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DE2443991A1 - Pruefvorrichtung fuer manometer - Google Patents

Pruefvorrichtung fuer manometer

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DE2443991A1
DE2443991A1 DE19742443991 DE2443991A DE2443991A1 DE 2443991 A1 DE2443991 A1 DE 2443991A1 DE 19742443991 DE19742443991 DE 19742443991 DE 2443991 A DE2443991 A DE 2443991A DE 2443991 A1 DE2443991 A1 DE 2443991A1
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DE
Germany
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spring
pressure
cylinder
manometer
pin
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DE19742443991
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DE2443991C2 (de
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Erhard Burkard
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L27/00Testing or calibrating of apparatus for measuring fluid pressure
    • G01L27/002Calibrating, i.e. establishing true relation between transducer output value and value to be measured, zeroing, linearising or span error determination
    • G01L27/005Apparatus for calibrating pressure sensors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Prüfvorrichtung für Manometer Die Erfindung betrifft eine Prüfvorrichtung für Manometer, bei der das Manometer ein Gehäuse, einen Druckanschlußstutzen, eine druckempfindliche Membran oder einen Faltenbalg, ein Druckanzeigewerk mit Skalenplatte und ein Schauglas aufweist.
  • Wenn ein Manometer dauernd an ein Druckspeichergefäß, z.B.
  • an einen Gasbehälter oder einen Feuerlöscher angeschlossen wird, so ist es dauernd einem theoretisch gleichbleibendem Druck ausgesetzt. Dabei kann es im Laufe der Betriebszeit, z.B. innerhalb von Jahren, vorkomen, daß sich durch Temperaturwechsel und Feuchtigkeitsänderungen in der umgebenden Atmosphäre innerhalb des Manometers Schwitzwasser bildet und Korrosion entsteht. Bei Pulverfeuerlöschern können z,B, durch geringe Erschütterungen kleinste Pulverpartikel in das Manometer eindringen. In allen Fällen ist mit der Möglichkeit zu rechnen, daß durch Ablagerungen oder Korrosion sich die Lagerstellen des Druckanzeigewerks vollsetzen und der Druckanzeiger nicht mehr auf einen Druckabfall im Druckbehälter reagiert.
  • Solche Vorgänge können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, wenn ein Feuerlöscher bei Notwendigkeit seines Einsatzes nicht mehr betriebsfähig ist, obwohl eine regelmäßige Beobachtung des Manometers zuvor keinen Druckabfall gezeigt hat. Einige Hersteller von Feuerlöschern haben zur Sicherheitsprüfung in den Löschbehälter eine spezielle Öffnung zum Ansetzen eines Prüfgerätes vorgesehen, die zur Durchführung des Prüfvorganges geöffnet bzw. in die das Prüfgerät eingeschraubt wird. Es sind zu dem gleichen Zweck auch an den Feuerlöschern angebrachte besondere Prüfventile bekannt, die den Nachteil haben, daß das Ventil durch gegebenenfalls aus dem Löscher mit austretendes Löschpulver verstopft oder sich das Pulver mindestens auf der Ventilsitzfläche ablagert. Dadurch kann beim Schließen des Ventils nie mehr eine absolute Abdichtung erreicht werden, was dazu führt, daß der überprüfte Feuerlöscher über kurz oder lang unbrauchbar wird.
  • Die Bedeutung der Notwendigkeit einer regelmäßigen Überprüfung der Anzeige fähigkeit oder Anzeigegenauigkeit von Manometern bei Feuerlöschern oder ähnlichen Druckbehältern wird auch durch die Tatsache deutlich, daß manche Hersteller im Wartungsdienst den Feuerlöscher zur Überprüfung erwärmen, um bei der dadurch eintretenden Drucksteigerung des Druckspeichergases eine entsprechende Reaktion des Druckanzeigewerks zu veranlassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Prüfvorrichtung für Manometer der eingangs bezeichneten Art anzugeben, bei der die Prüfung auf Anzeigefähigkeit am Manometer selbst vorgenommen wird, woraus man schließen kann, ob gegebenenfalls ein Anzeigefehler vorliegt oder der Druckbehälter undicht ist, Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die Prüfvorrichtung einen in fluchtende Öffnung von Schauglas, Skalenplatte und gegebenenfalls GEhäuseboden bis zur Auflage auf einer die Membran o,dgl. abdeckenden Tellerfeder einführbaren Stift enthält, der in einem Zylinder axial geführt und durch eine innerhalb des Zylinders abgestützte Feder nach außen vorgespannt ist, wobei Federkraft und Stiftlänge so bemessen sind, daß bei auf dem Manometer aufliegender Zylinderstirnseite die Feder auf den Stift eine Kraft ausübt, die bei auf das Manometer wirkendem Speicherdruck den Widerstand von Membran und Tellerfeder geringfügig übersteigt.
  • Der Vorteil einer solchen Prüfvorrichtung liegt in ihrem einfachen Aufbau und vor allem in dem besonders einfachen Prüfvorgang, wozu die Vorrichtung mit dem Stift durch Bohrungen bzw. Öffnungen im Schauglas und Skalenplatte hindurch angesetzt werden kann. Zur Prüfung, ob im Feuerlöscher oder einem anderen Druckspeicher noch Betriebsdruck herrscht, oder ob der Druckmesser mlicherweise klemmt oder verhakt ist, wird durch den Stift der Prüfvorrichtung die Membran oder eine andere druckempfindliche Betätigungseinrichtung einwärtsgedrückt, um dabei einen drucklosen oder druckverminderten Zustand nach-zubilden.
  • Da der Hub der Membran oder des Faltenbalges oder einer ähnlichen Betätigungseinrichtung in der Größenordnung von etwa 0,2 - 0,4 mm liegt und somit während der Prüfung von Hand nicht fühlbar ist, wird mit Hilfe der Feder innerhalb des Zylinders oder Rohrs der Prüfvorrichtung ein größerer Hub vorgesehen, wobei die Federkraft so bemessen ist, daß bei auf dem Manometer auf liegender Zylinderstirnseite der Stift auf die Membran eine Kraft ausübt, bei der eine Beschä.digu der Membran verhindert wird, falls z.B. überhaupt kein Strömungsmitteldruck vorhanden und die Membran entlastet ist. Die auf den Stift der Prüfeinrichtung ausgeübte Federkraft reicht andererseits bei vorhandenem Speicherdruck und entsprechend betätigter Membran aus, um mindestens einen Anteil des Druckes zu überwinden und somit einen druckverminderten Zustand nachzubilden, auf den das Zeigerwerk normalerweise ansprechen sollte.
  • Nach dem Loslassen der Prüfvorrichtung wirkt die über den Stift auf die Membran aufgebrachte Entlastungskraft nicht mehr. Der Speicherdruck wölbt somit die Membran wieder auf, so daß der Zeiger wieder den Sollwert anzeigen muß, sofern das Manometer in Ordnung ist. Wenn der Zeiger bei dieser Prüfung nicht reagiert ist das Manometer defekt oder es herrscht kein Speicherdruck mehr. Das gleiche ist anzunehmen, wenn der Zeiger nicht wieder auf den Sollwert ansteigt, was auf eine innere Verklfflaung des Druckanzeigewerkes zurückgeführt werden kann und durch Auswechseln des Manometers weitergeprüft werden kann.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung hat die Prüfvorrichtung die Form eines Zylinders, in dem der Stift geführt und von einer Feder nach außen vorgespannt ist. Um eine günstige Handhabung der Prüfvorrichtung zu erreichen, kann der Zylinder jede geeignete äußere zusätzliche Formgebung erhalten. Zweckmäßigerweise ist der Zylinder mit Griffen versehen, die diametral vom Zylinder ausgehen und mit der dem Manometer zugewandten Stirnseite des Zylinders eine Fluchtebene bilden. Bei dieser Ausführungsform wird die mit dem Stift bereits in das Manometer eingeführte Prüfvorrichtung an beiden Griffen erfaßt und über den vorgesehenen Hub von beispielsweise 5 - 10 mm bis zur festen Auflage auf das Manometer gedrückt, wobei dadurch die Vorspannfeder auf den Stift eine Kraft ausübt, die ausreicht, um die Membran mit der daraufliegenden Tellerfeder bei vorhandenem Speicherdruck um einen gewissen Hubweg (z.B. 0,1 mm) zurückzudrücken und eine Reaktion des Zeigerwerks zu veranlassen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung.
  • Darin zeigt Fig, 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Prüfvorrichtung und einen Manometer gemäß der Erfindung, Fig, 2 einen um 900 versetzten Schnitt des Manometers nach Fig. 1.
  • Entsprechend Fig. 1 und 2 ist ein Manometer 10 vorgesehen, das beispielsweise zur Anzeige von Druckwerten bis etwa 30 atü geeignet ist. Das Manometer 10 besteht aus einem Gehäuse 11, das vorzugsweise einen Kunststoff-Formteil bildet, an den Lagervorsprünge und Anschlagstifte aus Kunststoff angespritzt sind, woraus eine besonders billige Fertigung resultiert. Das Gehäuse 11 besitzt einen Boden 12, dessen Unterseite eine zentrische Ausnehmung 13 enthält zur Aufnahme eines Einlaßstutzens 14.
  • Der Einlaßstutzen besteht vorzugsweise aus einem Messing-Drehkörper der ein Schraubgewinde 15, einen zentrischen Druckanschlußkanai 16, einen Sintermetallfilter 17 und eine obere erweiterte Druckkammer l8 enthält. Der AnscHbßstutzen 14 ist in die Ausnehmung 13 des Manometergehäuses eingepreßt und zusätzlich eingeklebt. Die Fertigung des Einlaßstutzen 14 aus einem Messing-Drehteil hat den Vorteil, daß das afflk Baueinheit au$gefthrte Manometergehäuse 11 für verschiedene Druckbereiche verwendet werden kann, wozu man entsprechend angepaßte Einlaßstutzen verwendet, die hinsichtlich ihrer Anschlußmaße (Außengewinde, Stutzenlänge usw.) an bestimmte Forderungen leichter angepaßt werden können, als wenn man auch für jede Stutzengröße eine besondere Spritzgußform herzustellen hätte, Die Druckkammer 18 im Einlaßstutzen 14 ist nach oben durch eine eingelötete MWdbEan 19 abgedichtet. Um die gleiche Membran für verschiedene Druckbereiche verwenden zu können, ist sie durch eine Tellerfeder 20 abgestützt, die auf der Membran 19 aufliegt und nach oben durch einen Sprengring 21 in einer Innenumfangsnut des Einlaßstutzens gesichert ist.
  • Vorzugsweise befindet sich zwischen dem oberen Rand der Tellerfeder 20 und dem Sprengring 21 ein Distanzring 22, der dafür sorgt, daß die Tellerfeder auch bei größerer Verbiegung nicht an dem Sprengring 21 vorbeikommt.
  • Vom Gehäuseboden 12 geht innerhalb der Ausnehmung 13 ein Ansatz 24 mit einer unteren prismatischen Kerbe 25 aus, in der ein Winkelhebel 26 gelagert ist. Der untere Schenkel des Winkelhebels 26 liegt gemäß Fig. 1 auf der Membran auf, während ein nach oben gerichteter Schenkel durch eine Öffnung 27 im Gehäuseboden 12 an dem Segment 28 des Zeigerantriebs anliegt.
  • DasSegment 28 steht mit seiner nicht gezeigten Verzahnung mit einem im Gehäuse zentrisch gelagerten Ritzel 29 in Eingriff und ist auf einem senkrechten Zapfen 30 gelagert.
  • Eine Spiralfeder 32 dient als Rückstellglied für das Zeigerwerk und ist mit ihrem einen Ende in einem angeformten Ansatz 33 befestigt, während ihr inneres Ende an die Welle des Ritzels 29 angeschlossen ist.
  • Das Gehäuse 11 enthält eine innere Ringschulter 34, auf der eine die Anzeigeskala tragende Platine 35 aufliegt, die außerdem durch mehrere auf dem Gehäuseboden angeformte Ansätze, z.B. den Ansatz 33 abgestützt ist. Auf den Zapfen 30 ist eine Buchse 36 aufgeschoben zur Sicherung des Segmentes, die ebenfalls als Auflage für die Platine 35 dient.
  • Die durch die Platine geführte Zeigerwelle 37 trägt den Zeiger 38, der vorzugsweise einen Anzeigeweg von ca. 3000 aufweist.
  • Die Oberseite des Manometers ist in bekannter Weise durch ein Schauglas 39 abgedeckt. Das Schauglas besitzt einen in Richtung zur Platine 35 weisenden Ringflansch 40, der mit einem radial einwärts gerichteten Abstand vom äußeren Rand des Schauglases ausgeht. Gemäß Fig. 2 befindet sich in der Umfangswand des Manometersgehäuses eine Kerbe oder eine Bohrung 41, die unterhalb des Randes des Schauglases 39 bis an den Ringflansch 40 geführt ist. Die Tiefe der Kerbe bzw.
  • der Durchmesser derBohru ng 41 ist groß genug bemessen, damit dort der Stift 42 der Prüfeinrichtung eingeführt und zum Abheben des Schauglases benutzt werden kann.
  • Alternativ enthält das Schauglas 39 eine öffnung 43, die durch einen kleinen Stopfen aus Gummi oder Kunststoff 44 verschlossen werden kann.
  • Die Öffnung 43 im Schauglas 39, eine damit fluchtende Öffnung 45 in der Platine 35 sowie eine öffnung 46 im GEhäuseboden 12 sind auf einen Bereich der Membran bzw, der daraufliegenden Tellerfeder 20 gerichtet, der einerseits möglichst weit vom Rand der Tellerfeder bzw. der Membran entfernt liegt und andererseits noch radial außerhalb der zentrischen Öffnung der Tellerfedeuauf diese auftrifft, Selbstverständlich ist die Prüfvorrichtung auch bei Manometern einer anderen Bauart anwendbar, z.B. wo ein besonderer Gehäuseboden fehlt, so daß der Anschlußstutzen einen Teil des Gehäuses bildet.
  • Das gezeigte Ausführungsbeispiel der Prüfvorrichtung besitzt einen Zylinder 50, in dessen unterer bzw. vorderer Stirnwand 51 der Stift 42 in einer zentrischen Bohrung 52 geführt ist.
  • Der Stift 42 besitzt einen Ringbund 53, an dem eine Vorspannfeder 54anliegt, deren anderes Ende durch einen Schraubteil 55 abgestützt ist. Der Schraubteil 55 ist in einen Innengewinde abschnitt 56 am rückwärtigen Zylinderende eingeschraubt und kann durch die Wahl der Einschraubtiefe die Vorspannung der Feder 54 beeinflussen. Vorzugsweise ist der Stift 42 im Anschluß an den Ringbund 53 weitergeführt, in diesem Bereich von der Vorspannfeder 54 umgeben und zusätzlich in einer zentrischen Bohrung des Schraubteils 55 geführt.
  • Es kann außerdem zweckmäßig sein, wenn der Zylinder 50 an seinem unteren Ende zwei diametral zueinander angeordnete Griffe 57 aufweist, die mit der dem Manometer zugewandten Stirnseite des Zylinders 50 eine Fluchtebene bilden. Die Länge der Griffe ist so bemessen, daß die Griffenden den Rand des Manometergehäuses 11 überdecken, ohne die Handlichkeit der Vorrichtung zu beeinträchtigen.
  • Entsprechend Fig. 1 ist die Prüfvorrichtung mit ihrem Stift 42 in die entsprechenden Öffnungen des Manometers eingesteckt, nachdem zuvor der Verschlußstopfen 44 in der Schauglasöffnung 43 beseitigt worden ist. Das freie Ende des Stiftes 42 liegt auf der Tellerfeder 20 auf, deren Bewegungshub zwischen einer entlasteten Stellung und einer durch den Strömungsmitteldruck im Feuerlöscher oder im Druckbehälter beaufschlagten Stellung im Bereich zwischen 0,2 und 0,4 mm liegt. Der Unterschied zwischen einer entlasteten und einer betätigten Stellung ist in dem gewählten Zeichnungsmaßstab somit praktisch nicht erkennbar.
  • Wird die Prüfvorrichtung von Hand über die Weglänge S gegen das Manometer bewegt, bis die Stirnseite des Zylinders 50 auf dem Schauglas 39 aufliegt, ee hat dabei derift sich in den Zylinder hineinbewegt und über seinen Ringbund 53 die Feder 54 um einen Betrag zusammengedrückt, der nunmehr auf den Stift 52 eine Kraft wirken läßt, welche ausreicht, um die Tellerfeder 20 und Membran 19 zu bewegen, aber klein genug ist, um deren Beschädigung zu vermeiden. Wenn als Beispiel der Betriebsdruck des vom Manometer anzuzeigenden Feuerlöschers 25 at beträgt, so übt die gespannte Feder 54 über den Ringbund 53 und Stift 42 eine entgegenwirkende Kraft aus, die einer Druckentlastung um z.B. 5 at entspricht, wodurch der Zeiger 38 des Manometers ausreichend weit verschwenkt wird, um die Funktionsfähigkeit des Manometers erkennen zu können, wenn nach Entlasten der Prüfvorrichtung der Zeiger des Manometers auf seinen Sollwert zurückkehrt.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die gezeigte Ausführungsform der Prüfvorrichtung beschränkt, sondern umfaßt auch andere geeignete Bauformen, z.B. in Anpassung an andere Manometerbauarten. D-er Einschraubstutzen kann an seinem aus dem Manometergehäuse herausragenden Bereich als Sechskantprofil ausgebildet sein, womit sichergestelt ist, daß das Manometer mit ausreichendem Dichtungsdruck in die Behälteröffnung eingeschraubt werden kann.

Claims (11)

  1. Ansprüche
    Prüfvorrichtung für Manometer, bei der das Manometer ein GEhäuse, einen Druckanschlußstutzen, eine druckempfindliche Membran oder Faltenbalg, ein Druckanzeigewerk mit Skalenplatte und ein Schauglas aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfvorrichtung einen in fluchtende Öffnungen (43, 45, 46) von Schauglas (39), Skalenplatte (35) und gegebenenfalls Gehäuseboden (12) bis zur Auflage auf einer die Membran (19) o.dgl. abdeckenden Tellerfeder (20) einführbaren Stift (42) enthält, der in einem Zylinder (50) axial geführt und durch eine innerhalb des Zylinders abgestützte Feder (54) nach außen vorgespannt ist, wobei Federkraft und Stiftlänge so bemessen sind, daß bei auf dem Manometer zur Auflage gebrachter Zylinderstirnseite die Feder (54) auf den Stift eine Kraft ausübt, die in jedem Grad der Beaufschlagung durch Speicherdruck den Federwiderstand von Membran und Tellerfeder geringfügig übersteigt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (42) einen Ringbund (53) besitzt, der unter der Vorspannkraft der Feder (54) an der dem Manometer iugewandten Stirnwand des Zylinders anliegt, in der sich eine den Stift führende Bohrung (52) befindet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch. l, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (42) einen sich innerhalb des Zylinders (50) hinter dem Ringbund (53) fortsetzenden Abschnitt aufweist, der von der Feder (54) umgeben ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich hinter dem Ringbund (53) im Zylinder fortsetzende Abschnitt des Stiftes (42) in einer zentrischen Bohrung eines Schraubteils (55) geführt ist, der das andere Zylinderende abschließt und das andere Federende abstützt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurchgekennzeichnet, daß der Schraubteil (55) zur.Einstellung der Vorspannkraft der Feder (54) in einen Innengewindeabschnitt (56) des Zylinders verschieden tief einschraubbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (50) mit Griffen (57) versehen ist, die diametral vom Zylinder ausgehen und mit der dem Manometer zugewandten Stirnseite des Zylinders eine Fluchtebene bilden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Manometergehäuses (12) eine untere Ausnehmung (13) zur Aufnahme eines Einschraubstutzens (14) aufweist, in dem der durch einen Sintermetallfilter (17) abgeschlossene Druckzuführungskanal (15) sowie in einer daran anschließenden Druckkammer (18) die Membran (19) und die Tellerfeder (20) angeordnet sind,
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (19) durch eine nach Federhärte austauschbare Tellerfeder (20) abgestützt ist, die mittels eines in die Wand des Einschraubstutzen (14) eingesetzten Sprengringes (22) gehaltert ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Manometergehäuse (11) aus einem Kunststoff-Formteil besteht, an dessen Boden (12) Lagerteile (24, 33) für Elemente des Druckanzeigewerkes angeformt bzw. eingespritzt sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einführung des Stiftes (42) vorgesehene Öffnung (43) im Schauglas mittels eines Stopfens (44) verschließbar ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Schauglas des Manometergehäuses einen nach innen bzw. in Richtung zur Skalenplatte weisenden Ringflansch besitzt, der radial einwärts vom äußeren Rand des Schauglases ausgeht, dadurch gekennzeichnet, daß in der Umfangswandung des Manometergehäuses eine Kerbe oder Bohrung (41) vorgesehen ist, die unterhalb des Randes des Schauglases big an den Ringflansch (40) geführt ist.
    L e e r s e i t e
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