DE2451793A1 - Verfahren zur ablesung einer aufnahmematrix einer strickmaschine und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur ablesung einer aufnahmematrix einer strickmaschine und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
PATENTANWALT
31. Oktober 1974 Anw.-Akte: 75.765
PATENTANMELDUNG
Anmelder: ELITEX - Zavody textilniho strojirenstvi,
generalni reditelstvi, Liberec, C.S.S.R.
Titel: Verfahren zur Ablesung einer Aufnahmematrix einer Strickmaschine und Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ablesung einer Aufnahmematrix einer Strickmaschine, von der Ausgangsinformationen
zu einzelnen Stricksystemen gehen, wobei elektromagnetische Mittel zur Nadelauswahl in eine
Strickstellung angeordnet sind. Dabei sind zu Stäbchen und Reihen der Matrix Lesegeräte zugeordnet, welche eine
selektive Ablesung von Maschen und Reihen ermöglichen, die an Einwegzähler zum Zählen der durchgelaufenen Nadeln
und gestrickten Reihen angeschlossen sind. -
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Bei mehrsystemigen Strickmaschinen mit elektronischer
Musterung, insbesondere bei Kleindurchmessermaschinen werden aus Konstruktionsgründen die Stellen der eigentlichen
elektromagnetischen Auswahl für die einzelnen Stricksysteme um den Umfang des NadelZylinders der Maschine
verschieden verteilt· In einem solchen Fall, benötigt jedes Stricksystem einen selbständigen Ausgang aus
der Aufnahmematrix, weil sich vor jeder Auswahlstelle eine andere Nadel befindet.
Dieses Verfahren wird dann verwendet, wenn die Musteraufnahme auf Lochstreifen, Magnet- oder Filmbändern angeordnet
ist« Für den Fall, daß unbewegliche Speicher mit einem kleineren Bereich verwendet werden, wie es bei kleinen
Mustern, z.B· bei Kleindurchmessermaschinen üblich 1st, wird die im Speicher verkodete Aufnahme zur Einsparung
von Speicherkapazität verwendet* Der kodierte Ausgang wird dann auf die Ausgänge für die einzelnen Stricksysteme umgestellt.
Sobald ein Ausgang anzeigt, daß eine in Betracht gezogene Nadel in einem anderen Stricksystem als im Grund-
systtm stricken soll, ist es notwendig, diese Information um eine solche Verdrehung des NadelZylinders zu verzögern,
wie Teilung zwischen den Auswahlsteilen des Grundsystems
und des Systems sind, in welchem die in Betracht gezogene Nadel stricken soll. Es ist also notwendig, diese Information
in eine Verschiebeeinrichtung einzuführen, deren Länge der Teilungsanzahl zwischen den Stricksystemen,
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bzw. den Auswahlstellen gleichkommt und deren Vorschub
Stundenimpulse bewirken, die von einem Nadelabnehmer abgeleitet sind.
Der Nachteil eines solchen Verfahrens besteht darin, daß
es entweder einen größeren Bereich von Musterspeichern oder Verschiebeeinrichtungen für jedes System benötigt,
was insbesondere beim Steuern mehrerer Maschinen von einem Speicher aus unvorteilhaft ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und ein Verfahren und eine Vorrichtung zu
schaffen, das einfach herzustellen und praktisch in der Anwendung ist, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß an die Eingänge der Aufnahmematrix sukzessiv
Angaben über die Nadeln zugeführt werden, die sloh vor den einzelnen Stricksystemen befinden, wobei die Ausgänge aus
der Matrix in Kippkreisen für die zugehörigen Stricksysteme aufgezeichnet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
an die Aufnahmematrix für eine Rundstrickmaschine mit 168 Nadeln im Nadelzylinder und einer Teilung
zwischen Auswahlmagneten von 71 Nadeln;
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1Ig. 2 ein Schaltschema des !Comparators;
Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch den Nadelzylinder mit an einzelnen Auswahlstellen angeordneten Elektromagneten und Kennzeichnung einer ersten Nadel
und
Fig. 4 denselben horizontalen Schnitt wie Fig. 3, jedoch nach Verdrehung des Nadelzylinders·
An einzelnen Stellen der Stricksysteme einer Rundstrickmaschine sind um einen Nadelzylinder 1 (Fig. 3 und 4)
herum Auswahlmagnete 2 und 3 angeordnet, welche nicht dargestellte, in Längsnuten 4 des Nadelzylinders 1 gelagerte,
schwenkbare Auswählplatinen betätigen.
Die Funktion der Elektromagnete 2 und 3 wird durch eine
weiter beschriebene elektronische Mustervorrichtung hervorgerufen· Die Rundstrickmaschine ist mit einer bekannten,
nicht dargestellten Scheibe ausgestattet, auf deren Umfang Öffnungen ausgebildet sind, deren Zahl der Nadelzahl
im Nadelzylinder 1 entspricht, wobei weiter noch eine Öffnung in der Nähe der Scheibenmitte vorgesehen ist. Auf
einer Seite der Scheibe ist eine Lichtquelle angebracht und auf der anderen Seit· ist mehreren Öffnungen ein
Photoiellengeber und an der einzelnen Öffnung ein zweiter Photozellengeber zugeordnet, wobei sich die Scheibe mit
dem Nadelzylinder 1 synchron dreht.
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An den ersten Photozellengeber ist über bekannte, nicht dargestellte Formungskreise ein Zähler 5 (Fig. 1) angeschlossen,
welcher die Zahl der im ersten Stricksystem durchlaufenden Nadeln im Dualsystem bestimmt. Dieser
Zähler 5 ist durch zwei in Serie geschaltete Kreise der Type SN 7493 gebildet. Ausgangsleitungen 6a bis 6h aus
dem Zähler 5 sind einerseits an Eingänge A bis A^ eines
durch zwei Kreise der Type SN 7483 gebildeten, binären Addierwerkes 7 und anderseits in einen Komparator 8 geführt.
Dieser Komparator 8 (Fig« 2) besteht aus einem Blocksystem, das so geschaltet ist, daß eine Ausgangsleitung 9 den Wert
eines logischen Einsers aufweist, falls, an den Leitungen 6a bis 6h eine Zahl kleiner als 71 besteht. Der Komparator
8 ist durch einen Kreis SN 7410 gebildet, an den die Leitungen 6a bis 6c angeschlossen sind, weiter durch einen
Kreis SN 7453, an den die Leitungen 6d bis 6f angeschlossen sind, sowie ein Ausgang aus dem Kreis SN 7410 und durch
einen Kreis 3/4 SN 7402, an den die Leitungen 6g und 6h angeschlossen sind, sowie der Ausgang aus dem Kreis
SN 7410. Ausgangsleitungen 10a bis 10h (Fig. 1) aus dem binären Addierwerk 7 sind an Stäbchenführungen einer
Aufnahmematrix 11 mit Musterrapport angeschlossen, deren Ausführung in der tschechoslowakischen Patentschrift
Nr.Ί35196 beschrieben ist.
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An den zweiten Photozellengeber ist über den Formungskreis ein aus zwei Kreisen SN 7493 gebildeter Zähler 12
in Serie angeschlossen. Ausgangsleitungen 13a bis 13h
aus dem Zähler 12 sind zu den Eingängen A bis A~ eines
binären Addierwerkes 14 geführt, welches wiederum durch zwei Kreise SN 7483 gebildet ist« Ausgangsleitungen 15a
bis 15h aus dem binären Addierwerk 14 sind an Beihenführungen
der Aufnahmematrix 11 angeschlossen.
Aus der Matrix 11 geht eine Ausgangsleitung 16 in den Elektromagneten 2 und eine Ausgangsleitung 17 in den Elektromagneten
3. In die Leitungen 16 und 17 sind Kippkreise 18 und 19 der Type "D" und zwar SN 7474 geschaltet. An Eingänge
T von Stundenimpulsen der Kippkreise 18 und 19 ist durch eine Leitung 20 ein Multivibrator 21 angeschlossen,
welcher sich über einen Invertor 22 an den Kippkreis 18 anschließt.
Die Leitung 20 ist hinter dem Invertor 22 an die einen Eingänge von Blockstellen 23, 24 und 25 und unmittelbar
an Eingänge B1 und B,- des binären Addierwerkes 7 angeschlossen,
wobei an die anderen Eingänge derselben Blockstellen 23, 24, 25 die Ausgangsleitung 9 aus dem Komparator
8 und am Eingang der Blockstelle 25 die Ausgangsleitung über einen Invertor 26 angeschlossen ist. Am Ausgang aus
den Blockstellen 23, 24 und 25 ist das Spannungsniveau
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logisch I, falls die Eingänge logisch 0 aufweisen. Bei weiteren Kombinationen weisen die Ausgänge immer logisch 0
auf. In Äusgangsleitungen 27, 28, 29 aus den Blockstellen
23, 24, 25 sind Invertoren 30, 31, 32 eingeschaltet. Die Ausgangsleitung 27 aus der Blockstelle 23 i*t an Eingänge
B bis By des binären Addierwerkes 14 angeschlossen.
Die Ausgangsleitung 28 ist an den Eingang Bg und die Ausgangsleitung 29 an Eingänge B,, B, und By des binären Addierwerkes 7 angeschlossen, wobei dessen Eingänge B^ und Bo
dauernd geerdet sind.
Das erste Stricksystem bildet die Grundlage, aus welcher beim Zählen der Nadeln ausgegangen wird. Jeder Nadel
im Nadelzylinder 1 ist eine Ordnungsnummer zugeordnet, wobei die erste Nadel in einer Längsnute 33 gelagert ist.
(Fig. 3). Die Gesamtnadelzahl N gleicht 168 und der zwischen den Stricksystemen in Teilungen ausgedrückte
Winkel T gleicht 71 Nadeln. Der Nadelzylinder 1 dreht sich in Pfeilrichtung S·
Eine im ersten Stricksystem angeordnete Nadel ist durch die
Nummer ,L und eine im zweiten Stricksystem angeordnete Nadel durch die Nummer Jp gekennzeichnet.
In einer Stellung des Nadelzylinders 1 gemäß Fig. 3,in
welcher die erste in der Längsnut 33 befindliche Nadel
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den Elektromagneten 3 noch nicht erreicht hat, besteht zwischen den Nadelnummern die Beziehung Jp =* J1 - N - T ·
In einer Stellung des Nadelzylinders 1 gemäß Fig. 4, in der sich die in der Längsnut 33 angeordnete Nadel bereits
hinter dem Elektromagneten 3 befindet, besteht zwischen den Nadelnummern die Beziehung Jp = J1 - T.
an die Eingänge der Aufnahmematrix 11 nacheinander derart zuzuführen, daß sie der Stellung einer Anfangsnadel und
den beschriebenen Gleichungen für diese Nummern gemäß dem nachfolgenden Vorgang entsprechen.
Der erste und zweite Photoüelltngeber ruft zufolge der
Drehung der Scheiben Signale hervor, welche in Formungskreisen in Rechteckimpulse umgewandelt und einerseits in
den Zähler 5 eingeführt werden, der so die Nadelnummern J1
zählt. Andererseits werden die Signale in den Zähler 12 eingeführt, welche so die Drehzahl des Nadelzylinders 1
bzw. die fertiggestrickten Reihen zählt.'
Die Nadelnummern J1 werden einerseits den Eingängen A
bis Ay des binären Addierwerkes 7 und andererseits dem
Komparator 8 zugeführt, welcher am Ausgang 9 den Spannungswert logisch I gibt, falls in der Ausgangsleitung 6a bis 6h die Zahl kleiner als 71 ist.
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Der freilaufende Multivibrator 21 gibt in seinem Ausgang 20 Rechteckimpulse ab, welche Stundenimpule· auf dem
Eingang T des Kippkreises 19 sind, der zum Sparen einer Ausgangsinformation aus dem Ausgang 17 für das zweite
Stricksystem bestimmt ist. 1Wh Umkehr im Invertor 22
betätigen Impulse aus dem Multivibrator 21 den Eingang der Stundenimpulse des Kippkreises 18 und das System der
Blockstellen 23, 24 und 25, welche in Abhängigkeit vom Signalzustand in der Leitung 9 und 20 Konstante für ias
binäre Addierwerk gemeinsam mit den durch dl· Leitung unmittelbar eingeführten Impulsen bilden. Diese sind in
die Eingänge B bis By so eingeführt, daß in den Ausgängen
10a bis 10h die Nadelnummer nach der Gleichung für Jp
erscheint und zwar in dem Fall, daß sich in der Leitung 20 hinter dem Invertor 22 die Spannung logisch I, oder
die Nummer J. befindet, falls in der Leitung 20 hinter
dem Invertor 22 die Spannung auf dem logischen Niveau 0 liegt, was die Nummer für das erste Stricksystem darstellt,
3)ie Nummer über die vom Anfang des Gestrickes an fertiggestrickte
Reihenzahl, bzw· Maschinendrehzahl wird in die Eingänge A bis A^ des binären Addierwerkes 14 geführt.
Nachdem bei Stellung einer in der zugehörigen Längsnut 33 befindlichen Anfangsnadel, die sich gemäß Fig. 3
hinter der Stelle befindet, von welcher aus die Reihen gezählt werden, d. i. hinter dem ersten Stricksystem,
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weist die Nadel eine Zahl auf, die kleiner als 71 ist
und im zweiten Stricksystem aber ein Muster aus der vorangehenden Umdrehung gestrickt wird, ist es notwendig, für
das zweite Stricksystem von der Zahl in der Leitung 13a
bis 13h eine Reihe zu substrahieren. Dies sichert die Blockstelle 23, welche eine Information vom Komparator 8
auf die Eingänge B bis By des binären Addierwerkes 14
durchläßt. In den Ausgängen 15a bis 15h erscheint die richtige Reihennummer für das in Betracht gezogene, bzw· zweite
Stricksystem.
Gemäß dem Informationsstand in den Leitungen 10a bis 10h
und 15a bis 15h sendet die Aufnahmematrix 11 ein zugehöriges Ausgangssignal in die Leitung 17 aus, falls die
Musteraufnahme für das zweite Stricksystem durchgeführt ist, oder in die Leitung 16, falls die Musteraufnahme für
das erste Stricksystem durchgeführt ist·
Falls also in der Leitung 20 hinter dem Invertor 22 der
logische Wert 0 besteht, befindet sich an den Ausgängen aus den Blockstellen 23, 24, 25 der logische Wert I.
Nach Umkehr in den Invertoren 30, 31, 32 ist in den Leitungen 27, 28, 29 der logische Wert 0 und an den unmittelbar angeschlossenen Eingängen des Addierwerkes 7 gleichfalls der logische Wert 0· Beide Addierwerke 7 und 14
übertragen demnach die Stände der Zähler 5 und 12, ohne
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diese zu ändern und auf die Eingänge der Aufnahmematrix
gelangen Informationen über die Nadelnummer vor dem ersten Stricksystem und über jene Reihe, die das erste Strioksystem strickt· An den Ausgängen 16 und 17 aus der Aufnahmematrix 11 treten die aufgenommenen Werte für die gegebenen Eingänge auf und bei Änderung des Signals in der
Leitung 20 hinter dem Invertor 22 auf den logischen Wert I überträgt sich der Stand des Ausganges in der Leitung
16 in den Kippkreis .18.
Falls in der Leitung 20 hinter dem Invertor 22 der logische Wert I besteht, kommt es noch auf den Wert des Signales in der Leitung 9 an· Solange der Nadelzylinder 1
die Lage gemäß Fig. 3 einnimmt, befindet sich in der Leitung 9 der logische Wert I. In der Leitung 28 hinter dem
Invertor 31 besteht der logische Wert I, in der Leitung 29 hinter dem Invertor 32 der logische Wert 0 und in
der Leitung 27 hinter dem Invertor 30 der logische Wert I· In das Addierwerk 7 gelangt an die Eingänge B bis By
eine Zahl, die für eine Maschine mit der Nadelzahl N » und 'der Teilung T = 71 Nadeln, z. B. eine Binärzahl
0II0000I, d. i. 97 ist, die der Gleichung J2-J1-N-T
entspricht. An den Ausgängen 10a bis 10h tritt die Nadelnummer vor dem zweiten Stricksystem auf. Gleichzeitig wird der logische Wert I an die Eingänge B bis B7
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des Addierwerkes 14 geführt, wodurch sich in der aufgezeichneten Durchschaltung die Nummer in der Leitung
15a bis 15h um 1 verkleinert. An den Ausgängen aus der Matrix 11 erscheint der Wert für die Nadelnummer Jρ und
die vorangehende Reihe.
In einer Lage des Nadelzylinders 1 gemäß Fig. 4 befindet sich in der Leitung 9 der logische Wert 0, also auf
dem Ausgang 28 hinter dem Invertor 31 der logische Wert 0, auf dem Ausgang 29 hinter dem Invertor 32 der logische
Wert I und auf dem Ausgang 27 hinter dem Invertor 30 der logische Wert 0. Im Addierwerk 14 wird nun keine Zahl
hinzugezählt und an den Eingang der Matrix 11 gelangt die Reihenzahl aus dem Zähler 12. Das zweite Stricksystem strickt demnach die gleiche Reihe wie das erste Stricksystem. In das Addierwerk 7 wird sodann auf die Eingänge
B bis Βγ, ζ. B. die Zahl I0III00I eingeführt und wo
durch Zurechnen dieser Zahl zur Eingangsnummer J^ ein
Resultat erhalten wird, das der Gleichung Jp = J. - T
gemäß der Regel einer Subtraktion von Binärzahlen entspricht, welche durch Addition der Ergänzung durchgeführt wird. An den Ausgängen aus der Matrix 11 zeigt
sich der Wert für die Nadelnummer J2 und die soeben fertiggestrickte Reihe.
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Die Signalübertragung in den Kippkreis 19 erfolgt sodann wiederum duroh Änderung des Signals in der Leitung
20 auf den logischen viert I.
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Claims (3)
- P A T E N T A N S P B ti C H E :1,/ Verfahren zur Ablesung einer Aufnahmematrix einer Strickmaschine, aus welcher Ausgangsinformationen zu einzelnen Stricksystemen gehen, wobei elektromagnetische Mittel zur Nadelauswahl in eine Strickstellung angeordnet sind und Stäbchen und Reihen der Matrix Lesegeräte zugeordnet sind, welche eine selektive Ablesung von Maschen und Reihen ermöglichen, die an Einwegzähler zum Zählen durchgelaufener Nadeln und fertiggestrickter Reihen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet , daß an Eingänge der Aufnahmematrix sukzessiv Angaben über Nadeln zugeführt werden, die sich vor den einzelnen Stricksystemen befinden, und die Ausgänge aus der Matrix in Kippkreisen für zugehörige Strioksysteme aufgezeichnet werden«
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über Nadeln, die sich vor weiteren Stricksystemen befinden, welche jenem Stricksystem folgen, in dem durchgelaufene Nadeln gezählt werden, durch Zurechnen zugehöriger Konstanten zur Nadelnummer vor jenem Stricksystem, in welchem eine Nadelzählung erfolgt, gewonnen werden»- 15 -509819/0334
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem an ein Blocksystem angeschlossenen Multivibrator besteht, woheindie einen Blockstellen an die einen Eingänge der Vorrichtung zum Ablesen der Stäbchen der Matrix angeschlossen sind und an die anderen Eingänge ein Nadelzähler angeschlossen ist und die anderen Blockstellen an die einen Eingänge der Vorrichtung zum Ablesen der Reihen der Matrix angeschlossen sind, wobei auf die anderen Eingänge ein Reihenzähler angeschlossen ist und weiter an Blockstellen aus dem System mindestens ein Komparator zur Bildung einer Konstante angeschlossen ist, an dessen Eingänge der Ausgang aus dem tadelzähler angeschlossen ist·509819/0334
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