DE2339269C3 - Schere zum Zerschneiden von Stahlprofilen - Google Patents
Schere zum Zerschneiden von StahlprofilenInfo
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Description
35
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schere zum Zerschneiden von Stahlprofilen, mit einem hydraulisch
oder mechanisch heb- und senkbar geführten. Schneiden aufweisenden Stempel und zwei je zweiteiligen
Haltevorrichtungen, deren Teile in horizontalen Ebenen aufeinander zu und voneinander weg bewegbar geführt
sind, wobei die erste Haltevorrichtung Flansche eines Profils gegen Bewegen sichert, während die zweite
Haltevorrichtung den Steg des Profils abstützt.
Die bekannten Scheren dieser Art (DT-PS 5 66 260 und US-PS 94 755) dienen dem Schneiden von I-förmigem
Profilmaterial quer zu seiner Längserstreckung, wobei das obere Schneidmesser hydraulisch oder mechanisch
betätigbar ist und die unteren Schneidmesser auf die jeweilige Breite des I-förmigen Profilmaterials
einstellbar sind.
Bei der schnell anwachsenden Entwicklung der Industrie besteht eine wachsende Nachfrage nach Profilmaterial
aus Stahl zum Einsatz bei der Errichtung von Gebäuden, Schiffen und Brücken, wobei erhebliche Mengen
von Abfällen anfallen, wenn das benötigte Profilmaterial bearbeitet wird. So fallen beim Zuschneiden
des Profilmaterials auf bestimmte Abmessungen unvermeidlich kurze Abschnitte von Abfallmaterial an. und
zwar auch dann, wenn Profile einer Normlänge Verwendung finden.
Bei der Verwertung und Nutzung solchen Abfallmaterials ergibt sich, wenn der Abfall nicht als Schrott
Verwendung findet, die Notwendigkeit, die Flansche von H-, I-, U-Profilen od. dgl. vom Verbindungssteg zu
trennen, was bisher im Regelfall mit Gas-Schneidbrennern erfolgt. Das Gas-Brennschneiden ist verhältnismäßig
teuer, erfordert viel Zeit und Arbeit und ist deshalb unwirtschaftlich. Durch die Verwendung von Gas entstehen
schädliche Gerüche und Dämpfe, so daß in der umgebenden Atmosphäre und in der unmittelbaren
Nachbarschaft Luftverschmutzungen verursacht werden die die Gesundheit insbesondere des Bedienungspersonals
beeinträchtigea Hinzu kommt, daß das Brennschneiden unregelmäßige Schnittstellen ergibt,
eine Beeinträchtigung der Materialeigenschaften nicht ausgeschlossen werden kann und ein Schnittverlust
nicht zu vermeiden ist, so daß solche Bearbeitungsvoreänge
unwirtschaftlich sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde. Vorrichtungen der eingangs erwähnten Art so weiter
zu entwickeln, daß sie zum Abschneiden von Flanschen aus Profilmaterial geeignet sind, das Gas-Brennschneiden
ersetzt wird und Schnittstellen gleichmäßiger Form entstehen, ohne daß Material unnötig verschwendet
wird. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dafür zu sorgen, daß der Stempel
zwei abstandsveränderbare Halterungen aufweist, an deren unteren Enden je ein Schneidblatt festgelegt ist,
und daß die zweite Haltevorrichtung auch in vertikaler Richtung in Abhängigkeit von der Hub- und Senkbewegung
der Schneidblätter gesteuert heb- und senkbar ist. Damit wird diese Aufgabe einwandfrei gelöst.
Zweckmäßig ist es, am Stempel einen kippbaren Rahmen anzuordnen, an dem die Halterungen der Schneidblätter
festgelegt sind. Empfehlenswert ist es, weiterhin dafür zu sorgen, daß die zweite, zweiteilige Haltevorrichtung
durch eine hydraulische Vorrichtung zum Abstandsverändern ihrer beiden Teile betätigbar und
durch eine weitere hydraulische Vorrichtung zum Absenken während des Schneidvorganges und zum Anheben
nach dem Schneidvorgang steuerbar ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind der nachstehenden Boschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele
in Verbindung mit den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht einer Ausführungsform dieser Erfindung, wobei eine Hälfte der Ansicht im Querschnitt
abgebildet ist,
Fig.2 eine Seitenansicht, teilweise in senkrechtem
Querschnitt wobei die linke Hälfte eine Ansicht entlang der Linie a-a der F i g. 1 und die rechte einen Schnitt
entlang der Linie b-b in F i g. 1 darstellt.
Fig.3 einen Teilschnitt in größerem Maßstab, und
zwar vor und nach einem Schneidvorgang,
F i g. 4 einen Teilschnitt, ähnlich F 1 g. 3, aber mil
einem anders geformten, zu schneidenden Gegenstand und
F i g. 5 einen Querschnitt ähnlich dem der F i g. 2 mil dem Hauptteil einer anderen Ausführungsform cinei
Andrück- und Abzieheinrichtung.
Eine Ausführungsform der Andrückvorrichtung senkrechter Art (Ständerandrückvorrichtung) wird un
ter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wo bei die gleichen Bezugsmerkmale die gleichen Teile ir
den einzelnen Figuren bezeichnen.
Ein oberer Rahmen 1 verbindet ein Paar mit Abstanc voneinander angeordneten Seitenrahmen 2. Am oberer
Rahmen 1 sind hydraulisch betriebene Haupt- Zylinder kolben-Einrichtungen 3 und ebensolche Hilfs- ode
Zweit-Zylinderkolben-Einrichtungen 4 festgelegt Durch diese Zylindereinrichtungen werden Schneid
blätter, die später beschrieben werden, gegen einen zi schneidenden Gegenstand gedrückt oder gepreßt so
wie zurückgezogen. Ein Stempel 5 ist in Führungen ( an den Seitenrahmen 2 auf und ah verschiebbar.
Der Stempel 5 ist mit einem unteren schräg kippbaren Rahmen 9 versehen, dessen eines Ende um eine
Achse 7 (Fig. 1) schwenkbar gelagen ist und dessen
anderes tnae durch eine schwenkbar gelagerte hydraulisch betriebene Zylindereinnchtung 8 bewegbar
oder kippbar ist Teile der gegenüberliegenden Schneidblatthalterungen 11 sind verschiebbar in Nuten
10 des kippbaren Rahmens 9 eingepaßt Der Abstand zwischen den Schneidblättern 13 ist verstellbar durch
eine hydraulisch betriebene Zylinderkolbeneinrichtune
12. Die Blatthalterungen 11 sind zur Aufnahme eine's Abstandhalters 15 an ihren gegenüberliegenden Innenseiten
mit Nuten 14 versehen. Um die Blatthalterungen
11 in auseinanderliegenden Stellungen festzulegen, sind
Schraubbolzen 16 (Fig. 1) vorgesehen, deren obere Enden gegen den kippbaren Rahmen 9 drücken, wobei
der Abstand zwischen den Schneid- oder Scherblättern 13 genau beibehalten wird. Falls der zu schneidende
Gegenstand mit gemäßigtem Druck geschnitten werden kann, was abhängig ist von der Dicke und Größe
des Gegenstandes und ähnlichen Bedienungen, braucht der Abstand zwischen den Schneidblättern 13 nicht zusätzlich
abgestützt zu werden, es kann so genau wie oben beibehalten v/erden.
Die Vorrichtung weist weiterhin einen untcen Rahmen 20 auf, der die unteren Enden der Seitenrahmenteile
2 miteinander verbindet, auf ihm sind Bodenplatten 21 vorgesehen, auf denen Gleitplatten 22 verschiebbar
angebracht sind. Die Gleitpiatten 22 bilden mit Muttern 24 eine Einheit, die in Schraubgewinde-Eingriff
mit den Spindeln 23 steht. Beim Umlaufen bewegen die Spindeln 23 die Muttern 24, so, daß sie die
Gleitplatten 22 gleitend eine gleiche Strecke in entgegengesetzten Richtungen zu oder weg von der Mitte
des unteren Rahmens 20 bewegen. Drucklager 25 (F i g. 1 und 2) verhindern, daß sich die Spindeln 23
axial verschieben. Ständerhalterungen 26 für den zu schneidenden Gegenstand haben untere Teile, die an
den Gleitplatten 22 verschiebbar angebracht sind und obere Teile, die mit Flanschen 51 des Gegenstandes in
Druckberührung kommen.
Zusätzliche hydraulisch betriebene Zylindeirkolhen-Einrichtungen
27 sind vorgesehen, um die Ständerhalterungen 26 vor- und zurückzuschieben. Sie sind auf
den Gleitplatten 22 durch Befestigungsstützen 28 festgelegt. Die Zylinderkolben-Einrichtung 27 weist Kolbenstangen
29 auf, die an ihren voneinander entfernt liegenden Enden an den Ständerhalterungen 26 angeschlossen
sind, und zwar vorzugsweise durch Metallstützteile 30. Die Ständerhalterungen 26 haben eingekerbte
Halteteile mit vorspringendem Rand (F i g. 2 bis 5). um die Schneidkraft zu tragen, die auf den Gegenstand
wirkt, und Flansch-Festlegungs-Teile 32, um den Gegenstand ir seiner Lage zu halten. Untere Aufbauten
der Seiten'uhrungen 33 und 34 sind zum Führen der Gleitplatlen 22 und der Halterungen 26 vorgesehen.
Ein Handgriff 35 (F i g. 2) einer Kurbel gestattet das Drehen der Spindel 23. Zahnkettentriebe 36 (Fig. 2)
sind vorgesehen, um die beiden Spindeln 23 miteinan
der betriebswirksam zu verbinden.
Die Seitenrahmen 2 sind mit einem unterschiedlichen Paar gegenüberliegender Zylinderkolben-Einrichtungen
40. 41 versehen, die Kolbenstangen 42 aufweisen, welche mit ihren unleren voneinander entfernt liegenden
Enden mit einer bewegbaren Schiene durch Metallstützteile 43 verbunden sind. Die bewegbare Schiene
44 ist an ihren gegenüberliegenden Enden mit Nuten 46 versehen, welche Teile von Metall-, Schutz- oder inneren
Haltegliedern 45 zur Gleitbewegung aufnehmen.
Die Zylinderkolben-Einrichtung 47 zum Einstellen des Seitenabstandes zwischen diesen Halte- oder
Schutzgliedern 45 wird betätigt um die Glieder 45 vorzugsweise gegen die beiden gegenüberliegenden Innenseiten
der Flansche 51 und gegen die untere (Ober-)fläche des Verbindungssteges des Gegenstandes 50 zur
Vorbereitung auf den Schneidvorgang zu drücken. Der Gegenstand 50 ist als gestrichelt-punktierte Linie angedeutet
und stellt in den F i g. 2, 3 und 5 einen H- oder T-Träger-Abschnitt dar, wohingegen er in F i g. 4 als
U-Profil 50' ausgebildet ist.
Die verschiedenen Zylinderkolben-Einrichtungen 40, 41, 47 dienen zusammen als eine Einrichtung zur Einstellung
der Lage, in der der zu schneidende Gegenstand 50 bzw. 50' gehalten wird. Unter diesen, sind die
Kolben der Zylinder-Einrichtung 41 (Fig. 1) ausgebildet, sich zurückzuziehen oder nach unten zu bewegen,
wenn die geneigten Schneidblätter 13 sich nach unten bewegen, um die Flansche fortschreitend abzuscheren.
Bei der Vorbereitung auf den Betrieb der vorliegenden Vorrichtung wird, unter Berücksichtigung der oben
beschriebenen Konstruktion, der Handgriff 35 (F i g. 2) zuerst gedreht, um die Lagen der Gleitplatien 22 festzulegen,
und zwar in Übereinstimmung mit der Größe des zu schneidenden Gegenstandes, z. B. Breit-Flansch-Abschnitt
oder H-förmiger Stahl. Gleichzeitig werden die Zylinderkolben-Einrichtungen 27 betätigt, um die
vorausgesetzte Entfernung zwischen den gegenüberliegenden Flansch-Festlegungs-Teilen 32 an den Ständerhalterungen
26 zur Einlegung des zu schneidenden Gegenstandes zu erhalten. Danach wird die entsprechende,
richtige Entfernung zwischen den Schneidblätterr 13 durch Betätigen der Zylinderkolben-Einrichtung 12
erreicht. Der Abstandshalter 15 wird zwischen den Blättern 13 eingepaßt, und die Schraubbolzen 16 werden
angezogen, um die Schneidblatthalterungen 11 am kippbaren Rahmen 9 festzulegen, Die Zylinderkolben-Einrichtungen
47 werden dann betätigt, um gleichzeitig die Halte- oder Schutzglieder 45 nach innen gegeneinander
zurückzuziehen, so daß der zu schneidende Gegenstand in Position gebracht werden kann. Das Niveau
und die Breite dieser Halte- oder Schutzglieder 45 wird dann entsprechend eingestellt mittels der Zylinderkolben-Einrichtungen
40, 41 und 47, und zwar in Übereinstimmung mit der Höhe des Verbindungssteges tnd der Breite der Flansche 51 des Breit-Flansch-Absohnittes.
Nachdem die Vorrichtung fertig für den Einsatz ist, wire! der zu schneidende Gegenstand 50 bzw. 50' durch
eine ."^führungseinrichtung in die Vorrichtung eingeführt,
worauf die Zylinderkolben-Einrichtungen 27 betätigt werden, um die Halterungen 26 vorwärtszubewegen,
damit die Flansch-Festlegungs-Teile J2 in Druckberührung mit den Flanschen 51 des Gegenstandes 50
gebracht werden, wodurch der Gegenstand 50 dazwischen und an den vorspringenden Rändern 31 gehalten
wird. Danach worden die Einrichtungen 47 betätigt, um die Schutzglieder 45 gegen die Innenseiic der Flansche
51 des Gegenstandes 50 zu drücken. Die schwenkbare Zylinderkolben-Einrichtung 8 wird dann gesenkt, um
die Schneidblätter 13 in eine im wesentlichen waagerechte Stellung parallel zu dem zu schneidenden Gegenstand
zu bringen. Die Haupt-Zylinderkolben-Einrichtung 3 und die Kolben der Hilfs-Zylinder-Einrichtung
4 werden dann mittels hydraulischem Druck gesenkt, um zu Beginn einen Anfangsschnitt oder eine
Nut in dem Gegenstand 50 anzubringen, an der Stelle,
an der geschnitten werden soll. Die Schneidblätter werden hiernach leicht gehoben mittels der Hilfs-Zylinderkolben-Einrichtung
4. Wenn die Blätter völlig gehoben sind, wird die andere Zylinderkolben-Eiiirichtung 8 aufwärts
bewegt, um die Blätter 13 in einen spezifizierten Schnittwinkel « zu bringen. Zu dieser Zeit befindet sich
die Oberseite des kippbaren Rahmens 9 in engem Kontakt mit der Unterseite des Stempels 5, mn die Achse 7
und die Zylinderkolben-Einrichtung 8 von der Scherbelastung zu befreien.
Nachdem auf die Weise der vorbestimmte Scherungswinkel (Schnittwinkel) « festgesetzt wurde, wird
mit hohem Druck Öl auf herkömmliche Weise in die Hauptzylinder der Einrichtung 3 eingeführt, um den
Stempel 5 mit Hilfe der Hilfs-Zylinderkolben-Einrichtung
4 nach unten zu drücken, wodurch die Schneidblätter 13 beginnen, den Gegenstand 50 zu schneiden.
Während des Schneidvorganges, werden die Schutzglieder 45 durch die Schneidblätter 13 herabgedrückt,
um sich nach unten zurückzuziehen durch die Wirkung der Zylinderkolben-Einrichtung 41, während sie gegen
die Flansche 51 gedrückt werden, um zu verhindern, daß sich diese verbiegen.
In den F i g. 3 und 4 zeigen punktierte Linien die versetzten
Stellungen der Schutzglieder 45 und der Schneidblätter 13 während des Schneidvorganges, wobei
diese Stellungen durch 45a und 13a gekennzeichnet sind.
Der Schneidvorgang erfolgt deshalb über die gesamte Länge der Schneidbiätter. Die beiden Flansche 51
werden von dem Verbindungssteg 52 gleichzeitig an den Knickstellen zwischen dem Steg 52 und den Flanschen
51 abgeschnitten. Nach erfolgtem Schneidvorgang werden die Zylinder-Einrichtungen betätigt und in
ihre ursprüngliche Stellung zurückgebracht zur Vorbereitung auf das Einlegen des nächsten Gegenstandes,
worauf sich der oben beschriebene Schneidvorgang wiederholt. Die abgeschnittenen Stücke werden aus der
Vorrichtung ausgestoßen durch den nachfolgend eingebrachten Gegenstand.
Die Druckquelle für die jeweiligen Zylinderkolben-Einrichtungen dieser Erfindung kann Öldruck, Wasserdruck
od. dgl. sein. Die zu schneidenden Gegenstände können verschiedene Abschnitte mit weit auseinanderliegenden
Flanschen, wie oben beschrieben, oder U-Profile (siehe F i g. 4) sein. Bei Winkeln mit gleichen
oder ungleichen Schenkeln werden zwei Winkel Kante an Kante in gegensinnigem Verhältnis angeordnet und
dann auf die gleiche Weise wie die U-Profile geschnitten.
Die Hydraulikeinrichtungen, durch die die Schneidblätter gegen den zu schneidenden Gegenstand gedrückt
werden oder davon abgezogen werden, können auch durch eine mechanische Andrück- und Abzieh-Einrichtung,
wie z. B. eine Kurbeltnebeinrichtung 60. ersetzt werden, wobei hier ein Exzentertrieb (Fig.5)
benutzt wird. Die dargestellte Kurbeltnebeinrichtung enthält eine exzentrische Scheibe 62 mit einer antreib·
baren Welle 61, wobei ein Gehäuse 63 vorgesehen ist. das die Scheibe drehbar mittels eines Lagers od. dgl.
umfaßt. Das Gehäuse 63 besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, wovon eines mit einem Verbindungsteil 64 versehen
ist, das am Stempel 5 angelenkt ist, um diesen nach unten oder oben bewegbar auszubilden, um die
Abscherung auf gleiche Weise erfolgen zu lassen. Da die übrigen Teile die gleichen bleiben, werden die gleichen
Bezugsmerkmale beibehalten, um die gleichen entsprechenden Teile, die in Verbindung damit abgebildet
sind, zu kennzeichnen.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich, daß die beiden Flansche eines Stahlabschnittes, wie
eines Breit-Flansch-Abschnittes, gleichzeitig von ihrem Verbindungssteg bei den Knickstellen, an den gegenüberliegenden
Enden des Steges, abgeschnitten werden können. Die Erfindung hat so den-Vorteil, daß der
Schneidvorgang innerhalb einer kurzen Zeitspanne wirksam erfolgen kann ohne Verursachung verschiedener
Umweltprobleme, die bisher in Kauf genommen werden mußten durch das Brenngasschneiden. Außerdem
weisen die Schnittstellen eine gleichmäßige Form auf und sind frei von jeglichen Eigenschaftsänderungen
Durch den Vorgang entstehen keine Abfallspäne und deshalb erfolgt kein Verlust des zu schneidenden Materials.
Kurz, die Erfindung garantiert einen sehr sicheren, wirtschaftlichen und technisch ausgezeichneter
Schneidvorgang.
Während hier zwei spezifische Beispiele beschrieber wurden, können von Fachleuten auch andere Änderun
gen und Abwandlungen durchgeführt werden, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung, wie in den anlie
genden Ansprüchen definiert, abzuweichen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schere zum Zerschneiden von Stahlprofilen, mit einem hydraulisch oder mechanisch heb- und
senkbar geführten. Schneiden aufweisenden Stempel und zwei je zweiteilige Haltevorrichtungen, deren
Teile in horizontalen Ebenen aufeinander zu und voneinander weg bewegbar geführt sind, wobei
die erste Haltevorrichtung Flansche eines Profils gegen Bewegen sichert, während die zweite Haltevorrichtung
den Steg des Profils abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (5)
zwei abstandsänderbare Halterungen (11) aufweist,
an deren unteren Enden je ein Schneidblatt (13) festgelegt ist, und daß die zweite Haltevorrichtung
(45) auch in vertikaler Richtung in Abhängigkeit von der Hub- und Senkbewegung der Schneidblätter
(13) gesteuert heb- und senkbar ist.
2. Schere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Stempel (5) ein kippbarer Rahmen (9)
angeordnet ist, an dem die Halterungen (11) der Schneidblätter (13) festgelegt sind.
3. Schere nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite, zweiteilige Haltevorrichtung
(45) durch eine hydraulische Vorrichtung (47) zum Abstandsverändern ihrer beiden Teile betätigbar
ist und durch eine weitere hydraulische Vorrichtung (40, 41) zum Absenken während des
Schneidvorganges und zürn Anheben nach dem Schneidvorgang steuerbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8103172A JPS531951B2 (de) | 1972-08-11 | 1972-08-11 | |
| JP8103172 | 1972-08-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2339269A1 DE2339269A1 (de) | 1974-02-21 |
| DE2339269B2 DE2339269B2 (de) | 1975-06-12 |
| DE2339269C3 true DE2339269C3 (de) | 1976-01-22 |
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