DE1613992A1 - Elektrische Steuereinrichtung fuer Fahrzeuge - Google Patents
Elektrische Steuereinrichtung fuer FahrzeugeInfo
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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- G05D1/02—Control of position or course in two dimensions
- G05D1/021—Control of position or course in two dimensions specially adapted to land vehicles
- G05D1/0259—Control of position or course in two dimensions specially adapted to land vehicles using magnetic or electromagnetic means
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Description
ft. 9099
2J-3...1968 Ka/Km
2J-3...1968 Ka/Km
Anlage zur
Patent-
ooAnmeldung
Elektrische Steuereinrichtung für Fahrzeuge (Zusatz zum Patent ........ (Patentanmeldung ... .·.·; )
Die Erfindung betrifft eine elektrische Steuereinrichtung für die
Steuerung eines Fahrzeuges nach einem vorgegebenen elektromagnetischen Feld, das um einen entlang einer Fahrstrecke des Fahrzeugs angeordneten,
von Wechselstrom durchflossenen Leiter aufgebaut istf
und das von wenigstens zwei Spulen abtastbar ist, wobei die Größe und Phasenlage der beiden in den Spulen induzierten Spannungen ein
Maß .für dJe Abweichung von dem vorgegebenen elektromagnetischen Feld
ist, nach Patent (Patentanmeldung *..«. .)·
109830/0274
Robert loach GmbH 3tu Lfc^art
I/urch die Erfindung soll ein Leitnetz geschaffen werden, das sich
zurr Leiten und Beeinflussen eines, insbesondere mit einer Steuereinrichtung
nach dem Hauptpatent versehenen Fahrzeuges besonders
eignet.
Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Fahrzeug durch
die Steuereinrichtung einem verzweigten Fahrnetz nachführbar ist, das mit unterschiedlicher Frequenz erregte Leiter aufweist, und daß bei
einem gewünschten Übergang von einem mit einer ersten Frequenz erregten ersten Leiter zu einem mit einer zweiten Frequenz erregten
zweiten Leiter ein in der Steuereinrichtung enthaltener Resonanzverstärker
durch kontaktlose, an den Abzweigpunkten· des Fahrnetzes angeordnete
Signalgeber umschaltbar ist, und daß dadurch das Fahrzeug dem Leiter mit der gewünschten Erregerfrequenz folgt.
In der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 - eine Anordnung zum Beeinflussen der Steuervorrichtung des
Fahrzeuges mit kontaktlosen Signalgebern, Fig. 2 eine weitere Anordnung dieser Art,
Pig. 3 ein Fahrnetz mit sich überlappenden Leiterschleifen, die
mit unterschiedlicher Frequenz erregt sind, Fig. 4 ein Fahrnetz mit Leiterschleifen, die mit unterschiedlicher
Frequenz erregt sind,
Fig. 5 eine Leitungskreuzung,
Fig. 6 eine Leiterschleife mit Kreuzung, Fig. 7 eine Kreuzung mit Signalgebern für die Blockierung der
Fig. 5 eine Leitungskreuzung,
Fig. 6 eine Leiterschleife mit Kreuzung, Fig. 7 eine Kreuzung mit Signalgebern für die Blockierung der
Lenkung.
In Fig. 1 ist die prinzipielle Anordnung von Schaltelementen dargestellt,
die als gesamte Baueinheit 10 auf dem nichtdargestellten
Fahrzeug angebracht ist und mit der Steuereinrichtung für die Lenkung
des Fahrzeuges verbunden.ist. Diese Baueinheit weist Signalempfänger
11, eine Speichereinrichtung 12, eine Codiereinrichtung 13 und Verstärker 14 für Schaltrelais A,B,C auf.
a&D ÖflSG^AV- - 3 109830/0274
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Robert Bosch GmbH R. 9099KaAm
Robert Bosch GmbH R. 9099KaAm
Beim Vorbeiführen an Signalgebern 15, die vorzugsweise als Magnete
ausgebildet sind, und die längs des Fahrdrahtes 16, beispielsweise an Abzweigpunkten 14 oder Sttjpstellen 18 angeordnet sind, empfangen
die Signalempfänger 11 ein Signal. Dieses Signal wird in der Speichereinrichtung
12 gespeichert und durch eine Codiermatrix .13 und über die Verstärker 14 an die Relais A,B und/oder C weitergegeben« Diese
Relais dienen dazu, die Schwingkreisinduktivitäten und-kapazitäten. des
Resonanzverstärkers der nichtdargestellten Steuereinrichtung umzuschalten.
Dadurch folgt das Fahrzeug einem Leiter, der mit einer anderen als der bisherigen Frequenz erregt ist. Aus der Codiermatrix
können auch Signale für ein Relais D und gegebenenfalls weitere Relais abgeleitet werden, die den Fahrmotor des Fahrzeugs abschalten
und weitere Funktionen ausführen.
In Fig. 2 ist eine ähnliche Anordnung wie in Fig. 1 zu sehen. Gleiche
oder gleichwirkende Teile tragen gleiche Bezugszeichen. Die von den längs des Fahrdrahtes 16 angeordneten-Signalgebern 15 abgegebenen
oignale werden von .dem Signalempfänger 11 aufgenommen und gelangen
über eine 2ählstufe 19» eine Codiereinrichtung 13 und Verstärker zu
den Relais A,B,C,D ..., die ihrerseits die Steuereinrichtung des Fahrzeugs
beeinflussen. .
In Fig. 3 ist ein Leitungsnetz angedeutet, das drei mit unterschiedlichen Frequenzen f.j,f2,f- erregte Leiterschleifen 20,21,22 aufweist.
Soll beispielsweise das mit unterbrochenen Linien angedeutete Fahrzeug
23 von der mit der Frequenz f1 erregten Leiterschleife 20 zu der mit
der Frequenz f2 erregten Leiterschleife 21 überwechseln, so erhält
der am Fahrzeug 13, angebrachte Signalempfänger 11 von dem Signalgeber
15, der an der Übergangsstelle 24 angeordnet ist, ein Signal, wobei die Codiereinrichtung durch entsprechende Vorwahl so geschaltet ist,
daß die Relais A,B,C den Reeonanzverstärker der Steuereinrichtung
auf die Erregerfrequenz f„ der Schleife 21 umschalten; dadurch führt
die Steuereinrichtung das Fahrzeug 13 der Leiterschleife 21 nach.
Weiterhin sind Signalgeber 15 an den Stopstellen 25 vorgesehen. _'ei gewünschtem Halt an diesen Stopstellen wird mit Hilfe der vor-
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f BAD ORIGINAL
eingestellten Codiereinrichtung des Relais D betätigt, das ein
Abschalten des Fahrmotors bewirkt. Eventuell weitere durch diesen Signalgeber beeinflußbare Relais können beispielsweise Ablade- und
Aufladevorgänge bewirken.
In Fig. 4 ist ein weiteres Leitungsnetz dargestellt, das verschiedene
sich teilweise überlappende Leiterschleifen 26 bis 29 aufweist,
von denen jede mit einer unterschiedlichen Frequenz f1 bis f. erregt
ist. Das mit unterbrochenen Linien angedeutete Fahrzeug 23 fährt dabei jeweils nach entsprechender Vorwahl einer der Leiterschleifen 26 bis
nach, so daß bei Abzweigstellen keine Signalgeber notwendig sind.
Ein Leitungsnetz mit sich kreuzenden Leiterschleifen, die mit derselben
Frequenz erregt werden, ist in Fig. 5 dargestellt. Die eine Leiterschleife ist mit 30 bezeichnet, während die andere das Bezugszeichen 31 trägt. Bewegt sich beispielsweise auf dem Leiter 30 das
Fahrzeug 23, so wird im Bereich der Kreuzungsstelle das um den Leiter 30 aufgebaute elektromagnetische Feld von dem um den Leiter 31
aufgebauten Feld beeinflußt, und da die von der Steuereinrichtung wahrgenommene Feldstärke nicht allein von dem um den Leiter 30 aufgebauten
Magnetfeld stammt,kommt es zu kurzzeitigen Abweichungen von der Fahrstrecke des Fahrzeugs 23. Deshalb sind Umschaltkontakte 32
und 33 innerhalb der Leiterschleifen 30 und 31 angeordnet, die bei Betätigung
ein vorzugsweise 80 cm langes Kreuzungsstück abschalten und dafür die Leitungsschleife 50 bzw. 31 über ein parallel zum abgeschalteten
Kreuzungsstück liegendes Kabelstück 34 bzw. t>5 schließt, wobei
die Kabelatücke 34 und 35 mit einer magnetischen Abschirmung 36 versehen s^nd. Nähert sich demnach das Fahrzeug 23 auf der Leitung
30 der Kre'zung, so wird durch einen am Fahrzeug 23 angebrachten
Signalgeber 37 beim Passieren eines durch den Signalgeber beeinflußbaren Steuerteila 38, der beispielsweise als Relais ausgebildet sein kann,
die Leiterschleife 31 durch den Kontakt 32 über das magnetisch abgeschirmte
Kabelstück 34 geschlossen, und eine Beeinflussung des um den Leiter 30 aufgebauten Feldes ist nicht mehr gegeben. Analog dazu
geschieht eine Umschaltung des Kreuzungsstückes der Leiterschleife
durch den Kontakt 33, wenn sich ein Fahrzeug dem Steuerteil 39 nähert.
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Robert Bosch GmbH p qnqq
Stuttgart R· 90"
In Pig. 6 ist ein Fahrnetz dargestellt, das eine kreuzungsähnliche
Schleifenführung aufweist. Derartige Kreuzungsprobleme können auf den eben beschriebenen Vorgang der Überbrückung von Kreuzungsstücken
durch magnetisch abgeschirmte Leiter zurückgeführt werden. In Fig.
beeinflußt der Steuerteil 40 den Umschaltkontakt 41 und der Steuerteil
42 den Umachaltkontakt 43.
Eine weitere Möglichkeit zur Lösung des Kreuzungsproblems ist in Pig. 7 dargestellt. Nähert sich hier das Fahrzeug 23 der Kreuzung,
so wird durch einen vor der Kreuzung angeordneten Signalgeber 15 die' Steuereinrichtung des Fahrzeuges 23 derart betätigt, daß die
Lenkung des Fahrzeuges 23 blockiert wird und das Fahrzeug ohne eine Lenkkorrektur über die Kreuzung fährt. Erst beim Passieren eines
weiteren in Fahrtrichtung hinter der Kreuzung angeordneten Signalgebers 15 wird die Blockierung der Lenkung gelöst und die Steuereinrichtung
tritt wieder in Tätigkeit. ...
die Blockierung der Lenkung bewirkende Signalgeber kann auch ein die gesamte Länge des Kreuzungsatückea aufweisender Signalgeber
44 sein, der vorzugsweise als atabförmiger Dauermagnet ausgebildet
ist.
COPY 109830/027A
Claims (1)
- Ansprüche1/ Elektrische Steuereinrichtung für die Steuerung eines Fahrzeuges nach einem vorgegebenen elektromagnetischen Feld, das um einen entlang einer Fahrstrecke des Fahrzeugs angeordneten, von Wechselstrom durchfloaaenen Leiter aufgebaut ist, und das von wenigstens zwei Spulen abtastbar ist, wobei die Größe und Phasenlage der beiden in den Spulen induzierten Spannungen ein Maß für die Abweichung von dem vorgegebenen elektromagnetischen Feld ist, nach Patent (Patentanmeldung ), dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug (23) durch die Steuereinrichtung einem verzweigten Fahrnetz nachführbar ist, das mit unterschiedlicher Frequenz erregte Leiter aufweist, und daß bei einem gewünschten Übergang von einem mit einer ersten Frequenz (f^) erregten ersten Leiter zu einem mit einer zweiten'Frequenz (f2) erregten zweiten weiter, ein in der Steuereinrichtung enthaltener Resonanzverstärker durch kontaktlose, an den Abzweigpunkten des Fahrnetzes angeordnete Signalgeber (15) umschaltbar ist, und daß dadurch las Fahrzeug dem Leiter mit der gewünschten Erregerfrequenz folgt.2. steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen Signalempfänger (11) aufweist, der über eine Speichereinrichtung (12) und/oder eine Zählstufe (19) eine ' ("!odierma-trix (13) und einen Verstärker (14) Relais (A,B,C) betätigt,ie die Schwingkreisinduktivitäten und -kapazitäten des Resonanzverstärkers umschalten und dadurch seine Resonanzfrequenz verändern.— 2 -109830/0274 CO^BAD ORIGINALRobert Bosch GmbH .*. -o QnOQ■Stuttgart T *· 90993. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalgeber (15) als kontaktlose, Kommandoschalter dienen und an markanten Punkten des Fahrnetzes, beispielsweise an Stopstellen, angeordnet sind, und die Steuereinrichtung des Fahrzeuges (23) infolge Beeinflussung durch die Signalgeber den Fahrmotor des Fahrzeuges (23) Abschaltet.4.. Steuereinrichtung nach wenigstens einem der, vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Überfahren von Kreuzungen wenigstens.zweier mit gleicher Frequenz erregter Leiter die Steuereinrichtung von wenigstens einem kontaktlosen Signalgeber (15) derart beeinflußbar ist, daß die Lenkung des Fahrzeugs-· blockiert wird.5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daßein Signalgeber (15) -zu"Beginn des Kreuzungsstückes angeordnet ist, der die Blckierung der Lenkung bewirkt, und daß ein weiterer Signalgeber (15) am Ende des Kreuziings Stückes angeordnet ist, der. die Steuereinrichtung derart beeinflußt, daß die Blockierung der Lenkung aufgehoben wird.6. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Länge des gesamten Kreuzungsstückes aufweisender Signalgeber "(44) vorgesehen ist, der vorzugsweise als stabförmiger Magntv ausgebildet ist.- 3 109830/0274. 9099 Ka/IGn7. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das die Steuereinrichtung beeinflussende, vorzugsweise im Boden verlegte Netzwerk Leiterschleifen (26 - 29) aufweist, die mit verschiedenen Frequenzen arregt sind, wobei sich die Leiterschleifen (26 - 29) teilweise überlappen.Θ. Steuereinrichtung nach wenigstena einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Kreuzungen oder kreuzungsähnliche Schleifenführungen von Leitern (30,31) die mit gleichen Frequenzen"ιerregt sind, Schaltkontakte aufweisen, die das Kreuzungsstück· desjenigen Leiters unterbrechen, der von dem auf der Kreuzung befindlichen Fahrzeug nicht befahren wird.9. Steuereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder cer Schaltkontakte bei Annäherung des Fahrzeuges (23) yon einem mit der Steuereinrichtung verbundenen und am Fahrzeug (23) angeordneten Signalgeber (37) .betätigbar ist.10. Steuereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkontakt als Umschalter (32 bzw. 33) ausgebildet ist, der daa Kreuzungsstück des Leiters (30 bzw. 31) unterbricht, und dafür die Leitung a sohle* if β über ein magnetisch abgeschirmtes Kabel, (34 bzw. 35) das parallel zum Kreuzungsstück des Leiters verlegt ist, schließt.COPV 109830/0274Leer seifeCOPY
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1969
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Also Published As
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| GB1264401A (de) | 1972-02-23 |
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