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Stahlnagel Die Erfindung bezieht sich auf einen Stahlnagel, dessen
Nagelschaft am einen Ende eine Eintreibspitze und am anderen Ende einen Nagelkopf
aufweist, wobei der Nagel schaft mit wenigstens zwei in dessen Achsrichtung im Abstand
voneinander hintereinanderliegenden, aus je einer Axialriffelung gebildeten Riffelzonen
versehen ist, die mit riffelfreien umfangsglatten Nagelschaftzonen abwechseln.
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Ein Stahlnagel der eingangs beschriebenen Gattung ist aus den Unterlagen
der deutschen Patentschrift 676 231 bekanntgeworden. Bei dem dort wiedergegebenen
Nagel sind auf dem Nagelschaft zwei je aus Axialriffeln bestehende Riffelzonen vorgesehen.
Dabei beginnt eine erste Riffelzone unmittelbar im Übergangsbereich zwischen der
konischen
Eintreibspitze zum zylindrischen Nagel schaft und erstreckt
sich in dessen Längsrichtung über einen Teil der Axiallänge. An diese Riffelzone
schließt sich dann eine riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftzone an, die einen
Übergangsabschnitt zu der dann folgenden zweiten Riffelzone bildet, die sich dann
in Richtung auf den Nagelkopf über einen weiteren Teil des Nagelschaftes axial erstreckt.
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Diese vorbekannten Riffelzonen werden in der Praxis durch einen spanlosen
Verformungsgang, z.B. durch einen Walzarbeitsgang auf den Nagelschaft aufgebracht,
womit in diesen Bereichen eine Zunahme des Nagelschaftdurchmessers erzielt wird.
Diese vorbekannten Riffielzonen weisen nun über ihre gesamte axiale Länge hinweg
sowohl beide den gleichen Durchmesser als auch einen gleichbleibenden Grobheitsgrad
der Axialriffelung auf. Das bedeutet für die Praxis, daß der vorbekannte Nagel über
die gesamte Längeseines Nagelschaftes hinweg eine gleichbleibende Querschnittsdicke
aufweist.
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Dieser vorbekannte Nagel weist jedoch im Hinblick auf seine Handhabung
Nachteile auf. Er wird nämlich derart in einer Befestigungsfläche, beispielsweise
innerhalb einer aus vermauerten Steinen od.dgl. gebildeten Wand angebracht, daß
man ihn durch Hammerschläge auf den Nagelkopfbereich mit der Eintreibspitze voran
in diese
Befestigungsfläche eintreibt. Es ist nun bei dieser Handhabung
in der Praxis als eine unumgängliche Tatsache bekannt, daß man beim Eintreiben eines
solchen Nagels mit einem Schlagwerkzeug nicht immer genau auf den Bereich der Längsmittelachse
des Nagels auftrifft.
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Dies bedeutet aber in Verbindung mit den unvermeidlichen Abbrökkelungen
im Bereiche der Ansatzstelle des Nagels an der Befestigungsfläche, daß immer und
in jedem Falle das Eintreibloch größer wird, als der Nagelschaft dick ist und daher
auch nicht in der Lage ist, es vollends wieder auszufüllen. Das bedeutet aber, daß
der bis zu einer vorgeschriebenen Einschlagtiefe einzutreibende Nagel in vielen
Fällen nicht den gewünschten Festsitz erreichen kann, weil - bedingt durch die gleichbleibende
Querschnittsstärke des Nagelschaftes und des unvermeidlich größer werdenden Eintreiblochs
- der Nagel schaft nicht am Material der Befestigungsfläche anliegt. Lockerungserscheinungen
solcher Nägel sind deshalb in der Praxis unvermeidbar.
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Ferner kommt bei dem vorbekannten Nagel auch noch dadurch eine Handhabungsschwierigkeit
hinzu, weil die dem Eintreibschaft benachbarte Riffelzone bereits schon unmittelbar
im Übergangsbereich zwischen der Eintreibspitze und dem Nagelschaft beginnt. Dies
ist insofern nachteilig,
als im Anfangsstadium der Eintreibphase
eines solchen Nagels die Eintreibspitze noch nicht richtig in der Befestigungsfläche
gefaßt hat, der durch die Riffelzone bedingte größere Durchmesser des Nagelschaftes
aber bereits einsetzt, so daß insbesondere in der Anfangsphase das Eintreiben des
Nagels erheblich erschwert wird. Auch kann es dabei vorkommen, daß der anvisierte
Einschlagpunkt in Verbindung mit dem unvermeidlichen Ausbröckeln durch Schlagerschütterungen
nicht genau erhalten bleibt. Der vorbekannte Nagel hat also zusammenfassend insbesondere
in der Anfangsphase des Eintreibvorgangs zu wenig axiale Führung.
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Diese unzureichende Führung des Nagels insbesondere in der Anfangsphase
des Eintreibvorgangs wird umso ungünstiger, wenn beispielsweise der Nagel bereits
zu Anfang auf eine besonders harte Stelle in der Befestigungsfläche auftrifft, so
daß dann die erhöhte Gefahr besteht, daß der Nagel um seine Längsachse umknickt
und dadurch unbrauchbar wird.
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Ausgehend von dem vorbekannten Nagel besteht nun die technische Aufgabe
der Erfindung darin, auf der einen Seite die Handhabung eines solchen Nagels während
des gesamten Eintreibvorgangs günstiger als bisher zu gestalten,
d.
h. den Nagel besonders gebrauchsgünstig auszuführen, auf der anderen Seite den Sitz
des Nagels in der Befestigungsfläche zu verbessern und schließlich den Nagel selbst
außerordentlich knickfest und stabil auszubilden.
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Erreicht wird das Ziel der Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch,
daß die Axialriffelung der Riffelzonen sich von der Eintreibspitze aus zum Nagelkopf
hin hinsichtlich des Durchmessers und des Grobheitsgrads der Riffelstruktur vergrößert.
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Dabei ist es höchst vorteilhaft, daß eine eine relativ feine Axialriffelung
aufweisende eintreibspitzenseitige Riffelzone unter Belassung einer riffelfreien
umfangsglatten Nagelschaftzone mit Abstand vor dem Eintreibspitzenbereich endet,
während die relativ grobe nagelkopfseitige Riffelzone bis nahe an den Nagelkopf
herangeführt ist.
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Durch die praktische Verwirklichung des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Nagels wird nun die Handhabung auf die Weise verbessert, daß beim Eintreiben eines
solchen Nagels in eine Befestigungsfläche, zunächst - wie bisher -die Eintreibspitze
an den Eintreibpunkt eingesetzt und dann axial eingeschlagen wird. Dadurch, daß
sich an die
Eintreibspitze zunächst ein riffelfreier umfangsglatter
Nagelschaftabschnitt anschließt, wird bereits in frühester Anfangsphase des Eintreibvorgangs
eine gewisse Axialführung für den einzutreibenden Nagel erzielt. Da nun aber erfahrungsgemäß
beim Eintreiben eines solchen Nagels in eine Befestigungsfläche durch die Schlagerschütterungen
Material von der Befestigungsfläche abbröckelt bzw. das Eintreibloch größer wird
als der Nagelschaft dick ist, tritt jedoch bereits in der Anfangsphase des Eintreibens
des Nagels -nachdem die Eintreibspitze und der riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftabschnitt
eingetrieben ist - durch die dann folgende erste, verhältnismäßig feine Riffelzone
nicht nur eine gewisse Ausfüllung des unvermeidlich größer werdenden Eintreibloches
ein, sondern der Nagel erhält zwangsläufig wieder einen direkten Berührungskontakt
mit dem Material der Befestigungsfläche. Durch diese Axialriffelung wird ein im
wesentlichen sternförmigen Querschnitt aufweisender Bereich gebildet, der dann beim
weiteren axialen Eintreiben des Nagels eine Art Selbstzentrierung des Nagels bzw.
eine Art Stabilisierung der Eintreiblage bewirkt.
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Da nun aber beim weiteren axialen Eintreiben des Nagels in die BefestigungsSläche
wiederum unvermeidbar Abbröckelungen des Materials der Befestigungsfläche durch
Schlagerschütterungen eintreten, damit also auch das
Eintreibloch erneut unvermeidbar vergrößert wird, tritt also wiederum
ein gewisses Spiel zwischen dem Umfang des Nagelschaftes und der Innenfläche des
Eintreibloche& ein. Obwohl sich bereits beim Eintreiben des Nagels in die Befestigungsfläche
ein gewisser Teil des abgeriebenen Materiales in den Bereich der riffelfreien umfangsglatten
Nageschaftzone zwischen den Riffelzonen festsetzt und auch einen gewissen Halt des
Nagels fördernd beeinflußt, ist aber hiermit die gewünschte Festsitzlage noch nicht
vollkommen. Diese tritt erst dann ein, wenn eine weitere in Richtung auf den Nagelkopf
folgende Riffelzone, die den Durchmesser und den Grobheitsgrad der Riffelung der
ersten Riffelzone übersteigt, ebenfalls Ein nachfolgend in dai7greibloch eingetrieben
wird. Diese nun im Durchmesser größere und hinsichtlich der Riffelstruktur gröbere
Riffelzone füllt dann das zwangsläufig größer werdende Eintreibloch wieder vollends
aus, so daß damit der Nagel umfangsseitig auf seiner gesamten Schaftlänge in Kontaktberührung
mit dem Material der Befestigungsfläche bleibt. In die gegenüber der ersten Riffelzone
gröbere Riffelung kann sich dann auch das abbröckelnde bzw.
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abgeriebene Material noch besser einlagern und dadurch den Festsitz
des Nagels äußerst günstig beeinflussen.
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Wenn also bei dem erfindungsgemäßen Nagel die Axialsicherung
dadurch
erreicht wird, daß sich zwischen den Riffelzonen im Bereiche der riffelfreien umfangsglatten
Schaftabschnitte regelrechte Materialringe aps Mörtel oder einem anderen Werkstoff
entsprechend der Befestigungsfläche fest anlegen, dann wird eine Drehsicherung des
Nagels dadurch erreicht, daß in den Axialriffeln in Verbindung mit deren Durchmesserzunahme
einerseits und der Zunahme des Grobheitsgrads der Riffelung andererseits ein erheblicher
Anteil an Material festgepreßt wird, so daß damit ein regelrechter Preßsitz des
Nagels im Eintreibloch erzielt wird. Es wird dadurch bei solchen Nägeln ein bisher
nicht erreichter absoluter Festsitz erreicht.
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Durch die Zunahme des Durchmessers der Riffelzonen einerseits und
der des Grobheitsgrads der Riffelstruktur andererseits kann man praktisch den neuen
Nagel etwa als einen von der Nagel spitze zum Nagelkopf hin sich stufenförmig erweiternden
Nagel ansehen, der beim axialen Eintreiben in eine Befestigungsfläche im wesentlichen
eine satte Ringsumberührung mit dem Material der Befestigungsfläche eingeht, so
daß ein absolut fester Preßsitz des Nagels in der Befestigungswand eintritt. Da
nun diese Zunahme von der Spitze zum Nagelkopf hin abschnittweise erfolgt, wird
jedoch der Eintreibvorgang nicht erschwert, sondern durch die selbstzentrierende
Wirkung der relativ feinen Riffelzone nahe der Eintreibspitze noch günstig beeinflußt.
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Diese von der Eintreibspitze zum Nagelkopf hin erzielte Zunahme des
Durchmessers und des Grobheitsgrades der Riffelung bewirkt jedoch auch noch, daß
der Nagel zum Kopf hin, also zu der Stelle hin, die am meisten beim Einschlagvorgang
unregelmäßig belastet wird, eine besonders stabilisierte kräftige Kernzone erhält,
so daß dieser neue Nagel den Anforderungen beim Gebrauch hesser gewachsen ist, als
dies bisher der Fall ist. Man kann dadurch den neuen Nagel als höchst knickfest
und sicher bezeichnen. Er neigt nicht so sehr zum Abknicken um seine Längsachse,
auch dann nicht, wenn Unregelmäßigkeiten beim Einschlagvorgang auftreten.
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Ein weiterer Vorteil dieses neuen Nagels ist auch dann gegeben, wenn
mit seiner Hilfe ein zweites Teil, beispielsweise eine Holzleiste od.dgl. auf einer
Befestigungsfläche befestigt werden muß. Auch bei diesem zu befestigenden Teil wird
dann das Durchtreibloch nicht so groß, weil bereits der erste Nagelschaftabschnitt
ein nur relativ kleines Eintreibloch herstellt, und die dann: folgende feine Axialriffelung
dann wieder eine Selbstzentrierung bewirkt. Auch hierbei wird dann das Durchtreibloch
durch die nachfolgende Axialriffelung voll ausgefüllt, so daß eine Ringsherum-Kontaktberührung
herbeigeführt wird. Auch hier ist eine sichere Befestigung möglich.
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Die mit dem Erfindungsgegenstand erzielten Vorteile hinsichtlich
einer verbesserten Handhabung auf der einen und einer Erzielung eines zuverlässigen
Sitzes des Nagels in der Befestigungsfläche auf der anderen Seite sowie die Steigerung
der inneren Stabilität des Nagels werden in der Praxis durch eine besondere Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes dann noch gesteigert und besonders vorteilhaft gestaltet,
wenn auf dem Nagelschaft mehr als zwei je im Abstand voneinander angeordnete Riffelzonen
vorgesehen sind, deren Axialriffelung sich hinsichtlich Durchmesser und Grobheitsgrad
der ifelstruktur von der Eintreibspitze aus zum Nagelkopf hin von Riffelzone zu
Riffelzone vergrößert.
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Durch eine solche praktische Verwirklichung wird für die Praxis ein
Nagel geschaffen, bei welchem zunächst das Ansetzen des Nagels an die Befestigungsflche
ebenso günstig gestaltet wird, wie auch durch eine der Rintreibspitze benachbarte
Riffelzone eine Art Vorzentrierung beig Eintreiben des Nagels entsteht. Die dann
noch folgenden weiteren Riffelzonen bewirken dann beim weiteren Eintreibvorgang
zunächst eine Stabilisierung der Eintreiblage, während bei erreichter Einschlagtiefe
des Nagels die dem Nagelkopf benachbarte Riffelzone bzw. Riffelzonen dann letztlich
eine vollständige Ausfüllung des Rintreibloches bewirken und außerdem dadurch einen
vorzüglichen Festsitz
des Nagels in der Befestigungsfläche herbeiführen.
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Bei der Verwirklichung eines solchen Nagels mit mehreren, in Achsrichtung
des Nagelschaftes hintereinanderliegenden einzelnen Riffelzonen, die beg-innend
von der Eintreibspitze aus zum Nagelkopf hin sowohl im Durchmesser als auch im Grobheitsgrad
ihrer Riffelstruktur zunehmen, wird praktisch ein Nagel verwirklicht, der sich beim
Eintreiben praktisch selbst zentriert, dessen Eintreiblage nach und nach stabilisiert
wird und der letztlich -durch volles Ausfüllen der lichten Weite des Eintreibloches
- absolut fest sitzt. Dadurch, daß also die einzelnen Riffelzonen jeweils nach einem
Teil der erfolgten Einschlagtiefe praktisch nach und nach zur Wirkung kommen, wird
auch der eigentliche Einschlagvorgang durch die zwangsläufig erzielte Axialführung
besonders leicht gestaltet.
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Besondere Erschwernisse treten hierbei nicht ein.
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Es ist bei dieser Anordnung ebenfalls vorteilhaft, daß bei einer
größeren Anzahl von Riffelzonen auch zwangsläufig zwischen den einzelnen Riffelzonen
mehrere riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftabschnitttverbleiben, die dann mit
dem innerhalb des Eintreibloches abgeriebenen Material die Axiallage des Nagels
hervorragend festigen, während die Drehsicherung des Nagels durch den sich in die
Axialriffelungen festsetzenden Abrieb des Materials der
Befestigungsfläche
bewirkt wird.
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Es ist nun in der Praxis möglich, alle Riffelzonen mit gleicher Axiallänge
auszubilden. Es ist aber zur Unterstützung der Haltefunktion vorteilhaft, mit zunehmendem
Durchmesser und mit zunehmendem Grobheitsgrad der Riffelstruktur der Riffelzonen
auch deren Axiallänge größer werden zu lassen, so daß schließlich insbesondere an
der nagelkopfnahen Riffelzone genügend große und auch lange Axialräume zur Verfügung
stehen, in denen eine große Menge Materialabrieb Platz findet, so daß dadurch eine
kompakte Verbindung zwischen dem Umfang des Nagels und der Innenfläche des Eintreibloches
zustandekommt, so daß die gewünschte Drehsicherung auch erreicht wird.
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Es ist ferner in diesem Zusammenhang noch erwähnenswert, daß dieser
neue Nagel mit den herkömmlichen Arbeitsmethoden, d.h. im Preßverfahren, auf höchst
wirtschaftliche und rationelle Art herstellbar ist, so daß durch keinen zusätzlichen
Aufwand trotzdem besondere, bisher nicht erreichte Effekte mit einem solchen neuen
Nagel erzielbar sind. Dies ist auch Tatsache dafür, daß der neue Nagel im höchsten
Maße als technisch fortschrittlich anzusehen und allen vorbekannten weit überlegen
ist0 Man kann vielmehr diesen neuen Nagel im weitesten Sinne als an die
zwangsläufig
beim Eintreiben größer werdende Eintreiböffnung ausgleich- bzw. anpaßbar bezeichnen
mit dem Vorteil, daß immer und in jedem Falle der Umfang des Nagels im Eintreibloch
vollflächig und mit dem abgeriebenen Material form- und kraftschlüssig in Kontaktberührung
tritt, wodurch der absolute Festsitz des Nagels in der Befestigungsfläche gefördert
wird.
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Die Beibehaltung herkömmlicher Fertigungsmethoden auch bei dem neuen
Nagel ist aber für die wirtschaftliche Ausnutzung des Erfindungsgegenstandes von
entscheidender Bedeutung, weil man einen solchen Nagel als ein Massenprodukt bezeichnen
muß.
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Zusammenfassend ist es der Erfindung überhaupt gelungen, einen Nagel
mit höchst vorteilhafter bisher nicht erreichter Wirkung zu schaffen, der ohne zusätzlichen
Aufwand wirtschaftlich und rationell erstellbar ist, sowohl die Vorteile vorbekannter
Nägel enthält als sie darüber hinaus auch noch wesentlich verbessert und zwar sowohl
hinsichtlich der Handhabung als auch in bezug auf den Sitz des Nagels in der Befestigungsfläche
sowie im Hinblick auf die konstruktive Gestaltung des Nagels, welche die innere
Stabilität des Nagels noch erhöht. Damit stellt der Nagel eine für die Praxis höchst
brauchbare Lösung von hohem Gebrauchs-und
Nutzungswert dar. Der
neue Nagel ist damit allen vorbekannten, ebenfalls in irgendeiner Form Axialriffelzonen
aufweisenden Nägeln weit überlegen.
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Im übrigen ist ein Ausführungsbeispiel des Brfindungsgegenstandes
auf der beiliegenden Zeichn wiedergegeben; dabei zeigen: Fig. 1 eine Gesamtdarstellung
des neuen Nagels in einer vergrößerten Wiedergabe dargestellt, Fig. 2 eine Schnittdarstellung
gemäß der Schnittlinie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine weitere Schnittdarstellung
gemT der Schnittlinie III-III der Fig. 1, Fig. 4 eine Schnittdarstellung gemäß der
Schnittlinie IV-IV der Fig. 1, wobei diese Fig. gegenüber der Darstellung nach Fig.
1 weiter vergrößert gezeichnet sind, und Fig. 5 eine Teildarstellung eines Magelschaftabschnittes
einer weiteren Ausführungsform in mehrfach vergrößerter Wiedergabe.
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Beim Ausfürungsbeispiel weist der wiedergegebene Nagel einen im wesentlichen
über seine gesamte Länge hinweg zylindrischen Nagelschaft 10 auf. Dieser Nagelschaft
ist am einen Ende als Eintreibspitze II ausgebildet,
während am
anderen Ende ein Nagelkopf 12 angeformt ist.
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Beim Ausführungsbeispiel ist nun der Nagelschaft 10 derart gestaltet,
daß sich im Anschluß an die Eintreibspitze 11 zunächst eine riffelfreie umfangsglatte
Nagelschaftzone 13 anschließt, die sich jedoch nur über einen geringen Teil der
Axiallänge des Nagelschaftes hinwegerstreckt. Im Anschluß an diese Nagelschaftzone
13 ist nun eine erste Riffelzone 14 vorgesehen, die aus einer relativ feinen Axialriffelung
14a besteht, so daß hier eine große Anzahl von einzelnen Axialriffeln vorhanden
sind. Diese Riffelzone 14 erstreckt sich ebenfalls über einen Teil der Axiallänge
des Nagelschaftes 10. Am Ende dieser Riffelzone 14 bildet dann der Nagel schaft
wiederum eine riffelfreie umfangsglatte Nagelschaftzone 15, die sich ebenfalls wieder
über einen Teil der Axiallänge des Nagelschaftes erstreckt und an die dann eine
zweite Riffelzone 16 angeschlossen ist.
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Diese Riffelzone 16 ist nun so gestaltet, daß sie einerseits gegenüber
dem Durchmesser der Riffelzone 14 vergrößert ist und auch eine gegenüber der Axialriffelung
14a gröbere Axialriffelung 16a aufweist. Das bedeutet, daß auf dem Umfang verteilt
gegenüber der Riffelzone 14 weniger Axialriffel vorhanden sind. Diese Riffelzone
16 weist nun im Ausführungsbeispiel die gleiche Axiallänge auf, wie die Riffelzone
14.
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An diese Riffelzone 16 ist dann wiederum eine riffelfreie umfangsglatte
Nagelschaftzone 17 angeschlossen, wobei dann schließlich im Anschluß daran noch
eine weitere Riffelzone 18 vorgesehen ist, die wiederum im Durchmesser größer ist,
als die Riffelzone 16 und deren Axialriffelung 18a wiederum eine gröbere Struktur
aufweist als die Axialriffelung 16a der Riffelzone 16. Somit entsteht ein Nagel,
welcher Riffelzonen aufweist, die von der Eintreibspitze 11 zum Nagelkopf 12 hin
sowohl im Durchmesser als auchhinsichtlich des Grobheitsgrades der Riffelstruktur
zunehmen und die alle gleiche Axiallänge aufweisen.
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Die Riffelzone 18 kann nun - wie das Ausführungsbeispiel zeigt -
mit einem Abstand vor dem Nagelkopf 12 enden, sie kann Jedoch unter Umständen auch
so ausgeführt sein, daß unmittelbar an diese Riffelzone 18 der Nagelkopf 12 angeschlossen
ist.
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An den Schnittdarstellungen gemäß den Fig. 2 - 4 ist deutlich erkennbar,
wie von Riffelzone zu Riffelzone einerseits der Durchmesser und andererseits der
Grobheitsgrad der Riffelstruktur zunimmt. Die Anzahl der Axialriffel jedoch mit
zunehmendem Durchmesser der Riffelzonen abnimmt.
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Wenn beim Ausführungsbeispiel jede Riffelzone 14, 16 und 18 über
ihre gesamte Axiallänge hinweg zwar jeweils
gegenüber der vorhergehenden
Riffelzone im Durchmesser größer jedoch über die gesamte Länge der betreffenden
Riffelzone hinweg gleichbleibenden Durchmesser beibehält, so ist es jedoch auch
möglich, den Durchmesser einrseits sowie den Grobheitsgrad der Riffelung andererseits
innerhalb der Riffelzonen 14, 16 und 18 zunehmen zu lassen, wenn dieses sich insbesondere
aus halterungstechnischen Gründen als vorteilhaft erweisen sollte. Man würde dann
einen Nagel bekommen, der nicht - wie beim Ausführungsbeispiel -von Ringzone zu
Ringzone stufenweise im Durchmesser und im Grobheitsgrad zunimmt, sondern der bereits
innerhalb Jeder Riffelzone zunehmende Tendenz aufweisen würde. Auch mit einem solchen
Nagel würde das erfindungsgemäße Prinzip verwirklicht.
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Auch könnte man unter Umständen die Riffelzone bzw.
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die Riffelzonen so gestalten, daß praktisch innerhalb einer Riffelzone
eine praktisch stufenlose Zunahme des Durchmessers und des Grobheitsgrades der Riffelstruktur
erzielt würde.
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Wichtig und entscheidend hierbei ist, daß auch solche Abwandlungen
gegenüber der Darstellung mit herkömmlichen und höchst wirtschaftlich durchzuführenden
Arbeitsmethoden, nämlich durch die Herstellung des Nagels im Preßverfahren und durch
Aufwalzen der Riffelstruktur erzielbar sind.
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Und nicht zuletzt ließe sich der Erfindungsgegenstand auch noch in
einer in Fig. 5 dargestellten Weise weitergestalten, indem nämlich der Durchmesser
der Axialriffelung 114a wenigstens einer Riffelzone 14, insbesondere der der Eintreibspitze
benachbarten Riffelzone in Richtung auf den Nagelkopf 12 stetig zunimmt. Hierdurch
erhält man einen Nagel mit einer im wesentlichen konischen Axialriffelung 114a,
die besondere Vorteile in der Handhabung bietet, wenn man sie zumindest an der der
Eintreibspitze benachbarten Riffelzone vorsieht. Eine solche konische Ausbildung
der Axialriffelung 114a trägt dann nämlich dazu bei, daß der Nagel beim Eintreiben
in einer relativ frühen Anfangsphase des Eintreibvorganges nicht nur sicher angesetzt
werden kann, sondern bereits vom ersten Eintreibschlag an im Bereich der eintreibspitzennahen
Riffelzone 14 sicher geführt, zentriert und in der Eintreibrichtung stabilisiert
wird. Außerdem wird auch durch den jetzt allmählich stufenlos zunehmenden Durchmesser
der Riffelzone die Abbröckelung im Eintreibloch derart günstig beeinflußt, daß nicht
schon von Beginn des Eintreibvorganges an zu große Mörtelstücke aus der Eintreibwand
ausbrechen und das Eintreibloch unnötig vergrößern.
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Den Vorteil der Durchmessernahme innerhalb einer Riffelzone kann
selbstverständlich auch auf alle an. einem Nagelschaft vorgesehenen Riffelzonen
14,16,18 ausgedehnt werden, so daß im Bereiche einer jeden Riffelzone
sicher
geführt, zentriert und stabilisiert werden kann. Damit besitzt jede Riffelzone diese
die Handhabung eines Nagels begünstigenden Vorteile. Auch hiermit wird die Lehre
der Erfindung, der Schaffung eines im wesentlichen konischen Nagels in vorteilhafter
Weise weitergestaltet.