DE2202199A1 - Besaeumschere und Trennschere fuer Stahlbleche - Google Patents
Besaeumschere und Trennschere fuer StahlblecheInfo
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Description
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH - GEpD MÜLLER D. GROSSE 22 118
- bh -7.1.1972
- E 1 -
UnIted Engineering & Foundry Company, Pittsburgh,Penna./USA
Besäumschere und Trennschere für Stahlbleche
Gegenstand dieser Erfindung ist eine Schere zum Besäumen und Zerschneiden von Stahlblechen, die im Walzwerk hergestellt worden sind« Wiedergegeben und beschrieben wird ein
stationärer, unterer Messerkopf, der das Untermesser aufnimmt, desgleichen aber auch den in Vertikalrichtung beweglichen
oberen Messerkopf, der ein Obermesser aufnimmt. Der obere Messerkopf ist über Gelenkstangen mit einer Kurbelwelle verbunden, durch die das Obermesser zur Herbeiführung eines
Schnittes zum Untermesser bewegt wird und auch von diesem Untermesser wieder entfernt wird. Der Scherhub und auch der
Rückkehrhub des Obermesserkopfes wird derart gesteuert und geregelt, daß während des beim Scherhub stattfindenden Schneidvorganges über den gesamten Blechdickenbereich, der dem
Schneidvorgang unterworfen ist im rechten Winkel zum Blech geführt wird» Beginnt später dann der Rückkehrhub, dann wird
das Obermesser aus der Abscherkante des 'Bleches entfernt. Diese Steuerung und Regelung wird dadurch erreicht, daß zwei
Drehzapfen schwenkbar mit dem Obermesserkopf verbunden sind, wobei während des Scherhubes das Obermesser gegen eine Messerführung gedrückt wird und dann sofort nach dem Scherhub seitlich derart verschoben wird, desgleichen aber auch zu Beginn
des Rüokkehrhubes, daß der untere Teil des Kopfes von der abgescherten oder abgeschnittenen Kante des Bleches weggeschwenkt
vird. Eine Kolben-Zylinder-Konstruktion oder ein Antriebszylinder, der alt dem oberen Messerkopf verbunden ist, vird derart
eingesetzt, daß er in zeitlicher Abstimmung mit der Drehbewegung der Kurbelwelle, für das Positionieren des Messerkopfes
herangezogen werden kann.
Wenn diese;Erfindung auch bei Scheren vieler Arten Verwendung
finden kann, se vird das bevorzugte Ausführungsbeispiel doch
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als ein· Blechbejramschere beschrieben werden, die in der
Stahlindustrie nach den Walzen und Abkühlen der Bleche zu eines Abschneiden oder einem Besäumen der Blech-Längskanten herangezogen wird«
Wegen des Blechdickenbereiches von 3/l6n bis 1 l/2" waren
und sind die bisherigen Kant enbesäunscheren, zu denen für
gewöhnlich zwei einander gegenüber angeordete Scheren gehörten, notwendigerweise schwer und robust ausgeführt,was
sie zudem auch noch sehr teuer machte.Darüber hinaus ist bei den jüngst entwickelten Scheren ein Mechanismus entwikkelt worden, der die Hubbewegung des beweglichen Messers
derart steuern und regeln sollte, daß während der Schneidperiode des Scherhubes versucht wurde, das Messer rechtwinklig zum Blech zu halten, um es später dann seitlich von der
abgeschnittenen Kante zu entfernen. Bei diesem Versuch sollte eine senkrechte Schnittkante erzeugt werden, sollte darüber hinaus das bewegliche Messer während des Rückkehrhubes
an einem Schleifen längs der Schnittkante zur Vermeidung eines nicht notwendigen Messerverschlelßes verhindert werden.
Verhindert werden sollte aber auch eine Beschädigung des Messers und darüber hinaus auch eine Verzögerung beim Zurichten
des Bleches für den nächsten Schneidvorgang. Beispiele jüngster Scherenkonstruktionen werden mit den nachstehend angeführten US-Patenten wiedergegeben und beschriebent-
Nr. 3*263.546 von MusIy und anderen, erteilt
2. August 1966·
Nr. 3.359.845 von K. Greis und anderen, erteilt
26. December 1967.
Nr* 3*440*914 von Ernst-August Klein, erteilt.
29. April 1969.
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Nr. 3.U69.U83 von D. Hobson und anderen, erteilt
30. September 1969.
Bei den Mechanismus zur Steuerung und Regelung der Hubbewegung des beweglichen Scherenmessers haben sich sich Tür diese und andere Scheren schwerwiegende Nachteile herausgestellt·
Bratens: Viele Mechanismen zur Steuerung und Regelung des Scherenmesser-Hubweges ließen Tür den normalen Blechdickenbereich einen wirklichen senkrechten Schnitt nicht zu« Zweitens: die Mechanismen waren in der Fertigung im wesentlichen
sehr teuer, sie waren darüber hinaus nur sehr schwer zu bedienen· Darüber hinaus war das Scherenmesser-Kontrollsystem
sehr langsam, so daß eine schnelle und bequeme Justierung unmögich war.Wegen der Anforderung, daß die Bleche wirklich mit
einer senkrechten Kante geschnitten werden sollten, und dies bei einem Dickenbereich von 3/l6" bis 1 1/2", war es mit den
bis dahin bekannten Scheren sehr schwer, den Anforderung des gesamten Bereiches zu entsprechen. Wenn dies aber möglich war,
dann nur mit sehr komplizierten und teueren Scherenmesser-Steuerungsmechanismen·
Ziel dieser Erfindung ist deshalb im wesentlichen die Schaffung einer Schere mit einem kostengünstigen, zuverlässigen
und störungsfreien Steuerungsmechanisoras für das bewegliche
Scherenmesser, der einmal über einen großen Dickenbereich einen wirklich senkrechten Schnitt gewährleistet, zum andern
aber auch eine schnelle und genaue Verschiebung nach dem Schnitt, und zwar derart, daß das Scherenmesser während des
Rückkehrhubes die Schnittkante nicht mehr berühren kann.
Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist die Schaffung einer
Schere, zu der gehören: eine Kurbelwelle, durch die das bebewegliehe Scherenmesser zum stationären Messer bewegt wird
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und von diesem stationären Scherenmesser auch wieder entfernt wird; ein Drehzapfen, durch den das bewegliche Scherenmesser derart drehbar oder schwenkbar gelagert ist, daß der
Messerkopf gegen eine Messerführun^sf J äche wahrend des Schervorganges gedrückt werden kann, dal.) or nach dem Schnittvorgang dann derart verschoben oder entfernt wird, daß der obere
Teil des beweglichen Scherenmessers in Vorwaärtsrichtung bewegt wird, während im Hinblick auf die Schnittkante des Materials der untere Teil dieses Scherenmessers nach rückwärts
bewegt wird.
Ein wiederum anderes Ziel dieser Erfindung ist die Schaffung einer Schere mit zwei Rahmen oder Ständern sowie mit einem
beweglichen Scherenmesserkopf und einem stationären Scherenmesserkopf. Diese Schere, dadurch gekennzeichnet, daß zu jedem Messerkopf ein Messer gehört. Die Schere weiterhin dadurch
gekennzeichnet, daß zu ihr gehören: eine Kurbelwelle in jedem Gerüst oder Ständer, diese Kurbelwelle zum Bewegen des vorerwähnten beweglichen Scherenmesserkopfes; zwei Drehzapfen, in
denen der Scherenmesserkopf, d.h. der bewegliche Scherenmes-••rkopf, drehbar gelagert ist; eine zum Rahmen oder Ständer
gehörend· Führungsfläche, wobei diese Führungsflachen jeweils
vertikal zur Oberfläche des zu schneidenden Materials ausgerichtet sind; Vorrichtungen, mit denen die Gelenkstangen mit
der Innenseite des vorerwähnten beweglichen Scherenmesserkopfes
verbunden sind; die vorerwähnten Drehzapfen sind auf der Außenseite des beweglichen Scherenmesserkopfes angeordnet; Gleitblöcke,in denen die vorerwähnten Drehzapfen drehbar gelagert
sind, und zwar derart, daß der bereits angeführte bewegliche Scherenmesserkopf sich drehend um die Achsen der Drehzapfenvorrichtungen drehend bewegen kann; an den Gleitblöcken geformte
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Führungsflächen, die sich parallel zu den vorerwähnten
•raten Führungsflächen erstrecken und diese auch berühren, die vorerwähnten ersten Führungsflächen sind den Rahmen
oder Ständern zugeordnet; zweite zum Rahmen oder Ständer jeweils gehörende Führungsflächen; zum beweglichen Scherenmesserkopf
gehörende Verlängerungen, die mit Führungsflächen versehen sind, welche die bereits genannten zweiten
Führungsflächen der Rahmen oder Ständer berühren, wobei die
iu den Rahmen oder Ständern gehörenden zweiten Führungsflächen
in einer zu den ersten Führungsflächen der Rahmen oder
Ständer und deren Ebene parallelen Ebene angeordnet sind;
Beim Schneidhub und beim Rückkehrhub und bei der Position der Kurbelwelle liegen dabei im Hinblick auf die
Verbindungspunkte der Gelenkstangen und der Drehzapfen mit dem beweglichen Schermesserkopf die nachstehend angeführten
Zuordnungen vor: während des Scherhubes oder des Schneidhubes werden die bereits erwähnten Führungsflächen der Gleitblöcke und der Verlängerungen mit den
ersten und zweiten Führungsflächen der Rahmen oder Ständer in Eingriff gebracht, wohingegen beim Rückkehrhub
die Oberflächen der Gleitblöcke von den bereits erwähnten Führungsflächen der Rahmen oder Ständer weggedrückt
wird.
folgerichtig arbeitende Andruckvorrichtungen, die die vorerwähnten
FUhrungsflächen der Gleitblöcke und die Verlängerungen jeweils mit den ersten und zweiten Führungsflächen
der Rahmen oder Ständer während des Schneidvorganges in Eingriff
zu bringen haben, und nach dem Schneiden wieder von den vorerwähnten Bauelementen während des Rückkehrhubes zu
entfernen haben; schließlich eine Anschlagsvorrichtung, die
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in einem Abstand von den Rahmen oder Ständern vom bewegli
chen Messerkopf derart gehalten werden, daß sie jeweils
dam die verschiedenen Ständer berühren, wenn die vorer wähnten zwangsläufig arbeitenden Andruckvorrichtungen wäh
rend des Rücklaufhubes die Führungsflächen voneinander tren nen.
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Dies· Erfindung wird nachstehend nun anhand des in Zeichnung
wiedergegebenen Ausführungsbeispieles (der in Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele) näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:-
Fig· 1 Eine zum Teil im Schnitt wiedergegebene Seitenansicht einer Kantenbesäumschere dieser Erfindung.
Fig. 2 Ein in die Linien 2-2 von Fig. 1 gelegter Schnitt, der das obere bewegliche Messer und dessen zugeordnete Bauelemente wiedergibt, und zwar in einer Position zu Beginn des Scherhubes oder des Schneidhubes·
Wie aus Fig· 1 zu erkennen ist, besteht die Blechkanten-BesäuBSchere aus den beiden einander identischen Gehäusen oder
Ständern 11 und 12, in deren oberen Teilen, die Kurbelweile
13 drehbar gelagert ist. Diese Welle wird von einem hier nicht
wiedergegebenen Elektromotor über ein hier nicht wiedergegebenes Getriebe angetrieben· Die Antriebsleistung wird über eine
Kupplung Ik auf die Kurbelwelle 13 übertragen. Zwischen den
Gehäusen oder Ständern 11 und 12 ist der obere Scherenmesserkopf 15 derart alt der Kurbelwelle 13 verbunden, daß er von
dieser Kurbelwelle 13 über die nach unten geführten Gelenketangen 16 und 17 in Vertikalrichtung bewegt werden kann· Wie
aa besten aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Gelenkstangen über
die Lager 18 auf den Messerkopf 15 geführt, und zwar derart, daß «wischen den kreisförmigen Enden der Gelenkstangen und
den von den Lagern 18 gebildeten kreisförmigen Auflagerungen,
die alt den oberen Teil des Messerkopfes I5 verbunden sind,
•ine Relativbewegung Möglich ist«,
AuT d«n unteren Teil des Messerkopfes 15 ist ein Ssherenaes-••r 19 aufgesetzt· Dieses Silieren»©»« er hat eine Vertikal-
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Schnittfläche, die bei dem Schneidvorgang in eine schneiden
de Zuordnung zu einer ähnlichen Schnittfläche eines Scheren-
messers 21, das mit dem stationären Messerkopf 22 verbunden
ist, gebracht wird« Der am besten in Fig. 1 zu erkennende Messerkopf 22 erstreckt sich zwischen den beiden Ständern
11 und 12 und wird dabei von der Bettplatte oder der Grund platte 23 der Schere gehalten. Die mit Fig. 2 wiedergegebe
ne Öffnung 25 nimmt nun, wie dies aus der Zeichnung zu erken
nen ist, die Randkante eines in Längsrichtung zugeführten Bleches auf. Damit aber hat die Schere eine offene Seite und
eine geschlossene Seite, wobei sich die geschlossene Seite hinter der Öffnung oder der Scherenöffnung 2 5 befindet.
Ein wesentliches Kennzeichen dieser Erfindung ist - dies ist
bereits zuvor erwähnt worden - die Steuerung und Regelung der Bewegung des oberen und beweglichen Scherenmessers 19, insbe
sondere aber die die Messerkopfes 15« Diese Steurung und Re
gelung der Messerbewegung ist dadurch gekennzeichnet, daß während des Schneidhubes, diese wird durch die Abwärtsbewegung des Messerkopfes 15 bestimmt, insbesondere aber während
des Schneidvorganges des Scherhubes, das Messer 19 genau senk recht zur Oberfläche des Bleches geführt wird und nach Been
digung des Schneidvorganges schließlich derart von der Schnittkant· entfernt wird, daß es schnell und ohne Berührung der
Schnittkante in die Ausgangsposition zurückfahren kann.
Dies· Zielsetzung dieser Erfindung wird am besten mit Fig. 1
wiedergegeben, aus der zu erkennen ist, daß an den beiden •inander gegenüberliegenden Seiten des oberen Messerkopfes
Jeweils einer dor beiden Drehzapfen 26 und 27 angeordnet ist, der«n innere Teil· mit dem Messerkopf verbunden sind, deren
äußer· Teile aber in den Zylinderbuchsen 28 der Gleitblöcke
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3ATENTANWaLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER ■ D. GHOSSE " ίχο
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gelagert sind. Mit ihren geschlossenen Enden sind die Blöcke
29 in den Führungen 32 gleitend gelagert, die zu den Ständern
11 und 12 gehören. Am offenen Ende eines jeden Blockes 29 ist ein Lagerfutter 33 mit der benachbarten Vertikalseite der Blökke
verbunden und derart konstruiert und ausgelegt, daß es mit einer Steuerungsführungsflache 3^ eines jeden Scherenständers
in Eingriff gebracht werden kann. Weil diese Führungsflächen 33 und 3^ zusammen mit den beiden anderen und gleichartigen
Fiihrungsflachen, die im weiteren Verlaufe dieser Patentanmeldung
noch beschrieben werden, während des Schneidhubes die Position des oberen Messerkopfes 15, damit aber auch
die Position des oberen Scherenmessers 19, steuern und regeln, und dies ganz besonders während des zum Schneidhub gehörenden
tatsächlichen Schneidvorganges oder Schervorganges, sind deren Schneidflächen wie folgt ausgerichtet: rechtwinklig und vertikal
zur Oberfläche des zu schneidenden Materials sowie parallel zur der durch den Scheidvorgang zu erzeugenden Schnittfläche.
Ein wichtiger Punkt zur Erzielung der Steuerungswirkung auf die Scherwirkung oder auf die Bewegung des oberen Scherenmessers
ist die Anordnung der Drehzapfen 26 und 27 im Hinblick auf die Verbindungspunkte der Gelenkstangen 16 und 17 und auf
den Rotationsquadranten der Kurbelwelle 13. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, veranlassen diese Gelenkstangen 16 und 17 bei
einer Abwärtsbewegung der Kurbelwelle - dies ist mit Pfeil
gekennzeichnet -, daß der obere Messerkopf 15 in die Richtung der zu den Ständern 11 und 12 gehörenden Fiihrungsf lachen Jk
gedrückt wird, und zwar solange, bis die Führungsschichten 33
die Flächen 3k berühren. Dieser Druck wird fortgesetzt bis
zur Beendigung des Schneidhubes. Mit Beginn des Aufwärtshubes
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der Kurbelwelle 13 wird der obere Messerkopf 15 wieder von den Führungsflächen Jk weggedrückt, wobei sich der obere
Messerkopf 15 um die Drehzapfen 26 und 27 drehen kann. Mit
diesem Vorgang wird, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht, der obere Teil des Messerkopfes 15 zum Material bewegt, das geschnitten werden soll, während sich dessen unterer Teil, insbesondere aber die Schneidkante des oberen Scherenmessers
schnell von der Schnittkante des Materials wegdreht. Diese Drehbewegung des oberen Messerkopfes 15 wird gesteuert und
unterstutzt von Anschlagsvorrichtungen 35, die in einem bestimmten Abstand oben auf dem oberen Messerkopf 15 angeordnet sind und gegen die benachbarten Teile der Ständer 11 und
12 anschlagen.
Damit die vorerwähnte Schneidwirkung zu allen Zeiten, und dies auch unter den schwersten Bedingungen, gewährleistet
ist, d.h. die Druckwirkung oder das Drücken des oberen Messerkopfes 15 gegen die FUhrungs flächen "}k und die Drehung
unmittelbar nach Durchführung des Schnittes, ist eine Kolben-Zylinder-Konstruktion oder ein Antriebszylinder 36 mit einem
Ende auf einen Querträger 38 geführt, der mit den beiden Verlängerungen 37 des oberen Messerkopfes 15 in Verbindung, steht,
mit dem anderen End· aber auf einen Querträger 39, der zwischen den Ständern 11 und 12 angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt nun, daß die Verlängerungen 37 ™it einer Führungsfläche oder einem Führungsfutter **0 versehen sind, das
während des Schneidvorganges die zugeordneten Führungsflächen kl am unteren Messerkopf 22, der zwischen den unteren
Teilen der Ständer 11 und 12 angeordnet ist, berührt. Diese Führungsflächen sind zu den Führungsflächen 33 und3*» parallel angeordnet, und die FUhrungs fläche *40 oder das Führung 3-futter kO hat zur Führungsfläche kl einen vorgegebenen und
vorbestimmten Abstand, so daß von ihr/ihm die FUhrungsflache kl
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•ATENTANWALTE F.W. HEMMERICH ■ GEHU MÜLLER f) GRuSSt 22 118
- bh - AA 7.1.1972
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berührt, wenn auch die Fläch· 33 die Führungsflachen Jh
berühren, wobei der Berührungskontakt bis zur Vollendung des Schneidhubes oder des Schneidvorganges erhalten bleibt.
Gemäß den Patentvorschriften ist das Prinzip und die Funktion anhand eines AusfUhrungsbeispieles
beschrieben worden, das für das beste Ausführungsbeispiel d«>s iirfindungsgegenstandes gehalten wird.
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Claims (1)
- »TENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERO MÜLLER ■ D. GROSSE 22 118- bh — 7.1.1972United Engineering A Foundry Company,
Pittsburgh. Penna./USAPatentansprüche;-Schere.Zu dieser Schere gehörend: ein Rahmen oder ein Gehäuse; eine in diesem Gehäuse drehbar gelagerte Kurbelwelle; ein in diesem Gehäuse angeordneter, und zwar auf der der Kurbelwelle gegenüberliegenden Seite, erster Messerkopf; ein mit dem vorerwähnten ersten Messerkopf verbun denes erstes Scherenmesser; ein zweiter Messerkopf, der mit der Kurbelwelle auf der gleichen Seite angeordnet ist; ein mit dem zweiten Messerkopf verbundenes zweites Messer; zwischen der Kurbelwelle und dem zweiten Messerkopf eine Gelenkstange, die die vorerwähnte Kurbelwelle mit dem vor erwähnten zweiten Messerkopf derart verbindet, daß das bereits erwähnte zweite Messer zur Durchführung eines Schnittes zum ersten Messer bewegt und von diesem ersten Messer auch wieder entfernt werden kann. Die Verbesserung dadurch gekennzeichnet, daßvermittels einer Vorrichtung der vorerwähnte zweite Messerkopf derart in dem Gehäuse angeordnet ist, daß er sich von einer vom zu bearbeitenden Material am weitesten entfernten Position aus zum Material drehen kann, wobei sich der Teil des zweiten Messerkopfes, der dem Material zugewendet ist, von dem Material wegdreht; schließlich eine Führungsfläche des Gehäuses parallel zur gewünschten Schnittkante angeordnet und derart konstruiert und ausgelegt ist, daß tie von einer Führungsfläche oder vom vorerwähnten zweiten Messerkopf berührt wird, wobei die Zuordnung von Schneidhub und Rücklaufhub und die Position der Kurbelwell· im Hinblick auf die Verbindungβpunkte der Gelenkstangen sowie die Verbindungsvorrichtung zum vorerv&hnten zweiten Messerkopf derart angelegt ist, daß während de· Senneidhubeβ die Führungeflächen gegeneinander (•drttekt werden, während des Rücklaufhubes aber au·ein- ·**·«·. 209837/0691.TENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER ■ D. GROSSE 22 118- bh -jo 7.1.19722, Schere.Zu dieser Schere gehörend: ein Rahmen oder ein Gehäuse; •ine in diesem Gehäuse drehbar gelagerte Kurbelwelle; ein erster Messerkopf auf der Seite gegenüber der Kurbelwelle; ein mit dem ersten Messerkopf verbundenes erstes Messer; ein zweiter Messerkopf, der mit der Kurbelwelle auf der gleichen Seite angeordnet ist; ein mit dem zweiten Messerkopf verbundenes zweites Messer; eine Gelenketange, die die vorerwähnte Kurbelwelle mit dem vorerwähnten zweiten Messerkopf derart verbindet, daß zur Durchführung eines Schnittes das bereits erwähnte zweite Messer zum ersten Messer bewegt und von diesem ersten Messer auch wieder entfernt werden kann» Die Verbesserung dadurch gekennzeichnet, daßzu ihr gehören,: Eine Vorrichtung, durch die der zweite Messerkopf derart mit dem Rahmen oder dem Gehäuse verbunden ist, daß sich der Teil dieses Messerkopfes, der vom Material am weitesten entfernt ist, sich zum Material drehen kann, der dem Material benachbarte Teil des Messerkopfes aber vom Material weg; eine zum Rahmen oder Gehäuse gehörende und parallel zu der gewünschten Schnittkante angeordnete Führungsfläche, die derart konstruiert und auegelegt ist, daß sie von einer anderen Führungsfläche oder vom bereits erwähnten zweiten Messerkopf berührt werden kann; schließlich eine Vorrichtung, die während des Schneidhubes des vorerwähnten zweiten Messerkopfes den zweiten Messerkopf gegen die vorerwähnte Führungsfläche drückt, die den zweiten Messerkopf aber von der Führungsfläche während des Rücklaufhubes wieder wegdrückt.209837/0691vTENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH - GERD MÜLLER DGROSSE 22 118- bh -7.1.1972 IH- - A 3 -3. Schere nach Anspruch 2, die Verbesserungdadurch gekennzeichnet, daßzu ihr gehören: Drehzapfen, von denen ein Teil vom zweiten Messerkopf gehalten wird, während der andere Teil in Gleitblöcken gelagert ist; Führungen am zweiten Messerkopf für die Aufnahme der Gleitblöcke; eine zum Gleitblock gehörende Führungsflache, die die Führungsfläche des Rahmens oder des Gehäuses dann berührt, wenn die Schere einen Schneidhub durchführt.4. Schere nach Anspruch 3f dadurch gekennzeichnet, daßdie Drehzapfenvorrichtung aus zwei Drehzapfen besteht die auf den beiden einander gegenüberliegenden Seiten des zweiten Messerkopfes angeordnet sind; sich schließlich die Gleitblockvorrichtung aus zwei Gleitblöcken zusammensetzt, zu der Jeweils ein Gleitblock für Jeden der vorerwähnten Drehzapfen gehört; schließlich die bereits erwähnten Drehzapfen in Parallelebenen angeordnet sind - diese setzen die Schneidflächen der Messer fort - die vor der Schneidebene angeordnet sind«5· Schere nach Anspruch 3»dadurch gekennzeichnet, daßim Hinbliok auf die zweite Messerkopfvorrichtung und im Hinblick auf den Schneidhub sowie auf den Rücklaufhub die Verbindungspunkte zwischen den Drehzapfen und den Gelenketangen derart angelegt sind, daß die Gelenkstange während des Schneidhubes den Gleitblock gegen die Führungsfläche des Rahmens drückt und während des RUcklaufhubes wieder von der Führungsfläche weg.209837/0691ATENTANWALTE F.W. HEMMERICH G E RD M U LLt R O G ROSSE 22 118- bh -j? 7.1.1972Α* - A k -6. Schere nach Anspruch 51
dadurch gekennzeichnet, daüdie Drehzapfenvorrichtung zwischen dem Verblridungspunkt des Gelenkhebels mit dem zweiten Messerkopf und dem zweiten Messer angeordnet ist.7. Schere nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daßdie bereits angeführte und zum Rahmen oder Gehäuse gehörende Führungsfläche sich mit der Kurbelwelle auf der gleichen Seite befindet; der Rahmen oder das Gehäuse mit einer zweiten Führungsfläche, und zwar auf der Seite gegenüber der Kurbelwelle, versehen ist; schließlich eine zum zweiten Messerkopf gehörende zweite Führungsflache derart konstruiert und ausgeführt is t, daß sie die zum Gehäuse gehörende zweite Führungsfläche berühren kann, wobei die vorerwähnten zweiten Führungsflächen derart ausgelegt sind, daß sie einander planparallel zu den ersten Führungsflächen berühren, und zwar gleichzeitig mit diesen.8. Schere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daßdie vorerwähnten zweiten Führungsflachen an der Seite des Rahmens oder Gehäuses angeordnet sind, die dem be reits angeführten zweiten Messer benachbart ist; die Vorrichtung, mit der der zweite Messerkopfgegen die Führungsflächen gedrückt wird, schließlich als eine Kolben-Zylinder-Konstruktion oder als Antriebszylinder ausgeführt ist.209 837/069 1■ATENTANWÄLTE F .W . H E M M E R ICH · G E R D M Ü L L E R · D . G R O SSt 22 118- bh -., 7.1.1972Ab - a 5 -9· Schere nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daßzur vorerwähnten Verbesserung gehören: eine mit dem zweiten Messerkopf verbundene Anschlagsvorrichtung, die während des Schneidhubes zum Rahmen oder zum Gehäuse einen bestimmten Abstand hat, die aber während des Rücklaufhubβs den Rahmen oder das Gehäuse berührt.10. Schere zum Trennen von Material, beispielsweise von gewalzten Blechen. Diese Schere dadurch gekennzeichnet, daßzu ihr gehören:- zwei Vertikalstämier, die derart konstruiert sind, daß sie eine offene und eine geschlossene Seite haben; eine sich zwischen den Ständern erstrekkende und drehbar gelagerte Kurbelwelle; ein zwischen den vorerwähnten Ständern angeordneter beweglicher Messerkopf, mit dem ein oberes Scherenmesser verbunden ist; ein zwischen den Ständern angeordneter stationärer Messerkopf, der zum Schneiden oder zum scherenden Schneiden des Materials mit dem beweglichen Messerkopf zusammenarbeitet und mit einem unteren Scherenmesser versehen ist; zwei Gelenkstangen,die von der Kurbelwelle auf den beweglichen Messerkopf geführt sind und die Kurbelwelle sowie den beweglichen Messerkopf derart miteinander verbinden, daß der bewegliche Messerkopf im wesentlichen in Vertikalrichtung zum unteren Messer bewegt wird und vom unteren Messer auch wieder entfernt wird; erste PUhrungsflachen an der offenen Seite der Ständer, wobei sich diese Plächenin Ebenen befinden die rechtwinklig zur gewünschten Schnittkante des Materials liegen; Vorrichtungen, mit denen die Gelenkstangen mit der geschlossenen Seite de·209837/0691ATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH ■ GEPD MÜLLER ■ D. GROSSE 22 118- bh 7.1.1972- A 6 -beweglichen Messerkopfes verbunden werden; mit dem bereits angeführten zweiten Messerkopf verbundene Gleitblöcke; Drehzapfen oder Drehzapfenvorrichtungen, die an der offenen Seite des beweglichen Messerkopfes derart in den Gleitblöcken sitzen, daß sich der vorerwähnte bewegliche Messerkopf um die Achse der Drehzapfen oder Drehzapfenvorrichtungen drehen kann; Führungsflächen an den vorerwähnten Gleitblöcken, deren Oberflächen sich parallel zu den Führungsflächen der Ständer erstrecken und diese auch berühren können; - das Verhältnis zwischen den SchneidhUben und den Hücklaufhüben der Kurbelwelle ist im Hinblick auf die bereits angeführten Gelenkstangen und Drehzapfen und deren Verbindung zum beweglichen Messerkopf dabei derart angelegt, daß während des Schneidhubes die Gleitflächen der Gleitblöcke gegegen die Führungsflächen der Ständer gedruckt werden, wohingegen die Führungsflächen der Gleitblöcke während des Rücklaufhubes wieder von den führenden Flächen der Ständer weggedrückt werden; zweite Führungsflächen an den Ständern, die sich unterhalb des stationären Messers befinden; eine Verlängerung an jeder Seite des zweiten Messerkopfes; Führungsflächen an den vorerwähnten Verlängerungen, wobei diese Führungsflächen derart konstruiert und ausgelegt sind, daß sie die zu den Ständern gehörenden zweiten Führungsflächen berühren können; - die zweiten Führungsflächen der Ständer befinden sich zudem in einer Ebene, die zu der Ebene mit den ersten Führungsflachen der Ständer parallel angeordnet ist; eine Andruckvorrichtung, durch die die ersten Führungsflachen der Gleitblöcke und des zweiten Messerkopfes während des scherenden Schneidvorganges mit den Führungsflächen der Ständer in Berührung gebracht werden, während209837/0691»ATENTANWÄLTE F.W. HEMMEHICH · GERD MÜLLER · D1. GiU)SSF ^2 118- bh 7.L.1972des Rucklaufhubes aber wieder von den Stander-FührungsfLa chen weggedrückt werden; schließlich eine Anschlagsvorrich tung, die mit dem zweiten Messerkopf verbunden ist und zu jedem der Rahmen oder Ständer einen bestimmten Abstand hat, diese AnschlagsvorrLchtunß derart konstruiert und ausgelegt, daß sie dann, wenn vom Druckzylinder, d.h. von der folge, richtig arbeitenden Andruckvorrichtung, die vorerwähnten Führungsflächen während des Hücklauf'hubes voneinander gelöst werden.- Ende -209837/0691Leerseite
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