DE2339550A1 - Automatisches fahrzeugleitsystem - Google Patents
Automatisches fahrzeugleitsystemInfo
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Description
EMI LIMITED "' 100/425
Automatisches Fahrzeugleitsystem
Die Erfindung betrifft ein automatisches Fahrzeugleitsystem mit wenigstens zwei Leitkabeln, die mit
Wechselstrom unterschiedlicher Frequenz gespeist werden und unterschiedliche Fahrtrouten definieren, denen ein oder
mehrere Fahrzeuge folgen sollen, sowie mit wenigstens einem Fahrzeug, welches auf den Strom in den Leitkabeln empfindliche
Empfangsmittel aufweist.
Es sind schon automatische Fahrzeugleitsysteme vorgeschlagen worden, in denen die Fahrtroute, denen ein Fahrzeug
folgen soll, durch ein Leitkabel definiert wird, welches mit Wechselstrom gespeist wird, während das Fahrzeug mit
Empfangsmitteln ausgerüstet ist, die auf den Strom im Leitkabel empfindlich sind. So ist es bekannt, zwei Suchspulen
an der Vorderseite des Fahrzeugs in der Weise anzubringen, daß sich an jeder Seite des gesteuerten Hades eine der Spulen be-
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j findet und das Lenksystem auf die Unterschiede zwischen den von beiden Spulen aufgenommenen Signalen in der Weise anspricht,
daß die Unterschiede vermindert werden. Ein solches Lenksystem ist in der "britischen Patentschrift Nr. 1 097
der Anmelderin "beschrieben, in der die Signale aus den beiden Spulen voneinander subtrahiert werden, um auf diese
Weise ein Lenkfehlersignal zu erhalten, dessen Größe der Große des Lenkfehlers proportional ist und dessen Phase
von der Richtung des Fehlers abhängt. .Die beiden Signale
werden auch addiert, um ein Signal mit einer Vergleichsphase
j zu erhalten, die verwendet wird, um das Fehlersignal zu demodulieren.
Für den Fall, daß Verschiedene Fahrtrouten vorgesehen sind, ist bereits vorgeschlagen worden, jede
Fahrtroute durch ein eigenes Leitkabel zu definieren, wobei jedes Leitkabel mit Strom unterschiedlicher Frequenz gespeist
wird. Ein solches System ist in der britischen Patentschrift Nr. 549 674 beschrieben. Damit das Fahrzeug der
richtigen Fahrtroute zu folgen vermag, ist es erforderlich,
daß das Lenksystem des Fahrzeugs nur auf die Frequenz des Stromes in dem Kabel anspricht, dem das Fahrzeug folgen soll.
Eine der dazu in der britischen Patentschrift ITr. 549 vorgeschlagenen Maßnahmen besteht darin, die Suchspulen
auf die gewünschte Frequenz abzustimmen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein Filter zu verwenden, das die
gewünschte Frequenz durchläßt, alle anderen Frequenzen jedoch ausblendet.
Normalerweise unterliegt der für Fahrzeugleitsysteme verwendete Frequenzbereich Einschränkungen, um
störende Einflüsse auf andere Einrichtungen zu verhindern. " Folglich ist die Zahl der benutzbaren Frequenzen und damit
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I auch die Anzahl der möglichen Fahrtrouten beschränkt, wenn
die verwendeten Frequenzen weit voneinander entfernt liegen,
ι Die Anzahl der Fahrtrouten wird weiter eingeschränkt, v/enn j
I gewisse Frequenzen für die Nachrichtenübermittlung zwischen ! ! einem Fahrzeug und einer Steuerstelle reserviert sind. Es
! wäre naheliegend, die Anzahl der Frequenzen durch Vermindern
! wäre naheliegend, die Anzahl der Frequenzen durch Vermindern
ihres gegenseitigen Abstandes zu erhöhen. Dies würde jedoch i
, sehr trennscharfe Filter erfordern, um die unerwünschten
: benachbarten Frequenzen zu unterdrücken, und es ist auch !
; schwierig, bei solchen Filtern eine Phasenanpassung durch- J
: zuführen. Wie bereits erwähnt wurde, ist die Phase des
Lenkfehlersignals wichtig zur Bestimmung der ilichtung des j
Fehlers, und folglich beeinflußt jeglicher Phasenfehler, |
der durch die Filter hervorgerufen wird, die Lenkung sehr !
ernstlich. Aus diesem Grund wurden bisher Leitsysteme be- ;
vorzugt, bei denen die Frequenzen hinreichend weit ausein- !
ander lagen. Die damit verbundene Beschränkung in der An- ;
: zahl der Fahrtrouten wurde in Kauf genommen. . ■
* Es ist die Aufgabe der vorlegenden Erfindung, . !
ein Fahrzeugleitsystem der eingangs genannten Art zu schaf- \
fen, bei dem die verschiedenen Frequenzen dicht beieinander ·
liegen können, ohne daß sehr trennscharfe Filter benötigt werden.'
, Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein auto- ;
j matisches Fahrzeugleitsystem gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs
11. ;
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles eingehend erläutert. Dabei zeigt:
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles eingehend erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Anordnung von Leitkabeln in einem
frequenzselektiven Leitsystem, und
frequenzselektiven Leitsystem, und
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Steuersystems.
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Pig. 1 zeigt die Anordnung von zwei Fahrstrecken, wobei die erste Fahrstrecke durch ein Leitkabel
LGl, das durch einen elektrischen Strom mit der Frequenz Fl erregt wird, und die zweite Fahrstrecke durch ein Leitkabel
LC2 definiert ist, welches durch einen elektrischen Strom der Frequenz Έ2 erregt wird. Wie man sieht, laufen
die beiden Fahrstrecken an Punkten Dl, D2 ... D5 auseinander und an Punkten Cl, 02, .... C5 zusammen. Zwischen
einem Punkt, an dem die Fahrstrecken zusammenlaufen,
und dem folgenden Punkt, an dem sie auseinanderlaufen, wie beispielsweise zwischen den Punkten C5 und Dl, verlaufen
beide Leitkabel parallel und dicht beieinander. Gewöhnlich liegen die Kabel in Schlitzen im Untergrund
oder in der Fahrdecke, und die parallelen Abschnitte der beiden Kabel können der Einfaeh-heit halber im gleichen
Schlitz verlegt werden. Punkte entlang der Strecke, an denen die Fahrzeuge evtl. anhalten sollen, sind mit
Pl, P2 .... P8 gekennzeichnet, und jedes Fahrzeug ist so programmiert, daß es stets den kürzesten Weg über die
vorgeschriebenen Haltepunkte nimmt. Wenn z.B. ein Fahrzeug an den Punkten P3, P7 und P8 halten soll, verläuft
der kürzeste Weg ausgehend vom Startpunkt SP und bei Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn über das Leitkabel LC2
zum Punkt D3, dann entlang des Leitkabels LCl von D3
ι
nach D5 und wieder entlang des Leitkabels LC2 von D5
zum Startpunkt. Die Programmiermittel können sich im Fahrzeug oder auch, wie später noch beschrieben wird,
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an einem zentralen Ort "befinden.
Wie bereits erwähnt wurde, muß das Steua?- system eines Fahrzeugs, das einem ausgewählten Kabel folgen
soll, zwischen den Signalen \oi diesem Kabel und von den
Signalen der Machbarkabel unterscheiden können. In Fig. 1
sind zwar aus Gründen der Vereinfachung nur zwei Leitkabel gezeigt, in der Praxis kann jedoch eine große Anzahl Kabel
verwendet werden.
Die in Fig. 2 dargestellten Mittel zum Abtasten des Stroms in den Leitkabeln LCl und LC2 umfassen
ein erstes Paar Suchspulen 1 und 2 sowie ein zweites Paar Suchspulen 3 und 4. Diese Spulen sind gewöhnlich an der
Vorderseite des Fahrzeugs an gegenüberliegenden Seiten von dessen Mittellinie angebracht. Deshalb sind die von
den Spulen 1 und 2 bzw. von den Spulen 3 und 4 empfangenen
j Signale gleich, wenn das Fahrzeug,wie Fig. 2 dargestellt,
auf die Leitkabel LGl und LC2 zentriert ist. Wenn jedoch das Fahrzeug nach rechts (in der Zeichnung nach oben) vom
Leitkabel abweicht, dann wachsen die von den Spulen 2 und empfangenen Signale an, da diese sich dichter an die Kabel
heranbewegt haben, und die von den Spulen 1 und 3 empfangenen Signale werden in gleicher Weise schwächer. Die Spulen 1
und 2 sind in Reihe miteinander verbunden, um so ein Gesamtsignal zu erzeugen, dessen Amplitude und Phase unabhängig
von Abweichungen des Fahrzeugs von seiner vorgeschriebenen Bahn konstant sind, solange die Abweichungen nicht zu groß
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werden. Die Spulen 3 und 4 sind gegeneinander in Reihe geschaltet,
um somit ein Differenzsignal zu erzeugen, dessen Amplitude der Größe der Abweichung des Fahrzeugs von der
vorgeschriebenen Bahn proportional ist und dessen Phase von der Richtung der Abweichung abhängt. Mit anderen Worten,
bei einer Abweichung zur einen Seite der Leitkabel ist das Differenzsignal in Phase mit dem Summen signal, und bei
einer Abweichung zur anderen Seite weist das Differenzsignal gerade die entgegengesetzte Phasenlage auf wie das
Summensignal. Das Summensignal und das Differenzsignal können auch erzeugt werden, indem man die Signale von nur
zwei einzelnen Spulen einmal addiert und einmal subtrahiert. Die zwei einzelnen Spulen treten dann an die Stelle der
beiden Spulenpaare.
Das Summensignal wird durch einen Verstärker 6 verstärkt, der vorzugsweise ein Operationsverstärker
mit automatischer Verstärkungsregelung ist,und dann einem Phasendetektor 7 zugeführt. Angenommen, daß das Fahrzeug
sich dem Punkt Dl nähert, an dem die beiden Leitkabel LCl und LC2 auseinanderlaufen, dann nehmen alle Suchspulen 1 bis
Signale von beiden Leitkabeln auf. Das Summensignal enthält somit Komponenten mit Frequenzen Fl und F2 und mit Schwebungsfrequenzen.
Damit das Fahrzeug einem ausgewählten Leitkabel folgen kann, beispielsweise dem Leitkabel LC2,
wenn das Fahrzeug an den Verzweigungspunkt Pl kommt, muß die Komponente mit der Frequenz F2 ausgewählt und die
anderen Frequenzen unterdrückt werden. Die ausgewählte
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Frequenz und somit die Leitkabel, dem das Fahrzeug folgen
soll, wird durch einen spannungsgesteuerten Oszillator 9
ermittelt, der "bei beiden ausgewählten Frequenzen zu Schwingungen erregt werden kann. Hierzu sind zwei verschiedene
Zeitschaltungen 11 und 12 mit unterschiedlicher Zeitkonstante vorgesehen, die wahlweise mit dem Oszillator
über einen Schalter 17 verbunden werden können, der durch die Programmittel gesteuert wird. Der Schalter 17 ist
vorzugsweise ein elektronischer Halbleiterschalter, wenn auch in der Zeichnung aus -Vereinfachungsgründen
ein mechanischer Schalter dargestellt ist. Auch kann natürlich an Stelle eines einzelnen Oszillators in Verbindung
mit einer Anzahl von Zeitschaltungen mit· unterschiedlicher Zeitkonstante für jede der vorkommenden unterschiedlichen-Frequenzen
ein eigener Oszillator vorgesehen sein.
Unter der Annahme,- daß die Zeitschaltung 12 mit dem Oszilltor 9 verbunden ist,um diesen zu Schwingungen
mit der Frequenz F2 anzuregen, dann wird das Ausgangssignal
des Oszillators dem Phasendetektor 7 zugeführt, dem auch das Summensignal vom Operationsverstärker 6 zu-.
geführt wird. Der Phasendetektor kann von jedem beliebigen !Dyp sein und erzeu^ein Ausgangssignal, das von der Phase und
der Differenzfrequenz der beiden Eingangssignale abhängt. Das das Summensignal verschiedene Frequenzkomponenten einschließlich
der Frequenzen Fl und F2 enthält, enthält auch
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das Ausgangssignal des Phasendetektors verschiedene Komponenten,
nämlich ein Gleichspannungssignal, das von der Phasendifferenz zwischen dem Ausgangssignal des Oszillators
der Frequenz Γ2 und der F2-Komponente des Summensignals
abhängt, sowie verschiedene Wechselspannungssignale, die von den Frequenzdlfferenzen zwischen dem Ausgangssignal
des Oszillators unl den anderen Komponenten des Summen-Signals abhängen. Das Ausgängssignal des Phasendetektors
7 wird über ein Filter 8, das nur die Gleichspannungskomponente durchläßt, dem Oszillator 9 zugeführt, wo
es dazu verwendet wird, die Phase des Oszillators zu verstellen, um die Phasendifferenz zu vermindern. Dies bedeutet,
daß der Phasendetektor 7, das Filter 8 und der Oszillator 9 eine sogenannte phasenstarre Schleife bilden,
die dazu dient, eine vorbestimmte Phasenbeziehung zwischen dem Ausgangssignal des Oszillators und der F2-Komponente
des Summensignals aufrecht zu erhalten, normalerweise . eine Phasendifferenz von 90° zwischen beiden Signalen.
Das phasenstarre Ausgangssignal des Oszillators wird einem Phasenschieber 16 zugeführt, der seine Phase um 90° verschiebt
und dadurch ein Signal erzeugt, das mit der 3?2-Komponente des Summensignals in Phase ist und gemeinsam
mit dem Differenzsignal, welches von den Spulen 3 und 4 abgeleitet und über einen Verstärker 5, der dem Verstärker
6 entspricht,gelaufen ist, einem zweiten Phasendetektor 13 zugeführt
wird, der dem ersten Phasendetektor 7 gleichen kann.
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Da das Differenzsignal Komponenten verschiedener Frequenzen enthält, enthält das Ausgangssignal
des Phasendetektors 13 ein auf die !^-Komponente des
Differenzsignals zurückgehendes Gleichspannungssignal und verschiedene Wechselspannungskomponenten, die auf
die Frequenzdifferenzen zwischen dem Oszillatorsignal und den anderen Komponenten des Differenzsignals zurückgehen.
Das Gleichspannungssignal wird von den Wechselspannungssignalen durch das Filter abgetrennt. Wie bereits
erwähnt wurde, befindet sich das Differenzsignal mit dem Summensignal in Phase, wenn das Fahrzeug zur
einen Seite von seiner Sollbahn abweicht, und befindet sich mit dem Summensignal in entgegengesetzter Phaselage,
wenn das Fahrzeug zur anderen Seite hin abweicht. Das Ausgangssignal des Oszillators ist gegenüber dem ausgewählten
Summensignal um 90° phasenverschoben, so daß sich das Ausgangssignal des Phasenschiebers 16 immer in Phase
oder Gegenphase mit dem Differenzsignal befindet. Folglich hat:das Gleichspannungssignal aus dem Filter 14 eine
bestimmte Polarität, wenn das Differenzsignal mit dem phasenverschobenen Oszillatorsignal in Phase ist, und
besitzt die entgegengesetzte Polarität, wenn sich das Differenzsignal mit dem phasenverschobenen Oszillatorsignal
in Gegenphase befindet. Überdies ist die Amplitude des Gleichspannungssignals der Amplitude des Differenzsignales
proportional. Das Ausgangssignal des Filters stellt daher in Amplitude und Polarität den Betrag und die
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-ΙΟ-
Richtung einer jeden Abweichung des Fahrzeugs vom Leitkabel LC2 dar, ist jedoch unabhängig von der Abweichung des Fahrzeugs
vom Leitkabel ICl, und kann dazu verwendet werden, um in beliebiger geeigneter Weise die Abweichung vom Leitkabel
LC2 zu korrigieren. Beispielsweise kann das Ausgangssignal, wie in der britischen Patentschrift Nr. 1 097
beschrieben ist, zwei Kanälen zugeführt werden. Im ersten Kanal wird das Impulstastverhältnis eines Multivibrators
in Einklang mit der Amplitude des Gleichspannungssignals gesteuert, jedoch ohne Rücksicht auf dessen Polarität.
Im zweiten Kanal werden Torsteuersignale von der Polarität des Gleichspannungssignals abgeleitet und dazu verwendet,
die Ausgangssignale des Multivibrators in Abhängigkeit von der Polarität wahlweise dem linken und dem rechten Steuermotor
zuzuführen.
Nun zurück zu Fig. 2. Es ist zu sehen, daß die phasenstarre Schleife 7,8,9 aus dem zusammengesetzten
Summensignal den Anteil mit der !Frequenz F2 wirksam ausfiltert. Diese Komponente wird als Phasenvergleichssignal
benötigt. Unter Benutzung dieses Vergleichsignals wird durch den Phasenschieber 16, den Phasendetektor 13 und das
Filter 14 die Komponente mit der gewünschten ,Frequenz F2
aus dem zusammengesetzten Differenzsignal herausgezogen und demoduliert. Zwar verwendet das beschriebene System
zwei Filter 8 und 14, jedoch werden diese nur dazu benötigt, um ein Gleichspannungssignal von Wechselspannungssignalen
abzutrennen. Solche Filter sind viel einfacher als hochselektive Filter und bringen keine Schwierigkeiten mit der Pha·
senanpassung mit sich. Überdies können auch die benutzten Frequenzen dicht nebeneinander liegen.
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Es wurde "beschrieben, wie ein entlang der Leitkabel
LCl und LC2 in Richtung auf einen Verzweigungspunkt Dl hin sich bewegendes Fahrzeug veranlaßt wird, sein Lenkungssteuersystem
auf die Frequenz F2 des Leitkabels LG2 aufzuschalten. Auf diese Weise folgt das Fahrzeug dem Leitkabel
LC2, wenn es den Punkt Dl erreicht, und ignoriert dabei die vom Leitkabel LCl empfangenen Signale. Das Fahrzeug,
folgt dem Kabel LC2, bis es den Punkt C2 durchläuft, an dem beide Kabel wieder zusammenlaufen. Wenn das Fahrzeug
den nächsten Verzweigungspunkt D3 erreicht, soll es von da an dem Leitkabel LCl folgen. Da die Kabel LCl und LC2
zwischen den Punkten C2 und D3 parallel laufen, ist es dem Fahrzeug möglich, in diesem Bereich von einem auf das
andere Kabel überzuwechseln, ohne daß die Lenkungskontrolle durcheinander gerät. Das Überwechseln geschieht einfach
durch Umschalten des Oszillators 9 von der Frequenz F2 auf die Frequenz Fl. Das Lenksystem schaltet dann auf
die Fl-Komponente der von den Leitkabeln empfangenen Signale und verfährt dabei in der bereits beschriebenen Weise,
und folglich steuert das Fahrzeug entlang des Leitkabels LCl
bis zum Abzweig D3 und darüber hinaus.
Bs wurde bereits früher erwähnt, daß es wünschenswert
sein kann, gewisse Frequenzen zu reservieren, um auf ihnen einen Nachrichtenverkehr zwischen den Fahrzeugen
und einer Steuerzentrale zu führen. Zwar könnte jedes Fahrzeug auch seine eigene Programmeinheit bei sich führen, wie
dies in der deutschen Patentschrift Nr. 1 296 664 beschrieben ist, um seine Fahrtroute auszuwählen, es ist jedoch
häufiger bequemer, eine zentrale Steuereinheit wie einen Digitalrechner zu verwenden, um die Gesamtheit der Fahrzeuge
zu steuern. In einem solchen System würde für jedes Fahrzeug ein eigenes Programm in den Rechner eingegeben,
wobei jedes Programm die Punkte anzeigt, an.denen das fragliche
Fahrzeug beispielsweise zum Be- oder Entladen anhalten
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soll. Die Aufgabe des Rechners besteht darin, die Portbewegung
eines jeden Fahrzeugs im System zu überwachen, zu ermitteln^welche
Maßnahme auf dem Streckenabschnitt, auf dem sich das Fahrzeug gerade befindet, getroffen werden muß,
nämlich ob das Fahrzeug dem gegenwärtigen Kurs folgen s oll, ob
die Frequenz auf ein anderes Leitkabel umgeschalten werden soll, ob das Fahrzeug am nächsten Be- oder Entladepunkt
anhalten soll,oder ob es anhalten soll, um einen Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug zu vermeiden, wozu der
Rechner das Fahrzeug entsprechend steuert. Hierfür ist eine Nachrichtenverbindung zwischen jedem Fahrzeug und der
Steuerzentrale erforderlich, und am bequemsten verwendet man dazu eine bereits vorhandene, nämlich das Leitkabel.
Es hat sich herausgestellt, daß Unterbrechungen den Stroms im Leitkabel die Lenkung der Fahrzeuge nicht nachteilig
beeinflussen, solange die Unterbrechungen nur von kurzer Dauer sind. Daher ist es möglich, während solcher Unterbrechungen
Nachrichten zwischen den Fahrzeugen und der Steuerzentrale zu übermitteln. In einem typischen Fall
j wird der Strom alle 30 Millisekunden auf die Dauer von j IO Millisekunden unterbrochen, und während jeder dieser
Unterbrechungen wird einer von vier Tönen fl, f2, f3 und
■ f4 über die Kabel übermittelt, wobei jeder Ton zwei binäre
ι Bits darstellt, z.B. 01, 10, 11 und.00. Der Tonerzeuger
; kann z.B. ein Oszillator aus der Klasse der D-Oszillatoren j sein, dessen Übertragungs3pule zum Ankoppeln des Ausgangssignals
an die Leitkabel zusammen mit einem von vier ausgewählten Kondensatoren als Resonanzspule dient. Die Kondensatoren
können beispielsweise durch sllicium-gesteuerte Gleichrichter wahlweise, je nach dem, welche Tonfrequenz
übermittelt werden soll, auf Triacs aufgeschaltet werden.
Jeder Ton braucht nur 5 ms zu dauern, während der verbleibenden 5 ms können die Signaltransienten ansteigen und
abfallen. Die Position eines jeden Fahrzeugs im System kann
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dadurch "bestimmt werden, daß man Markierungen wie z.B. Perma
nentmagnete an verschiedenen Punkten entlang der Fahrtrouten
anbringt und an jedem Fahrzeug Mittel wie Suchspulen vorsieht, die die Markierungen entdecken und zählen. Es kann
aber auch jede andere Art "bekannter Markierungen verwendet werden, z.B. optische oder mechanische Markierungen. Derartige
Verfahren sind wohl "bekannt, aber im vorliegenden System ist es nicht erforderlich, daß ein Fahrzeug die Anzahl
der Markierungen, die es passiert hat, speichert. Da jedes Fahrzeug seine Position in regelmäßigen Abständen
an die Steuerzentrale durchgibt, ist es lediglich erforderlich, daß das Fahrzeug die Anzahl von Markierungen speichert,
die es seit der letzten Positionsiibermittlung passiert hat, um ein Beispiel zu nennen, höchstens vier Markierungen.
Jedes Fahrzeug übermittelt die Anzahl der
passierten Markierungen in kurzen Abständen von etwa jeweils 5 Sek. auf einen Befehl vom Steuerzentrum hin an das Steuerzentrum.
Der Befehl kann aus dem Binärcode 00, 00, 00 bestehen, der durch den Ton f4 dargestellt wird und in drei
aufeinanderfolgenden Unterbrechungszeiträumen übermittelt
wird, die nachfolgend als Zeitkanäle bezeichnet werden. Das
Befehlssignal wird über alle Leitkabel übermittelt und von
allen Fahrzeugen empfangen, die daraufhin hintereinanderfolgend antworten. So übermittelt beispielsweise das Fahrzeug
Nr. 1 im Zeitkanal Nr. 4 seine Markierungszahl, in dem es den Ton fl, f2, f3 oder f4 übermittelt, der 1, 2, 3 bzw.
passierten Markierungen entspricht. Das Fahrzeug Nr. 2 antwortet
in gleicher Weise im Zeitkanal Nr. 5, das Fahrzeug Nr. im Zeitkanal Nr. 6 usw.. Bei einer Gesamtzahl von 30 Fahrzeugen
würde das letzte Fahrzeug im Zeitkanal Nr. 33 antworten. Darauffolgend besteht ein Zeitabschnitt von 4 Sek.,
ehe die Fahrzeuge erneut abgefragt werden. Während dieses Zeitabschnittes übermittelt die Steuerzentrale an die Fahrzeuge
Instruktionen, die auf den neuesten Positions^gaben
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und der vorgeschriebenen Route basieren. Wenn man es jedoch
mit einer sehr großen Anzahl von Fahrzeugen zu tun hat, dann ist es praktisch nicht durchfuhrbar, während des 4 Sek.
dauernden Zeitabschnittes an alle Fahrzeuge Instruktinen zu übermitteln. Es ist jedoch auch nicht wünschenswert, den
Zeitabschnitt zwischen aufeinanderzufolgenden Abfragezyklen ·
auszudehnen. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, ist jedes Fahrzeug mit einem Speicher ausgestattet, in dem eine empfangene
Instruktion, die für mehrere Abfragezyklen Gültigkeit besitzt, gespeichert wird. Während eines jeden Abfragezyklus
übermittelt die Steuerzentrale ihre Instruktionen nur zu einer kleinen Anzahl Fahrzeuge, die auf der Grundlage einer Prio-
ritätsregel ausgewählt werden, z.B. die 8 Fahrzeuge,deren
bestehende Instruktionen am dringensten auf den neuesten Stand gebracht werden müssen.
Die in Form des bereits beschriebenen Codes übermittelte Instruktion kann folgende Punkte einschließen:
a) die Indentität des Fahrzeuges, für den die Instruktion bestimmt ist,
b) die nächstfolgende Steuerfrequenz, der das Fahrzeug folgen soll,
c) ob die neue Instruktion die laufende Instruktion ersetzen soll oder erst ausgeführt warden soll,
nachdem die bestehende Instruktion ausgelaufen ist,
d) die Anzahl Markierungen, für die die Instruktion gültig ist.
Man stelle sich z.B. vor, daß die bestehende Instruktion im Speicher bezüglich der Steuerfrequenz Fl und bezüglich der
Anzahl Markierungen auf 3 lautet. Dies bedeutet, daß das Fahrzeug nach dem Umschalten auf die Steuerfrequenz Pl
drei Markierungen passieren darf, bevor die Instruktion ungültig wird. Das Fahrzeug muß dann anhalten, wenn keine
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neue Instruktion empfangen -wurde. Im Hormalfall wird das
Fahrzeug jedoch eine neue Instruktion erhalten, bevor die bestehende Instruktion ungültig wird. Angenommen, die neue
Instruktion lautet auf Steüerfrequenz F2 und vie'r Markierungen,
und das Fahrzeug hat bereits zwei Markierungen passiert. Wenn der Teil (c) der neuen Instruktion anzeigt, daß diese
neue Instruktion die vorhergehende Instruktion ersetzt,'dann \
wird die neue Instruktion dem Bereich "geltende Instruktion" i des Speichers zugeführt, wo sie die vorherige Instruktion auslöscht.
Nunmehr wird die neue Instruktion angewandt und der I Markierungszähler wird auf null zurückgestellt. Wenn jedoch
Teil (c) der neuen Instruktion anzeigt, daß die neue Instruk- j tion die vorherige nicht ersetzen soll, dann vird die neue j
Instruktion dem Abschnitt "nächste Instruktion" des Speichers |
ι
! zugeführt und in den Abschnitt "geltende Instruktion" des j
j Speichers übernommen, wenn die vorherige Instruktion un- ;
' gültig geworden ist, d.h., nachdem das Fahrzeug die dritte j
\ Markierung passiert hat. ;
Die an das Fahrzeug übermittelte Instruktion '
kann auch weitere Information enthalten, die andere Funktionen
. des Fahrzeugs steuert, z.B. die Fahrtrichtung und Geschwindigkeit
des Fahrzeuges; eine Anweisung, zum Be- oder Entladen oder zur Vermeidung eines Zusammenstosses anzuhalten? falls
: es sich um einen Lastwagen handelt, die Anweisung, einen
Anhänger an-oder abzuhängenj oder falls es sich um einen
Gabelstapler handelt, die Anweisung, die Gabel anzuheben oder
; abzusenken; oder die Anweisung, eine Hupe oder einen Fahrt-'
richtungsanzeiger zu betätigen oder anderes mehr.
j · Hat das Fahrzeug eine Instruktion erhalten, ! so übermittelt es automatisch eine Antwort an die Steuerz-entra-
; Ie, mit der Einzelheiten der empfangenen Instruktion be- ; stätigt und andere nützliche Informationen übermittelt werden,
L wie beispielsweise die Frequenz des Leitkabels, dem das Fahr-
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zeug momentan folgt, die Fahrgeschwindigkeit und Fahrtrichtung, ob das Fahrzeug beladen oder leer ist, der Zustand
der Antriebsbatterie und anderes mehr. Aus dieser Information in Verbindung mitcferin. jedem Abfragezyklus erhaltenen Markierungsanzahl
und dem gespeicherten Fahrprogramm des Fahrzeugs ermittelt der Rechner in der Steuerzentrale die nächste Anweisung
an das Fahrzeug und deren Prioritätsrang.
Das das Leitsystem eine Anzahl von Leitkabeln j enthält, wird jede Anweisung über alle Kabel übermittelt.
In entsprechender Weise übermittelt jedes Fahrzeug seine
Antworten über das Kabel oder über die Kabel, entlang derer es sich fortbewegt. Hierdurch wird eine weitere Überprüfung
der Position des Fahrzeugs ermöglicht. Wenn z.B. die Antj wort eines Fahrzeugs über die Kabel A, B, C und D empfangen
! wird, dann weiß der Rechner, daß sich das Fahrzeug an einem Abschnitt entlang bewegt, an dem die Kabel A,B, C und D
j parallel verlaufen. Hierdurch wird die Position des Fahrzeuges allerdings noch nicht vollständig beschrieben, da es mehrere
solche Abschnitte innerhalb des Systems geben kann. Wenn jedoch die nächste Antwort vom Fahrzeug über die Kabel A und E empfangen
wird, dann kann dies zusammen mit der vorhergehenden Information ausreichen, um das Fahrzeug zu lokalisieren.
Während der Übermittlung von nachrichten nehmen die S-fceuerspulen 1, 2, 3 und 4 die Töne mit der ITachrichtenfrequenz
auf· Da jedoch das Steuersystem auf eine davon verschiedene Frequenz ausgerichtet ist, ignoriert es die Frequenzen
der ITachrichtentöne. Es ist jedoch wünschenswert, die
Regelung der Phase des Oszillators 9 auch während der Unterbrechungen des Steuerstromes im Leitkabel aufrecht zu erhalten.
Dies läßt1 sich durchführen, indem man dae vom Phasendetektor
und Filter 8 kommende Phasensteuersignal beispielsweise in einem Kondensator speichert. Darüber hinaus kann der Phasen~
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detektor auch mittels einer Torschaltung 18 vom Oszillator abgetrennt werden, um zu verhindern, daß während der Unterbrechungszeiträume
Störsignale den Oszillator erreichen. Die normalerweise geöffne te Torschaltung, 18 kann durch das Ausgangssignal
eines Detektors 19 geschlossen werden, der das Vorhandensein von Lücken oder Unterbrechungen im Summensignal
der Spulen 1 und-2 ermittelt. Das Ausgangssignal des
Detektors 19 kann auch dazu verwendet werden, um eine Torschaltung 20 zu öffnen und dadurch die während der Unterbrechungen
Übermittelten codierten Frequenzen einem Satz Filter fl, f2, f3 und f4 zuzuführen, die die vier Töne
trennen und einer Steuereinheit 21 zuführen, in der sie dekodiert und gespeichert werden. Ein Ausgangssignal der
Steuereinheit 21 steuert den Schalter 17 im Einklang mit der erhaltenen Fahrstrecken-Anweisung. Im gezeigten Beispiel
werden die codierten Töne von den Spulen 1 und 2 empfangen, es können jedoch stattdessen auch getrennte
Spulen dazu verwendet werden.
Die beschriebene Erfindung ist bei jeder Art Fahrzeug mit eigenem Antrieb anwendbar, z.B. bei gewerblichen
Schleppfahrzeugen oder bei Gabelstaplern. Bei Schleppfahrzeugen ist vorzugsweise jedes Fahrzeug an seiner
Rückseite mit einer automatischen Ankuppelvorrichtung versehen, um beim Zurückfahren Anhänger an das Schleppfahrzeug
anhängen zu können. Die Kupplungsvorrichtung kann durch Stoß , durch einen Elektromagnet, durch ein Solenoid
oder durch einen Motor betätigt werden. Alle diese Vorrichtungen sind an sich gut bekannt. Es ist wichtig, daß die
lenkung des Fahrzeuges auch dann gesteuert wird, wenn das Fahrzeug rückwärts fährt, und aus diesem Grund befindet
sich vorzugsweise am Ende des Fahrzeuges ein weiterer Satz
Suchspulen, ähnlich den Suchspulen 1, 2, 3 und 4 an der Vorderseite dee Fahrzeuges, und es sin'd dazu Schaltmittel vorgesehen,
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um die rückwärtigen Spulen mit den Eingängen der Verstärker
und 6 zu verbinden.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf ein zentral gesteuertes Verkehrs sy st em "beschränkt. Sie ist vielmehr in gleicher Weise auf ein System anwendbar, in,dem jedes
Fahrzeug sein eigenes Steuerprogramm bei sich führt.Das
beschriebene, zentral gesteuerte Verkehrssystem ist lediglich ein Ausführungsbeispiel, und einem Fachmann werden
viele Abwandlungen und andersartige Ausführungen geläufig sein. Zum Beispiel können zur Nachrichtenübermittlung auch
andere Mittel als Leitkabel verwendet werden, z.B. eine Funkverbindung über einen gesonderten leiter. Insbesondere
dann, wenn die Anzahl der Fahrzeuge nur gering ist, kann an die Stelle der Anwendung des Zeitmultiplex auch die des
Frequenzmultiplex treten. * rr' ! :
- Patentansprüche -
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Claims (12)
1. JAutomatisches Fahrzeugleitsystem mit wenigstens zwei Leit-""""Kabeln,
die mit Wechselstrom unterschiedlicher Frequenz gespeist
werden und unterschiedliche Fahrtrouten definieren, denen ein oder mehrere Fahrzeuge folgen sollen, sowie mit
wenigstens einem Fahrzeug, welches auf den Strom in den Leitkabeln empfindliche Empfangsmittel aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Fahrzeug Signalverarbeitungsraittel
aufweist, die von den Empfangsmitteln ein erstes und ein zweites Signal ableiten, die "beide Komponenten mit den
Frequenzen (Fl, F2) von jedem der abgetasteten Leitkabel (LOl, £02) enthalten, wobei die Phase des ersten Signale
von der Richtung der Abweichung des Fahrzeugs vom Leitkabel (LCl, LC2) abhängt und die Phase des zweiten Signals unabhängig
von der Abweichung vom Leitkabel (LCl, LC2) ist, und
daß das Fahrzeug Mittel zum Erzeugen .von Schwingungen, sowie Auswahlmittel enthält, die von den Mitteln zum Erzeugen von
Schwingungen ein Schwingungssignal herleiten, dessen Frequenz
mit der Frequenz in jenem Leitkabel (LCl, LC2) übereinstimmt, dem das Fahrzeug folgen soll, und daß im Fahrzeug
Phasenregelmittel, die auf das zweite Signal ansprechen und das Schwingungssignal in einer vorbestimmten Phasenlage
zu der Komponente des zweiten Signals halten, deren Frequenz mit jener des Schwingungssignals übereinstimmt, und Vergleichsmittel, die auf das erste Signal und das Schwingungssignal
ansprechen und ein Fehlersignal herleiten, dessen Vorzeichen nur von der Ehasenbeziehung zwischen dem Schwingungssignal
und der Komponente des ersten Signals abhängt, deren Frequenz mit der des Schwingungssignals übereinstimmt, sowie
Regelmittel vorgesehen sind, die auf das Fehlersignal ansprechen und die Abweichung des Fahrzeugs vom Leitkabel (LGl,
LC 2)jdem es folgen soll, herabsetzen.
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2. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Phasenregelmittel eine phasenstarre
Schleife (7,8,9) umfassen.
Schleife (7,8,9) umfassen.
3. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach Anspruch 2, dadurch ·
gekennzeichnet, daß die phasenstarre Schleife einen ersten j Phasendetektor(7), Mittel zum Eingeben des Schwingungssignals <
und des zweiten Signals in den Phasendetektor (7) sowie ! Mittel enthält, die vom Phasendetektor (7) ein Ausgangs- j
signal ableiten, welches eine von der Phasendifferenz zwischen ! dem Schwingungssignal und der Komponente des zweiten Signales,
dessen Frequenz mit der des Schwingungssignals übereinstimmt, ■ herrührt sowie eine oder mehrere Wechselstromkomponenten
enthält, die von den Frequenzunterschieden zwischen dem j Schwingungssignal und den übrigen· Komponenten des zweiten
Signals herrühren, wobei Mittel (8) zur Abtrennung der Gleich- j Stromkomponente von den Wechselstromkomponenten sowie Mittel j vorgesehen sind, die auf die Gleichstromkomponente ansprechen I und die Phasenlage des Schwingungssignals regeln. j
dessen Frequenz mit der des Schwingungssignals übereinstimmt, ■ herrührt sowie eine oder mehrere Wechselstromkomponenten
enthält, die von den Frequenzunterschieden zwischen dem j Schwingungssignal und den übrigen· Komponenten des zweiten
Signals herrühren, wobei Mittel (8) zur Abtrennung der Gleich- j Stromkomponente von den Wechselstromkomponenten sowie Mittel j vorgesehen sind, die auf die Gleichstromkomponente ansprechen I und die Phasenlage des Schwingungssignals regeln. j
4. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach einem der vorher- i gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet^ daß die Ver- . j
gleichsmittel einen zweiten Phasendetektor (13) und Mittel j (14) zum Abtrennen der Gleichstromkomponente des Ausgangs- ,
signals des zweiten Phasendetektors (13) von den Wechselstromkomponenten umfassen, um das Fehlersignal abzuleiten. j
5. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach einem der vorher- ! gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel
zum Erzeugen von Schwingungen einen spannungsgeregelten j
Oszillator umfassen, dem eine Anzahl von Zeitschaltungen
mit unterschiedlichen Zeitkonstanten zugeordnet ist, die
durch die Auswahlmittel (17) nach Wahl mit dem Oszillator
(9) verbindbar sind.
mit unterschiedlichen Zeitkonstanten zugeordnet ist, die
durch die Auswahlmittel (17) nach Wahl mit dem Oszillator
(9) verbindbar sind.
A09808/0A59
6. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsmittel ein erstes Paar induktiver Suchspulen (1,2), die gleichsinnig
in Heihe geschaltet sind, sowie ein zweites Paar induktiver Suchspulen (3,4) enthalten, die. gegeneinander in
Reihe geschaltet sind.
7. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach einem.der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Programm-Steuereinheit
vorgesehen ist, die die. Auswahlmittel steuert.
8. Automatisches Fahrzeugleitsystem naoh Anspruoh 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Programmsteuereinheit auf dem
Fahrzeug befindet.
9. Automatische Fahrzeugleiteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Programmsteuereinheit an einer vom Fahrzeug entfernten Steuerstelle befindet.
10. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die den Strom
in den Leitkabeln (LGl, LC2) periodisch unterbrechen.
11. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß Übertragungsmittel vorgesehen j sind, durch die über die Leitkabel (LCl, LC2) während der
j Unterbrechungen Befehle von der Programmsteuereinheit an ! das Fahrzeug übertragen werden.
12. Automatisches Fahrzeugleitsystem nach Anspruch 10 oder
11. dadurbh gekennzeichnet, daß Übertragungsmittel vorgesehen
sind, durch die während der Unterbrechungen des Stroms in den Leitkabeln (LCl, LC2) über diese vom Fahrzeug Information"
an die Programmsteuereinheit übertragen wird.
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13· Automatisches Fahrzeugleitsystem nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet» daß sich wenigstens ein leil der
Information auf die Position des Fahrzeugs bezieht, um der Programmsteuereinheit die Überwachung der Position des
Fahrzeuges zu ermöglichen
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Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3607072A GB1435489A (en) | 1972-08-02 | 1972-08-02 | Automatic vehicle guidance systems |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2339550A1 true DE2339550A1 (de) | 1974-02-21 |
| DE2339550B2 DE2339550B2 (de) | 1979-02-22 |
| DE2339550C3 DE2339550C3 (de) | 1979-10-11 |
Family
ID=10384617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2339550A Expired DE2339550C3 (de) | 1972-08-02 | 1973-08-01 | Automatisches Fahrzeugleitsystem |
Country Status (6)
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| JP (1) | JPS5323572B2 (de) |
| DE (1) | DE2339550C3 (de) |
| FR (1) | FR2195211A5 (de) |
| GB (1) | GB1435489A (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| EF | Willingness to grant licences | ||
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