DE2448067C2 - Bohr- und Fräsmaschine für Profilstäbe aus Kunststoff oder Metall - Google Patents
Bohr- und Fräsmaschine für Profilstäbe aus Kunststoff oder MetallInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bohr- und Fräsmaschine für Profilstäbe aus Kunststoff oder Metall, mit
mehreren, an einem Maschinengestell angeordneten Vorschubeinheiten mit je einer axial gegen den
TVofilstab vorschiebbaren, angetriebenen Bohr- bzw. Fräseinheit für gleichzeitige Bearbeitung eines Profil-Stabes.
Für die verschiedensten Einsatzbereiche, beispielsweise für Fenster- und Türrahmen, werden immer mehr
Profilstäbe aus Kunststoff oder Metall verwendet, insbesondere Hohlprofilstäbe. Aus Gründen der wirtschaftlichen
Fertigung hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die erforderlichen Bohrungen und Einfräsungen
bereits am Profilstab vorzunehmen, bevor die Profilstäbe zu einem Rahmen oder dergleichen zusammengesetzt
werden.
Zu diesem Zweck sind Maschinen bekannt, die mit mehreren Bohreinheiten (Antriebsmotor mit Bohrspindel
auf einer Vorschubeinheit) ausgerüstet sind, mittels deren an allen Seiten des Profilstabs Bohrungen
ausgeführt werden können. In vielen Fällen sind auch Einfräsungen erforderlich, größtenteils in Längsrichtung
des Profilstabes verlaufende Schlitzt, die mit einem Fingerfräser gefräst werden müssen. Zu diesem Zweck
sind große stationäre Maschinen bekannt, die eine oder mehrere Fräseinheiten besitzen; diese Fräseinheiten
sind einzeln geführt und werden seitlich mit Hilfe von Preßluft-Vorschubeinheiten oder dergleichen bewegt,
um den erforderlichen Fräsvorschub in Stablängsrichtung zu erhalten. Diese einzeln seitlich geführten
Fräseinheiten verursachen sehr grüße Herstellungskosten für diese Maschinen, weil die Fräseinheiten
gesondert mit sehr aufwendigen Steuerungseinrichtungen gesteuert werden müssen. Derartige seitlich
verschiebbare Bearbeitungseinheiten werden auch verwendet, wenn mehrere Bohrungen mit gleichem
Durchmesser so dicht nebeneinander liegen, daß ein Mehrfachbohrkopf nicht verwendet werden kann.
Aus der DE-OS 16 27 020 ist eine aus einem Baukastensystem zusammengebaute Transferstraße bekannt,
bei der ein Werkstück nacheinander in verschiedene Arbeitsstationen weiterbefördert wird, in
denen jeweils nur eine ganz begrenzte Anzahl von Arbeitsgängen ausführbar ist. da die pro Station
vorgesehenen wenigen Arbeitseinheiten eine im wesentlichen stationäre und starre Ausbildung aufweisen.
Die Arbeitseinheiten sind außer in der Vorschubbewegung in Achsrichtung des Werkzeuges nur in einer
weiteren Achsrichtung ohne Winkeländerungsmöglichkeit für das Einrichten auf ein anderes Werkstück
verstellbar. Bei diesem bekannten System muß ein Werkstück nacheinander an unterschiedlichen räumlichen
Orten von den einzelnen Arbeitseinheiten bearbeitet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine auch /.um Fräsen von Profilstäben geeignete Maschine zu
schaffen, die einerseits gegenüber den herkömmlichen
Fräsmaschinen mit Kreuzschlitten einen wesentlich einfacheren und billigeren Aufbau gestattet, mit der es
andererseits aber auch möglich ist, eine Vielzahl von Arbeitseinheiten in möglichst beliebiger Lage in
Beziehung zu dem zu bearbeitenden Profilstab positionieren zu können, wobei es u, a. auch möglich sein soll,
eine ausreichende Anzahl von Arbeitseinheiten vorzusehen, um unter Umständen in zeitlicher Aufeinanderfolge
zwei oder mehr Gruppen von Arbeitsgängen ausführen zu körmen, ohne daß der Profilstab deswegen
von einer Arbeitsstation in eine andere überführt werden müßte.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst Mit dieser
erfindungsgemäßen Lösung lassen sich einfache, lediglieh
für einen axialen Vorschub vorgesehene Arbeitseinheiten mit Bohr- bzw. Fräswerkzeugen verwenden, die
durch bloßes Festklemmen am Maschinengestell in nahezu unbegrenzter Anordnungsvielfalt um den zu
bearbeitenden Profilstab herum und entlang dessen Längserstreckung angeordnet werden können. Dies ist
insbesondere dadurch möglich, daß ein Quervorschub der Arbeitseinheiten entfällt, welcher erfindungsgemäß
in den Werkstückträger verlegt wird. Um dennoch eine
praktisch allseitige Zugänglichkeit des zu bearbeitenden ^ Profilstabes zu ermöglichen, erhält der Werkstückschlitten
bei einer bevorzugten Ausführungsform eine speziell hierfür geeignete Ausbildung.
Ein besonders einfacher Maschinenaufbau in diesem Zusammenhang ergibt sich dadurch, daß das fviaschi- »
nengestell durch Längsträger zur Aufnahme der Vorschubeinheiten verbundene Wangen aufweist, in
denen seinerseits wieder der Werkstückschlitten verschiebbar geführt ist. Da an jeden einzelnen Längsträger
mehrere Bearbeitungseinheiten angeklemmt sein a können, und da eine größere Anzahl von Längsträgern
zwischen den beiden Wangen vorgesehen werden kann, lassen sich ohne erhebliche Vergrößerung des Bauaufwandes
und mit leichter Umrüstmöglichkeit sehr viele Bearbeitungseinheiten vorsehen, wenn dies erforderlich 4"
sein sollte. Indem sich die Längsträger unter verschiedenen Drehwinkeln zwischen den Wangen einspannen
lassen, kann auch den Bearbeitungseinheiten eine entsprechende Richtung in ihrer Vorschubbewegung
gegeben werden.
Der Werkstückschlitten selbst besteht zweckmäßigerweise
aus einem Rechteckprofilträger, der an seinen Enden mittels Führungszapfen in den Wagen
verschiebbar gelagert ist, und an dem mit Spanneinrichtungen versehene Konsolen zur Aufnahme des Profil-Stabes
längsverstellbar angebracht sind. Außer den Führungszapfen an den Wangen sind keine besonderen
Führungen für den so ausgebildeten Werkstückschlitten erforderlich. Insbesondere ist keine von der einen /ur
anderen Wange durchlaufenden Führung für den Werkstückschlitten nötig; gleichwohl kann die Maschine
für sehr lange Werkstücke gebaut werden, wobei es nur erforderlich ist. zwischen den beiden Wangen
entsprechend lange Längsträger einzusetzen, was auch bei einem nachträglichen Umbau der Maschine mit
geringem Aufwand geschehen kann.
In weiterer Ausführung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die Konsolen den Profilstab in einem
Bereich halten, der außerhalb der horizontalen und vertikalen Projektion des den Schlitten bildenden fc5
Rechteckprofilträgers hegt. Dadurch ist der zu bearbeitende
Profilstab, beispielsweise ein Hohlprofilstab, von allen Seiten für die Bearbeiiuig zugänglich.
Zur Steuerung und Betätigung der einzelnen Bewegungen der Maschinenteile ist bei einer speziellen
Ausführungsform zur Begrenzung des Verschiebeweges des Werkstückschlittens ein drehbarer Revolverkopf
mit unterschiedlichen Anschlägen vorgesehen, der drehfest mit Steuernocken zur drehwinkelabhängigen
Betätigung von Schaltern für die Vorschubbewegung der Vorschubeinheiten verbunden ist !n jeder Drehstellung
des Anschlagrevolverkopfes werden die jeweils benötigten Bohr- bzw, Fräseinheiten vorgeschoben;
dann wird der zu bearbeitende Profilstab in Längsrichtung verschoben, bis der am Revolverkopf vorgesehene
Anschlag zur Anlage kommt, wodurch die Länge des zu fräsenden Schlitzes festgelegt ist
Um eine besonders einfache Möglichkeit zur Bewegung des Werkstückschlittens zu schaffen, ist in
Weiterbildung der Erfindung vorgeshen, daß der Anschlagrevolverkopf an einem im Maschinengestell
schwenkbar und drehbar gelagerten Handhebel angebracht ist, der an dem Werkstückschlitten angelenkt ist.
Mit der Bewegung dieses einzigen oebels wird die Eintauchbewegung der Werkzeuge und de Vorschubbewegung
des Werkstückes bewirkt die durch den jeweiligen Anschlag begrenzt ist.
Zweckmäßigerweise ist der Anschlagrevolverkopf drehfest .üit Steuernocken zur Betätigung von Schaltern
für die Antriebsmotoren der Bohr- bzw. Fräseinheiten verbunden, so daß — falls gewünscht — nur jeweils
diejenigen Einheiten eingeschaltet werden können, die zum Eingriff kommen sollen.
Der Bauaufwand und damit die Herstellungskosten für die erfindungsgemäße Maschine sind vergleichsweise
sehr niedrig. Als Bohr- bzw. Fräseinheiten können handelsübliche Geräte verwendet werden, wobei der
Antrieb durch elektrische oder Preßluftmotoren oder durch eine biegsame Welle erfolgen kann. Die
Vorschubbewegung (Eintauchbewegung) des Bohrers bzw. Fräsers kann in an sich bekannter Weise mit
pneumatischem oder elektrischem Antrieb erfolgen.
Um die Umrüstzeiten für unterschiedliche Werkstükke noch erheblich herabzusetzen, kann vorgesehen
werden, daß die durch die Steuernocken betätigbaren Schalter für die Vorschubeinheiten mit jeweils einer
Steckdose zum Anschluß von jeweils eir?r von mehreren auf der Maschine angeordneten Vorschubeinheiten
verbunden sind. Dadurch ist es möglich, die für die Bearbeitung mehrerer unterschiedlicher Werkstükke
erforderlichen Bearbeitungseinheiten an der Maschine anzubringen, aber jeweils nur diejenigen Bearbeitungseinheiten
an die Steuereinrichtung mittels der Steckdosen anzuschließen, die für das jeweilige
Werkstück erforderlich sind. Zum Umrüsten der Maschine genügt es dann in den meisten Fällen, andere
Bea-bei.uiigseinheiten an die Steckdose anzuschließen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend in der Beschreioung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
F i g. I eine Vordtransicht der Maschine.
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. I. und F i g. 3 eine Draufsicht auf die Maschine von oben.
Die Maschine, die beispielsweise zur Bearbeitung eines Rechteck-Hohlprofilstabes I dient, weist zwei Ständer 2 auf, die einen Längsträger 3 tragen. An den Stirnseiten des Längsträgers 3 sind zwei Wangen 4 befestigt. Diese Wapgen oder Stirnplattcn weisen mehrere senkrechte und waagerechte Schlitze 5 auf. in denen seitlich bzw. in der Höhe verstellbar und in sich drehbar mehrere Längsträger 6 angeschraubt sind.
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. I. und F i g. 3 eine Draufsicht auf die Maschine von oben.
Die Maschine, die beispielsweise zur Bearbeitung eines Rechteck-Hohlprofilstabes I dient, weist zwei Ständer 2 auf, die einen Längsträger 3 tragen. An den Stirnseiten des Längsträgers 3 sind zwei Wangen 4 befestigt. Diese Wapgen oder Stirnplattcn weisen mehrere senkrechte und waagerechte Schlitze 5 auf. in denen seitlich bzw. in der Höhe verstellbar und in sich drehbar mehrere Längsträger 6 angeschraubt sind.
An den Längsträgern 6 sind beliebig viele und in Längsrichtung der Träger beliebig verstellbare Bohrbzw.
Fräseinheiten 7 angeordtKM. die beim dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils einen Antriebsmotor und
eine Vorschubeinheit 8 aufweisen, die einen Vorschub -, des Bohr- bzw. Fräswerkzeug 9 auf das Werkstück 1 zu
und in dieses hinein ermöglichen.
An jeder Wange 4 sind jeweils zwei übereinanderliegende runde Führungszapfen 10 befestigt. Auf den
Führungszapfen IO gleitet längsverschiebbar ein recht- m eckiger Profilstab 11, auf dem in der Längsrichtung
beliebig verstellbare Konsolen 12 angeordnet sind, die eine beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit Preßluftspannzylindern
13 arbeitende Spanneinrichtung 14 aufweist. Die Spanneinrichtungen 14 spannen den zu ι -,
bearbeitenden Profilstab 1 aus Kunststoff oder Metall auf den Konsolen 12 fest, die am Werkstückschlitten 11
angebracht sind.
An einer Stirnseite der Maschine ist ein Kasten 15 angebracht, der die Schalter der Steuerungseinrichtung >ü
enthält. Ein Handhebel 16 ist im Kasten 15 drehbar und schwenkbar gelagert. Der Handhebel 16 ist über ein
Gelenk 17. das drehfest ist, jedoch eine Schwenkbewegung in jeder Richtung zuläßt, beispielsweise ein
Kreuzgelenk, mit einem im Kasten 15 drehbar >->
gelagerten Wellenabschnitt verbunden. Über ein Kugelgelenk 19 und eine Stange 20 ist der Hebel 16 mit dem
Werkstückschlitieii 11 gelenkig verbunden, so daß bei
einer Schwenkbewegung des Hebels 16 in Längsrichtung der Maschine (gestrichelte Stellung in Fi g. 1) der J0
Werkstückschlitten 11 verschoben wird.
Der Handhebel 16 ist drehbar und trägt einen Anschlagrevolverkopf 21 mit mehreren radial unterschiedlich
weit vorragenden Anschlägen 22. In jeder Drehstellung des Revolverkopfes 21 begrenzen die }=,
Anschläge 22 die Schwenkbewegung des Hebels 16 und damit die Längsbewegung des Werkstückschlittens 11.
Der am unterer Ende des Hebels 16 gelenkig, jedoch drehfest angebrachte Wellenabschnitt trägt Steuernokken
23 für die Betätigung von pneumatischen Schaltern 24 zur Steuerung der Eintauchbewegung der Vorschubeinheiten
8 mit den Bearbeitungseinheiten 7. Weitere Steuernocken 25 oder Mitnehmer sind mit dem Hebel
16 drehfest verbunden und betätigen elektrische Schalter 26 für die Antriebsmotoren der Bearbeitungseinheiten
7 in Abhängigkeit von der Drehwinkelstellung des Hebels 16.
Der einfacheren Darstellung halber sind in der Zeichnung die elektrischen Leitungen von den Schaltern
26 zu den Motoren der Einheiten 7 und die Pneumatikleitungen von den pneumatischen Schaltern
(Ventilen) 24 zu den Vorschubeinheiten 8 weggelassen. Einer der Pneumatikschalter 24 kann mit den
pneumatischen Zylindern 13 der Spanneinrichtungen 14 verbunden sein, um das Werkstück 1 zu Beginn des 5,
Arbeitszyklus zu spannen und am Ende freizugeben. Wie in F i g. 1 angedeutet ist, können die pneumatischen
und elektrischen Schalter 24 bzw. 26 mit Steckdosen 27 verbunden sein, an denen jeweils lösbar die zu
schaltenden Einrichtungen (Bearbeitungseinheiten 7, fco
Vorschubeinheiten 8) wahlweise angeschlossen werden können, so daß es möglich ist, Einheiten, die für ein
bestimmtes Werkstück nicht benötigt werden, durch Lösen der Steckverbindungen stillzulegen, während
andere Einheiten an die Steckverbindung angeschlossen ·*=-,
werden.
Die Maschine arbeitet wie folgt Der zu bearbeitende Profilstab 1 wird auf die Konsolen 12 gelegt. Der
Handgriff des Handhebels 16 wird um den für die Betätigung der elektrischen bzw. pneumatischen Schalter
26 bzw. 24 erforderlichen Winkel gedreht. Über einen der Pneumatikschalter 24 erhalten die pneumatischen
Spannzylinder 13 Preßluft und spannen den Profilstab 1 fcM. Gleichzeitig wird über den elektrischen
Schalter 26 der Antriebsmotor einer oder mehrerer Bohr- bzw. Fräseinheiten 7 eingeschaltet. Bei der
weiteren Drehung des Handhebels 16 um seine Längsachse wird über einen Pneumatikschalter 24 die
Preßluftzufuhr zu der Vorschubeinheit 8 der entsprechenden Bohr- bzw. Fräseinheit 7 eingeschaltet; diese
Bearbeitungseinheit oder mehrere Bearbeitungseinheiten tauchen mit ihrem Bohr- und Fräswerkzeug 9,
beispielsweise einem Fingerfräser, in den Profilstab 1 ein.
Durch Verschwenken des Handhebels 16 um den Winkel /% (F i g. I) wird der Profilstab 1 in Längsrichtung
verschoben, wobei die Werkzeuge 9 einen oder mehrere Längsschlitze fräsen können.
Durch radial unterschiedlich weit herausragende Anschläge 22, die beispielsweise von Einstellschrauben
im Revolverkopf 21 gebildet werden und die in ihrer Winkelstellung genau den Schaltwinkeln der elektrischen
und pneumatischen Schalter 26 bzw. 24 zugeordnet sind, können mehrere beliebig lange
Einfräsi'ngen bzw. Schlitze hergestellt werden. Wenn
nur gebohrt werden soll, ist der Schwenkwinkel λ Null; der entsprechende Anschlag 22 ragt dann sehr weit aus
dem Revolverkopf 21 heraus. Soll ein sehr langer Schlitz gefräst werden, so ragt der Anschlag 22 nur wenig aus
dem Revolverkopf 21 heraus. Wenn dicht nebeneinanderliegende Bohrungen gebohrt werden sollen, so wird
die entsprechende Bohreinheit 7 zweimal nacheinander mit einer dazwischenliegenden kurzen Längsverschiebung
des Werkstücks 1 vorgeschoben. Der radiale Abstand der beiden zugehörigen Anschläge 22 ist
entsprechend dem gewünschten Bohrungsabstand nur gering.
Da die Konsolen 12 auf dem Werkstückschlitten 11 in Längsrichtung verstellbar sind, kann das Werkstück 1
jeweils an den Stellen gespannt werden, wo keine Bearbeitung notwendig ist. Da im übrigen alle Seiten
des Werkstücks gut zugänglich sind, sind Bohrungen und zu fräsende Schlitze in nahezu jeder beliebigen
Anzahl und Anordnung möglich. Die einfache Befestigung der Längsträger 6 an den Wangen 4 ermöglicht
jede beliebige Einstellung der Bearbeitungseinheiten 7 horizontal, vertikal und im Winkel.
Außer der beschriebenen Antriebs- und Vorschubart der Einheiten 7 können auch andere Antriebs und
Vorschubarten Verwendung finden. Beispielsweise kann mit Preßluftmotoren, Elektromotoren und biegsamen
Wellen für den Antrieb der Fräser bzw. Bohrer gearbeitet werden. Der Vorschub der Einheiten 8 kann
statt mit Pneumatikzylindern auch durch elektrische Antriebe erfolgen. Wenn die Werkzeuge 9 mit
Preßluftmotoren angetrieben werden, so ist selbstverständlich statt der elektrischen Schalter 26 ein oder
mehrere pneumatische Schalter bzw. Ventile vorzusehen, die in gleicher Weise gesteuert werden, wie die
Pneumatikschalter 24 beim gezeigten Ausführungsbeispiel.
Anstelle der beschriebenen Arbeitsweise ist es auch möglich, beim ersten Schaltvorgang, bei dem das
Werkstück gespannt wird, bereits sämiliche Antnebsmotore
einzuschalten und dann beim Weiterschalten lediglich diese Motore bzw. die von ihnen angetriebenen
Werkzeuge in das Werkstück einzutauchen. Bei Verwendung von biegsamen Wellen als Antrieb wird
beim ersten Einschalten der zentrale Antriebsmotor, der beispielsweise bis tu acht biegsame Wellen antreiben
kann, eingeschaltet, so daß alle weiteren Einschaltstufen
am elektrischen Schalter 26 entfallen bzw. dieser zentrale Antriebsmotor kann bei jedem Schaltvorgang
erneut e;n- und ausgeschaltet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Bohr- und Fräsmaschine für ProfilstSbe aus
Kunststoff oder Metall, mit mehreren, an einem Maschinengestell angeordneten Vorschubeinheiten
mit je einer axial gegen den Profilstab vorschiebbaren, angetriebenen Bohr- bzw. Fräseinheit für
gleichzeitige Bearbeitung eines Profilstabes, dadurch gekennzeichnet, daß eine wählbare
Mehrzahl von Vorschubeinheiten (8) in im wesentlichen beliebiger Anordnung um den Profilstab (1)
herum und entlang des Profilstabes (1) positionierbar und am Maschinengestell (2, 3,4) festlegbar ist,
daß im Maschinengestell (2,3, 4) ein mit Spanneinrichtungen (13,14) für die Aufnahme des Profilstabes is
(1) versehener Werkstückschlitten (11) quer zu den Achsen der Bohr- bzw. Fräseinheiten (7) verschiebbar
geführt ist, und daß eine Steuer- und Betätigungseinrichtung (15, 16) vorgesehen ist.
mittels derer der Werkstückschlitten (11) nach erfolgtem V «.irschub einer ausgewählten Anzahl von
Bohr- bzw. Fräseinheiten (7) gegen den Profilstab (1) und Eintauchen der entsprechenden Werkzeuge in
den Profilstab (1) um eine vorwählbare Strecke gegenüber dem Maschinengestell (2,3,4) verschiebbar
ist
2. Maschine nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
daß die Spanneinrichtungen (13, 14) des Werkstückschlittens (11) in Längsrichtung des
einzuspannenden Profilstabes (1) gegenüber dem Werkstückschlitten (11) verstellbar sind.
3. Maschin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Maschinengestell (2) durch Längsträger (6) zur Aufnahme der Vorschubeinheiten
(8) verbundene Wangen (4) aufweist, an denen der Werkstückschlitten (11) verschiebbar gelagert
ist
4. Maschine nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstückschlitten (U) aus einem Rechteckprofilträger besteht, der an seinen Enden
mittels Führungszapfen (10) in den Wangen (4) verschiebbar gelagert ist, und daß die Spanneinrichtungen
(13, 14) an Konsolen (12) vorgesehen sind.di? ihrerseits längsverstellbar an dem Rechteckprofilträger
angebracht sind.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Konsole (12) den Profilstab (1) in einem Bereich halten, der außerhalb der horizontalen
und vertikalen Projektion des den Werkzeugschlitten (11) bildenden Rechteckprofilträgers liegt.
6. Maschine nach einem der Ansprüche t bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur jeweiligen Begrenzung
des Verschiebeweges des Werkstückschlittens (11) ein mit Anschlägen (22) versehener, drehbarer
Revolverkopf (21) vorgesehen ist, der drehfest mit Steuernocken (23) zur drehwinkelabhängigen Betätigung
von Schaltern (24) für die Vorschubbewegung der Vorschubeinheiten (8) verbunden ist.
7. Maschine nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlagrevolverkopf (21) an einem im Maschinengestell schwenkbar und drehbar
gelagerten Handhebel (16) angebracht ist, der an dem Werkstückschlitten (11) angelenkt ist.
8. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlagrevolverkopf (21) drehfest mit Steuernocken (25) zur Betätigung von
Schaltern (26) für die Antriebsmotoren der Bohrbzw. Fräseinheiten (7) verbunden ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Steuernocken
(23) betätigbaren Schalter (24) für die Vorschubeinheiten (8) mit jeweils einer Steckdose
(27) zum Anschluß von jeweils einer von mehreren auf der Maschine angeordneten Vorschubeinheiten
(8) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742448067 DE2448067C2 (de) | 1974-10-09 | 1974-10-09 | Bohr- und Fräsmaschine für Profilstäbe aus Kunststoff oder Metall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742448067 DE2448067C2 (de) | 1974-10-09 | 1974-10-09 | Bohr- und Fräsmaschine für Profilstäbe aus Kunststoff oder Metall |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2448067A1 DE2448067A1 (de) | 1976-04-15 |
| DE2448067C2 true DE2448067C2 (de) | 1983-01-20 |
Family
ID=5927868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742448067 Expired DE2448067C2 (de) | 1974-10-09 | 1974-10-09 | Bohr- und Fräsmaschine für Profilstäbe aus Kunststoff oder Metall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2448067C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2809152C3 (de) * | 1978-03-03 | 1981-11-26 | Bernhard 6259 Brechen Eisenbach | Bohr-Fräsvorrichtung zum Einarbeiten von Schlitzen |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE859987C (de) * | 1950-08-22 | 1952-12-18 | Willi Schubert | Aus Bett und Schlitten bestehende Vorrichtung, insbesondere an Werkzeugmaschinen |
| GB764671A (de) * | 1954-03-18 | |||
| DE1123881B (de) * | 1959-12-21 | 1962-02-15 | Toenshoff & Co Maschinenfabrik | Vorschubbegrenzung fuer einen mittels Handhebel unmittelbar verschiebbaren Maschinenteil einer Werkzeugmaschine |
| DE1627020B2 (de) * | 1967-04-05 | 1973-02-22 | Wollenhaupt, Jakob, Wollenhaupt geb Stang, Agnes, 5000 Köln | Aus einheiten zusammengesetzte transferstrasse |
-
1974
- 1974-10-09 DE DE19742448067 patent/DE2448067C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2448067A1 (de) | 1976-04-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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