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DE2451060A1 - Stahlnagel - Google Patents

Stahlnagel

Info

Publication number
DE2451060A1
DE2451060A1 DE19742451060 DE2451060A DE2451060A1 DE 2451060 A1 DE2451060 A1 DE 2451060A1 DE 19742451060 DE19742451060 DE 19742451060 DE 2451060 A DE2451060 A DE 2451060A DE 2451060 A1 DE2451060 A1 DE 2451060A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nail
corrugated
zones
zone
axial
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742451060
Other languages
English (en)
Other versions
DE2451060B2 (de
DE2451060C3 (de
Inventor
Friedhelm Naumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schuermann & Hilleke 5982 Neuenrade De GmbH
Original Assignee
Schuermann & Hilleke
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Filing date
Publication date
Application filed by Schuermann & Hilleke filed Critical Schuermann & Hilleke
Priority to DE19742451060 priority Critical patent/DE2451060C3/de
Publication of DE2451060A1 publication Critical patent/DE2451060A1/de
Publication of DE2451060B2 publication Critical patent/DE2451060B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2451060C3 publication Critical patent/DE2451060C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples
    • F16B15/06Nails; Staples with barbs, e.g. for metal parts; Drive screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Stahlnagel Die Erfindung bezieht sich auf einen Stahlnagel, dessen Nagelschaft am einen Ende eine Eintreibspitze und am anderen Ende einen Nagelkopf aufweist, wobei der Nagel schaft mit wenigstens zwei in dessen Achsrichtung im Abstand voneinander hintereinanderliegenden, aus je einer Axialriffelung gebildeten Riffelzonen versehen ist, die mit riffelfreien umfangsglatten Nagelschaftzonen abwechseln.
  • Ein Stahlnagel der eingangs beschriebenen Gattung ist aus den Unterlagen der deutschen Patentschrift 676 231 bekanntgeworden. Bei dem dort wiedergegebenen Nagel sind auf dem Nagelschaft zwei je aus Axialriffeln bestehende Riffelzonen vorgesehen. Dabei beginnt eine erste Riffelzone unmittelbar im Übergangsbereich zwischen der konischen Eintreibspitze zum zylindrischen Nagel schaft und erstreckt sich in dessen Längsrichtung über einen Teil der Axiallänge. An diese Riffelzone schließt sich dann eine riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftzone an, die einen Übergangsabschnitt zu der dann folgenden zweiten Riffelzone bildet, die sich dann in Richtung auf den Nagelkopf über einen weiteren Teil des Nagelschaftes axial erstreckt.
  • Diese vorbekannten Riffelzonen werden in der Praxis durch einen spanlosen Verformungsgang, z.B. durch einen Walzarbeitsgang auf den Nagelschaft aufgebracht, womit in diesen Bereichen eine Zunahme des Nagelschaftdurchmessers erzielt wird. Diese vorbekannten Riffielzonen weisen nun über ihre gesamte axiale Länge hinweg sowohl beide den gleichen Durchmesser als auch einen gleichbleibenden Grobheitsgrad der Axialriffelung auf. Das bedeutet für die Praxis, daß der vorbekannte Nagel über die gesamte Längeseines Nagelschaftes hinweg eine gleichbleibende Querschnittsdicke aufweist.
  • Dieser vorbekannte Nagel weist jedoch im Hinblick auf seine Handhabung Nachteile auf. Er wird nämlich derart in einer Befestigungsfläche, beispielsweise innerhalb einer aus vermauerten Steinen od.dgl. gebildeten Wand angebracht, daß man ihn durch Hammerschläge auf den Nagelkopfbereich mit der Eintreibspitze voran in diese Befestigungsfläche eintreibt. Es ist nun bei dieser Handhabung in der Praxis als eine unumgängliche Tatsache bekannt, daß man beim Eintreiben eines solchen Nagels mit einem Schlagwerkzeug nicht immer genau auf den Bereich der Längsmittelachse des Nagels auftrifft.
  • Dies bedeutet aber in Verbindung mit den unvermeidlichen Abbrökkelungen im Bereiche der Ansatzstelle des Nagels an der Befestigungsfläche, daß immer und in jedem Falle das Eintreibloch größer wird, als der Nagelschaft dick ist und daher auch nicht in der Lage ist, es vollends wieder auszufüllen. Das bedeutet aber, daß der bis zu einer vorgeschriebenen Einschlagtiefe einzutreibende Nagel in vielen Fällen nicht den gewünschten Festsitz erreichen kann, weil - bedingt durch die gleichbleibende Querschnittsstärke des Nagelschaftes und des unvermeidlich größer werdenden Eintreiblochs - der Nagel schaft nicht am Material der Befestigungsfläche anliegt. Lockerungserscheinungen solcher Nägel sind deshalb in der Praxis unvermeidbar.
  • Ferner kommt bei dem vorbekannten Nagel auch noch dadurch eine Handhabungsschwierigkeit hinzu, weil die dem Eintreibschaft benachbarte Riffelzone bereits schon unmittelbar im Übergangsbereich zwischen der Eintreibspitze und dem Nagelschaft beginnt. Dies ist insofern nachteilig, als im Anfangsstadium der Eintreibphase eines solchen Nagels die Eintreibspitze noch nicht richtig in der Befestigungsfläche gefaßt hat, der durch die Riffelzone bedingte größere Durchmesser des Nagelschaftes aber bereits einsetzt, so daß insbesondere in der Anfangsphase das Eintreiben des Nagels erheblich erschwert wird. Auch kann es dabei vorkommen, daß der anvisierte Einschlagpunkt in Verbindung mit dem unvermeidlichen Ausbröckeln durch Schlagerschütterungen nicht genau erhalten bleibt. Der vorbekannte Nagel hat also zusammenfassend insbesondere in der Anfangsphase des Eintreibvorgangs zu wenig axiale Führung.
  • Diese unzureichende Führung des Nagels insbesondere in der Anfangsphase des Eintreibvorgangs wird umso ungünstiger, wenn beispielsweise der Nagel bereits zu Anfang auf eine besonders harte Stelle in der Befestigungsfläche auftrifft, so daß dann die erhöhte Gefahr besteht, daß der Nagel um seine Längsachse umknickt und dadurch unbrauchbar wird.
  • Ausgehend von dem vorbekannten Nagel besteht nun die technische Aufgabe der Erfindung darin, auf der einen Seite die Handhabung eines solchen Nagels während des gesamten Eintreibvorgangs günstiger als bisher zu gestalten, d. h. den Nagel besonders gebrauchsgünstig auszuführen, auf der anderen Seite den Sitz des Nagels in der Befestigungsfläche zu verbessern und schließlich den Nagel selbst außerordentlich knickfest und stabil auszubilden.
  • Erreicht wird das Ziel der Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch, daß die Axialriffelung der Riffelzonen sich von der Eintreibspitze aus zum Nagelkopf hin hinsichtlich des Durchmessers und des Grobheitsgrads der Riffelstruktur vergrößert.
  • Dabei ist es höchst vorteilhaft, daß eine eine relativ feine Axialriffelung aufweisende eintreibspitzenseitige Riffelzone unter Belassung einer riffelfreien umfangsglatten Nagelschaftzone mit Abstand vor dem Eintreibspitzenbereich endet, während die relativ grobe nagelkopfseitige Riffelzone bis nahe an den Nagelkopf herangeführt ist.
  • Durch die praktische Verwirklichung des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Nagels wird nun die Handhabung auf die Weise verbessert, daß beim Eintreiben eines solchen Nagels in eine Befestigungsfläche, zunächst - wie bisher -die Eintreibspitze an den Eintreibpunkt eingesetzt und dann axial eingeschlagen wird. Dadurch, daß sich an die Eintreibspitze zunächst ein riffelfreier umfangsglatter Nagelschaftabschnitt anschließt, wird bereits in frühester Anfangsphase des Eintreibvorgangs eine gewisse Axialführung für den einzutreibenden Nagel erzielt. Da nun aber erfahrungsgemäß beim Eintreiben eines solchen Nagels in eine Befestigungsfläche durch die Schlagerschütterungen Material von der Befestigungsfläche abbröckelt bzw. das Eintreibloch größer wird als der Nagelschaft dick ist, tritt jedoch bereits in der Anfangsphase des Eintreibens des Nagels -nachdem die Eintreibspitze und der riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftabschnitt eingetrieben ist - durch die dann folgende erste, verhältnismäßig feine Riffelzone nicht nur eine gewisse Ausfüllung des unvermeidlich größer werdenden Eintreibloches ein, sondern der Nagel erhält zwangsläufig wieder einen direkten Berührungskontakt mit dem Material der Befestigungsfläche. Durch diese Axialriffelung wird ein im wesentlichen sternförmigen Querschnitt aufweisender Bereich gebildet, der dann beim weiteren axialen Eintreiben des Nagels eine Art Selbstzentrierung des Nagels bzw. eine Art Stabilisierung der Eintreiblage bewirkt.
  • Da nun aber beim weiteren axialen Eintreiben des Nagels in die BefestigungsSläche wiederum unvermeidbar Abbröckelungen des Materials der Befestigungsfläche durch Schlagerschütterungen eintreten, damit also auch das Eintreibloch erneut unvermeidbar vergrößert wird, tritt also wiederum ein gewisses Spiel zwischen dem Umfang des Nagelschaftes und der Innenfläche des Eintreibloche& ein. Obwohl sich bereits beim Eintreiben des Nagels in die Befestigungsfläche ein gewisser Teil des abgeriebenen Materiales in den Bereich der riffelfreien umfangsglatten Nageschaftzone zwischen den Riffelzonen festsetzt und auch einen gewissen Halt des Nagels fördernd beeinflußt, ist aber hiermit die gewünschte Festsitzlage noch nicht vollkommen. Diese tritt erst dann ein, wenn eine weitere in Richtung auf den Nagelkopf folgende Riffelzone, die den Durchmesser und den Grobheitsgrad der Riffelung der ersten Riffelzone übersteigt, ebenfalls Ein nachfolgend in dai7greibloch eingetrieben wird. Diese nun im Durchmesser größere und hinsichtlich der Riffelstruktur gröbere Riffelzone füllt dann das zwangsläufig größer werdende Eintreibloch wieder vollends aus, so daß damit der Nagel umfangsseitig auf seiner gesamten Schaftlänge in Kontaktberührung mit dem Material der Befestigungsfläche bleibt. In die gegenüber der ersten Riffelzone gröbere Riffelung kann sich dann auch das abbröckelnde bzw.
  • abgeriebene Material noch besser einlagern und dadurch den Festsitz des Nagels äußerst günstig beeinflussen.
  • Wenn also bei dem erfindungsgemäßen Nagel die Axialsicherung dadurch erreicht wird, daß sich zwischen den Riffelzonen im Bereiche der riffelfreien umfangsglatten Schaftabschnitte regelrechte Materialringe aps Mörtel oder einem anderen Werkstoff entsprechend der Befestigungsfläche fest anlegen, dann wird eine Drehsicherung des Nagels dadurch erreicht, daß in den Axialriffeln in Verbindung mit deren Durchmesserzunahme einerseits und der Zunahme des Grobheitsgrads der Riffelung andererseits ein erheblicher Anteil an Material festgepreßt wird, so daß damit ein regelrechter Preßsitz des Nagels im Eintreibloch erzielt wird. Es wird dadurch bei solchen Nägeln ein bisher nicht erreichter absoluter Festsitz erreicht.
  • Durch die Zunahme des Durchmessers der Riffelzonen einerseits und der des Grobheitsgrads der Riffelstruktur andererseits kann man praktisch den neuen Nagel etwa als einen von der Nagel spitze zum Nagelkopf hin sich stufenförmig erweiternden Nagel ansehen, der beim axialen Eintreiben in eine Befestigungsfläche im wesentlichen eine satte Ringsumberührung mit dem Material der Befestigungsfläche eingeht, so daß ein absolut fester Preßsitz des Nagels in der Befestigungswand eintritt. Da nun diese Zunahme von der Spitze zum Nagelkopf hin abschnittweise erfolgt, wird jedoch der Eintreibvorgang nicht erschwert, sondern durch die selbstzentrierende Wirkung der relativ feinen Riffelzone nahe der Eintreibspitze noch günstig beeinflußt.
  • Diese von der Eintreibspitze zum Nagelkopf hin erzielte Zunahme des Durchmessers und des Grobheitsgrades der Riffelung bewirkt jedoch auch noch, daß der Nagel zum Kopf hin, also zu der Stelle hin, die am meisten beim Einschlagvorgang unregelmäßig belastet wird, eine besonders stabilisierte kräftige Kernzone erhält, so daß dieser neue Nagel den Anforderungen beim Gebrauch hesser gewachsen ist, als dies bisher der Fall ist. Man kann dadurch den neuen Nagel als höchst knickfest und sicher bezeichnen. Er neigt nicht so sehr zum Abknicken um seine Längsachse, auch dann nicht, wenn Unregelmäßigkeiten beim Einschlagvorgang auftreten.
  • Ein weiterer Vorteil dieses neuen Nagels ist auch dann gegeben, wenn mit seiner Hilfe ein zweites Teil, beispielsweise eine Holzleiste od.dgl. auf einer Befestigungsfläche befestigt werden muß. Auch bei diesem zu befestigenden Teil wird dann das Durchtreibloch nicht so groß, weil bereits der erste Nagelschaftabschnitt ein nur relativ kleines Eintreibloch herstellt, und die dann: folgende feine Axialriffelung dann wieder eine Selbstzentrierung bewirkt. Auch hierbei wird dann das Durchtreibloch durch die nachfolgende Axialriffelung voll ausgefüllt, so daß eine Ringsherum-Kontaktberührung herbeigeführt wird. Auch hier ist eine sichere Befestigung möglich.
  • Die mit dem Erfindungsgegenstand erzielten Vorteile hinsichtlich einer verbesserten Handhabung auf der einen und einer Erzielung eines zuverlässigen Sitzes des Nagels in der Befestigungsfläche auf der anderen Seite sowie die Steigerung der inneren Stabilität des Nagels werden in der Praxis durch eine besondere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dann noch gesteigert und besonders vorteilhaft gestaltet, wenn auf dem Nagelschaft mehr als zwei je im Abstand voneinander angeordnete Riffelzonen vorgesehen sind, deren Axialriffelung sich hinsichtlich Durchmesser und Grobheitsgrad der ifelstruktur von der Eintreibspitze aus zum Nagelkopf hin von Riffelzone zu Riffelzone vergrößert.
  • Durch eine solche praktische Verwirklichung wird für die Praxis ein Nagel geschaffen, bei welchem zunächst das Ansetzen des Nagels an die Befestigungsflche ebenso günstig gestaltet wird, wie auch durch eine der Rintreibspitze benachbarte Riffelzone eine Art Vorzentrierung beig Eintreiben des Nagels entsteht. Die dann noch folgenden weiteren Riffelzonen bewirken dann beim weiteren Eintreibvorgang zunächst eine Stabilisierung der Eintreiblage, während bei erreichter Einschlagtiefe des Nagels die dem Nagelkopf benachbarte Riffelzone bzw. Riffelzonen dann letztlich eine vollständige Ausfüllung des Rintreibloches bewirken und außerdem dadurch einen vorzüglichen Festsitz des Nagels in der Befestigungsfläche herbeiführen.
  • Bei der Verwirklichung eines solchen Nagels mit mehreren, in Achsrichtung des Nagelschaftes hintereinanderliegenden einzelnen Riffelzonen, die beg-innend von der Eintreibspitze aus zum Nagelkopf hin sowohl im Durchmesser als auch im Grobheitsgrad ihrer Riffelstruktur zunehmen, wird praktisch ein Nagel verwirklicht, der sich beim Eintreiben praktisch selbst zentriert, dessen Eintreiblage nach und nach stabilisiert wird und der letztlich -durch volles Ausfüllen der lichten Weite des Eintreibloches - absolut fest sitzt. Dadurch, daß also die einzelnen Riffelzonen jeweils nach einem Teil der erfolgten Einschlagtiefe praktisch nach und nach zur Wirkung kommen, wird auch der eigentliche Einschlagvorgang durch die zwangsläufig erzielte Axialführung besonders leicht gestaltet.
  • Besondere Erschwernisse treten hierbei nicht ein.
  • Es ist bei dieser Anordnung ebenfalls vorteilhaft, daß bei einer größeren Anzahl von Riffelzonen auch zwangsläufig zwischen den einzelnen Riffelzonen mehrere riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftabschnitttverbleiben, die dann mit dem innerhalb des Eintreibloches abgeriebenen Material die Axiallage des Nagels hervorragend festigen, während die Drehsicherung des Nagels durch den sich in die Axialriffelungen festsetzenden Abrieb des Materials der Befestigungsfläche bewirkt wird.
  • Es ist nun in der Praxis möglich, alle Riffelzonen mit gleicher Axiallänge auszubilden. Es ist aber zur Unterstützung der Haltefunktion vorteilhaft, mit zunehmendem Durchmesser und mit zunehmendem Grobheitsgrad der Riffelstruktur der Riffelzonen auch deren Axiallänge größer werden zu lassen, so daß schließlich insbesondere an der nagelkopfnahen Riffelzone genügend große und auch lange Axialräume zur Verfügung stehen, in denen eine große Menge Materialabrieb Platz findet, so daß dadurch eine kompakte Verbindung zwischen dem Umfang des Nagels und der Innenfläche des Eintreibloches zustandekommt, so daß die gewünschte Drehsicherung auch erreicht wird.
  • Es ist ferner in diesem Zusammenhang noch erwähnenswert, daß dieser neue Nagel mit den herkömmlichen Arbeitsmethoden, d.h. im Preßverfahren, auf höchst wirtschaftliche und rationelle Art herstellbar ist, so daß durch keinen zusätzlichen Aufwand trotzdem besondere, bisher nicht erreichte Effekte mit einem solchen neuen Nagel erzielbar sind. Dies ist auch Tatsache dafür, daß der neue Nagel im höchsten Maße als technisch fortschrittlich anzusehen und allen vorbekannten weit überlegen ist0 Man kann vielmehr diesen neuen Nagel im weitesten Sinne als an die zwangsläufig beim Eintreiben größer werdende Eintreiböffnung ausgleich- bzw. anpaßbar bezeichnen mit dem Vorteil, daß immer und in jedem Falle der Umfang des Nagels im Eintreibloch vollflächig und mit dem abgeriebenen Material form- und kraftschlüssig in Kontaktberührung tritt, wodurch der absolute Festsitz des Nagels in der Befestigungsfläche gefördert wird.
  • Die Beibehaltung herkömmlicher Fertigungsmethoden auch bei dem neuen Nagel ist aber für die wirtschaftliche Ausnutzung des Erfindungsgegenstandes von entscheidender Bedeutung, weil man einen solchen Nagel als ein Massenprodukt bezeichnen muß.
  • Zusammenfassend ist es der Erfindung überhaupt gelungen, einen Nagel mit höchst vorteilhafter bisher nicht erreichter Wirkung zu schaffen, der ohne zusätzlichen Aufwand wirtschaftlich und rationell erstellbar ist, sowohl die Vorteile vorbekannter Nägel enthält als sie darüber hinaus auch noch wesentlich verbessert und zwar sowohl hinsichtlich der Handhabung als auch in bezug auf den Sitz des Nagels in der Befestigungsfläche sowie im Hinblick auf die konstruktive Gestaltung des Nagels, welche die innere Stabilität des Nagels noch erhöht. Damit stellt der Nagel eine für die Praxis höchst brauchbare Lösung von hohem Gebrauchs-und Nutzungswert dar. Der neue Nagel ist damit allen vorbekannten, ebenfalls in irgendeiner Form Axialriffelzonen aufweisenden Nägeln weit überlegen.
  • Im übrigen ist ein Ausführungsbeispiel des Brfindungsgegenstandes auf der beiliegenden Zeichn wiedergegeben; dabei zeigen: Fig. 1 eine Gesamtdarstellung des neuen Nagels in einer vergrößerten Wiedergabe dargestellt, Fig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine weitere Schnittdarstellung gemT der Schnittlinie III-III der Fig. 1, Fig. 4 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie IV-IV der Fig. 1, wobei diese Fig. gegenüber der Darstellung nach Fig. 1 weiter vergrößert gezeichnet sind, und Fig. 5 eine Teildarstellung eines Magelschaftabschnittes einer weiteren Ausführungsform in mehrfach vergrößerter Wiedergabe.
  • Beim Ausfürungsbeispiel weist der wiedergegebene Nagel einen im wesentlichen über seine gesamte Länge hinweg zylindrischen Nagelschaft 10 auf. Dieser Nagelschaft ist am einen Ende als Eintreibspitze II ausgebildet, während am anderen Ende ein Nagelkopf 12 angeformt ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel ist nun der Nagelschaft 10 derart gestaltet, daß sich im Anschluß an die Eintreibspitze 11 zunächst eine riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftzone 13 anschließt, die sich jedoch nur über einen geringen Teil der Axiallänge des Nagelschaftes hinwegerstreckt. Im Anschluß an diese Nagelschaftzone 13 ist nun eine erste Riffelzone 14 vorgesehen, die aus einer relativ feinen Axialriffelung 14a besteht, so daß hier eine große Anzahl von einzelnen Axialriffeln vorhanden sind. Diese Riffelzone 14 erstreckt sich ebenfalls über einen Teil der Axiallänge des Nagelschaftes 10. Am Ende dieser Riffelzone 14 bildet dann der Nagel schaft wiederum eine riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftzone 15, die sich ebenfalls wieder über einen Teil der Axiallänge des Nagelschaftes erstreckt und an die dann eine zweite Riffelzone 16 angeschlossen ist.
  • Diese Riffelzone 16 ist nun so gestaltet, daß sie einerseits gegenüber dem Durchmesser der Riffelzone 14 vergrößert ist und auch eine gegenüber der Axialriffelung 14a gröbere Axialriffelung 16a aufweist. Das bedeutet, daß auf dem Umfang verteilt gegenüber der Riffelzone 14 weniger Axialriffel vorhanden sind. Diese Riffelzone 16 weist nun im Ausführungsbeispiel die gleiche Axiallänge auf, wie die Riffelzone 14.
  • An diese Riffelzone 16 ist dann wiederum eine riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftzone 17 angeschlossen, wobei dann schließlich im Anschluß daran noch eine weitere Riffelzone 18 vorgesehen ist, die wiederum im Durchmesser größer ist, als die Riffelzone 16 und deren Axialriffelung 18a wiederum eine gröbere Struktur aufweist als die Axialriffelung 16a der Riffelzone 16. Somit entsteht ein Nagel, welcher Riffelzonen aufweist, die von der Eintreibspitze 11 zum Nagelkopf 12 hin sowohl im Durchmesser als auchhinsichtlich des Grobheitsgrades der Riffelstruktur zunehmen und die alle gleiche Axiallänge aufweisen.
  • Die Riffelzone 18 kann nun - wie das Ausführungsbeispiel zeigt - mit einem Abstand vor dem Nagelkopf 12 enden, sie kann Jedoch unter Umständen auch so ausgeführt sein, daß unmittelbar an diese Riffelzone 18 der Nagelkopf 12 angeschlossen ist.
  • An den Schnittdarstellungen gemäß den Fig. 2 - 4 ist deutlich erkennbar, wie von Riffelzone zu Riffelzone einerseits der Durchmesser und andererseits der Grobheitsgrad der Riffelstruktur zunimmt. Die Anzahl der Axialriffel jedoch mit zunehmendem Durchmesser der Riffelzonen abnimmt.
  • Wenn beim Ausführungsbeispiel jede Riffelzone 14, 16 und 18 über ihre gesamte Axiallänge hinweg zwar jeweils gegenüber der vorhergehenden Riffelzone im Durchmesser größer jedoch über die gesamte Länge der betreffenden Riffelzone hinweg gleichbleibenden Durchmesser beibehält, so ist es jedoch auch möglich, den Durchmesser einrseits sowie den Grobheitsgrad der Riffelung andererseits innerhalb der Riffelzonen 14, 16 und 18 zunehmen zu lassen, wenn dieses sich insbesondere aus halterungstechnischen Gründen als vorteilhaft erweisen sollte. Man würde dann einen Nagel bekommen, der nicht - wie beim Ausführungsbeispiel -von Ringzone zu Ringzone stufenweise im Durchmesser und im Grobheitsgrad zunimmt, sondern der bereits innerhalb Jeder Riffelzone zunehmende Tendenz aufweisen würde. Auch mit einem solchen Nagel würde das erfindungsgemäße Prinzip verwirklicht.
  • Auch könnte man unter Umständen die Riffelzone bzw.
  • die Riffelzonen so gestalten, daß praktisch innerhalb einer Riffelzone eine praktisch stufenlose Zunahme des Durchmessers und des Grobheitsgrades der Riffelstruktur erzielt würde.
  • Wichtig und entscheidend hierbei ist, daß auch solche Abwandlungen gegenüber der Darstellung mit herkömmlichen und höchst wirtschaftlich durchzuführenden Arbeitsmethoden, nämlich durch die Herstellung des Nagels im Preßverfahren und durch Aufwalzen der Riffelstruktur erzielbar sind.
  • Und nicht zuletzt ließe sich der Erfindungsgegenstand auch noch in einer in Fig. 5 dargestellten Weise weitergestalten, indem nämlich der Durchmesser der Axialriffelung 114a wenigstens einer Riffelzone 14, insbesondere der der Eintreibspitze benachbarten Riffelzone in Richtung auf den Nagelkopf 12 stetig zunimmt. Hierdurch erhält man einen Nagel mit einer im wesentlichen konischen Axialriffelung 114a, die besondere Vorteile in der Handhabung bietet, wenn man sie zumindest an der der Eintreibspitze benachbarten Riffelzone vorsieht. Eine solche konische Ausbildung der Axialriffelung 114a trägt dann nämlich dazu bei, daß der Nagel beim Eintreiben in einer relativ frühen Anfangsphase des Eintreibvorganges nicht nur sicher angesetzt werden kann, sondern bereits vom ersten Eintreibschlag an im Bereich der eintreibspitzennahen Riffelzone 14 sicher geführt, zentriert und in der Eintreibrichtung stabilisiert wird. Außerdem wird auch durch den jetzt allmählich stufenlos zunehmenden Durchmesser der Riffelzone die Abbröckelung im Eintreibloch derart günstig beeinflußt, daß nicht schon von Beginn des Eintreibvorganges an zu große Mörtelstücke aus der Eintreibwand ausbrechen und das Eintreibloch unnötig vergrößern.
  • Den Vorteil der Durchmessernahme innerhalb einer Riffelzone kann selbstverständlich auch auf alle an. einem Nagelschaft vorgesehenen Riffelzonen 14,16,18 ausgedehnt werden, so daß im Bereiche einer jeden Riffelzone sicher geführt, zentriert und stabilisiert werden kann. Damit besitzt jede Riffelzone diese die Handhabung eines Nagels begünstigenden Vorteile. Auch hiermit wird die Lehre der Erfindung, der Schaffung eines im wesentlichen konischen Nagels in vorteilhafter Weise weitergestaltet.

Claims (8)

  1. Ansprüche:
    Stahlnagel, dessen Nagelschaft am einen Ende eine Eintrei-bspitze und am anderen Ende einen Nagelkopf aufweist, wobei der Nagelschaft mit wenigstens zwei in dessen Achsrichtung im Abstand voneinander hintereinanderliegenden, aus je einer Axialriffelung gebildeten Riffelzonen versehen ist, die mit riffelfreien umfangsglatten Nagelschaftzonen abwechseln, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Axialriffelung (14a, 16a, 18a) der Riffelzonen (14, 16, 18) sich von der Eintreibspitze (11) aus zum Nagelkopf (12) hin hinsichtlich des Durchmessers und des Grobheitsgrads der Riffelstruktur vergrößert.
  2. 2. Stahlnagel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß sich der Durchmesser und der Grobheitsgrad der Axialriffelung (14a, 16a, 18a) der Riffelzonen (14, 16, 18) abschnittweise vergrößert.
  3. 3. Stahlnagel nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die eine relativ feine Axialriffelung (14a) aufweisende eintreibspitzenseitige Riffelzone (14) unter Belassung einer riffelfreien umfangsglatten Nagelschaftzone (13) mit Abstand vor dem Eintreibspitzenbereich endet, während die relativ grobe nagelkopfseitige Riffelzone (18) bis nahe an den Nagelkopf herangeführt ist.
  4. 4. Stahlnagel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf dem Nagelschaft (10) mehr als zwei je im Abstand voneinander angeordnete Riffelzonen (14, 16, 18) vorgesehen sind, deren Axialriffelung (14a, 16a, 18a) sich hinsichtlich Durchmesser und Grobheitsgrad der Riffelstruktur von der Eintreibspitze (11) aus zum Nagelkopf (12) hin von Riff elzone zu Riffelzone vergrößert.
  5. 5. Stahlnagel nach Anspruch 4, da durch g e -k e n n z e i c h n e t , daß zwischen den Riffelzonen (14, 16, 18) riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftzonen (13, 15, 17) von untereinander gleicher Axiallänge belassen sind.
  6. 6. Stahlnagel nach Anspruch 4 und 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die axiale Länge der Riffelzonen von der Bintreibspitze aus zum Nagelkopf hin entsprechend der Zunahme des Durchmessers und des Grobheitsgrads der Axialriffelung ebenfalls zunimmt.
  7. 7. Stahlnagel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Durchmesser der Axialriffelung (114a) wenigstens einer Riffelzone, insbesondere der der Eintreibspitze benachbarten Riffelzone (14) in Richtung auf den Nagelkopf (12) stetig zunimmt0
  8. 8. Stahlnagel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Durchmesser sich innerhalb jeder Axialriffelung (114a, 116a) aller Riffelzonen (14, 16, 18) zum Nagelkopf hin stetig vergrößert.
    Leerseite
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