DE2252382A1 - Verfahren und vorrichtung zur steuerung von strick- und wirkmaschinen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur steuerung von strick- und wirkmaschinenInfo
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Description
| Ihr Zeichen | Unser Zeichen |
| Ke/vL | |
| THE WAHNER & SWASEY COMPANY | |
| CLEVELAND, OHIO 44106 | |
| 11000 CEDAR AVENUE | |
| V. St. A. |
Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung von Strick- und
Wirkmaschinen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Steuerung von Strick- und Wirkmaschinen und befaßt sich insbesondere mit Codeumsetzung und dabei vor allem mit optischen
Drehbewegungsverschlüsselerno
Optische Drehbewegungsverschlüsseier sind bekannt und werden für mannigfache Anwendungsfälle seit einigen Jahren
benutzte Die häufigste Verwendung des optischen Drehbewegungsversohlüsselers
ist die zur Erzeugung digitaler Positions-Rückkopplungssignale
für mit Servomechanismen arbeitende Positionierungssysteme oder zur Erzeugung digitaler Positionssignale für ein digitales Positionsausgabe- und Anzeigesystem·
Die meisten optischen Drehbewegungsversohlüsseler erzeugen
binäre arithmetische Ausgangssignale oder Gray-Code
Patentanwölte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
Ausgangssignale· Es gibt aber auch Verschlüssele^ die
Ausgangssignale erzeugen, welche eine mathematische Funktion der Signaleingangswellendrehung darstellen, beispielsweise
den Sinus des Drehwinkels. Keiner der bekannten Verschlüsseier war jedoch bisher in der Lage, die verlangten Positionssignale
für eine elektronisch gesteuerte Rundstrickmaschine zu liefern·
Das Strickmaschinensteuersystem, in dem der hier beschriebene Verschlüsseier arbeiten soll, ist in einer anhängigen USA-Patentanmeldung beschrieben. Kurz gesagt, die
Steuervorrichtung bietet die Möglichkeit, Musterdaten in einer Speichereinrichtungι beispielsweise einem Magnetplattenspeicher,
zu sammeln, ferner eine Einrichtung zum Abrufen der gespeicherten Information aus dem Speicher und eine weitere Einrichtung
zur Abgabe dieser Information an die richtigen elektromagnetischen Antriebe, die sich an einigen Materialzufuhrplatten
oder Schlössern befinden, um dadurch die richtigen Nadeln zu veranlassen, zu stricken oder nicht zu stricken, so wie
dies erforderlich ist, um das von den gespeicherten Musterdaten dargestellte Muster zu stricken oder zu wirken bzw,
zu knüpfenο Der Verschlüsseier der erfindungsgemäßen Art
versorgt die Strickmaschinensteuerung mit Positionsβignalen,
um der Steuerung zu ermöglichen, den richtigen Teil der Musterdaten aus dem Speicher zur riohtigen Zeit abzuberufen
und ihn zu den richtigen Schlössern und Antrieben zu lenken. Diese Signale beinhalten die Drehstellung der Strickmaschine
im Hinblick auf eine Bezugsposition in Einheiten Nadelabstände sowie mehrere Vielfachnadelabstände, zu denen eine Staffel,
ein Byte und ein Schloßabstand gehören· Die Strickmaschinenumdrehungen werden ebenfalls dargestellt, und die Anzahl der
einmalig dargestellten Umdrehungen zwischen dem Erscheinen der Bezugsposition ist wählbar, um mehreren Mustertypen und
Musterhöhen zu entsprechen. J
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Die Aufgabe der Erfindung besteht also darin, einen optischen ümdrehungsverschlusseler zu schaffen, der sieh für
Rundstrickmaschinen verwenden läßt, sowie einen Verschlüsseier zur Erzeugung von Signalen, die die Strickraaschinenpositxon
in Einheiten Nadelabständen und Vielfachnadelabständen angeben.
Des weiteren soll der erfindungsgemäße Verschlüsseier zur Erzeugung von Signalen dienen, die die Strickmasehinenuradrehungen
angeben, und es soll eine Vorrichtung zur Auswahl der zwischen dem Auftreten der.Bezugsposition in besonderer
Weise gekennzeichneten Umdrehungszahl geschaffen werden.
Die Erfindung bezieht sich also auf einen optischen Umdrehungsverschlüsseler,
der sich für eine Rundstrickmaschine verwenden läßt, um mehrere zyklische, binäre Signale zu erzeugen,
die die Drehstellung der Strickmaschine kennzeichnen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. i eine vereinfachte Aufrißansicht einer Rundstrickmaschine, die teilweise aufgeschnitten ist, um
den gestrickten Schlauch und den Niederholmechanis-i
mus sichtbar zu machen,
Fig. 2 ein verallgemeinertes Blockschaltbild, das zeigt,
wie der Verschlüsseler der hier beschriebenen Art in das Steuersystem hineinpaßt,
Fig. 3 eine Darstellung einer Codescheibe, die mehrere
konzentrische Codespuren aufweist, welche aus durchsichtigen und undurchsichtigen Codezonen
bestehen,
Fig. 4 eine abgewickelte Ansicht eines Teils der Feincodescheibe
mit ihrem Anfang,
Fig. 5 eine logische Schaltung, aus der ersichtlich ist,
wie die von den Fotozellen kommenden Signale, die die Feincodescheibe lesen, logisch behandelt werden,
um den gewünschten binären Code zu erzeugen,
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BAD ORIGINAL
Fig. 6 eine abgewickelte Ansicht eines Teils der Grobcodescheibe mit ihrem Ursprung und
Fig. 7 eine logische Schaltung, die sichtbar macht,
wie die von den Fotozellen kommenden Signale die Groboodescheibe lesen und einige dieser Signale
logisch behandelt werden, um den gewünschten binären Code zu erzeugen.
Die allgemeinen Zusammenhänge zwischen den Positionierungssignalen,
die für die Steuerung bei der Strick- bzwo Wirkmaschine
erforderlich sind, die in der erwähnten anhängigen USA-Patentschrift beschrieben ist, und die Zusammenhänge bezüglich
anderer Rundstrickmaschinen sind in etwa gleich, weichen jedoch im Detail entsprechend dem speziellen Aufbau jeder Strickmaschine
und im Hinblick auf andere Faktoren ab. So erfordert beispielsweise die Strickmaschinensteuerung der erwähnten Anmeldung eine
Anzeige des Antriebs oder der Nadelzählung, der Nadelzählzahl, Schloßzählzahl und Umdrehungszahlzahl, wenn der Strickprozeß
fortschreitet· Die eine Strickmaschine kann jedoch Λ8 Sohlösser
und 2400 Nadeln aufweisen, während eine andere nur 36* Schlösser
und 1 728 Nadeln zu besitzen braucht· Die eine Maschine kann ein
Muster beim Stricken zwölfmal wiederholen, während die andere neun Wiederholungen des Musters derselben Größe strickte Aufgrund
dieser Unterschiede läßt sich kein standardisierter, binärer, arithmetischer Verschlüsseier oder Gray—Codeverschlüsseier einfach
zur Erzeugung der gewünsohten Signale verwenden« Andererseits läßt sich aber auch ein Verschlüsseier, der erfindungsgenäß
für die eine Strickmaschine gebaut ist, nicht im allgemeinen für eine andere Strickmaschine benutzen, die mit einer
anderen Anzahl Nadeln und Schlössern arbeitet«, Ein anderer Verschlüsseler
jedoch^ der sich das der Erfindung zugrundeliegende Prinzip zu eigen macht, könnte so gebaut sein, daß er zu der
speziellen Geometrie der anderen Strickmaschine paßt.
Zur Darstellung des erfindungsgemäßen Verschlüsselet wird
eine spezielle Aueführungsform beschrieben, die sich für eine
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■- 5 -
Rundstrickmaschine mit 1872 Nadeln und 36 Schlössern benutzen läßt«,
Da sich der Strickmaschinenaylinder dreht, wird jede Nadel der Reihe nach mit jedem der Schlösser in Betriedsverbindung gebracht«
An jedem Schloß muß jede Nadel stricken oder nicht stricken«, D,Iu,
sie muß sich aufwärts in die Strickposition bewegen und eine neue Schlinge nehmen oder unter der Strickposition bleiben und keine
neue Schlinge erzeugen. Der hier benutzte Begriff "stricken" schließt "falten" ein, wobei eine neue Schlinge erzeugt wird,
ohne daß die alte Schlinge abgeworfen wird,
An jedem Schloß befinden sich Nockenspuren,, die mit vor»
stehenden Nockenfüßen an den Nadelhülsen und Wählerhülsen zu»
sammenwirken, um die Nadeln auf die verlangte Höhe anzuheben^
Die Nadeln werden zum Stricken oder Miolitstricken durch elektromagnetische
Antriebe ausgewählt, die entweder mit einem Wähler« fuß an einer Wähleriiülse in Eingriff treten, um dadurch dessen
Nockenfuß zu veranlassen, in die Nichtstricknockenspur einzutreten,
oder die mit dem Wählerfuß nicht in Eingriff treten^
so daß der Nockenfuß in die Stricknnockenspur eintritt«, Somit
müssen, da 1872 Nadeln und 36 Schlösser in der dargestellten
Strickmaschine vorhanden sind, 36 χ 1872 oder 67 392 Strick»
und Nichtstrickbefehle den Antrieben bei jeder Umdrehung der
Strickmaschine zugeleitet werden«. Wenn die dargestellte Strickmaschine
mit 24 Umdrehungen pro Minute arbeitet, dann erfordern
die Antriebe etwa 27 000 Strick- und Nichtstrickbefehle pro Sekunde. Obgleich dies keine große Datenübertragungsmenge bzw«
-geschwindigkeit für elektronische Digitaloomputer darstellt, so ist dies doch eine ziemlich große Datenübertragungsmenge für
die Grenzfläche zu einer mechanischen Vorrichtung, beispielsweise einer Strickmaschine„ Der erfindungsgemäße Verschlüsseier
ermöglicht die Handhabung bzw» Verarbeitung der notwendigen Strick- und Nichtstrickinformationen mit den erforderlichen
Datenübertragungsgeschwindigkeiten mit einem beträchtlich geringeren Aufwand an elektronischer Manipulation und damit
einem höheren Grad an Wirtschaftlichkeit, als dies bisher sonst erreicht werden konnte«,
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Wie im einzelnen in der oben genannten anhängigen USA-Patentanmeldung dargestellt ist, werden die Musterdaten in neun
Spuren auf einer Magnetplatte gespeichert· Jede Spur ist in vier Zonen unterteilt. Die eine Zone speichert alle Musterdaten
für ein Schloß für ein vollständiges Muster. Für die dargestellte Strickmaschine wurde eine willkürliche Mustergröße von 208 Stichen
Breite mal 216 Stichreihen Höhe verwendet. Da somit rund um den Zylinder 1872 Nadeln vorhanden sind, wird das Muster so gestrickt,
daß es neunmal rund um den Umfang des fertiggestrickten Sohlauches auftritt. Die Anzahl der Umdrehungen, die zum Stricken der 216
Stichreihen der Musterhöhe erforderlich ist, hängt jedoch von der Art des Musters ab, das gerade gestrickt wird. So erfordert beispielsweise eiqfureifarbiges, ebenes Muster drei Sohlösser pro
Stichreihe0 Deshalb strickt die Maschine des Ausführungsbeispiels
12 Stichreihen pro Umdrehung und benötigt 18 Umdrehungen, um 216 Stichreihen zu stricken. Für ein Muster, das nur zwei Schlösser
pro Stichreihe benötigt} strickt die Maschine 18 Stichreihen pro Umdrehung und käme mit nur 12 Umdrehungen aus, um 216 Stichreihen
zu stricken«,
In beiden oben angeführten Beispielen würde dann das Muster während der erforderlichen Anzahl Umdrehungen neunmal gestrickt
werden. Dies gilt für alle Muster mit 208 Stichen Breite, die auf der dargestellten Maschine gestrickt werden« Anders ausgedrückt
heißt das, die gespeicherten Musterdaten werden während der zum Stricken von 216 Stichreihen erforderlichen Anzahl Umdrehungen
neunmal benutzt.
Die vier Zonen jeder Datenspur auf der Magnetplatte sind in Sektoren unterteilt, so daß jeder Sektor alle Strickdaten
enthält, die für ein Schloß für eine volle Stiohreihe des Musters erforderlich sind. Da eine Musterbreite von 208 Stichen gewählt
worden ist, muß jeder Sektor 2108 Datenbits enthalten. Da ein Schloß auf derselben Stichreihe des Musters eine volle Umdrehung
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der Strickmaschine strickt, "wobei sieh bei der vorliegenden
Ausführungsform das Muster neunmal wiederholt; ist nur einmal pro Umdrehung eine neue Sektoradresee erforderliche Di© von dem
Sektor kommende Information wird jedoch während der Umdrehung
neunmal benutzt« Umdrehungszahl und Sektoraclresse werden von
dem Verschlüsseier und seiner zugehörigen Üfeersetzersclialtwng
erzeugt.
Aufgrund der ArbeitsgeschwindigkeitsWeseliräKtasgeii der
elektromagnetischen Antriebe wird die Aufgab© der Steuerung der
Nadeln an jedem Schloß unter 13 Antriebe aufgeteilte Auf diese Weise steuert jeder Antrieb nur jede 13» ^adel«, Semit Bind an.
jedem Schloß Signale zur Weiterleitung der Strick- rad Niohtgttrickinformation
an den richtigen Antrieb erforäerlioli« Dies©
Signale werden ebenfalls von üem liier to0s©tir!eij©5a©3a Yerseiilüsseler
und seiner zugehörigen Übersetzerseiaaltuag @ra©üigto " "
Da von jedem Schloß ein kontinuierlicher Iniessatioasfluß
aus Strick— und NichtstrickiafoniatioHea verlangt wird,,
■and da die Informationen von dem Plattenspeiclaer Si ©kontinuierlich
abgerufen werden, ist zwiseiiea ü®m Fl®tt©2isp©i©Sa©r iwlü
jedem Schloß eine Grenz- oder Schnittfläch® ©rfor<S©2*ll©Ia0 Di©s@
Schnittfläche kann bei dem dargestellten Amsfülirmagsl>©ispiel
3Wüi 26-Bit-Schieberegfeter pro Schloß entlalt©3ac ¥äteenö die ·
Information von einem der Sehieberegister -ausgelesen wird, wird
©ine Information auf dem Plattenspeicher angeordnet and in das
andere Schieberegister übertragene Biurets rüofejärts vm& Vorwärts■=■
schalten zwischen seinen b©id©a zug©.hörig©n Schieberogistem
aiaamt daher ein 'Schloß einen kontiiaüierliotäem Musterinformationsfluß
aufc Bei einem alternativen System ist ©in einzige© 208-»
Bit-Schieberegister für jedes Sehl©@ -vorgesehen, w&ü ein 208-3it-Puffer-Schieberegister
bildet die 3®itgreiizfläcSiie 2wisch@si
lern Plattenspeicher und allen Schloßsclii©fö®r©gist©nie Bei dem
ersten System werden die 26 Bits, die zur Beschickung jedes
j-Jhieberegisters erforderlich sind, von d©n 26-Bit-°Bytes
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Information genommen) die eich auf dem Plattenspeicher befinden.
Um diese Bytes abzurufen, ist zusätzlich zu der Sektoradresse eine Byte-Adresse erforderliche Die Byte-Adressen werden von
dem erflndungsgemäßen Verschlüsseier und seiner zugehörigen
Übersetzersohaltung geschaffen. In dem zweiten System sind keine Byte-Adressen erforderlich· Stattdessen werden die 208 Bits in
jedem Schloßschieberegister über eine volle Umdrehung der Strickmaschine
im Kreislauf geführt·
Zweifarbige, ebene Muster und einfarbige Faltenmuster erfordern
zwei Schlösser pro Stichreiheo Dreifarbige, ebene Muster
und einfarbige sowie zweifarbige Blasenmuster erfordern drei Schlösser pro Stichreihe· Vierfarbige ebene Muster und dreifarbige
Blasenmuster erfordern vier Schlösser pro Stiohreihe« Eine willkürlich
gewählte Musterhöhe von 2i6 Stichreihen erfordert dann
12 Umdrehungen, 18 Umdrehungen und 24 Umdrehungen für zwei,
drei bzw. vier Sohlösser—pro-Stichreihen—Muster· Um wahlweise
Muster mit zwei, drei oder vier Schlössern pro Stichreihe zu stricken, müssen die Versohlüsselersignale nach 12, 18 bzw.
2$ Maschinenumdrehungen im Kreislauf zum Anfang zurückgeführt
werdenο Um ein Muster mit zwei Schlössern pro Stichreihe zu
stricken, das 108 Stichreihen hoch ist, müssen die Versohlüsselersignale
naoh 6 Umdrehungen erneut umlaufen. Auch andere Kombinationen können erwünscht sein. Um die Beschreibung nicht zu weit
auszudehnen, werden die Steuervorrichtungen, die in der anhängigen obigen USA-Patentanmeldung beschrieben sind, hier nicht
im Detail erörterte Es versteht sich jedoch, daß auf die Beschreibung dieser Steuervorrichtungen in der obigen anhängigen
Patentanmeldung hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
Fig· 1 zeigt schematisch eine Rundstrickmaschine 10, die teilweise weggeschnitten ist, um den fertiggestrickten Schlauch
und den Niederholmechanismus sichtbar zu machen· Ein Lieferwerk
13 trägt Spulen mit Garn 14, das zum Stricken verwendet wird. Das Garn läuft durch die Spannvorrichtung 15 und die Bewegungs-
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Sperrelemente 16 und 17 zu den rund um den Umfang der Strickmaschine
Dei 18 angeordneten Zufuhrblöcken oder Schloßblöcken. Ein großer Zahnradring 31, der an dem unteren Teil der Strickmaschine
oder des Nadelzylinders angebracht ist, treibt ein Ritzelzahnrad 22 an, das auf der Eingangswelle des optischen
Umdrehungsverschlüsselers 25 gelagert ist, der an dem Rahmen der Strickmaschine 10 in beliebiger geeigneter Weise befestigt
ist· Wenn sich der Strickmaschinenzylinder dreht, treibt der Zahnradring 21 das Ritzelrad 22 an, um dadurch die Eingangswelle
des Verschluss el er s 35 in Umdrehung zu versetzen«,
Innerhalb des Verschlüsseiers 25 befinden sich zwei Code-Scheiben,
nämlich eine Feincodescheibe 27 (Fig. 3 und 4) und eine Grobodescheibe 28 (Fig. 6). Die Feincodesoheibe 27 ist auf
einer Welle drehbar gelagert, die über Zahnräder an die Eingangswelle 26 gekoppelt ist, so daß die Feincodescheibe 27 sich bei
jeder Umdrehung des Strlckmasohinennadelzylinders um drei volle
Umdrehungen dreht. Die Grobcodescheibe 23 ist auf einer Well©
drehbar gelagert, die über Zahnräder mit der Feincodescheibenwelle
gekoppelt ist, so daß die Grobcodescheibe 28 für jede 216 Feincodesoheibenumdrehungen eine volle Umdrehung ausführt;
d.ho also eine volle Umdrehung alle 72 Strickmasohinenzylinderumdrehungen«
Jede der Verschlüsselerscheiben 27, 28 ist mit mehreren
Codespuren versehen, mit denen mehrere Fotozellen zusammenarbeiten,
um mehrere binär codierte elektrische Signale zu erzeugen«, Diese
Signale lassen sich entweder direkt verwenden oder logisch behandeln, um weitere binär codierte Signale zu erzeugen und dadurch
die notwendige Synchronisierungsinformation und Positionsanzeigeinformation
für die Strickmaschinensteuerung zu schaffen, Es ist nicht erforderlich« hier den Zusammenhang zwischen Verschlüsselerscheiben,
Lichtscheiben und Fotozellen im einzelnen zu beschreiben, da diese Einzelheiten an sich bekannt sindo
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Hierzu wird beispielsweise auf die USA-Patentschrift 3 218 626
verwiesen*
Fig. 2 zeigt ganz allgemein, wo und wie ein Verschlüsseier in die gesamte Strickmaschine und Strickmaschinensteuerung hineinpaßt und mit ihr zusammenarbeitet. Die Rundstrickmaschine wird
einschließlich ihres Antriebss ihrer Schlösser, Zylinder, etc«
durch den Block 31 dargestellte Die mechanische Kupplung zwischen dem Strickmasohinenzylinder und dem Verschlüsseler 25* einschließlich der Zahnräder 21 und 22, wird durch den Block 32 dargestellt.
Viele der binären elektrischen Signale, die von dem Verschlüsseler
25 erzeugt werden, werden von der Übersetzerschaltung 33 logisch
behandelt, um abgeleitete Signale zu schaffen· Sowohl die abgeleiteten als auch die von dem VerschlUsseler 25 kommenden
Signale werden von mehreren Sohloflsteuervorrichtungen 3^ dazu
benutzt, die richtigen Strickdaten aus der Speichervorrichtung, beispielsweise einem Magnetplattenspeicher, abzurufen, und die
richtigen Strick- und Nichtstricksignale für die Schloßantriebe im Block 31 zu erzeugen,, Ee versteht sich, daß die im obigen
gegebene Beschreibung darüber, wie der Vor Schlüsseler der
erfindungsgemäßen Art in die Gesamtsteuerung hineinpaßt, sehr kurz istc Die Gesamteteuerung ist ausführlich in der eingangs
genannten anhängigen USA-Patentschrift beschrieben, die sich mit Strickmaschinenteuerungen befaßte
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Anordnung der Codespuren und Fotozellen auf der ersten oder Feincodescheibe 27· Die vorhandenen quergestriohelten Bereiohe zeigen eine transparente Zone
an, die Licht durchläßt und eine Fotozelle beleuchtet, um daduroh ein Signal logisch 1 zu erzeugen. Dort, wo keine Querschraffierung vorhanden ist, wird ein opaker oder lichtundurchlässiger Bereich gekennzeichnet, der verhindert, daß Licht eine
Fotozelle beleuchtet, um dadurch ein Signal logisch 0 zu er-
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- Ii -
zeugen. Da die Feincodescheibe 27 bei jeder l/3~Uindrehung der
Strickmaschine eine volle Umdrehung ausführt; muß sie in i872/3 oder 624 Teile pro Umdrehung zerlegt werden, um jedesmal
dann eine Änderung im Signal zu bewirken, wenn die Mädeln um eine
Nadelposition während einer Umdrehung des Nadelzylinders vorrücken.
Dies wird dadurch erreicht, daß die feinste Godespur 40 .in 312
lichtundurchlässige und 312 lichtdurchlässige Zonen gleicher Grö'ße
aufgeteilt wird, die abwechselnd rund um die Godespur angeordnet
werden, wobei jede lichtundurchlässigs unc! liehtdurchlässige- Zone
einer Nadelposition entspricht»
Ein Paar Fotozellen 41, 42 ist im ßegentalct geschaltet und
um 180° einer Nadelposition in bezug auf die Feinoeäespur 4©
außer Piiaco angeordnet, um durch di© Maskenselalits© 43 Mnduroh
die Feincodespur zu lesen· Die Breite dieser MaskesasoSilitz® ©ntspricht
annähernd einem Drittel öer tang©ntial©n Ätoiaesaramg entweder
einer lichtundurchlässigen oder einer MotJtctaOlilägsigeB
Godezone«, Dadurch wird ein Signal ©rserngt^ öas mach Yerstärkisng
erheblich genauer ist als ein Zehnt©! einer Codezon®,oäerg
bezogen auf die Strickmaschine, ein Zehntel ©ines Nsäelabstanöes«,
Die Feincodespur—FotozellenausgangssigBale imvüen mit A+ w&ü A-bezeichnet«
Diese Aus gangs signal© weräen im Gegentakt ©isaera ¥©r—
Parker 44 (Fig. 5) zugeführt^ um dadurch ©inSignal A au erzeugen,
das sich auf logisch 1 befindet, wenn die Fotozelle 41 beleuchtet wird« Der Verstärker 44 erzeugt außerdem ein Signal A9 ias das
Komplementärsignal zum Signal A darstellt«, Die Signale A und A
werden mit den monostabilen Multivibratoren 47 bzw. 48 verbundene
3er monostabile Multivibrator 47 erzeugt jedesmal dann einen
kurzen Ausgangsimpuls, wenn sich das Signal A von logisch 1 nach logisch 0 ändert, während der monostabile Multivibrator 48 immer
einen kurzen Ausgangsimpuls erzeugt, wenn das Signal A von logisch 1 auf logisch 2 wechselt· Die Ausgangssignale der monostabilen
Multivibratoren 47 und 48 werden durch ein ODER-Gatter
kombiniert, um in der Leitung 50 immer dann einen Impuls zu er-
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zeugen, wenn die Strickmaschine sich um eine Nadelposition
bewegt hat. Diese Impulse können zur Musterdatenübertragung von dem Sohloßsteuerspeicher zu den Antrieben benutzt werden. Ein
zusätzlicher monostabiler Multivibrator 51, der jedesmal dann einen kurzen Ausgangsimpuls erzeugt, wenn das Signal in der
Leitung 50 von 1 auf 0 wechselt, kann dazu benutzt werden, die
Sohloßsteuerschieberegister in zeitlicher Abhängigkeit von der Drehbewegung des Nadelzylinders so zu schieben, wie dies in der
oben genannten USA-Patentanmeldung näher erläutert ist.
Um ein Aktivierungssignal für jeden der 13 Antriebe an jedem Schloß zu erzeugen, ist es notwendig, eine Antriebs- oder
Nadelzählzahl zu bilden, die anzeigt, welche der 13 Nadeln in jeder Staffel als nächste gesteuert werden soll. Um eine solche
Anzeige zu schaffen, wird eine zweite Codespur 55 auf der Feincodescheibe 27 vorgesehen. Diese Codespur 55 1st in 24 lichtdurchlässige
und 24 lichtundurchlässige Codezonen aufgeteilt, von denen jede eine tangentiale Länge aufweist, die im wesentlichen
gleich 13 Codezonen der Feincodespur 40 entspricht (24 χ
13 = 312). 13 Fotozellen 56 sind so angeordnet, daß sie die
zweite Codespur in gestaffelter oder phasenverschobener Weise lesen, um 13 Ausgangssignale zu erzeugen, die in den Fig. 4 und
mit B, C, D, E, F, 6, H, I,J, K, L, M und N bezeichnet sind.
Die von den 13 Fotozellen 56 kommenden Signale werden
gemäß der Boolean-schen Algebragleichungen der Tabelle I logisch kombiniert, um dadurch die Antriebsaktivierungssignale EO-E12
zu erzeugen, die der Zahl eines Antriebe entsprechen, der gemäß einem Mustersignal aktiviert werden soll, das von einer geeigneten
Speichervorrichtung geliefert wird, die hier nicht dargestellt, jedoch in der eingangs erwähnten Patentanmeldung
umfassend beschrieben 1st. Da jede lichtundurchlässige und lichtdurchlässige Zone der Codespur 55 13 Nadeln und d#» zu-
309810/083«
gehörigen Antrieben entspricht, von denen irgendeiner aktiviert werden muß, um ein gewähltes Muster zu stricken, werden
13 Aktivierungssignale E0-E12 für jede lichtundurchlässige und lichtdurchlässige Zone der Godespur 55 geschaffen. Die wirkliche
Entschlüsselungsschaltung ist in Fig. 5 dargestellt, in der jede Fotozelle 56 mit einem Umformer 57 verbunden ist, um die Signale
S, ü, B, i, F, S, S, T, 7, K, E, 3 und S sowie die Signale
B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M und N zu erzeugen.
Zur Erzeugung jedes Aktivierungssignals EO-E12 für jede
lichtdurchlässige und lich$undurchlässige Zone der Codespur 55
sind die Fotozellen 56 durch die Logikschaltung von Fige 5 zu
Paaren geschaltete Wenn die vordere Fotozelle eines solchen Paares sich neben einer lichtundurohlässigen Zone befindet 9
und die hintere Fotozelle neben einer lichtdurchlässigen Zone, so wird ein Aktivierungssignal erzeugte Dazu kommt, daß dann,
wenn die vordere Fotozelle eines Paares sich neben einer lichtdurchlässigen
Zone und die hintere Fotozelle neben einer lichtundurchlässigen Zone befinden, ein anderes Aktivierungssignal
erzeugt wird«, Es wird also für das Paar Fotozellen B und M ein
Aktivierungssignal EO durch Kombination von Ä, S und M in einem
UND-Gatter 58, durch Kombination von A8 B und Sl in einem UND-Gatter
59 und durch Kombination der Ausgangssignale der UND-Gatter 58 und 59 in einem ODEK-Gatter 60 erzeugte Dies geschieht
gemäß der Boolean'sehen Gleichung EO=A 5 M + A B M.
In ähnlicher Weise werden A, C, U , K9 C und N in UND-Gattern
61 und 62 und dem ODER-Gatter 63 kombiniert, um gemäß der
Boolean-schen Gleichung EIsA, C il + Ä Ü N das Aktivierungssignal El zu erzeugen. Jedes der übrigen Aktivierungssignale
12-E12 wird in gleicher Weise gemäß den Boolean1sehen Gleichungen
der Tabelle I erzeugt, wobei zur Vermeidung unnötig langer
Ausführungen die Schaltung zur Erzeugung von Ei-EIi weggelassen
wurde»
TABELLE I
EO = Ä I H + Λ Β 3
E4 = I D F + A D F
E5 = aBg + Ieg
E6 = J F S + A P H E? = A δ I + Ϊ G I
ElO =IjE+A?L
Eil = A U M + I K B
E12 = IlU + aEn
Da in der oben erwähnten Patentanmeldung sich in einem
Byte in dem ausgewählten Husterdatenformat 26 Bits befinden, ist es notwendig, 26 diskrete Steuersignale zu erzeugen, um
jedes Musterdatenbit\on einem 26-Bit-Sohieberegister zu einem
der 13 Antriebe zu übertragen. Ein Weg, dies zu erreiohen, besteht darin, ein zusätzliches Signal zu schaffen, das sioh während
abwechselnder Nadelstaffeln auf logisch 1 befindet· Aus diesem Grunde ist eine dritte Codespur 64 auf der Feincodescheibe
vorgesehen, die abwechselnd lichtdurchlässige und liohtunduroh—
lässige Zonen aufweist, von denen jede eine tangentiale Länge hat,
die im wesentlichen gleich 26 Godezonen der Feincodespur 40 ist. Fotozellen 65 sind um 90° oder 6,5 Feincodezonenspuren aufler
Phase angeordnet, um die Codespur 64 zu lesen und dadurch Ausgangssignale zu erzeugen, die mit 0 und P bezeichnet sind«, Umformer 66 erzeugen dann die Signale ü und P0
Sollte es erwünscht sein, die Spur der Staffelungen der
Nadeln beizubehalten, gleich ob die Staffel gerade oder ungerade 1st, so kann ein solches Signal dadurch erzeugt werden, daß den
$00818/0838
geraden Staffeln lichtundurchlässige Zonen dar Oodespur 55 und
den ungeraden Staffelungen durchlässige Zonen der C©despur 55
zugeordnet werden«, Dies läßt sich durch ein© logisohe Vertoaüpfung
der Signale A, B, L, M und N gemäß der Boolean3scheja Gleichung
EEi =ABS+LN+aEn mit den UND-Gattern 67p 6&g 69 maü dem
ODER-Gatter 70 erreichen. Dadurch wird eii^Sigaal logisoh 1 erzeugt 9
sobald die Staffelung ungerade ist und ©in Signal logisch O9 sobald
die Staffelung gerade ist« In ähnlicher· ¥©is© toiam torch äie
logische Verknüpfung bzw, Kombination SBi- = I f M ■}■ I ö + M P +
A C N mit den UND-Gattern 7i-»7^ und dem ©BER-Gatter 75 ®in Byte-Signal
erzeugen«, Das Signal EBl befindet sich auf !©giseta O9 xcenn
die Bytezahl gerade ist, und auf logisch I0 %v®w& öi® Byteaahl raugerade
ist, und läßt sich zur Steuerimg vom Bytes I>eina1>s@m9 die vökl
der Platte zu dem richtigen der laeiöen Sehloßsefeiotoeregistar ge»»
lesen werden«, Das Bytesignal dient außeräeta siar Bsstlaeimg der
Schloßzahl, wie dies im folgOBöeia 1besclari©l3©n xvl;
Während des Betriebs der Strieknasoliia© 10 w©rö©n Miaster—
daten von wenigstens einem Teil einer jeweiligem Stieiareiiae von
einer Speicherplatte zu den SteiiervorrielitiufflgQia für ala "S©hloß
einer Schloßgruppe übertragen^ die dies© j©wellig© BtiohTelhe
strickte Die Musterdaten- für Jedes beliebig© S0I1I©® ©iaex5 Seölofl—
gruppe können anders sein als die Musterflateia für j©ä®s Iseliebig©
andere Schloß in dieser Gruppe. Da v@rsclai©flesi® Stiofereilieia eines
Musters von jeder Schloßgruppe während ö©r aufeinanderfolgenden
Umdrehungen des Nadelzylinders gestrickt werden® Isönnea sich die
Musterdaten für jedes beliebige Schloß während verschiedener
Umdrehungen des Nadelzylinders unters ehe ifl©mo Ba,zu !kommt; daß
während irgendeiner Umdrehung des Nadelzylinder® von dem Schloß 0 zum Schloß 35 die Schloßgruppen vor einer ersten auf dem Zylinder
befindlichen Nadel und dem Musterwechselpunkt das Stricken
einer Stichreihe vervollständigen, die der vorhergehenden Umirehung des Nadelzylinders entspricht, xfährend die Schloßgruppen
hinter der ersten Nadel und nach dem Musterwechselpunkt eine
3Ö9818/083Ö
Stichreihe strioken, die der augenblicklichen Umdrehung des
Nadelzylinders entspricht. Es wird darauf hingewiesen, daß die Anfangs- und Endpunkte einer Stichreihe in Längsrichtung längs
eines in etwa zylindrischen Schlauches gestrickten Materials um eine Anzahl Stichreihen versohoben sind, die der Zahl der Schloßgruppen
entspricht. Deshalb verläuft der Musterweohselpunkt geradlinig über den gestrickten Materialschlauch·
Eine Sohloßzählzahl, die das Schloß anzeigt, in dem sich
die erste Nadel auf dem Nadelzylinder und der Wechselpunkt befinden, wird von dem Übersetzer 33 an die Schloßsteuerungen 34
übertragene Um eine Schloßzahl zu erzeugen, die sich mit der Bewegung des Musterwechselpunktes und der ersten auf dem Nadelzylinder
befindlichen Nadel vom Schloß 0 bis Schloß 35 mit jeder Umdrehung des Nadelzylinders ändert, hat die Feinoodesoheibe
drei zusätzliche Codespuren 81, 82 und 83· In diesem Zusammenhang
wird auf die Maßstabsänderung in Fig. 4 zwischen den Codespuren
64 und 81 hingewiesen«. Die Codespur 81 ist in seohs lichtundurchlässige
und sechs lichtdurchlässige Codezonen gleichmäßig unterteilte Da die Feincodescheibe bei jeder Drittelumdrehung
der Strickmaschine eine Umdrehung ausführt, und da 36 Schlösser
und 52 Nadeln pro Schloß auf der Strickmaschine angeordnet sind,
entspricht eine Codezone auf der Spur 81 einem Schloß auf der Strickmaschine und 52 Zonen auf der Spur 40, Die Codespur 82
ist in zwei lichtdurchlässige und zwei undurchlässige Zonen unterteilt, wobei die lichtundurchlässigen Zonen doppelt so lang
sind wie die durchlässigen Zonen und sich mit den lichtdurchlässigen Zonen abwechseln, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Somit
entspricht eine lichtundurchlässige Zone der Codespur 82 vier Schlössern und eine lichtdurchlässige Zone zwei Schlössern.
Die Codespur 83 ist in zwei gleiche Codezonen unterteilt, nämlich eine durchlässige und eine undurchlässiges Jede Zone
der Codespur 83 entspricht sechs Schlössern,, Vordere und hintere
30981 8/0838
Fotozellen 84 sind in der in Fig. 4 gezeigten Weise angeordnet und wirken mit den Codespuren 81, 82 und 83 zusammen, um binär
codierte Signale FlD, FiG, F2D, F2G, F4D0 FhGt0 FOB und F6G zu
erzeugenο
Die vordere oder führende Fotozelle (D) jedes Fotosseilen— paares ist so angeordnet; daß sie vor dem tatsächlichen Übergangspunkt liest, während jede hintere oder nachlaufende Fotozelle (G)
so angeordnet ist, daß sie hinter dem tatsächlichen Übergangspunkt
liesto Das Bytesignal (EBl) wird zum Schalten zwischen der vorderen
und der hinteren Fotozelle 84 benutzt«, Das Vorwärts-Rüekwärts-Sohalten
oder Hin- und Hersehalten geschieht durch die
UND-Gatter 84, 85, 86 und 8? und ODEE-Gatter 88, 89, 90 und 9i»
die in der in Fig. 5 gezeigten Weise angeschlossen sind· Das Signal EBl wird direkt dem einen Eingang jedes UND-Gatters 84G,
S5Gj1 86g und 87G zugeführt, um diese Gatter zu aktivieren, sobald
EBl während ungerader Bytes auf logisch 1 steht. Das Signal EBl wird dem einen Eingang jedes UND-Gatters 84D, 85B, 36D und
87D über einen Umformer 92 zugeleitet, um diese Gatter zu aktivieren,
sobald EBi sich während gerader Bytes auf logisch 0 befindet»
Da das Bytesignal von dem Α-Signal hinsichtlich seiner Genauigkeit abhängt, und da das Α-Signal eine Genauigkeit von
annähernd l/iO Nadelposition hat, werden durch Verwendung des
Bytesignals zur Steuerung der Hin- und Herschaltung der Fotozellen 84 binär codierte Signale EFl, EF2, EF4 und EF6 erzeugt,
die mit 1, 2, 4 und 6 gewichtet werden und Schloßzahlen von 0 bis 11 mit einer Genauigkeit von l/lO Nadelposition anzeigen.
Um bei jeder Nadel zylinderumdrehung Sohloßzahlen 0 - 35
zu schaffen, werden die Schloßzahlen 0-11 dreimal erzeugt. D.ho, während einer ersten Umdrehung der Finecodescheibe 27
werden die Godespuren 81, 82 und 83 entschlüsselt, um die
Schlösser 0-11 anzuzeigen. Während der nächsten Umdrehung werden
30^818/0838
sie entschlüsselty um die Schlösser 12-23 anzuzeigen. Während
der dritten Umdrehung werden sie entschlüsselt, um die Schlösser 24-25 anzuzeigen. Die Grobcodescheibe 28 wird der Feincodescheibe
27 zugeordnet, um die notwendigen Informationen in bezug darauf zu liefern, welche Reihe Schloßzahlen zu irgendeinem gegebenen
Zeitpunkt erzeugt wird.
Ob die Codespuren 81, 82 und 83 als Schlösser 0-11, 12-23
oder 24-35 entschlüsselt werden sollen, wird durch Signale bestimmt, die von Codespuren auf der Grobcodesoheibe 28 erzeugt
werden, die mit der Feincodescheibe 27 über eine Getriebevorrichtung in einem Übersetzungsverhältnis von 2l6il gekoppelt ist,
so daß die Grobcodescheibe alle 216 Umdrehungen der Feincodescheibe eich einmal drehte D0hOJ die Grobcodesoheibe dreht sich
einmal alle 72 Umdrehungen der Strickmaschine. Die Grobcodescheibe 28 besitzt sieben Codespuren9 die ähnliche wie die Codespuren
der Feincodescheibe 27 konzentrisch angeordnet sind, wie dies in Fig„ 3 gezeigt wird« Diese sieben Codespuren sind nach
abnehmendem Durchmesser geordnet,mit den Bezugszeichen 93-99 bezeichnet und werden in der abgewickelten Ansicht von Fig. 6
dargestellte Die Codespur 83 der Feincodescheibe 27 ist am Kopf von Figo 6 gezeigt, um den Zusammenhang zwischen den Codesoheiben
27 und 28 aufzuzeigen. Wie bereits erwähnt wurde, entspricht jede der Zonen der Codespur 83 sechs Schlössern,, Die
unmittelbar unter der Codespur 83 in Fig. 6 befindlichen Zahlen zeigen die Umdrehungen des Nadelzylinders an, von denen jede
drei Umdrehungen der Feincodescheibe 27 entspricht. Es wird auch auf die Maßstabsänderung zwischen den Codespuren 96 und
hingewiesen,,
Signale, die anzeigen, welche der drei Umdrehungen von der Feincodescheibe 27 gerade ausgeführt wird, werden von vier
Fotozellen 100 geliefert, die in zwei Hin- und Herschaltpaaren
309818/0838
so angeordnet sind, daß sie die Godespwr 93 les©H imö die
Signale Pi2D, F12G, F24D, F24G liefern. Wie aus Figo 7 hervorgeht
f wird das Hin— und Hersehalten dieser F©toa©ll©M «Euren UND-Gatter
103 und ODER-Gatter 104 bewerksteiligt. Di© UM)-Gatter
103 werden abwechselnd aktiviert, um entweder di© Him- ©der
Hersignale'bzw. vorderen oder hinteren Signale amsaiitjälilenf, raid
zwar mit Hilfe des Signals EF6S das direkt mit dem ■ unteren
.Gattern verbunden ist und mit den vorderen Gattern ub@r ©inen
Umformer 105 in Verbindung steht» Auf dies© Weis© werden, sobald
die lichtdurchlässigen Zonen (schraffiert) auf der Codespur 83 gelesen werden und sich das-Signal EF6 auf logisch i befindet5
die Signale F12G und F24G aktiviert« Wenn die liclit^mdurclilä
Zonen (nicht schraffiert) auf der Codespwr 83 gelesen werden9
und das Signal EF6 sich auf logisch 0 befindet^ weräei öl© Signale
F12D und F24D aktiviert.
Wenn die Godespuren 8I9 82 lanc! 83- als SclildsseE1 0«=ii
entschlüsselt werden sollen, lesea die gattergestenerten Fotozellen 101 die lichtundursiilässigen Zonen öer C©ö©E!piir 93$ wmd
die aktivierten Signale EF12 nsnd EF 2h befinden ©!©la siaf logisdi
Während der weiteren Drehung des ladelssyliiadlera !©sen toestinamt©
Fotozellen 101 lichtundurcfclässig® Zon@zi ö®r G©Ä@gäpTHr 93$ ^Άύ.
die Godespuren 81, 82 und 83 werden als Seiilöss·.©!" ±2-23 entschlüsselt· Während dieser Zeit befindet sieh-das Signal 3SF12 ·
auf logisch 1, während das Signal EF24 auf logiseh Mial-1 bleibt,,
Wenn sich der Nadelzylinder noch weiter dreiit5 ?«gr<ä©a die Godespuren
81, 8'2 und 83 als Schlösser 2%~35 ©2atschliis©©lt8 woä das
Signal EF12 kehrt auf logisch 0 zurück9 während- das Signal EF2%
sich auf logisch 1 befindet. Somit bleiben beide Signale EF12
und EF 24 für 24 aufeinanderfolgende Seliloßzaiil©a aitf l©gisoh
und befinden sich bei 12 aufeinanderfolgendem SoiiloSzalalen
auf logisch 1.
309818/0838
Um das Signal EF12 in die Lage zu versetzen, bei den Schloßzahlen 24-35 während einer Umdrehung des Nadelzylinders
und für die unmittelbar darauffolgenden Schloßzahlen O-il bei
der nächstfolgenden Umdrehung des Nadel Zylinders auf logisch zu bleiben, hat die Codespur 93 72 lichtundurchlässige Zonen,
die während der Schloßzahlen 24-35 der einen Nadelzylinderumdrehung
und während der Schloßzahl 0-11 der nächsten Nadelzylinderumdrehung
Von den Fotozellen F12D und F12G gelesen werden·
Während der Schloßzahlen J2-23 der nächsten Nadelzylinderumdrehung
befindet sich jedoch das Signal EF12 auf logisch 1* Demzufolge weist die Codespur 93 72 lichtdurchlässige Zonen auf (in Fig.
schraffiert gezeigt), die von den Fotozellen F12D und F12G während der Schloßzahlen 12-23 gelesen werden. Die lichtdurchlässigen
Zonen der Codespur 93 sind halb so lang wie die lichtundurchlässigen
Zonen.
Das Signal EF24 bleibt während der Schloflzahlen 0-23 auf
logisch 0 und befindet sich während der Schloßzahlen 24-35 auf logisch 1. Somit schaltet das Signal EF24 auf logisch 1, sobald
das Signal EF12 von logisch 1 auf logisch 0 schaltet. Entsprechend
lesen die Fotozellen F24D und F24G eine lichtdurchlässige Zone der Codespur 93, unmittelbar nachdem diese von den Fotozellen
F12D und F12G gelesen worden ist.
Die von den Fotozellen 101 erzeugten Signale lassen sich als Addiereignale zur Kombination mit den Signalen EFl, EF2,
EF4 und EF6 betrachten, um dadurch einen binär 1, 2, 4, 6, 12,
24 bewerteten Code zu erzeugen0 Die genaue Tabelle für die
Schloßzahlen lautet wie folgti
- 21 -
3098 1 8/0838
Grobcodescheibe Feincodescheibe
| Schloß-Nr. | EF 24 | EF 12 | EF6 | EF4 | EF 2 | EF 1 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 4 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 5 | Q | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 6 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 7 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 8 | Q | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 9 | 0 | 0 | 1 | D | 1 | 1 |
| 10 | 0 | 0 | 1 ■ | 1 | 0 | 0 |
| 11 | 0 | 0 | i | 1 | 0 | 1 |
| 12 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 13 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 14 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 15 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 16 | Q | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 17 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 18 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 19 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | i |
| 20 | ο | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 21 | 0 | 1 ^ | 1 | 0 | 1 | 1 |
| 22 | Q | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 23 | , 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 |
| 24 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 25 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 26 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 27 | 1 | 0 ■ | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 28 | 1 | 0 ' | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 29 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 4 |
- 22 -
3ÖS8 18/083 8
2257382
Grobcodescheibe Feincodescheibe
| SchloB-Nr. | EF 24 | EF 12 | EF 6 | EF 4 | EF 2 | EF 1 |
| 30 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 31 | 1 | 0 | 1 | o· | 0 | 1 |
| 32 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 33 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| 34 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 35 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 |
303818/0838
Durch geeignete digitale Reelieiatselamik®» lassom sicto diese
Signale in irgendeinem gewünschten G©cl© im SoliloBzSSalsaiilexs.
überführen, beispielsweise in einen neraalesis, -Mnär bewerteten.
Code 1, 2, 4, 8, i6, etco FIg0 7 aeigt9 wi© dl® Sig
EF24 durch Verwendung eines fünfstuf£g©n9 voll©n9 binären-Addierers
Hi mit Eintrags- und Aüstragskapazität la
binäre Signale übertragen werden können© Der Aflöi©r©r 111 ist
so angeordnet, daß er zwei normale Mnäre Zahlen A- wnä B plus '
ein Sintragsbit am Übertragungs'eing&ng c«=»©in aööi@rt raid ihr©
Summe S bildet. Die elektrischen Signale@ dl© fli© 2ahl A darstellen,
sind mit den Anschlüssen Ai-Al6 verljunöe
jenigen Signale, die die fehl B darstellen^ Stehern Mit den
Anschlüssen Bl-Bl6 in Verbindung 9 wobei ül® Anselii
auch den numerischen Wert ihrer <äigital@a Signal©
Die die Summe darstellenden Sigasl© er®©Meinen an üen
S1-S16 und an dem ÜbertragTOggaasganggasissääIm© G=siagio IJFl0 1F2
und EF^ sind direkt ait Al5 A2 nnä A4 ^©rtesnaeteno IFS0 be^rtei;
69 ist an G-ein und Bl über ein UMD~Gatt@3P 116 ang©schlössen
damit an Bh über den einen Singamg ä®@ ©BIE-Gatiera 113o
Wenn das UND-Gatter 112 aktiviert irlr&.s laewirkt ©lsi !©g
!-Signal von EF6, daß logiseis-i-Sigmal© b©I C«=.©ia9 Bl ramel B%'
erscheinen, um sechs für dia Summe S beiaiatrageao SF12P
bewertet 12, ist über ein ENB-ßatter 115 anä 38 a
und damit über den anderem Eingang ü,®s OBEE=-ßatt@jrü 113 ©n
Wenn somit das UND-Gatter 115 aktiviert WlTd5 s© bewirkt
iogisch-1-Signal von EF12sdaß logiseh-l=»Signal® Is©i B4 ianel 38
erscheinen, um zwölf für öle Sasse S Tb©isutaag©no ISF6 laEä HF12
Bind ebenfalls mit einem UND-Gatter 116 verToiaadeng öessen Aus·»
gang an B2 und Bl6 angeschlossen ist. Wenn somit EF6' und SF12
Ii9ide auf logisch 1 sind, erscheinen Tb©!" B2 Tand Bi6 logisch-i-2ignales
um mit achtzehn sich in d©r Sraie© S au !beteiligen^
Der Ausgang des UND-Gatters 116. wird außeröem durch, einen Umformer
116 invertiert, also umgekehrt«, dos sen Ausgang wiedorum-
30381-8/083
das Aktivierungssignal für die UND-Gatter 112 und 115 erzeugt.
Wenn somit EF6 und EF12 beide sich auf logisch 1 befinden und die Gatter 112 und 115 die logisch-1-Signale daran hindern,
bei C-ein, Bl, Bk und ΒΘ zu erscheinen, wird EF24, bewertet 24,
direktmit A8 und Al6 verbunden, und deshalb trägt ein logisch-1-Signal
von EF24 2k zur Summe S bei. Die an den Anschlüssen S1-S16 und bei C-aus erscheinende Summe zeigt die Strickmaschinensohloßzählzahl
in normaler binärer Rechnung an. Die Schloßzählzahl-Ziffersignale sind mit Fl, F2, Fk, F89 Fl6 und F32 bezeichnet,
wobei der numerische Teil der Bezeichnung den numerischen Wert des Ziffersignals anzeigt.
Die Schloßzählzahl wird von dem Übersetzer 33 auf die
Schloßsteuerungen 3k übertragen und dient dazu, eine Sohloßversetzungszahl
zu erzeugen, die unmittelbar, bevor der Musterweohselpunkt in ein Schloß eintritt, von logisch 0 naoh logisch
schiebt«, Die Betriebsweise der Schloßsteuerungen 3k bildet an
sich keinen Teil der vorliegenden Erfindung und ist deshalb nicht vollständig beschrieben worden. Sie ist jedoch in der eingangs
erwähnten parallelen USA-Patentanmeldung ausführlich erläutert.
Es wird angenommen, daß die Strickmaschine 10 dazu benutzt wird, viele verschiedene Mustertypen zu stricken, beispielsweise
zweifarbige, dreifarbige oder vierfarbige ebene Muster oder einfarbige, zweifarbige oder dreifarbige Blasenmuster (durchbrochene
Muster.)Um die Maschine 10 in die Lage zu versetzen, diese verschiedenen Muster zu stricken, sind 36 Schlösser in an sich
bekannter Weise in Gruppen zu je zwei, drei oder vier Schlössern vorgesehen, und zwar in Abhängigkeit von dem zu striokenden
Muster. Wird ein konstantes Muster aus 216 Stichreihen angenommen, so hängt die Anzahl der Umdrehungen, die erforderlich
sind, um ein Muster zu stricken, von der Anzahl der in jeder Schloßgruppe befindlichen Schlösser ab. So sind für ein Muster
mit einem Schloß in jeder Schloßgruppe sechs Umdrehungen des
3 0 9 8 1 8/0838
~ *~ 1252382
Nadelzylinders erforderlich, um das Muster zu stricken« Für
ein Muster mit zwei Schlössern in jeder von 18 Schloßgruppen werden 12 Umdrehungen des Nadelzylinders verlangt, um das Muster
zu stricken· In ähnlicher Weise wird ein Dreischloßgruppenmuster in 18 Zylinderumdrehungen gestrickt oder in vier Schloßgruppenmuster
während 24 Zylinderumdrehungen·
Um die wiederholten Drehzahlzählsignale zu erzeugen, ist die Codespur 94 gleichmäßig in 36 lichtdurchlässige und 36
lichtundurchlässige Codezonen gleicher tangentialer Länge unterteilt, die einander abwechselnd längs der Codespur angeordnet
sind. Vordere und hintere Fotozellen 120, die diese Codespur lesen, werden durch das EF6-Signal in derselben Weise geschaltet
wie dieSignale von den Fotozellen 101, um dadurch pro Umdrehung der Strickmaschine eine Änderung eines Signals ERl zu
bewirken. Somit fungiert das REl-Signal sls das Einbeitsziffemsignal
für eine binär codierte Reihe Signale, die die Drehzahl anzeigeno Die zusätzlichen binär codierten Ziffernsignale zum
Anzeigen der Drehzahl werden von den Codespuren 95-99 erzeugt sowie von den Fotozellen 121-125, wie dies in den Fig« 6 und
dargestellt ist. Alle Fotozellen 121-125 sind in Hin- und Herschal tpaaren oder Voreil-Nacheil-Paaren angeordnet, um die
Signale R2D, R2G, R4D, R6D, R6G, R6/3D, R6/3G, RI2/3D, R12/3G,
R12D, R12G, R24D und R24G zu erzeugen« Diese Signale sind an die UND-Gatter 128 angeschlossen, die von dem ERl-Signal in
derselben Weise geschaltet werden, wie das Signal EF6 die von den Fotozellen 106 und 120 kommenden Signale schaltet· Die
ODER-Gatter 129 verknüpfen die von den UND-Gatterpaaren kommenden&Lgnale·
Da das ERl-Signal durch das EF6-Signal geschaltet wird, das seinerseits von dem Α-Signal geschaltet wird, wird
bei den sich ergebenden Umdrehungszählsignalen ERl, ER2, ER4, ER6, ER6/39 ERI2/3 und ER12 eine Genauigkeit von l/lO Nadelposition
aufrechterhalten· Die genaue Tabelle für diese Signale lautet wie folgt:
30d6.1d/0d3d
| Naddzy- linderum- drehungen |
vorwärts-rückwärts geschaltet durch ER6 ER 48 ER 24 ER 12 ER 12/3 |
0 | 0 | 0 | 2252382 vorwärts-rückwärts geschaltet durch ER1 ER6/3 ER6 ER4 ER2 ER1 |
0 | 0 | 0 | 0 |
| O | 0 | D | 0 | 0 | 0 | O | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | Q | 0 | 1 | 1 |
| 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 4 | G | 0 | O | 0 | O | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 5 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| B | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 7 | 0 | 0 | O | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 8 | 0 | 0 | 0 | O | 1 | 1 | Q | 1 | 1 |
| 9 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 10 | G | 0 | 0 | O | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 |
| 11 | 0 | Q | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 12 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 13 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 14 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 15 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 16 | Q | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 17 | 0 | 0 | 1 | O | 0 | 1 | α | 0 | 0 |
| 18 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 19 | 0 | α | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 20 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| 21 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | O |
| 22 | 0 | 0 | 1 | 0 | Q | 1 | 1 | 0 | 1 |
| 23 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 24 | 0 | 1 | 0 | O | 1 | 0 | Q | 0 | 1 |
| 25 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | Q | 0 | 1 | 0 |
| 26 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 27 | Q | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 28 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | α | 1 | 0 | 1 |
| 29 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 30 | Q | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 31 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 32 | 0 | 0 | |||||||
3098 18/0838
ORIGINAL INSPECTED
| Nadelzy | vorwärts-rück | ER 24 | wä |
| linderum | geschaltet du | 1 | rc |
| drehungen | ER 48 | 1 | E |
| 33 | ■ Q | 1 | 0 |
| 34 | 0 | 1 | 0 |
| 35 | 0 | 1 | 0 |
| 36 | O | 1 | 1 |
| 37 | O | 1 | 1 |
| 38 | O | 1 | 1 |
| 39 | O | 1 | 1 |
| 40 | 0 | 1 | 1 |
| 41 | O | 1 | 1 |
| 42 | O | 1 | 1 |
| 43 | 0 | 1 | 1 |
| 44 | O | 1 | 1 |
| 45 | O | 1 | 1 |
| 46 | O | O | 1 |
| 47 | O | 0 | 1 |
| 48 | 1 | O | 0 |
| 49 | 1 | 0 | 0 |
| 50 | 1 | O | 0 |
| 51 | 1 | 0 | 0 |
| 52 | 1 | 0 | 0 |
| 53 | 1 | O | 0 |
| 54 | 1 | 0 | 0 |
| 55 | 1 | O | 0 |
| 56 | 1 | O | 0 |
| 57 | 1 | 0 | 0 |
| 58 . | 1 | O | 0 |
| 59 | 1 | 0 | 0 |
| 60 | 1 | O | 1 |
| 61 | 1 | O | 1 |
| 62 | 1 | O | 1 |
| 63 | 1 | O | 1 |
| 64 | 1 | O | 1 |
| 65 | 1 | O | 1 |
| 66 | 1 | 0 | 1 |
| 67 | 1 | O | 1 |
| 68 | 1 | O | 1 |
| 69 | 1 | O | 1 |
| 70 | 1 | 1 | |
| 71 | 1 | 1 |
ER12/3
1 1 1
O 0 0 0 0 0 0 O O 0 0 O
1 1 1 1 1 1 O O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1
vorwärts-rückwärts geschaltet durch ER1 ER6/3 ER6 ER4 ER2 ER1
| 0 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 1 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 0 | 0 . | 0 | 1 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 0 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 1 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 1 | 1 ! | 0 | 1 | 1 |
| 1 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 1 | 0 | 1 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| O | O | 0 | 0 | 1 |
| 0 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 0 | O | 1 | 0 | 0 |
| α | 0 | 1 | Q | 1 |
| 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 1 | O | 0 | 1 |
| 0 | 1 | O | 1 | 0 |
| 0 | 1 ' | 0 | i | 1 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 1 |
| 1 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1 | 0 | O | 0 | 1 |
| 1 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 1 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 1 | 0 | 1 | 0 . | 0 |
| 1 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 0 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 0 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 0 | 1 | 1 | 0 | 1 |
- 28 -
303818/0630
- 2Ö -
Um eine Umdrehungszählung zu erreichen, die jeweils sechs Umdrehungen zyklisch durchläuft, um dadurch ein 2i6-Stichreihen-Muster
zu stricken, das nur ein Schloß pro Gruppe erfordert, wird der Wählschalter 133 (Fig. 7) auf Position X6 eingestellt.
Wenn der Wählschalter sich in dieser Stellung befindet, werden nur die Signale ERl, ER2 und BR4 zur wiederholten Zählung von
0 bis 5 benötigt. Somit werden bei der sechsten, zwölften, achtzehnten etc. Nadelzylinderumdrehung die Signale ERl, ER2
und ER4 logisch verknüpft, um dadurch die Umdrehung 0 anzuzeigen, sobald der Wählschalter 133 sich in der Stellung X6
befindet.
Eine Umdrehungszählung, die sich innerhalb von zwölf Umdrehungen zyklisch wiederholt, ist erforderlich, um ein
2l6-Stichreihen-Muster zu stricken, das zwei Schlösser pro Gruppe benötigt. Um dies zu erreichen, wird der Wählschalter
133 auf Stellung X12 eingestellt, und die Signale ERl, ER2,
ER4 und ER6 dienen dann zur wiederholten Zählung von 0 bis 11.
Wenn das ausgewählte Muster drei Schlösser pro Gruppe erfordert, wird der Wählschalter 133 in die Stellung X18 gebracht,
um dadurch den Signalen ERl, ER2, ER4, ER6/3 und ERl2/3 zu
ermöglichen, zur Schaffung einer Umdrehungβzählung kombiniert
oder verknüpft zu werden, die 18 Umdrehungen zyklisch durchläuft, Es wird darauf hingewiesen, daß das ER6/3—Signal eher benutzt
wurde als das ER6-Signal. Dies ist deshalb der Fall, weil das wiederholte Zählen bis 18 erfordert, daß das Signal, dem eine
Bewertung sechs gegeben ist, für die Zylinderumdrehungen 12-17 während eines Zählzyklus auf logisch 0 steht und für die Umdrehungen
0-5 des nächstfolgenden Zählzyklus auf logisch 0 bleibt. Da das ER6-Signal seinen Logikwert alle sechs Umdrehungen
ändern muß, damit dieses Signal für eine Umdrehungszählung
benutzt werden kann, die zwölf Umdrehungen zyklisch durchläuft,
30981 8/0838
eignet sich dieses Signal zur Verwendung für eine Umdrehungszählung nur unbefriedigendι die 18 Umdrehungen zyklisch durchläuft.
Wenn schließlich ein 216-Stiohreihen—Muster gestrickt
werden SoIl9 das vier Schlösser pro Gruppe erfordert, wird der
Wählschalter auf die Stellung X24 eingestellt. Diese Einstellung des Wählschalters führt dazu, daß die Signale ERl, ER2, ER4,
ER6 und ER12 dazu benutzt werden, eine Umdrehungszählung zu
erzeugen, die 24 Umdrehungen zyklisch durchläuft·
Wie aus Fig. 7 hervorgehty sind die Signale ERl, ER2 und
ER4 mit den Al-, A2- und A4-Anschlüssen eines binären Volladdierers
131 verbunden, der identisch mit dem Addierer 111 ist und in derselben Weise gekennzeichnete Anschlüsse hat wie
dieser. Ein Vielstellungswählschalter 133 besitzt einen Schleifkontakt 132, der an eine Spannungsquelle -J-V angeschlossen ist,
die ein logiseh-1-Signal darstellt. Jeder der Anschlüsse des
Schalters 133 läßt sich durch einen Widerstand Vbh mit dem
Boden (logisch O) verbinden, um dadurch sicherzustellen, daß an ihm immer dann ein logisch-O-Signal erscheint, wenn der
Schleifkontakt 132 in eine andere Stellung gedreht wird* Die Anschlüsse sind mit X6, X12, X18 und X24 bezeichnet, wobei
ihr numerischer Teil die Anzahl Umdrehungen pro Musterzyklus anzeigt·
Die logische Schaltung zur Steuerung der Umdrehungszahlsignale ERi, E«24 ist in dem Schaltbild von Fig. 7 vollständig
beschrieben und braucht deshab hier nicht noch einmal mit Worten beschrieben zu werden. Durch Drehen des Schalters 133
in seine verschiedenen Stellungen werden verschiedene Kombinationen von UND-Gattern mit ausgewählten Signalpaaren der
Signale ER6, ER6/3, ER12/3 und ER12 mit dem Addierer 131 g'e-
3Ö9818/Ö838
bildet. Eine wahlweise Übersetzerschaltung für die Verwendung
der Signale ER24 und ER48 ist in Pig« 7 nicht dargestellt, die gezeigte Ubersetzerschaltung läßt sich jedoch leicht erweitern,
um diese Signale mit zu umfassen. So würde beispielsweise ER24 über geeignete Gatter, die durch einen zusätzlichen
Anschluß am Schalter 133 aktiviert werden, wahlweise mit A8 und Al6 des Addierers 131 verbunden werden, um dadurch zum
geeigneten Zeitpunkt zur Summe 24 beizutragen.
Zur Erläuterung werden zwei Übersetzerkonfigurationen im einzelnen beschrieben. Bei der ersten Konfiguration befindet
sich der Schalter 133 in der X6-Stellung, und es werden nur
die UND-Gatter 141 und 142 durch den Ausgang des Umformers 140 aktiviert, der sich auf logisch 1 befindet, da der Ausgang des
UND-Gatters 139 sich auf logisch 0 befindet. Der Ausgang des UND-Gatters 139 kann nur dann auf logisch 1 sein, wenn der
Schalter 133 in der X24-Stellung steht. Da jedoch die UND-Gatter
143, 144, 145 und 146 nicht aktiviert sind, erreichen den Addierer 131 keine anderen Signale als ERl, ER2 und ER4„
Demnach ist der Ausgang des Addierers 131 eine normal binäre Zahl, die von 0 bis 5 läuft und sich wiederholt. Diese Umdrehungssignale
werden den Schloßsteuerungen 34 in der Weise zugeordnet, wie sie in der schon mehrmals genannten anhängigen
USA-Patentanmeldung genau beschrieben ist, um dadurch nach je sechs Umdrehungen des Nadelzylinders ein ausgewähltes Muster
zu wiederhol en«,
Wenn sich der Schalter 133 in der X18-Stellung befindet, wie sie aus FIg0 17 ersichtlich ist, werden die UND-Gatter 144
und 145 aktiviert, um die ER6/3 und ER12:3-Signale zum Addierer
131 hindurchzulasse*, Die nicht aktivierten UND-Gatter 143 und
146 verhindern den Durchgang der Signale ER6 und ER12. Das
309818/083$
Signal ER6/3 wird über das UND-Gatter 144 und das ODER-Satter
147 mit B2 verbunden und damit über das @OER-Gatter 148 mit B4.
Wenn also ER6/3 auf logisch 1 steht, sind B2 und B4 ebenfalls logisch 1, wodurch zu dem Addiererausgang sechs beigetragen wird»
In ähnlicher Weise steht das Signal ERI2/3 über «Jas UND-Gatter
145 und das ODER-Gatter 149 mit B8 in Verbindung und damit über
das ODER-Gatter 148 mit B4, Wenn somit das Signal ER12/3 sieh
auf logisch 1 befindet, dann werden zum Ausgang des Addierers
131 zwölf beigetragen. Da ER6/3 und ESI2/3 niemals beide gleichzeitig
logisch 1 sind, können beide Signal© sieb, in dea B4-Anschluß
des Addierers 13i teilen.
Der Ausgang des Addierers ±31 stellt die Umdrehungszahl in
noriEc:! binärer Arithmetik dar. Die Umdreliraagsaalal
sind mit Rl, R2, R4, R8, Rio und R32 Tb®zeichnen wobei der
numerische Anteil der Bezeichnung den numeriactaem ¥©rt fies
Ziffernsignals anzeigt«,
Beschreibung darüber, wie die von dem erfiaöungsgemäßen
Verschlüsseier erzeugten Signal© von der Strick—
maschinensteuerung verwendet werden, findet sich in eier
oben erwähnten anhängigen USA-Patentanmeldung» Hier reicht
deshalb der Hinweis aus, daß der Verschlüsseier elektrisch©
Signale liefert, die zur Erzeugung von Datenadressen benötigt werden, mit denen Musterinformationen von einem Speicher abgerufen
werden, und daß er außerdem Signale liefert, mit denen sichergestellt wird, daß die richtigen Daten den richtigen
Antrieb zur richtigen Zeit erreichen. Alles weitere ist der anhängigen Patentanmeldung zu entnehmen» Insbesondere
ist dort auch ausgeführt, auf welche Weise die von dem Verschlüsseier
kommenden Signale dazu benutzt werden, um eine Strickmaschine zu steuern«
Es versteht sich, daß die Rechenbasis des erfindungsgemäßen Verschlüsselet so abgeändert werden kann, daß sie
309818/0830
den Anforderungen jeder beliebigen Rundetrickmaschine gerecht
wirdο Des weiteren wird darauf hingewiesen, daß der Erfindungsgegenstand hier zwar in Verbindung mit einer Strickmaschine
beschrieben wurde, bei der der Nadelzylinder relativ zu stationären
Schlössern rotiert, er aber genausogut bei dem an sich bekannten Strickmaschinentyp verwendet werden kann, bei dem die
Schlösser relativ zu einem stationären Nadelzylinder rotieren. Schließlich soll noch darauf hingewiesen werden, daß der
Erfindungsgegenstand nicht nur bei Strickmaschinen bzw· deren Steuervorrichtungen vorteilhaft verwendet werden kann, sondern
auch bei einer Vielzahl anderer Maschinentypen, wobei im obigen der Begriff Strickmaschinen auch Wirkmaschinen und deren Steuerung!
systeme mit einschließen soll«, /
309818/0836
Claims (1)
- Anspruchs(ij) Verfahren zur Steuerung einer Strick- oder Wirkmaschine, mit einem Nadelzylinder, der mehrere Nadeln hält, zu denen von Schlössern während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern Fadenstränge geführt werden, um ein bestimmtes Muster von mehreren verschiedenen Mustern zu stricken, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale erzeugt wird, von denen jedes eine Umdrehung der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativdrehung anzeigt, daß aufeinanderfolgend diese erste Reihe codierter Umdrehungszählsignale jedesmal dann, wenn eine erste Zahl von zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfolgenden Relativdrehungen in Erscheinung tritt, wiederholt werden, daß jedesmal dann ein erstes Muster gestrickt wird, wenn die erste Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale wiederholt wird, daß eine zweite Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale erzeugt wird, die sich von der ersten Rehe codierter Umdrehungs-Zählsignale unterscheidet, daß diese zweite Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale jedesmal dann aufeinanderfolgend wiederhalt wird, wenn eine zweite Umdrehungszahl erreicht ist, die sich von der ersten Umdrehungszahl zwischen den Nadelzylindern und Schlössern unterscheidet, und daß ein zweites Muster mehrerer möglicher Muster jedesmal dann gestrickt wird, wenn die zweite Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignal.e wiederholt wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale und dar zweiten Reihe codierter Umdrehungs-Zählsigriale durch Schalten von dem ersten Schaltkreis auf den zweiten Schaltkreis gewechselt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Nadeln auf, dem Nadelzylinder in einer kreisförmigen Bahn angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,daß dia Nadeln während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern so betätigt werden, daß das Stricken mit den Fadensträngan in etwa kreisförmigen Stichreihan erfolgt, die an einem Musterwechsel-503818/083$punkt beginnen und enden, der jedem der Schlösser bei der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern zugeordnet wird, und daß das Schloß, zu dem der Musterwechselpunkt gehört, durch Schaffung von Schloßzählsignalen angezeigt wird, die in Abhängigkeit von in dem Schloß, zu dem der Musterwechselpunkt während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfolgenden Relativdrehung gehört, vor sich gehenden Änderungen variieren.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, mit einem Nadelzylinder, der mehrere Nadeln trägt, denen während der zwischen dem Nadelzylinder und Schlössern stattfindenden Relativdrehung Fadenstränge von den Schlössern zugeführt werden, um ein bestimmtes Muster mehrerer verschiedener Muster zu stricken, wobei das Stricken jedes Musters eine andere Anzahl relativer Umdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordert, und wobei die Schlösser in Gruppen unterschiedlicher GröÖ8 angeordnet sind, gekennzeichnet durch einen Verschlüsseier (25) zur Erzeugung von Signalen, die sich bei Änderung der Relativstellung zwischen Nadelzylinder und den Schlössern ändern, eine in dem Verschlüsseier enthaltene Vorrichtung zur Erzeugung von Umdrehungssignalen, die sich mit den Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ändern, eine Steuervorrichtung, die dazu dient, die von dem Verschlüsseler (25) kommenden Signale während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern aufzunehmen und die Nadeln zu betätigen, und die eine Umdrehungszählervorrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den von dem Verschlüsseler kommenden Umdrehungssignalen geschaltet wird, um eine Reihe codierter Umdrehungszählsignale zu erzeugen, von denen jedes eine Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern anzeigt, und um aufeinanderfolgend diese Reihe codierter Umdrehungszählsignale jedes Mal dann zu wiederholen, wenn eine bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern während des Betriebes der Strickmaschine (1o) erfolgt ist, ferner durch eine Vorrichtung, mit der jedesmal dann, wenn eine Reihe codierter309818/083ÖUmdrehungs-Zählsignale von der Umdrehungs-Zählvorrichtung wiederholt wird, ein ausgewähltes Muster gestrickt wird, und durch einen Wähler (133), mit dem die bestimmte Anzahl Umdrehungen einstellbar ist, die zur Durchführung einer Wiederholung der Reihe codierter Umdrehungs-Zählsignale mit Hilfe der Umdrehungs-Zählvorrichtting erforderlich ist, um dadurch der Strickmaschine zu ermöglichen, Muster zu stricken,- die unterschiedliche Relativdrehzahlen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordern.5. Vorrichtung nach Anspruch A-, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) eine erste Codespur (4o) aufweist, die mit mehreren Zonen einer ersten Charakteristik und mehreren Zonen einer zweiten Charakteristik versehen ist, daß jede Zone der ersten Codespurdieselbe Längenerstreckung hat, daß der Verschlüsseier (25) eine zweite Codespur (55) aufweist, die mit mehreren Zonen der ersten Charakteristik und mehreren Zonen der zweiten Charakteristik versehen ist, wobei jede Zone einer ersten Charakteristik der zweiten Codespur (55) dieselbe Längenerstreckung hat, wie eine Zone der ersten Charakteristik der ersten Codespur (4a), und jede Zone einer zweiten Charakteristik der zweiten Codespur eine Längenerstreckung aufweist, die wenigstens das Doppelte der Längenerstreckung einer Zone der zweiten Charakteristik der ersten Codespur beträgt, daß. eine erste Lesevorrichtung (41) vorhanden ist, die mit jeder, der Zonen der ersten Characteristik der ersten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Signal einer ersten Höhe für eine erste festgelegte Anzahl Umdrehungen zu erzeugen, und die mit jeder Zone der zweiten Charakteristik der ersten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Signal einer zweiten Höhe für die erste festgelegte Anzahl Umdrehungen zu erzeugen, ferner gekennzeichnet durch eine zweite Lesevorrichtung (42), die mit jeder Zone der ersten Charakteristik der zweiten Codespur (55) der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Signal einer ersten309818/0838 "36-Höhe für die erste festgelegte Anzahl Umdrehungen zu erzeugen, und die mit jeder Zone der zweiten Charakteristik der zweiten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Signal einer zweiten Höhe für eine zweite bestimmte Anzahl Umdrehungen zu erzeugen, die wenigstens das Doppelte der ersten festgelegten Anzahl Umdrehungen beträgt, wobei die Wählvorrichtung (133) eine Schalteinrichtung aufweist, mit der eine Signalübertragung von der ersten Lesevorrichtung (41) zu der Umdrehungszählvorrichtung während des Strickens eines Musters bewirkbar ist, daß eine erste bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordert, und mit der auch eine Signalübertragung von der zweiten Lesevorrichtung (42) zu der Umdrehungs-Zählvorrichtung während des Strickens eines Musters bewirkbar ist, das eine zweite bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordert.6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) mehrere Codespuren (4o, 55, 64, B1, 82, B3) und mehrere Lesevorrichtung (41, 42, 65, 84) aufweist, von denen jede mit einer der Codespuren zusammenarbeiten kann, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativdrehung Umdrehungssignale zu erzeugen, daß die Steuervorrichtung ferner mehrere Schaltkreiselemente aufweist, die wahlweise aktivierbar sind, um von den einzelnen Lesevorrichtungen Signale an die Umdrehungs-Zählvorrichtung zu übertragen, und daß die Wählvorrichtung (133) eine Schalteinrichtung aufweist, mit der bestimmte Kombinationen dieser Schaltkreiselemente aktivierbar sind, um eins Wiederholung der Umdrehungs-Zählsignalreihen mit Hilfe der Umdrehungs-Zählvorrichtung zu erreichen, und zwar mit einer Anzahl Umdrehungen, die einem ausgewählten Muster entspricht·7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) ferner eine Vorrichtung zur Erzeugung309818/0838van Schlußsignalen aufweist, die in Abhängigkeit von der Relativbewegung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern variieren, daß die Steuervorrichtung ferner eine Schloßzählereinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den Schloßsignalen von dem Verschlüsseier aktivierbar ist, um eine Reihe codierter Schloßzählsignale zu erzeugen, die für das Schloß kennzeichnend sind, injdem sich eine bestimmte Nadel auf dem Nadelzylinder während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern befindet. '8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) eine Nadelcodespureinrichtung (27, 28) aufweist, die mit mehreren Zonen einer ersten Charakteristik und mehreren Zonen einer zweiten Charakteristik versehen ist, daß die erste Lesevorrichtung (41) dazu dient, mit der Nadelcodespureinrichtung zusammenzuarbeiten, um dadurch Nadelsignale zu erzeugen, die sich in Abhängigkeit von der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern, die über eine Entfernung erfolgt, welche dem Abstand benachbarter Nadeln entspricht, ändern, daß eine Nadelgruppencodespureinrichtung vorhanden ist, die mehrere Zonen, einer ersten Charakteristik und mehrere Zonen einer zweiten Charakteristik aufweist, wobei jede Zone der Nadelgruppenspureinrichtung eine Länge hat, die größer ist als die Länge mehrerer Zonen der Nadelcodespureinrichtung, und daß eine zweite Lesevorrichtung (42) vorhanden ist, die mit der Nadelgruppencodespureinrichtung zusammenarbeitet, um Nadelgruppensignale zu erzeugen, die sich in Abhängigkeit von der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine Entfernung erfolgende Relativbewegung. ändern ,.die dem Abstand zwischen mehreren auf dem Nadelzylinder befindlichen Nadeln entspricht.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-8, wobei auf dem Nadelzylinder mehrere Nadeln in einer kreisrunden Bahn angeordnet sind, die mit einer ersten Nadel beginnt und mit einer letzten Nadel endet und mehrere Schlösser rund um den Nadelzylinder angeordnet sind, mit denen Fadenmaterial den Nadeln- 38 -zuführbar ist, gekennzeichnet durch eine in jedem Schloß befindliche Antriebsvorrichtung, mit der die Nadeln betätigbar sind, um mit dem Fadenmaterial in etwa kreisförmigen Stichreihen zu stricken, die an einem Musterwechselpunkt beginnen, eine Antriebsvorrichtung, mit der die Relativdrehbewegung zwischen den Schlössern und dem Nadelzylinder bewirkbar ist und mit der ein aufeinanderfolgendes Zusammenarbeiten zwischen jedem SchloB und jeder Nadel bewirkbar ist, so daß jedes Schloß der Reihe nach dem Musterwechselpunkt zugeordnet wird, wenn das Stricken der ersten Stichreihe beendet und das Stricken einer anderen Stichreihe begonnen wird, einen Verschlüsseier (25) zur Erzeugung von Signalen, die sich mit in der Relativlage von Nadelzylinder und Schlösser eintretenden Änderungen ändern, wobei der Verschlüsseier mit einer Vorrichtung zur Erzeugung von SchloBsignalen versehen ist, die mit der Relativbewegung zwischen den Schlössern und dem Musterwechselpunkt verlieren, ferner gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung zur Aufnahme von von dem Verschlüsseier kommenden Signalen und zur Aktivierung der Antriebsvorrichtung, so daß während der Relativbewegung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern ein Muster gestrickt wird, wobei die Steuervorrichtung eine Schloßzählereinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den von dem Verschlüsseler kommenden Schloßsignalen aktiviert wird, um eine Reihe Schloßzählsignale zu erzeugen, die sich in Abhängigkeit von einer Änderung in dem Schloß, zu dem der Musterwechselpunkt gehört, ändern und die dasjeweilige Schloß kennzeichnen, zu dem der Musterwechselpunkt während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern gehört.1o. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseler (25) ferner eine Einrichtung zur Erzeugung von Umdrehungssignalen aufweist, die sich mit einer zwischen den Schlössern und dem Musterwechselpunkt stattfindenden Relativdrehung ändern, daß die Steuervorrichtung eine Umdrehungszähleinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den von dem Verschlüsseler kommenden Umdrehungssignalen aktivierbar ist, um aufeinanderfolgend eine Reihe codierter Umdrehungszählsignale09818/0838- 39 -nach einer zwischen den Schlössern und dem Musterwechselpunkt stattgefundenen Relativdrehung über eine Anzahl Umdrehungen zu wiederholen, die durch das ausgewählte Muster bestimmt ist.11. Vorrichtung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung einen Wähler (133) aufweist, mit dem die Anzahl der Relativdrehungen variierbar ist, die zwischen den Schlössern und dem Musterwechselpunkt erforderlich ist, um eine Wiederholung der Reihe codierter Umdrehungszählsignale zu bewirken.12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 - 11, gekennzeichnet durch einen Verschlüsseier (25) zur Erzeugung von Signalen, die sich bei Änderung der Relativlage zwischen Nadelzylinder und Schlössern ändern, wobei der Verschlüsseier eine Vorrichtung zur Erzeugung von Schloßsignalen aufweist, die sich mit der zwischen den Schlössern und ,dem Nadelzylinder stattfindenden Relativbewegung ändern, ferner gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung zur Aufnahme von von dem Ver- v schlüsseler kommenden Signalen und zur Betätigung der Antriebsvorrichtungen, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativbewegung ein Muster zu stricken, wobei die Steuervorrichtung eine Schloßzählereinrichtung aufwdst, die in Abhängigkeit von von dem Verschlüsseler kommenden Schloßsignalen aktivierbar ist, um eine Reihe Schloßzählsignale zu erzeugen, die sich in Abhängigkeit von Biner in dem Schloß, zu dem die erste Nadel gehört, erfolgenden Änderung ändern und die kennzeichnend für das jeweilige Schloß sind, mit dem die erste Nadel während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfolgenden Relativbewegungen zusammenarbeitet.13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) ferner Umdrehungssignale erzeugt, die sich mit den zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativdrehungen ändern, und daß die Steuervorrichtung desweiteren eine Umdrehungszähleinrichtung aufweist,309818/0Ö3Ödie in Abhängigkeit von von dem Verschlüsseier kommenden Umdrehungssignalen aktivierbar ist, um eine Reihe codierter Umdrehungszählsignale zu erzeugen und aufeinanderfolgend diese Reihe codierter Umdrehungszählsignale jedesmal dann, zu wiederholen, wenn eine bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern (1Θ) während des Betriebes der Steckvorrichtung (1α) stattgefunden hat.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung mit einer Einrichtung ausgerüstet ist, durch die jedesmal dann das Stricken eines ausgewählten Musters in Gang setzbar ist, wenn die Reihe codierter Umdrehungszählsignale von der Umdrehungszählvorrichtung wiederholt wird.15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung mit einer Einrichtung zur Änderung der festgelegten Anzahl Umdrehungen ausgestattet ist, die erforderlich ist, um eine Wiederholung der Reihe codierter Umdrehungszählsignale durch die Umdrehungszählvorrichtung zu bewirken, um dadurch die Strickmaschine (1o) in die Lage zu versetzen, Muster zu stricken, die andere relative Umdrehungszahlen zwischen Nadelzylinder und Schlössern erfordern.16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlüsseier (25) eine erste Codespur (4o) und erste Lesevorrichtung (41) aufweist, mit denen Nadelsignale erzeugbar sind, die in Abhängigkeit von der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine Strecke,die dem Abstand benachbarter Nadeln entspricht, stattfindenden Bewegung variieren, daß der Verschlüsseier eine zweite Codespur (55) und eine zweite Lesevorrichtung (56) aufweist, mit denen codierte Schlosssignale erzeugbar sind, die in Abhängigkeit von der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine Strecke stattfindenden Bewegung variieren, die dem Abstand benachbarter Schlösser entspricht, daß die codierten Schloßsignale das Schloß anzeigen, das der ersten Nadel zugeordnet ist, und daß der Verschlüsseier sine dritte Codespur (64) und Lesevorrichtung309818/0838(65) aufweist, mit denen codierte Umdrehungssignale erzeugbar sind, die in Abhängigkeit von der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine Strecke stattfindenden Relativbewegungen variieren, die einer vollen Umdrehung dieser Relativbewegung entsprechen, wobei die codierten Umdrehungssignale die Anzahl der Relativdrehungen anzegen, die zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern während des Strickens eines Musters stattgefunden haben, und daß eine Steuervorrichtung zum Empfang der Nadelsignale, codierten Schloßsignale und codierten Umdrehungssignale von dem Verschlüsseier vorgesehen ist sowie zur Betätigung der Nadeln während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern stattfindenden Relativdrehung.17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Codespur (64) und Lesevorrichtung (65) eine erste Codespur aufweist, die mit mehreren Zonen einer ersten Charakteristik und mehreren Zonen'einer zweiten Charakteristik versehen ist, daß jede dieser Zonen· der ersten Codespur dieselbe Längenerstreckung aufweist, daß ferner eine zweite Codespur vorhanden ist, die mehrere Zonen der ersten Charakteristik" und mehrere Zonen.der zweiten Charakteristik aufwast, wobei jede Zone einer ersten Charakteristik der zweiten Codespur dieselbe Längenerstreckung hat wie eine Zone einer ersten Charakteristik der ersten Codespur und jede Zone einer zweiten Charakteristik der zweiten Codespur eine Längenerstreckung hat, die doppelt so groß ist wie die Längenerstreckung der Zone einer zweiten Charakteristik der ersten Codespur, daß eine erste Lesevorrichtung angeordnet ist, die mit jede.r Zone der ersten 'Charakteristik der ersten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine festgelegte Anzahl Umdrehungen ein Signal einer ersten Höhe zu erzeugen, und die mit jeder Zone der zweiten Charakteristik der ersten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine erste festgelegte Anzahl Umdrehungen stattfindenden Relativdrehung ein309318/0838- 42Signal einer zweiten Höhe zu erzeugen, und daß eine zweite Lesevorrichtung (42, 56) vorgesehen ist, die mit jeder Zone einer ersten Charakteristik der zweiten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine erste festgelegte Anzahl Umdrehungen erfolgenden Relativdrehung ein Signal einer ersten Höhe zu erzeugen, und die mit jeder Zone der zweiten Charakteristik der zweiten Codespur der Reihe nach zusammenarbeitet, um während der zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern über eine zweite bestimmte Anzahl Umdrehungen stattfindenden Relativdrehung ein Signal einer zweiten Höhe zu erzeugen, wobei die zweite festgelegte Umdrehungszahl doppelt so groß ist wie die erste festgelegte Umdrehungszahl, und daß die Steuervorrichtung eine Schalteinrichtung (133) aufweist, mit der die Steuervorrichtung aktivierbar ist, um die von der ersten Lesevorrichtung (41) während des Strickens eines Musters,das eineerste festgelegte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordert, kommenden Signale zu verwenden, und die die Steuervorrichtung aktiviert,, um die von der zweiten Lesevorrichtung (42, 56) während desStrickens eines Musters kommenden Signale, daß eine zweite bestimmte Anzahl Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern verlangt, einzusetzen.1Θ. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine SchloBz.ählereinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den von der zweiten Codespur (55) und Lesevorrichtung (56) kommenden Signalen aktiviert wird, um eine Reihe Schloßzählsignale zu erzeugen, die in Abhängigkeit von einer in dem Schloß während der Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfolgenden Änderung, dem die erste Nadel zugeordnet ist, variieren, und daß die Steuervorrichtung ferner eine Umdrehungszähleinrichtung aufweist, die in Abhängigkeit von den codierten Umdrehungssignalen aktivierbar ist, die von der dritten Codespur und Lesevorrichtung kommen, um eine Reihe Umdrehungszählsignale zu erzeugen, von denenJBies eine Relativdrehung zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern anzeigt, und um diese Reihe codierter309818/0838- 43Umdrehungszählsignale jedesmal dann zu wiederholen, wenn eine bestimmte Anzahl" Relativdrehungen zwischen dem Nadelzylinder
und den Schlössern während des Betriebes der Strickmaschine
C1o) stattgefunden hat.19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung ferner eine Einrichtung aufweist, mit der ein aus mehreren Mustern ausgewähltes Muster jedesmal dann
strickbar ist, wenn die Reihe codierter Umdrehungszählsignale von der Umdrehungszähleinrichtung wiederholt wird.20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung einen Wähler (133) aufweist, mit der ·
die festgelegte Anzahl Umdrehungen variierbar ist, die erforderlich ist, um eine Wiederholung dieser Reihe codierter Umdrehungszählsignale durch die Umdrehungszähieinrichtung zu bewirken, um dadurch die Strickmaschine in die Lage zu versetzen, Muster zu stricken, die andere Relativdrehzahlan zwischen dem Nadelzylinder und den Schlössern erfordern.309818/0S38Leerseite
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