DE19733325B4 - Träger für ein Rührgerät - Google Patents
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Abstract
Träger für ein elektrisches
Haushalts-Rührgerät (10),
der einen Sockel (16) zur Aufnahme einer kreisförmigen Schüssel (18) mit vertikaler Achse,
die drehbar um ihre Achse (20) auf dem Sockel gehalten ist, eine
Säule (24),
die sich von diesem Sockel aus erhebt und eine Halteplatte (26)
zur Aufnahme des Rührers
trägt,
und eine Vorrichtung (28) zum Antrieb der Schüssel (18), die ein in der Platte
angeordnetes Getriebegehäuse
(30) mit einem Bewegungs-Eingangs-Anschluß (32), der durch ein mit dem
Rührgerät verbundenes
Drehelement angetrieben wird, und einem Bewegungs-Ausgangs-Anschluß (34),
der ein unter der Platte hervorstehendes Antriebsrad (36) mit vertikaler
Achse (37) aufweist, das mit dem Rand (38) der Schüssel (18)
in Eingriff kommt, wobei die Platte (26) gegenüber dem Antriebsrad (36) ein
Führungselement
(39) aufweist, das den Rand (38) der Schüssel (18) gegen das Antriebsrad
(36) hält,
dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad
(36) eine aktive Reibfläche
(36'), und das Führungselement
(39) mindestens ein Reibrad...
Description
- Die Erfindung betrifft einen Träger für ein elektrisches Haushalts-Rührgerät, welcher einen Sockel zur Aufnahme einer kreisförmigen Schüssel mit vertikaler Achse, die auf dem Sockel um ihre Achse drehbar angeordnet ist, und eine Säule aufweist, die sich von diesem Sockel aus erhebt und eine Halteplatte zur Aufnahme des Rührers trägt.
- Sie betrifft genauer einen Träger mit einem Antriebsmechanismus für die Schüssel, der ein in der Halteplatte angeordnetes Getriebegehäuse aufweist, das einen Bewegungseingangs-Anschluß, der so ausgebildet ist, daß er drehbar durch ein drehendes Element angetrieben werden kann, das mit dem Rührgerät verbunden ist, und einen Bewegungsausgangs-Anschluß aufweist, welcher ein unter die Halteplatte vorstehendes Antriebsrad mit vertikaler Achse aufweist, das mit dem Schüsselrand in Eingriff kommt, wobei die Halteplatte gegenüber dem Antriebsrad noch ein Führungselement aufweist, das den Schüsselrand gegen das Antriebsrad hält.
- In bekannten Trägern dieses Typs ist das Antriebsrad durch ein kleines Zahnrad gebildet, das in eine vom Schüsselrand getragene Verzahnung eingreift. Ein solcher Antriebsmechanismus ist in der französischen Patentanmeldung
beschrieben, die als nächstliegender Stand der Technik dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zugrunde liegt. Ähnlich ist auch der ausFR 2 417 965 A1 DE 26 00 399 A1 bekannte Mischapparat mit einer Umfangsverzahnung des Schüsselrandes ausgebildet. Obwohl die erstgenannte Vorrichtung wirksam ist, sowohl für leichte Zubereitungen, die mit Quirlen bearbeitet werden, als auch für Zubereitungen mit schwerem Teig, die mit Knethaken bearbeitet werden, hat sie sich als eine aufwendige Konstruktion erwiesen, denn der Rand der Schüssel muß eine Umfangsverzahnung aufweisen. Je nach dem zur Herstellung der Schüssel verwendeten Material, sei es Glas, Stahl oder Kunststoff, kann der Herstellungspreis erheblich schwanken, stellt aber immer ein Handicap für die Herstellung und den Verkauf in Großserie dar. Andererseits ist verständlicherweise eine solche Schüssel schwer zu reinigen, und wenn die Vertiefung zwischen zwei Zähnen durch Verschmutzung verstopft ist, kommt es zu Spannungen zwischen dem Antriebsrad und der Verzahnung, welche ein die Funktionsweise beeinträchtigendes und Geräusche verursachendes Ausklinken der Verzahnung bewirken können. - Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man versucht, das Antriebszahnrad durch ein Reibrad und die äußere Verzahnung des Schüsselrandes durch einen profilierten Angriffsrand zu ersetzen, der so ausgebildet ist, daß er mit dem Reibrad zusammenwirkt. Leider führt diese einfache Veränderung der Ausführung des Antriebsmechanismus dazu, daß ein Schüsselrand mit einem bestimmten Profil beibehalten wird, und verhindert nicht, daß in einigen Fällen das Reibrad durchdreht, besonders wenn der Schüsselrand durch einen gleitenden Film, der von der bearbeiteten Zubereitung in der Schüssel herrührt, glatt oder ölig geworden ist. Diesen Nachteil hat auch das aus
DE 10 50 521 C bekannte Rührgerät mit Reibrollenantrieb. - Die Erfindung bezweckt, die oben beschriebenen Nachteile zu beheben und eine gute Bedienungsfreundlichkeit für den Benutzer zu gewährleisten.
- Erfindungsgemäß weist das Antriebsrad eine aktive Reibfläche auf, und das Führungselement umfaßt mindestens ein Reibrad, das um eine Achse drehbar gehalten ist, die im wesentlichen parallel zur Achse des Antriebsrads ist.
- Durch diese besondere Anordnung, die ein Einklemmen des Schüsselrandes ermöglicht, wird unabhängig vom Zustand der Oberfläche des Randes ein positiver Antrieb der Schüssel gewährleistet.
- Außerdem weist die Schüssel eine klassische Form auf, bei welcher der Rand nicht an die Antriebsvorrichtung angepaßt werden muß.
- Die Merkmale und Vorteile der Erfindung werden weiter erläutert durch die folgende Beschreibung eines nicht beschränkenden Ausführungsbeispiels, die sich auf die beigefügten Zeichnungen bezieht. Hierin zeigen:
-
1 einen Träger aus dem Stand der Technik, in welchem die Antriebsvorrichtung ein Führungselement und ein gezahntes Antriebsrad aufweist, das in eine Verzahnung der Schüssel eingreift; -
2 eine vergrößerte Detailansicht im Schnitt einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung; -
3 eine ähnliche Ansicht wie die der2 , in welcher eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung gezeigt wird; -
4 in schematischer Ansicht das Detail der Antriebsvorrichtung entlang beispielsweise der Linie IV-IV der3 . - Wie in
1 gezeigt, die den Stand der Technik darstellt, nimmt der Träger9 ein in gestrichelten Linien dargestelltes elektrisches Haushalts-Rührgerät10 auf, das mit zwei drehbaren Werkzeugen12 und14 mit parallelen Achsen ausgestattet ist, die entweder Knethaken oder Quirle sein können. Dieser Träger weist einen Sockel16 zur Aufnahme einer kreisförmigen Schüssel18 mit vertikaler Achse, die drehbar um ihre Achse20 auf einem vom Sockel getragenen Lager22 gehalten ist, und eine Säule24 auf, die sich von diesem Sockel aus erhebt und eine Halteplatte26 zur Aufnahme des Rührers10 trägt. In diesem nicht beschränkenden Ausführungsbeispiel ist die Platte26 schwenkbar auf der Säule24 gehalten und kann entweder eine nach oben geschwenkte Position einnehmen (in gestrichelter Linie mit26' gezeigt) oder eine verriegelte Position, wie gezeigt. - Der Träger
9 weist eine Antriebsvorrichtung28 der Schüssel18 und in an sich bekannter Weise ein in der Platte26 angeordnetes Getriebegehäuse30 auf, mit einem Bewegungs-Eingangs-Anschluß32 , der in gestrichelter Linie dargestellt ist und durch ein am Rührgerät10 befestigtes Drehelement angetrieben wird, und einem Bewegungs-Ausgangs-Anschluß34 , der ein unter der Platte hervorstehendes Antriebsrad36 mit vertikaler Achse37 aufweist, das mit dem Rand38 der Schüssel18 in Eingriff kommt. Um durch das Antriebsrad36 einen guten Antrieb der Schüssel zu ermöglichen, weist die Platte26 gegenüber dem Antriebsrad ein Führungselement39 auf, das den Rand38 gegen das Antriebsrad36 hält. In dieser Antriebsvorrichtung aus dem Stand der Technik bilden das Antriebsrad36 und der Schüsselrand38 ein Verzahnungssystem mit einem Zahnrad und einer vom Schüsselrand getragenen Verzahnung, wohingegen das Führungselement39 durch einen festen Vorsprung mit glatter Oberfläche gebildet ist. - Zur Vereinfachung der Lektüre wurden für die Erfindung die gleichen Bezugszeichen für ähnliche Elemente verwendet.
- So weist erfindungsgemäß und wie in den
2 bis4 gezeigt, das Antriebsrad36 , das unter der Platte26 hervorsteht, eine aktive Reibfläche36' , und das Führungselement39 mindestens ein Reibrad40 auf, das drehbar um eine Achse41 gehalten ist, die im wesentlichen parallel zur Achse37 des Antriebsrads36 ist. Wie in2 gezeigt, besitzt die aus Metall, beispielsweise aus Edelstahl, ausgebildete Schüssel18 einen geraden Rand38 , der von unten zwischen das Antriebsrad36 und das Reibrad40 eingeführt wird. - Um unabhängig von den Arbeitsbedingungen der Quirle in der Schüssel einen besseren Antrieb des Randes
38 der Schüssel18 zu erhalten, der zwischen dem Antriebsrad36 und dem Reibrad40 eingeklemmt wird, ist das Reibrad40 mechanisch drehend mit dem Antriebsrad verbunden und die beiden bilden so eine gegenläufig drehende Einheit. Diese mechanische Verbindung wird beispielsweise durch eine einfache Konstruktion mit einem großen Zahnrad42 , das drehfest mit der Achse des Antriebsrads36 verbunden ist und einem kleineren Zahnrad43 hergestellt, das drehfest an der Achse des Reibrads40 befestigt ist und direkt mit dem großen Zahnrad42 kämmt. - Tests, die mit Zubereitungen mit schwerem Teig, wie Kuchen- oder Brotteig, durchgeführt wurden, haben den Hersteller veranlaßt, für das die aktive Reibfläche
36' des Antriebsrades und mindestens ein Druckrad (Reibrad) bildende Material einen Silikonkautschuk auszuwählen. Vorzugsweise, um gegen das große Bremsmoment anzukämpfen, das vom durch die Knetwerkzeuge12 und14 in eine Drehbewegung versetzten Teig ausgeübt wird, sieht die Erfindung vor, daß das Führungselement ein zweites Reibrad44 aufweist (vgl.4 ), das auch mechanisch drehbar mit dem Antriebsrad36 verbunden ist. Diese mechanisch Verbindung ist die gleiche wie die des Treibrads40 und weist ein weiteres kleines Zahnrad45 auf, das an der Achse46 des Reibrads44 befestigt ist. Die Verzahnung ist so gewählt, daß ein Untersetzungsverhältnis zwischen dem Zahnrad42 des Antriebsrades36 und den kleinen Zahnrädern43 ;45 der Reibräder40 ;44 von ungefähr 1/3 erhalten wird. - Gemäß einer bevorzugten Anordnung haben die beiden Reibräder
40 und44 parallele Achsen, die jeweils symmetrisch in Bezug auf eine zum Antriebsrad36 radiale und zum Rand38 der Schüssel18 rechtwinklige Ebene P angeordnet sind, wobei der Rand38 zwischen die Reibräder und das Antriebsrad36 geschoben wird. In dieser Ausführungsform der beiden Reibräder kann das eine44 aus einem harten Material, wie beispielsweise Polyacetal-Kunststoff (DELRIN®) ausgebildet sein, um eine bessere Kombination aus den Funktionen Führung, Antrieb und Druck zu gewährleisten. - Deshalb ist das aus einem harten Material hergestellte Reibrad
44 in Laufrichtung (Pfeil F) des Randes38 der Schüssel18 vor dem Reibrad40 angeordnet. - Gemäß einem bevorzugten, in
3 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Rand38 der Schüssel18 eine heruntergezogene Krempe48 und die Halteplatte26 einen Arm49 auf, dessen freies Ende50 ein Lager51 für das Antriebsrad36 bildet, wohingegen das Reibrad40 und das Reibrad44 auf der Säule24 angeordnet sind und zwischen die Krempe48 und den Rand38 der Schüssel18 , genauer gesagt die äußere Fläche38' der Schüssel18 zu liegen kommen. - Dieser getrennte Einbau von Antriebsrad
36 und Reibrädern40 ;44 ermöglicht, besonders wenn die Halteplatte26 schwenkbar auf der Säule24 gehalten ist, ein bequemes Einsetzen der Schüssel18 auf den Sockel16 und danach ein gutes Einhängen der Krempe48 über die Reibräder40 und44 . Ein einfaches Schwenken der Halteplatte26 in ihre Position26' läßt nämlich einen genügend großen Raum zwischen dem Antriebsrad36 und den Reibrädern40 ,44 zum Einführen der Krempe48 der Schüssel18 . - Außerdem sind durch diese Anordnung die beiden Reibräder
40 ,44 außerhalb des Arbeitsvolumens der Schüssel angeordnet und sind somit vor den bearbeiteten Lebensmitteln geschützt, so daß diese beiden Reibräder auf die glatte und saubere Innenfläche48' der heruntergezogenen Krempe48 einwirken. Dies ist selbstverständlich auch der Fall beim Antriebsrad36 , das gegen die Außenflä- che48'' der Krempe drückt. Wie auch bei der vorhergehenden Ausführungsform ist das in Bezug auf die Laufrichtung des Schüsselrandes erste Reibrad44 aus DELRIN® ausgebildet, wohingegen das nachfolgende Reibrad40 aus Silikonkautschuk ausgebildet ist. - Nun wird besonders im Hinblick auf
3 und4 die Funktionsweise der Antriebsvorrichtung beschrieben, wobei vorausgesetzt wird, daß die Schüssel korrekt eingesetzt wurde. Nachdem das Rührgerät eingeschaltet wurde, wird das Antriebsrad36 gemäß dem Pfeil F (4 ) drehend angetrieben, und die aktive Reibfläche36' greift an der Außenfläche48'' der Krempe48 der Schüssel18 an. Gleichzeitig greift das große Zahnrad42 in die kleinen Zahnräder43 und45 ein, die nun jeweils die Reibräder40 und44 antreiben, die an der Innenfläche48' der heruntergezogenen Krempe48 angreifen, wobei eine Antriebskraft ausgeübt wird, die größer ist als das vom in der Schüssel bearbeiteten Material ausgeübte Bremsmoment. Das Reibrad44 aus DELRIN®, das in Bezug auf die Laufrichtung des Schüsselrandes stromaufwärts angeordnet ist, kann ohne Ver formung seiner aktiven Fläche die Beanspruchungen aushalten, die sich einer guten Drehung der Schüssel18 um ihre Achse20 entgegenstellen. - Durch diese besondere Ausführung der Antriebsvorrichtung kann eine Schüssel mit einfacher Konstruktion verwendet werden, die leicht zu reinigen ist, wobei gleichzeitig ein optimaler Antrieb der Arbeitsschüssel gewährleistet wird.
Claims (9)
- Träger für ein elektrisches Haushalts-Rührgerät (
10 ), der einen Sockel (16 ) zur Aufnahme einer kreisförmigen Schüssel (18 ) mit vertikaler Achse, die drehbar um ihre Achse (20 ) auf dem Sockel gehalten ist, eine Säule (24 ), die sich von diesem Sockel aus erhebt und eine Halteplatte (26 ) zur Aufnahme des Rührers trägt, und eine Vorrichtung (28 ) zum Antrieb der Schüssel (18 ), die ein in der Platte angeordnetes Getriebegehäuse (30 ) mit einem Bewegungs-Eingangs-Anschluß (32 ), der durch ein mit dem Rührgerät verbundenes Drehelement angetrieben wird, und einem Bewegungs-Ausgangs-Anschluß (34 ), der ein unter der Platte hervorstehendes Antriebsrad (36 ) mit vertikaler Achse (37 ) aufweist, das mit dem Rand (38 ) der Schüssel (18 ) in Eingriff kommt, wobei die Platte (26 ) gegenüber dem Antriebsrad (36 ) ein Führungselement (39 ) aufweist, das den Rand (38 ) der Schüssel (18 ) gegen das Antriebsrad (36 ) hält, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (36 ) eine aktive Reibfläche (36' ), und das Führungselement (39 ) mindestens ein Reibrad (40 ) aufweist, das drehbar um eine Achse (41 ) gehalten ist, die im wesentlichen parallel zur Achse (37 ) des Antriebsrads ist. - Träger für ein Rührgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (
40 ) in einer Wirkverbindung mechanisch drehbar mit dem Antriebsrad (36 ) verbunden ist, so daß die beiden Räder eine gegenläufig drehende Einheit bilden. - Träger für ein Rührgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (
39 ) ein zweites Reibrad (44 ) aufweist, das auch in einer Wirkverbindung mechanisch drehbar mit dem Antriebsrad (36 ) verbunden ist. - Träger für ein Rührgerät nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (
38 ) der Schüssel (18 ) eine heruntergezogene Krempe (48 ) und die Platte (26 ) einen Arm (49 ) aufweist, dessen freies Ende (50 ) ein Lager (51 ) für das Antriebsrad (36 ) bildet, wohingegen das Reibrad (40 ) und das zweite Reibrad (44 ) auf der Säule (24 ) angeordnet sind und zwischen Krempe (48 ) und den Rand (38 ) der Schüssel (18 ) zu liegen kommen. - Träger für ein Rührgerät nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Reibräder (
40 ;44 ) parallele Achsen haben, die jeweils symmetrisch in Bezug auf eine zum Antriebsrad (36 ) radiale und zum Rand (38 ) der Schüssel (18 ) rechtwinklig verlaufende Ebene P angeordnet sind. - Träger für ein Rührgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das eine (44) der beiden Reibräder (
40 ;44 ) aus einem harten Material ausgebildet ist, wie beispielsweise einem Polyacetal-Kunststoff (DELRIN®). - Träger für ein Rührgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (
36 ) ein großes Zahnrad42 aufweist, das drehfest mit der Achse (37 ) des Antriebsrads (36 ) verbunden ist und direkt mit einem kleinen Zahnrad (43 ;45 ) kämmt, das drehfest an der Achse (41 ;46 ) des Reibrads (40 ;44 ) befestigt ist. - Träger für ein Rührgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsverhältnis zwischen dem Zahnrad (
42 ) des Antriebsrads (36 ) und dem kleinen Zahnrad (43 ;45 ) eines Reibrads (40 ;44 ) ungefähr 1/3 beträgt. - Träger für ein Rührgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Reibfläche (
36' ) des Antriebsrad aus einem Silikonkautschuk ausgebildet ist.
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| DE19733325A1 (de) | 1998-05-14 |
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