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DE2448008B2 - Verfahren zur herstellung von sauren reinigungsmitteln - Google Patents

Verfahren zur herstellung von sauren reinigungsmitteln

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DE2448008B2
DE2448008B2 DE19742448008 DE2448008A DE2448008B2 DE 2448008 B2 DE2448008 B2 DE 2448008B2 DE 19742448008 DE19742448008 DE 19742448008 DE 2448008 A DE2448008 A DE 2448008A DE 2448008 B2 DE2448008 B2 DE 2448008B2
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DE2448008A1 (de
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Karl Dr 6149 Rimbach Ulrich Hansjorg Dr 5041 Erftstadt-Lechemch Westermann Lothar 5000 Köln Merkenich
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Hoechst AG
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Hoechst AG
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/02Anionic compounds
    • C11D1/34Derivatives of acids of phosphorus
    • C11D1/345Phosphates or phosphites
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C11D3/0047Other compounding ingredients characterised by their effect pH regulated compositions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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Description

45
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von sauren Reinigungsmitteln, insbesondere Klarspülmitteln für das maschinelle Spülen von Geschirr oder Gläsern, die aliphatische und/oder cycloaliphatische Phosphorsäuremono- und/oder -diester mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen pro alkoholischer Komponente des Esters, sowie Tenside und/oder Parfüme enthalten.
Aus der DT-OS 21 44 425 sind Klarspülmittel für das maschinelle Spülen von Geschirr oder Gläsern bekannt, die aliphatische und/oder cycloaliphatische Phosphorsäuremono- und/oder -diester mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen pro alkoholischer Komponente des Esters, und eventuell an sich bekannte, weitere Klarspülmittelkomponenten wie z. B. Tenside, Parfüm, Farbstoffe usw. (,o enthalten.
Im Falle der Verwendung aliphatischer Phosphorsäuremono- und/oder -diester werden solche bevorzugt, deren alkoholische Komponenten 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, während von den cycloaliphatischen Vertretern sich insbesondere Phosphorsäuremono- und/oder -dicyclohexylester bewährten.
Die bekannten Klarspülmittel beschränken sich hinsichtlich der Phosphorsäureester-Komponente nicht auf die reinen Substanzen oder deren Gemische, sondern enthalten auch die entsprechenden Produkte mit nur technischem Reinheitsgrad, wobei als technische Verunreinigung in erster Linie Phosphorsäure zu nennen ist. Dieser Phosphorsäuregehalt kann bei den Phosphorsäuremonoestern bis 10 Gewichts-% und bei Gemischen von Phosphorsäuremono- und -diestern bis zu etwa 5 Gewichts-% betragen.
Ein gebräuchliches Klarspülmittel der vorgenannten Art ist durch folgende Zusammensetzung gekennzeichnet:
0 bis 5 Gewichts-% eines Polykondensationsproduktes aus Isotridekanol und Äthylenoxid,
0 bis 15 Gewichts-% eines Polykondensationsproduktes aus Äthylendiamin, Äthylenoxid und Propylenoxid,
12 bis 26 Gewichts-% des aliphatischen und/oder cycloaliphatischen Phosphorsäuremono- und/oder -diesters, gegebenenfalls im Gemisch mit Phosphorsäure,
0 bis 20 Gewichts-% Isopropanol,
0 bis 20 Gewichts-% Zitronensäure,
Rest Wasser, Parfüm und Farbstoff.
Solche Klarspülmittel weisen in der Regel einen pH-Wert auf, der kleiner als 1 ist.
Es ist ferner bekannt, kurzzkettige Phosphorsäureester auch als Basisprodukte für saure Reinigungsmittel zu verwenden, die zur Reinigung von sanitären Anlagen, von Fahrzeugen verschiedentlicher Art, von Molkereien, Brauereien, Schlachtereien, von Gebäuden, Wänden, Schwimmbecken, Fliesen usw. eingesetzt werden.
Die Vielzahl der Anwendungsgebiete bringt eine sehr große Zahl an Korrosionsproblemen mit sich. Es hat sich nun gezeigt, daß Phosphorsäureester mit 1 bis 8 C-Atomen pro alkoholischer Komponente auf metallischen Oberflächen einen nur so geringen Angriff bewirken, daß eine gesonderte Inhibierung der Ester, besonders gegenüber Eisenmetallen, weitgehend unterlassen werden kann.
Problematisch ist aber weiterhin der Angriff dieser Phosphorsäureester auf Glas und Porzellanoberflächen sowie auf einige Emaillesorten.
Erfahrungsgemäß sind Maßnahmen, die getroffen werden, um einen Korrosionsschutz für Glas zu erhalten, beispielsweise für Silber oder Emaille von negativer Wirkung oder umgekehrt.
Versuche, die Korrosivität der phosphorsäureesterhaltigen sauren Reinigungsmittel allein durch Teilneutralisation herabzusetzen, führten zu keinen befriedigenden Ergebnissen, weil es dabei zu Ausfällungen und Aufrahmungen anderer Reinigungsmittelkomponenten insbesondere der Tenside und/oder Parfümöle kam.
Es bestand somit die Aufgabe, saure Reinigungsmittel auf Basis von kurzkettigen Phosphorsäureestern herzustellen, die gegenüber harten Nichtmetall-Oberflächen, wie solchen aus Glas, Keramik oder Emaille eine verminderte Korrosivität aufweisen und die sich, selbst über lange Lagerzeiten hinweg, als lagerungsstabil erweisen, das heißt, homogene Lösungen bleiben und sich nicht entmischen.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe lösen läßt, wenn man einer wäßrigen Lösung die 12 bis 26 Gewichts-% der genannten Phosphorsäureester sowie die Tenside und/oder Parfümöle enthält so viel einer wasserlöslichen basischen Verbindung zusetzt, daß der pH-Wert des erhaltenen Gemisches 2,5
bis 4,0, vorzugsweise 3 bis 3,5 beträgt und man dann den Gehalt des Gemisches an den Phosphorsäureestern, unter Konstanthaltung des eingestellten pH-Wertes, auf mehr als 26 Gewichts-% vorzugsweise bis auf maximal 40 Gewichts-% des Gemisches, soweit erhöht, bis eine klare homogene Lösung entstanden ist.
Außer Phosphorsäureestern kann man dem Gemisch zusätzlich einen kurzkettigen wasserlöslichen Alkohol, vorzugsweise Isopropanol, zusetzen. Die Menge des zugesetzten Alkohols kann bis zu 20 Gewichts-%, vorzugsweise 3 bis 10 Gewichts-%, des Gemisches betragen. Vorteilhafterweise setzt man als Phosphorsäureester Phosphursäuremonobutylester ein.
Gegenüber den bekannten Reinigungsmitteln zeichnen sich die erfindungsgemäßen Produkte dadurch aus, daß sie außer einer geringeren Korrosivität gegenüber harten Nichtmetall-Oberflächen, trotz ihres Gehaltes an Tensiden und/oder Parfümölen, selbst nach langen Lagerzeiten nicht entmischen und eine homogene klare Lösung bleiben, ohne daß es zu Ausfällungen oder Aufrahmungen kommt.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindungen näher erläutern, ohne sie jedoch im einzelnen zu beschränken.
Beispiele
In Haushaltsgeschirrspülmaschinen wurden unter Verwendung von drei verschiedenen Klarspülmitteln jeweils in Verbindung mit dem gleichen, handelsüblichen Reinigungsmittel je drei handelsübliche Gläser lOGmal gespült.
Kliarspülmittel 1 (Handelsprodukt, analysiert) Zitronensäure Summe Tenside Parfüm, Wasser, etc.
pH-Wert - 1.2
27,0% 24,5% ad 100%
Die verwendeten
Zusammensetzung:
Klarspülmittel hatten folgende Klarspülmittel 2
(Bekanntes Produkt gemäß DT-OS 21 44 425) ίο 22,5% Monobutylphosphorsäureester (technisch) 1% Parfüm ad 100% Wasser pH-Wert = 0,9
Klarspülmittel 3 (Erfindungsgemäßes Produkt)
30,2% Monobutylphosphorsäureester (technisch) 7,9% Kaliumhydroxid 1,0% Parfüm 5,7% Isopropanol ad 100% Wasser pH-Wert = 3,0
Jeder Klarspüler wurde mit 3 ml/Spülgang dosiert.
Die eintretende Schädigung wurde alle 10 Spülgänge visuell beurteilt und anhand einer Wertungstabelle benotet. Die erhaltene Summe aller Schädigungsnoten wurde dann zur theoretisch denkbaren Höchstnote in Relation gesetzt und als relativer Schädigungswert in Prozent bestimmt. Die Ergebnisse sind in nachfolgender Tabelle zusammengefaßt:
Tabelle
Klarcpülmittel
Schädigung 51,2% 37,5% 25,0%
Klarspüleffekt geringe Kalkrückstände an keinerlei Rückstände keinerlei
Rändern Rückstände
Klarglanzeffekt gut brillant brillant
Im schwarzen Lichtkasten schwache Opaleszenz klar

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von sauren Reinigungsmitteln, insbesondere Klarspülmitteln für das maschinelle Spülen von Geschirr oder Gläsern, die aliphatische und/oder cycloaliphatische Phosphoirsäuremono- und/oder -diester mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen pro alkoholischer Komponente des Esters, sowie Tenside und/oder Parfümöle enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man einer wäßrigen Lösung, die 12 bis 26 Gewichts-% der genannten Phosphorsäureester sowie die Tenside und/oder Parfümöle enthält, so viel einer wasserlöslichen basischen Verbindung zusetzt, daß der pH-Wert des erhaltenen Gemisches 2,5 bis 4,0 beträgt und man dann den Gehalt des Gemisches an den Phosphorsäureestern, unter Konstanthaltung des eingestellten pH-Wertes, auf mehr als 26 Gewichts-% so weit erhöht, bis eine klare, homogene Lösung entstanden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man so viel der wasserlöslichen Verbindung einsetzt, daß der pH-Wert des erhaltenen Gemisches 3 bis 3,5 beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den Gehalt an Phosphorsäureestern bis auf maximal 40 Gewichts-% des Gemisches erhöht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Gemisch außer Phosphorsäureestern zusätzlich einen kurzkettigen wasserlöslichen Alkohol zusetzt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man den Alkohol in Mengen bis zu 20 Gewichts-%, bezogen auf das Gemisch, zusetzt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man den Alkohol in Mengen von 3 bis 10 Gewichts-% zusetzt.
40
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