DE2448475A1 - Drehkolben-brennkraftmaschine - Google Patents
Drehkolben-brennkraftmaschineInfo
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Description
mein Zeichen: 0352 Pt
Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha,
1, Toyota-cho, Toyota-shi, Aichi-ken, Japan
Drehkolben-Brennkraftmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehkolben-Brenn-
/von
kraftmaschine mit einem Gehäuse, welches einer inneren Rotorkammer
zwischen einer trochoidenförmig gestalteten Umfangswand und einem Paar Seitenwände begrenzt wird. Es ist ferner ein
Umfangsteil vorgesehen, über welchen ein fettes Brennstoff-Luftgemisch
eingeführt wird. Überdies ist eine Seitenöffnung oder ein Seitenkanal angeordnet, durch welchen Luft eingeführt wird,
wobei diese Seitenöffnung oder der Seitenkanal - in Drehrichtung des Rotors gesehen - vor der Umfangsöffnung angeordnet ist.
Die am Umfang liegende Öffnung bzw. der Kanal führt dabei durch
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die Umfangswand in die Brennkammer der Brennkraftmaschine, während
die Seitenöffnung durch eine der Seitenwände hindurchgeführt ist. Die Größe des Querschnittes des Seitenkanales oder
der Seitenöffnung ändert sich in Übereinstimmung mit der Drehbewegung des Rotors, und wenn sich dieser Rotor innerhalb eines
bestimmten Winkelbereiches hinter dem oberen Totpunkt der Drehbewegung des Zyklus befindet, so stehen beide Öffnungen oder
Kanäle mit der Brennkammer in Verbindung, welche zwischen dem Gehäuse und dem Rotor liegt.
Die Erfindung bezieht sich also im allgemeinen auf eine Drehkolben-Brennkraftmaschine, insbesondere aber auf eine
Drehkolben-Brennkraftmaschine mit einem trochoidenförmxgen Aufbau.
Im allgemeinen breitet sich die Flamme des von der Zündkerze gezündeten Brennstoff-Luftgemisches in der Maschine
durch die Brennkammer hindurch mit hoher Geschwindigkeit aus, und zwar - in Drehrichtung des Rotors gesehen - in Richtung der
Vorderkante dieser Brennkammer. Dies ist die Folge der Strömung des Gemisches, welche durch die Drehbewegung des Rotors hervorgerufen
wird. Die Flamme breitet sich jedoch in Richtung der führenden oder ziehenden Seite der Brennkammer nur langsam aus.
Die Folge davon ist, daß trotz der angemessenen Verbrennung der Mischung in Richtung der führenden Seite der Brennkammer,
auf der ziehenden Seite eine unzureichende Verbrennung auftritt, wodurch der Wirkungsgrad der Brennkraftmaschine außerordentlich
verschlechtert und der Brennstoffbedarf erhöht wird. Darüber
hinaus wird der Bestandteil an schädlichen Stoffen, z. B. Kohlewasserstoffe und Kohlenoxyd, und zwar als Folge der unverbrannten
Rückstände in den Auspuffgasen, erhöht.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, diese vorerwähnten Mangel in vollem Umfang zu vermeiden.
- 3— 5 0 9 8 8 3/060 1
Die Erfindung bezieht sich hiernach auf eine Drehkolben-Brennkraftmaschine mit einem Rotorgehäuse, welches eine
Rotorkammer "begrenzt. Diese Rotorkammer wird von einer trochoidenförmig
gestalteten Umfangswand und einem Paar Seitenwände eingeschlossen. Innerhalb dieser Rotorkammer ist ein Rotor drehbar
gelagert, der in einer bestimmten Drehrichtung Drehbewegungen vollführen kann. Dabei ist die Umfangswand so geformt, daß
sie ein Paar Teile mit kurzer Achse besitzt, wobei ein jedes Teil - in Richtung der Vorwärtsbewegung des Rotors gesehen ein
führendes Ende aufweist. In dem einen kurzachsigen Teil ist am führenden Ende desselben ein am Umfang liegender Kanal bzw.
eine am Umfang liegende Öffnung vorgesehen. Die am Umfang liegende Öffnung bzw. der am Umfang liegende Kanal führt über die
Umfangswand in die Rotorkammer und ist so angeordnet, daß ein fettes Brennstoff-Luftgemisch eingespeist werden kann. In der
einen der Seitenwände ist eine Seitenöffnung oder ein Seitenkanal vorgesehen, über welchen Luft eingesteuert wird. Die
Seitenöffnung oder der Seitenkanal ist in der Seitenwand an einer Stelle vorgesehen, welche in unmittelbarer Nähe der Umfangsöffnung
oder des Umfangskanales liegt, jedoch - in Drehrichtung des
Rotors gesehen - mit Abstand nach vorne zu angeordnet ist. Die Anordnung der Öffnungen bzw. der Kanäle und des Rotors ist so
getroffen, daß beide Öffnungen in die Brennkammer führen, welche zwischen dem Gehäuse und dem Rotor liegt, wenn sich der Rotor
innerhalb eines vorbestimmten Winkelbereiches befindet, nachdem er den oberen Totpunkt seiner Drehbewegung überschritten hat.
Als Ergebnis der Anordnung und Lage der Seitenöffnung und des Aufbaues des Rotors, verändert sich der Öffnungsquerschnitt der
Seitenöffnung bzw. des Seitenkanales nach Maßgabe der Drehbewegung des Rotors.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher veranschaulicht. In dieser zeigen in rein schematischer
- 4 509883/0601
Weise:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Drehkolben-Brennkraftmaschine
gemäß der Erfindung
Fig. 2 ein Schaubild, welches die Beziehung zwischen dem Drehwinkel des Rotors und dem Öffnungsquerschnitt der Öffnungen der Drehkolben-Brennkraftmaschine
gemäß der Erfindung wiedergibt
Fig. 3a bis 3d Schaubilder, welche die verschiedenen
Betriebszustände der Drehkolben-Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung
zeigen, wobei sich der Rotor in verschiedenen Winkelstellungen befindet
Fig. 4 ein Schaubild, welches den Brennstoffverbrauch der erfindungsgemäßen Drehkolben-Brennkraftmaschine
zeigt
Wie aus der Figur 1 ersichtlich, besitzt die Drehkolben-Brennkraftmaschine
einen dreieckförmigen Rotor 5, welcher in dem Rotorgehäuse 2 exzentrische Drehbewegungen vollführen kann. Das
Rotorgehäuse 2 bildet zwischen einer innen liegenden Umfangswand 1 eine Rotorkammer, welche von einer trochoidenförmigen Wölbung
und einem Paar Seitenwänden begrenzt wird, wobei in der Figur 1 lediglich die eine Seitenwand 4 dargestellt ist. Die Seitenwand
4 besitzt dabei eine flache Innenfläche 3» wobei der Rotor 5
drei Gipfelpunkte oder Spitzen besitzt, von welchen eine jede Spitze eine Dichtung 6a bis 6c aufweist, welche während der Drehbewegung
des Rotors mit der Umfangswand 1 in Berührung stehen. Der Rotor besitzt auch Seitendichtungen 7, welche auf den drei
Seiten oder Flächen desselben so angeordnet sind, daß sie die Seitenflächen 3 und die Seitenwände 4 berühren.
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Mit der Bezugsziffer 8 ist ferner ein Zahnrad mit Innengewinde bezeichnet, in welches das Zahnrad 10 eingreift.
Dieses Zahnrad 10 ist auf einer exzentrisch gelagerten Welle 9 gelagert, die für die exzentrische Drehbewegung des Rotors
ursächlich ist. Der Rotor besitzt dabei drei gewölbte Flächen 11a bis 11c, welche in ihrer Mitte Aussparungen 12 aufweisen,
die als Brennkammern dienen.
Das Gehäuse 2 besitzt dabei ein Paar kurzachsige Teile 13» 15 bzw. kurzachsige Wandteile 1a und 1b. In einem der kurzachsigen
Teile 13 sind Zündkerzen 14 angeordnet, welche sich durch die Umfangswand 1 des Rotorgehäuses 2 hindurch in das
Innere der Rotorkammer erstrecken.
In dem anderen kurzachsigen Teil 15 ist eine Entlüftungsöffnung 16 vorgesehen, und zwar - in Richtung der Drehbewegung
des Rotors gesehen - am ziehenden Ende desselben. Wenn der Rotor 5 nach Figur 1 sich inührzeigersinn dreht, so ist das ziehende
Ende des kurzachsigen Teiles 15 dasjenige Ende, welches mit Bezug auf die Drehrichtung der Drehbewegung des Rotors hinter dem
Teil 15 liegt, während das vordere oder führende Ende des kurzachsigen
Teiles 15 dasjenige Ende ist, welches - in Drehrichtung der Drehbewegung des Rotors gesehen - vorne liegt.
Während die Entlüftungsöffnung 16 oder Auslaßöffnung am ziehenden Ende des kurzachsigen Teiles 15 vorgesehen ist,
ist die am Umfang liegende Öffnung 17 bzw. der Kanal im Bereich des führenden Endes des kurzachsigen Teiles 15 angeordnet.
Aus der Zeichnung erkennt man ganz deutlich, daß sich der Kanal 17 durch das Gehäuse 2 hindurcherstreckt und im Bereich der
Umfangswand 1 in das Innere des Gehäuses einmündet.
In einer Stellung, welche - in Drehrichtung des Rotors
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das Brennstoff-Luftgemisch zu
führt wird. Im mittleren dö5 K
führt wird. Im mittleren dö5 K
gesehen - gegenüber dem Umfangskanal 17 vorne liegt, ist eine Seitenöffnung im Inneren des Gehäuses vorgesehen, welche durch
die Seitenwand 3 hindurchgeführt ist.
Der Kanal 17 ist mit einer das Brennetoff-Luftgemisch
führenden Leitung 31 verbunden, während der Kanal 18 oder die Öffnung 18 an eine Luftleitung 32 angeschlossen ist. Die Leitungen
31 und 32 ljqgen in einem Vergaser 30 und stehen mit den
Leitungen 17 und 18 über die Saugleitungen 19, 20 in Verbindung.
In der Leitung 31 ist entsprechend einem herkömmlichen Vergaser ein Venturirohr 33, eine Drosselklappe 34 und eine
Düse 37 zum Einspritzen des Brennstoffes vorgesehen, welcher aus einer Schwimmerkammer 35 über den Kanal 36 zugeführt wird, um
bilden, das in den Kanal 17 eingelCanales
36 ist eine Düse 38 gelagert, welche ein fetteres Brennstoff-Luftgemisch bildet, wobei das
Mischungsverhältnis größer ist als das theoretische Brennstoff-Luftgemischverhältnis.
In der Luftleitung 32 ist eine Drosselklappe 39 gelagert, welche mit der Drosselklappe 34 in Wirkverbindung steht, um als
Folge des Ansaughubes der Brennkraftmaschine in den Kanal 18 nur reine Luft einzusteuern, und zwar über einen nicht weiter dargestellten
Filter.
Während der in den Figuren 3a bis 3d dargestellten Arbeitszyklen der Brennkraftmaschine ist während der ersten Halbperiode
des Ansaughubes die Umfangsöffnung 17 frei, da sich die an der Spitze des Rotors liegende Dichtung 6a an der Öffnung 17
vorbeibewegt (Fig. 3a). Dabei wird das fette Brennstoff-Luftgemisch
des Vergasers 30 über die Leitung 31 in die Brennkammer A eingesteuert, welche zwischen der gewölbten Fläche 11a des Rotors
und der Umfangswand 1 des Rotorgehäuses liegt. Die Mischung wird
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dann gezwungen, in Richtung der führenden Seite der Fläche 11a zu strömen, und zwar während der Drehbewegung des Rotors 5 in
Richtung der an der Spitze des Rotors liegenden Dichtung 6a.
Wenn als Folge der exzentrischen Drehbewegung der Rotor 5 sich weiterbewegt und die obere Totpunktlage des Arbeitszyklus
erreicht, wird die Seitenöffnung 18 stufenweise oder zunehmend freigegeben, da sich die Dichtung 7 über diese Öffnung
18 hinwegbewegt (Fig. 3). Dabei nimmt die Menge der Luft des Vergasers 30 in der Leitung 32 stufenweise zu und wird in
zunehmend größer werdenden Mengen in die Brennkammer A eingesteuert.
Wenn der am Umfang liegende Kanal 17 dadurch geschlossen wird, daß an ihm die Dichtung 6b im Gipfelpunkt des
Rotors vorbeibewegt wird, so daß die Einsteuerung des fetten Brennstoff-Luftgemisches in die Brennkammer unterbrochen wird
(Fig. 3c), so wird die Seitenöffnung 18 vollständig freigegeben und läßt eine große Menge an Luft allein in die Brennkammer A
eintreten. Während dieser Zeit, ist das führende Ende der Brennkammer A mit einer großen Menge an fettem Brennstoff-Luftgemisch
bereits gefüllt, so daß die in die Seitenöffnung 18 eingesteuerte
Luft während der Zeit der freigegebenen Seitenöffnung 18 und vor dem Verschließen derselben durch die seitliche Dichtung
7 in dem ziehenden Ende der Brennkammer in Richtung der Dichtung 6b an der Spitze des Rotors angesammelt wird, wo die
Menge an fettem Brennstoff-Luftgemisch verhältnismäßig klein ist. Wenn die Brennkammer A auf diese Weise mit einem verhältnismäßig
fetten Brennstoff-Luftgemisch am führenden Ende derselben aufgefüllt
wird, wobei sich die Luft am ziehenden Ende ansammelt, und beide Medien schichtenweise gelagert sind, wird die gasförmige
Mischung während der exzentrischen Drehbewegung des Rotors 5 weiter komprimiert . Am Ende des Kompressionshubes wird dann
das Gemisch von den Zündkerzen 14 gezündet (Fig. 3d), wobei lediglich die fette Mischung in dem führenden Ende der Brennkammer
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vollständig verbrennt und die Flamme sich in Richtung des führenden
Endes aisbreitet, wodurch eine Kraft erzeugt wird, die
die Drehbewegung des Rotors 5 hervorruft. Die sich abspielende Verbrennung tritt im ziehenden Ende der Brennkammer nicht ein,
da dort die Luft ansteht. Die Abgase werden über die Auslaßöffnung 16 während der weiteren Drehbewegung des Rotors 5 aus
dem Gehäuse abgezogen.
Die Figur 2 der Zeichnung zeigt einige Kennwerte des Betriebes der erfindungsgemäßen Drehkolben-Brennkraftmaschine.
Während der Drehbewegung des Rotors 5 wird der Querschnitt des Umfangkanales bei einem relativ kleien, konstanten Wert aufrechterhalten,
und zwar vor und nach dem oberen, mittleren Totpunkt, wie dies die Kurve a in Figur 2 der Zeichnung zeigt. Der Querschnitt
der Seitenöffnung 8 nimmt schnell zu, nachdem der Winkel der Drehbewegung der exzentrischen Welle 9 die obere, mittlere
Totpunktlage überfahren hat. Diese Öffnung erreicht einen Maximalwert, der einige Male größer ist als der Querschnitt des am
Umfang liegenden Kanales 17, und zwar in einem Zeitpunkt, in welchem der am Umfang liegende Kanal 17 schließt. Der Querschnitt
nimmt anschließend daran schnell wieder ab, und zwar nach-dem der Kanal 17 geschlossen wurde, wie dies die Kurve b in Figur 2
im einzelnen darstellt.
Auf diese Weise wird - wie vorstehend beschrieben - die Verbrennung lediglich im führenden Ende der Brennkammer A durchgeführt,
wo das verbrennbare, vergleichsweise fette Brennstoff-Luftgemisch vorhanden ist, während im wesentlichen im ziehenden
Ende keine Verbrennung erfolgt, wo im wesentlichen nur Luft vorhanden ist. Auf diese Weise ist nur ein geringer Brennstoffverbrauch
zu verzeichnen, der anderenfalls als Folge der unverbrannten Anteile ganz erheblich größer wäre.
Versuche haben gezeigt, daß der Brennstoffverbrauch
- 9 509883/0801
ganz erheblich herabgesetzt werden kann, wie dies die Kurve c in Figur 4 auch zeigt. Diese Kurve c zeigt eine ganz erhebliche
Herabsetzung des Brennstoffverbrauches im Vergleich zu den herkömmlichen Drehkolben-Brennkraftmaschinen entsprechend der Kurve
d in Figur 4. Der Brennstoffverbrauch nach der Kurve c ist in etwa vergleichbar mit dem Brennstoffverbrauch einer Kolben-Brennkraftmaschine
nach Maßgabe der Kurve e. Die Herabsetzung der Menge der unverbrannten Bestandteile in den Auspuffgasen führt
zwangsläufig auch zu einer Herabsetzung der schädlichen Bestandteile der Auspuffgase, nämlich CO und HC. Dieser große Vorteil
fällt insbesondere dann ins Gewicht, wenn besondere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die schädlichen Bestandteile in den
Auspuffgasen zu vermeiden. Da die erfindungsgemäße Drehkolben-Brennkraftmaschine
in der Weise arbeitet, daß ein fettes Brennstoff -Luftgemisch als Folge der Drehbewegung des Rotors 5 in
Schichtenform anfällt, kann der Aufbau des Vergasers 30 und der Brennkraftmaschine in ungleich einfacherer Weise durchgeführt
werden.
Obgleich lediglich ein einziges Ausführungsbeispiel beschrieben und dargestellt ist, ist die Erfindung hierauf
keineswegs beschränkt. Es sind vielmehr noch weitere praktische Verwirklichungsformen möglich und denkbar, ohne daß hierdurch
der Rahmen der Erfindung gesprengt wird.
- Patentansprüche -
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Claims (6)
1./Drehkolben-Brennkraftmaschine mit einem im Inneren eine
Rotorkammer bildenden Rotorgehäuse, wobei diese Rotorkammer von einer trochoidenformigen Umfangswand und einem Paar
Seitenwände umschlossen wird, und in der Rotorkammer ein Rotor drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Umfangswand ein Paar kurzachsiger Teile besitzt, von welchen ein jedes Teil ein - in Drehrichtung
des Rotors gesehen - vorne liegendes führendes Ende aufweist, daß ferner eine Umfangsöffnung vorgesehen ist, welche
sich durch den einen dieser beiden kurzachsigen Teile am führenden Ende hindurcherstreckt und durch diese Umfangswand
hindurchgeführt in die Rotorkammer einmündet, daß ferner eine
Seitenöffnung vorgesehen ist, welche über die eine dieser Seitenwände in die Rotorkammer einmündet, wobei diese Seitenöffnung
in unmittelbarer Nähe - in Drehrichtung des Rotors gesehen - vor der Umfangsöffnung liegt, und daß ferner Mittel
zur Einführung des Brennstoff-Luftgemisches in diese Rotorkammer durch die Umfangsöffnung hindurch und Mittel zur
Einführung der Luft in die Rotorkammer über diese Seitenöffnung vorgesehen sind.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor so ausgebildet ist, daß die Seitenöffnung während der Drehbewegung des Rotors
zwischen einer vollständig offenen und einer vollständig geschlossenen Stellung zunehmend größer und kleiner wird, und
daß das Maß der Größe der Seitenöffnung von der Stellung des Rotors abhängt.
-A2-
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3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch g e k ennze i chne t, daß der Rotor eine Vielzahl von
Spitzen mit Abdichtungen besitzt, welche sich während der Drehbewegung des Rotors gegen die Umfangswand und gegen eine
Seitenwand des Rotors anlegen, welche sich zwischen einem Paar der Spitzen erstreckt, daß zwischen einer jeden Rotorseitenwand
und der Umfangswand zwischen einem Paar dieser Spitzen eine Brennkammer gebildet wird, und daß die Umfangsöffnung
und die Seitenöffnung so angeordnet sind, daß sie während einer bestimmten Phase der Drehbewegung des Rotors
gleichzeitig in eine einzige Brennkammer einmünden.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor so angeordnet und ausgebildet ist, daß er über einen Zyklus der Brennkraftmaschine
hinweg Drehbewegungen vollführen kann, wobei dieser Zyklus eine mittlere Totpunktlage enthält, und daß sowohl die Umfangsöffnung
als auch die Seitenöffnung während der Drehbewegung des Rotors über einen bestimmten, an die mittlere
Totpunktlage sich anschließenden Winkelbereich hinweg in eine einzige Brennkammer einmünden.
5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rotor ein Dichtglied
angeordnet ist, welches mit der Seitenwand in gleitender Berührung steht und durch welches die Seitenöffnung hindurchgeführt
ist, und daß dieses Dichtglied in der Weise arbeitet, daß es diese Seitenöffnung überfährt derart, daß ein Öffnen
und Schließen dieser Seitenöffnung in Richtung der Brennkammer bewirkt wird.
6. Brennkraftmaschine nach Anspruch 3>dadurch g e kennzeichnet,
daß die an den Spitzen des Rotors
- A 3 -i .509883/0601
Α.
angeordneten Dichtungen die Umfangsöffnung in Richtung der
Brennkammer der Brennkraftmaschine während der Drehbewegung des Rotors öffnen und schließen, und daß die Strömungsverbindung
von der Umfangsöffnung ausgehend zu der Brennkammer eingeschränkt wird, welch letztere von einem Paar an der Spitze
des Rotors und in unmittelbarer Nähe der Umfangsöffnung sowie auf gegenüberliegenden Seiten der Umfangswand liegenden Dichtungen
begrenzt wird.
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ί * Λ·\
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |