DE244819C - - Google Patents
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- DE244819C DE244819C DENDAT244819D DE244819DA DE244819C DE 244819 C DE244819 C DE 244819C DE NDAT244819 D DENDAT244819 D DE NDAT244819D DE 244819D A DE244819D A DE 244819DA DE 244819 C DE244819 C DE 244819C
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- Germany
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- chamber
- bell
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- retractable
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C11/00—Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
- B63C11/34—Diving chambers with mechanical link, e.g. cable, to a base
- B63C11/44—Diving chambers with mechanical link, e.g. cable, to a base of open type, e.g. diving-bells
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244819 KLASSE 65«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befördern der Mannschaft von Taucherglocken
unter die Wasseroberfläche und nach oben zurück und besteht aus einer versenkbaren
Kammer mit Luftschleuse, die mittels an der Glocke und an dem an der Wasseroberfläche
befindlichen Fahrzeug befestigter Seile geführt und auf die Taucherglocke niedergelassen wird,
so daß die Aussteigeöffnung der Kammer und
ίο die Einsteigeöffnung der Glocke genau aufeinandertreffen.
Um den Einbau einer Luftschleuse in die Kammer zu vermeiden, kann auf dem Wasserfahrzepg eine fahrbare Kammer
vorgesehen werden, die von der Mannschaft bestiegen, mit Druckluft gefüllt, unter
die versenkbare Kammer gebracht und nach Herstellung eines Druckausgleichs und nach
dem Übersteigen der Mannschaft wieder entfernt wird.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch die Glocke und die Kammer,
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Gebrauchsweise der Kammer und
Fig. 4 eine ähnliche Darstellung unter Benutzung einer fahrbaren Zwischenkammer.
Die Taucherglocke α enthält Kammern b
für festen und Kammern c für Wasserballast; auf ihrer Decke ist die nach außen öffnende
Tür i sowie ein auf seiner Außenseite konisch gestalteter Flansch / angebracht. Die Zuführung
der erforderlichen Luft geschieht durch den Rohrstutzen g. Um den Flansch I herum
ist ein Kranz von Vorreibern s befestigt, die zur Verbindung der Glocke mit der Kammer
dienen. An vier einander gegenüberliegenden Stellen des Außenrandes der Decke sind konische
Zapfen r vorgesehen, an denen die zur Führung der Kammer 0 dienenden Seile h befestigt
sind. Auf dem Wasserfahrzeug sind die Seile h über Winden 24 geführt (Fig. 3).
Die herablaßbare Kammer ο enthält eine mittlere Kammer ζ und eine diese umgebende
ringförmige Kammer 1, in der die Räume 6 für festen und die Räume 7 für Wasserballast
vorgesehen sind. Zur Verbindung beider Kammern ι und ζ dient die Tür 12; eine weitere
nicht dargestellte Tür gestattet den Eintritt in die Kammer 1 von außen. In dem Boden
der Kammer ζ ist eine nach innen öffnende Klappe 17 vorgesehen, durch die die Kammer ζ
verlassen werden kann. Um die Bodenöffnung der Kammer 0 ist ein ringförmiger Flansch η
angebracht, dessen Innenseite entsprechend der Außenseite des Flansches I der Kammer a
ebenfalls konisch gestaltet ist, so daß beide Flanschen dicht aufeinanderpassen. Die feste
Verbindung beider Kammern α und 0 erfolgt durch Riegel t, die mit einem um den Flansch η
drehbaren Zahnkranz verbunden sind, in den ein vom Innern der Kammer 1 mittels Handrades
y zu bedienender Sektor υ eingreift. Bei des Drehung des Zahnkranzes greifen die Riegel
t unter die Vorreiber s und verbinden beide Kammern fest miteinander. Für die Zu- und
Abführung von Ballastwasser und Druckluft in die Kammer sind die erforderlichen Rohrleitungen
und Hähne vorgesehen.
Außen an der Kammer ο sind oben Augen/»
und unten Augen q für die Führungsseile h angebracht; die Innenfläche der Augen q ist
entsprechend den Zapfen r der Kammer α konisch ausgebildet.
Die Bedienung dieser Einrichtung geschieht
ίο folgendermaßen: Die oben auf dem Wasserfahrzeug
befindliche, in die Taucherkammer a zu befördernde Mannschaft besteigt zunächst
den Raum ι der Kammer ο; nachdem die Tür
wieder geschlossen ist, werden die Räume ι und ζ mit Druckluft von der der zu erreichenden
Wassertiefe entsprechenden Spannung gefüllt, worauf die Mannschaft durch die Tür
12 in den Raum ζ übersteigt, dessen Bodenklappe 17 luftdicht geschlossen ist. Dann werden
die Führungsseile h durch die Augen q und -p hindurchgezogen und mittels der Winden
24 steif geholt; das Seil 21 der Winde 22 wird an dem Schäkel 20 befestigt und die
Kammer 0 so weit hochgehoben, daß sie von der Reeling des Wasserfahrzeugs freikommt.
Durch Nachlassen des Seiles 21 wird die Kammer 0 ins Wasser gelassen, wobei sie an den
Seilen K hinabgeführt wird, bis die Augen q über die konischen Zapfen r der Kammer a
greifen und der'Flansch η der Kammer 0 sich
auf den Ringflansch / der Kammer α aufsetzt.
Hierauf wird mittels des Handrades y und des Sektors ν das die Riegel t tragende Zahnrad
gedreht, wobei die Riegel t unter die Vorreiber s an der Decke der Kammer α greifen
und die feste Vereinigung der beiden Kammern bewirken. Nach dem Öffnen der Klappen
17 und i kann die Mannschaft beliebig von dem Raum ζ in die Kammer α überstei-
gen.
Soll die Mannschaft wieder nach oben befördert werden, so werden, nachdem sie den
Raum ζ bestiegen hat, die Riegel t wieder von den Vorreibern s gelöst und die Kammer 0
mittels des Seiles 21 gehoben. Oben wird durch Ablassen der Luft aus den Räumen ζ
und ι wieder ein Luftausgleich mit der Außenluft hergestellt, so daß die Mannschaft die
Kammer ο durch den Raum ι verlassen kann.
Um die Anordnung zweier Räume in der Kammer 0 zu vermeiden, kann die Hilfskammer
25 (Fig. 4) an Deck des Wasserfahrzeuges vorgesehen sein, die zunächst von der Mannschaft
bestiegen und dann unter den Raum ζ der Kammer 0 gefahren wird, mit der sie in
ähnlicher Weise wie vorhin für die Kammer a beschrieben, verbunden wird. Nachdem die
Kammer 25 und der Raum ζ in gleicher Weise wie vorher beschrieben, mit Druckluft gefüllt
sind, kann die Mannschaft aus der Kammer in den Raum ζ der Kammer 0 übersteigen,
worauf die Verbindung der beiden Kammern gelöst und die Kammer 0 in das Wasser herabgelassen
wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Befördern der Mannschaft von Taucherglocken unter die Wasseroberfläche
und nach oben zurück, gekennzeichnet durch eine versenkbare Kammer (0) mit Luftschleuse (τ, ζ), die mittels
an der Glocke (a) und an dem an der Wasseroberfläche befindlichen Fahrzeug befestigter
Seile (h) auf die Taucherglocke niedergelassen wird, so daß die Aussteigeöffnung
(17) der Kammer und die Einsteigeöffnung (i) der Glocke genau aufeinandertreffen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung
der Schleusen (1, z) in der versenkbaren Kammer (0) auf dem Wasserfahrzeug eine
fahrbare Kammer (25) vorgesehen ist, die von der Mannschaft bestiegen, dann mit Druckluft gefüllt, unter die versenkbare
Kammer gebracht und nach Herstellung eines Druckausgleichs und nach dem Übersteigen
der Mannschaft wieder entfernt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244819C true DE244819C (de) |
Family
ID=503824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244819D Active DE244819C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244819C (de) |
-
0
- DE DENDAT244819D patent/DE244819C/de active Active
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