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DE2441569B2 - Endloser treibriemen - Google Patents

Endloser treibriemen

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DE2441569B2
DE2441569B2 DE19742441569 DE2441569A DE2441569B2 DE 2441569 B2 DE2441569 B2 DE 2441569B2 DE 19742441569 DE19742441569 DE 19742441569 DE 2441569 A DE2441569 A DE 2441569A DE 2441569 B2 DE2441569 B2 DE 2441569B2
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drive belt
belt according
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platelets
plates
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Application number
DE19742441569
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English (en)
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DE2441569C3 (de
DE2441569A1 (de
Inventor
Bernard Joseph; Cuypers Marinus Hubertus; Horowitz Alexandre Prof.; Eindhoven Beusink (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bosch Transmission Technology BV
Original Assignee
Volvo-Car B.V., Eindhoven (Niederlande)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Volvo-Car B.V., Eindhoven (Niederlande) filed Critical Volvo-Car B.V., Eindhoven (Niederlande)
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Publication of DE2441569B2 publication Critical patent/DE2441569B2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49826Assembling or joining
    • Y10T29/49863Assembling or joining with prestressing of part
    • Y10T29/4987Elastic joining of parts
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen endlosen Treibriemen mit trapezförmigem Profil, das durch Aneinanderreihung von gleichförmigen Querelementen aus Hartmaterial, insbesondere Metall, auf einem in sich geschlossenen bandförmigen, metallenen Zugmittel gebildet ist, wobei die auf der Innenseite des Zugmittels befindlichen Teile der Querelemente Kippspiel zwischen sich freilassen und sämtliche Querelemente durch eine Vorspannung im Zugmittel im Betrieb aneinander gedrückt sind.
Es ist ein Treibriemen dieser Art bekannt (DT-OS 21 16 930), bei dem die gegeneinander geschobenen Querelemente als in Bewegungsrichtung des Treibriemens verhältnismäßig dickwandige Blöckchen aus Hartmaterial, wie Metall bestehen. Beim Einsatz des bekannten Treibriemens zeigte sich, daß die Übertragungskräfte nach dem Einlaufen zwischen den Kegelscheiben zu einer hohen spezifischen Belastung an den Berührungsflächen führte, weil diese Belastung sich ungleichmäßig über die verhältnismäßig große Oberfläche an den Endflächen der Blöckchen verteilte; es ergab sich ein »Polygoneffekt«. Zur Abhilfe hat man versucht, an den Endflächen elastische Einlagen einzufügen. Hierdurch wurde die Herstellung erheblich komplizierter und teurer, und der erhaltene Treibriemen war außerdem weniger betriebssicher. In der Praxis ist man bis jetzt mit solchen Maßnahmen nicht ausgekommen, hauptsächlich wegen des Verschleißes der Einlagen, Energieverlustes und unzulässigen Temperaturanstieges.
Es ist außerdem schwierig, die dickwandigen Blöckchen mit einer ausreichenden Genauigkeit herzustellen, so daß sie insbesondere an den kraftübertragenden Stellen praktisch gleiche Abmessungen haben, um einen gleichmäßigen Lauf und geringen Verschleiß zu gewährleisten.
Ein Verkanten der Blöckchen im Betrieb schräg zur Bewegungsrichtung ist dagegen auf Grund der verhältnismäßig großen Abmessungen der Blöckchen unschäd-
lieh, weil sich stets ein die Blöckchen wieder gerade richtendes Rückstellmoment selbsttätig ergibt.
Es ist bereits ein Treibriemen bekannt, bei dem anstatt dieser Blöckchen verhältnismäßig dünne, lamellenförmige Plättchen auf einem ein- oder mehrteiligen Zugband fixiert oder frei verschiebbar sind (CH-PS 2 56 918, FR-PS 10 66 329). Bei solchen dünnen Plättchen besteht die Gefahr des Verkanten* una damit ungleichmäßigen, verschleißfördernden Laufes im Betrieb.
Es ist auch eine Kraftübertragungskette mit durchbrochenen Gliedern zur Aufnahme einer im Käfig quer zur Kettenlängsrichtung verschiebbaren Gruppe von Platten bekannt, wobei die Platten sich zum Eingriff in Zähne von Kegelscheiben quer verschieben müssen. Um ein übermäßiges Schwenken der Platten um eine parallel und quer zur Kette verlaufende Achse zu verhindern, ist eine Kupplung zwischen den Endbolzen und dem die Platten umfassenden Käfig vorgesehen, welche die Schwenkbewegung und seitliche Verschiebungen der Endbolzen begrenzen (DT-PS 8 80 4^9).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Treibriemen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Querelemente bei einfacher Formgebung, welche eine billige Herstellung als Massenartikel erlaubt, große Kräfte derart übertragen können, daß eine günstige Verteilung der von den Querelementen auf die Kegelflächen der Variatorscheiben übertragenen Kräfte, ein geringer Verschleiß, ein guter Wirkungsgrad (geringe Erwärmung), eine hohe Übertragungsleistung sowie ein ruhiger geräuschloser Lauf erreicht werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Querelemente aus relativ dünnen Plättchen bestehen und daß Kupplungselemente vorgesehen sind, welche jedenfalls eine seitliche Lageverschiebung der Plättchen verhindern.
Die relativ dünnen Plättchen gemäß der Erfindung sind einfach herstellbar und vermeiden den nachteiligen »Polygoneffekt«.
Die Grenze zwischen der größten Wandstärke bzw. der kleinsten Wandstärke der Blöckchen liegt dort, wo ein Verkanten gerade noch bzw. gerade nicht mehr zu einem die Querelemente aus der Zugrichtung herausdrehenden Moment, d. h. zu einem instabilen Zustand der Querelemente führt.
Dadurch, daß die Kupplungselemente eine reitliche Lageverschiebung der Plättchen gegeneinander verhindern, wird eine Schiefstellung der Plättchen zur Längsrichtung des Zugmittels und damit der nur bei relativ dünnen Plättchen mögliche instabile Betriebszustand unmöglich gemacht. Mit anderen Worten sorgen die Kupplungslemente für eine bleibende Ausrichtung der Plättchen senkrecht zur Zugmittellängsrichtung, obwohl die Plättchen in Längsrichtung des Zugmittels lediglich kraftschlüssig aneinander gedrückt sind.
Ein besonderer Vorteil der dünnen Plättchen ist bei Verwendung eines Metalls als Plättchen-Werkstoff, daß sie sich mit sehr geringen Toleranzen durch Feinstanzen herstellen lassen, wobei die Kupplungselemente beim Stanzen gleich mit angeformt werden können. Die ohne Aufwand hierbei erzielbaren Toleranzen machen eine Nachbearbeitung weitgehend überflüssig.
Wenn als Halbzeug ein Profilstreifen mit einseitig abnehmender Wandstärke — zur Ermöglichung des Kippspiels der angestanzten Plättchen — verwendet wird, kann eine Nachbearbeitung der Plättchen sogar vollständig entfallen.
Ein weiterer Vorteil des Riemens nach der Erfindung ist, daß infolge einer großen Anzahl von Plättchen in dem Treibriemen eine verhältnismäßig niedrige spezifische Belastung an den Berührungsflächen auftritt. Ein Härten der Plättchen ist nicht erforderlich, was sich günstig für das Einlaufen auf den üblicherweise gehärteten Kegelflächen auswirkt. Hierdurch werden hohe Umfangsgeschwindigkeiten möglich, wobei sich ein geräuschloser Lauf unter anderem auch wegen des ίο Wegfalls des »Polygoneffektes« einstellt.
Bedingt durch die große Plättchenanzahl braucht die Wölbung der Berührungsflächen der Plättchen zwischen zwei jeweils aufeinanderfolgenden Plättchen nur sehr gering zu sein. Man kommt mit einem großen Krümmungsradius aus, wodurch die Berührungszone zwischen den Plättchen größer, der Druck je Oberflächeneinheit niedriger und somit der Druckverschleiß praktisch vernachlässigbar wird.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Zugmittel in zueinander parallele, getrennte Längsstreifen geteilt ist, wobei jeweils ein Längsstreifen in einen von zwei einander in derselben Ebene gegenüberliegenden seitlichen Ausschnitten jedes Plättchens eingeschoben ist.
Die Verwendung zweier paralleler Längsstreifen, welche sich durch Bohrungen in die Antriebskraft übertragenden Querlemente erstrecken, ist bei Treibriemen bekannt (CH-PS 35 760). Allerdings sind die Querelemente hierbei im Abstand voneinander auf den Längsstreifen angeordnet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind in den übrigen Unteransprüchen aufgeführt.
Die Erfindung ist im folgenden anhand von Zeichnungen durch mehrere Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt nach der Linie 1-1 in F i g. 2 durch ein im folgenden auch als »Tragband« bezeichnetes Doppelzugband;
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1, in welchem zwei Querelemente einer Querelementenreihe gezeigt sind;
F i g. 3 den mittleren Teil des Schnittes nach F i g. 2 in größerem Maßstab;
Fig.4, ebenfalls in größerem Maßstab, einen Schnitt nach Linie IV-IV in F i g. 1 und 3;
F i g. 5 eine ähnliche Darstellung wie in F i g. 1 mit einem abgewandelten Querelement;
Fig.6 eine Ansicht in der gleichen Darstellungsart wie F i g. 1 auf ein Querelement in abgewandelter Ausführung mit einer seitlichen Kupplung;
F i g. 7 einen Querschnitt nach der Linie V-V in F ig. 6;
Fig.8 eine Draufsicht auf das Querelement nach Fig.6;
F i g. 9 eine Skizze zur Erläuterung einer Nachbearbeitung der Querelemente in einem Querschnitt nach der Linie IX-IX in F i g. 10 und
F i g. 10 eine Seitenansicht zu F i g. 9.
Aus den Fig. 1, 2 und 5 ist ersichtlich, daß das tragende Band oder jeder der tragenden Teile des Doppelzugbandes 1, 2 eines endlosen Antriebsbandes mit trapezförmigem Profil durch ein aus Schichten
bestehendes Metallbandpaket gebildet ist, und daß das Band über seine Länge in zwei parallele Längsstreifen 1 und 2 unterteilt ist. Es ist eine geschlossene Reihe von auf dem Band getragenen, in ihrer Längsrichtung quer auf dem Band angebrachten Querelementen oder
Plättchen 3 und 4 vorgesehen, die das trapezförmige Profil des Treibriemens bestimmen.
Zur Vereinfachung der Darstellung sind die Querelemente 3, 4 sowie die Schichten des Bandes mit stark übertriebener Dicke gezeichnet. In der Darstellung nach den Fig. 1,5,6 und 7 sind nur zwei Schichten gezeigt; es können jedoch mehr als zwei entsprechend dünne Schichten bzw. Einzelbänder aus Stahl Verwendung finden.
In den Fig. 1, 5 und 6 ist weiter gezeigt, wie der Treibriemen im Betrieb zwischen den Kegelflächen 6 und 7 eines Kegelscheibenpaares eingeschlossen liegt. Der Treibriemen ist hier für ein Getriebe mit stufenloser Regulierung der Drehzahl angewendet.
Eine Wölbung der Plättchen 3,4 ist in der F i g. 4, und zwar auf den mit Bezug auf die Fläche des in sich geschlossenen Zugbandes innenliegenden Teil und auf jeweils nur eine Seite der Plättchen beschränkt, bei 8 und 9 gezeigt. Die in bezug auf das geschlossene Zugband außen liegenden Teile 9, 11 der Plättchen haben also in diesem Fall einen rechteckigen Querschnitt. Allerdings kann, falls dies mit Rücksicht auf Herstellung und Montage einfacher wäre, eine Wölbung auch an den beiden einander gegenüberliegenden Oberflächen der Plättchen vorgesehen werden, und in diesem Fall haben die Wölbungen den doppelten Krümmungsradius gegenüber den nach Fig.4. Diese Wölbung der bezüglich des Zugbandes innen liegenden Teile der Querelemente ist für das Kippspiel nötig, obwohl ggf. auch die außen liegenden Teile gewölbt sein können. In jeder Ausführung erstreckt sich aber die Wölbung bis in den Bereich der neutralen Linie des Zugbandes in der Ebene 5 (F i g. 1).
Die gewölbten Oberflächenteile weisen einen Krümmungsradius auf, der ein Vielfaches der Dicke jedes Querelementes beträgt und vorteilhaft konstant ist, so daß eine zylindrische Wölbung mit einem Krümmungsmittelpunkt erzielt ist der in der neutralen Linie des Bandes 1,2 liegt.
Die Zugbandstreifen 1,2 sind beidseitig der Reihe von Querelementen oder Plättchen 3, 4 seitlich in seitwärts gerichtete Schlitze 14 und 15 passend eingeschoben, die zwischen dem unteren Teil 8 und dem oberen Teil 9 (F i g. 1) in jedem Querelement vorgesehen sind.
Um dafür zu sorgen, daß auch bei Höchstbelastung die Querelemente und beide Teile eines über zwei Regelscheibenpaare geführten Treibriemens noch Druckkräfte übertragen, wird dem Metallzugband 1, 2 eine geeignete Vorspannung gegeben. Das Drehmoment an den Kegelscheiben entsteht aus der Differenz der resultierenden Zugkraft in beiden Teilen; die Zugkraft in jedem Teil ist aus Zug in dem Metallbandpaket und Druck zwischen den Querelementcn zusammengesetzt, derart, daß die Zugkraft in einem Mctallbandpakct immer größer als die Druckkraft zwischen den entsprechenden Querelementcn ist. Das Mctallbandpaket 1, 2 stützt sich ausschließlich auf den Querelementcn ab, die sich ihrerseits auf den Kcgclflächen 6, 7 abstützen, weshalb derartige Qucrelemcntc auch als Stützelement bezeichnet werden.
Die Stärke der Querclementc an der Stelle, an der das Band sich auf ihnen abstützt, wird für die meisten Anwendungsfällc geringer als das Zehnfache der Einzclbandstärke (d. h. der Dicke einer »Schicht« des Mctallbandpakctcs)scin. f>5
In bezug auf die Höhe (Unierrund bis Oberrand) eines Qucrclemcntes bedeutet dies im Hinblick auf eine genügende Tragfähigkeit, daß sich die Höhe zur größten Dicke jedes Querelementes etwa wie 8:1 verhalten sollte.
In der Praxis hat sich erwiesen, daß ein Treibriemen mit günstigen Eigenschaften erhalten werden kann, wenn man die größte Dicke eines Querelements höchstens als das 25-fache der Einzelbandstärke wählt.
Die Wölbung der Berührungsflächen der Plättchen braucht aufgrund ihrer großen Zahl zwischen jeweils zwei aufeinander folgenden Plättchen nur gering zu sein und kann deshalb mit einem großen Krümmungsradius ausgeführt werden, wodurch die Berührungszone größer, der Druck je Oberflächeneinheit niedrig und also der Druckverschleiß vernachlässigbar klein ist.
Da dünne Querelemente im Betrieb das Bestreben haben, in eine Schrägstellung zu gelangen, wobei die Berührungslinie mit dem Zugband nicht mehr senkrecht zur Mittellinie des Treibriemens verläuft, erhöht sich die Vorspannung im Zugband. Mit der erwähnten Verdrehung der Plättchen um eine senkrecht zur Zugbandebene stehende Achse ist unvermeidlich eine geringe Verschiebung der Plättchen gegeneinander parallel zu ihrer Oberfläche verbunden. Es wird nun zunächst anhand der Ausführung nach F i g. 1 und 2 erläutert, auf welche Weise eine solche Schiefstellung verhindert und eine gegenseitige Verschiebung in Querrichtung des tragenden Zugbandes völlig verhütet wird.
Wenn man die Schrägstellung der Querelemente in den sich geradlinig erstreckenden Teilen des Zugbandes durch eine in Querrichtung spielfreie Kupplung der Querelemente verhindert, bleiben diese in der ursprünglichen Ausrichtung gerichtet.
In der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 5 ist die Kupplung durch geeignete kegelige Ausprägungen 12 gebildet, die in den aufeinanderfolgenden Querelementen 3, 4 jeweils in den Mittelteilen vorgesehen sind, wobei jeweils eine kegelige Ausprägung in der kegeligen Höhlung eines angrenzenden Querelementes aufgenommen ist.
Weil sich in den Ausführungen nach F i g. 1 bis 4 die bezüglich des Zugbandes innen und außen befindlichen Teile der Querelemente 3,4 Heide auf den Kegelflächen 6, 7 abstützen, werden die Materialspannungen in den Querelementen erheblich verringert. Dies ermöglicht eine leichte Konstruktion, während ein Drehmoment als Folge von unterhalb und oberhalb der neutralen Linie angreifenden Kräften praktisch beseitigt wird.
In den Ausführungen nach Fig.5 bis 8 hingegen werden die bezüglich des Zugbandes innen liegenden Teile 8, 8' zweckmäßig stärker ausgebildet, weil sie allein die Kraftübertragung auf die Kegelflächen 6, 7 übernehmen. Die unterhalb der neutralen Linie angreifenden Kräfte üben ein Drehmoment auf die Querelemente aus, welches zusätzlich in den kegeligen Ausprägungen 12 aufgenommen werden muß.
Nach F i g. 5 weist nur der Teil 13 des Querelementei nach außen, der zum Festhalten auf den Bandpaketstreifen 1, 2 mittels der übergreifenden Nasen 17 erforderlich ist und für die Kraftübertragung auf die Kegclflächcn 6,7 keine Rolle spielt.
Bei der Ausführung nach den F i g. 6 bis 8 stützen die plattenförmigen Qucrclemente sich wie bei F i g. 5 itr wesentlichen nur innerhalb des als Metallbandpakei gestalteten Tragbandes 18 ab. Die gewölbten Querele mente 8' werden gegenüber dem Tragband 18 durcl U-förmigc Zwischcnqucrelcmcnte 19 an ihrer Stelle gehalten. Diese Ausführungsform erlaubt die Anwen dung eines Tragbandes 18, welches nicht in zwei seitlicl einzuschiebende Streifen aufgeteilt ist. Die Zwischen
querelemente 19 bestehen aus außerhalb der neutralen Zone eingeschobenen, auf das Tragband aufgereihten Platten, deren U-Schenkel 20 längs den flachen Seiten der gewölbten Querelemente 8' über die neutrale Zone hinaus nach innen ragen und unter dem unteren Rand der Querelemente 8' lippenförmig umgebördelt sind, wie bei 22 angegeben ist. Das Zugband 18 wird also von jedem Querelementenpaar 8', 19 eingeschlossen.
Auch bei dieser Ausführungsform ist eine gegenseitige Querkupplung der Querelemente vorgesehen. Eine derartige Kupplung erfolgt bei F i g. 1 bis 5 in der neutralen Zone oder unmittelbar außerhalb davon mittels Kupplungsgliedern, die hinsichtlich einer — in den geraden Teilen durch die Berührungslinien der Querelemente gelegten — Ebene geneigt sind, daß in diesen geraden Teilen ein Teil der Druckkräfte zwischen den Stützelementen von diesen Kupplungsgliedern übernommen wird. Hierdurch ist in den geraden Teilen völlige Spielfreiheit in Querrichtung gewährleistet; auf den Kegelscheiben 6,7 erfüllen diese Kupplungsglieder keine Aufgabe.
Die Querkupplung erfolgt durch schräg abgebogene Lippen 23 der gerade über der neutralen Linie liegenden Teile 24 der plattenförmigen, mit einer gewölbten Oberfläche versehenen Querelemente 8'. Die Lippen 23 des einen Querelements 8' umgreifen jeweils die des nächsten Querelementes. Es ist deutlich, daß die dünnen Zwischenquerelemente 19 den Raum zwischen den Querelementen 8' ausfüllen.
Die Zwischenquerelemente 19 müssen ein wenig dünner sein als der Raum zwischen den frei aufeinanderliegenden Querelementen 8', damit sich beim parallelen Zusammenpressen die Lippen 22 und 23 derart deformieren, daß sowohl die Wölbung als auch die Lippen der Querelemente 8' tragen.
In der Fig. 1 ist noch gestrichelt als Alternative angedeutet, daß der Kegel 16 auch länglich ausgebildet werden könnte. Die Längsachse des ovalen Querschnitts sollte dann jedoch senkrecht auf der Zugbandebene 5 stehen.
Die Spitze des Kegels braucht nicht wie in dem Ai sführungsbeispiel nach F1 g. 2 und 3 mit einem Loch ve.sehenzusein.
Nach der Herstellung durch Ausdrücken des Materials kann der Kegel 12, bzw. 16 in unbelastetem Zustand ein wenig höher als in der endgültigen Form nach F i g. 3 sein, welche bei der Vormontage dadurch erzielt wird, daß die Querelemente bzw. Plättchen parallel gegeneinander gedrückt werden. Dies ist ein besonders zweckmäßiges Verfahren zum Erzielen der gewünsch- :w ten Spielfreiheit. Diese bleibt dann auch im Betrieb erhalten, denn auch im Betrieb findet eine geringe plastische Deformation des Kegels statt, bis die Plättchen sich in einer waagerechten Berührungszone und am Umfang des Kegels 12 bzw. 16 gegeneinander abstützen. Um dies zu erleichtern, kann der Kegel leicht gewölbt ausgeführt werden. Diese Wölbung ist in der F i g. 3 mit 24' angedeutet.
In den F i g. 9 und 10 ist gezeigt, wie die Querelemente oder Plättchen gemeinsam an den Seitenflächen 25, 26 und an den Auflageflächen 27,28 für das Zugband genau auf dasselbe Maß glatt abgearbeitet werden können. Es wird dazu das ganze Paket von Plättchen, welche auf einem Zugband angeordnet werden sollen, zwischen ein umgebendes Ringband 29 und eine zylindrische Scheibe 30 eingespannt. Es können dann die Flächen 27,28 glatt abgedreht und die Seiten 25,26 flach geschliffen werden.
Übersichtlichkeitshalber sind die Querelemente oder Plättchen in Fig. 10 voneinander entfernt gezeichnet, während - sie jedoch in Wirklichkeit bei dieser Bearbeitung dicht aneinanderliegen.
Es ist ohne weiteres möglich, einen Teil der Querelemente etwas dicker oder dünner als die normalen Elemente auszuführen. Bei dem Zusammenbau kann so durch die geeignete Kombination der normal und der abweichend bemessenen Querelemente die gewünschte Vorspannung erhalten werden. Bei dickeren Stützelementen wie Blöcken ist es erforderlich, die Auflageflächen (in den Schlitzen 14,15 in F i g. 1), auf denen das Zugband sich abstützt, bei der Fertigung mit einer derartigen Krümmung zu versehen, daß ihr Radius dem kleinsten Laufradius des Metallbandpaketes gleich ist, der möglicherweise auftreten kann, zu welchem Zweck eine ziemlich kostspielige Bearbeitung erforderlich ist.
Die Anwendung einer großen Anzahl dünner Metallplatten als Querelemente mit höchstens kleinen Zwischenräumen bringt demgegenüber den Vorteil, daß die erwähnten Auflageflächen flach gehalten werden können, ohne daß hierdurch zusätzliche Biegespannungen in den Metallbändern erzeugt werden.
Bezüglich des Wölbungsradius der Plättchenoberflächen ist noch zu bemerken, daß dieser genügend groß sein soll, um die Berührungsdruckspannung unter der zulässigen Grenze zu halten.
Bei der bekannten Kipplinie war dies praktisch nicht möglich.
Die gewünschte Vorspannung wird in dem Zugband durch den Übergang von der Ringform in die Betriebsform aufgebracht.
Bei genügend großem Wölbungsradius kann das ringförmige, in sich geschlossene Metallbandpaket sogar spannungslos sein, weil die Berührungslinie zwischen den Querelementen sich bei zunehmender Krümmung nach innen verlegt und die Querelemente bei fortschreitender Verkleinerung des Laufradius ir zunehmendem Maß hinsichtlich der Länge des Metallbandpakets Raum beanspruchen.
Die gcwolltc Berührungszone zwischen den Qucrclc menten befindet sich innerhalb einer Abrollzonc Innerhalb von dieser Abrollzone, deren Begrenzung it F i g. 4 beispielsweise durch die Linie 31 angegeben isi kann sich an die Wölbung ein gerades, bis zum untcrci Rand des Plättchens reichendes Stück anschließen.
Hierzu 1 BhUt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche: 24 41
1. Endloser Treibriemen mit trapezförmigem Profil, das durch Aneinanderreihung von gleichförmigen Querclementen aus Hartmaterial, insbesondere Metall, auf einem in sich geschlossenen bandförmigen, metallenen Zugmittel gebildet ist, wobei die auf der Innenseite des Zugmittels befindlichen Teile der Querelemente Kippspiel zwischen sich freilassen und sämtliche Querelemente durch eine Vorspannung im Zugmittel im Betrieb aneinander gedrückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Querelemente aus relativ dünnen Plättchen (3, 4, 8) bestehen und daß Kupplungselemente (12,23) vorgesehen sind, welche jedenfalls eine seitliche Lageverschiebung der Plättchen verhindern.
2. Treibriemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente (12, 23) je in einer parallel zum Zugmittel gelegten Schnittebene schräg zu den druckübertragenden Stirnflächen jedes Plättchens verlaufende Berührungsflächen aufweisen.
3. Treibriemen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auswärts von der neutralen Zone liegende Teile (23) der Plättchen (8') lippenförmig nach derselben Seite schräg auswärts abgebogen sind, so daß jedes Plättchen zwischen den umgebördelten Lippen eines nächsten Plättchens seitlich eingeschlossen liegt (F i g. 6 bis 8).
4. Treibriemen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Plättchen (8'), welche das trapezförmige Laufprofil bestimmen, sich nicht auf den Laufflächen der Kegelscheiben abstützende, flache U-förmige Sicherungsplättchen (19) von der Außenseite des Zugmittels (18) her aufgebracht sind, deren Schenkel (20) nach innen zu längs der Flachseiten des zugehörigen Plättchens (8') verlaufen und um deren Unterrand lippenförmig (bei 22) umgebördelt sind.
5. Treibriemen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen (2,3) jeweils eine gleichgerichtete kegelförmige Ausprägung (12) aufweisen, wobei jeweils eine kegelige Ausprägung (12) von der entsprechenden Vertiefung der Ausprägung (12) des nächstfolgenden Plättchens aufgenommen wird (F i g. 2,3).
6. Treibriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel in zueinander parallele, getrennte Längsstreifen (1, 2) geteilt ist, wobei jeweils ein Längsstreifen (1 bzw. 2) in einen von zwei einander in derselben Ebene gegenüberliegenden seitlichen Ausschnitten jedes Plättchens (3,4) eingeschoben ist (F i g. 1,5).
7. Treibriemen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der außerhalb der Längsstreifen (1, 2) liegende Teil des Plättchens (3, 4) nicht an den Kegelflächen (6,7) von Kegelscheiben anliegt.
8. Treibriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Plattchen (3,4,8') höchstens etwa '/β ihrer größten Höhe beträgt.
9. Treibriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ausschließlich aus Metall bestehende Plättchen (3, 4, 8') Anwendung finden, deren größte Dicke höchstens das 25-fache, inbesondere etwa das 8-fache der Elementarzugbanddicke des dünnsten Elementarbandes beträgt.
10. Treibriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei kreisförmig gestaltetem Treibriemen die Länge des Zugmittels (1, 2, 18) in bezug auf die Gesamtdicke aller Plättchen (3, 4, 8', 19) — gemessen längs einer die Berührungslinien zwischen diesen Plättchen enthaltenden Fläche — derart gewählt ist, daß das Zugmittel (1,2, 18) in dieser Stellung nahezu spannungslos ist, jedoch der Treibriemen nur unter Anwendung von Kraft aus dieser zylindrischen Gestalt bringbar ist.
11. Treibriemen nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß das für die Plättchen (3,4,8') verwendete Material weniger hart als das Material ist, aus welchem das Zugmittel (1,2, 18) besteht.
12. Treibriemen nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen (14, 15, 27, 28) der Plättchen (2, 3, 8') für das Zugmittel (1, 2, 18) in Richtung des Zugmittels geradlinig sind.
13. Treibriemen nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen (14, 15, 27, 28) für das Zugmittel (1, 2, 18) in den Schlitzen der Plättchen (2, 3, 8') gemeinsam längs einer Zylinderfläche endbearbeitet sind.
DE2441569A 1973-08-31 1974-08-30 Endloser Treibriemen Expired DE2441569C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NLAANVRAGE7312089,A NL152969C (nl) 1973-08-31 1973-08-31 Drijfband met een trapeziumvormig profiel, bestaande uit een metalen trekband en verschuifbaar daarop aangebrachte metalen dwarselementen.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2441569A1 DE2441569A1 (de) 1975-03-13
DE2441569B2 true DE2441569B2 (de) 1977-09-29
DE2441569C3 DE2441569C3 (de) 1984-09-20

Family

ID=19819508

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2441569A Expired DE2441569C3 (de) 1973-08-31 1974-08-30 Endloser Treibriemen

Country Status (13)

Country Link
US (1) US3949621A (de)
JP (1) JPS5758543B2 (de)
AT (1) AT334699B (de)
BE (1) BE819387A (de)
CA (1) CA993227A (de)
CH (1) CH588025A5 (de)
DE (1) DE2441569C3 (de)
FR (1) FR2242608B1 (de)
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