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DE2449485A1 - Gleitschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeugreifen - Google Patents

Gleitschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeugreifen

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Publication number
DE2449485A1
DE2449485A1 DE19742449485 DE2449485A DE2449485A1 DE 2449485 A1 DE2449485 A1 DE 2449485A1 DE 19742449485 DE19742449485 DE 19742449485 DE 2449485 A DE2449485 A DE 2449485A DE 2449485 A1 DE2449485 A1 DE 2449485A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
skid device
steel
skid
rubber
spacers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742449485
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Blod
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742449485 priority Critical patent/DE2449485A1/de
Publication of DE2449485A1 publication Critical patent/DE2449485A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/16Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables formed of close material, e.g. leather or synthetic mats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

  • Gleitschutzvorrichtung für Kraftfahrzeugreifen Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzvorrichtung für Kraftfahrzeugreifen aus mehreren, stegartig quer zur Fahrbahn über die Lauffläche der Reifen gespannten Greifgliedern, die an ihren sich über die Reifenseitenflächen erstreckenden Enden an einem umlaufenden, mit Hakenverschluß und Spanner ausgestatteten Zugorgan befestigt sind.
  • Sine bekannte Ausführungsform derartiger Gleitschutzvorrichtungen sind die sogenannten Leiter-Schneeketten, bei denen die Grelfglieder und auch die umlaufenden Zugorgane von Ketten gebildet werden.
  • Obwohl derartige Schneeketten seit langem gebräuchlich sind, haben sie doch hinsichtlich Herstellung, Gebrauch, Reparatur und Wartung erhebliche probleme aufgeworfenO Sie bedürfen zahlreicher Schmiede- und Schweißvorgänge, um die Ketten einigermaßen haltbar zu machen. Das Anlegen solcher Ketten gestaltet sich äußerst schwierig, weil diq Kettenglieder in dem Aufbewahrungsbeutel meistens einen unübersichtlichen Haufen bilden, der in zeitraubender Arbeit erst einmal entwirrt werden mußO Da die Ketten meist verrostet sind, ist das auch eine sehr schmutzige Arbeit. Dabei fällt erschwerend ins Gewicht, daß es beim Anlegen solcher Ketten meistens kalt ist, sodaß man Handschuhe tragen muß, die dabei stark verschmutzen und überdies ein feinfühliges Arbeiten beim Schließen der Hakeflverbindung und Spannen der Kette nicht recht gestatten. Das gilt umso mehr, als dies teilweise eine im nicht einzusehenden Bereich auf der Badinnenseite auszuführende Tastarbeit ist, bei ir man Kettenglieder und Ösen des Hakenverschlusses nur schwer unterscheiden kann0 Im Betrieb führen derartige Ketten zu starken Erschütterungen und starker Geräuschbildung, und es erfolgt auch eine erhebliche Abnutzllng der mit solchen Ketten befahrenen Straßen, Reißen einige Glieder solcher Ketten, so können sie nur provisorisch oder gar nicht vom Benutzer geflickt werden. Bas Abnehmen und Lagern dieser Ketten ist recht unangenehm, sodaß letzten Endes die meisten Autofahrer zögern, Schneeketten anzulegen.
  • Bs sind nun schon verschiedene Versuche bekannt geworden, Gleitschutzvorrichtungen zu entwickeln, die einfacher anzulegen oder zu gebrauchen sind0 So gibt es (ADAC motorwelt, Januar 1969, Titelseite) sogenannte Raupenketten, bei denen die sich quer zur Fahrbahn erstreckenden Greifglieder nicht von Ketten, sondern von zwischen Befestigungsketten angebrachten Stegteilenge bildet werden. Auch hier benutzt man nach wie vor Kettenglieder, die sich leicht verhaken können und schwer zu reparieren sind. Derartige Raupenketten haben auch geringen Fahrkomfort und sind praktisch nur als Anfahrhilfe, nicht aber für Dauerbetrieb geeignet, zumal sie den Reifenumfang nur zu 3/4 umschlingen, ss ist auch schon bekannt geworden, aus Gummi-Stollenprofilen bestehende, längliche Matten als Gleitschutzvorrichtung vorzusehen, die um den Außenumfang des Rades herumgelegt und an ihren freien Enden mit einer Druckknopfvorrichtung zusammengehalten werden. Dabei haben die beweglichen Matten in gewissen Abständen seitliche Metall-Haltebügel zum Angriff an den Reifenseitenflächen. Solche Haltebügel verhindern ein seitliches Herausfahren aber nicht zuverlässigOWerden die durchgehenden Stollenprofilmat ten einmal beschädigt, so ist eine Reparatur für den Benutzer schwer möglich. Auch ist eine Anpassung an verschiedene Reifenumfänge und Reifenbreiten sehr aufwendig. Derartige Systeme haben sich daher bisher nicht durchsetzen können.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gleitschutzvorrichtung der in Rede stehenden Art zu schaffen die bei einfacher Herstellbarkeit von verbessertem Betriebsverhalten und verbesserter Anpassbarkeit an verschiedene Reifengrößt ist und auch auf einfache Weise vom Benutzer selbst bedient und sogar repariert werden kann0 Zur Lösung dieser Aufgabe wird ausgehend von einer Gleitschutzvorrichtung der eingangs als bekannt vorausgesetzten Art erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß die Greifglieder aus einzelnen,. gummi-elastischen Segmentteilen bestehen, die mit zwischengeschalteten Abstandsstücken abnehmbar auf die als Stahlseile einstellbarer Länge ausgeführten Zugorgane aufgereiht sind0 Die erfindungsgemäße Kette zeichnet sich also durch einen einfachen Grundaufbau aus lose zusammenzutügenden Grundelementen aus und gestattet bei Verwendung gleicher Grundelemente eine einfache Anpassung an verschiedenste Reifengrößen und einfachste Bedienung9 Die gummi-elastischen Segmentteile in Verbindung mit den durch sie hindurchgezogenen Stahlseilen ergeben einerseits die mattenartige Formhaltigkeit einer Raupenkette und gewährleisten aber andererseits durch das weite Umgreifen des Reifens an den Seitenflächen einen siaheren und passgerechten Sitz, der einen Betrieb mit hoher Geschwindigkeit ohne Gefahr eines seitlichen Abrutschens gestattet0 Dabei sorgt die gummi-elastische Natur der Segmentteile zugleich für einen hervorragenden Fahrkomfort. Sollte wirklich einmal ein segment teil zerstört werden, so kann es nebst zugehörigen Abstandsstücken einfach entfernt und nach Zusammenschieben der anderen Segmentteile durch ein einfach am Ende anzufügendes neues Segmentteil mit Abstandstücken ersetzt werden. Die Gleitschutzvorrichtung läßt sich auch einfach als Anfahrmatter unterlegen.
  • Gemäß einer bevorzugtenAusführungsform ist vorgesehen, daß die gummi-elastischen Segmentteile und dazwischen befindlichen Abstände jeweils etwa gleich breit sind und etwa im Abstand doppelter Daumenbreite aufeinander folgen. Diese dichte Folge der gummi-elastischen Segmentteile führt zu einem besonders komfortablen Fahrverhalten, stellt aber andererseits wegen der sich über die ganze Reifenbreite erstreckenden Stufen eine einwandfreie Gleitschutzsicherung selbst in tiefstem Schnee, tiefem Morast und dergleichen sicher.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß auch zum Hakenverschluß gehörende Osen gummi-elastische Segmentteile tragen, Die gleichmäßige Folge von Segmentteilen und Abständen wird somit auch im Bereich des Hakenverschlusses nicht unterbrochen0 Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die gummi-elastischenSegmentteile auch in ihrem Mittelteil durch ein durchlaufendes und umlaufendes Stahlseil miteinander verbunden sind. Eine solche Weiterbildung bewährt sich dort, wo die Gleitschutzvorrichtung besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt ist, läßt sich aber für viele Anwendungsfälle erübrigen.
  • Von besonderem Vorteil ist es, daß die Greifglieder aus Segmenten alter oder neuer Reifen gebildet werden können und an ihren beiderseitigen Enden mit Schlaufen zum Durchziehen der $Stahlseile ausgerüstet sind. Die Segmentteile sind also von einfachstem, zur Massenherstellung und sogar zur Verwertung alter Reifen geeigneten Aufbau, Das ermöglicht es auch in einfacher Weise, daß die Segmentglieder mit Stollen oder Spikes ausgestattet snd. Da die erfindungsgemäße Gleitschutzvorrichtung sich wegen ihrer guten Formstabilität auf einfachste Weise anbringen und abnehmen läßt, eröffnet die Erfindung auch einen Weg zur weiteren Ausnutzung der für Dauerbetrieb wegen der Beschädigungsgefahr für Straßen nicht gut geeigneten Spikes. Wegen der einfachen Bedienbarkeit kann man die Benutzung der Gleitschutzvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung auf die tatsächlichen Bedarfszeiten beschränken und somit unzulässig lange Beanspruchungen von Straßen durch Spikes vermeiden, Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die sonden der Stahlseile mittels lösbarer Klemmglieder gefaßt sind, die an einem Ende mit einer Ösenkausche und am anderen Ende mit Haken-Verschluß bzw. Spannvorrichtung zusammengebaut sind0 Eine solche Ausgestaltung gestattet es auf das Einfachste, die Segmentteile und Abstandsstücke entsprechend der jeweiligen Reifengröße auf die Stahl seile aufzureihen und zu befestigen0 Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen, wobei hervorzuheben ist, daß die Gleitschutzvorrichtung auch als Bauaatz aus einzelnen eilen zum eigenen Zusammenbau und Selbst-Anpassen herstellbar ist0 Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung anhand von Zeichnungen0 Figo 1 zeigt schematisch einen Endabschnitt einer Gleitschutzvorrichtung für Kraftfahrzeugreifen mit zur besseren Uebersicht der Darstellung auseinandergezogenen Greifgliedern und Abstandsstücken, Fig. 2 zeigt schematisch das mit Haken ausgerüstete andere Ende der Gleitschutzvorrichtung, Figo 3 ist eine Seitenansicht der auf der Radinnenfläche zu liegen kommenden Seite der Gleitschutzvorrichtung mit ineinandergehakten Enden, Fig. 4 zeigt die auf der Radaußenseite zu liegen kommende mit/ Seite der Gleitschutzvorrichtung mit einem Spanner ausgerüsteten Hakenverschluß, Sigo 5 zeigt einen Mitnehmerbügel, der als Montagehilfe beim Anlegen der Gleitschutzvorrichtung benutzt wird, Fig. 6 bis 10 veranschaulichen den Auffahr- und Montagevorgang in fünf Phasen, Fig. 11 zeigt einen Feststeller zur Sicherung der Lage eines die mittleren Bereiche der Greifglieder verbindenden Stahlseiles, Sigo 12 zeigt im Grundriß ein einzelnes GreiSglied mit beidseitig angeformten Abstandsstückhälften.
  • In Fig. 1 sieht man das eine Ende der ähnlich wie eine Baupenkette aufgebauten Gleitschutzvorrichtung mit noch nicht ganz zusammengefügten Teilen. Die Gleitschutzvorrichtung hat Greifglieder 1 in Borm gummi-elastischer Segmentteile, die aus Abschnitten alter oder neuer Kraftfahrzeugreifen bestehen können. Die Segmentteile haben eine flach U-förmige Gestalt und erstrecken sich in angelegtem Zustand mit ihren seitlichen Enden über etwa 1/3 der Reifenseitenfläche. Wegen der gummielastischen Natur der Greifglieder kann sich diese Beziehung jedoch je nach der Größe der mit der Gleitschutzvorrichtung ausgerüsteten Reifen ändern. Die Greifglieder 1 sind an beiden Enden mit zwischengeschalteten Abstandsstücken 3 auf Stahlseile 5 aufgereiht0 Dazu können entweder in den Seitenstücken der Greifglieder entsprechende Bohrungen angebracht sein, oder man kann auch an den Enden der Greifglieder hier nicht näher dargestellte Laschen annieten, Im Falle von besonders starken Belastungen unterworfenen Gleitschutzvorrichtungen können auch die Mitten der benachbarten Greifglieder durch ein umlaufendes Stahlseil 7 verbunden sein0 Zur Sicherung der Lage dieses mittleren Stahlseiles 7 kann in eine Ausnehmung 9 auf der Innenseite wenigstens eines der Greifglieder ein Schraub-Feststeller 11 der in Fig. 11 gezeigten art eingesetzt werden0 In Fig. 1 sind die Greifglieder 1 und Zwischenstücke 3 in zur übersichtlicheren Darstellung auseinandergezogener Lage gezeigt.
  • In fertig montierter Lage sind die Greifglieder und Abstandsstücke in der in Fig. 2 veranschaulichten leise eng aneinandergeschoben.
  • Die Greifglieder 1 und Abstandsstücke 3 haben bei der gezeigten Ausführungsform etwa die gleiche Breite, die jeweils etwa der doppelten Daumenbreite entspricht0 Zur Materialersparnis können die einzelnen Greifglieder aber auch in größerem Abstand angebracht werden.
  • Die auf den beiden Seiten der Gleitschutzvorrichtung angeordneten Stahlseile 5 sind an ihrem einen Ende um. eine bsenkausche 13 geführt und mittels lösbarer Klemmglieder 15 gefaßt, während sie an ihren anderen sonden mittels Klemmgliedern 17 bzw.
  • 19 gefaßt sind, die auf der Radinnenseite einen Haken 21 und auf der Radaußenseite einen Haken 23 mit angebauter Spannvorrichtung 25 tragen.
  • Die ßpannvorrichtung 25 trägt den Haken 23 gelenkig an einem an dem Klemmglied 19 angelenkten Hebel 27, der in hier nicht näher zu beschreibender Weise wie an sich bekannt mittels einer Gse 29 in der Spannstellung festlegbar isto Die Klemmglieder 15, 17 und 19 haben lösbare Schraubverbindungen und können nach dem Zusammenbau der Gleitschutzvorrichtung leicht angebracht werden0 Das gestattet eine beliebige Binstellung der Länge der Stahlseile entsprechend der Größe des mit der Gleitschutzvorrichtung auszurüstenden Reifens. Durch Aufreihung von mehr oder weniger Greifgliedern und Abståndsstücken und auch Kürzung von Abstandsstücken oder Greifglieder läßt sich die Gleitschutzvorrichtung millimetergenau für den jeweiligen Anwendungsfall bemessen, Damit im Bereich des Hakenverschlusses kein unerwünscht großer Abstand zwischen den Greifgliedern entsteht, der zu einem ungleichmäßigen Abrollverhalten der Gleitschutzvorrichtung führen könnte, ist die Ösenkausche 13 mit einer Befestigungslasche 31 ausgestattet, die auch ein Greifglied 1 trägt.
  • Die verwendeten Stahlseile können aus Kunststoff-ummantelten Litzen oder auch aus verzinktem oder rostfreiem Stahl hergestellt sein. Die Abstandsstüoke können von kleinen Gummischlauchstücken gebildet werden.
  • Während für die einzelnenGreifglieder einfach Segmentteile von alten oder neuen Autoreifen abgeschnitten und mit Bohrungen oder auch verstärkten Ösen zum Aufreihen auf die Stahl-Seile versehen werden können, ist es in gleicher Weise auch möglich, in der in Fig. 12 gezeigten Weise Greifglieder 33 mit beliebiger Seitenprofilierung und beliebigem Stollenprofil in einem Stück mit Abstandsstückhälften 35 herzustellen0 Man braucht dann nur solche Greifglieder nebeneinander auf die Stahlseile aufzureihen, ohne Abstandsstücke zwischenlegen zu müssen. Die Greifglieder können auch mit Spikes ausgestattet sein, und sie können auch in der in Fig. 1 bei 37 angedeuteten Weise auf der Innenseite Höcker tragen, welche die Reibungshaftung an den Kraftfahrzeugreifen erhöhen, Die Greifglieder können auch mit verstärkenden Stahl einlagen, insbesondere im Bereich der zum Durchführen der Stahlseile dienenden Bohrungen versehen sein.
  • Eine solche Stahleinlage ist in Fig. 1 bei 39 angedeutet.
  • Die Figuren 5 bis 10 veranschaulichen einen Auffahr- und Montagevorgang unter Verwendung des in Fig. 5 gezeigten Mitnehmerbügels 41 herkömmlicher Art. Gemäß Fig. 6 legt man die raupenkettenartige Gleitschutzvorrichtung vor das Rad und klemmt sie mit dem Mitnehmerbügel 41 an dem Rad fest. Dabei sind die Ösenkauschen 13 auf den beiden Seiten der Gleitschutzvorrichtung in seitliche Haken des Mitnehmerbügels 41 eingehängt. Fig. 7 zeigt den Zustand, nachdem ca. die Hälfte der Gleitschutzvorrichtung überrollt wurde. Fig. 8 veranschaulicht die 3/4-Überrollung und Fig. 9 die vollständige Dberrollung. Gemäß Fig. 10 hat sich die Gleitschutzvorrichtung nach etwa einer weiteren 1/4 Umdrehung eng um das Rad gelegt, sodaß die Haken 21 und 23, sowie Ösen 13 leicht ineinander gehängt und der Spanner 25 gespannt und festgelegt werden kann0 Die Erfindung läßt sich auch in der Weise weiterbilden, daß die Segmentglieder und Abstandsstücke gruppenweise zusammenhängend oder sogar samt Stahlseilen als einheitliches Teil geformt werden. Es können selbst Matten von der Länge eines großen Reifenumfanges hergestellt und entsprechend dem jeweiligen Anwendungsfall gekürzt werden0 Patentansprüche:

Claims (2)

  1. Patentansprüche Gleitschutzvorrichtung aus mehreren stegartig quer zur Bahrbahn über die Lauffläche der Reifen gespannten Greifgliedern, die an ihren sich über die Reifenseitenflächen erstreckenden Enden an einem umlaufenden, mit Hakenverschluß und Spanner ausgestatteten Zugorgan befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifglieder (1) aus einzelnen gummi-elastischen Segmentteilen bestehen, die mit zwischengeschalteten Abstandsstücken (3) abnehmbar auf die als Stahlseile (5) einstellbarer Länge ausgeführten Zugorgane aufgereiht sind0
  2. 2. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gummi-elastischen Segmentteile (1) und die dazwischen befindlichen Abstände jeweils etwa gleich breit sind und etwa im Abstand doppelter Daumenbreite aufeinander folgen, 3 Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch zum Hakenverschluß gehörende Ösen (13, 31) ein gummi-elastisches Segmentteil tragen.
    4o Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gummi-elastischen Segmentteile auch in ihrem Mittelteil durch ein durchlaufendes und umlaufendes, biegsames Stahlseil miteinander verbunden sind0 50 Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifglieder (1) aus Segmenten alter oder neuer Reifen gebildet und an ihren beiderseitigen Bonden mit Schlaufen zum Durchziehen der Stahlseile ausgerüstet sind.
    60 Gleit schutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentglieder mit Stollen oder Spikes ausgestattet sind0 7o Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Stahlseile mittels lösbarer Klemmglieder gefaßt sind, die am einen Ende mit einer Osenkausche und an dem anderen Ende mit dem Hakenverschluß und der Spannvorrichtung zusammengebaut sind0 80 Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlseile aus Kunststoff-ummantelten litzen bestehen.
    9o Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlseile verzinkt oder aus rostfreiem Stahl hergestellt sind.
    100 Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstücke (3) aus kleinen Gummischläuchen bestehen, die zwischen den einzelnen Greifgliedern auf die beiderseitigen Stahlseile gezogen sind.
    116 Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschutzvorrichtung als Bausatz aus einzelnen Teilen zum eigenen Zu-Zusammenbau und Selbst-Anpassen hergestellt ist0 12o Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentglieder und Abstandsstücke als einheitliche Bauteile (33, 35, Fig. 12) ausgestaltet sind.
    13. Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Enden der Greifglieder (1) sich über etwa 1/3 der Reifenseitenfläche erstrecken.
    140 Gleitschutzvorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedoch mehrere Greifglieder und Abstandsstücke und gegebenenfalls Stahlseile gruppenweise zusammenhängend als einheitliches Teil geformt sind.
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