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DE2252382A1 - Verfahren und vorrichtung zur steuerung von strick- und wirkmaschinen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur steuerung von strick- und wirkmaschinen

Info

Publication number
DE2252382A1
DE2252382A1 DE2252382A DE2252382A DE2252382A1 DE 2252382 A1 DE2252382 A1 DE 2252382A1 DE 2252382 A DE2252382 A DE 2252382A DE 2252382 A DE2252382 A DE 2252382A DE 2252382 A1 DE2252382 A1 DE 2252382A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locks
signals
needle cylinder
revolution
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2252382A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Henry Schuman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Warner and Swasey Co
Original Assignee
Warner and Swasey Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Warner and Swasey Co filed Critical Warner and Swasey Co
Publication of DE2252382A1 publication Critical patent/DE2252382A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Ihr Zeichen Unser Zeichen
Ke/vL
THE WAHNER & SWASEY COMPANY
CLEVELAND, OHIO 44106
11000 CEDAR AVENUE
V. St. A.
Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung von Strick- und
Wirkmaschinen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung von Strick- und Wirkmaschinen und befaßt sich insbesondere mit Codeumsetzung und dabei vor allem mit optischen Drehbewegungsverschlüsselerno
Optische Drehbewegungsverschlüsseier sind bekannt und werden für mannigfache Anwendungsfälle seit einigen Jahren benutzte Die häufigste Verwendung des optischen Drehbewegungsversohlüsselers ist die zur Erzeugung digitaler Positions-Rückkopplungssignale für mit Servomechanismen arbeitende Positionierungssysteme oder zur Erzeugung digitaler Positionssignale für ein digitales Positionsausgabe- und Anzeigesystem·
Die meisten optischen Drehbewegungsversohlüsseler erzeugen binäre arithmetische Ausgangssignale oder Gray-Code
Patentanwölte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
Ausgangssignale· Es gibt aber auch Verschlüssele^ die Ausgangssignale erzeugen, welche eine mathematische Funktion der Signaleingangswellendrehung darstellen, beispielsweise den Sinus des Drehwinkels. Keiner der bekannten Verschlüsseier war jedoch bisher in der Lage, die verlangten Positionssignale für eine elektronisch gesteuerte Rundstrickmaschine zu liefern·
Das Strickmaschinensteuersystem, in dem der hier beschriebene Verschlüsseier arbeiten soll, ist in einer anhängigen USA-Patentanmeldung beschrieben. Kurz gesagt, die Steuervorrichtung bietet die Möglichkeit, Musterdaten in einer Speichereinrichtungι beispielsweise einem Magnetplattenspeicher, zu sammeln, ferner eine Einrichtung zum Abrufen der gespeicherten Information aus dem Speicher und eine weitere Einrichtung zur Abgabe dieser Information an die richtigen elektromagnetischen Antriebe, die sich an einigen Materialzufuhrplatten oder Schlössern befinden, um dadurch die richtigen Nadeln zu veranlassen, zu stricken oder nicht zu stricken, so wie dies erforderlich ist, um das von den gespeicherten Musterdaten dargestellte Muster zu stricken oder zu wirken bzw, zu knüpfenο Der Verschlüsseier der erfindungsgemäßen Art versorgt die Strickmaschinensteuerung mit Positionsβignalen, um der Steuerung zu ermöglichen, den richtigen Teil der Musterdaten aus dem Speicher zur riohtigen Zeit abzuberufen und ihn zu den richtigen Schlössern und Antrieben zu lenken. Diese Signale beinhalten die Drehstellung der Strickmaschine im Hinblick auf eine Bezugsposition in Einheiten Nadelabstände sowie mehrere Vielfachnadelabstände, zu denen eine Staffel, ein Byte und ein Schloßabstand gehören· Die Strickmaschinenumdrehungen werden ebenfalls dargestellt, und die Anzahl der einmalig dargestellten Umdrehungen zwischen dem Erscheinen der Bezugsposition ist wählbar, um mehreren Mustertypen und Musterhöhen zu entsprechen. J
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Die Aufgabe der Erfindung besteht also darin, einen optischen ümdrehungsverschlusseler zu schaffen, der sieh für Rundstrickmaschinen verwenden läßt, sowie einen Verschlüsseier zur Erzeugung von Signalen, die die Strickraaschinenpositxon in Einheiten Nadelabständen und Vielfachnadelabständen angeben. Des weiteren soll der erfindungsgemäße Verschlüsseier zur Erzeugung von Signalen dienen, die die Strickmasehinenuradrehungen angeben, und es soll eine Vorrichtung zur Auswahl der zwischen dem Auftreten der.Bezugsposition in besonderer Weise gekennzeichneten Umdrehungszahl geschaffen werden.
Die Erfindung bezieht sich also auf einen optischen Umdrehungsverschlüsseler, der sich für eine Rundstrickmaschine verwenden läßt, um mehrere zyklische, binäre Signale zu erzeugen, die die Drehstellung der Strickmaschine kennzeichnen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. i eine vereinfachte Aufrißansicht einer Rundstrickmaschine, die teilweise aufgeschnitten ist, um den gestrickten Schlauch und den Niederholmechanis-i mus sichtbar zu machen,
Fig. 2 ein verallgemeinertes Blockschaltbild, das zeigt, wie der Verschlüsseler der hier beschriebenen Art in das Steuersystem hineinpaßt,
Fig. 3 eine Darstellung einer Codescheibe, die mehrere konzentrische Codespuren aufweist, welche aus durchsichtigen und undurchsichtigen Codezonen bestehen,
Fig. 4 eine abgewickelte Ansicht eines Teils der Feincodescheibe mit ihrem Anfang,
Fig. 5 eine logische Schaltung, aus der ersichtlich ist, wie die von den Fotozellen kommenden Signale, die die Feincodescheibe lesen, logisch behandelt werden, um den gewünschten binären Code zu erzeugen,
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BAD ORIGINAL
Fig. 6 eine abgewickelte Ansicht eines Teils der Grobcodescheibe mit ihrem Ursprung und
Fig. 7 eine logische Schaltung, die sichtbar macht,
wie die von den Fotozellen kommenden Signale die Groboodescheibe lesen und einige dieser Signale logisch behandelt werden, um den gewünschten binären Code zu erzeugen.
Die allgemeinen Zusammenhänge zwischen den Positionierungssignalen, die für die Steuerung bei der Strick- bzwo Wirkmaschine erforderlich sind, die in der erwähnten anhängigen USA-Patentschrift beschrieben ist, und die Zusammenhänge bezüglich anderer Rundstrickmaschinen sind in etwa gleich, weichen jedoch im Detail entsprechend dem speziellen Aufbau jeder Strickmaschine und im Hinblick auf andere Faktoren ab. So erfordert beispielsweise die Strickmaschinensteuerung der erwähnten Anmeldung eine Anzeige des Antriebs oder der Nadelzählung, der Nadelzählzahl, Schloßzählzahl und Umdrehungszahlzahl, wenn der Strickprozeß fortschreitet· Die eine Strickmaschine kann jedoch Λ8 Sohlösser und 2400 Nadeln aufweisen, während eine andere nur 36* Schlösser und 1 728 Nadeln zu besitzen braucht· Die eine Maschine kann ein Muster beim Stricken zwölfmal wiederholen, während die andere neun Wiederholungen des Musters derselben Größe strickte Aufgrund dieser Unterschiede läßt sich kein standardisierter, binärer, arithmetischer Verschlüsseier oder Gray—Codeverschlüsseier einfach zur Erzeugung der gewünsohten Signale verwenden« Andererseits läßt sich aber auch ein Verschlüsseier, der erfindungsgenäß für die eine Strickmaschine gebaut ist, nicht im allgemeinen für eine andere Strickmaschine benutzen, die mit einer anderen Anzahl Nadeln und Schlössern arbeitet«, Ein anderer Verschlüsseler jedoch^ der sich das der Erfindung zugrundeliegende Prinzip zu eigen macht, könnte so gebaut sein, daß er zu der speziellen Geometrie der anderen Strickmaschine paßt.
Zur Darstellung des erfindungsgemäßen Verschlüsselet wird
eine spezielle Aueführungsform beschrieben, die sich für eine
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Rundstrickmaschine mit 1872 Nadeln und 36 Schlössern benutzen läßt«, Da sich der Strickmaschinenaylinder dreht, wird jede Nadel der Reihe nach mit jedem der Schlösser in Betriedsverbindung gebracht« An jedem Schloß muß jede Nadel stricken oder nicht stricken«, D,Iu, sie muß sich aufwärts in die Strickposition bewegen und eine neue Schlinge nehmen oder unter der Strickposition bleiben und keine neue Schlinge erzeugen. Der hier benutzte Begriff "stricken" schließt "falten" ein, wobei eine neue Schlinge erzeugt wird, ohne daß die alte Schlinge abgeworfen wird,
An jedem Schloß befinden sich Nockenspuren,, die mit vor» stehenden Nockenfüßen an den Nadelhülsen und Wählerhülsen zu» sammenwirken, um die Nadeln auf die verlangte Höhe anzuheben^ Die Nadeln werden zum Stricken oder Miolitstricken durch elektromagnetische Antriebe ausgewählt, die entweder mit einem Wähler« fuß an einer Wähleriiülse in Eingriff treten, um dadurch dessen Nockenfuß zu veranlassen, in die Nichtstricknockenspur einzutreten, oder die mit dem Wählerfuß nicht in Eingriff treten^ so daß der Nockenfuß in die Stricknnockenspur eintritt«, Somit müssen, da 1872 Nadeln und 36 Schlösser in der dargestellten Strickmaschine vorhanden sind, 36 χ 1872 oder 67 392 Strick» und Nichtstrickbefehle den Antrieben bei jeder Umdrehung der Strickmaschine zugeleitet werden«. Wenn die dargestellte Strickmaschine mit 24 Umdrehungen pro Minute arbeitet, dann erfordern die Antriebe etwa 27 000 Strick- und Nichtstrickbefehle pro Sekunde. Obgleich dies keine große Datenübertragungsmenge bzw« -geschwindigkeit für elektronische Digitaloomputer darstellt, so ist dies doch eine ziemlich große Datenübertragungsmenge für die Grenzfläche zu einer mechanischen Vorrichtung, beispielsweise einer Strickmaschine„ Der erfindungsgemäße Verschlüsseier ermöglicht die Handhabung bzw» Verarbeitung der notwendigen Strick- und Nichtstrickinformationen mit den erforderlichen Datenübertragungsgeschwindigkeiten mit einem beträchtlich geringeren Aufwand an elektronischer Manipulation und damit einem höheren Grad an Wirtschaftlichkeit, als dies bisher sonst erreicht werden konnte«,
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Wie im einzelnen in der oben genannten anhängigen USA-Patentanmeldung dargestellt ist, werden die Musterdaten in neun Spuren auf einer Magnetplatte gespeichert· Jede Spur ist in vier Zonen unterteilt. Die eine Zone speichert alle Musterdaten für ein Schloß für ein vollständiges Muster. Für die dargestellte Strickmaschine wurde eine willkürliche Mustergröße von 208 Stichen Breite mal 216 Stichreihen Höhe verwendet. Da somit rund um den Zylinder 1872 Nadeln vorhanden sind, wird das Muster so gestrickt, daß es neunmal rund um den Umfang des fertiggestrickten Sohlauches auftritt. Die Anzahl der Umdrehungen, die zum Stricken der 216 Stichreihen der Musterhöhe erforderlich ist, hängt jedoch von der Art des Musters ab, das gerade gestrickt wird. So erfordert beispielsweise eiqfureifarbiges, ebenes Muster drei Sohlösser pro Stichreihe0 Deshalb strickt die Maschine des Ausführungsbeispiels 12 Stichreihen pro Umdrehung und benötigt 18 Umdrehungen, um 216 Stichreihen zu stricken. Für ein Muster, das nur zwei Schlösser pro Stichreihe benötigt} strickt die Maschine 18 Stichreihen pro Umdrehung und käme mit nur 12 Umdrehungen aus, um 216 Stichreihen zu stricken«,
In beiden oben angeführten Beispielen würde dann das Muster während der erforderlichen Anzahl Umdrehungen neunmal gestrickt werden. Dies gilt für alle Muster mit 208 Stichen Breite, die auf der dargestellten Maschine gestrickt werden« Anders ausgedrückt heißt das, die gespeicherten Musterdaten werden während der zum Stricken von 216 Stichreihen erforderlichen Anzahl Umdrehungen neunmal benutzt.
Die vier Zonen jeder Datenspur auf der Magnetplatte sind in Sektoren unterteilt, so daß jeder Sektor alle Strickdaten enthält, die für ein Schloß für eine volle Stiohreihe des Musters erforderlich sind. Da eine Musterbreite von 208 Stichen gewählt worden ist, muß jeder Sektor 2108 Datenbits enthalten. Da ein Schloß auf derselben Stichreihe des Musters eine volle Umdrehung
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der Strickmaschine strickt, "wobei sieh bei der vorliegenden Ausführungsform das Muster neunmal wiederholt; ist nur einmal pro Umdrehung eine neue Sektoradresee erforderliche Di© von dem Sektor kommende Information wird jedoch während der Umdrehung neunmal benutzt« Umdrehungszahl und Sektoraclresse werden von dem Verschlüsseier und seiner zugehörigen Üfeersetzersclialtwng erzeugt.
Aufgrund der ArbeitsgeschwindigkeitsWeseliräKtasgeii der elektromagnetischen Antriebe wird die Aufgab© der Steuerung der Nadeln an jedem Schloß unter 13 Antriebe aufgeteilte Auf diese Weise steuert jeder Antrieb nur jede 13» ^adel«, Semit Bind an. jedem Schloß Signale zur Weiterleitung der Strick- rad Niohtgttrickinformation an den richtigen Antrieb erforäerlioli« Dies© Signale werden ebenfalls von üem liier to0s©tir!eij©5a©3a Yerseiilüsseler und seiner zugehörigen Übersetzerseiaaltuag @ra©üigto " "
Da von jedem Schloß ein kontinuierlicher Iniessatioasfluß aus Strick— und NichtstrickiafoniatioHea verlangt wird,, ■and da die Informationen von dem Plattenspeiclaer Si ©kontinuierlich abgerufen werden, ist zwiseiiea ü®m Fl®tt©2isp©i©Sa©r iwlü jedem Schloß eine Grenz- oder Schnittfläch® ©rfor<S©2*ll©Ia0 Di©s@ Schnittfläche kann bei dem dargestellten Amsfülirmagsl>©ispiel 3Wüi 26-Bit-Schieberegfeter pro Schloß entlalt©3ac ¥äteenö die · Information von einem der Sehieberegister -ausgelesen wird, wird ©ine Information auf dem Plattenspeicher angeordnet and in das andere Schieberegister übertragene Biurets rüofejärts vm& Vorwärts■=■ schalten zwischen seinen b©id©a zug©.hörig©n Schieberogistem aiaamt daher ein 'Schloß einen kontiiaüierliotäem Musterinformationsfluß aufc Bei einem alternativen System ist ©in einzige© 208-» Bit-Schieberegister für jedes Sehl©@ -vorgesehen, w&ü ein 208-3it-Puffer-Schieberegister bildet die 3®itgreiizfläcSiie 2wisch@si lern Plattenspeicher und allen Schloßsclii©fö®r©gist©nie Bei dem ersten System werden die 26 Bits, die zur Beschickung jedes j-Jhieberegisters erforderlich sind, von d©n 26-Bit-°Bytes
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Information genommen) die eich auf dem Plattenspeicher befinden. Um diese Bytes abzurufen, ist zusätzlich zu der Sektoradresse eine Byte-Adresse erforderliche Die Byte-Adressen werden von dem erflndungsgemäßen Verschlüsseier und seiner zugehörigen Übersetzersohaltung geschaffen. In dem zweiten System sind keine Byte-Adressen erforderlich· Stattdessen werden die 208 Bits in jedem Schloßschieberegister über eine volle Umdrehung der Strickmaschine im Kreislauf geführt·
Zweifarbige, ebene Muster und einfarbige Faltenmuster erfordern zwei Schlösser pro Stichreiheo Dreifarbige, ebene Muster und einfarbige sowie zweifarbige Blasenmuster erfordern drei Schlösser pro Stichreihe· Vierfarbige ebene Muster und dreifarbige Blasenmuster erfordern vier Schlösser pro Stiohreihe« Eine willkürlich gewählte Musterhöhe von 2i6 Stichreihen erfordert dann
12 Umdrehungen, 18 Umdrehungen und 24 Umdrehungen für zwei, drei bzw. vier Sohlösser—pro-Stichreihen—Muster· Um wahlweise Muster mit zwei, drei oder vier Schlössern pro Stichreihe zu stricken, müssen die Versohlüsselersignale nach 12, 18 bzw. 2$ Maschinenumdrehungen im Kreislauf zum Anfang zurückgeführt werdenο Um ein Muster mit zwei Schlössern pro Stichreihe zu stricken, das 108 Stichreihen hoch ist, müssen die Versohlüsselersignale naoh 6 Umdrehungen erneut umlaufen. Auch andere Kombinationen können erwünscht sein. Um die Beschreibung nicht zu weit auszudehnen, werden die Steuervorrichtungen, die in der anhängigen obigen USA-Patentanmeldung beschrieben sind, hier nicht im Detail erörterte Es versteht sich jedoch, daß auf die Beschreibung dieser Steuervorrichtungen in der obigen anhängigen Patentanmeldung hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
Fig· 1 zeigt schematisch eine Rundstrickmaschine 10, die teilweise weggeschnitten ist, um den fertiggestrickten Schlauch und den Niederholmechanismus sichtbar zu machen· Ein Lieferwerk
13 trägt Spulen mit Garn 14, das zum Stricken verwendet wird. Das Garn läuft durch die Spannvorrichtung 15 und die Bewegungs-
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Sperrelemente 16 und 17 zu den rund um den Umfang der Strickmaschine Dei 18 angeordneten Zufuhrblöcken oder Schloßblöcken. Ein großer Zahnradring 31, der an dem unteren Teil der Strickmaschine oder des Nadelzylinders angebracht ist, treibt ein Ritzelzahnrad 22 an, das auf der Eingangswelle des optischen Umdrehungsverschlüsselers 25 gelagert ist, der an dem Rahmen der Strickmaschine 10 in beliebiger geeigneter Weise befestigt ist· Wenn sich der Strickmaschinenzylinder dreht, treibt der Zahnradring 21 das Ritzelrad 22 an, um dadurch die Eingangswelle des Verschluss el er s 35 in Umdrehung zu versetzen«,
Innerhalb des Verschlüsseiers 25 befinden sich zwei Code-Scheiben, nämlich eine Feincodescheibe 27 (Fig. 3 und 4) und eine Grobodescheibe 28 (Fig. 6). Die Feincodesoheibe 27 ist auf einer Welle drehbar gelagert, die über Zahnräder an die Eingangswelle 26 gekoppelt ist, so daß die Feincodescheibe 27 sich bei jeder Umdrehung des Strlckmasohinennadelzylinders um drei volle Umdrehungen dreht. Die Grobcodescheibe 23 ist auf einer Well© drehbar gelagert, die über Zahnräder mit der Feincodescheibenwelle gekoppelt ist, so daß die Grobcodescheibe 28 für jede 216 Feincodesoheibenumdrehungen eine volle Umdrehung ausführt; d.ho also eine volle Umdrehung alle 72 Strickmasohinenzylinderumdrehungen«
Jede der Verschlüsselerscheiben 27, 28 ist mit mehreren Codespuren versehen, mit denen mehrere Fotozellen zusammenarbeiten, um mehrere binär codierte elektrische Signale zu erzeugen«, Diese Signale lassen sich entweder direkt verwenden oder logisch behandeln, um weitere binär codierte Signale zu erzeugen und dadurch die notwendige Synchronisierungsinformation und Positionsanzeigeinformation für die Strickmaschinensteuerung zu schaffen, Es ist nicht erforderlich« hier den Zusammenhang zwischen Verschlüsselerscheiben, Lichtscheiben und Fotozellen im einzelnen zu beschreiben, da diese Einzelheiten an sich bekannt sindo
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Hierzu wird beispielsweise auf die USA-Patentschrift 3 218 626 verwiesen*
Fig. 2 zeigt ganz allgemein, wo und wie ein Verschlüsseier in die gesamte Strickmaschine und Strickmaschinensteuerung hineinpaßt und mit ihr zusammenarbeitet. Die Rundstrickmaschine wird einschließlich ihres Antriebss ihrer Schlösser, Zylinder, etc« durch den Block 31 dargestellte Die mechanische Kupplung zwischen dem Strickmasohinenzylinder und dem Verschlüsseler 25* einschließlich der Zahnräder 21 und 22, wird durch den Block 32 dargestellt. Viele der binären elektrischen Signale, die von dem Verschlüsseler 25 erzeugt werden, werden von der Übersetzerschaltung 33 logisch behandelt, um abgeleitete Signale zu schaffen· Sowohl die abgeleiteten als auch die von dem VerschlUsseler 25 kommenden Signale werden von mehreren Sohloflsteuervorrichtungen 3^ dazu benutzt, die richtigen Strickdaten aus der Speichervorrichtung, beispielsweise einem Magnetplattenspeicher, abzurufen, und die richtigen Strick- und Nichtstricksignale für die Schloßantriebe im Block 31 zu erzeugen,, Ee versteht sich, daß die im obigen gegebene Beschreibung darüber, wie der Vor Schlüsseler der erfindungsgemäßen Art in die Gesamtsteuerung hineinpaßt, sehr kurz istc Die Gesamteteuerung ist ausführlich in der eingangs genannten anhängigen USA-Patentschrift beschrieben, die sich mit Strickmaschinenteuerungen befaßte
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Anordnung der Codespuren und Fotozellen auf der ersten oder Feincodescheibe 27· Die vorhandenen quergestriohelten Bereiohe zeigen eine transparente Zone an, die Licht durchläßt und eine Fotozelle beleuchtet, um daduroh ein Signal logisch 1 zu erzeugen. Dort, wo keine Querschraffierung vorhanden ist, wird ein opaker oder lichtundurchlässiger Bereich gekennzeichnet, der verhindert, daß Licht eine Fotozelle beleuchtet, um dadurch ein Signal logisch 0 zu er-
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zeugen. Da die Feincodescheibe 27 bei jeder l/3~Uindrehung der Strickmaschine eine volle Umdrehung ausführt; muß sie in i872/3 oder 624 Teile pro Umdrehung zerlegt werden, um jedesmal dann eine Änderung im Signal zu bewirken, wenn die Mädeln um eine Nadelposition während einer Umdrehung des Nadelzylinders vorrücken. Dies wird dadurch erreicht, daß die feinste Godespur 40 .in 312 lichtundurchlässige und 312 lichtdurchlässige Zonen gleicher Grö'ße aufgeteilt wird, die abwechselnd rund um die Godespur angeordnet werden, wobei jede lichtundurchlässigs unc! liehtdurchlässige- Zone einer Nadelposition entspricht»
Ein Paar Fotozellen 41, 42 ist im ßegentalct geschaltet und um 180° einer Nadelposition in bezug auf die Feinoeäespur 4© außer Piiaco angeordnet, um durch di© Maskenselalits© 43 Mnduroh die Feincodespur zu lesen· Die Breite dieser MaskesasoSilitz® ©ntspricht annähernd einem Drittel öer tang©ntial©n Ätoiaesaramg entweder einer lichtundurchlässigen oder einer MotJtctaOlilägsigeB Godezone«, Dadurch wird ein Signal ©rserngt^ öas mach Yerstärkisng erheblich genauer ist als ein Zehnt©! einer Codezon®,oäerg bezogen auf die Strickmaschine, ein Zehntel ©ines Nsäelabstanöes«, Die Feincodespur—FotozellenausgangssigBale imvüen mit A+ w&ü A-bezeichnet« Diese Aus gangs signal© weräen im Gegentakt ©isaera ¥©r— Parker 44 (Fig. 5) zugeführt^ um dadurch ©inSignal A au erzeugen, das sich auf logisch 1 befindet, wenn die Fotozelle 41 beleuchtet wird« Der Verstärker 44 erzeugt außerdem ein Signal A9 ias das Komplementärsignal zum Signal A darstellt«, Die Signale A und A werden mit den monostabilen Multivibratoren 47 bzw. 48 verbundene 3er monostabile Multivibrator 47 erzeugt jedesmal dann einen kurzen Ausgangsimpuls, wenn sich das Signal A von logisch 1 nach logisch 0 ändert, während der monostabile Multivibrator 48 immer einen kurzen Ausgangsimpuls erzeugt, wenn das Signal A von logisch 1 auf logisch 2 wechselt· Die Ausgangssignale der monostabilen Multivibratoren 47 und 48 werden durch ein ODER-Gatter kombiniert, um in der Leitung 50 immer dann einen Impuls zu er-
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zeugen, wenn die Strickmaschine sich um eine Nadelposition bewegt hat. Diese Impulse können zur Musterdatenübertragung von dem Sohloßsteuerspeicher zu den Antrieben benutzt werden. Ein zusätzlicher monostabiler Multivibrator 51, der jedesmal dann einen kurzen Ausgangsimpuls erzeugt, wenn das Signal in der Leitung 50 von 1 auf 0 wechselt, kann dazu benutzt werden, die Sohloßsteuerschieberegister in zeitlicher Abhängigkeit von der Drehbewegung des Nadelzylinders so zu schieben, wie dies in der oben genannten USA-Patentanmeldung näher erläutert ist.
Um ein Aktivierungssignal für jeden der 13 Antriebe an jedem Schloß zu erzeugen, ist es notwendig, eine Antriebs- oder Nadelzählzahl zu bilden, die anzeigt, welche der 13 Nadeln in jeder Staffel als nächste gesteuert werden soll. Um eine solche Anzeige zu schaffen, wird eine zweite Codespur 55 auf der Feincodescheibe 27 vorgesehen. Diese Codespur 55 1st in 24 lichtdurchlässige und 24 lichtundurchlässige Codezonen aufgeteilt, von denen jede eine tangentiale Länge aufweist, die im wesentlichen gleich 13 Codezonen der Feincodespur 40 entspricht (24 χ 13 = 312). 13 Fotozellen 56 sind so angeordnet, daß sie die zweite Codespur in gestaffelter oder phasenverschobener Weise lesen, um 13 Ausgangssignale zu erzeugen, die in den Fig. 4 und mit B, C, D, E, F, 6, H, I,J, K, L, M und N bezeichnet sind.
Die von den 13 Fotozellen 56 kommenden Signale werden gemäß der Boolean-schen Algebragleichungen der Tabelle I logisch kombiniert, um dadurch die Antriebsaktivierungssignale EO-E12 zu erzeugen, die der Zahl eines Antriebe entsprechen, der gemäß einem Mustersignal aktiviert werden soll, das von einer geeigneten Speichervorrichtung geliefert wird, die hier nicht dargestellt, jedoch in der eingangs erwähnten Patentanmeldung umfassend beschrieben 1st. Da jede lichtundurchlässige und lichtdurchlässige Zone der Codespur 55 13 Nadeln und d#» zu-
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gehörigen Antrieben entspricht, von denen irgendeiner aktiviert werden muß, um ein gewähltes Muster zu stricken, werden 13 Aktivierungssignale E0-E12 für jede lichtundurchlässige und lichtdurchlässige Zone der Godespur 55 geschaffen. Die wirkliche Entschlüsselungsschaltung ist in Fig. 5 dargestellt, in der jede Fotozelle 56 mit einem Umformer 57 verbunden ist, um die Signale S, ü, B, i, F, S, S, T, 7, K, E, 3 und S sowie die Signale B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M und N zu erzeugen.
Zur Erzeugung jedes Aktivierungssignals EO-E12 für jede lichtdurchlässige und lich$undurchlässige Zone der Codespur 55 sind die Fotozellen 56 durch die Logikschaltung von Fige 5 zu Paaren geschaltete Wenn die vordere Fotozelle eines solchen Paares sich neben einer lichtundurohlässigen Zone befindet 9 und die hintere Fotozelle neben einer lichtdurchlässigen Zone, so wird ein Aktivierungssignal erzeugte Dazu kommt, daß dann, wenn die vordere Fotozelle eines Paares sich neben einer lichtdurchlässigen Zone und die hintere Fotozelle neben einer lichtundurchlässigen Zone befinden, ein anderes Aktivierungssignal erzeugt wird«, Es wird also für das Paar Fotozellen B und M ein Aktivierungssignal EO durch Kombination von Ä, S und M in einem UND-Gatter 58, durch Kombination von A8 B und Sl in einem UND-Gatter 59 und durch Kombination der Ausgangssignale der UND-Gatter 58 und 59 in einem ODEK-Gatter 60 erzeugte Dies geschieht gemäß der Boolean'sehen Gleichung EO=A 5 M + A B M. In ähnlicher Weise werden A, C, U , K9 C und N in UND-Gattern 61 und 62 und dem ODER-Gatter 63 kombiniert, um gemäß der Boolean-schen Gleichung EIsA, C il + Ä Ü N das Aktivierungssignal El zu erzeugen. Jedes der übrigen Aktivierungssignale 12-E12 wird in gleicher Weise gemäß den Boolean1sehen Gleichungen der Tabelle I erzeugt, wobei zur Vermeidung unnötig langer Ausführungen die Schaltung zur Erzeugung von Ei-EIi weggelassen wurde»
TABELLE I
EO = Ä I H + Λ Β 3
E4 = I D F + A D F
E5 = aBg + Ieg
E6 = J F S + A P H E? = A δ I + Ϊ G I
ElO =IjE+A?L
Eil = A U M + I K B
E12 = IlU + aEn
Da in der oben erwähnten Patentanmeldung sich in einem Byte in dem ausgewählten Husterdatenformat 26 Bits befinden, ist es notwendig, 26 diskrete Steuersignale zu erzeugen, um jedes Musterdatenbit\on einem 26-Bit-Sohieberegister zu einem der 13 Antriebe zu übertragen. Ein Weg, dies zu erreiohen, besteht darin, ein zusätzliches Signal zu schaffen, das sioh während abwechselnder Nadelstaffeln auf logisch 1 befindet· Aus diesem Grunde ist eine dritte Codespur 64 auf der Feincodescheibe vorgesehen, die abwechselnd lichtdurchlässige und liohtunduroh— lässige Zonen aufweist, von denen jede eine tangentiale Länge hat, die im wesentlichen gleich 26 Godezonen der Feincodespur 40 ist. Fotozellen 65 sind um 90° oder 6,5 Feincodezonenspuren aufler Phase angeordnet, um die Codespur 64 zu lesen und dadurch Ausgangssignale zu erzeugen, die mit 0 und P bezeichnet sind«, Umformer 66 erzeugen dann die Signale ü und P0
Sollte es erwünscht sein, die Spur der Staffelungen der Nadeln beizubehalten, gleich ob die Staffel gerade oder ungerade 1st, so kann ein solches Signal dadurch erzeugt werden, daß den
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geraden Staffeln lichtundurchlässige Zonen dar Oodespur 55 und den ungeraden Staffelungen durchlässige Zonen der C©despur 55 zugeordnet werden«, Dies läßt sich durch ein© logisohe Vertoaüpfung der Signale A, B, L, M und N gemäß der Boolean3scheja Gleichung EEi =ABS+LN+aEn mit den UND-Gattern 67p 6&g 69 maü dem ODER-Gatter 70 erreichen. Dadurch wird eii^Sigaal logisoh 1 erzeugt 9 sobald die Staffelung ungerade ist und ©in Signal logisch O9 sobald die Staffelung gerade ist« In ähnlicher· ¥©is© toiam torch äie logische Verknüpfung bzw, Kombination SBi- = I f M ■}■ I ö + M P + A C N mit den UND-Gattern 7i-»7^ und dem ©BER-Gatter 75 ®in Byte-Signal erzeugen«, Das Signal EBl befindet sich auf !©giseta O9 xcenn die Bytezahl gerade ist, und auf logisch I0 %v®w& öi® Byteaahl raugerade ist, und läßt sich zur Steuerimg vom Bytes I>eina1>s@m9 die vökl der Platte zu dem richtigen der laeiöen Sehloßsefeiotoeregistar ge»» lesen werden«, Das Bytesignal dient außeräeta siar Bsstlaeimg der Schloßzahl, wie dies im folgOBöeia 1besclari©l3©n xvl;
Während des Betriebs der Strieknasoliia© 10 w©rö©n Miaster— daten von wenigstens einem Teil einer jeweiligem Stieiareiiae von einer Speicherplatte zu den SteiiervorrielitiufflgQia für ala "S©hloß einer Schloßgruppe übertragen^ die dies© j©wellig© BtiohTelhe strickte Die Musterdaten- für Jedes beliebig© S0I1I©® ©iaex5 Seölofl— gruppe können anders sein als die Musterflateia für j©ä®s Iseliebig© andere Schloß in dieser Gruppe. Da v@rsclai©flesi® Stiofereilieia eines Musters von jeder Schloßgruppe während ö©r aufeinanderfolgenden Umdrehungen des Nadelzylinders gestrickt werden® Isönnea sich die Musterdaten für jedes beliebige Schloß während verschiedener Umdrehungen des Nadelzylinders unters ehe ifl©mo Ba,zu !kommt; daß während irgendeiner Umdrehung des Nadelzylinder® von dem Schloß 0 zum Schloß 35 die Schloßgruppen vor einer ersten auf dem Zylinder befindlichen Nadel und dem Musterwechselpunkt das Stricken einer Stichreihe vervollständigen, die der vorhergehenden Umirehung des Nadelzylinders entspricht, xfährend die Schloßgruppen hinter der ersten Nadel und nach dem Musterwechselpunkt eine
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Stichreihe strioken, die der augenblicklichen Umdrehung des Nadelzylinders entspricht. Es wird darauf hingewiesen, daß die Anfangs- und Endpunkte einer Stichreihe in Längsrichtung längs eines in etwa zylindrischen Schlauches gestrickten Materials um eine Anzahl Stichreihen versohoben sind, die der Zahl der Schloßgruppen entspricht. Deshalb verläuft der Musterweohselpunkt geradlinig über den gestrickten Materialschlauch·
Eine Sohloßzählzahl, die das Schloß anzeigt, in dem sich die erste Nadel auf dem Nadelzylinder und der Wechselpunkt befinden, wird von dem Übersetzer 33 an die Schloßsteuerungen 34 übertragene Um eine Schloßzahl zu erzeugen, die sich mit der Bewegung des Musterwechselpunktes und der ersten auf dem Nadelzylinder befindlichen Nadel vom Schloß 0 bis Schloß 35 mit jeder Umdrehung des Nadelzylinders ändert, hat die Feinoodesoheibe drei zusätzliche Codespuren 81, 82 und 83· In diesem Zusammenhang wird auf die Maßstabsänderung in Fig. 4 zwischen den Codespuren 64 und 81 hingewiesen«. Die Codespur 81 ist in seohs lichtundurchlässige und sechs lichtdurchlässige Codezonen gleichmäßig unterteilte Da die Feincodescheibe bei jeder Drittelumdrehung der Strickmaschine eine Umdrehung ausführt, und da 36 Schlösser und 52 Nadeln pro Schloß auf der Strickmaschine angeordnet sind, entspricht eine Codezone auf der Spur 81 einem Schloß auf der Strickmaschine und 52 Zonen auf der Spur 40, Die Codespur 82 ist in zwei lichtdurchlässige und zwei undurchlässige Zonen unterteilt, wobei die lichtundurchlässigen Zonen doppelt so lang sind wie die durchlässigen Zonen und sich mit den lichtdurchlässigen Zonen abwechseln, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Somit entspricht eine lichtundurchlässige Zone der Codespur 82 vier Schlössern und eine lichtdurchlässige Zone zwei Schlössern. Die Codespur 83 ist in zwei gleiche Codezonen unterteilt, nämlich eine durchlässige und eine undurchlässiges Jede Zone der Codespur 83 entspricht sechs Schlössern,, Vordere und hintere
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Fotozellen 84 sind in der in Fig. 4 gezeigten Weise angeordnet und wirken mit den Codespuren 81, 82 und 83 zusammen, um binär codierte Signale FlD, FiG, F2D, F2G, F4D0 FhGt0 FOB und F6G zu erzeugenο
Die vordere oder führende Fotozelle (D) jedes Fotosseilen— paares ist so angeordnet; daß sie vor dem tatsächlichen Übergangspunkt liest, während jede hintere oder nachlaufende Fotozelle (G) so angeordnet ist, daß sie hinter dem tatsächlichen Übergangspunkt liesto Das Bytesignal (EBl) wird zum Schalten zwischen der vorderen und der hinteren Fotozelle 84 benutzt«, Das Vorwärts-Rüekwärts-Sohalten oder Hin- und Hersehalten geschieht durch die UND-Gatter 84, 85, 86 und 8? und ODEE-Gatter 88, 89, 90 und 9i» die in der in Fig. 5 gezeigten Weise angeschlossen sind· Das Signal EBl wird direkt dem einen Eingang jedes UND-Gatters 84G, S5Gj1 86g und 87G zugeführt, um diese Gatter zu aktivieren, sobald EBl während ungerader Bytes auf logisch 1 steht. Das Signal EBl wird dem einen Eingang jedes UND-Gatters 84D, 85B, 36D und 87D über einen Umformer 92 zugeleitet, um diese Gatter zu aktivieren, sobald EBi sich während gerader Bytes auf logisch 0 befindet» Da das Bytesignal von dem Α-Signal hinsichtlich seiner Genauigkeit abhängt, und da das Α-Signal eine Genauigkeit von annähernd l/iO Nadelposition hat, werden durch Verwendung des Bytesignals zur Steuerung der Hin- und Herschaltung der Fotozellen 84 binär codierte Signale EFl, EF2, EF4 und EF6 erzeugt, die mit 1, 2, 4 und 6 gewichtet werden und Schloßzahlen von 0 bis 11 mit einer Genauigkeit von l/lO Nadelposition anzeigen.
Um bei jeder Nadel zylinderumdrehung Sohloßzahlen 0 - 35 zu schaffen, werden die Schloßzahlen 0-11 dreimal erzeugt. D.ho, während einer ersten Umdrehung der Finecodescheibe 27 werden die Godespuren 81, 82 und 83 entschlüsselt, um die Schlösser 0-11 anzuzeigen. Während der nächsten Umdrehung werden
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sie entschlüsselty um die Schlösser 12-23 anzuzeigen. Während der dritten Umdrehung werden sie entschlüsselt, um die Schlösser 24-25 anzuzeigen. Die Grobcodescheibe 28 wird der Feincodescheibe 27 zugeordnet, um die notwendigen Informationen in bezug darauf zu liefern, welche Reihe Schloßzahlen zu irgendeinem gegebenen Zeitpunkt erzeugt wird.
Ob die Codespuren 81, 82 und 83 als Schlösser 0-11, 12-23 oder 24-35 entschlüsselt werden sollen, wird durch Signale bestimmt, die von Codespuren auf der Grobcodesoheibe 28 erzeugt werden, die mit der Feincodescheibe 27 über eine Getriebevorrichtung in einem Übersetzungsverhältnis von 2l6il gekoppelt ist, so daß die Grobcodescheibe alle 216 Umdrehungen der Feincodescheibe eich einmal drehte D0hOJ die Grobcodesoheibe dreht sich einmal alle 72 Umdrehungen der Strickmaschine. Die Grobcodescheibe 28 besitzt sieben Codespuren9 die ähnliche wie die Codespuren der Feincodescheibe 27 konzentrisch angeordnet sind, wie dies in Fig„ 3 gezeigt wird« Diese sieben Codespuren sind nach abnehmendem Durchmesser geordnet,mit den Bezugszeichen 93-99 bezeichnet und werden in der abgewickelten Ansicht von Fig. 6 dargestellte Die Codespur 83 der Feincodescheibe 27 ist am Kopf von Figo 6 gezeigt, um den Zusammenhang zwischen den Codesoheiben 27 und 28 aufzuzeigen. Wie bereits erwähnt wurde, entspricht jede der Zonen der Codespur 83 sechs Schlössern,, Die unmittelbar unter der Codespur 83 in Fig. 6 befindlichen Zahlen zeigen die Umdrehungen des Nadelzylinders an, von denen jede drei Umdrehungen der Feincodescheibe 27 entspricht. Es wird auch auf die Maßstabsänderung zwischen den Codespuren 96 und hingewiesen,,
Signale, die anzeigen, welche der drei Umdrehungen von der Feincodescheibe 27 gerade ausgeführt wird, werden von vier Fotozellen 100 geliefert, die in zwei Hin- und Herschaltpaaren
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so angeordnet sind, daß sie die Godespwr 93 les©H imö die Signale Pi2D, F12G, F24D, F24G liefern. Wie aus Figo 7 hervorgeht f wird das Hin— und Hersehalten dieser F©toa©ll©M «Euren UND-Gatter 103 und ODER-Gatter 104 bewerksteiligt. Di© UM)-Gatter 103 werden abwechselnd aktiviert, um entweder di© Him- ©der Hersignale'bzw. vorderen oder hinteren Signale amsaiitjälilenf, raid zwar mit Hilfe des Signals EF6S das direkt mit dem ■ unteren .Gattern verbunden ist und mit den vorderen Gattern ub@r ©inen Umformer 105 in Verbindung steht» Auf dies© Weis© werden, sobald die lichtdurchlässigen Zonen (schraffiert) auf der Codespur 83 gelesen werden und sich das-Signal EF6 auf logisch i befindet5 die Signale F12G und F24G aktiviert« Wenn die liclit^mdurclilä Zonen (nicht schraffiert) auf der Codespwr 83 gelesen werden9 und das Signal EF6 sich auf logisch 0 befindet^ weräei öl© Signale F12D und F24D aktiviert.
Wenn die Godespuren 8I9 82 lanc! 83- als SclildsseE1 0«=ii entschlüsselt werden sollen, lesea die gattergestenerten Fotozellen 101 die lichtundursiilässigen Zonen öer C©ö©E!piir 93$ wmd die aktivierten Signale EF12 nsnd EF 2h befinden ©!©la siaf logisdi Während der weiteren Drehung des ladelssyliiadlera !©sen toestinamt© Fotozellen 101 lichtundurcfclässig® Zon@zi ö®r G©Ä@gäpTHr 93$ ^Άύ. die Godespuren 81, 82 und 83 werden als Seiilöss·.©!" ±2-23 entschlüsselt· Während dieser Zeit befindet sieh-das Signal 3SF12 · auf logisch 1, während das Signal EF24 auf logiseh Mial-1 bleibt,, Wenn sich der Nadelzylinder noch weiter dreiit5 ?«gr<ä©a die Godespuren 81, 8'2 und 83 als Schlösser 2%~35 ©2atschliis©©lt8 woä das Signal EF12 kehrt auf logisch 0 zurück9 während- das Signal EF2% sich auf logisch 1 befindet. Somit bleiben beide Signale EF12 und EF 24 für 24 aufeinanderfolgende Seliloßzaiil©a aitf l©gisoh und befinden sich bei 12 aufeinanderfolgendem SoiiloSzalalen auf logisch 1.
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Um das Signal EF12 in die Lage zu versetzen, bei den Schloßzahlen 24-35 während einer Umdrehung des Nadelzylinders und für die unmittelbar darauffolgenden Schloßzahlen O-il bei der nächstfolgenden Umdrehung des Nadel Zylinders auf logisch zu bleiben, hat die Codespur 93 72 lichtundurchlässige Zonen, die während der Schloßzahlen 24-35 der einen Nadelzylinderumdrehung und während der Schloßzahl 0-11 der nächsten Nadelzylinderumdrehung Von den Fotozellen F12D und F12G gelesen werden· Während der Schloßzahlen J2-23 der nächsten Nadelzylinderumdrehung befindet sich jedoch das Signal EF12 auf logisch 1* Demzufolge weist die Codespur 93 72 lichtdurchlässige Zonen auf (in Fig. schraffiert gezeigt), die von den Fotozellen F12D und F12G während der Schloßzahlen 12-23 gelesen werden. Die lichtdurchlässigen Zonen der Codespur 93 sind halb so lang wie die lichtundurchlässigen Zonen.
Das Signal EF24 bleibt während der Schloflzahlen 0-23 auf logisch 0 und befindet sich während der Schloßzahlen 24-35 auf logisch 1. Somit schaltet das Signal EF24 auf logisch 1, sobald das Signal EF12 von logisch 1 auf logisch 0 schaltet. Entsprechend lesen die Fotozellen F24D und F24G eine lichtdurchlässige Zone der Codespur 93, unmittelbar nachdem diese von den Fotozellen F12D und F12G gelesen worden ist.
Die von den Fotozellen 101 erzeugten Signale lassen sich als Addiereignale zur Kombination mit den Signalen EFl, EF2, EF4 und EF6 betrachten, um dadurch einen binär 1, 2, 4, 6, 12, 24 bewerteten Code zu erzeugen0 Die genaue Tabelle für die Schloßzahlen lautet wie folgti
- 21 -
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Grobcodescheibe Feincodescheibe
Schloß-Nr. EF 24 EF 12 EF6 EF4 EF 2 EF 1
0 0 0 0 0 0 0
1 0 0 0 0 0 1
2 0 0 0 0 1 0
3 0 0 0 0 1 1
4 0 0 0 1 0 0
5 Q 0 0 1 0 1
6 0 0 1 0 0 0
7 0 0 1 0 0 1
8 Q 0 1 0 1 0
9 0 0 1 D 1 1
10 0 0 1 ■ 1 0 0
11 0 0 i 1 0 1
12 0 1 0 0 0 0
13 0 1 0 0 0 1
14 0 1 0 0 1 0
15 0 1 0 0 1 1
16 Q 1 0 1 0 0
17 0 1 0 1 0 1
18 0 1 1 0 0 0
19 0 1 1 0 0 i
20 ο 1 1 0 1 0
21 0 1 ^ 1 0 1 1
22 Q 1 1 1 0 0
23 , 0 1 1 1 0 1
24 1 0 0 0 0 0
25 1 0 0 0 0 1
26 1 0 0 0 1 0
27 1 0 ■ 0 0 1 1
28 1 0 ' 0 1 0 0
29 1 0 0 1 0 4
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2257382
Grobcodescheibe Feincodescheibe
SchloB-Nr. EF 24 EF 12 EF 6 EF 4 EF 2 EF 1
30 1 0 1 0 0 0
31 1 0 1 0 1
32 1 0 1 0 1 0
33 1 0 1 0 1 1
34 1 0 1 1 0 0
35 1 0 1 1 0 1
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Durch geeignete digitale Reelieiatselamik®» lassom sicto diese Signale in irgendeinem gewünschten G©cl© im SoliloBzSSalsaiilexs. überführen, beispielsweise in einen neraalesis, -Mnär bewerteten. Code 1, 2, 4, 8, i6, etco FIg0 7 aeigt9 wi© dl® Sig EF24 durch Verwendung eines fünfstuf£g©n9 voll©n9 binären-Addierers Hi mit Eintrags- und Aüstragskapazität la binäre Signale übertragen werden können© Der Aflöi©r©r 111 ist so angeordnet, daß er zwei normale Mnäre Zahlen A- wnä B plus ' ein Sintragsbit am Übertragungs'eing&ng c«=»©in aööi@rt raid ihr© Summe S bildet. Die elektrischen Signale@ dl© fli© 2ahl A darstellen, sind mit den Anschlüssen Ai-Al6 verljunöe jenigen Signale, die die fehl B darstellen^ Stehern Mit den Anschlüssen Bl-Bl6 in Verbindung 9 wobei ül® Anselii auch den numerischen Wert ihrer <äigital@a Signal© Die die Summe darstellenden Sigasl© er®©Meinen an üen S1-S16 und an dem ÜbertragTOggaasganggasissääIm© G=siagio IJFl0 1F2 und EF^ sind direkt ait Al5 A2 nnä A4 ^©rtesnaeteno IFS0 be^rtei; 69 ist an G-ein und Bl über ein UMD~Gatt@3P 116 ang©schlössen damit an Bh über den einen Singamg ä®@ ©BIE-Gatiera 113o
Wenn das UND-Gatter 112 aktiviert irlr&.s laewirkt ©lsi !©g !-Signal von EF6, daß logiseis-i-Sigmal© b©I C«=.©ia9 Bl ramel B%' erscheinen, um sechs für dia Summe S beiaiatrageao SF12P bewertet 12, ist über ein ENB-ßatter 115 anä 38 a und damit über den anderem Eingang ü,®s OBEE=-ßatt@jrü 113 ©n Wenn somit das UND-Gatter 115 aktiviert WlTd5 s© bewirkt iogisch-1-Signal von EF12sdaß logiseh-l=»Signal® Is©i B4 ianel 38 erscheinen, um zwölf für öle Sasse S Tb©isutaag©no ISF6 laEä HF12 Bind ebenfalls mit einem UND-Gatter 116 verToiaadeng öessen Aus·» gang an B2 und Bl6 angeschlossen ist. Wenn somit EF6' und SF12 Ii9ide auf logisch 1 sind, erscheinen Tb©!" B2 Tand Bi6 logisch-i-2ignales um mit achtzehn sich in d©r Sraie© S au !beteiligen^ Der Ausgang des UND-Gatters 116. wird außeröem durch, einen Umformer 116 invertiert, also umgekehrt«, dos sen Ausgang wiedorum-
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das Aktivierungssignal für die UND-Gatter 112 und 115 erzeugt. Wenn somit EF6 und EF12 beide sich auf logisch 1 befinden und die Gatter 112 und 115 die logisch-1-Signale daran hindern, bei C-ein, Bl, Bk und ΒΘ zu erscheinen, wird EF24, bewertet 24, direktmit A8 und Al6 verbunden, und deshalb trägt ein logisch-1-Signal von EF24 2k zur Summe S bei. Die an den Anschlüssen S1-S16 und bei C-aus erscheinende Summe zeigt die Strickmaschinensohloßzählzahl in normaler binärer Rechnung an. Die Schloßzählzahl-Ziffersignale sind mit Fl, F2, Fk, F89 Fl6 und F32 bezeichnet, wobei der numerische Teil der Bezeichnung den numerischen Wert des Ziffersignals anzeigt.
Die Schloßzählzahl wird von dem Übersetzer 33 auf die Schloßsteuerungen 3k übertragen und dient dazu, eine Sohloßversetzungszahl zu erzeugen, die unmittelbar, bevor der Musterweohselpunkt in ein Schloß eintritt, von logisch 0 naoh logisch schiebt«, Die Betriebsweise der Schloßsteuerungen 3k bildet an sich keinen Teil der vorliegenden Erfindung und ist deshalb nicht vollständig beschrieben worden. Sie ist jedoch in der eingangs erwähnten parallelen USA-Patentanmeldung ausführlich erläutert.
Es wird angenommen, daß die Strickmaschine 10 dazu benutzt wird, viele verschiedene Mustertypen zu stricken, beispielsweise zweifarbige, dreifarbige oder vierfarbige ebene Muster oder einfarbige, zweifarbige oder dreifarbige Blasenmuster (durchbrochene Muster.)Um die Maschine 10 in die Lage zu versetzen, diese verschiedenen Muster zu stricken, sind 36 Schlösser in an sich bekannter Weise in Gruppen zu je zwei, drei oder vier Schlössern vorgesehen, und zwar in Abhängigkeit von dem zu striokenden Muster. Wird ein konstantes Muster aus 216 Stichreihen angenommen, so hängt die Anzahl der Umdrehungen, die erforderlich sind, um ein Muster zu stricken, von der Anzahl der in jeder Schloßgruppe befindlichen Schlösser ab. So sind für ein Muster mit einem Schloß in jeder Schloßgruppe sechs Umdrehungen des
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~ *~ 1252382
Nadelzylinders erforderlich, um das Muster zu stricken« Für ein Muster mit zwei Schlössern in jeder von 18 Schloßgruppen werden 12 Umdrehungen des Nadelzylinders verlangt, um das Muster zu stricken· In ähnlicher Weise wird ein Dreischloßgruppenmuster in 18 Zylinderumdrehungen gestrickt oder in vier Schloßgruppenmuster während 24 Zylinderumdrehungen·
Um die wiederholten Drehzahlzählsignale zu erzeugen, ist die Codespur 94 gleichmäßig in 36 lichtdurchlässige und 36 lichtundurchlässige Codezonen gleicher tangentialer Länge unterteilt, die einander abwechselnd längs der Codespur angeordnet sind. Vordere und hintere Fotozellen 120, die diese Codespur lesen, werden durch das EF6-Signal in derselben Weise geschaltet wie dieSignale von den Fotozellen 101, um dadurch pro Umdrehung der Strickmaschine eine Änderung eines Signals ERl zu bewirken. Somit fungiert das REl-Signal sls das Einbeitsziffemsignal für eine binär codierte Reihe Signale, die die Drehzahl anzeigeno Die zusätzlichen binär codierten Ziffernsignale zum Anzeigen der Drehzahl werden von den Codespuren 95-99 erzeugt sowie von den Fotozellen 121-125, wie dies in den Fig« 6 und dargestellt ist. Alle Fotozellen 121-125 sind in Hin- und Herschal tpaaren oder Voreil-Nacheil-Paaren angeordnet, um die Signale R2D, R2G, R4D, R6D, R6G, R6/3D, R6/3G, RI2/3D, R12/3G, R12D, R12G, R24D und R24G zu erzeugen« Diese Signale sind an die UND-Gatter 128 angeschlossen, die von dem ERl-Signal in derselben Weise geschaltet werden, wie das Signal EF6 die von den Fotozellen 106 und 120 kommenden Signale schaltet· Die ODER-Gatter 129 verknüpfen die von den UND-Gatterpaaren kommenden&Lgnale· Da das ERl-Signal durch das EF6-Signal geschaltet wird, das seinerseits von dem Α-Signal geschaltet wird, wird bei den sich ergebenden Umdrehungszählsignalen ERl, ER2, ER4, ER6, ER6/39 ERI2/3 und ER12 eine Genauigkeit von l/lO Nadelposition aufrechterhalten· Die genaue Tabelle für diese Signale lautet wie folgt:
30d6.1d/0d3d
Naddzy-
linderum-
drehungen
vorwärts-rückwärts
geschaltet durch ER6
ER 48 ER 24 ER 12 ER 12/3
0 0 0 2252382
vorwärts-rückwärts
geschaltet durch ER1
ER6/3 ER6 ER4 ER2 ER1
0 0 0 0
O 0 D 0 0 0 O 0 0 1
1 0 0 0 0 0 0 0 1 0
2 0 0 0 0 0 Q 0 1 1
3 0 0 0 0 0 0 1 0 0
4 G 0 O 0 O 0 1 0 1
5 0 0 0 0 0 1 0 0 0
B 0 0 0 0 1 1 0 0 1
7 0 0 O 0 1 1 0 1 0
8 0 0 0 O 1 1 Q 1 1
9 0 0 0 0 1 1 1 0 0
10 G 0 0 O 1 1 1 0 1
11 0 Q 1 1 1 0 0 0 0
12 0 0 1 1 0 0 0 0 1
13 0 0 1 1 0 0 0 1 0
14 0 0 1 1 0 0 0 1 1
15 0 0 1 1 0 0 1 0 0
16 Q 0 1 1 0 0 1 0 1
17 0 0 1 O 0 1 α 0 0
18 0 0 1 0 0 1 0 0 1
19 0 α 1 0 0 1 0 1 0
20 0 0 1 0 0 1 0 1 1
21 0 0 1 0 0 1 1 0 O
22 0 0 1 0 Q 1 1 0 1
23 0 1 0 0 0 0 0 0 0
24 0 1 0 O 1 0 Q 0 1
25 0 1 0 0 1 Q 0 1 0
26 0 1 0 0 1 0 0 1 1
27 Q 1 0 0 1 0 1 0 0
28 0 1 0 0 1 α 1 0 1
29 0 1 0 1 1 1 0 0 0
30 Q 1 0 1 0 1 0 0 1
31 0 1 0 1 0 1 0 1 0
32 0 0
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ORIGINAL INSPECTED
Nadelzy vorwärts-rück ER 24
linderum geschaltet du 1 rc
drehungen ER 48 1 E
33 ■ Q 1 0
34 0 1 0
35 0 1 0
36 O 1 1
37 O 1 1
38 O 1 1
39 O 1 1
40 0 1 1
41 O 1 1
42 O 1 1
43 0 1 1
44 O 1 1
45 O 1 1
46 O O 1
47 O 0 1
48 1 O 0
49 1 0 0
50 1 O 0
51 1 0 0
52 1 0 0
53 1 O 0
54 1 0 0
55 1 O 0
56 1 O 0
57 1 0 0
58 . 1 O 0
59 1 0 0
60 1 O 1
61 1 O 1
62 1 O 1
63 1 O 1
64 1 O 1
65 1 O 1
66 1 0 1
67 1 O 1
68 1 O 1
69 1 O 1
70 1 1
71 1 1
ER12/3
1 1 1
O 0 0 0 0 0 0 O O 0 0 O 1 1 1 1 1 1 O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1
vorwärts-rückwärts geschaltet durch ER1 ER6/3 ER6 ER4 ER2 ER1
0 1 0 1 1
0 1 1 0 0
0 1 1 0 1
0 0 0 0 0
0 0 0 0 1
0 0 . 0 1 0
0 0 0 1 1
0 0 1 0 0
0 0 1 0 1
1 1 0 0 0
1 1 0 0 1
1 1 0 1 0
1 1 ! 0 1 1
1 1 1 0 0
1 1 1 0 1
0 0 0 0 0
O O 0 0 1
0 0 0 1 0
0 0 0 1 1
0 O 1 0 0
α 0 1 Q 1
0 1 0 0 0
0 1 O 0 1
0 1 O 1 0
0 1 ' 0 i 1
0 1 1 0 0
0 1 1 0 1
1 0 0 0 0
1 0 O 0 1
1 0 0 1 0
1 0 0 1 1
1 0 1 0 . 0
1 0 1 0 1
0 1 0 0 0
0 1 0 0 1
0 1 0 1 0
0 1 0 1 1
0 1 1 0 0
0 1 1 0 1
- 28 -
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- 2Ö -
Um eine Umdrehungszählung zu erreichen, die jeweils sechs Umdrehungen zyklisch durchläuft, um dadurch ein 2i6-Stichreihen-Muster zu stricken, das nur ein Schloß pro Gruppe erfordert, wird der Wählschalter 133 (Fig. 7) auf Position X6 eingestellt. Wenn der Wählschalter sich in dieser Stellung befindet, werden nur die Signale ERl, ER2 und BR4 zur wiederholten Zählung von 0 bis 5 benötigt. Somit werden bei der sechsten, zwölften, achtzehnten etc. Nadelzylinderumdrehung die Signale ERl, ER2 und ER4 logisch verknüpft, um dadurch die Umdrehung 0 anzuzeigen, sobald der Wählschalter 133 sich in der Stellung X6 befindet.
Eine Umdrehungszählung, die sich innerhalb von zwölf Umdrehungen zyklisch wiederholt, ist erforderlich, um ein 2l6-Stichreihen-Muster zu stricken, das zwei Schlösser pro Gruppe benötigt. Um dies zu erreichen, wird der Wählschalter 133 auf Stellung X12 eingestellt, und die Signale ERl, ER2, ER4 und ER6 dienen dann zur wiederholten Zählung von 0 bis 11.
Wenn das ausgewählte Muster drei Schlösser pro Gruppe erfordert, wird der Wählschalter 133 in die Stellung X18 gebracht, um dadurch den Signalen ERl, ER2, ER4, ER6/3 und ERl2/3 zu ermöglichen, zur Schaffung einer Umdrehungβzählung kombiniert oder verknüpft zu werden, die 18 Umdrehungen zyklisch durchläuft, Es wird darauf hingewiesen, daß das ER6/3—Signal eher benutzt wurde als das ER6-Signal. Dies ist deshalb der Fall, weil das wiederholte Zählen bis 18 erfordert, daß das Signal, dem eine Bewertung sechs gegeben ist, für die Zylinderumdrehungen 12-17 während eines Zählzyklus auf logisch 0 steht und für die Umdrehungen 0-5 des nächstfolgenden Zählzyklus auf logisch 0 bleibt. Da das ER6-Signal seinen Logikwert alle sechs Umdrehungen ändern muß, damit dieses Signal für eine Umdrehungszählung benutzt werden kann, die zwölf Umdrehungen zyklisch durchläuft,
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eignet sich dieses Signal zur Verwendung für eine Umdrehungszählung nur unbefriedigendι die 18 Umdrehungen zyklisch durchläuft.
Wenn schließlich ein 216-Stiohreihen—Muster gestrickt werden SoIl9 das vier Schlösser pro Gruppe erfordert, wird der Wählschalter auf die Stellung X24 eingestellt. Diese Einstellung des Wählschalters führt dazu, daß die Signale ERl, ER2, ER4, ER6 und ER12 dazu benutzt werden, eine Umdrehungszählung zu erzeugen, die 24 Umdrehungen zyklisch durchläuft·
Wie aus Fig. 7 hervorgehty sind die Signale ERl, ER2 und ER4 mit den Al-, A2- und A4-Anschlüssen eines binären Volladdierers 131 verbunden, der identisch mit dem Addierer 111 ist und in derselben Weise gekennzeichnete Anschlüsse hat wie dieser. Ein Vielstellungswählschalter 133 besitzt einen Schleifkontakt 132, der an eine Spannungsquelle -J-V angeschlossen ist, die ein logiseh-1-Signal darstellt. Jeder der Anschlüsse des Schalters 133 läßt sich durch einen Widerstand Vbh mit dem Boden (logisch O) verbinden, um dadurch sicherzustellen, daß an ihm immer dann ein logisch-O-Signal erscheint, wenn der Schleifkontakt 132 in eine andere Stellung gedreht wird* Die Anschlüsse sind mit X6, X12, X18 und X24 bezeichnet, wobei ihr numerischer Teil die Anzahl Umdrehungen pro Musterzyklus anzeigt·
Die logische Schaltung zur Steuerung der Umdrehungszahlsignale ERi, E«24 ist in dem Schaltbild von Fig. 7 vollständig beschrieben und braucht deshab hier nicht noch einmal mit Worten beschrieben zu werden. Durch Drehen des Schalters 133 in seine verschiedenen Stellungen werden verschiedene Kombinationen von UND-Gattern mit ausgewählten Signalpaaren der Signale ER6, ER6/3, ER12/3 und ER12 mit dem Addierer 131 g'e-
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bildet. Eine wahlweise Übersetzerschaltung für die Verwendung der Signale ER24 und ER48 ist in Pig« 7 nicht dargestellt, die gezeigte Ubersetzerschaltung läßt sich jedoch leicht erweitern, um diese Signale mit zu umfassen. So würde beispielsweise ER24 über geeignete Gatter, die durch einen zusätzlichen Anschluß am Schalter 133 aktiviert werden, wahlweise mit A8 und Al6 des Addierers 131 verbunden werden, um dadurch zum geeigneten Zeitpunkt zur Summe 24 beizutragen.
Zur Erläuterung werden zwei Übersetzerkonfigurationen im einzelnen beschrieben. Bei der ersten Konfiguration befindet sich der Schalter 133 in der X6-Stellung, und es werden nur die UND-Gatter 141 und 142 durch den Ausgang des Umformers 140 aktiviert, der sich auf logisch 1 befindet, da der Ausgang des UND-Gatters 139 sich auf logisch 0 befindet. Der Ausgang des UND-Gatters 139 kann nur dann auf logisch 1 sein, wenn der Schalter 133 in der X24-Stellung steht. Da jedoch die UND-Gatter 143, 144, 145 und 146 nicht aktiviert sind, erreichen den Addierer 131 keine anderen Signale als ERl, ER2 und ER4„ Demnach ist der Ausgang des Addierers 131 eine normal binäre Zahl, die von 0 bis 5 läuft und sich wiederholt. Diese Umdrehungssignale werden den Schloßsteuerungen 34 in der Weise zugeordnet, wie sie in der schon mehrmals genannten anhängigen USA-Patentanmeldung genau beschrieben ist, um dadurch nach je sechs Umdrehungen des Nadelzylinders ein ausgewähltes Muster zu wiederhol en«,
Wenn sich der Schalter 133 in der X18-Stellung befindet, wie sie aus FIg0 17 ersichtlich ist, werden die UND-Gatter 144 und 145 aktiviert, um die ER6/3 und ER12:3-Signale zum Addierer 131 hindurchzulasse*, Die nicht aktivierten UND-Gatter 143 und 146 verhindern den Durchgang der Signale ER6 und ER12. Das
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Signal ER6/3 wird über das UND-Gatter 144 und das ODER-Satter 147 mit B2 verbunden und damit über das @OER-Gatter 148 mit B4. Wenn also ER6/3 auf logisch 1 steht, sind B2 und B4 ebenfalls logisch 1, wodurch zu dem Addiererausgang sechs beigetragen wird» In ähnlicher Weise steht das Signal ERI2/3 über «Jas UND-Gatter 145 und das ODER-Gatter 149 mit B8 in Verbindung und damit über das ODER-Gatter 148 mit B4, Wenn somit das Signal ER12/3 sieh auf logisch 1 befindet, dann werden zum Ausgang des Addierers 131 zwölf beigetragen. Da ER6/3 und ESI2/3 niemals beide gleichzeitig logisch 1 sind, können beide Signal© sieb, in dea B4-Anschluß des Addierers 13i teilen.
Der Ausgang des Addierers ±31 stellt die Umdrehungszahl in noriEc:! binärer Arithmetik dar. Die Umdreliraagsaalal sind mit Rl, R2, R4, R8, Rio und R32 Tb®zeichnen wobei der numerische Anteil der Bezeichnung den numeriactaem ¥©rt fies Ziffernsignals anzeigt«,
Beschreibung darüber, wie die von dem erfiaöungsgemäßen Verschlüsseier erzeugten Signal© von der Strick— maschinensteuerung verwendet werden, findet sich in eier oben erwähnten anhängigen USA-Patentanmeldung» Hier reicht deshalb der Hinweis aus, daß der Verschlüsseier elektrisch© Signale liefert, die zur Erzeugung von Datenadressen benötigt werden, mit denen Musterinformationen von einem Speicher abgerufen werden, und daß er außerdem Signale liefert, mit denen sichergestellt wird, daß die richtigen Daten den richtigen Antrieb zur richtigen Zeit erreichen. Alles weitere ist der anhängigen Patentanmeldung zu entnehmen» Insbesondere ist dort auch ausgeführt, auf welche Weise die von dem Verschlüsseier kommenden Signale dazu benutzt werden, um eine Strickmaschine zu steuern«
Es versteht sich, daß die Rechenbasis des erfindungsgemäßen Verschlüsselet so abgeändert werden kann, daß sie
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den Anforderungen jeder beliebigen Rundetrickmaschine gerecht wirdο Des weiteren wird darauf hingewiesen, daß der Erfindungsgegenstand hier zwar in Verbindung mit einer Strickmaschine beschrieben wurde, bei der der Nadelzylinder relativ zu stationären Schlössern rotiert, er aber genausogut bei dem an sich bekannten Strickmaschinentyp verwendet werden kann, bei dem die Schlösser relativ zu einem stationären Nadelzylinder rotieren. Schließlich soll noch darauf hingewiesen werden, daß der Erfindungsgegenstand nicht nur bei Strickmaschinen bzw· deren Steuervorrichtungen vorteilhaft verwendet werden kann, sondern auch bei einer Vielzahl anderer Maschinentypen, wobei im obigen der Begriff Strickmaschinen auch Wirkmaschinen und deren Steuerung! systeme mit einschließen soll«, /
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Claims (1)

  1. Anspruchs
    (ij) Verfahren zur Steuerung einer Strick- oder Wirkmaschine, mit einem Nadelzylinder, der mehrere Nadeln hält, zu denen von Schlössern während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern Fadenstränge geführt werden, um ein bestimmtes Muster von mehreren verschiedenen Mustern zu stricken, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale erzeugt wird, von denen jedes eine Umdrehung der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativdrehung anzeigt, daß aufeinanderfolgend diese erste Reihe codierter Umdrehungszählsignale jedesmal dann, wenn eine erste Zahl von zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfolgenden Relativdrehungen in Erscheinung tritt, wiederholt werden, daß jedesmal dann ein erstes Muster gestrickt wird, wenn die erste Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale wiederholt wird, daß eine zweite Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale erzeugt wird, die sich von der ersten Rehe codierter Umdrehungs-Zählsignale unterscheidet, daß diese zweite Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale jedesmal dann aufeinanderfolgend wiederhalt wird, wenn eine zweite Umdrehungszahl erreicht ist, die sich von der ersten Umdrehungszahl zwischen den Nadelzylindern und Schlössern unterscheidet, und daß ein zweites Muster mehrerer möglicher Muster jedesmal dann gestrickt wird, wenn die zweite Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignal.e wiederholt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale und dar zweiten Reihe codierter Umdrehungs-Zählsigriale durch Schalten von dem ersten Schaltkreis auf den zweiten Schaltkreis gewechselt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Nadeln auf, dem Nadelzylinder in einer kreisförmigen Bahn angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,daß dia Nadeln während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern so betätigt werden, daß das Stricken mit den Fadensträngan in etwa kreisförmigen Stichreihan erfolgt, die an einem Musterwechsel-
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    punkt beginnen und enden, der jedem der Schlösser bei der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern zugeordnet wird, und daß das Schloß, zu dem der Musterwechselpunkt gehört, durch Schaffung von Schloßzählsignalen angezeigt wird, die in Abhängigkeit von in dem Schloß, zu dem der Musterwechselpunkt während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfolgenden Relativdrehung gehört, vor sich gehenden Änderungen variieren.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, mit einem Nadelzylinder, der mehrere Nadeln trägt, denen während der zwischen dem Nadelzylinder und Schlössern stattfindenden Relativdrehung Fadenstränge von den Schlössern zugeführt werden, um ein bestimmtes Muster mehrerer verschiedener Muster zu stricken, wobei das Stricken jedes Musters eine andere Anzahl relativer Umdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordert, und wobei die Schlösser in Gruppen unterschiedlicher GröÖ8 angeordnet sind, gekennzeichnet durch einen Verschlüsseier (25) zur Erzeugung von Signalen, die sich bei Änderung der Relativstellung zwischen Nadelzylinder und den Schlössern ändern, eine in dem Verschlüsseier enthaltene Vorrichtung zur Erzeugung von Umdrehungssignalen, die sich mit den Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ändern, eine Steuervorrichtung, die dazu dient, die von dem Verschlüsseler (25) kommenden Signale während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern aufzunehmen und die Nadeln zu betätigen, und die eine Umdrehungszählervorrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den von dem Verschlüsseler kommenden Umdrehungssignalen geschaltet wird, um eine Reihe codierter Umdrehungszählsignale zu erzeugen, von denen jedes eine Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern anzeigt, und um aufeinanderfolgend diese Reihe codierter Umdrehungszählsignale jedes Mal dann zu wiederholen, wenn eine bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern während des Betriebes der Strickmaschine (1o) erfolgt ist, ferner durch eine Vorrichtung, mit der jedesmal dann, wenn eine Reihe codierter
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    Umdrehungs-Zählsignale von der Umdrehungs-Zählvorrichtung wiederholt wird, ein ausgewähltes Muster gestrickt wird, und durch einen Wähler (133), mit dem die bestimmte Anzahl Umdrehungen einstellbar ist, die zur Durchführung einer Wiederholung der Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale mit Hilfe der Umdrehungs-Zählvorrichtting erforderlich ist, um dadurch der Strickmaschine zu ermöglichen, Muster zu stricken,- die unterschiedliche Relativdrehzahlen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordern.
    5. Vorrichtung nach Anspruch A-, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) eine erste Codespur (4o) aufweist, die mit mehreren Zonen einer ersten Charakteristik und mehreren Zonen einer zweiten Charakteristik versehen ist, daß jede Zone der ersten Codespurdieselbe Längenerstreckung hat, daß der Verschlüsseier (25) eine zweite Codespur (55) aufweist, die mit mehreren Zonen der ersten Charakteristik und mehreren Zonen der zweiten Charakteristik versehen ist, wobei jede Zone einer ersten Charakteristik der zweiten Codespur (55) dieselbe Längenerstreckung hat, wie eine Zone der ersten Charakteristik der ersten Codespur (4a), und jede Zone einer zweiten Charakteristik der zweiten Codespur eine Längenerstreckung aufweist, die wenigstens das Doppelte der Längenerstreckung einer Zone der zweiten Charakteristik der ersten Codespur beträgt, daß. eine erste Lesevorrichtung (41) vorhanden ist, die mit jeder, der Zonen der ersten Characteristik der ersten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Signal einer ersten Höhe für eine erste festgelegte Anzahl Umdrehungen zu erzeugen, und die mit jeder Zone der zweiten Charakteristik der ersten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Signal einer zweiten Höhe für die erste festgelegte Anzahl Umdrehungen zu erzeugen, ferner gekennzeichnet durch eine zweite Lesevorrichtung (42), die mit jeder Zone der ersten Charakteristik der zweiten Codespur (55) der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Signal einer ersten
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    Höhe für die erste festgelegte Anzahl Umdrehungen zu erzeugen, und die mit jeder Zone der zweiten Charakteristik der zweiten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Signal einer zweiten Höhe für eine zweite bestimmte Anzahl Umdrehungen zu erzeugen, die wenigstens das Doppelte der ersten festgelegten Anzahl Umdrehungen beträgt, wobei die Wählvorrichtung (133) eine Schalteinrichtung aufweist, mit der eine Signalübertragung von der ersten Lesevorrichtung (41) zu der Umdrehungszählvorrichtung während des Strickens eines Musters bewirkbar ist, daß eine erste bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordert, und mit der auch eine Signalübertragung von der zweiten Lesevorrichtung (42) zu der Umdrehungs-Zählvorrichtung während des Strickens eines Musters bewirkbar ist, das eine zweite bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordert.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) mehrere Codespuren (4o, 55, 64, B1, 82, B3) und mehrere Lesevorrichtung (41, 42, 65, 84) aufweist, von denen jede mit einer der Codespuren zusammenarbeiten kann, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativdrehung Umdrehungssignale zu erzeugen, daß die Steuervorrichtung ferner mehrere Schaltkreiselemente aufweist, die wahlweise aktivierbar sind, um von den einzelnen Lesevorrichtungen Signale an die Umdrehungs-Zählvorrichtung zu übertragen, und daß die Wählvorrichtung (133) eine Schalteinrichtung aufweist, mit der bestimmte Kombinationen dieser Schaltkreiselemente aktivierbar sind, um eins Wiederholung der Umdrehungs-Zählsignalreihen mit Hilfe der Umdrehungs-Zählvorrichtung zu erreichen, und zwar mit einer Anzahl Umdrehungen, die einem ausgewählten Muster entspricht·
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) ferner eine Vorrichtung zur Erzeugung
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    van Schlußsignalen aufweist, die in Abhängigkeit von der Relativbewegung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern variieren, daß die Steuervorrichtung ferner eine Schloßzählereinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den Schloßsignalen von dem Verschlüsseier aktivierbar ist, um eine Reihe codierter Schloßzählsignale zu erzeugen, die für das Schloß kennzeichnend sind, injdem sich eine bestimmte Nadel auf dem Nadelzylinder während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern befindet. '
    8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) eine Nadelcodespureinrichtung (27, 28) aufweist, die mit mehreren Zonen einer ersten Charakteristik und mehreren Zonen einer zweiten Charakteristik versehen ist, daß die erste Lesevorrichtung (41) dazu dient, mit der Nadelcodespureinrichtung zusammenzuarbeiten, um dadurch Nadelsignale zu erzeugen, die sich in Abhängigkeit von der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern, die über eine Entfernung erfolgt, welche dem Abstand benachbarter Nadeln entspricht, ändern, daß eine Nadelgruppencodespureinrichtung vorhanden ist, die mehrere Zonen, einer ersten Charakteristik und mehrere Zonen einer zweiten Charakteristik aufweist, wobei jede Zone der Nadelgruppenspureinrichtung eine Länge hat, die größer ist als die Länge mehrerer Zonen der Nadelcodespureinrichtung, und daß eine zweite Lesevorrichtung (42) vorhanden ist, die mit der Nadelgruppencodespureinrichtung zusammenarbeitet, um Nadelgruppensignale zu erzeugen, die sich in Abhängigkeit von der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine Entfernung erfolgende Relativbewegung. ändern ,.die dem Abstand zwischen mehreren auf dem Nadelzylinder befindlichen Nadeln entspricht.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-8, wobei auf dem Nadelzylinder mehrere Nadeln in einer kreisrunden Bahn angeordnet sind, die mit einer ersten Nadel beginnt und mit einer letzten Nadel endet und mehrere Schlösser rund um den Nadelzylinder angeordnet sind, mit denen Fadenmaterial den Nadeln
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    zuführbar ist, gekennzeichnet durch eine in jedem Schloß befindliche Antriebsvorrichtung, mit der die Nadeln betätigbar sind, um mit dem Fadenmaterial in etwa kreisförmigen Stichreihen zu stricken, die an einem Musterwechselpunkt beginnen, eine Antriebsvorrichtung, mit der die Relativdrehbewegung zwischen den Schlössern und dem Nadelzylinder bewirkbar ist und mit der ein aufeinanderfolgendes Zusammenarbeiten zwischen jedem SchloB und jeder Nadel bewirkbar ist, so daß jedes Schloß der Reihe nach dem Musterwechselpunkt zugeordnet wird, wenn das Stricken der ersten Stichreihe beendet und das Stricken einer anderen Stichreihe begonnen wird, einen Verschlüsseier (25) zur Erzeugung von Signalen, die sich mit in der Relativlage von Nadelzylinder und Schlösser eintretenden Änderungen ändern, wobei der Verschlüsseier mit einer Vorrichtung zur Erzeugung von SchloBsignalen versehen ist, die mit der Relativbewegung zwischen den Schlössern und dem Musterwechselpunkt verlieren, ferner gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung zur Aufnahme von von dem Verschlüsseier kommenden Signalen und zur Aktivierung der Antriebsvorrichtung, so daß während der Relativbewegung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Muster gestrickt wird, wobei die Steuervorrichtung eine Schloßzählereinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den von dem Verschlüsseler kommenden Schloßsignalen aktiviert wird, um eine Reihe Schloßzählsignale zu erzeugen, die sich in Abhängigkeit von einer Änderung in dem Schloß, zu dem der Musterwechselpunkt gehört, ändern und die dasjeweilige Schloß kennzeichnen, zu dem der Musterwechselpunkt während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern gehört.
    1o. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseler (25) ferner eine Einrichtung zur Erzeugung von Umdrehungssignalen aufweist, die sich mit einer zwischen den Schlössern und dem Musterwechselpunkt stattfindenden Relativdrehung ändern, daß die Steuervorrichtung eine Umdrehungszähleinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den von dem Verschlüsseler kommenden Umdrehungssignalen aktivierbar ist, um aufeinanderfolgend eine Reihe codierter Umdrehungszählsignale
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    nach einer zwischen den Schlössern und dem Musterwechselpunkt stattgefundenen Relativdrehung über eine Anzahl Umdrehungen zu wiederholen, die durch das ausgewählte Muster bestimmt ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung einen Wähler (133) aufweist, mit dem die Anzahl der Relativdrehungen variierbar ist, die zwischen den Schlössern und dem Musterwechselpunkt erforderlich ist, um eine Wiederholung der Reihe codierter Umdrehungszählsignale zu bewirken.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 - 11, gekennzeichnet durch einen Verschlüsseier (25) zur Erzeugung von Signalen, die sich bei Änderung der Relativlage zwischen Nadelzylinder und Schlössern ändern, wobei der Verschlüsseier eine Vorrichtung zur Erzeugung von Schloßsignalen aufweist, die sich mit der zwischen den Schlössern und ,dem Nadelzylinder stattfindenden Relativbewegung ändern, ferner gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung zur Aufnahme von von dem Ver- v schlüsseler kommenden Signalen und zur Betätigung der Antriebsvorrichtungen, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativbewegung ein Muster zu stricken, wobei die Steuervorrichtung eine Schloßzählereinrichtung aufwdst, die in Abhängigkeit von von dem Verschlüsseler kommenden Schloßsignalen aktivierbar ist, um eine Reihe Schloßzählsignale zu erzeugen, die sich in Abhängigkeit von Biner in dem Schloß, zu dem die erste Nadel gehört, erfolgenden Änderung ändern und die kennzeichnend für das jeweilige Schloß sind, mit dem die erste Nadel während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfolgenden Relativbewegungen zusammenarbeitet.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) ferner Umdrehungssignale erzeugt, die sich mit den zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativdrehungen ändern, und daß die Steuervorrichtung desweiteren eine Umdrehungszähleinrichtung aufweist,
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    die in Abhängigkeit von von dem Verschlüsseier kommenden Umdrehungssignalen aktivierbar ist, um eine Reihe codierter Umdrehungszählsignale zu erzeugen und aufeinanderfolgend diese Reihe codierter Umdrehungszählsignale jedesmal dann, zu wiederholen, wenn eine bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern (1Θ) während des Betriebes der Steckvorrichtung (1α) stattgefunden hat.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung mit einer Einrichtung ausgerüstet ist, durch die jedesmal dann das Stricken eines ausgewählten Musters in Gang setzbar ist, wenn die Reihe codierter Umdrehungszählsignale von der Umdrehungszählvorrichtung wiederholt wird.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung mit einer Einrichtung zur Änderung der festgelegten Anzahl Umdrehungen ausgestattet ist, die erforderlich ist, um eine Wiederholung der Reihe codierter Umdrehungszählsignale durch die Umdrehungszählvorrichtung zu bewirken, um dadurch die Strickmaschine (1o) in die Lage zu versetzen, Muster zu stricken, die andere relative Umdrehungszahlen zwischen Nadelzylinder und Schlössern erfordern.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) eine erste Codespur (4o) und erste Lesevorrichtung (41) aufweist, mit denen Nadelsignale erzeugbar sind, die in Abhängigkeit von der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine Strecke,die dem Abstand benachbarter Nadeln entspricht, stattfindenden Bewegung variieren, daß der Verschlüsseier eine zweite Codespur (55) und eine zweite Lesevorrichtung (56) aufweist, mit denen codierte Schlosssignale erzeugbar sind, die in Abhängigkeit von der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine Strecke stattfindenden Bewegung variieren, die dem Abstand benachbarter Schlösser entspricht, daß die codierten Schloßsignale das Schloß anzeigen, das der ersten Nadel zugeordnet ist, und daß der Verschlüsseier sine dritte Codespur (64) und Lesevorrichtung
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    (65) aufweist, mit denen codierte Umdrehungssignale erzeugbar sind, die in Abhängigkeit von der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine Strecke stattfindenden Relativbewegungen variieren, die einer vollen Umdrehung dieser Relativbewegung entsprechen, wobei die codierten Umdrehungssignale die Anzahl der Relativdrehungen anzegen, die zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern während des Strickens eines Musters stattgefunden haben, und daß eine Steuervorrichtung zum Empfang der Nadelsignale, codierten Schloßsignale und codierten Umdrehungssignale von dem Verschlüsseier vorgesehen ist sowie zur Betätigung der Nadeln während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativdrehung.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Codespur (64) und Lesevorrichtung (65) eine erste Codespur aufweist, die mit mehreren Zonen einer ersten Charakteristik und mehreren Zonen'einer zweiten Charakteristik versehen ist, daß jede dieser Zonen· der ersten Codespur dieselbe Längenerstreckung aufweist, daß ferner eine zweite Codespur vorhanden ist, die mehrere Zonen der ersten Charakteristik" und mehrere Zonen.der zweiten Charakteristik aufwast, wobei jede Zone einer ersten Charakteristik der zweiten Codespur dieselbe Längenerstreckung hat wie eine Zone einer ersten Charakteristik der ersten Codespur und jede Zone einer zweiten Charakteristik der zweiten Codespur eine Längenerstreckung hat, die doppelt so groß ist wie die Längenerstreckung der Zone einer zweiten Charakteristik der ersten Codespur, daß eine erste Lesevorrichtung angeordnet ist, die mit jede.r Zone der ersten 'Charakteristik der ersten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine festgelegte Anzahl Umdrehungen ein Signal einer ersten Höhe zu erzeugen, und die mit jeder Zone der zweiten Charakteristik der ersten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine erste festgelegte Anzahl Umdrehungen stattfindenden Relativdrehung ein
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    - 42
    Signal einer zweiten Höhe zu erzeugen, und daß eine zweite Lesevorrichtung (42, 56) vorgesehen ist, die mit jeder Zone einer ersten Charakteristik der zweiten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine erste festgelegte Anzahl Umdrehungen erfolgenden Relativdrehung ein Signal einer ersten Höhe zu erzeugen, und die mit jeder Zone der zweiten Charakteristik der zweiten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine zweite bestimmte Anzahl Umdrehungen stattfindenden Relativdrehung ein Signal einer zweiten Höhe zu erzeugen, wobei die zweite festgelegte Umdrehungszahl doppelt so groß ist wie die erste festgelegte Umdrehungszahl, und daß die Steuervorrichtung eine Schalteinrichtung (133) aufweist, mit der die Steuervorrichtung aktivierbar ist, um die von der ersten Lesevorrichtung (41) während des Strickens eines Musters,das eineerste festgelegte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordert, kommenden Signale zu verwenden, und die die Steuervorrichtung aktiviert,, um die von der zweiten Lesevorrichtung (42, 56) während desStrickens eines Musters kommenden Signale, daß eine zweite bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern verlangt, einzusetzen.
    1Θ. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine SchloBz.ählereinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den von der zweiten Codespur (55) und Lesevorrichtung (56) kommenden Signalen aktiviert wird, um eine Reihe Schloßzählsignale zu erzeugen, die in Abhängigkeit von einer in dem Schloß während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfolgenden Änderung, dem die erste Nadel zugeordnet ist, variieren, und daß die Steuervorrichtung ferner eine Umdrehungszähleinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den codierten Umdrehungssignalen aktivierbar ist, die von der dritten Codespur und Lesevorrichtung kommen, um eine Reihe Umdrehungszählsignale zu erzeugen, von denenJBies eine Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern anzeigt, und um diese Reihe codierter
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    - 43
    Umdrehungszählsignale jedesmal dann zu wiederholen, wenn eine bestimmte Anzahl" Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder
    und den Schlössern während des Betriebes der Strickmaschine
    C1o) stattgefunden hat.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung ferner eine Einrichtung aufweist, mit der ein aus mehreren Mustern ausgewähltes Muster jedesmal dann
    strickbar ist, wenn die Reihe codierter Umdrehungszählsignale von der Umdrehungszähleinrichtung wiederholt wird.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung einen Wähler (133) aufweist, mit der ·
    die festgelegte Anzahl Umdrehungen variierbar ist, die erforderlich ist, um eine Wiederholung dieser Reihe codierter Umdrehungszählsignale durch die Umdrehungszähieinrichtung zu bewirken, um dadurch die Strickmaschine in die Lage zu versetzen, Muster zu stricken, die andere Relativdrehzahlan zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordern.
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