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DE2443232A1 - Faltkiste zum verpacken von behaeltnissen - Google Patents

Faltkiste zum verpacken von behaeltnissen

Info

Publication number
DE2443232A1
DE2443232A1 DE2443232A DE2443232A DE2443232A1 DE 2443232 A1 DE2443232 A1 DE 2443232A1 DE 2443232 A DE2443232 A DE 2443232A DE 2443232 A DE2443232 A DE 2443232A DE 2443232 A1 DE2443232 A1 DE 2443232A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vertical
folding box
line
lines
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2443232A
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUETZL GEB MAIER ZITA
Original Assignee
LUETZL GEB MAIER ZITA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUETZL GEB MAIER ZITA filed Critical LUETZL GEB MAIER ZITA
Priority to DE2443232A priority Critical patent/DE2443232A1/de
Publication of DE2443232A1 publication Critical patent/DE2443232A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/44Integral, inserted or attached portions forming internal or external fittings
    • B65D5/48Partitions
    • B65D5/48002Partitions integral
    • B65D5/4802Partitions integral formed by folding inwardly portions cut in the body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Faltkiste zum Verpacken von Behältnissen Die Erfindung betrifft eine Faltkiste zum Verpacken von in do)elter Reihe geordneter Flaschen, Büchsen, Konserven odOdglO Behältnisse, die durch Zwischenlagen voneinar.der getrennt siiid, Zum Versenden und Transportieren ist es nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, einzelne Behältnisse zusammenzufassen und in einem Karton oder in einer Kiste zu verpacken Verpackungskisten sind hierfür in manigfRcher Ausführung bekannt Häufig verwendet man einen Pappkarton, der aus vier Seitenwänden besteht und dessen oberer und unterer Boden durch angeformte Klappdeckel gebildet ist Um die einzelnen Gegenstände dabei auch gegenseitig zu schützen, fügt man Zwischentagen aus Pappe dazwischen. Hierbei ist auch bekannt, daß man den unteren und den oberen Bodendeckel länger ausbildet und ihn so knickt, daß seine Enden von oben und von unten als Längsteilun durch den Karton gesteckt werden können. Für die Querlagen werden dabei aber weiterhin zusätzliche Zwischenteile aus Pappe eingelegt. Es ist einleuchtend, daß die verlängerten Klappdeckel einen erheblichen Mehraufwand an Material verursachen, der durch die gesonderten Zwischenlagen noch erhöht wird.
  • Das Verschließen dieses Kartons ist ebenfalls nicht problemlos gelöst, weil die Bodendeckel nicht mehr übereinander fassen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nun in der Schaffung einer Faltkiste, in der die einzelnen Gegenstände, wie Flaschen, Büchsen u.dgl. einen festen Stand haben, voneinander isoliert stehen, sowohl nach außen als auch gegeneinander hinreichend geschützt sind und schließlich von außen ohne weiteres zu erkennen sind. Die Kiste soll hierbei mit den geringsten Kosten und ohne Materialvergabe oder -verschnitt und ohne zusätzliches Material sich erstellen lassen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Faltkiste aus einem einzigen Zuschnitt besteht, deren durch Kantenrillinien aufaeteilte Länqs- und Breitseiten mittels
    !lchnlinien asgestanzte
    Laschen aufweisen, die um weitere Rillinien geknickt in den Kisteninnenraum ragen. Die Kiste wird damit wie gewöhtich aus vier normalen Seitenwänden und oberen und unteren Deckeln gebildet, die alle aus einem rechteckigen Zuschnitt bestehen. Die
    Schn g linien
    und Rillinien in den Längs- und Breitseiten' geben die Möglichkeit, daß Laschen entstehen, die in den Kisteninnenraum gedrückt werden können Diese Laschen bilden bei hinreichender Größe und Länge die qewünschte Zwischenlaqe, um die Geqenstände in der Kian ste gegeneinander zu isolieren. Die
    **egestanzten
    und nach innen gedrückten Laschen ergeben in den Längs- u-id Breitseiten der Kiste fensterartige Ausschnitte, durch die der Inhalt gut betrachtet werden kann. Dieses Merkmal ist von besonderer Bedeutung, da man nun nicht mehr den Karton selbst mit dem Warennamen des Kisteninhaltes beschriften muß. Die Warselbst ist direkt zu sehen, obgleich sie durch die Kartonwandung auch nach außen hinreichend geschützt ist. Mit den nach innen greifenden Laschen erreicht man also zwei Möglichkeiten, daß einerseits die Gegenstände untereinander isoliert gehalten werden, ohne daß zusätzliches Material in die Kiste gebracht wird und daß andererseits die Ware in der Kiste von außen betrachtet wird, ohne daß Materialabfall entsteht Der Materialeinsatz ist damit so gering wie möglich gehalten, denn es wird nur der einfache Zuschnitt eines rechteckigen Kartons benötigt.
  • Damit die einzelnen Geqenstände in der Kiste einen fe-;in sten Stand haben, sind erfindungsgemäß die
    ausgestanzten
    Laschen bevorzugt im mittleren Bereich der Längs- und Breitseiten vorgesehen. Dtenn die meisten Behältnisse weisen in der mittleren Höhe ihren stärksten Umfang auf und infolgedessen ist es vorteilhaft, daß in dem Bereich die Laschen zwischen die einzelnen Behältnisse greifen. Außerdem werden in den meisten Fällen im mittleren Bereich die Etikettschilder auf den Behältnissen vorgesehen, so daß diese am besten zu erkennen sind, wenn die fensterartigen Ausschnitte im mittleren Bereich der Längs- und Breitseiten vorhanden sind.
  • Erfindungsgemäß sind die horizontalen
    Schn S linien
    der Laschen derart gelegt, daß zum uileren und zum oberen Kistenrand jeweils ein Steg von mindestens geringer Höhe verbleibt. Damit ist die Gewähr gegeben, daß sowohl am oberen als auch am unteren Kistenrand zumindest ein kleiner Steg stehen bleibt, wenn die Lasche sehr breit ausgebildet wird. Dieser Steg am oberen und unteren Kistenrand sichert der zu verpackenden Ware einen festen Stand in der Kiste, so daß es kein Verrutschen oder gar Herausrutschen aus der Kiste geben kann.
  • Bei der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß zur Schaffung einer Lasche die vertikale Rillinie mit einer vertikalen Kante des zu bildenden Behältnisraumes zusammen fällt und die vertikale Schnittlinie derart aus der Mitte des zu bildenden Rechtecks gelegt ist, daß die Laschenlange größer als die halbe Wandungslänge eines jeden Behältnisraumes ausgebildet ist. Um die Behältnisse in der Kiste gegeneinander isoliert halten zu können, ist es notwendig, daß die Zwischenlagen, also die Laschen mindestens an den Stellen vorhanden sind, an denen die Behältnisse im allgemeinen zusammen stoßen. Deshalb ist es notwendig, die Laschen länger als den halben Durchmesser von dem Aufnahmeraum auszubilden. Voraussetzung hierzu ist, daß die Lasche bereits in der Kante des zu bildenden Innenraumes beginnt und somit dort die vertikale Rillinie liegt.
  • Es kann ohne weiteres in dem Bereich die Außenwandung als Lasche benutzt werden, da die Behältnisse sich am oberen und unteren Rand abstützen und damit gegen äußere Einflüsse geschützt sind und ferner aus der Kiste auch nicht herausfallen können. Die Bildung einer solchen Zwischenlage erspart zusätzliches Material, bringt ein leichteres Gewicht und reduziert damit die Verpackungskosten. Da der Zuschnitt für das Formen der Außenwände so wie so mit Rillinien versehen werden muß, ist es kein größerer Aufwind, zusätzliche Killinien und Schnittlinien für die Schaffung der Laschen vorzusehen.
  • Bei Faltkisten, in denen mehr als vier Behältnisse gegeneinander isoliert verpackt werden sollen, ist es z.T.
  • notwendig, die gesamte Wandungslänge eines Behältnis raumes zur Bildung von Laschen zu verwenden. Da jede Lasche ober etwas länger als die halbe Wandungslänge eines Behältnisraumes sein soll, wird die Lösung für die vertikale Schnittlinie in einer Zickzack-, in Rechteck-, in Rundbogen- oder in einer nlicher über die gedachte senkrechte Mittellinie der Wandungslänge hin- und herverlaufende Form gesehen Diese besondere Form der vertikalen Schnittlänge ermöglicht es, daß die Länge einer Lasche jeweils Länger als -ls li~ halbe Wandungslänge eines Behältnisraumes ist und somit das Behältnis gut überfaßt, obohl beide Laschen zusammen nur die Länge eines Behältnis@@umes oetrjft. Cb man der Schnittlinie nun die Zickzack- oder Rechteck- oder Rundbogen- oder noch eine andere Form gibt, wird weitgehend vom einzelnen Konstrukteur und von der jeweils zu verpackenden Ware abhängen.
  • So hat es sich gezeigt, daß bei der Schaffung einer Vier-Behälter-Faltkiste es von Vorteil ist, wenn die senkrechte Rillinie zur Bildung der Lasche in der Mitte der Behältnisseite und rechts oder links davon die senkrechten Schnittlinien in einem Abstand von mehr als einem Vier-tel der gesamten Behältaisseite vorgesehen ist. Der Zuschnitt ist damit vollkommen sElmetrisch ausgebildet und die Laschen haben genügend Länge, um mindestens über die Mitte des Behälters zu fassen und damit Schutz gegenüber dem nebenstehenden Behältnis zu geben.
  • Gemäß der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß bei Bildung einer Sechs-Behälter-Faltkiste die beiden Längs seiten in der Mitte mit einer über die senkrechte Mittellinie hin- und herverlaufende Schnittlinie versehen sind und dazu die senkrechten Rillinien die Längsseite dritteln, und ferner die senkrechten Mittellinien der Breitseiten die weiteren senkrechten Rillinien bilden, wobei zu der einen Rillinie die senkrechte Schnittlinie im Abstand von etwas mehr als ein Viertel Breitseite oder bei hin- und herlaufender Schnittlinienform im mittleren Abstand von einer viertel Breitseite verläuft und zu der anderen Rillinie die senkrechte Schnittlinie bereits auf der Längs seite in einem Abstand von einer etwas mehr als eine viertel Breitseite zu einer senkrechten Kantenrillinie vorgesehen ist. Um bei der Sechs-Behälter-Faltkiste genügend Zwischenlage zwischen den einzelnen Behältnissen zu bekommen, hat man also z.T. die vertikalen Schnittlinien als Zickzack- oder andere nicht gerade Form ausgebildet und ferner ist für eine ausreichende Längszwischenlage eine Lasche, die von der Breitseite kommt, besonders lang ausgebildet. Hierbei schneidet man die Lasche aus der Ecke der Faltkiste heraus, d.h. man setzt die horizontale Schnittlinien über eine ganze Breitseite eines BehAtnisraumes und zusätzlich über eine mehr als eine halbe Breitseite an der Längs seite der Faltkiste, wobei dieses Teil an der Ecke der Faltkiste vorgesehen wird. Dann kann man die eine Lasche nach innen knicken, die über eineinhalb Längen von einem einzelnen Behältnis reicht.
  • Durch die obere und untere Mindeststeghöhe bleibt das Behältnis trotz der lang herausgeschnittenen Lasche genügend gesichert. Ferner erreicht man mit dem Fenster, daS sich durch die herausgeschnittene Lasche ergibt, genügend Einblick in die Faltkiste, um die Reklameaufschriften an den Behältnissen zu lesen. Bei der Bildung der Laschen ist immer darauf zu achten, daß der Gesamtkarton genügend steif bleibt und daß die Laschen so gebildet werden, daß sie weit genug zwischen die einzelnen Behältnisse greifen.
  • Schließlich ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß bei Bildung einer Acht-Behälter-Faltkiste die Breitseite in der Mitte mit einer senkrechten Rillinie ausgestattet ist, deren zugeordnete senkrechte Schnittlinie zur Bildung der Lasche auf einer Längs seite im Abstand zur senkrechten Kantenrillinie von mehr als ein Viertel der Breitseite verläuft und die Längs seite der Faltkiste im übrigen mit senkrechten Rillinien geviertelt ist, deren zugehörige senkrechte Schnittlinie zur Bildung der Laschen im Abstand von einer etwas mehr als eine viertel Breitseite fortlaufender Richtung vorgesehen ist und die Gegenlängsseite der Faltkiste im Spiegelbild sich gestaltet. Es ist einleuchtend, daß bei einer Faltkiste für mehr als vier oder sechs Behältnisse, also für acht Behältnisse der Schnitt etwas schwieriger ausfallen muß.
  • Da man aber mit der Lasche, die aus der Kistenecke geschnitten und über eineinhalb Seitenlängen einer Behältnisraumwandung reicht einen Bereich von zwei Behältnissen übergreifen kann, so läßt sich ohne weiteres auch ein Karton mit Zwischenlagen bilden, bei dem keine zusätzlichen Teile eingelegt werden müssen. Die Längslaschen, die zwischen den zwei Längsreihen benötigt werden, erhält man durch Ausschneiden der Eckteile der Faltkiste. Die übrigen Laschen werden durch kurze Ausschnitte auf der Längswandung gebildet, die jeweils nach innen geknickt werden Als ganz wesentlicher Vorteil dieser Faltkiste ist die stabile Bauart, bei der keine zusätzliche Einlage benötigt wird und bei der auch kein Abfall beim Zuschnitt entsteht. Die Schnittlinien liegen hier jeweils senkrecht und der Grundriß ist jeweils rechteckig, so daß das gesamte Material ausgenutzt wird.
  • Zur näheren Erläuterung wird diese Erfindung anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen Zuschnitt für eine Faltkiste zur Aufnahme von vier Behältnissen; Fig. 2 eine Schnittansicht, auf die zusammengesetzte Faltkiste gemäß Fig. 1; Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Faltkiste aus Fig. 1 und 2; Fig. 4 einen Zuschnitt für eine Faltkiste zur Aufnahme von sechs Behältnissen; Fig. 5 die Faltkiste gemäß Fig. 4 im zusammengefalteten Zustand als Ansicht gemäß der Schnittlinie A-B; Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung der Faltkiste von Fig. 5; Fig. 7 einen Zuschnitt für eine Faltkiste zur Aufnahme von acht Behältnissen; Fig. zeine Schnittansicht längs der Linie C-D, wobei die Faltkiste zusammengefaltet ist; Fig. 9 ein weiterer Zuschnitt für eine Faltkiste zur Aufnahme von acht Behältnissen; Fig. 10 die Faltkiste gemäß Fig. 9 im zusammengefalteten Zustand längs der Schnittlinien E-F und Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung einer Faltkiste zur Aufnahme von acht Behältnissen.
  • Wie.Fig. 1 zeigt, besteht der Zuschnitt 1 für eine Faltkiste 2 zur Aufnahme von vier Behältnissen 3, die erst in Fig. 2 angedeutet sind, aus einer rechteckigen Form aus Pappe, Folie oder anderem Material, das durch drei Rillinien 4 in vier gleiche Rechtecke aufgeteilt ist.
  • Diese vier Rechtecke bilden die Breit- und Längsseiten 5 und 6 von der Faltkiste 2. Längsgerichtete Rillinien 7 und 8 teilen den Bodendeckel 9 und den oberen Deckel 10 als rechteckige Gebilde von den Breit- und Längsseiten 5,6 ab. Damit der Bodendeckel 9 und der obere Deckel 10 um ihre Rillinien 7,8 geknickt werden kann, wenn der Zuschnitt 1 rechtwinklig um seine Rillinien 4 zu einem rechteckigen Karton gefaltet ist, sind in Verlängerung zu den Rillinien 4 an dem Rechteck des Bodendeckels 9 und des oberen Deckels 10 Schlitze 11,12 vorgesehen. Um die Kiste 2 im rechtwinklig geknickten Zustand halten zu können, ist am Ende der Breitseite 5 eine kurze Lasche 13 angeschnitten, die ebenfalls über eine Rillinie 14 gegenüber der Breitseite 5 abgebogen werden kann. Damit ist der Grundriß für die Faltkiste einer Vierer-Packung geschaffen. Um nun die Zwischenlagen oder Laschen 15 zur gegenseitigen Isolierung der aufzunehmenden Behältnisse 3 schaffen zu können, sind sowohl die Breit- als auch die Längsseite 5,6 in der Mitte mit vertikalen Rillinien 16 versehen. Diese Rillinien 16 haben eine Länge, daß einerseits noch genügend Abstand bis zur längsverlaufenden Rilllinie 7 und ebenfalls zur Rillinie 8 besteht und andererseits die zu schaffende Lasche 5 genügend Breite besitzt, um das zu isolierende Behältnis 3 breit genug zu umfassen.
  • Ferner soll die Rillinie 16 auch so lang sein, daß das entstehende Fenster 17 zum Lesen des Etiketts auf der Ware groß genug ist. Von der Rillinie 16 erstreckt sich am oberen und unteren Ende parallel zu den Rillinien 7,8 jeweils eine Schneidlinie l§,18, die etwas mehr als ein Viertel der Breitseite 5 oder 6 ist und diese beiden Schneidlinien 18,19 sind am Ende durch die parallel zur Rillinie 4 verlaufende Schneidlinie 20 verbunden.
  • Damit ist die anyestanzte Lasche 15 geschaffen und sie kann um die Rillinie 16 ausgebogen werden. Im vorliegenden Fall ist es gleichgültig, ob die Lasche 15 rechtsseitig oder linksseitig von der Rillinie 16 angestanzt wird.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist der Zuschnitt 1 um die Rillinien 4 rechtwinklig abgeknickt und bildet eine quadratische Faltkiste 2. In der Faltkiste 2 sind vier Behältnisse 3 angedeutet, zwischen die die Laschen 15 ragen. Diese Laschen 15 sind um die RiBinie 16, die als Kante zu sehen ist, nach innengeknickt und greift zwischen zwei Behältnisse 3. Die Laschen 15 greifen dabei soweit zwischen die Behältnisse 3, daß sie durch die Berührungslinien 21 hindurchragen. Die Laschen 15 haben damit eine Länge, die etwas größer als ein Viertel der gesamten Breitseite 5 der Faltkiste ist. In anderer Bemessung kann man die Laschenlänge auch als etwas größer als die Hälfte der Wandungslänge eines Behältnisraumes bezeichnen. Durch das Ausknicken der Laschen 15 entstehen die gewünschten Fenster 17.
  • In Fig. 3 ist nun diese Faltkiste 2 schaubildlich dargestellt, bei der man besonders gut die Fenster 17, die nach innen ragenden Laschen 15, die dafür notwendige. Rilllinie 16 und das Etikett auf den Behältnissen 3 erkennen kann. Um die Faltkiste 2 sauber zu verschließen, ist an der Stoßfuge, wo die Deckel 9 bzw. 10 zusammen treffen, ein Klebeband 22 vorgesehen.
  • Ein Zuschnitt la fr eine Faltkiste 2a zur Aufnahme von sechs Behältnissen 3 ist in Fig. 4 dargestellt. Man erkennt auch hier die Hauptrillinien 7a und 8a für die oberen und unteren Kistendeckel 9a, 10a und die Schlitze 12a, die in gleicher Weise wie für die Vierer-Kiste vorgesehen sind. Die Unterteilung des Zuschnittes 1a zur Bildung der Breit- und Längsseiten 5a,6a ist - wie bereits bekannt - durch die senkrechten Rillinien 4a getroffen worden. Die Unterteilung der Breit- und Längsseiten 5a,6a hängt von der Größe und der Anzahl der zu verpackenden Behältnisse 2 ab, die hier sechs Stück betragen sollen. Auch die kurze Lasche 13a zum Zusammensetzen der gefalteten Kiste 2a ist wie üblich an den Zuschnitt la angeschnitten und um die Rillinie 14a knickbar. Die Schaffung der Laschen 15a ist dagegen bei der Sechser-Kiste 2a etwas schwieriger, denn die mittleren Behältnisse 3 müssen ebenfalls gegeneinander isoliert werden. Aus diesem Grund ist in der Längs seite 6a des Zuschnitts 1a eine senkrechte Schneidlinie liga mittig vorgesehen, die aus hin- und hergehenden Rundbogen 23 besteht. Diese vertikale Schneidlinie Ga ist an ihrem oberen und unteren Ende, das jeweils genügend Abstand zu den Rillinien 7a und 8a hat durch dazu parallel veriaufende Schneidlinien 18a,19a begrenzt. Diese beiden Schneidlinien 18a,19a haben die Länge von einem Drittel der gesamten Längsseite 6a und ihre freien Enden sind durch die Rillinien 16a verbunden. Die Breitseiten 5a-der Faltkiste 2a sind in der Mitte ebenfalls mit einer senkrechten Rillinie 16a versehen, die die gleiche Länge wie die anderen Rillinien 16a haben. Am Ende dieser Rilllinie 16a liegt jeweils eine horizontale Schn"dlinie 18a und 19a, die jeweils in Verlängerung zu den anderen Schneidlinien 18a,19a verlaufen. Ihre Länge ist jedoch unterschiedlich und zwar erstrecken sich die Schneidlinien 18a, 19a auf der einen Breitseite 5a ueber etwas mehr als ein Viertel der gesamten Breitseite 5a der Kistenwandung und bei der anderen Breit seite 5a ziehen die horizontalen Schneidlinien 18a,19a hinüber über-die Rillinien 4a bis auf die Längs seite 6a, wobei hier noch eine Länge von etwas mehr als en Viertel einer Breitseitenwandung 5a hinzukommt. Die freien Enden dieser Schneidlinien 18a, 19a sind durch vertikal verlaufende Schneidlinien 20a verbunden, wobei diese von hin- und herverlaufenden Rundbogen 23 gebildet sein können. Diese vertikalen Schneidlinien 20a könnten ebenso durch andere hin- und herverlaufende Schnedlinienformen, wie Zickzacklinie, Rechtecke oder der ähnliche Formen gebildet sein, wobei es wesentlich ist, daß die senkrechte Schneidlinie 20a ständig die direkte Mittellinie des einzelnen Behältnisraums 33 kreuzt und somit eine Lasche 15a erzeugt, die mindestens die Hälfte des Behältnisses 3 umfaßt. Die von der Breitseite 5a auf einen Teilbereich der Längsseite 6a sich erstreckende Lasche 24 ist deswegen so groß gewählt, damit sie im eingeknickten Zustand um die Rillinie 16a genügend weit zwischen die Behältnisse 3 greift, so daß auch das mittlere Behältnis 3 gut isoliert steht. Wie das sich auswirkt, zeigt am besten die Fig. 5, in der man den Zuschnitt 1a zusammengefaltet hat und die Laschen 15a sowie die Lasche 24 in ihre Lage gedrückt zeigt. Es ist hierbei auch sehr gut zu erkennen, daß die Laschen 15a in der Schnittperspektive eine größere Länge als die halbe Wandung für einen Behältnisraum 33 aufweisen, wobei diese beiden Laschen 15a im ausgebreitetem Zustand gemäß dem Zuschnitt 1a der Pig. 4 sich ergänzen und nur eine Gesamtlänge von einer Seite 26 eines Behälterraurnes 33 hat. Die hierbei entstehenden Fenster 25 haben verschiedene Größen und zwar ergibt sich bei einer einfachen Lasche 15a eine normale Fenstergröße 17a, die etwas mehr als die Hälfte nls einer Behälterraumseite 25 einnimmt. Bei den doppelt gebildeten Laschen 15a auf der Breit seite 5a ergibt sich ein Fenster 25, daß die gesamte Länge einer Behält nisraumwandung 26 einnimmt. Durch die Bildung der langen Lasche 24 entsteht ein wesentlich größeres Fenster 25, das über die Rillinie 4a und somit um die Ecke der Faltkiste 2a verläuft und damit ausreichenden Einblick in die Faltkiste 2a auf die Behältnisse 3 gibt. Eine Schädigung oder Berührung der Behältnisse an diesen Fenstern ist nicht zu befürchten, da die Kistenwandung die Behältnisse 3 im oberen und unteren Bereich genügend zurückhält und gegenüber außenstehenden Körpern Abstand bewahrt.
  • In Fig. 6 ist diese Faltkiste 2a in schaubildlicher Darstellung gezeigt, wobei deutlich das mittlere Fenster 25 auf der Längsseite 6a der Faltkiste 2a zu sehen ist und bei der auch die Lasche 15a sowie die Behältnisse 3 durch das Fenster 25 zu betrachten ist. Der obere Deckel 10a und der Boden 9a sind mit einem üblichen Klebestreifen 22a verschlossen.
  • In Fig. 7 und 9 sind Zuschnitte 1b und lc dargestellt, die für Faltkisten zur Aufnahme von acht Behältnissen geeignet sind. Der rechteckige Grundriß in beiden Figuren unterscheidet sich zu den bisherigen Zuschnitten 1 und la nur dadurch, daß die Längs seite 6a länger ausgebildet ist, wobei die Rillinien 4b,4c, die Rillinien 7b,7c sowie 8b,8c in gleicher Weise angelegt sind. Es stimmen hierbei auch die Schlitze 12b und 12c überein, sowie die angeschnittenen kurzen Laschen 13b und 13c mit ihrer Rillinie 14b und 14c. Ein wesentlicher Unterschied ergibt sich bei der Bildung der Laschen 15b,lSc und 24b,24c vor. Bei dem Zuschnitt 1b in Fig. 7 vierteln die vertikalen Rillinien 16b die Längsseite 6b in horizontaler Richtung. Zu der einen Rillinie 16b ist in Richtung zur Mitte der Längsseite 6b eine vertikale Schneidlinie 20b im Abstand von etwas mehr als eine halbe Wandungslänge 26b eines Behältnisraumes 33b vorgesehen, wobei die Schneidlinie 20b die gleiche Länge wie die Rillinie 16b besitzt. Zwischen den anderen beiden Rillinien 16b ist eine weitere vertikale Schneidlinie 20b gelegt, wobei diese aus ständig über die gedachte vertikale Mittellinie hin- und herverlaufende Rundbogen 23b besteht. Wie auf der anderen Längsseite 6b gezeigt ist, kann diese vertikale Schneidlinie 20b auch durch eine Zickzacklinie 27 oder noch einer anderen Linienführung gebildet sein.
  • Die Breitseite 5b ist von einer vertikalverlaufenden Rilllinie 16b in horizontaler Richtung halbiert und die parallel dazu verlaufende Schneidlinie 20b befindet sich über die Rillinie 4b Itaus auf der Längsseite 6b in einem Abstand von mehr als einer halben Wandungslänge 26b eines Behältnisraumes 33b. Bei dxsem Zuschnitt 1b weisen die beiden Breitseiten 6b die gleichen Rill- 16b und Schneidlinien 20b auf und die beiden Längsseiten 5b haben ebenfalls einander gleiche Rill- 16b und Schneidlinien 20b.
  • Die horizontalen Schneidlinien 18b,19b verbinden die zueinander gehörenden freien Enden der vertikalen Rillinien 16c mit den vertikalen Schneidlinien 20b und vollenden damit die angestanzten Laschen 15b.
  • Die Laschen 15c und 27c im Zuschnitt lc der Fig. 9 sind so gebildet, daß sämtliche Rillinien 16c in gleicher Weise wie im Zuschnitt Ib der Fig. 7 verlaufen. Die Laschen 15c und 24c sind dabei alle in eine Richtung gerichtet.
  • Die Lasche 24c ist an gleicher Stelle und xn gleicher Abmessung auf dem Zuschnitt lc wie auf dem Zuschnitt 1b vorgesehen. Die übrigen Laschen 15c verlaufen in gleicher Richtung mit einem Abstand von einem etwas -größeren Betrag als die Viertel länge einer Behältnisraumwandung 26c, wobei die vertikale Schneidlinie 20c glatt oder in Rundbogen 23c, in Zickzack oder in anderer Form verlaufen kann. (sie horizontalen Schneidlinien 18c,19c verbinden die zueinander gehörenden freien Enden der vertikalen Rillinien 16c und der-vertikalen Schneidlinien 20c und liegen damit parallel zu den Rillinien 7c und Bc.
  • In Fig. 8 ist der Schnitt C-D der zusammengefalteten Kiste 2b dargestellt, wobei die Laschen 15b und -24b.in ihre Lage gefaltet sind und zwischen die einzelnen Behälter 3 greifen. Die unterschiedlichen Fenster 17b und 25b sind in dieser Ansicht wie auch in der Fig. 11, gut. zu erkennen.
  • Mit 22b ist der Verschlußstreifen für den oberen und unteren Deckel bezeichnet.
  • In Fig. 10 ist die Schnittdarstellung längs der Schnittlinie E-F von der zusammengefalteten Kiste 2c gemäß der Pig. 9 dargestellt. Man erkennt gut die symmetrische Ausrichtung und die in gleicher Richtung verlaufenden Laschen 15c. Auf die Behältnisse 3 ist in dieser Fig. verzichtet worden. Man e-rkennt hierbei trotzdem, daß durch die gen(1-gend vorhandenen Fenster 17c und 25c die Ware bzw. ihre Etiketten gesehen werden können. Es soll hierbei erwähnt werden, daß die Laschen 15c auch zur anderen Seite von der jeweiligen Rillinie 16c angestanzt werden-könnte und sich somit noch andere Schnittformen ergeben würden.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Faltkiste zum Verpacken von in doppelter Reihe genester Flaschen, Büchsen, Konserven od.dgl. Behältnisse, die durch Zwischenlagen voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltkiste «2) aus einem einzigen- Zuschnitt (1) besteht, deren durch Kantenrillinien (4) aufgeteilte Breit- und Längsseiten (5,6) mittels Schneidlinien (18s19,20) angestanzte Laschen (15,24) aufweisen, die um weitere Rillinien (16) geknickt in den Kisteninnenraum ragen.
  2. 2. Faltkiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die angestanzten Laschen (15,24) bevorzugt im mittleren Bereich der Breit- und Längsseiten (5,6) vorgesehen sind.
  3. 3. Faltkiste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen Schneidlinien (18,19) der Laschen (15,24) derart gelegt sind, daß zum unteren und zum oberen Kistenrand jeweils ein Steg von mindestens geringer Höhe. verbleibt.
  4. 4. Faltkiste nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaffung der Lasche (15,24) die vertikale Rillinie (16) mit einer vertikalen Kante des zu bildenden Behältnisraumes (33) zusammenfällt und die vertikale Schneidlinie (20) derart aus der Mitte des zu bildenden Rechtecks gelegt ist, daß die taschenlänge größer als die halbe Wandungslänge (26) eines jeden Behältnisraumes (33) ausgebildet ist.
  5. 5. Faltkiste nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schaffung von zwei Laschen (15) aus einer Wandungslänge (26) eines Behältnisraumes (33) die vertikale Schneidlinie (16) als eine in Zick-Zack-, (27), in Rechteck-, in Rundbogen- (23) oder in ähnlicher über die gedachte senkrechte Mittellinie der Wandungslänge hin- und herverlaufende Form ausgebildet ist.
  6. 6. Faltkiste nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bildung einer Vier-Behälter-Faltkiste (2) die senkrechte Rillinie (16) in der Mitte der Behältnisseite (5,6) und rechts oder links davon die senkrechten Schneidlinien (20) in einem Abstand von mehr als ein Viertel der gesamten Behältnisseite (5,6) gesetzt ist.
  7. 7 Faltkiste nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bildung einer Sechs-Behälter-Faltkiste (2a) die beiden Längsseiten (6a) in der Mitte mit einer über die senkrechte Mittellinie hin- und herverlaufenden Schneidlinie (20R) versehen sind und dazu die senkrechten Rillinien (16a) die Längsseiten (6a) dritteln und ferner die senkrechten Mittellinien der Breitseiten (5a) die weiteren senkrechten Rillinien (16a) bilden, wobei zu der einen Rillinie (16a) die senkrechte Schneidlinie (20a) im Abstand von etwas mehr als eine viertel Breitseite (5a) oder bei hin- und herverlaufender Schneidlinienform (23) im mittleren Abstand von einer viertel Breitseite (5a) verläuft und zu der anderen Rillinie (16a) die senkrechte Schneidlinie (20a) bereits auf der Längsseite (6a) in einem Abstand von einer etwas mehr als eine viertel Breitseite (5a) zu einer senkrechten Kantenrillinie (16a) vorgesehen ist.
  8. 8. Faltkiste nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bildung einer Acht-Behälter-Faltkiste (2b,2c) die Breitseite (5b,5c) in der Mitte mit einer senkrechten Rillinie (16b,16c) ausgestattet ist, deren zugeordnete senkrechte Schneidliie (20b,20c) zur Bildung der Lasche (24b,24c) auf einer Lngsseite (6b,6c) im Abstand zur senkrechten Kantenrillinie (16b,16c) von etwas mehr als ein Viertel der Breitseite (5b,5c) verläuft und die Längsseite (6b,6c) der Faltkiste (2b,2c) im übrigen mit senkrechten Rillinien (16b,16c) geviertelt ist, deren zugehörige senkrechte Schneidlinie (20b,20c) zur Bildung der Laschen (15b,15c) im Abstand von einer etwas mehr ab eine viertel Breitseite (5b,5c) in fortlaufender Richtung vorgesehen ist und die Gegenlängsseite der Faltkiste (2b, 2c) in Spiegelbild ich gestaltet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5337948A (en) * 1993-06-17 1994-08-16 Philip Morris Incorporated Half-carton structure and method of forming same
US5722584A (en) * 1995-11-30 1998-03-03 Dai Nippon Printing Co., Ltd. Carton applicable as display package

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