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Faltkiste zum Verpacken von Behältnissen Die Erfindung betrifft eine
Faltkiste zum Verpacken von in do)elter Reihe geordneter Flaschen, Büchsen, Konserven
odOdglO Behältnisse, die durch Zwischenlagen voneinar.der getrennt siiid, Zum Versenden
und Transportieren ist es nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, einzelne Behältnisse
zusammenzufassen und in einem Karton oder in einer Kiste zu verpacken Verpackungskisten
sind hierfür in manigfRcher Ausführung bekannt Häufig verwendet man einen Pappkarton,
der aus vier Seitenwänden besteht und dessen oberer und unterer Boden durch angeformte
Klappdeckel gebildet ist Um die einzelnen Gegenstände dabei auch gegenseitig zu
schützen, fügt man Zwischentagen aus Pappe
dazwischen. Hierbei ist
auch bekannt, daß man den unteren und den oberen Bodendeckel länger ausbildet und
ihn so knickt, daß seine Enden von oben und von unten als Längsteilun durch den
Karton gesteckt werden können. Für die Querlagen werden dabei aber weiterhin zusätzliche
Zwischenteile aus Pappe eingelegt. Es ist einleuchtend, daß die verlängerten Klappdeckel
einen erheblichen Mehraufwand an Material verursachen, der durch die gesonderten
Zwischenlagen noch erhöht wird.
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Das Verschließen dieses Kartons ist ebenfalls nicht problemlos gelöst,
weil die Bodendeckel nicht mehr übereinander fassen.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht nun in der Schaffung einer Faltkiste,
in der die einzelnen Gegenstände, wie Flaschen, Büchsen u.dgl. einen festen Stand
haben, voneinander isoliert stehen, sowohl nach außen als auch gegeneinander hinreichend
geschützt sind und schließlich von außen ohne weiteres zu erkennen sind. Die Kiste
soll hierbei mit den geringsten Kosten und ohne Materialvergabe oder -verschnitt
und ohne zusätzliches Material sich erstellen lassen.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Faltkiste
aus einem einzigen Zuschnitt besteht, deren durch Kantenrillinien aufaeteilte Länqs-
und Breitseiten mittels
Laschen aufweisen, die um weitere Rillinien geknickt in den Kisteninnenraum ragen.
Die Kiste wird damit wie gewöhtich aus vier normalen Seitenwänden und oberen und
unteren Deckeln gebildet, die alle aus einem rechteckigen Zuschnitt bestehen. Die
und Rillinien in den Längs- und Breitseiten' geben die Möglichkeit, daß Laschen
entstehen,
die in den Kisteninnenraum gedrückt werden können Diese
Laschen bilden bei hinreichender Größe und Länge die qewünschte Zwischenlaqe, um
die Geqenstände in der Kian ste gegeneinander zu isolieren. Die
und nach innen gedrückten Laschen ergeben in den Längs- u-id Breitseiten der Kiste
fensterartige Ausschnitte, durch die der Inhalt gut betrachtet werden kann. Dieses
Merkmal ist von besonderer Bedeutung, da man nun nicht mehr den Karton selbst mit
dem Warennamen des Kisteninhaltes beschriften muß. Die Warselbst ist direkt zu sehen,
obgleich sie durch die Kartonwandung auch nach außen hinreichend geschützt ist.
Mit den nach innen greifenden Laschen erreicht man also zwei Möglichkeiten, daß
einerseits die Gegenstände untereinander isoliert gehalten werden, ohne daß zusätzliches
Material in die Kiste gebracht wird und daß andererseits die Ware in der Kiste von
außen betrachtet wird, ohne daß Materialabfall entsteht Der Materialeinsatz ist
damit so gering wie möglich gehalten, denn es wird nur der einfache Zuschnitt eines
rechteckigen Kartons benötigt.
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Damit die einzelnen Geqenstände in der Kiste einen fe-;in sten Stand
haben, sind erfindungsgemäß die
Laschen bevorzugt im mittleren Bereich der Längs- und Breitseiten vorgesehen. Dtenn
die meisten Behältnisse weisen in der mittleren Höhe ihren stärksten Umfang auf
und infolgedessen ist es vorteilhaft, daß in dem Bereich die Laschen zwischen die
einzelnen Behältnisse greifen. Außerdem werden in den meisten Fällen im mittleren
Bereich die Etikettschilder auf den Behältnissen vorgesehen, so daß diese am besten
zu erkennen sind, wenn die fensterartigen Ausschnitte im mittleren Bereich der Längs-
und Breitseiten vorhanden sind.
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Erfindungsgemäß sind die horizontalen
der Laschen derart gelegt, daß zum uileren und zum oberen Kistenrand jeweils ein
Steg von mindestens geringer Höhe verbleibt. Damit ist die Gewähr gegeben, daß sowohl
am oberen als auch am unteren Kistenrand zumindest ein kleiner Steg stehen bleibt,
wenn die Lasche sehr breit ausgebildet wird. Dieser Steg am oberen und unteren Kistenrand
sichert der zu verpackenden Ware einen festen Stand in der Kiste, so daß es kein
Verrutschen oder gar Herausrutschen aus der Kiste geben kann.
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Bei der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß zur Schaffung einer Lasche
die vertikale Rillinie mit einer vertikalen Kante des zu bildenden Behältnisraumes
zusammen fällt und die vertikale Schnittlinie derart aus der Mitte des zu bildenden
Rechtecks gelegt ist, daß die Laschenlange größer als die halbe Wandungslänge eines
jeden Behältnisraumes ausgebildet ist. Um die Behältnisse in der Kiste gegeneinander
isoliert halten zu können, ist es notwendig, daß die Zwischenlagen, also die Laschen
mindestens an den Stellen vorhanden sind, an denen die Behältnisse im allgemeinen
zusammen stoßen. Deshalb ist es notwendig, die Laschen länger als den halben Durchmesser
von dem Aufnahmeraum auszubilden. Voraussetzung hierzu ist, daß die Lasche bereits
in der Kante des zu bildenden Innenraumes beginnt und somit dort die vertikale Rillinie
liegt.
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Es kann ohne weiteres in dem Bereich die Außenwandung als Lasche benutzt
werden, da die Behältnisse sich am oberen und unteren Rand abstützen und damit gegen
äußere Einflüsse geschützt sind und ferner aus der Kiste auch nicht herausfallen
können. Die Bildung einer solchen Zwischenlage erspart zusätzliches Material, bringt
ein leichteres Gewicht und reduziert damit die Verpackungskosten. Da der Zuschnitt
für das Formen der Außenwände so wie so mit
Rillinien versehen werden
muß, ist es kein größerer Aufwind, zusätzliche Killinien und Schnittlinien für die
Schaffung der Laschen vorzusehen.
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Bei Faltkisten, in denen mehr als vier Behältnisse gegeneinander isoliert
verpackt werden sollen, ist es z.T.
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notwendig, die gesamte Wandungslänge eines Behältnis raumes zur Bildung
von Laschen zu verwenden. Da jede Lasche ober etwas länger als die halbe Wandungslänge
eines Behältnisraumes sein soll, wird die Lösung für die vertikale Schnittlinie
in einer Zickzack-, in Rechteck-, in Rundbogen- oder in einer nlicher über die gedachte
senkrechte Mittellinie der Wandungslänge hin- und herverlaufende Form gesehen Diese
besondere Form der vertikalen Schnittlänge ermöglicht es, daß die Länge einer Lasche
jeweils Länger als -ls li~ halbe Wandungslänge eines Behältnisraumes ist und somit
das Behältnis gut überfaßt, obohl beide Laschen zusammen nur die Länge eines Behältnis@@umes
oetrjft. Cb man der Schnittlinie nun die Zickzack- oder Rechteck- oder Rundbogen-
oder noch eine andere Form gibt, wird weitgehend vom einzelnen Konstrukteur und
von der jeweils zu verpackenden Ware abhängen.
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So hat es sich gezeigt, daß bei der Schaffung einer Vier-Behälter-Faltkiste
es von Vorteil ist, wenn die senkrechte Rillinie zur Bildung der Lasche in der Mitte
der Behältnisseite und rechts oder links davon die senkrechten Schnittlinien in
einem Abstand von mehr als einem Vier-tel der gesamten Behältaisseite vorgesehen
ist. Der Zuschnitt ist damit vollkommen sElmetrisch ausgebildet und die Laschen
haben genügend Länge, um mindestens über die Mitte des Behälters zu fassen und damit
Schutz gegenüber dem nebenstehenden Behältnis zu geben.
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Gemäß der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß bei Bildung einer Sechs-Behälter-Faltkiste
die beiden Längs seiten in der Mitte mit einer über die senkrechte Mittellinie hin-
und herverlaufende Schnittlinie versehen sind und dazu die senkrechten Rillinien
die Längsseite dritteln, und ferner die senkrechten Mittellinien der Breitseiten
die weiteren senkrechten Rillinien bilden, wobei zu der einen Rillinie die senkrechte
Schnittlinie im Abstand von etwas mehr als ein Viertel Breitseite oder bei hin-
und herlaufender Schnittlinienform im mittleren Abstand von einer viertel Breitseite
verläuft und zu der anderen Rillinie die senkrechte Schnittlinie bereits auf der
Längs seite in einem Abstand von einer etwas mehr als eine viertel Breitseite zu
einer senkrechten Kantenrillinie vorgesehen ist. Um bei der Sechs-Behälter-Faltkiste
genügend Zwischenlage zwischen den einzelnen Behältnissen zu bekommen, hat man also
z.T. die vertikalen Schnittlinien als Zickzack- oder andere nicht gerade Form ausgebildet
und ferner ist für eine ausreichende Längszwischenlage eine Lasche, die von der
Breitseite kommt, besonders lang ausgebildet. Hierbei schneidet man die Lasche aus
der Ecke der Faltkiste heraus, d.h. man setzt die horizontale Schnittlinien über
eine ganze Breitseite eines BehAtnisraumes und zusätzlich über eine mehr als eine
halbe Breitseite an der Längs seite der Faltkiste, wobei dieses Teil an der Ecke
der Faltkiste vorgesehen wird. Dann kann man die eine Lasche nach innen knicken,
die über eineinhalb Längen von einem einzelnen Behältnis reicht.
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Durch die obere und untere Mindeststeghöhe bleibt das Behältnis trotz
der lang herausgeschnittenen Lasche genügend gesichert. Ferner erreicht man mit
dem Fenster, daS sich durch die herausgeschnittene Lasche ergibt, genügend Einblick
in die Faltkiste, um die Reklameaufschriften
an den Behältnissen
zu lesen. Bei der Bildung der Laschen ist immer darauf zu achten, daß der Gesamtkarton
genügend steif bleibt und daß die Laschen so gebildet werden, daß sie weit genug
zwischen die einzelnen Behältnisse greifen.
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Schließlich ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß bei Bildung einer
Acht-Behälter-Faltkiste die Breitseite in der Mitte mit einer senkrechten Rillinie
ausgestattet ist, deren zugeordnete senkrechte Schnittlinie zur Bildung der Lasche
auf einer Längs seite im Abstand zur senkrechten Kantenrillinie von mehr als ein
Viertel der Breitseite verläuft und die Längs seite der Faltkiste im übrigen mit
senkrechten Rillinien geviertelt ist, deren zugehörige senkrechte Schnittlinie zur
Bildung der Laschen im Abstand von einer etwas mehr als eine viertel Breitseite
fortlaufender Richtung vorgesehen ist und die Gegenlängsseite der Faltkiste im Spiegelbild
sich gestaltet. Es ist einleuchtend, daß bei einer Faltkiste für mehr als vier oder
sechs Behältnisse, also für acht Behältnisse der Schnitt etwas schwieriger ausfallen
muß.
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Da man aber mit der Lasche, die aus der Kistenecke geschnitten und
über eineinhalb Seitenlängen einer Behältnisraumwandung reicht einen Bereich von
zwei Behältnissen übergreifen kann, so läßt sich ohne weiteres auch ein Karton mit
Zwischenlagen bilden, bei dem keine zusätzlichen Teile eingelegt werden müssen.
Die Längslaschen, die zwischen den zwei Längsreihen benötigt werden, erhält man
durch Ausschneiden der Eckteile der Faltkiste. Die übrigen Laschen werden durch
kurze Ausschnitte auf der Längswandung gebildet, die jeweils nach innen geknickt
werden Als ganz wesentlicher Vorteil dieser Faltkiste ist die stabile Bauart, bei
der keine zusätzliche Einlage benötigt wird und bei der auch kein Abfall beim Zuschnitt
entsteht.
Die Schnittlinien liegen hier jeweils senkrecht und der Grundriß ist jeweils rechteckig,
so daß das gesamte Material ausgenutzt wird.
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Zur näheren Erläuterung wird diese Erfindung anhand mehrerer in der
Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen näher beschrieben. Es
zeigen: Fig. 1 einen Zuschnitt für eine Faltkiste zur Aufnahme von vier Behältnissen;
Fig. 2 eine Schnittansicht, auf die zusammengesetzte Faltkiste gemäß Fig. 1; Fig.
3 eine schaubildliche Darstellung der Faltkiste aus Fig. 1 und 2; Fig. 4 einen Zuschnitt
für eine Faltkiste zur Aufnahme von sechs Behältnissen; Fig. 5 die Faltkiste gemäß
Fig. 4 im zusammengefalteten Zustand als Ansicht gemäß der Schnittlinie A-B; Fig.
6 eine schaubildliche Darstellung der Faltkiste von Fig. 5; Fig. 7 einen Zuschnitt
für eine Faltkiste zur Aufnahme von acht Behältnissen; Fig. zeine Schnittansicht
längs der Linie C-D, wobei die Faltkiste zusammengefaltet ist; Fig. 9 ein weiterer
Zuschnitt für eine Faltkiste zur Aufnahme von acht Behältnissen; Fig. 10 die Faltkiste
gemäß Fig. 9 im zusammengefalteten Zustand längs der Schnittlinien E-F und Fig.
11 eine schaubildliche Darstellung einer Faltkiste zur Aufnahme von acht Behältnissen.
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Wie.Fig. 1 zeigt, besteht der Zuschnitt 1 für eine Faltkiste
2
zur Aufnahme von vier Behältnissen 3, die erst in Fig. 2 angedeutet sind, aus einer
rechteckigen Form aus Pappe, Folie oder anderem Material, das durch drei Rillinien
4 in vier gleiche Rechtecke aufgeteilt ist.
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Diese vier Rechtecke bilden die Breit- und Längsseiten 5 und 6 von
der Faltkiste 2. Längsgerichtete Rillinien 7 und 8 teilen den Bodendeckel 9 und
den oberen Deckel 10 als rechteckige Gebilde von den Breit- und Längsseiten 5,6
ab. Damit der Bodendeckel 9 und der obere Deckel 10 um ihre Rillinien 7,8 geknickt
werden kann, wenn der Zuschnitt 1 rechtwinklig um seine Rillinien 4 zu einem rechteckigen
Karton gefaltet ist, sind in Verlängerung zu den Rillinien 4 an dem Rechteck des
Bodendeckels 9 und des oberen Deckels 10 Schlitze 11,12 vorgesehen. Um die Kiste
2 im rechtwinklig geknickten Zustand halten zu können, ist am Ende der Breitseite
5 eine kurze Lasche 13 angeschnitten, die ebenfalls über eine Rillinie 14 gegenüber
der Breitseite 5 abgebogen werden kann. Damit ist der Grundriß für die Faltkiste
einer Vierer-Packung geschaffen. Um nun die Zwischenlagen oder Laschen 15 zur gegenseitigen
Isolierung der aufzunehmenden Behältnisse 3 schaffen zu können, sind sowohl die
Breit- als auch die Längsseite 5,6 in der Mitte mit vertikalen Rillinien 16 versehen.
Diese Rillinien 16 haben eine Länge, daß einerseits noch genügend Abstand bis zur
längsverlaufenden Rilllinie 7 und ebenfalls zur Rillinie 8 besteht und andererseits
die zu schaffende Lasche 5 genügend Breite besitzt, um das zu isolierende Behältnis
3 breit genug zu umfassen.
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Ferner soll die Rillinie 16 auch so lang sein, daß das entstehende
Fenster 17 zum Lesen des Etiketts auf der Ware groß genug ist. Von der Rillinie
16 erstreckt sich am oberen und unteren Ende parallel zu den Rillinien 7,8 jeweils
eine Schneidlinie l§,18, die etwas mehr als ein
Viertel der Breitseite
5 oder 6 ist und diese beiden Schneidlinien 18,19 sind am Ende durch die parallel
zur Rillinie 4 verlaufende Schneidlinie 20 verbunden.
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Damit ist die anyestanzte Lasche 15 geschaffen und sie kann um die
Rillinie 16 ausgebogen werden. Im vorliegenden Fall ist es gleichgültig, ob die
Lasche 15 rechtsseitig oder linksseitig von der Rillinie 16 angestanzt wird.
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Wie Fig. 2 zeigt, ist der Zuschnitt 1 um die Rillinien 4 rechtwinklig
abgeknickt und bildet eine quadratische Faltkiste 2. In der Faltkiste 2 sind vier
Behältnisse 3 angedeutet, zwischen die die Laschen 15 ragen. Diese Laschen 15 sind
um die RiBinie 16, die als Kante zu sehen ist, nach innengeknickt und greift zwischen
zwei Behältnisse 3. Die Laschen 15 greifen dabei soweit zwischen die Behältnisse
3, daß sie durch die Berührungslinien 21 hindurchragen. Die Laschen 15 haben damit
eine Länge, die etwas größer als ein Viertel der gesamten Breitseite 5 der Faltkiste
ist. In anderer Bemessung kann man die Laschenlänge auch als etwas größer als die
Hälfte der Wandungslänge eines Behältnisraumes bezeichnen. Durch das Ausknicken
der Laschen 15 entstehen die gewünschten Fenster 17.
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In Fig. 3 ist nun diese Faltkiste 2 schaubildlich dargestellt, bei
der man besonders gut die Fenster 17, die nach innen ragenden Laschen 15, die dafür
notwendige. Rilllinie 16 und das Etikett auf den Behältnissen 3 erkennen kann. Um
die Faltkiste 2 sauber zu verschließen, ist an der Stoßfuge, wo die Deckel 9 bzw.
10 zusammen treffen, ein Klebeband 22 vorgesehen.
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Ein Zuschnitt la fr eine Faltkiste 2a zur Aufnahme von
sechs
Behältnissen 3 ist in Fig. 4 dargestellt. Man erkennt auch hier die Hauptrillinien
7a und 8a für die oberen und unteren Kistendeckel 9a, 10a und die Schlitze 12a,
die in gleicher Weise wie für die Vierer-Kiste vorgesehen sind. Die Unterteilung
des Zuschnittes 1a zur Bildung der Breit- und Längsseiten 5a,6a ist - wie bereits
bekannt - durch die senkrechten Rillinien 4a getroffen worden. Die Unterteilung
der Breit- und Längsseiten 5a,6a hängt von der Größe und der Anzahl der zu verpackenden
Behältnisse 2 ab, die hier sechs Stück betragen sollen. Auch die kurze Lasche 13a
zum Zusammensetzen der gefalteten Kiste 2a ist wie üblich an den Zuschnitt la angeschnitten
und um die Rillinie 14a knickbar. Die Schaffung der Laschen 15a ist dagegen bei
der Sechser-Kiste 2a etwas schwieriger, denn die mittleren Behältnisse 3 müssen
ebenfalls gegeneinander isoliert werden. Aus diesem Grund ist in der Längs seite
6a des Zuschnitts 1a eine senkrechte Schneidlinie liga mittig vorgesehen, die aus
hin- und hergehenden Rundbogen 23 besteht. Diese vertikale Schneidlinie Ga ist an
ihrem oberen und unteren Ende, das jeweils genügend Abstand zu den Rillinien 7a
und 8a hat durch dazu parallel veriaufende Schneidlinien 18a,19a begrenzt. Diese
beiden Schneidlinien 18a,19a haben die Länge von einem Drittel der gesamten Längsseite
6a und ihre freien Enden sind durch die Rillinien 16a verbunden. Die Breitseiten
5a-der Faltkiste 2a sind in der Mitte ebenfalls mit einer senkrechten Rillinie 16a
versehen, die die gleiche Länge wie die anderen Rillinien 16a haben. Am Ende dieser
Rilllinie 16a liegt jeweils eine horizontale Schn"dlinie 18a und 19a, die jeweils
in Verlängerung zu den anderen Schneidlinien 18a,19a verlaufen. Ihre Länge ist jedoch
unterschiedlich und zwar erstrecken sich die Schneidlinien 18a, 19a auf der einen
Breitseite 5a ueber etwas mehr als
ein Viertel der gesamten Breitseite
5a der Kistenwandung und bei der anderen Breit seite 5a ziehen die horizontalen
Schneidlinien 18a,19a hinüber über-die Rillinien 4a bis auf die Längs seite 6a,
wobei hier noch eine Länge von etwas mehr als en Viertel einer Breitseitenwandung
5a hinzukommt. Die freien Enden dieser Schneidlinien 18a, 19a sind durch vertikal
verlaufende Schneidlinien 20a verbunden, wobei diese von hin- und herverlaufenden
Rundbogen 23 gebildet sein können. Diese vertikalen Schneidlinien 20a könnten ebenso
durch andere hin- und herverlaufende Schnedlinienformen, wie Zickzacklinie, Rechtecke
oder der ähnliche Formen gebildet sein, wobei es wesentlich ist, daß die senkrechte
Schneidlinie 20a ständig die direkte Mittellinie des einzelnen Behältnisraums 33
kreuzt und somit eine Lasche 15a erzeugt, die mindestens die Hälfte des Behältnisses
3 umfaßt. Die von der Breitseite 5a auf einen Teilbereich der Längsseite 6a sich
erstreckende Lasche 24 ist deswegen so groß gewählt, damit sie im eingeknickten
Zustand um die Rillinie 16a genügend weit zwischen die Behältnisse 3 greift, so
daß auch das mittlere Behältnis 3 gut isoliert steht. Wie das sich auswirkt, zeigt
am besten die Fig. 5, in der man den Zuschnitt 1a zusammengefaltet hat und die Laschen
15a sowie die Lasche 24 in ihre Lage gedrückt zeigt. Es ist hierbei auch sehr gut
zu erkennen, daß die Laschen 15a in der Schnittperspektive eine größere Länge als
die halbe Wandung für einen Behältnisraum 33 aufweisen, wobei diese beiden Laschen
15a im ausgebreitetem Zustand gemäß dem Zuschnitt 1a der Pig. 4 sich ergänzen und
nur eine Gesamtlänge von einer Seite 26 eines Behälterraurnes 33 hat. Die hierbei
entstehenden Fenster 25 haben verschiedene Größen und zwar ergibt sich bei einer
einfachen Lasche 15a eine normale Fenstergröße 17a, die etwas mehr als die Hälfte
nls
einer Behälterraumseite 25 einnimmt. Bei den doppelt gebildeten Laschen 15a auf
der Breit seite 5a ergibt sich ein Fenster 25, daß die gesamte Länge einer Behält
nisraumwandung 26 einnimmt. Durch die Bildung der langen Lasche 24 entsteht ein
wesentlich größeres Fenster 25, das über die Rillinie 4a und somit um die Ecke der
Faltkiste 2a verläuft und damit ausreichenden Einblick in die Faltkiste 2a auf die
Behältnisse 3 gibt. Eine Schädigung oder Berührung der Behältnisse an diesen Fenstern
ist nicht zu befürchten, da die Kistenwandung die Behältnisse 3 im oberen und unteren
Bereich genügend zurückhält und gegenüber außenstehenden Körpern Abstand bewahrt.
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In Fig. 6 ist diese Faltkiste 2a in schaubildlicher Darstellung gezeigt,
wobei deutlich das mittlere Fenster 25 auf der Längsseite 6a der Faltkiste 2a zu
sehen ist und bei der auch die Lasche 15a sowie die Behältnisse 3 durch das Fenster
25 zu betrachten ist. Der obere Deckel 10a und der Boden 9a sind mit einem üblichen
Klebestreifen 22a verschlossen.
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In Fig. 7 und 9 sind Zuschnitte 1b und lc dargestellt, die für Faltkisten
zur Aufnahme von acht Behältnissen geeignet sind. Der rechteckige Grundriß in beiden
Figuren unterscheidet sich zu den bisherigen Zuschnitten 1 und la nur dadurch, daß
die Längs seite 6a länger ausgebildet ist, wobei die Rillinien 4b,4c, die Rillinien
7b,7c sowie 8b,8c in gleicher Weise angelegt sind. Es stimmen hierbei auch die Schlitze
12b und 12c überein, sowie die angeschnittenen kurzen Laschen 13b und 13c mit ihrer
Rillinie 14b und 14c. Ein wesentlicher Unterschied ergibt
sich
bei der Bildung der Laschen 15b,lSc und 24b,24c vor. Bei dem Zuschnitt 1b in Fig.
7 vierteln die vertikalen Rillinien 16b die Längsseite 6b in horizontaler Richtung.
Zu der einen Rillinie 16b ist in Richtung zur Mitte der Längsseite 6b eine vertikale
Schneidlinie 20b im Abstand von etwas mehr als eine halbe Wandungslänge 26b eines
Behältnisraumes 33b vorgesehen, wobei die Schneidlinie 20b die gleiche Länge wie
die Rillinie 16b besitzt. Zwischen den anderen beiden Rillinien 16b ist eine weitere
vertikale Schneidlinie 20b gelegt, wobei diese aus ständig über die gedachte vertikale
Mittellinie hin- und herverlaufende Rundbogen 23b besteht. Wie auf der anderen Längsseite
6b gezeigt ist, kann diese vertikale Schneidlinie 20b auch durch eine Zickzacklinie
27 oder noch einer anderen Linienführung gebildet sein.
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Die Breitseite 5b ist von einer vertikalverlaufenden Rilllinie 16b
in horizontaler Richtung halbiert und die parallel dazu verlaufende Schneidlinie
20b befindet sich über die Rillinie 4b Itaus auf der Längsseite 6b in einem Abstand
von mehr als einer halben Wandungslänge 26b eines Behältnisraumes 33b. Bei dxsem
Zuschnitt 1b weisen die beiden Breitseiten 6b die gleichen Rill- 16b und Schneidlinien
20b auf und die beiden Längsseiten 5b haben ebenfalls einander gleiche Rill- 16b
und Schneidlinien 20b.
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Die horizontalen Schneidlinien 18b,19b verbinden die zueinander gehörenden
freien Enden der vertikalen Rillinien 16c mit den vertikalen Schneidlinien 20b und
vollenden damit die angestanzten Laschen 15b.
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Die Laschen 15c und 27c im Zuschnitt lc der Fig. 9 sind so gebildet,
daß sämtliche Rillinien 16c in gleicher Weise wie im Zuschnitt Ib der Fig. 7 verlaufen.
Die Laschen 15c und 24c sind dabei alle in eine Richtung gerichtet.
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Die Lasche 24c ist an gleicher Stelle und xn gleicher Abmessung
auf
dem Zuschnitt lc wie auf dem Zuschnitt 1b vorgesehen. Die übrigen Laschen 15c verlaufen
in gleicher Richtung mit einem Abstand von einem etwas -größeren Betrag als die
Viertel länge einer Behältnisraumwandung 26c, wobei die vertikale Schneidlinie 20c
glatt oder in Rundbogen 23c, in Zickzack oder in anderer Form verlaufen kann. (sie
horizontalen Schneidlinien 18c,19c verbinden die zueinander gehörenden freien Enden
der vertikalen Rillinien 16c und der-vertikalen Schneidlinien 20c und liegen damit
parallel zu den Rillinien 7c und Bc.
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In Fig. 8 ist der Schnitt C-D der zusammengefalteten Kiste 2b dargestellt,
wobei die Laschen 15b und -24b.in ihre Lage gefaltet sind und zwischen die einzelnen
Behälter 3 greifen. Die unterschiedlichen Fenster 17b und 25b sind in dieser Ansicht
wie auch in der Fig. 11, gut. zu erkennen.
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Mit 22b ist der Verschlußstreifen für den oberen und unteren Deckel
bezeichnet.
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In Fig. 10 ist die Schnittdarstellung längs der Schnittlinie E-F von
der zusammengefalteten Kiste 2c gemäß der Pig. 9 dargestellt. Man erkennt gut die
symmetrische Ausrichtung und die in gleicher Richtung verlaufenden Laschen 15c.
Auf die Behältnisse 3 ist in dieser Fig. verzichtet worden. Man e-rkennt hierbei
trotzdem, daß durch die gen(1-gend vorhandenen Fenster 17c und 25c die Ware bzw.
ihre Etiketten gesehen werden können. Es soll hierbei erwähnt werden, daß die Laschen
15c auch zur anderen Seite von der jeweiligen Rillinie 16c angestanzt werden-könnte
und sich somit noch andere Schnittformen ergeben würden.