DE2339755B2 - Vorrichtung zum veraendern der zuendwinkel-verstellkennlinie von brennkraftmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum veraendern der zuendwinkel-verstellkennlinie von brennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verändern der Zündwinkel-Verstellkennlinie von Brennkraftmaschinen,
mit einer Einrichtung zum Erzeugen von Impulsfolgen, deren Impulse der Drehbewegung der
Brennkraftmaschine synchron zugeordnet sind, mit einer Bezugszähleinrichtung zum Zählen der Anzahl der
während einer vorbestimmten Zeit t auftretenden Impulse und mit einer Einrichtung zur Aufsummierung
der den durch die Bezugszähleinrichtung während der Zeit t gezählten Impulsen entsprechenden Ausgangszahl
und der durch fortlaufende, als Auslösezählung wirkende Zählung gewonnenen weiteren Anzahl von
Impulsen bis zum Erreichen einer voreingestellten Gesamtzahl für die Auslösung des Zündimpulses, wobei
eine Steuereinrichtung zum Verändern der vorbestimmten Zeit t in Abhängigkeit von der Drehzahl der
Brennkraftmaschine und gegebenenfalls eine in Abhän-
gigkeit von einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine zusätzliche Impulse zur Veränderung der
Ausgangszahl liefernde Impulsabgabeeinrichtung vorgesehen ist so daß diese veränderte Ausgangszahl der
Auslösezählung zugrundeliegt
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DT-OS 22 53 SdA bekannt, jedoch arbeitet d« üurt beschriebene
Zündzeitpunkt-Vorverstellsystem mit einer rein drehzahlabhängigen Verstellung una eine, davon
unabhängigen Unterdruck-Vorverstellung. Die Unterdruck-Vorverstellung,
bestehend aus einem Treppengenerator, einem Komparator und einem Unterdruckwandler,
liefert in Verbindung mit Toren zusätzliche Winkelimpulse, die absolut unabhängig von der
Drehzahl sind, und zwar werden diese zusätzlichen Impulse am Ende während der Bezugszählung nach der
vorbestimmten Zeit geliefert Durch die Einschaltung von Zähl-Grenz-UND-Gattern in Verbindung mit
zugehörigen Zeitbasen wird eine allein von der Drehzahl des Motors abhängige Korrektur der
vorbestimmten Zeit (Gesamtverzögerungsperiode) bewirkt. Die Veränderung der Zeitdauer der Bezugszählung
in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Bewegungsvorgangs ist im übrigen bereits aus der
DT-PS19 17 389 bekannt
Die Einrichtung nach der vorgenannten deutschen Offenlegungsschrift ist relativ umständlich und kompliziert
aufgebaut, weil nicht direkt auf die Zeitkonstante, welche die Steigung der Vorverstellung bestimmt,
Einfluß genommen werden kann, sondern weil jede Korrektur einen getrennten Zeitgenerator erfordert,
deren Zeitablauf durch die Zähl-Grenz-UN D-Gatter bei bestimmten Drehzahlen frühzeitig beendet wird.
Neben dieser drehzahlabhängigen Vorverstellung weist die Einrichtung nach der DT-OS 22 59 804 noch
die oben erwähnte Unterdruckverstellung auf, die eine von der Drehzahl vollkommen unabhängige und allein
vom Unterdruck abhängige Impulszahl zusätzlich in die Bezugszähleinrichtung eingibt, welche, wie bei herkömmlichen
mechanischen Zündverstellsystemen, eine zusätzliche additive Korrektur bewirkt. Die hierfür
zusätzlich eingegebenen Impulse werden aus den Winkelimpulsen abgeleitet und mittels einer Komparatorschaltung
von einer analogen Potentiometerspannung des Unterdruckwandlers festgelegt. Eine Zeitgröße
wirkt hierbei nicht mit Beide Systeme, d. h. das drehzahlabhängige und das unterdruckabhängige System,
stellen getrennte Systeme ohne gegenseitige Verkopplung dar, denn jedes System liefert völlig
unabhängig vom anderen seinen Beitrag für die Vorverstellung in die Bezugszähleinrichtung, wobei als
gemeinsame Einkopplungsstelle ein NOR-Gatter vorgesehen ist.
Diese Vorrichtung nach der DT-OS 22 59 804 stellt insbesondere insofern keinen echten Fortschritt gegenüber
den herkömmlichen mechanischen Zündverstellsystemen mit Unterdruckdose und Fliehkraftgewicht dar,
als es nur genau die gleichen Verstellkennlinien auf elektronischem Wege erzeugen kann, jedoch die derzeit
aufgrund der Abgasbestimmungen erwünschten Kennlinien nicht ermöglicht, da diese Kennlinien nicht
aufgrund eines solchen rein additiven Zusammenhangs erzielbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine Vorrichtung zum Verändern der Zündwinkel-Verstellkennlinie
zu schaffen, die eine genauere Anpassung an die Brennkraftmaschine ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst daß die
Steuereinrichtung eine die vorbestimmte Zeit f direkt oder über das Zählprogramm der Bezugszähleinrichtung
in Abhängigkeit von der Kombination wenigstens, zweier Zustandsgrößen der Brennkraftmaschine verändernde
Matrix aufweist welche die Art der Verknüpfung der Zustandsgrößen festlegt und daß die Anzahl
der von der gegebenenfalls vorgesehenen Impulsabgabeeinrichtung erzeugten Zusatzircpulse von der Kombination
wenigstens zweier Zustandsgrößen der Brennkraftmaschine abhängt
Auf diese Weise werden kompromißlose und optimale Zündverstellkennlinien mit komplexen und
nicht nur unabhängigen additiven Funktionen erreicht. Weiterhin ist eine Anpassung an unterschiedliche
Brennkraftmaschinen auch dadurch möglich, daß man den Einfluß der verschiedenen Motorparameter auf das
Gesamtzündverstellsystem durch Änderung der Matrix leicht vornehmen kann, ohne daß es erforderlich ist, das
Grundprogramm des Systems zu verändern.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Vorteile der Erfindung und diese weiterausgestaltende Merkmale, welche in näheren Einzelheiten auch in
den Unteransprüchen offenbart sind, werden nachstehend anhand der Fig. 1-12 der Zeichnung an
besonders bevorzugten Ausführungsformen näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine Darstellung von verschiedenen, zur Erläuterung der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wesentlichen Winkeln,
F i g. 2 eine Impulserzeugungseinrichtung, die bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung Anwendung finden
kann,
F i g. 3 eine Einrichtung, bei welcher die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Vorteil angewandt werden kann,
F i g. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 5 eine mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzielbare Verstellkennlinienänderung,
Fig.6 eine besonders einfache Ausgestaltung der
Ausführungsform nach F i g. 4,
F i g. 7 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 8 eine mit dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 erzielbare Verstellkennlinienveränderung,
F i g. 9 und 10 ein drittes und viertes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. Π eine weitere Verstellkennlinienänderung, wie sie sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erzielen läßt, und
F i g. 12 einen Funktionsgenerator, der mit Vorteil bei der erfiiidungsgemäßen Vorrichtung angewandt werden
kann.
Die F i g. 1 zeigt an einer an die Kurbelwelle angekoppelten Scheibe die Stelle des oberen Totpunktes
07; weiterhin die Stelle Z, an welcher das Gemisch
im Zylinderraum eines Motors gezündet wird. Dei Winkel zwischen Z und OT wird als Verstellwinkel 0
bezeichnet.
Außerdem ist in F i g. 1 eine willkürliche Phasenlage ψο dargestellt, die vor dem oberen Totpunkt OT lieg
und von der ab die eigentlichen Zählvorgänge ablaufen die zur Auslösung eines Zündimpulses bei Z führen. De:
Winkel ψ, der sich von ψο bis OT erstreckt, ist hier al:
Bezugswinkel bezeichnet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich mi Vorteil bei einem System zum Erzeugen von Zündim
pulsen anwenden, das in den F i g. 2 und 3 dargestellt ist. Triggereingang 22 des Funktionsgenerators 7. Vorzugs-
Das System, dessen Einrichtung zum Erzeugen der weise wird der Zähler 8 über den Rückstelleingang 9 auf
Haupt- und Hilfsimpulse in F i g. 2 dargestellt ist, umfaßt den Zählwert »0« zurückgestellt,
einen ersten Geber 1 und einen zweiten Geber 2, die Der Funktionsgenerator 7 erzeugt ein Ausgangssi-Impulse erzeugen, und zwar aufgrund des Vorbeilaufs 5 gnal der Zeitdauer t, das immer dann beginnt, wenn am einer Scheibe 3, die Zähne und Lücken aufweist und Triggereingang 22 ein Impuls erscheint. Über den starr an den Bewegungsvorgang der Brennkraftmaschi- Eingang 40 kann die Zeitdauer t in Abhängigkeit von ne angekoppelt ist, beispielsweise indem sie auf die typischen Motorparametern (wie beispielsweise Motor-Kurbelwelle aufgekeilt ist. Diese Scheibe weist zwei temperatur, Ansaugunterdruck, Temperatur des Nach-Zahnbereiche auf, nämlich den außenliegenden Bereich io Verbrennungsreaktors etc.) verändert werden.
4 und den innenliegenden Bereich 5. Während nun im Der Impulsformer 38 liefert am Ausgang einen Bereich 4, mit dem der Geber 2 zusammenarbeitet, kurzen Rechteckimpuls. Während der Dauer dieses gleichmäßig über den Umfang Zähne und Lücken kurzen Rechteckimpulses wird der Zähler 8 zurückgeverteilt sind (von denen nur einige dargestellt sind), ist stellt, während das Triggern des Funktionsgenerators 7 im Bereich 5, mit dem der Geber I zusammenarbeitet, 15 erst mit der Abschaltflanke dieses Impulses geschieht, so nur eine wesentlich geringere Anzahl von Zähnen bzw. daß während der nun folgenden, vorgegebenen Lücken vorgesehen, von denen eine Lücke in Fig.2 Zeitdauer t, infolge eines vom Funktionsgenerator 7 eingezeichnet ist. Der Bereich 5 dient zur Erzeugung erzeugten Rechteckimpulses von der Länge dieser von Hilfsimpulsen, welche ihrerseits den Rechenvor- Zeitdauer das Tor 6 geöffnet ist, wodurch im Zähler 8 so gang (d. h. die Arbeit der Zähler) steuern und damit die jo viele Impulse gezählt werden, wie im Geber 2 während Phasenlage der durch die Zähne bzw. Lücken des der Zeitdaue· t erscheinen. Je größer also die Bereichs 4 erzeugten Impulse (Hauptimpulse) definie- Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe 3 ist, um so ren. Im einfachsten Falle weist der innere Bereich 5 mehr Impulse werden jeweils im Zähler 8 gezählt, so beispielsweise nur einen Zahn bzw. nur eine Lücke auf. daß der drehzahlabhängige Verstellwinkel ä, der von
einen ersten Geber 1 und einen zweiten Geber 2, die Der Funktionsgenerator 7 erzeugt ein Ausgangssi-Impulse erzeugen, und zwar aufgrund des Vorbeilaufs 5 gnal der Zeitdauer t, das immer dann beginnt, wenn am einer Scheibe 3, die Zähne und Lücken aufweist und Triggereingang 22 ein Impuls erscheint. Über den starr an den Bewegungsvorgang der Brennkraftmaschi- Eingang 40 kann die Zeitdauer t in Abhängigkeit von ne angekoppelt ist, beispielsweise indem sie auf die typischen Motorparametern (wie beispielsweise Motor-Kurbelwelle aufgekeilt ist. Diese Scheibe weist zwei temperatur, Ansaugunterdruck, Temperatur des Nach-Zahnbereiche auf, nämlich den außenliegenden Bereich io Verbrennungsreaktors etc.) verändert werden.
4 und den innenliegenden Bereich 5. Während nun im Der Impulsformer 38 liefert am Ausgang einen Bereich 4, mit dem der Geber 2 zusammenarbeitet, kurzen Rechteckimpuls. Während der Dauer dieses gleichmäßig über den Umfang Zähne und Lücken kurzen Rechteckimpulses wird der Zähler 8 zurückgeverteilt sind (von denen nur einige dargestellt sind), ist stellt, während das Triggern des Funktionsgenerators 7 im Bereich 5, mit dem der Geber I zusammenarbeitet, 15 erst mit der Abschaltflanke dieses Impulses geschieht, so nur eine wesentlich geringere Anzahl von Zähnen bzw. daß während der nun folgenden, vorgegebenen Lücken vorgesehen, von denen eine Lücke in Fig.2 Zeitdauer t, infolge eines vom Funktionsgenerator 7 eingezeichnet ist. Der Bereich 5 dient zur Erzeugung erzeugten Rechteckimpulses von der Länge dieser von Hilfsimpulsen, welche ihrerseits den Rechenvor- Zeitdauer das Tor 6 geöffnet ist, wodurch im Zähler 8 so gang (d. h. die Arbeit der Zähler) steuern und damit die jo viele Impulse gezählt werden, wie im Geber 2 während Phasenlage der durch die Zähne bzw. Lücken des der Zeitdaue· t erscheinen. Je größer also die Bereichs 4 erzeugten Impulse (Hauptimpulse) definie- Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe 3 ist, um so ren. Im einfachsten Falle weist der innere Bereich 5 mehr Impulse werden jeweils im Zähler 8 gezählt, so beispielsweise nur einen Zahn bzw. nur eine Lücke auf. daß der drehzahlabhängige Verstellwinkel ä, der von
Die Impulse aus dem Geber 2 werden einerseits über 25 dieser Zahl repräsentiert wird, bei der Erzeugung des
ein Tor 6 (Fig.3), das vom Funktionsgenerator 7 nächsten Zündimpulses, die in der oben bereits
während einer vorbestimmten Zeit t geöffnet gehalten erläuterten Weise geschieht, entsprechend berücksich-
wird, in den Zähler 8 eingegeben. Der Zähler 8 hat tigt wird, und der Zündimpuls genau zum richtigen
entsprechend seiner Anzahl von Binärstufen mehrere Zeitpunkt erscheint.
Ausgänge, beispielsweise vier Ausgänge 10-13, die in 30 Anhand der Fi g. 4 und 5 wird eine Ausführungsform
F i g. 3 durch eine einzige Linie dargestellt sind, und die der Erfindung erläutert, mit der es möglich ist den
jeweils einen Ausgang einer Binärstufe bilden. Die Kurvenverlauf der Größe des Kurbelwellenwinkels vor
Ausgangswerte dieser Binärstufen liegen an den dem oberen Totpunkt, d. h. des Verstellwinkels λ in
Setzeingängen 14-17 des Zählers 18. Diese Zählzustän- F i g. 1 über der Umdrehungszahl der Verbrennungsmade
werden vom Zähler 18, welcher im vorliegenden 35 schine (im folgenden als U bezeichnet) in der
Beispiel ebenfalls vier Binärstufen aufweist, erst dann Einrichtung nach F i g. 3 zu verändern. Eine solche
übernommen, wenn im Geber 1 ein Hilfsimpuls auftritt. Änderung dieser Verstellkennlinie kann aus den
der dem Setzeingang 24 des Zählers 18 als »Übernah- verschiedensten Gründen erwünscht sein. Beispielsweimebefehl«
zugeführt wird. se kann eine Veränderung der Verstellkennlinie der
Der Zähler 18 erhält vom Geber 2 laufend Impulse. 40 Zündung durch Temperaturveränderungen, Lastverän-
Der Hilfsimpuls im Geber 2 liegt phasenmäßig so, daß derungen od. dgl. zu fordern sein. Beispielsweise kann es
die Übernahme des Zählzustandes des Zählers 8 durch zu fordern sein, daß die Versteiikennlinie bei höheren
den Zähler 18 kurz vor der willkürlichen Phasenlage ψο Drehzahlen langsamer ansteigt und verhältnismäßig
(Fi g. 1) liegt, so daß zu diesem Zählzustand genau ab frühzeitig in eine horizontale Gerade ausläuft, und zwar
der Phasenlage ψο die im Geber 2 erscheinenden ^j etwa dann, wenn sich eine Brennkraftmaschine im
Hauptimpulse hinzugezählt werden. Die Ausgänge des Vollastzustand befindet, in dem die Gefahr von
Zählers 18 gehen auf eine Vergleichsmatrix 33, die auf verstärktem Klopfen und thermischer Überbelastung
einen vorbestimmten Zählwert programmiert ist, und gegeben ist, weshalb keine weitere Zunahme des
zwar auf den Zählwert, welcher der Anzahl der von der Winkels λ bei steigenden Drehzahlen mehr erwünscht
Phasenlage ψο bis zum oberen Totpunkt OTerscheinen- 50 sein kann.
den Impulse entspricht Bei diesem Programmierungs- Die F i g. 4 zeigt nur einen Ausschnitt aus der
wert gibt die Matrix 33 am Ausgang 35 einen Impuls ab, Vorrichtung nach der F i g. 3, und zwar nur die Teile, in
der den Zündimpuls darstellt Wenn daher über den Verbindung mit welchen entsprechende Änderungen
Zähler 8 die Zahl von Impulsen in den Zähler 18 vorgenommen worden sind.
eingegeben wird, welche dem —drehzahlabhängigen — 55 Das Bezugszeichen 50 bedeutet eine Codiermatrix,
Verstellwinkel α entspricht und anschließend ab der die eine Reihe von ersten Eingängen 51 und eine Reihe
willkürlichen Phasenlage ψο im Zähler 18 weitergezählt von zweiten Eingängen 52 besitzt, wobei die einzelnen
wird, dann erreicht der Zähler 18 den Aaslösewert der Eingänge 51 nicht näher bezeichnet sind, während aus
Matrix 33 bereits dann, wenn die Brennkraftmaschine Erläuterungsgründen die einzelnen Eingänge 52 mit 52a,
bzw. die Scheibe 3 den Differenzwinkel ψ—α to 52b, 52c ... bezeichnet sind. Je nach dem logischen
durchlaufen hat Die vorherige Eingabe des Zählwerts Gesamtzustand der einzelnen Eingänge werden in
des Zählers 8, sofern er dem Verstettwinkel« entspricht, Abhängigkeit von der jeweiligen Programmierung der
bedeutet damit ein Abziehen des Winkels <x vom Wmkel Codiermatrix 50 am Ausgang 53, der eine Reihe von
φ, auch wenn in den Zähler 18 fortlaufend Impulse Einzelausgängen umfassen kann, eine oder mehrere
eingegeben bzw. eingezählt werden. t$ Informationen erzeugt, die die am Ausgang des
Wenn der Zündimpuls am Ausgang 35 erscheint, dann Funktionsgenerators 7 erscheinende Ausgangsinformagelangt
er gleichzeitig über einen Impulsformer 38 an tion steuern,
den RücksteUemgang S des Zählers 8 und an den Die Eingänge 51 sind im vorliegenden Falle mit den
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Ausgängen 10, 11, 12 und 13 des Zählers 8 verbunden, Dadurch werden an diesen Stellen sogenannte »Knickobwohl
selbstverständlich je nach Bedarf diese Eingän- stellen« in der Verstellkennlinie erreicht, in denen die
ge oder zusätzliche Eingänge mit anderen Teilen der Steigung der Verstellkennlinie einen anderen Wert als
Schaltungsanordnung nach Fig.3 verbunden sein im vorhergehenden Abschnitt annimmt. Je nach der
können, um weitere Informationen der Matrix 50 5 Ausführung der Matrix 50 können mehrere Knickstellen
zuzuführen. Während also über die Eingänge 51 der in der Verstellkennlinie erzielt werden, und zwar auch in
Schaltungsanordnung nach F i g. 4 systeminterne Infor- Kombination mit einem schließlichen Übergang in eine
mationen in die Matrix 50 eingegeben werden, werden horizontale Gerade, also in die Steigung 0.
dieser Matrix über die Eingänge 52 direkte Größen der F i g. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, mit dem es
dieser Matrix über die Eingänge 52 direkte Größen der F i g. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, mit dem es
Brennkraftmaschine von entsprechenden Abtastern, io möglich ist, Sprungstellen in der Verstellkennlinie zu
Fühlern, Umwandlern od. dgl. zugeführt (diese Größen erreichen:
können beispielsweise Temperatur, Unterdruck am Die Schaltungsanordnung nach der F i g. 7 entspricht
Gaseinlaß, Drosselklappenstellung etc. sein). im wesentlichen der Schaltungsanordnung nach F i g. 4,
Soll beispielsweise mit der Schaltungsanordnung jedoch mit dem Unterschied, daß der Ausgang 53 der
nach Fig.4 erreicht werden, daß die Verstellkennlinie 15 Matrix 50 nicht mehr an einen Eingang des Funktionsder
F i g. 5 bei einem bestimmten Winkel «0 in eine generators 7 geführt ist sondern dazu benutzt wird, den
horizontale Gerade übergeht, so kann die Codiermatrix Zähler 8 ohne Veränderung der Zeit t direkt zu
50 eine sehr einfache, in F i g. 6 dargestellte Form beeinflussen, wobei gegebenenfalls (wie im vorliegenannehmen,
nämlich ein vierfaches NAND-Gatter 59 mit den Ausführungsbeispiel) zwischen dem Ausgang 53
zwei invertierenden Eingängen aufweisen, wobei die 20 und dem Korrigiereingang 54 des Zählers 8 noch eine
nicht invertierenden Eingänge mit den Ausgängen 10 Sperrlogik 55 vorgesehen sein kann. Zweck dieser
und 13 des Zählers 8 und die beiden invertierenden Sperrlogik 55 ist es, daß ein am Ausgang 53
Eingänge mit den Ausgängen 11 bzw. 12 dieses Zählers erscheinender Befehl nur /7-mal, vorzugsweise ein
verbunden sind, also den Eingängen 51 entsprechen. einziges Mal (pro Arbeitszyklus des Zählers) die
Weiterhin umfaßt die Codiermatrix 50 in diesem Fall ein 25 Korrektur des Zählers 8 vornehmen kann. Das ist
NOR-Gatter 60, dessen erster Eingang 61 mit dem wichtig für Korrekturen in Rückwärtsrichtung, wie
Ausgang des NAND-Gatters 59 verbunden ist. Der beispielsweise in dem Fall, wenn das Signal vom
andere Eingang 62 des NOR-Gatters, der dem Eingang Ausgang 53 bedeutet »Rückspringen vom Zählerzu-
52 der Matrix 50 entspricht, ist mit einem Abtaster an stand 5 in den Zählerzustand 3«, da anderenfalls (d. h.
der Brennkraftmaschine verbunden, der bei einem 30 wenn die Korrektur nicht auf ein einziges Mal pro
bestimmten Zustand dieser Brennkraftmaschine, bei- Zyklus des Zählers 8 beschränkt wäre) diese Korrektur
spielsweise im Vollgaszustand, ein Signal des Zustandes immer wieder vorgenommen würde, so daß der Zähler
»0« gibt. Unter dieser Voraussetzung erscheint nämlich niemals über den Zählerzustand 5 hinauskäme. Mit dem
am Ausgang 63 ces NOR-Gatters 60, der dem Ausgang vorerwähnten Korrekturbefehl wird, wie F ig. 8 bei-
53 der Matrix 50 entspricht, ein positiver Impuls, wenn 35 spielsweise veranschaulicht, ein Sprung in der Verstellim
Zähler 8 der Zählerzustand »9« d. h. die Binärkombi- kennlinie von einem vorbestimmten Winkel «i in
nation »1001« erscheint. Richtung des oberen Totpunktes zum Winkel «2 erzielt,
Dieser positive Ausgangsimpuls beeinflußt aufgrund wobei der Winkel αϊ dem Zählerzustand »5« und der
der vorgesehenen internen Schaltung des Funktions- Winkel tx2 dem Zählerzustand »3« entspricht
generators 7 die Zeit f, die ohne diesen positiven Impuls. 40 Wenn dagegen ein Sprung nach oben in der der eine Korrekturgröße darstellt auftreten würde, Verstellkennlinie vorgenommen werden soll, dann kann dahingehend, daß sie verlängert oder verkürzt wird. Im die Sperrlogik 55 entfallen, da der den Sprung vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Funktions- auslösende Wert im Zählerzyklus des Zählers 8 ohnehin generator 7 so ausgelegt daß durch einen über den nur einmal auftritt
generators 7 die Zeit f, die ohne diesen positiven Impuls. 40 Wenn dagegen ein Sprung nach oben in der der eine Korrekturgröße darstellt auftreten würde, Verstellkennlinie vorgenommen werden soll, dann kann dahingehend, daß sie verlängert oder verkürzt wird. Im die Sperrlogik 55 entfallen, da der den Sprung vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Funktions- auslösende Wert im Zählerzyklus des Zählers 8 ohnehin generator 7 so ausgelegt daß durch einen über den nur einmal auftritt
Ausgang 63 hereinkommenden positiven Impuls die 45 Hinsichtlich des Eingangs 56 der Sperrlogik 55 sei
Zeit t abgebrochen wird, so daß der Zähler 8 über den bemerkt daß dieser dazu dient die Sperrlogik wieder in
Ausgang des Funktionsgenerators 7 und das Tor 6 keine Bereitschaftszustand zu versetzen, und zu diesem
Eingangsimpulse mehr erhält und im Zählerzustand »9« Zweck ist er an den Ausgang des Impulsformers 38
verharrt Dadurch wird erreicht daß bei dem letztge- angeschlossen, dessen Ausgangsimpuls die Sperrlogik in
nannten Zustand des Zählers 8, der einen bestimmten 50 den Bereitschaftszustand schaltet so daß sie beim
Verstellwinkel «o repräsentiert die Verstellkennlinie in nächsten Zyklus des Zählers 8 wieder einen, vorzugseine
horizontale Gerade übergeht Würde dagegen das weise einen einzigen, Befehl an den Zähler 8 übermitteln
Vollgassignal am Eingang 62 des NOR-Gatters 60 kann.
fehlen, so würde der Zähler 8 bis zu dem Zählzustand Der oben erwähnte Sprung nach unten kann z. B. an
zählen, der durch seinen internen Aufbau als äußerster 55 die Stelle der Leerlaufdrehzahl gelegt werden. Da
ZäWzuständ festgelegt ist im vorliegenden Falle bis in nämlich mit wachsender Frühzündung der Motor
den Zählzustand »15« so daß erst dann eine schneller läuft stabilisiert sich in diesem Falle die
Begrenzung der Verstellkennlinie durch Obergang in Leerlaufdrehzahl an der Sprungstelle, die bei der
eine horizontale Gerade einsetzt (gestrichelter Tefl in Leerlaufdrehzahl i/t liegt (sieheTi ψ 8).
PIg 5V 60 In der Beschreibung der Fig^wurde erläutert, daß
Obwohl in dem vorliegenden Ausfuhrungsbeispiel es zweckmäßig sein kann, den Zähler 8 vor Beginneines
vom Übergangdfer VerstellkennBnie in eine horizontale neuen Zyklus nicht auf den Wert »0000« zurückzustel-Geradfcdie Rede war, ist es auch möglich, daß man mit len, sondern auf einen vorbesöinmten Binärwert der
dem positiven Impuls am Ausgang der Matrix 50 auch von bestimmten Bemetoszürtäiideirdte Motors abhänauf die Zehbasis des Funktiofisgenerafors 7 einwirken 65 gig ist Dieser Wert kannzi B-meinemDigitälkÜJnvertef
Ιέβηη; so daß die ab Beginn des positiven Signals noch 150 nach F ig. 9 erzeugt werden: ^
verbleibende Zeh derGesamtzeit-1 um einen vorbe>
Die Funktion dieses Digitalkonyerters als solchem ist
stimmten Faktor verlängert oder verkürzt wird. allgemein bekannt er besteht im wesenthcheri aus
; f 569
einem durch eine äußere Maschinengröße in seiner Frequenz veränderbaren Frequenzgenerator 114, einem
Funktionsgenerator 115, der an seinem Ausgang 116 einen Impuls der Zeitdauer <s\ abgibt, wenn am
Triggereingang 117 ein Triggerimpuls erscheint; im übrigen entspricht er in seinem Aufbau und seiner
Wirkungsweise dem Funktionsgenerator 7 der Fig.3, auch hier kann wie bei 40 am Eingang 118 durch ein
entsprechendes Signal die Dauer der Zeit s\ verändert werden. Weiterhin umfaßt der Digitalkonverter ein
NAND-Gatter 119, das dazu dient, nur solange die Impulse des Frequenzgenerators 114 zum Zähler 120,
der auch noch zu dem Digitalkonverter gehört, durchzulassen, solange am Eingang 121 das Zeitsignal s\
anliegt. Der Zählwert, der sich im Zähler 120 aufgrund der von 114 gezählten Impulse einstellt, erscheint als
Binärwert an den in Fig.3 nicht dargestellten Setzeingängen 122 des Zählers 8.
Es sei noch bemerkt, daß der Triggerimpuls für den Eingang 117 des Funktionsgenerators 115 wie auch der
Rücksetzimpuls für den Eingang 122 des Zählers 120 so gelegt sein müssen, daß der Zählvorgang im Zähler 120
beendet ist, wenn der Setzbefehl am Eingang 9 des Zählers 8 erscheint.
Auf diese Weise wird je nach einer oder mehreren Motorgrößen (wie z. B. Ansaugunterdruck, Temperatur,
etc.) die Verstellkennlinie des Motors über den Zähler 8 gesteuert. Weiterhin kann durch den
Ausgangswert des Zählers 120, der an den Eingängen 122 des Zählers 8 erscheint, auch die Vergleichsmatrize
umprogrammiert werden (abweichend von der internen Programmierung).
In Fig. 10 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt,
die auf dem Prinzip der Schaltungsanordnung nach F i g. 9 beruht, bei der jedoch der Zähler 120 eingespart
und dessen Funktion vom Zähler 8 mit übernommen wird. Das geschieht dadurch, daß der Ausgangsimpuls
des Impulsformers 38 nicht wie im Falle der F i g. 3 auf den Triggereingang 22 des Funktionsgenerators 7
gegeben wird, sondern daß zwischen den Ausgang des Impulsformers 38 und den Triggereingang 22 der
Funktionsgenerator 115 zwischengeschaltet ist. Aufgrund dieser Anordnung wird mit dem Ausgangsinipuls
des Impulsformers 38 der Zähler 8 zurückgestellt und gleichzeitig über den Eingang 117 der Funktionsgenerator
115 getriggert, so daß der Ausgangsimpuls des Funktionsgenerators 115 mit der Zeitdauer s\ beginnt.
Dieser Impuls öffnet das Tor 119 über den Eingang 121,
so daß die Frequenzimpuise des Frequenzgenerators 114 über den Zähleingang 125 in den Zähler 8 gelangen.
Die Frequenz des Frequenzgenerators 114 wird über den Eingang 124 über die oben erwähnten sowie
gegebenenfalls weitere Motor- und/oder Fahrzeuggrößen gesteuert
Bei dieser Anordnung ist es möglich, eine zusätzliche,
gestrichelt eingezeichnete Verbindung zwischen dem Ausgang 116 und einem Umschalteingang 126 des
Zählers 8 vorzusehen, so daß die Zählrichtung des letzteren Zählers während des Auftretens des Zeitimpulses
s\ umgekehrt wird.
insgesamt hat also der Zähler 8 am Ende des Zeitimpulses S\ einen vorbestimmten (positiven oder
negativen) Zählwert, der von der Zeitdauer s\ und der
Frequenz des Frequenzgenerators 114 sowie der Zählrichtung des Zählers 8 abhängt
Die Abschaltflanke des Zeitimpulses S\ triggert dann den Funktionsgenerator 7, so daß nunmehr der
Einzählvorgang der Impulse des Gebers 2 über das Tor
6 in den Zähler 8 in der oben beschriebenen Weise stattfindet.
In Bezug auf F i g. 3 sei noch darauf hingewiesen, daß es möglich ist, den Steuerimpuls, der am Ausgang 20 des
Gebers 1 auftritt, dem Eingang 24 zeitlich und/oder winkelmäßig verzögert zuzuführen. Das kann beispielsweise
dadurch geschehen, daß man dem Eingang 24 einen Zähler vorschaltet, der von dem im Geber 1
erscheinenden Impuls gesteuert wird und am Ausgang des Gebers 2 erscheinende Impulse zählt sowie so
programmiert ist, daß er bei einem vorbestimmten Zählzustand einen Steuerimpuls an den nachgeschalteten
Eingang 24 abgibt. Dadurch wird eine winkelmäßige Verstellung erzielt.
Die zeitliche Verzögerung kann zusätzlich zu der winkelmäßigen Verzögerung oder auch allein durch ein
oder mehrere entsprechende Zeitverzögerungsglieder erreicht werden.
Ein Beispiel einer solchen zeitlichen Verzögerung wird nachstehend anhand der Fig. 11, die eine
Darstellung der Beziehung zwischen dem Kurbelwellenwinkel « und der Drehzahl i/des Motors zeigt, näher
erläutert:
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist zwischen den Ausgang 20 des Impulsgebers 1 und den Eingang 24 ein Zeitverzögerungsglied eingefügt; die Größe der Zeitverzögerung dieses Gliedes wird vorzugsweise von Motorkennwerten gesteuert. Zum Zwecke der einfacheren Erläuterung und Darstellung der Auswirkung der
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist zwischen den Ausgang 20 des Impulsgebers 1 und den Eingang 24 ein Zeitverzögerungsglied eingefügt; die Größe der Zeitverzögerung dieses Gliedes wird vorzugsweise von Motorkennwerten gesteuert. Zum Zwecke der einfacheren Erläuterung und Darstellung der Auswirkung der
erfindungsgemäßen Maßnahme sei jedoch bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 11 davon ausgegangen,
daß die zeitliche Verzögerung konstant sei.
Die ursprüngliche Verstellkennlinie, wie sie sich ohne das Zeitverzögerungsglied ergibt, werde durch die
Kurve 127 und den dazugehörigen Winkel γ (Fig. 1)
dargestellt, die beispielsweise mit den im Zusammenhang mit der Beschreibung der F i g. 5 erläuterten
Maßnahmen erzielt worden sei. Betrachtet man die zeitliche Verzögerung allein, dann würde sich eine
Gerade 128 ergeben, die einen Korrekturwinkel β in Abhängigkeit von der Umdrehung wiedergibt, wobei
dieser Korrekturwinkel eine Verschiebung des Ausgangssignals am Ausgang 35 und damit des Zündpunktes
Z im Sinne einer »späteren« Zündung repräsentiert
Der Winkel β ist für eine bestimmte Umdrehungszahl in F i g. 1 angedeutet.
Die wirksame Verstellkennlinie 129 ergibt sich nun aus einer Überlagerung der Verstellkennlinie 127 und
der Geraden 128. Der dieser wirksamen Verstellkennli-
nie 129 zugrunde liegende Winkel ist der tatsächlich wirksame Verstellwinkel α und ebenfalls in Fig. 1
angedeutet
Durch Verkleinerung der Verzögerungszeit läßt sich ein Kennlinienfeld zwischen den beiden Kennlinien 127
und 129 erzeugen.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Arbeitszähler 18„
gleichzeitig auch in den Ausführungsbeispielen alss Meßzähler 8 verwendet werden kann. ;
Anhand der Fig. 12 wird eine bevorzugte Ausfüh-t.i
rungsfonn des Funktionsgenerators 7 der Schaltungsan-i.
Ordnung nach F i g. 3 näher erläutert:
Der Funktionsgenerator 7 umfaßt einen Frequenzgenerator
130, dessen Ausgang 131 auf das NAND-Tory;«
132 geschaltet ist Der andere Eingang 133 des-'";
NAND-Tors istmit dem Ausgang 134 des JJS-Flip-Fk>pjfc>|!
135 verbundea Mit Eintreffen des Triggerbefehls übejf^
den Eingang 22 entsteht am Ausgang 134 der Zustand^! »1«, so daß der Zähler 136 über seinen Zähleingang 137*"*
f
<r
Impulse vom Frequenzgenerator 130 zählt. Wenn der Zähler 136 einen vorbestimmten Zählwert erreicht hat,
erscheint an seinem Ausgang 138 ein Impuls, der an den Ä-Eingang des /?S-Flip-FIops 135 angelegt wird. Durch
diesen Impuls wird letzteres wieder in seinen Ruhezustand zurückgekippt, so daß am Ausgang 134 der
Zustand »0« erscheint.
Aufgrund dieser Betriebsweise erscheint am Ausgang 21 der Zeitimpuls i, dessen Zeitdauer durch die
Frequenz des Frequenzgenerators 130 und den vorbestimmten Zählerzustand des Zählers 136 bestimmt
ist. Die beiden letzteren Größen können über den
Eingang 40 gemeinsam oder unabhängig voneinande gesteuert werden, wobei vorzugsweise die Frequenz de:
Frequenzgenerators 130 über eine mechanische Verbin dung gesteuert werden kann.
Gegebenenfalls kann der Generator 130 mit den Generator 114 der Fig. 10 zusammenfallen, insbeson
dere dann, wenn beide von den gleichen Ausgangsgrö Ben gesteuert werden sollen.
Wegen der digitalen Arbeitsweise der erfindungsge mäßen Vorrichtung läßt sich diese Vorrichtung ohni
weiteres in integrierter Technik herstellen.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
if
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Verändern der Zündwinkel-Verstellkennlinie von Brennkraftmaschinen, mit
einer Einrichtung zum Erzeugen von Impulsfolgen, deren Impulse der Drehbewegung der Brennkraftmaschine
synchron zugeordnet sind, mit einer Bezugszähleinrichtung zum Zählen der Anzahl der
während einer vorbestimmten Zeit / auftretenden Impulse, und mit einer Einrichtung zur Aufsummierung
der den durch die Bezugszähleinrichtung während der Zeit t gezählten Impulsen entsprechenden
Ausgangszahl und der durch fortlaufende, als Auslösezählung wirkende Zählung gewonnenen
weiteren Anzahl von Impulsen bis zum Erreichen einer voreingestellten Gesamtzahl für die Auslösung
des Ziindimpulses, wobei eine Steuereinrichtung zum Verändern der vorbestimmten Zeit f in
Abhängigkeit von der Drehzahl der Brennkraftmaschine
und gegebenenfalls eine in Abhängigkeit von einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine
zusätzliche Impulse zur Veränderung der Ausgangszahi liefernde Impulsabgabeeinrichtung vorgesehen
ist, so daß diese veränderte Ausgangszahl der Auslösezählung zugrundeliegt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung eine die vorbestimmte Zeit t direkt oder über das
Zählprogramm der Bezugszähleinrichtung (8) in Abhängigkeit von der Kombination wenigstens
zweier Zustandsgrößen der Brennkraftmaschine verändernde Matrix (50) aufweist, weiche die Art der
Verknüpfung der Zustandsgrößen (51, 52) festlegt, und daß die Anzahl der von der gegebenenfalls
vorgesehenen Impulsabgabeeinrichtung (150) erzeugten Zusatzimpulse von der Kombination wenigstens
zweier Zustandsgrößen (118, 124) der Brennkraftmaschine abhängt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (53) der an den
Zählausgang (10-13) der Bezugszähleinrichtung (8) angekoppelten, codierbaren Matrix (50) mit einem
Korrigiereingang (54) der Bezugszähleinrichtung (8) und/oder einem die Bezugszählung steuernden
Funktionsgenerator (7) derart verbunden ist, daß die Dauer der Bezugszählung je nach dem Ausgangssignal
der Matrix verändert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Bezugszählung derart
begrenzt ist, daß der Verstellwinkel von einer vorbestimmten Drehzahl Uo ab konstant bleibt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die codierbare Matrix ein
mehrfaches NAND-Gatter (59) ist, das invertierte und nicht-invertierte Eingänge aufweist, die an
vorbestimmte Zählausgänge (10-13) der Bezugszähleinrichtung (8) angekoppelt sind, während der
Ausgang des NAND-Gatters mit einem Eingang eines NOR-Gatters (60) verbunden ist, das mit
wenigstens einem weiteren Eingang (62) an einen Meßwertgeber der Brennkraftmaschine angekoppelt
ist, wobei der Ausgang (63) des NOR-Gatters derart mit dem Funktionsgenerator (7) verbunden
ist, daß die Dauer der Bezugszählung je nach dem Ausgangssignal des NOR-Gatters verändert werden
kann.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (53) der
codierbaren Matrix (50) über eine Sperrlogik (55) mit dem Korrigiereingang (54) der Bezugszahleinrichtung
(8) verbunden ist, derart, daß ein am Ausgang (53) der Matrix erscheinendes Befehlssignal
nur /7-mal (n=ganze Zahl), vorzugsweise ein
einziges Mal. pro Arbeitszyklus der Bezugizählemrichtiing
zu einer Korrektur in letztere gelangt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsabgabeeinrichtung
(150) ein Digitalkonverter (150) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Digitalkonverter (150) so angeschaltet
ist, daß er die Ausgangszahl in Abhängigkeit von der an seinem Eingang (124) anliegenden Größe
erhöht oder erniedrigt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausgangszahl ermittelnde
Bezugszähleinrichtung (8) gleichzeitig die Funktion des Zählers (120) des Digitalkonverters
übernimmt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugszähleinrichtung einen die
Zählrichtung (Vorwärts- oder Rückwärtszählung) steuernden Eingang (126) aufweist, über den die
Zählrichtung bei Arbeitsweise als Digitalkonverter gegenüber der Zählrichtung bei Arbeitsweise als
BezMgszähleinrichtung umkehrbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
eine den Beginn der Auslösezählung drehzahlproportional verzögernde Einrichtung aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die verzögernde Einrichtung
ein Zeitverzögerungsglied für den die Auslösezählung steuernden Impuls (Hilfsimpuls) ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der die Dauer der
Beüugszählung steuernde Funktionsgenerator (7) ein volldigitaler Zeitbasisgenerator nach dem
Zählprinzip ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12 und einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als
Frequenzgenerator (114,130) des Digitalkonverters (150) und des digitalen Funktionsgenerators (7) der
gleiche Frequenzgenerator dient und mit der gleichen Eingangsgröße über den Frequenzkorrektureingang
(124) steuerbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1093673 | 1973-07-26 | ||
| CH1093673A CH565945A5 (de) | 1973-07-26 | 1973-07-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2339755A1 DE2339755A1 (de) | 1975-02-27 |
| DE2339755B2 true DE2339755B2 (de) | 1976-12-09 |
| DE2339755C3 DE2339755C3 (de) | 1977-07-28 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3012940A1 (de) * | 1980-04-02 | 1981-10-08 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von digitalen zuend- und schliesswinkel-signalen zur steuerung von verbrennungsmotoren |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3012940A1 (de) * | 1980-04-02 | 1981-10-08 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von digitalen zuend- und schliesswinkel-signalen zur steuerung von verbrennungsmotoren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1030041B (it) | 1979-03-30 |
| DE2339755A1 (de) | 1975-02-27 |
| FR2238850B1 (de) | 1978-03-24 |
| NL7409841A (nl) | 1975-01-28 |
| SU772493A3 (ru) | 1980-10-15 |
| GB1479205A (en) | 1977-07-06 |
| DD113084A5 (de) | 1975-05-12 |
| JPS5819852B2 (ja) | 1983-04-20 |
| US3941103A (en) | 1976-03-02 |
| JPS5043331A (de) | 1975-04-19 |
| CH565945A5 (de) | 1975-08-29 |
| FR2238850A1 (de) | 1975-02-21 |
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