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DE2444360A1 - Laengswasserdichtes, kunststoffisoliertes nachrichtenkabel - Google Patents

Laengswasserdichtes, kunststoffisoliertes nachrichtenkabel

Info

Publication number
DE2444360A1
DE2444360A1 DE19742444360 DE2444360A DE2444360A1 DE 2444360 A1 DE2444360 A1 DE 2444360A1 DE 19742444360 DE19742444360 DE 19742444360 DE 2444360 A DE2444360 A DE 2444360A DE 2444360 A1 DE2444360 A1 DE 2444360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
cable
communication cable
strands
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742444360
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl Ing Schilling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19742444360 priority Critical patent/DE2444360A1/de
Publication of DE2444360A1 publication Critical patent/DE2444360A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/32Filling or coating with impervious material
    • H01B13/322Filling or coating with impervious material the material being a liquid, jelly-like or viscous substance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Längswasserdichtes, kunststoffisoliertes Nachrichtenkabel Die Erfindung betrifft ein längswasserdichtes, kunststoffisoliertes Nachrichtenkabel, bei dem die Längswasserdichtheit durch Füllen der von den Adern, Aderpaaren, Vierern oder Aderbündeln gebildeten Hohlräume (Zwickel) mit einer wasserabweisenden, vaselineartigen Füllmasse, beispielsweise Petrolat, erreicht wird.
  • Kunststoffisolierte Nachrichtenkabel werden in zunehmendem Maße mit wasserabweisenden Medien gefüllt, um im Schadensfall ein Ausbreiten von Wasser innerhalb des Kabels zu verhindern.
  • Die Füllung wird im allgemeinen in der Weise vollzogen, daß während des Verseilprozesses in den einzelnen Verseilpunkten die Füllmasse zugeführt wird (DT-OS 2 338 894) oder beim Durchtritt der fertig verseilten Kabelseele durchrerfahrenstechnische Apparaturen (DT-OS 2 224 268).
  • Bei beiden Verfahren werden die für eine Kabelfertigung Uplichen Fertigungsprozesse durch die Füllvorgänge erheblich beeinträchtigt. So kann es z.B. zu Verschmutzungen der Kabelfertigungsmaschinen, z.B. des Verseilnippels, oder zum Teil zu Beeinträchtigungen der Fertigungsgeschwindigkeit kommen.
  • Weiterhin ist ein zusätzlicher Platzbedarf für die FUlleinrichtung in den Fertigungslinien notwendig.
  • Bei einem anderen Verfahren (DL-PS 2319) wird das Kabel erst nach der Ummantelung teilweise oder auch ganz mit einem durch Erwärmen verflüssigten Füllstoff gefüllt. Dazu wird das Kabel evakuiert und vorgewärmt. Die Füllmasse gelangt nur durch den entstandenen Unterdruck in die Zwischenräume.
  • Ein teilweises Füllen mit einem Füllstopfen an jedem Kabelende garantiert keinen langzeitigen Schutz gegen eindringendes Wasser, da ein Auseinanderfließen der Füllmassestopfen über lange Zeiten (mehrere Jahre) nicht auszuschließen ist. Ein vollständiges Füllen ist mit diesem Verfahren praktisch wohl kaum durchführbar. Bei einer üblichen Kabellänge von mehreren hundert Metern muß das Kabel vorgewärmt werden. Wie das geschehen soll, ist nicht gesagt. Wählt man dazu ein heißes Gas, dann muß das vor dem Evakuieren geschehen. Letzteres braucht eine gewisse Zeit, da der Strömungsquerschnitt der durch die Adern gebildeten Hohlräume klein ist. Inzwischen kühlt sich das Kabel schon wieder teilweise ab. Außerdem sinkt beim Füllen mit fortschreitender Fülltiefe der Druckunterschied, da die trotz Evakuieren noch verbliebene Luft durch die eindringende Füllmasse komprimiert wird. Ein allmähliches Erkalten der Füllmasse während des Füllens wird sich ebenfalls kaum vermeiden lassen, so daß das Vordringen durch eine Erhöhung der Viskosität immer schwieriger wird.
  • Beim abschließenden Abkühlen bilden sich infolge der Schrumpfung der Füllmasse zusätzlich Löcher. Ein vollständiges, eine wirksame Wassersperre bildendes Füllen ist daher mit dem Verfahren nach DL-PS 2319 kaum zu realisieren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein längswasserdichtes Kabel anzugeben, das in einem von der konventionellen Kabelfertigung getrennten Fertigungsbereich gefüllt werden kann und die oben genannten Nachteile der herkömmlichen Füllverfahren vermeidet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß hohle, über die ganze Länge mit Durchlaßöffnungen versehene und ebenfalls mit Füllmasse gefüllte Formstränge im Kern und/ oder in den Zwickeln angeordnet sind.
  • Der Füllung eines fertiggestellten, d.h. ummantelten Kabels stehen der hohe Strömungswiderstand der aus Einzelelementen verseilten Kabelseele sowie das Entfernen der darin enthaltenen Luft entgegen. Durch das Einfügen der hohlen Formstränge, z.B. Schläuchen, innerhalb der Kabelseele wird die Möglichkeit geschaffen, flüssige Füllmassen, vorzugsweise Petrolate, in die Kabelseele einzuspeisen. Die Formstränge können im Kern, aber auch - speziell bei bündelverseilten Kabeln -in den Verseilzwickeln angeordnet sein.
  • Die Formstränge sind über ihre ganze Länge mit einer ausreichenden Anzahl von Durchlaßöffnungen versehen, durch die das flüssige Petrolat in die Kabelseele austreten kann.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ergibt sich dadurch, daß die Formstränge mit Heizwendeln versehen sind.
  • Die heute gebräuchlichen Füllmassen haben bei Raumtemperatur eine derart hohe Viskosität, daß sie im allgemeinen nur durch Erhitzen über ihren Tropfpunkt hinaus in flüssiger Form verarbeitet werden können. Um ein'Erstarren der Petrolate innerhalb der Formstränge beim Füllen zu-vermeiden, sind diese Heizwendeln vorgesehen. Die Technik der Herstellung von Heizschläuchen ist bekannt. Es gibt Heizleitungen, d.h. mit Thermoplasten isolierte elektrische Leiter, die Temperaturen von 80 bis 1000 erreichen können. Als Werkstoff für solche Schläuche kommen Polyvinylchlorid, Copolymere von Tetrafluoräthylen und Hexafluorpropylen, strahlenvernetztes Polyäthylen oder Copolymere von Äthylen und Vinylacetat in Frage. Auch aus Glasseidegewebe aufgebaute Schläuche sind denkbar.
  • Bei derartigen Nachrichtenkabeln mit Formsträngen erweist sich das Füllverfahren als besonders vorteilhaft, bei dem die flüssige Füllmasse unter zusätzlichem Überdruck über die Formstränge in das Kabel eingespeist wird.
  • In einem getrennten Arbeitsgang wird das fertig verseilte und ummantelte Kabel gefüllt. Selbstverständlich kann auch dieser Arbeitsgang direkt an die Ummantelung anschließen.
  • Das Kabel wird zunächst evakuiert, bevor die flüssige Füllmasse eingespeist wird. Dabei wird es bei größeren Fertigungslängen zweckmäßig sein, die Kabelseele vorzuwärmen, um ein Abkühlen der Füllmasse auf dem langen Weg durch das Kabel in Grenzen zu halten.
  • Als besonders vorteilhaft bietet sich dazu an, daß vor dem Einspeisen der Füllmasse die Kabelseele über die Heizleiter aufgeheizt wird.
  • Eine Weiterbildung des Füllverfahrens ergibt sich daraus, daß zu Beginn des Füllens die Durchlaßöffnungen der Formstränge mit Membranen verschlossen sind, die nach dem vollständigen Füllen dieser Formstränge durch die erhöhte Temperatur und/oder den dann herrschenden Uberdruck zerstört werden.
  • Durch diese Membranen vermeidet man einen stärkeren Druckabfall in Richtung auf das der Einspeisung entgegengesetzte Kabelende. Nach vollständiger Füllung der Formstränge werden diese Membranen zerstört, und die Füllmasse kann auf der ganzen Kabellänge gleichzeitig in die Kabelseele austreten.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehenen Maßnahmen können kon- -struktiv vorteilhaft dadurch verwirklicht werden, daß ein Kabelende vakuumdicht verschließbar, das andere mit einer Anschlußeinrichtung zum durch Ventile regelbaren wechselseitigen Evakuieren und Füllen, letzteres über die Formstränge und unter Überdruck, versehen ist.
  • Auf diese Weise kann das Kabel evakuiert werden, wobei zweckmäßigerweise an beiden Enden angebrachte Anzeige instrumente den Grad der Evakuierung anzeigen. Nach dieser Evakuierung wird der Vakuumanschluß verschlossen und das flüssige Petrolat unter Druck eingespeist. Nach Füllung des Kabels mit heißem Petrolat werden bis zum Erkalten laufend kleine Mengen Petrolat nachgespeist, um eine durch Volumenkontraktion mögliche Vakuolenbildung zu vermeiden.
  • Weiterhin empfiehlt es sich, daß die die Durchlaßöffnungen verschließenden Menbranen aus über die Formstränge gezogenen Schrumpfschläuchen bestehen. Damit werden in einem einzigen einfachen Arbeitsgang sämtliche Durchlaßöffnungen verschlossen.
  • In einem Ausführungsbeispiel sei die Erfindung näher erläutert.
  • Dabei zeigen die Figuren 1, 2 und 3 bündelverseilte Kabel mit unterschiedlichen Formsträngen zum Füllen im Schnitt.
  • Fig. 4 zeigt eine mögliche Anschlußeinrichtung zum Füllen des Kabels, das Kabel selbst und die Verkappung des anderen Kabelendes.
  • Fig. 5 zeigt im Schnitt eine mögliche Anschlußeinrichtung.
  • In Fig. 1 ist im Schnitt ein bündelverseiltes Nachrichtenkabel 1 dargestellt. Im Kern dieses Kabels 1 ist ein Formstrang 2 angeordnet. In den äußeren, durch die Hauptbündel 3 gebildeten Hohlräumen (Zwickeln) 4 sind Formstränge 2 kleineren Durchmessers angeordnet. Alle Formstränge sind mit Durchlaßöffnungen 5 versehen. Außen schließt sich dann ein Schirm 6 und der eigentliche Kabelmantel 7 an. Die in der Mitte vor allem bei bündelverseilten Kabeln 1 angeordneten Formstränge 2 tragen nur unerheblich zur Vergrößerung des Kabelseelendurchmessers bei, wenn man voraussetzt, daß in dem Ringraum zwischen Formstrang 2 und Kabelmantel 7 die Verseilelemente, hier also die Hauptbündel 3, in gleicher Packungsdichte wie bei konventionellen Kabelkonstruktionen angeordnet werden können. Formstränge 2 von etwa 20 mm Außendurchmesser sind in einem Durchmesserbereich für die Kabelseele von 45 bis 75 mm durchaus denkbar (siehe Tabelle).
  • Kabel- Querschnitts- freie Quer- Kabelseelen fläche2 schnitts- seelen (mm) (mm ) fläche2 mit Form-(mm ) strang 30 20 10 Formstrang (mm) 707 509 79 Formstrangquerschnitt (mm2) 75 4418 1767 81 78 76 60 2827 1131 67 63 61 45 1590 636 54 . 49 46 Wie aus dieser Tabelle ersichtlich ist, würde ein Formstrang 2 von 20 mm Außendurchmesser bei einem Kabelseelendurchmesser von 75 mm ohne Formstrang 2 den Kabelseelendurchmesser mit Formstrang2nur um 3 mm vergrößern. Es ist ferner aus der Tabelle zu erkennen, daß die Querschnittsfläche des Formstranges 2 erheblich unter den üblicherweise auftretenden freien Querschnitten innerhalb der Kabelseele liegt.
  • In Fig. 2 ist ebenfalls im Schnitt ein bündelverseiltes Kabel 1 dargestellt. Im Unterschied zu Fig. 1 gehen von dem schlauchförmigen Formstrang 2 im Kern der Kabelseele stegförmige Verzweigungen 8 sternförmig zu den Zwickeln 4. Durch Durchlaßöffnungen 5 kann wiederum das flüssige Petrolat in die Zwickel 4 eindringen. Ansonsten entspricht die Figur 2 Fig. 1.
  • In Fig. 3 ist eine dritte Möglichkeit der Gestaltung eines Formstranges 2 dargestellt, wiederum an einem bündelverseilten Nachrichtenkabel 1 im Schnitt. Diesmal existiert ein einziger Formstrang 2 im Kern des Kabels 1, dessen Außenseite mit Vertiefungen für die Aufnahme der Hauptbündel 3 versehen ist. Dabei entspricht der Radius der kreisförmigen Vertiefungen dem Radius der Hauptbündel 3. Der Formstrang 2 bildet damit eine Art Stern, wobei die Durchlaßöffnungen 5 diesmal zweckmäßigerweise in den Spitzen des Sternes angeordnet sind.
  • In Fig. 4 ist schematisch ein Nachrichtenkabel 1 mit einer Verkappung 10 an einem Ende und einer Anschlußeinrichtung 20 zum wahlweisen Evakuieren oder Füllen dargestellt.
  • Bei dieser Art des nachträglichen Füllens kann der Füllprozeß direkt an dem auf einer Trommel 11 aufgewickelten Kabel 1 vorgenommen werden. Die einzelnen Verfahrensschritte beim Füllen des Kabels 1 sind dann folgende: Zunächst wird ein Kabel 1 mit einer gewissen Uberlänge des Formstranges 2 an einem Kabelende fertiggestellt, um diesen Formstrang 2 mit der Petrolatzuleitung 13 verbinden zu können.
  • Anschließend wird das andere Ende des Kabels verkappt. Soll die elektrische Kontaktierung der Heizleiter 14 nur an einer Seite vorgenommen werden, so müssen diese vor dem Verkappen an diesem Kabelende verbunden werden.
  • An dem anderen Kabelende wird die Anschlußeinrichtung 20 montiert mit dem Vakuumanschluß 15, dem Anschluß der Heizleiter 14 sowie dem für das flüssige Petrolat. Ein Sperrschieber 16 ermöglicht ein Abtrennen der Petrolatzuleitung 13. Zunächst wird nun die Kabelseele bei geschlossenem Sperrschieber 16 evakuiert, wobei zweckmäßig an beiden Enden angebrachte Anzeigeinstrumente 17 den Grad der Evakuierung anzeigen. Anschließend wird die Kabelseele durch den Heizleiter 14 aufgeheizt. Danach wird durch eine Gleitringdichtung 24 der Vakuumteil abgeschlossen. Durch Öffnen des Sperrschiebers 16 wird die Petrolatzuleitung 13 freigegeben, und dieWinspeisung von flüssigem Petrolat unter Druck kann erfolgen. Beim Abkühlen des Kabels wird fortlaufend Petrolat nachgespeist, um Lunkerbildungen durch Schrumpfprozesse zu vermeiden.
  • Fig. 5 zeigt die Anschlußeinrichtung 20 im Schnitt. Dabei ist das Kabel 1 mit dem verlängerten Formstrang 2 zu sehen. Der Formstrang 2 wird auf das konisch zulaufende Ende 21 der Petrolatzuleitung 13 gestülpt und durch eine zangenförmige Klammer 22 festgehalten. Die beiden Enden des Heizleiters 14 zweigen kurz vorher ab und können mit elektrischen Kontakten versehen.werden. Der Kabelmantel 7 wird auf einen Vakuumanschluß 15 geschoben und mit einer Schlauchklemme 23 fixiert. Eine Gleitringdichtung 24 ermöglicht das Absperren der Vakuumseite beim eigentlichen Füllen der Kabelseele. Das Anzeigeinstrument 17 ist hier der Einfachheit halber nicht dargestellt.
  • 5 Figuren 7 Ansprüche

Claims (7)

  1. Patentansprüche ängswasserdichtes, kunststoffisoliertes Nachrichtenkabel, bei dem die Längswasserdichtheit durch Füllen der von den Adern, Aderpaaren, Vierern oder Aderbündeln gebildeten Hohlräume (Zwickel) mit einer wasserabweisenden, vaselineartigen Füllmasse, beispielsweise Petrolat, erreicht wird, dadurch gekennzeichnet} daß hohle,. über die ganze Länge mit Durchlaßöffnungen (5) versehene und ebenfalls mit Füllmasse gefüllte Formstränge (2) im Kern und/oder in den Zwickeln (4) angeordnet sind.
  2. 2. Längswasserdichtes Nachrichtenkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstränge (2) mit Heizleitern (14) versehen sind.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung eines längswasserdichten, kunststoffisolierten Nachrichtenkabels nach Anspruch 1, bei dem die wasserabweisende, durch Erwärmen verflüssigte Füllmasse erst nach dem Verseilen und Ummanteln in das vorher evakuierte und gegebenenfalls erwärmte'Kabel eingespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Füllmasse unter zusätzlichem Überdruck über die Formstränge (2) in das Kabel (1) eingespeist wird.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung eines längswasserdichten, kunststoffisolierten Nachrichtenkabels nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einspeisen der Füllmasse die Kabelseele über den Heizleiter (14) aufgeheizt wird.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines längswasserdichten, kunststoffisolierten Nachrichtenkabels nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zu Beginn des Füllens die Durchlaßöffnungen (5) der Formstränge (2) mit Membranen verschlossen sind, die nach dem vollständigen Füllen dieser Formstränge (2) durch die erhöhte Temperatur und/oder den dann herrschenden Überdruck zerstört werden.
  6. 6. Vorrichtung zum Füllen eines längswasserdichten, kunststoffisolierten Nachrichtenkabels nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kabelende vakuumdicht verschließbar, das andere mit einer Anschlußeinrichtung (20) zum durch Ventile (16, 24) regelbaren, wechselseitigen Evakuieren und Füllen, letzteres iiber die Formstränge (2) und unter Überdruck, versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung zum Füllen eines längswasserdichten, kunststoffisolierten Nachrichtenkabels nach Anspruch loder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Durchlaßöffnungen (5) verschließenden Membranen aus über die Formstränge (2) gezogenen Schrumpfschläuchen bestehen.
    L e e r s e i t e
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DE (1) DE2444360A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3143323A1 (de) * 1981-10-31 1983-05-19 AEG-Telefunken Kabelwerke AG, Rheydt, 4050 Mönchengladbach "mehradriges, laengswasserdichtes kabel"
DE3640910A1 (de) * 1986-11-29 1988-06-01 Rheydt Kabelwerk Ag Laengswasserdichtes kabel mit einer gelartigen kabelfuellmasse
WO2014135615A1 (en) 2013-03-07 2014-09-12 Huber+Suhner Ag Sealed conductor cable

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3143323A1 (de) * 1981-10-31 1983-05-19 AEG-Telefunken Kabelwerke AG, Rheydt, 4050 Mönchengladbach "mehradriges, laengswasserdichtes kabel"
DE3640910A1 (de) * 1986-11-29 1988-06-01 Rheydt Kabelwerk Ag Laengswasserdichtes kabel mit einer gelartigen kabelfuellmasse
WO2014135615A1 (en) 2013-03-07 2014-09-12 Huber+Suhner Ag Sealed conductor cable
US9761352B2 (en) 2013-03-07 2017-09-12 Huber+Suhner Ag Sealed conductor cable

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