DE2338872A1 - Scheibenwischanlage - Google Patents
ScheibenwischanlageInfo
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Description
R. 15 8 5
6. Juli 1973 Kü/Ma
Anlage zur
Patent-
-- anme ldung
ROBERT BOSCH GMBH, Stuttgart
Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheibenwischanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Wischermotor
und einer von diesem angetriebenen Kurbel, an der eine Wischerwelle mit einem daran befestigten Wischer gelagert
ist, wobei die Kuxbel Antriebsmittel zum Verschwenken des
Wischers relativ zur Kurbel trägt.
Mit derartigen Wischanlagen lässt sich ein annähernd rechteckförmiges
Wischfeld erreichen, weil sich der aus einem V/ischarm und einem Wischblatt bestehende Wischer während
der Wischbewegung relativ zu der sich drehenden Kurbel
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verschwenkt, so dass der Abstand des Wischerendes von der Drehachse der Kurbel verändert wird. Bei einer bekannten
Anlage dieser Art sind als Antriebsmittel zum Verschwenken des Wischers relativ zur Kurbel Zahnräder vorgesehen. Eine
solche Ausführung hat den Nachteil, dass bei grosser Länge der Kurbel entweder mehrere Zahnräder notwendig sind oder
aber der Durchmesser der Zahnräder sehr gross wird. Im letzteren Fall wird die Kurbel sehr schwer und insbesondere
sehr breit. Bei solchen aus Zahnrädern aufgebauten Antriebsmitteln
können auch nicht beliebig grosse Kräfte übertragen werden und es entsteht auch wegen des nicht beliebig klein
zu haltenden Zahnspiels ein störendes Geräusch.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden, insbesondere also eine Mischanlage der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, die geräuscharm arbeitet, mit der grosse Kräfte übertragen werden können und die konstruktiv einfach
aufgebaut ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die
Antriebsmittel durch ein Gelenkviereck gebildet sind.
Aufgrund dieser Ausbildung der Antriebsmittel kann der Kurbelradius
leicht variiert werden, ohne dass dabei die Kurbel quer zu ihrer Längserstreckung zu gross wird. Mit derartigen
Gelenkvierecken können auch grössere Kräfte als mit Zahnrädern übertragen werden. Zudem arbeiten diese Antriebsmittel
auch geräuschfrei.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gelenkviereck
aus zwei jeweils zweiarmigen Schwingen und zwei wenigstens annähernd parallel geführten, an den Schwingen angelenkten
Koppe!stangen zusammengesetzt, wobei eine Schwinge mit der Wischerwelle verbunden ist und die andere über Be-
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wegungsübertragungsmittel vom Motor antreibbar ist.
Die Breite der Kurbel hängt damit nur von der Breite der Schwingen ab und ist unabhängig von der Kurbellänge,
Eine konstruktiv sehr einfache Ausführung erhält man,
wenn gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung die Koppelstangen wenigstens zum Teil schräg zu der
Drehebehe der Wiaoherwelle verlaufen, so dass sie ihre
Bewegung gegenseitig nicht behindern.
Bine der Schwingen des Gelenkviereckes wird an einer Welle
befestigt» die in einer mit der Kurbel verbundenen Hohlwelle gelagert ist, wobei die Hohlwelle und die Welle über
voneinander unabhängige Bewegungsübertragungsmittel vom
Wieehermotor antreibbar sind. Diese Ausführung hat den
Vorteil, dass die Bewegungen der Kurbel bzw. der Wischerwelle relativ zur Kurbel unabhängig voneinander leicht
den Erfordernissen entsprechend durch Veränderung der unabhängigen Bewegungsübertragungsmittel aufeinander abgestimmt
werden kann. Als Bewegungsübertragungsmittel eignen sich in besonderer Weise Zahnstangen, doch sind auch
Seilzüge oder Ketten bzw. Zahnriemen denkbar.
Bei einer anderen Ausführung wird die Bewegung des Oelenkviereckß
und damit der Wischerwelle aus der Bewegung der Kurbel abgeleitet. Eine der Schwingen des Gelenkviereckes
ist dabei mit einem an der Kurbel gelagerten Zahnrad verbunden, welches mit einem feststehenden Zahnkranz kämmt,
der zentrisch zur Kurbel der Achse angeordnet ist. Bei dieser Ausführung benötigt man also nur ein Bewegungsübertragungsmittel
zum Antrieb der Kurbel.
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1 b ϋ
Derartige Seheibenwischanlagen eignen sich vorzüglich
auch zum Reinigen grosser Flächen. Dann müssen allerdings verhältnismässig grosse Drehmomente übertragen
werden, was bedeutet, dass die Zahnstangen verhältnismässig breit ausgebildet werden müssen. Bei einer Breite
über J5 mm lassen sich diese Zahnstangen nicht mehr aus
einem Blechteil stanzen. Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, die Zahnstange aus
wenigstens zwei Lamellen zusammenzusetzen, die wegen der dann geringeren Breite aus Blech gestanzt werden können.
sind
Diese ZahnstangenlameIlen/an einer vom Wischermotor angetriebenen
Antriebskurbel auf einfache Weise mittels eines Sicherungsbügeis und an dem mit ihnen kämmenden Zahnrad
mittels eines Pührungsbügeis aus Kunststoff gehalten. Sie
sind also untereinander nicht vernietet oder verschweisst oder verklebt. Derartige Zahnstangen .lassen sich also
fertigungstechnisch sehr einfach herstellen.
Die Kurbel wird vorzugsweise aus zwei Teilen zusammengesetzt sein, die ein Gehäuse für das Gelenkviereck bilden,
wobei das Lager für die Wischerarmwelle an dem einen Gehäuseteil und die Antriebswelle sowie das Gelenkviereck
an dem anderen Gehäuseteil befestigt bzw. angelenkt ist. Die Montage wird dadurch sehr vereinfacht, denn an dem
einen Gehäuseteil ist das Gelenkviereck einschliesslich der Wischerarmwelle angelenkt, so dass das andere Gehäuseteil
mit dem entsprechenden Lager einfach auf das erste aufgesetzt und an diesem befestigt werden kann.
Die Wischanlage eignet sich besonders für eine annähernd rechteckige Scheibe, deren Länge gross ist im Vergleich
zur Höhe. Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung wird dabei die Drehachse der Kurbel auf der quer zur Längserstreckung
der Scheibe gerichteten Symmetrieachse angeordnet, so dass nur ein Wischer zum Reinigen der gesamten
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Seheibo ausreicht. Bei geeigneter Ausbildung derBov/egungsüJ.-ü'ti'aguiißsmittel
hz\i. der Antriebsmittel lasst siuh damit
ein symmetrisches Wischfeld erreichen, v;erm bestimmte Bedingungen
eingehalten v/erden, die in der nachstehenden Beschreibung einige* AusführungsbeispieIe der Erfindung näher
erläutert v/erden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht auf eine zu reinigende Scheibe sur Verdeutlichung des Prinzips der V/ischanalge,
Pig. 2 eine Prinzipdarstellung eines ersten Ausführungbeispieles,
Pig. 5 einen Schnitt durch eine Wischanlage nach dem Prinzip
gemäss Pig. 2,
Pig. h eine Ansicht auf die Antriebsmittel an der Kurbel,
Pig. 5 eine Prinzipdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles,
Pig. 6 einen Schnitt durch eine Mischanlage gemäss Pig. f>,
Pig. 7 eine Ansicht der Antriebsmittel an der Kurbel des
Ausführungsbeispiels gemäss den Pig. 5 und 6,
Fig. 8 eine andere Ausführung der Bewegungsübertragung^-
mittel in Ansicht,
Pig. 9 einen Schnitt durch diese Bewegungsübertragungsmittel,
Pig.10 eine Ansicht auf den Führungsbüge1 und
Fig. 11 einen Schnitt .durch den Führungs bügel.
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-O-
In Pig. 1 Ist der Umriss einer zu reinigenden Windschutzr
scheibe 10 mit einer mittleren Länge L und einer Höhe H dargestellt. In der Syinme trie achse ist im Abstand A vom
unteren Scheibenrand die Kurbel 11 schwenkbar gelagert. Gegenüber dieser Kurbel 11 wird über geeignete Antriebsmittel
der insgesamt mit 12 bezeichnete Wischer mit der Länge W versehwenkt, der in bekannter V/eise aus einem
Wischarm und einem daran aufgehängten Wisehblatt besteht. Mit I^ ist auf der Scheibe 10 eine Linie bezeichnet, die
das gewischte Feld umrahmt. Es Ist ersichtlich, dass sich ein fast rechteckförmlges WIsehfeld ergibt, daß also insbesondere
die Ecken der Windschutzscheibe 10 gereinigt werden. In der dargestellten Lage befindet sich der Wischer
12 in seiner Ablagestellung, die zugleich auoh die eine
Umkehrstellung ist. In dieser Stellung schliessen die Kurbel 11 und der Wischer 12 einen Winkel r'ein. Bemerkenswert
ist ferner, dass in dieser Stellung die Kurbel bezogen auf die Symmetrieachse der Windschutzscheibe in eine
andere Richtung zeigt als der Wischer.
In der gestrichelt angedeuteten und mit X bezeichneten
Lage zeigt die Kurbel 11 senkrecht von der zu reinigenden Windschutzscheibe weg und der Wischer 12 überdeckt diese
Kurbel teilweise. Die wirksame Wischerlänge Ist damit praktisch verkürzt.
In den gestrichelt angedeuteten und mit Y bezeichneten Lagen bilden dagegen die Kurbel und der Wischer eine
Gerade. In dieser Stellung 1st also das Ende des Wischers am weitesten vom Drehpunkt der Kurbel entfernt.
Die in den Fig. 2 bis 4 dargestellte Scheibenwaschanlage
hat eineinicht näher dargestellten Wisehermotor, der eine
Intriebslcurbel 20 umlaufend antreibt. Diese Antriebskurbel
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hat zwei um 180 gegeneinander versetzt angeordnete Anlenkstellen 21 und 22 für zwei Zahnstangen 23 und 24, die mit
Jeweils einem Zahnrad 25 bzw. 26 kämmen. Die Führungsbügel
27 halten die Zahnstangen in Eingriff mit den entsprechenden Zahnrädern.
An dem Zahnrad 25 ist eine Welle 28 befestigt, die drehbar innerhalb einer Hohlwelle 29 gelagert ist, welche mit
dem Zahnrad 26 fest verbunden ist. Über die Hohlwelle wird die Kurbel 11 angetrieben, während über die Welle 2« die
insgesamt mit 30 bezeichneten Antriebsmittel zum relativen
Verschwenken der Wischerwelle 31 gegenüber der Kurbel 11 bewegt werden. Die Kurbel 11 besteht aus einem ersten Gehäuseteil
yz, welches fest mit der Hohlwelle 29 verbunden
ist. Auf dieses erste Gehäuseteil 32 passt ein zweites
Gehäuseteil 33* so dass insgesamt die Antriebsmittel 30
innerhalb des Gehäuses untergebracht sind. Das zweite Gehäuseteil 33 trägt das Lager 34 für die Wiseherwelle 31.
Wie insbesondere auch aus Fig. 4 hervorgeht, sind die Antriebsmittel
der Wiseherwelle 31 durch ein Gelenkviereck
gebildet, welches zusammengesetzt ist aus zwei jeweils zweiarmigen Schwingen 35 und 3& und zwei daran angelenkten,
wenigstens annähernd parallel geführten Koppe!stangen 37
und 38. Die eine Schwinge 35 ist fest mit der Welle 2b*, die
andere Schwinge 36 fest mit der Wiseherwelle 31 verbunden.
Die Koppelstangen 37 und 38 sind jeweils auf der gleichen
Seite der Schwingen 35 und 36 angelenkt, sind aber so abgekröpft
und haben einen teilweise schräg zur Drehebene der Wiseherwelle 31 verlaufenden Bereich 39» dass sie ihre
Bewegung gegenseitig nicht behindern. Die einzelnen Gelenkverbindungen zwischen den Koppelstangen und den Schwingen
sowie die Verbindungen zwischen den Schwingen und den Wellen sind in üblicher Weise ausgebildet, so dass sich eine nähere
Beschreibung erübrigt.
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Ähnliches gilt auch für die Lagerung der Wellen selbst und die Ausbildung der Wiseherwelle Jl, an der ein herkömmlich
ausgebildeter Wischarm befestigbar ist.
Es ist darauf hinzuweisen, dass die Montage dieser Wischanlage deshalb besonders einfach ist, weil die Welle 28 einschliesslich
der Antriebsmittel J50 und der Wischerwelle JtI
als vormontierte Baueinheit auf einfache Weise in die Hohlwelle 29* welche mit dem einen Gehäuseteil J52 fest
verbunden ist, einsetzbar ist, wonach der zweite Gehäuseteil JfJ) praktisch als Deckel auf den ersten Gehäuseteil
aufgesetzt werden kann, wobei die Wischerwelle in das Lager JA eingeführt wird.
Die beschriebene Wischanlage arbeitet folgendermassen: bei einem Umlauf der Antriebskurbel 20 wird über die Zahnstange
2.J> die gesamte Kurbel 11 einschliesslich der daran
gelagerten Antriebsmittel JO entgegen dem Uhrzeigersinn
verschwenkt, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Zugleich wird aber über die Zahnstange 24 auch die Welle 28 und
damit über das Gelenkviereck J>0 auch die Wischerwelle J>1 in
umgekehrtem Drehsinne verschwenkt, und zwar wird bei einer vollen Umdrehung der Antriebskurbel die Kurbel 11 um einen
Winkel von 419° und gleichzeitig der Wischarm relativ zur
Kurbel 11 um einen Winkel von 5680 verschwenkt.
Der Abstand A des Drehpunktes der Kurbel vom unteren Scheibenrand sowie die Kurbellänge K und der Abstand W zwischen
dem Ende des Wischers und dessen Drehpunkt sollten in Bezug auf die Höhe H und die Länge L der Scheibe so abgestimmt
sein, dass sie den Gleichungen H + A = W - K (1)
(H + A)2 +(L)2 = (K + W)2 (2)
2"
genügen.
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Die Gleichung 1 stellt praktisch die Bedingung für die in Fig. 1 dargestellte und mit X bezeichnete Mittellage
des V/ischers dar, während eine Ausbildung entsprechend Gleichung 2 dafür bestimmend ist, dass auch die Ecken
der zu reinigenden Windschutzscheibe 10 nahezu vollständig gewischt werden.
Bei ungefährer Einhaltung dieser Bedingungen erhält man ein symmetrisches Wischfeld und die Anlage ist damit
besonders geeignet zum Reinigen einer Scheibe, deren Länge L wesentlich grosser ist als deren Höhe H. Mit
dieser Anlage kann also eine Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges vollständig gewischt werden, während man
bisher zum einigermassen sauberen Auswischen einer Windschutzscheibe
zwei Wischer benötigte.
Bei dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel werden
die Kurbel 11 sowie die Antriebsmittel 30 durch unabhängig
voneinander arbeitende Bewegungsübertragungsmittel, die durch die beiden Zahnstangen 23 bzw. 24 dargestellt
sind, angetrieben. Bei dieser Ausführung sind durch entsprechende Ausbildung der beiden Zahnräder 25 und 26 "
leicht die entsprechenden und erforderlichen Winkelgeschwindigkeiten von Kurbel und Wischarm erreichbar.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 5 bis 7 wird
dagegen die Bewegung des Gelenkviereckes 30 und damit der Wischerwelle J>1 unmittelbar aus der Bewegung der Kurbel
abgeleitet.
Über eine Zahnstange 40 wird eine Welle 4l angetrieben,
welche fest mit der unteren Gehäusehälfte 32 der Kurbel
verbunden ist. Zentrisch zur Welle 41 ist an einem Trag-
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teil 42 ein Zahnkranz 4j5 befestigt, mit welchem ein Zahnrad
44 kämmt, welches exzentrisch zur Welle 4l an dem Gehäuseteil
yz drehbar gelagert ist. Bei einer Drehung der
Kurbel 11 wird also dieses mit dem Zahnkranz 4l kämmende
Zahnrad 44 in entgegengesetztem Drehsinne verschwenkt. Von diesem Zahnrad 44 werden die Antriebsmittel 30 für
die Wischerwelle JiI angetrieben. Bei dieser Ausführung
ist also nur ein Bewegungsübertragungsmittel zwischen dem Antriebsmotor und der Kurbel 11 erforderlich, während die
Bewegung der l.'iseherwelle unmittelbar aus der Bewegung der Kurbel abgeleitet wird. Natürlich müssen Zahnkranz und
Zahnrad so aufeinander abgestimmt sein, dass die erforderlichen Winkelgeschwindigkeiten erzielt werden.
Das Ausführungsbeispiel gemäss den Pig. 5 bis 7 unterscheidet
sich von dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
auch hinsichtlich der Ausbildung der Antriebsmittel 3>0. Zwar sind diese wiederum in Form eines Gelenkviereckes
gebildet, doch ist dieses zusammengesetzt aus zwei einarmigen Schwingen 45 und 46, von denen die eine mit der
Wischerwelle Jl und die andere mit dem Zahnrad 44 fest
verbunden ist, und durch zwei Koppelstangen 47 und 48, die
jeweils mit ihrem einen Ende an einer der Schwingen 45 bzw.
46 angelenkt sind und mit ihrem anderen Ende über jeweils einen Zwischenhebel/jeweils mit der anderen Schwinge verbunden
sind. Die bei dem ersten Ausführungsbeispiel verwendete zweiarmige Schwinge ist also nunmehr durch eine
einarmige Schwinge und einen Zwisehenhebel ersetzt.
Die Bewegungsübertragungsrnittel zum Antrieb der Kurbel
müssen verhältnismässig grosse Drehmomente übertragen. Das bedeutet, dass die Zahnstangen eine verhältnismässig
grosse Breite aufweisen müssen und deswegen auf einfache Weise nicht aus einem Blechteil gestanzt werden können.
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Gemäss den Pig. 8 bis 11 ist deshalb die Zahnstange aus
mehreren zu einem Paket geschichteten Lamellen 60 zusammengesetzt,
deren Dicke nicht grosser ist als 3 mm, so dass sie leicht aus Blechteilen gestanzt werden können.
Diese Zahnstangenlamellen 60 werden an den Kurbelzapfen 6l durch einen Sicherungsring 62 gehalten und mit dem Zahnrad
durch den Pührungsbügel 27 in Eingriff gehalten. Der Führungsbügel
ist einstückig aus Kunststoff gefertigt, der gute Gleit- und Pestigkeitseigensehaften hat, wobei zur
Verminderung der Reibung Gleitleisten 63 angespritzt werden.
Diese Ausbildung der Zahnstange hat ausserdem den Vorteil,
dass das Zahnspiel kleiner gehalten werden kann. Aus wirtschaftlichen Gründen muss nämlich bei der Herstellung von
Zahnstangen eine Toleranz von 0,1 mm berücksichtigt werden. Wenn man aber mehrere Zahnstangenlamellen übereinanderlegt,
lässt sieh das Zahnflankenspiel dadurch herabsetzen, dass das Loch 64, durch welches der Kurbelzapfen 6l greift, in
Bezug auf die Zähne geringfügig versetzt wird.
Die beschriebene Scheibenwischanlage zeichnet sich durch
einen konstruktiv einfachen Aufbau aus und eignet sich besonders zum Wischen grosser rechteckiger Scheiben. Aufgrund
der Ausbildung der Antriebsmittel für die Wischerarmwelle 31 in Form eines Gelenkviereckes lässt sich die Breite B
der Kurbel 11 auch dann sehr klein halten, wenn die Länge K der Kurbel entsprechend den eingangs genannten Gleichungen
verhältnismässig gross gewählt werden muss. Die Breite der Kurbel 11 ist nämlich im wesentlichen nur abhängig von der
Breite der Schwingen. Die Antriebsmittel 30 an der Kurbel
11 verursachen zudem noch wenig Geräusch und ermöglichen auch den erforderlich grossen Schwenkwinkel der Wischerwelle
31. Ein einfaches Kurbelgetriebe wäre dazu nicht in der Lage.
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Claims (13)
- 233H872Ansprüchef 1. j Seheibenwisehanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Wischermotor und einer von diesen: angetriebenen Kurbel, an der eine Wischerwelle mit einem daran befestigten Wischer gelagert ist, wobei die Kurbel Antriebsmittel sum Verschwenken des Wischers relativ r,ur Kurbel trägt;, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel (30) durch ein Gelenkviereck gebildet sind.
- 2. Scheibenwaschanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkviereck aus zwei jeweils zweiarmigen Schwingen (35* 36) und zwei wenigstens annähernd parallel geführten, an den Schwingen angelenkten'Koppelstangen (37, 38) zusammengesetzt ist, wobei eine Schwinge (J>C>) mit der Wischerwelle (Jl) und die andere (35) über Bewegungsübertragungsmittel vom Wischermotor antreibbar ist.
- 3. Seheibenwischanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkviereck zxvei einarmige Schwingen (45* 46) und zwei Koppelstangen (47, 48) aufweist, von denen jeweils eine an einer der beiden Schwingen unmittelbar und an der anderen Schwinge über einen Zwischenhebel (49, 50) angelenkt ist, wobei eine Schwinge mit der Wischerwelle verbunden ist, während die andere über Bewegungsübertragungsmittel vom Motor antreibbar ist.
- 4. Seheibenwischanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstangen (37* 38) wenigstens zum Teil schräg zu der Drehebene der Wischerwelle (31) verlaufen,-13-509807/0552so dass sie ihre Bewegung gegenseitig nicht behindern.
- 5. Scheibenwaschanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Schwingen (35) an einer Welle (28) befestigt ist, die in einer mit der Kurbel (11) verbundenen Hohlwelle (29) gelagert ist, und dass die Hohlwelle (29) und die Welle (28) über voneinander unabhängige Bewegungsübertragungsmittel (23* 24) vom Wischermotor antreibbar sind.
- 6. Scheibenwischanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Gelenkvierecks und damit der Wischerwelle (31) aus der Bewegung der Kurbel (11) abgeleitet ist.
- 7. Scheibenwischanlage nach Anspruch 6, dadurch gekenn-• zeichnet, dass eine der Schwingen (46) des Gelenkvierecks mit einem an der Kurbel (11) gelagerten Zahnrad (44) verbunden ist, welches mit einem feststehenden Zahnkranz (43) kämmt, der zentrisch zur Kurbeldrehachse angeordnet ist.
- 8. Scheibenwischanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel (11) aus zwei Teilen (32, 33) zusammengesetzt ist, die ein Gehäuse für das Gelenkviereck bilden, wobei das Lager (34) der Wischerwelle (31) an dem einen Gehäuseteil (33) und die Antriebswelle der Kurbel (11) sowie das Gelenkviereck einschliesslich der Wischerwelle (31) an dem anderen Gehäuseteil (32) befestigt bzw. angelenkt ist.-14-539807/0552
- 9. Scheibenwis chanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsübertragungsmittel durch Zahnstangen (23, 24, 40) gebildet sind.
- 10. Scheibenwischanlage nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (40) aus wenigstens zwei aus Blech gestanzten Lamellen (60) zusammengesetzt ist.
- 11. Scheibenwischanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstangenlamellen (6θ) an einer vom Wischermotor angetriebenen Antriebskurbel (20) mittels eines Sicherungsringes (62) und an dem mit ihnen kämmenden Zahnrad (44) mittels eines Führungsbügels (27) aus Kunststoff gehalten ist.
- 12. Scheibenwischanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsbügel (27) einteilig her-■ gestellt ist und angespritzte Gleitleisten (63) aufweist.
- 13. Scheibenwischanlage nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Kurbel (11) auf der quer zur Längserstreckung der Scheibe gerichteten Symmetrieachse angeordnet ist und nur ein Wischer zum Reinigen der gesamten Scheibe (10) dient.5 09807/0552/S"Leerseite
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Publications (1)
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| DE2338872A1 true DE2338872A1 (de) | 1975-02-13 |
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ID=5888516
Family Applications (1)
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Families Citing this family (3)
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| FR2581946B1 (fr) * | 1985-03-12 | 1989-08-04 | Marchal Equip Auto | Dispositif d'essuie-glace, notamment a plusieurs balais, comportant, pour un balai au moins, un systeme de balayage non circulaire |
| IT1182591B (it) * | 1985-10-08 | 1987-10-05 | Fiat Auto Spa | Tergicristallo a spazzolata variabile per veicoli |
-
1973
- 1973-08-01 DE DE19732338872 patent/DE2338872A1/de not_active Withdrawn
- 1973-12-10 FR FR7344049A patent/FR2239873A5/fr not_active Expired
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