DE2338849A1 - Verfahren und vorrichtung zum auffinden von oberflaechenfehlern - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum auffinden von oberflaechenfehlernInfo
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Description
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DipL-fc-7. Zi; ir-r
Dip!.-ls>. ν. V/e^j
DipL-fc-7. Zi; ir-r
Dip!.-ls>. ν. V/e^j
Tel. 2803980
31
NIPPON KOKAN KABUSHIKI KAISHA, TOKYO / JAPAN
Verfahren und Vorrichtung zum Auffinden von Oberflächenfehlern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auffinden von
Fehlern auf Oberflächen von kontinuierlich bewegtem Bahnoder Bandmaterial durch Beleuchten der Oberfläche und
!Ansetzen des von der Oberfläche reflektierten Lichtes in
die Oberfläche darstellende Signalimpulse sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Insbesondere
betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Feststellung von Fehlern auf bewegten Oberflächen mit
bestimmter Periodizität.
Verfahren und Vorrichtung sind insbesondere für die Bestimmung periodischer Oberflächenfehler auf Stahlbändern
unter Verwendung optischer Detektorsysteme geeignet.
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Auf Walzstahloberflächen treten häufig Oberflächenfehler in Form von Vertiefungen, Kratzern oder irregulären Färbungen
auf. Solche Oberflächenfehler sind bislang zur Klassifizierung der Walzstahlbänder nach Konfiguration
und Periodizität der Oberflächenfehler ohne Zuhilfenahme automatisierender Geräte von Überwachungspersonal mit blossem
Aμge beobachtet und bewertet worden.
Zur automatischen Begutachtung solcher Oberflächenfehler sind zwar eine Reihe optischer Systeme vorgeschlagen worden,
jedoch können diese Systeme nur die Grosse der Oberflächenfehler bestimmen, wodurch die Verwertbarkeit der mit Hilfe
der bekannten Geräte erhaltenen Information beschränkt ist. Es stehen weder ein geeignetes Verfahren noch eine geeignete
Vorrichtung zur Identifizierung der Art der Oberflächenfehler nach Massgabe der Oberflächenkonfxguration zur
Verfügung.
IM zu erkennen, in welchem Bereich oder an welcher Maschine
der Bahnproduktion bzw. der Walzstrasee die Oberflächenfehler verursacht werden, ist es wichtig, die Konfiguration
und die Periodizität der Oberflächenfehler zu identifizieren. Da periodisch auftretende Oberflächenfehler im allgemeinen
beim Walzen der Bahn entstehen, ist es erforderlich, die Periodizität der Oberflächenfehler zu bestimmen, um
die Fehlerquelle in der Produktionsstrasse genau lokalisieren zu können.
Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auffinden von Oberflächenfehlern,
auch ausserordentlich kleiner Oberflächenfehler, zu schaffen, die mit hoher Genauigkeit solche Ober-
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flächenfehler, die mit einer vorgegebenen Periodizität auftreten,
bestimmen und damit die Ursachen der Fehlerentstehung
in der Produktionsstrasse eines Band- oder Bahnmaterials
festzustellen ermöglichen. Die Vorrichtung soll dabei in einfacher Weise an bereits vorhandene Oberflächendetektoren
anschliessbar sein. Verfahren und Vorrichtung sollen vor allem die Qualität von Walzstahlbändern verbessern helfen und durch eine rasche Lokalisierung der
Fehlerquelle die Wirtschaftlichkeit hoher Qualität der Walzstrassenprodukte verbessern helfen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss ein Verfahren
der eingangs beschriebenen Art zur Begutachtung kontinuierlich bewegter Oberflächen vorgeschlagen, das
dadurch gekennzeichnet ist, dass man die Signalimpulse auf den Eingang eines mehrere miteinander verbundene Register '
enthaltenden Schieberegisters gibt, dass man weiterhin mit der Laufgeschwindigkeit des Bahnmaterials synchronisierte
Schiebeimpulse auf das Schieberegister gibt, die die Inhalte der einzelnen Register schieben, dass man aus den
Ausgangssignalen ausgewählter Register, die eine vorbestimmte Zahl von Schiebeschritten voneinander getrennt
liegen, ein logisches Produkt bildet und dass man durch Vorgabe eines bestimmten Wertes für dieses logische Produkt
aus der Gesamtheit der auf das Schieberegister gegebenen Signalimpulse jene identifiziert, die eine bestimmte vorgegebene
Periodizität aufweisen.
Weiterhin wird zur Lösung der vorgenannten Aufgabe erfindungsgemäss
eine Vorrichtung zum Auffinden und Bestimmen von Oberflächenfehlern auf kontinuierlich bewegten
Oberflächen mit einem optische in elektrische Signalimpulse umsetzenden Detektor vorgeschlagen, gekennzeichnet durch
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mehrere miteinander verbundene Einzelregister enthaltendes Schieberegistersystem, einen mit der Laufgeschwindigkeit
des Bahnmaterials synchronisierten Schiebeimpulsgenerator,
Mittel zum Eingeben der Signal- und der Schiebeimpulse in das Schieberegister und Mittel zur Bildung eines logischen
Produkts aus den Ausgangssignalen zuvor ausgewählter, eine vorbestimmte Anzahl von Schiebeschritten voneinander entfernter
Register zur Identifizierung und Bestimmung von Oberflächenfehlern bzw. diese abbildenden Signalimpulsen
mit bestimmter Periodizitäh.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 . ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung gemäss der
Erfindung;
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines bevor
zugten Ausführungsbeispiels des Schieberegisters gemäss der Erfindung;
Fig. 3 ein Blockschaltbild des an die Bewe
gungsgeschwindigkeit der untersuchten Oberflächen gekoppelten Schiebeimpuls
generators und
Fig. 4 den zeitlichen Impulsverlauf an
verschiedenen Stellen des für die Periodizitätsidentifizierung verwendeten
Schieberegisters.
Die in Fig. 1 gezeigte, zu untersuchende Materialoberfläche 1,
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insbesondere die Oberfläche eines Metallbandes, läuft kontinuierlich
in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung, beispielsweise durch eine Walzstrasse. Das von einer Lichtquelle
2 stammende Licht wird von einem Rotationsspiegel 3 so auf die Oberfläche 1 reflektiert, dass diese quer zur
Laufrichtung der Bahn abgetastet wird. Das von der Oberfläche 1 reflektierte Licht wird von einem optischen
Empfänger 4 aufgenommen und in elektrische Signale umgewandelt, die der Intensität des reflektierten Lichtes
entsprechen. Die vom optoelektrischen Wandler abgegebenen Signalimpulse sind auf diese Weise Abbildungen der Oberflächenfehler.
Die elektrischen Signalimpulse werden in an sich bekannter Weise verstärkt und normiert, wozu
ein übliches Gerät 6 zur Normierung der Wellenform verwendet werden kann. Die in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel
hergestellte Wellenform ist in Fig. 4a dargestellt. Wie in der Fig. 4a gezeigt' ist, liefert der
Ausgang des optoelektrischen Detektors über einem Untergrundrauschen die Fehlersignalspitzen. Das in der Fig. 4a
durch eine unterbrochene Linie dargestellte Referenz-Null-Niveau wird verschiebbar von einem Diskriminatorniveaugeber
5 geliefert. In einem Komparator 7 werden die normierten Impulse vom Verstärkernormiergerät 6 durch die
vom Niveaugeber 5 gelieferte Nullinie diskriminiert. Die Komparatorausgangssignale sind in Fig. 4b dargestellt.
Die vorstehend beschriebenen Baugruppen sind an sich bekannt und werden in dieser Anordnung auch zur optischen
Oberflächenuntersuchung bereits verwendet.
Die vom Komparator 7 gelieferten Ausgangsimpulse sind eine Abbildung der Fehler auf der Oberfläche 1 und können beispielsweise
direkt auf eine Bildröhre gegeben werden.
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Solche Sichtgerätdarstellungen enthalten jedoch alle möglichen Arten von Fehlersignalen, die durch verschiedensten
Fehlerarten gleichzeitig erzeugt sein können und in der Regel auch erzeugt sein werden.
Zur Identifizierung der Ausgangssignale des Komparators 7
werden diese erfindungsgemäss auf ein Schieberegister 8 gegeben, das mit der Laufgeschwindigkeit der Bandoberfläche
synchronisierte Schiebeimpulse erhält. Zur Erzeugung der Schiebeimpulse ist der Schiebeimpulsgenerator 9 mit einer
Walze 10, die vorzugsweise eine Walze eines einen Walzenspalt bildenden Walzenpaares ist, verbunden, wobei diese
Walze 10 durch die laufende Oberfläche angetrieben wird.
Die Winkelgeschwindigkeit der Walze 10 entspricht ohne Schlupf genau der Laufgeschwindigkeit der Bandoberfläche
Die auf diese Weise vom Schiebeimpulsgenerator 9 erzeugten Schiebeimpulse (Fig. 4c) sind exakt mit der Laufgeschwindigkeit
der zu untersuchenden Oberfläche gekoppelt. Die Ausgänge gewählter, eine vorgegebene Anzahl von Schiebeschritten
voneinander entfernter, das Schieberegister bildender Einzelregister sind mit einem mehrfüssigen UND-Glied
verbunden, dessen logischer Ausgang aus der Menge der am Ausgang des Komparators 7 auftretenden Impulse die
Auswahl einer Signalimpulsuntermenge mit bestimmter Periodizität ermöglicht.
Das Schieberegister 8 umfasst, wie schematisch in der.Fig.
dargestellt ist, mehrere Register, und zwar in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel die Register F1 bis F12*
Diese Register bestehen vorzugsweise aus miteinander verbundenen bistabilen Schaltungen, vorzugsweise Flipflops.
Das Schieberegister 8 enthält weiterhin ein mehrfüssiges UHD-GIied G. Der Eingangsanschluss 8a ist mit dem Ausgang
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des Komparators 7 verbunden, während der andere Eingangsanschluss
8b mit dem Schiebeimpulsgenerator 9 verbunden ist.
Das erste Register oder Flipflop F, des Schieberegisters 8 wird durch ein Ausgangssignal vom Komparator 7 bzw. einem
einen Oberflächenfehler auf der Oberfläche 1 abbildenden Fehlersignal gesetzt und durch den Schiebeimpu3-s rückgesetzt
, wobei die Information des Registers F, in das Register F„ übertragen wird. Die Register F_ bis F,_ sind
dabei so geschaltet, dass sie vom Ausgangssignal des vorhergehenden
Registers gesetzt werden und so dessen Information aufnehmen und durch den Schiebeimpuls zur Übertragung
der Information auf das folgende Register rückgesetzt werden.
In dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel des Schieberegisters
sind die Ausgänge der Register F,, F4, F7 und F.»,
die in einem vorbestimmten Schiebeschrittabstand zueinander liegen, mit einem UND-Verknüpffungsglied G verbunden. Wenn
das logische Produkt der entsprechenden Ausgangssignale
"1" ist, bedeutet das, dass die vom Komparator 7 erhaltenen Eingangssignalimpulse eine Periodizität aufweisen, die
durch ein entsprechendes Signal am Ausgangsanschluss 8c des UND-Gliedes G angezeigt wird. Die Wellenformen der
Ausgangsimpulse der entsprechenden Register sind in der Fig. 4 durch ausgezogene Linien dargestellt. Die Register
*'l' F^· F7 und Fio' deren Ausgänge mit dem UND-Glied G
verbunden sind, bleiben für die Dauer zwischen der Eingabe der periodischen Impulse vom Komparator 7 und dem Auftreten
des nächsten Schiebeimpulses gesetzt. Dementsprechend bleibt auch der Ausgang des UND-Verknüfpungsgliedes G
nur während dieser Zeitspanne auf "1". Die in Fig. 4 durch unterbrochene Linien dargestellten Impulse sind Fehlersignale
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bzw. die an den Registerausgangen auftretenden, diesen
Fehlersignalen entsprechende Signale, die keine Periodizität
aufweisen.
Mit der in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung beschriebenen Schaltungsanordnung fungiert das Schieberegister 8 als Periodizitätsidentifizierungsschaltung,
die feststellt, dass auf einer entsprechenden Lange der Bandoberfläche 1 viermal hintereinander Oberflächenfehler
aufgetreten sind, deren Abstand bei vorgegebener Laufgeschwindigkeit dem Dreifachen des Schiebeimpulsabstandes
entspricht. Die Wiederholungsperiode der Oberflächenfehler und die Anzahl der aufeinanderfolgenden
Oberflächenfehler, die als Mass zur Identifizierung und
Bestimmung des Auftretens periodischer Oberflächenfehler
dienen, können durch Veränderung der Anzahl der Schiebeimpulse je Einheitslänge auf der Bahnoberfläche 1 und
durch^feränderung der Verknüpfung zwischen dem UND-Verknüpfungsglied
und den einzelnen Registern des Schieberegisters 8 praktisch beliebig verändert werden.
Einer der wesentlichen.Vorteile des Verfahrens gemäss
der Erfindung liegt auch darin, dass die vom Diskriminatorniveaugeber
5 gelieferte Referenz-Null-Linie sehr viel niedriger gelegt werden kann als das bei den bekannten
Fehlerdetektoren möglich ist, da durch das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der Erfindung zusätzlich nach
der Periodizität der Fehlerimpulse diskriminiert wird.
Wenn also beispielsweise das in Fig. 1 gezeigte durch den Diskrimxnatorniveaugeber 5 gelieferte Referenzniveau
gesenkt wird, werden auch die kleineren Fehler registriert und treten am Ausgang des !Comparators 7 als normierte
Signalimpulse auf. Mit herkömmlichen Geräten kann bei so niedriger Referenzlinie nicht mehr zwischen Rauschspitzen
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land Signalspitzen unt er schieden werden. Durch die mit Hilfe
des Schieberegisters 8 erfindungsgemäss erfolgende Periodizitätsdiskriminierung werden jedoch auch bei tiefliegender
Referenz-Null-Linie nur die periodisch auftretenden Signalspitzen bei der Registrierung erfasst, so dass Störungen
des Detektorsystems durch Rauschen auch bei tiefer Referenz-Null-Linie ausgeschlossen werden können. Dieser
Vorteil macht sich vor allem bei der Qualitätskontrolle von Walzstahlbänderh bemerkbar, da die durch die Walzen
der heutigen Walzstrassen erzeugten Oberflächenfehler so ausserordentlich klein sind, dass sich auch die optoelektrisch
abgebildeten Signalspitzen der Fehler kaum aus dem Untergrund erheben.
Wenn das Referenzniveau vom Diskriminator-Nulliniengeber
zu tief gelegt wird oder wenn das Rauschniveau insgesamt zu stark ansteigt, tritt eine Bedingung auf, bei der an
den Ausgängen aller Register des Schieberegisters 8 Ausgangssignale auftreten, die Fehler auf der Oberfläche anzeigen.
Alle Register des Schieberegisters 8 bleiben also ständig gesetzt. Dadurch wird am Ausgangsanschluss 8c ,
des Schieberegisters 8 bzw. des UND-Gliedes G ein Signal erhalten, das irrtümlicherweise als Anzeige einer durch
die Korrelation der Register F,, F4, F7 und F, _ ermittelte
Periodizität gedeutet werden könnte.
Um eine solche Fehlinterpretation zu vermeiden, wird nach
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Ausgang des Schieberegisters 8 zunächst noch auf ein UND-Verknüpfungsglied
gegeben, das nur dann offen ist, wenn nicht auch alle übrigen, nicht mit dem UND-Glied G des
Schieberegisters 8 verbundenen Register gesetzt sind (aus Gründen der Übersichtlichkeit in Fig. 2 nicht darge-
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- IO -
stellt).
Wie vorstehend bereits erwähnt, kann die Wiederholungsperiode der Oberflächen effekte, die durch das Verfahren und die
Vorrichtung gemäss der Erfindung aufgefunden werden können, nach Massgabe der Verknüpfung der einzelnen Registerausgänge
mit dem UND-Glied und der Anzahl der Schiebeimpulse je Einheitslauflänge der zu untersuchenden Oberfläche variiert
werden. Bei unbekannter Periode der aufzufindenden Oberflächenfehler wird vorteilhafterweise die Schiebeimpulsfrequenz
je Einheitslänge des zu untersuchenden Bahnmaterials verändert.
Eine solche Schiebeimpulsfrequenzänderung kann am einfachsten
durch einen Frequenzteiler 11 erfolgen, der zwischen dem Impulsgenerator 9 und dem Schieberegister 8, wie in Fig. 1
angedeutet, eingeschaltet ist. Alternativ kann, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Potentiometer 14 zwischen einen Tachometergenerator
12, der durch eine Walze 10 angetrieben wird, und einen Spannungs-Impuls-Umsetzer 13 geschaltet werden.
Die Impulse des Umsetzers 13 werden dann als Schiebeimpulse in das Schieberegister 8 gegeben.
Der numerische Fehler in den höheren Schiebepositionen des Schieberegisters 8 nimmt proportional der Anzahl der Registe
zu. Dieser Fehler kann jedoch ausgeschaltet werden, wenn man in einem ausgewählten Bereich der höheren Schiebestellen
des Schieberegisters 8 an den Ausgängen in gleichen Schiebeschritten voneinander entfernt liegender Register eine
logische Summe in Form kontinuierlicher Bits ableitet und die unter den Eingangssignalen aufzufindenden periodischen
Signale dadurch identifiziert, dass man das logische Produkt aller Ausgangesignale, einechliesslich der logischen
Summe, aller gleichweit entfernter Register bildet und ver-
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wendet. Ein Beispiel für diese Art der Identifizierung ist in der Fig. 2 durch unterbrochene Linien dargestellt. Die
logische Summe der Ausgänge der Register F7 und Fg sowie
die logische Summe der Ausgänge F1Q, F11 und F12, die im
Bereich der höheren Schiebestellen des Schieberegisters 8 liegen» werden als kontinuierliche Bitfolge gebildet und
auf die Eingänge des UND-Gliedes G zusammen mit den Ausgangssignalen der Register F1 und F., die einen ausgewählten und vorgegebenen Abstand voneinander haben, gegeben.
Auf diese Weise tritt am Ausgang des UND-Gliedes nur dann ein Signal auf, wenn das logische Produkt aller
vorgenannten Ausgangssignale "1" ist. Der dieser Schaltung,
entsprechende Impulsverlauf an den einzelnen Ausgängen ist in den Figuren 4q bis 4u dargestellt« Die in diesen Figuren
durch unterbrochene Linien dargestellten Impulssignale bedeuten die Signale nichtperiodischer Fehler.
Wenn die Erfindung auch insbesondere für den Einsatz bei
der Qualitätskontrolle von Walzstahlbändern geeignet ist, so ist sie doch keinesfalls auf diese Anwendung beschränkt.
Es können beispielsweise die Oberflächenfehler laufender Bahnoberflächen aus beliebigem Material untersucht werden.
Weiterhin braucht die Laufrichtung der zu untersuchenden
Oberfläche nicht notwendigerweise die lineare Laufrichtung eines Bahninaterials zu sein, sondern kann gegebenenfalls
auch die gekrümmte Bahn einer Kreis- oder Spiralrotation sein.
Ebenfalls brauchen das Verfahren und die Vorrichtung nicht notwendigerweise auf ein Arbeiten mit reflektiertem Licht
beschränkt zu bleiben, vielmehr sind auch Untersuchungen durchscheinender Filme oder Folien im Durchlicht möglich.
Insbesondere können im Durchlichtverfahren photographisch aufgezeichnete Beugungsdiagramme, beispielsweise Röntgen-
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beugungsdiagramme oder Elektronenstrahlbeugungsdiagramme,
vorteilhaft analysiert und ausgewertet werden.
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Claims (2)
- PatentansprücheVerfahren zum Auffinden von Fehlern auf Oberflächen von kontinuierlich bewegtem Bahn- oder Bandmaterial durch Beleuchten der Oberfläche und Umsetzen des von der Oberfläche reflektierten Lichtes in die Oberfläche darstellende Signalimpulse, dadurch gekennzeichnet, dass man die Signalimpulse auf den Eingang eines mehrere miteinander verbundene Register enthaltenden Schieberegisters gibt, dass man weiterhin mit der Laufgeschwindigkeit des Bahnmaterials synchronisierte Schiebeimpulse auf das Schieberegister gibt, die die Inhalte der einzelnen Register schieben, dass man aus den Ausgangssignalen ausgewählter Register, die eine vorbestimmte Zahl von Schiebeschritten voneinander getrennt liegen, ein logisches Produkt bildet und dass man durch Vorgabe eines bestimmten Viertes für dieses logische Produkt aus der Gesamtheit der auf das Schieberegister gegebenen Signalimpulse jene identifiziert, die eine bestimmte vorgegebene Periodizität aufweisen.
- 2. Vorrichtung zum Auffinden von Oberflächenfehlern auf kontinuierlich bewegtem Bahn- oder Bandmaterial mit einem optischen Fehlerdetektor, der die Oberflächenfehler als elektrische Signalimpulse abbildet, gekennzeichnet durch ein mehrere miteinander verbundene Einzelregister enthaltendes Schieberegistersystem, einen mit der Laufgeschwindigkeit des Bahnmaterials synchronisierten Schiebeimpulsgenerator, Mittel zum Eingeben der Signal- und der Schiebeimpulse in das Schieberegister und Mittel zur Bildung eines logischen Produkts aus den Ausgangs-409808/0858Signalen zuvor ausgewählter, eine vorbestimmte Anzahl von Schxebeschritten voneinander entfernter Register zur Identifizierung und Bestimmung von Oberflächenfehlern bzw. diese abbildenden Signalimpulsen mit bestimmter Periodizität.409808/0858/f ΓLeerseite
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |