starr verbunden, welche dazu dient, den abzuschneidenden Schußfaden zu halten und ihn nach aufwärts in der Richtung des Pfeiles gemäß der Fig. 4 zu führen, wenn die Scheiben η und p gedreht werden und die Spulenauswechselvorrichtung in Tätigkeit tritt.
ίο Der Schußfaden 9 wird durch die sich drehende verzahnte Messerscheibe q nach aufwärts gegen eine feststehende Messerklinge r geführt (s. Fig. 4, 6 und 7). Diese Messerklinge r ist an dem Kopf des hinteren Endes der Stange α befestigt und wird gegen die sich drehende Messerscheibe nachgiebig gehalten. Um das Ende des Schußfadens, welcher von der Schneidvorrichtung zu der Salleiste des Gewebes führt, zu halten, ist an dem hinteren Ende der Stange α ein Arm s schwingbar gelagert. Dieser Arm s wird in seiner unteren Lage durch eine Feder t nachgiebig gehalten, deren Spannung durch eine Stellschraube u geregelt werden kann. Das Ende dieses Armes s trägt eine kleine Rolle v. Um diese Rolle ν und um eine ähnliche Rolle w, welche an der Stange α einstellbar befestigt ist, führt ein endloser Riemen oder ein endloses Band χ. Die Riemen 0 und χ können miteinander in Eingriff treten und werden durch einen Vorsprung y, welcher an der Stange α angebracht ist, miteinander in Berührung gehalten. Diese beiden Riemen halten den Schußfaden, welcher zwischen sie eingeführt wird.
Der Schützenfühler ζ, welcher durch den Zubringer in der gebräuchlichen Weise, wenn der Schußfaden auf der Schußspule abgelaufen ist, in Tätigkeit und von der Lage gemäß den ausgezogenen Linien der Fig. 1 in die Lage gemäß den punktierten Linien dieser Figur bewegt wird, um die richtige Stellung des Schützens anzuzeigen, ist mit Mitteln versehen, um den Schußfaden zwangläufig gegen die rotierende Messerscheibe zu führen.
An dem Fühler ζ ist ein Arm 2 schwingbar gelagert, dessen freies Ende durch eine Stange 3 mit einem Zapfen 4 verbunden ist. Dieser Zapfen 4 kann in einem Längsschlitz 5 des Fühlers ζ verschoben werden. An diesem Zapfen 4 ist eine Platte 6 lose angebracht, welche mit einem Zapfen 7 versehen ist, der ebenfalls in dem Schlitz 5 sich lose verschieben kann. Der Schlitz 5 ist gekrümmt und an seinem hinteren Ende nach aufwärts gerichtet, so daß der Platte 6, wenn dieselbe gegen die vordere Seite des Webstuhles bewegt wird, eine viertel Drehung verliehen wird (Fig. 2). Das hintere Ende der Platte 6 besitzt einen Haken 8, welcher den Schußfaden ergreifen kann, wenn die Platte nach vorwärts bewegt wird, so daß der Schußfaden gegen die drehbare Messerscheibe geführt wird. Der mit einem Haken versehenen Platte 6 wird bei der Bewegung der Lade zn ihrer vorderen Lage durch das Ineingrifftreten des Endes des Armes 2 mit einem Vorsprung 9 eine Verschiebung erteilt. Dieser Vorsprung 9 ist an der hinteren Wand des feststehenden Schützenkastens 10 angebracht. Die Einrichtung wird in ihre unwirksame Lage durch eine Feder 11 bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fadenabschneidvorrichtung für Webstuhle mit selbsttätiger Auswechselung der Schußspulen, dadurch gekennzeichnet, daß eine verzahnte Messerscheibe (q), welche von einer an dem Brustbaum angeordneten nachgiebigen Stange (a) getragen wird, durch einen endlosen Riemen (0) oder ein endloses Band unter Vermittlung einer Klinke und eines Schaltrades von der Spulenzuführvorrichtung gedreht wird und mit einer feststehenden, an der nachgiebigen Stange angebrachten Messerklinge (r) zusammenarbeitet und mit dem genannten endlosen Riemen ein zweiter Riemen zusammenwirkt, um das Ende des Schußfadens zu halten, wobei eine mit einem Haken (8) versehene Platte (6) vorgesehen ist, welche durch einen Vorsprung der Lade nach vorwärts gedrückt wird, um durch einen an dem Schützenfühler (ζ) angebrachten Schlitz eine Drehbewegung zu erhalten, so daß die hakenförmige Platte den Schußfaden ergreift und ihn nach vorwärts in eine Lage führt, so daß derselbe durch einen Zahn der drehbaren Messerscheibe ergriffen werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT245214D Active DE245214C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE245214C true DE245214C (de)

Family

ID=504190

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT245214D Active DE245214C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE245214C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5672028A (en) * 1995-12-04 1997-09-30 Mehta; Maheshkumar M. Flood control system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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