[go: up one dir, main page]

DE2338849A1 - Verfahren und vorrichtung zum auffinden von oberflaechenfehlern - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum auffinden von oberflaechenfehlern

Info

Publication number
DE2338849A1
DE2338849A1 DE19732338849 DE2338849A DE2338849A1 DE 2338849 A1 DE2338849 A1 DE 2338849A1 DE 19732338849 DE19732338849 DE 19732338849 DE 2338849 A DE2338849 A DE 2338849A DE 2338849 A1 DE2338849 A1 DE 2338849A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shift
shift register
pulses
registers
register
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732338849
Other languages
English (en)
Other versions
DE2338849B2 (de
DE2338849C3 (de
Inventor
Shuzo Fukuda
Toshiaki Hosoe
Katsumi Michishita
Yuji Okami
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JFE Engineering Corp
Original Assignee
Nippon Kokan Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Kokan Ltd filed Critical Nippon Kokan Ltd
Publication of DE2338849A1 publication Critical patent/DE2338849A1/de
Publication of DE2338849B2 publication Critical patent/DE2338849B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2338849C3 publication Critical patent/DE2338849C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/84Systems specially adapted for particular applications
    • G01N21/88Investigating the presence of flaws or contamination
    • G01N21/89Investigating the presence of flaws or contamination in moving material, e.g. running paper or textiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)

Description

PatentanwlH·
Uwj. Leinwifeif
DipL-fc-7. Zi; ir-r
Dip!.-ls>. ν. V/e^j
Tel. 2803980
31
NIPPON KOKAN KABUSHIKI KAISHA, TOKYO / JAPAN
Verfahren und Vorrichtung zum Auffinden von Oberflächenfehlern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auffinden von Fehlern auf Oberflächen von kontinuierlich bewegtem Bahnoder Bandmaterial durch Beleuchten der Oberfläche und !Ansetzen des von der Oberfläche reflektierten Lichtes in die Oberfläche darstellende Signalimpulse sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Feststellung von Fehlern auf bewegten Oberflächen mit bestimmter Periodizität.
Verfahren und Vorrichtung sind insbesondere für die Bestimmung periodischer Oberflächenfehler auf Stahlbändern unter Verwendung optischer Detektorsysteme geeignet.
409808/0858
Auf Walzstahloberflächen treten häufig Oberflächenfehler in Form von Vertiefungen, Kratzern oder irregulären Färbungen auf. Solche Oberflächenfehler sind bislang zur Klassifizierung der Walzstahlbänder nach Konfiguration und Periodizität der Oberflächenfehler ohne Zuhilfenahme automatisierender Geräte von Überwachungspersonal mit blossem Aμge beobachtet und bewertet worden.
Zur automatischen Begutachtung solcher Oberflächenfehler sind zwar eine Reihe optischer Systeme vorgeschlagen worden, jedoch können diese Systeme nur die Grosse der Oberflächenfehler bestimmen, wodurch die Verwertbarkeit der mit Hilfe der bekannten Geräte erhaltenen Information beschränkt ist. Es stehen weder ein geeignetes Verfahren noch eine geeignete Vorrichtung zur Identifizierung der Art der Oberflächenfehler nach Massgabe der Oberflächenkonfxguration zur Verfügung.
IM zu erkennen, in welchem Bereich oder an welcher Maschine der Bahnproduktion bzw. der Walzstrasee die Oberflächenfehler verursacht werden, ist es wichtig, die Konfiguration und die Periodizität der Oberflächenfehler zu identifizieren. Da periodisch auftretende Oberflächenfehler im allgemeinen beim Walzen der Bahn entstehen, ist es erforderlich, die Periodizität der Oberflächenfehler zu bestimmen, um die Fehlerquelle in der Produktionsstrasse genau lokalisieren zu können.
Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auffinden von Oberflächenfehlern, auch ausserordentlich kleiner Oberflächenfehler, zu schaffen, die mit hoher Genauigkeit solche Ober-
409808/0858
flächenfehler, die mit einer vorgegebenen Periodizität auftreten, bestimmen und damit die Ursachen der Fehlerentstehung in der Produktionsstrasse eines Band- oder Bahnmaterials festzustellen ermöglichen. Die Vorrichtung soll dabei in einfacher Weise an bereits vorhandene Oberflächendetektoren anschliessbar sein. Verfahren und Vorrichtung sollen vor allem die Qualität von Walzstahlbändern verbessern helfen und durch eine rasche Lokalisierung der Fehlerquelle die Wirtschaftlichkeit hoher Qualität der Walzstrassenprodukte verbessern helfen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art zur Begutachtung kontinuierlich bewegter Oberflächen vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man die Signalimpulse auf den Eingang eines mehrere miteinander verbundene Register ' enthaltenden Schieberegisters gibt, dass man weiterhin mit der Laufgeschwindigkeit des Bahnmaterials synchronisierte Schiebeimpulse auf das Schieberegister gibt, die die Inhalte der einzelnen Register schieben, dass man aus den Ausgangssignalen ausgewählter Register, die eine vorbestimmte Zahl von Schiebeschritten voneinander getrennt liegen, ein logisches Produkt bildet und dass man durch Vorgabe eines bestimmten Wertes für dieses logische Produkt aus der Gesamtheit der auf das Schieberegister gegebenen Signalimpulse jene identifiziert, die eine bestimmte vorgegebene Periodizität aufweisen.
Weiterhin wird zur Lösung der vorgenannten Aufgabe erfindungsgemäss eine Vorrichtung zum Auffinden und Bestimmen von Oberflächenfehlern auf kontinuierlich bewegten Oberflächen mit einem optische in elektrische Signalimpulse umsetzenden Detektor vorgeschlagen, gekennzeichnet durch
409808/0858
mehrere miteinander verbundene Einzelregister enthaltendes Schieberegistersystem, einen mit der Laufgeschwindigkeit des Bahnmaterials synchronisierten Schiebeimpulsgenerator, Mittel zum Eingeben der Signal- und der Schiebeimpulse in das Schieberegister und Mittel zur Bildung eines logischen Produkts aus den Ausgangssignalen zuvor ausgewählter, eine vorbestimmte Anzahl von Schiebeschritten voneinander entfernter Register zur Identifizierung und Bestimmung von Oberflächenfehlern bzw. diese abbildenden Signalimpulsen mit bestimmter Periodizitäh.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 . ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung gemäss der Erfindung;
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines bevor
zugten Ausführungsbeispiels des Schieberegisters gemäss der Erfindung;
Fig. 3 ein Blockschaltbild des an die Bewe
gungsgeschwindigkeit der untersuchten Oberflächen gekoppelten Schiebeimpuls generators und
Fig. 4 den zeitlichen Impulsverlauf an
verschiedenen Stellen des für die Periodizitätsidentifizierung verwendeten Schieberegisters.
Die in Fig. 1 gezeigte, zu untersuchende Materialoberfläche 1,
409808/0858
insbesondere die Oberfläche eines Metallbandes, läuft kontinuierlich in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung, beispielsweise durch eine Walzstrasse. Das von einer Lichtquelle 2 stammende Licht wird von einem Rotationsspiegel 3 so auf die Oberfläche 1 reflektiert, dass diese quer zur Laufrichtung der Bahn abgetastet wird. Das von der Oberfläche 1 reflektierte Licht wird von einem optischen Empfänger 4 aufgenommen und in elektrische Signale umgewandelt, die der Intensität des reflektierten Lichtes entsprechen. Die vom optoelektrischen Wandler abgegebenen Signalimpulse sind auf diese Weise Abbildungen der Oberflächenfehler. Die elektrischen Signalimpulse werden in an sich bekannter Weise verstärkt und normiert, wozu ein übliches Gerät 6 zur Normierung der Wellenform verwendet werden kann. Die in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel hergestellte Wellenform ist in Fig. 4a dargestellt. Wie in der Fig. 4a gezeigt' ist, liefert der Ausgang des optoelektrischen Detektors über einem Untergrundrauschen die Fehlersignalspitzen. Das in der Fig. 4a durch eine unterbrochene Linie dargestellte Referenz-Null-Niveau wird verschiebbar von einem Diskriminatorniveaugeber 5 geliefert. In einem Komparator 7 werden die normierten Impulse vom Verstärkernormiergerät 6 durch die vom Niveaugeber 5 gelieferte Nullinie diskriminiert. Die Komparatorausgangssignale sind in Fig. 4b dargestellt.
Die vorstehend beschriebenen Baugruppen sind an sich bekannt und werden in dieser Anordnung auch zur optischen Oberflächenuntersuchung bereits verwendet.
Die vom Komparator 7 gelieferten Ausgangsimpulse sind eine Abbildung der Fehler auf der Oberfläche 1 und können beispielsweise direkt auf eine Bildröhre gegeben werden.
409808/0858
Solche Sichtgerätdarstellungen enthalten jedoch alle möglichen Arten von Fehlersignalen, die durch verschiedensten Fehlerarten gleichzeitig erzeugt sein können und in der Regel auch erzeugt sein werden.
Zur Identifizierung der Ausgangssignale des Komparators 7 werden diese erfindungsgemäss auf ein Schieberegister 8 gegeben, das mit der Laufgeschwindigkeit der Bandoberfläche synchronisierte Schiebeimpulse erhält. Zur Erzeugung der Schiebeimpulse ist der Schiebeimpulsgenerator 9 mit einer Walze 10, die vorzugsweise eine Walze eines einen Walzenspalt bildenden Walzenpaares ist, verbunden, wobei diese Walze 10 durch die laufende Oberfläche angetrieben wird. Die Winkelgeschwindigkeit der Walze 10 entspricht ohne Schlupf genau der Laufgeschwindigkeit der Bandoberfläche Die auf diese Weise vom Schiebeimpulsgenerator 9 erzeugten Schiebeimpulse (Fig. 4c) sind exakt mit der Laufgeschwindigkeit der zu untersuchenden Oberfläche gekoppelt. Die Ausgänge gewählter, eine vorgegebene Anzahl von Schiebeschritten voneinander entfernter, das Schieberegister bildender Einzelregister sind mit einem mehrfüssigen UND-Glied verbunden, dessen logischer Ausgang aus der Menge der am Ausgang des Komparators 7 auftretenden Impulse die Auswahl einer Signalimpulsuntermenge mit bestimmter Periodizität ermöglicht.
Das Schieberegister 8 umfasst, wie schematisch in der.Fig. dargestellt ist, mehrere Register, und zwar in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel die Register F1 bis F12* Diese Register bestehen vorzugsweise aus miteinander verbundenen bistabilen Schaltungen, vorzugsweise Flipflops. Das Schieberegister 8 enthält weiterhin ein mehrfüssiges UHD-GIied G. Der Eingangsanschluss 8a ist mit dem Ausgang
409808/0858
des Komparators 7 verbunden, während der andere Eingangsanschluss 8b mit dem Schiebeimpulsgenerator 9 verbunden ist.
Das erste Register oder Flipflop F, des Schieberegisters 8 wird durch ein Ausgangssignal vom Komparator 7 bzw. einem einen Oberflächenfehler auf der Oberfläche 1 abbildenden Fehlersignal gesetzt und durch den Schiebeimpu3-s rückgesetzt , wobei die Information des Registers F, in das Register F„ übertragen wird. Die Register F_ bis F,_ sind dabei so geschaltet, dass sie vom Ausgangssignal des vorhergehenden Registers gesetzt werden und so dessen Information aufnehmen und durch den Schiebeimpuls zur Übertragung der Information auf das folgende Register rückgesetzt werden.
In dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel des Schieberegisters sind die Ausgänge der Register F,, F4, F7 und F.», die in einem vorbestimmten Schiebeschrittabstand zueinander liegen, mit einem UND-Verknüpffungsglied G verbunden. Wenn das logische Produkt der entsprechenden Ausgangssignale "1" ist, bedeutet das, dass die vom Komparator 7 erhaltenen Eingangssignalimpulse eine Periodizität aufweisen, die durch ein entsprechendes Signal am Ausgangsanschluss 8c des UND-Gliedes G angezeigt wird. Die Wellenformen der Ausgangsimpulse der entsprechenden Register sind in der Fig. 4 durch ausgezogene Linien dargestellt. Die Register *'l' FF7 und Fio' deren Ausgänge mit dem UND-Glied G verbunden sind, bleiben für die Dauer zwischen der Eingabe der periodischen Impulse vom Komparator 7 und dem Auftreten des nächsten Schiebeimpulses gesetzt. Dementsprechend bleibt auch der Ausgang des UND-Verknüfpungsgliedes G nur während dieser Zeitspanne auf "1". Die in Fig. 4 durch unterbrochene Linien dargestellten Impulse sind Fehlersignale
409808/0858
bzw. die an den Registerausgangen auftretenden, diesen Fehlersignalen entsprechende Signale, die keine Periodizität aufweisen.
Mit der in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Vorrichtung beschriebenen Schaltungsanordnung fungiert das Schieberegister 8 als Periodizitätsidentifizierungsschaltung, die feststellt, dass auf einer entsprechenden Lange der Bandoberfläche 1 viermal hintereinander Oberflächenfehler aufgetreten sind, deren Abstand bei vorgegebener Laufgeschwindigkeit dem Dreifachen des Schiebeimpulsabstandes entspricht. Die Wiederholungsperiode der Oberflächenfehler und die Anzahl der aufeinanderfolgenden Oberflächenfehler, die als Mass zur Identifizierung und Bestimmung des Auftretens periodischer Oberflächenfehler dienen, können durch Veränderung der Anzahl der Schiebeimpulse je Einheitslänge auf der Bahnoberfläche 1 und durch^feränderung der Verknüpfung zwischen dem UND-Verknüpfungsglied und den einzelnen Registern des Schieberegisters 8 praktisch beliebig verändert werden.
Einer der wesentlichen.Vorteile des Verfahrens gemäss der Erfindung liegt auch darin, dass die vom Diskriminatorniveaugeber 5 gelieferte Referenz-Null-Linie sehr viel niedriger gelegt werden kann als das bei den bekannten Fehlerdetektoren möglich ist, da durch das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der Erfindung zusätzlich nach der Periodizität der Fehlerimpulse diskriminiert wird.
Wenn also beispielsweise das in Fig. 1 gezeigte durch den Diskrimxnatorniveaugeber 5 gelieferte Referenzniveau gesenkt wird, werden auch die kleineren Fehler registriert und treten am Ausgang des !Comparators 7 als normierte Signalimpulse auf. Mit herkömmlichen Geräten kann bei so niedriger Referenzlinie nicht mehr zwischen Rauschspitzen
409808/0858
land Signalspitzen unt er schieden werden. Durch die mit Hilfe des Schieberegisters 8 erfindungsgemäss erfolgende Periodizitätsdiskriminierung werden jedoch auch bei tiefliegender Referenz-Null-Linie nur die periodisch auftretenden Signalspitzen bei der Registrierung erfasst, so dass Störungen des Detektorsystems durch Rauschen auch bei tiefer Referenz-Null-Linie ausgeschlossen werden können. Dieser Vorteil macht sich vor allem bei der Qualitätskontrolle von Walzstahlbänderh bemerkbar, da die durch die Walzen der heutigen Walzstrassen erzeugten Oberflächenfehler so ausserordentlich klein sind, dass sich auch die optoelektrisch abgebildeten Signalspitzen der Fehler kaum aus dem Untergrund erheben.
Wenn das Referenzniveau vom Diskriminator-Nulliniengeber zu tief gelegt wird oder wenn das Rauschniveau insgesamt zu stark ansteigt, tritt eine Bedingung auf, bei der an den Ausgängen aller Register des Schieberegisters 8 Ausgangssignale auftreten, die Fehler auf der Oberfläche anzeigen. Alle Register des Schieberegisters 8 bleiben also ständig gesetzt. Dadurch wird am Ausgangsanschluss 8c , des Schieberegisters 8 bzw. des UND-Gliedes G ein Signal erhalten, das irrtümlicherweise als Anzeige einer durch die Korrelation der Register F,, F4, F7 und F, _ ermittelte Periodizität gedeutet werden könnte.
Um eine solche Fehlinterpretation zu vermeiden, wird nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Ausgang des Schieberegisters 8 zunächst noch auf ein UND-Verknüpfungsglied gegeben, das nur dann offen ist, wenn nicht auch alle übrigen, nicht mit dem UND-Glied G des Schieberegisters 8 verbundenen Register gesetzt sind (aus Gründen der Übersichtlichkeit in Fig. 2 nicht darge-
409808/0858
- IO -
stellt).
Wie vorstehend bereits erwähnt, kann die Wiederholungsperiode der Oberflächen effekte, die durch das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der Erfindung aufgefunden werden können, nach Massgabe der Verknüpfung der einzelnen Registerausgänge mit dem UND-Glied und der Anzahl der Schiebeimpulse je Einheitslauflänge der zu untersuchenden Oberfläche variiert werden. Bei unbekannter Periode der aufzufindenden Oberflächenfehler wird vorteilhafterweise die Schiebeimpulsfrequenz je Einheitslänge des zu untersuchenden Bahnmaterials verändert.
Eine solche Schiebeimpulsfrequenzänderung kann am einfachsten durch einen Frequenzteiler 11 erfolgen, der zwischen dem Impulsgenerator 9 und dem Schieberegister 8, wie in Fig. 1 angedeutet, eingeschaltet ist. Alternativ kann, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Potentiometer 14 zwischen einen Tachometergenerator 12, der durch eine Walze 10 angetrieben wird, und einen Spannungs-Impuls-Umsetzer 13 geschaltet werden. Die Impulse des Umsetzers 13 werden dann als Schiebeimpulse in das Schieberegister 8 gegeben.
Der numerische Fehler in den höheren Schiebepositionen des Schieberegisters 8 nimmt proportional der Anzahl der Registe zu. Dieser Fehler kann jedoch ausgeschaltet werden, wenn man in einem ausgewählten Bereich der höheren Schiebestellen des Schieberegisters 8 an den Ausgängen in gleichen Schiebeschritten voneinander entfernt liegender Register eine logische Summe in Form kontinuierlicher Bits ableitet und die unter den Eingangssignalen aufzufindenden periodischen Signale dadurch identifiziert, dass man das logische Produkt aller Ausgangesignale, einechliesslich der logischen Summe, aller gleichweit entfernter Register bildet und ver-
409808/0858
wendet. Ein Beispiel für diese Art der Identifizierung ist in der Fig. 2 durch unterbrochene Linien dargestellt. Die logische Summe der Ausgänge der Register F7 und Fg sowie die logische Summe der Ausgänge F1Q, F11 und F12, die im Bereich der höheren Schiebestellen des Schieberegisters 8 liegen» werden als kontinuierliche Bitfolge gebildet und auf die Eingänge des UND-Gliedes G zusammen mit den Ausgangssignalen der Register F1 und F., die einen ausgewählten und vorgegebenen Abstand voneinander haben, gegeben. Auf diese Weise tritt am Ausgang des UND-Gliedes nur dann ein Signal auf, wenn das logische Produkt aller vorgenannten Ausgangssignale "1" ist. Der dieser Schaltung, entsprechende Impulsverlauf an den einzelnen Ausgängen ist in den Figuren 4q bis 4u dargestellt« Die in diesen Figuren durch unterbrochene Linien dargestellten Impulssignale bedeuten die Signale nichtperiodischer Fehler.
Wenn die Erfindung auch insbesondere für den Einsatz bei der Qualitätskontrolle von Walzstahlbändern geeignet ist, so ist sie doch keinesfalls auf diese Anwendung beschränkt. Es können beispielsweise die Oberflächenfehler laufender Bahnoberflächen aus beliebigem Material untersucht werden. Weiterhin braucht die Laufrichtung der zu untersuchenden Oberfläche nicht notwendigerweise die lineare Laufrichtung eines Bahninaterials zu sein, sondern kann gegebenenfalls auch die gekrümmte Bahn einer Kreis- oder Spiralrotation sein.
Ebenfalls brauchen das Verfahren und die Vorrichtung nicht notwendigerweise auf ein Arbeiten mit reflektiertem Licht beschränkt zu bleiben, vielmehr sind auch Untersuchungen durchscheinender Filme oder Folien im Durchlicht möglich. Insbesondere können im Durchlichtverfahren photographisch aufgezeichnete Beugungsdiagramme, beispielsweise Röntgen-
£09808/0858
beugungsdiagramme oder Elektronenstrahlbeugungsdiagramme, vorteilhaft analysiert und ausgewertet werden.
409808/0858

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zum Auffinden von Fehlern auf Oberflächen von kontinuierlich bewegtem Bahn- oder Bandmaterial durch Beleuchten der Oberfläche und Umsetzen des von der Oberfläche reflektierten Lichtes in die Oberfläche darstellende Signalimpulse, dadurch gekennzeichnet, dass man die Signalimpulse auf den Eingang eines mehrere miteinander verbundene Register enthaltenden Schieberegisters gibt, dass man weiterhin mit der Laufgeschwindigkeit des Bahnmaterials synchronisierte Schiebeimpulse auf das Schieberegister gibt, die die Inhalte der einzelnen Register schieben, dass man aus den Ausgangssignalen ausgewählter Register, die eine vorbestimmte Zahl von Schiebeschritten voneinander getrennt liegen, ein logisches Produkt bildet und dass man durch Vorgabe eines bestimmten Viertes für dieses logische Produkt aus der Gesamtheit der auf das Schieberegister gegebenen Signalimpulse jene identifiziert, die eine bestimmte vorgegebene Periodizität aufweisen.
  2. 2. Vorrichtung zum Auffinden von Oberflächenfehlern auf kontinuierlich bewegtem Bahn- oder Bandmaterial mit einem optischen Fehlerdetektor, der die Oberflächenfehler als elektrische Signalimpulse abbildet, gekennzeichnet durch ein mehrere miteinander verbundene Einzelregister enthaltendes Schieberegistersystem, einen mit der Laufgeschwindigkeit des Bahnmaterials synchronisierten Schiebeimpulsgenerator, Mittel zum Eingeben der Signal- und der Schiebeimpulse in das Schieberegister und Mittel zur Bildung eines logischen Produkts aus den Ausgangs-
    409808/0858
    Signalen zuvor ausgewählter, eine vorbestimmte Anzahl von Schxebeschritten voneinander entfernter Register zur Identifizierung und Bestimmung von Oberflächenfehlern bzw. diese abbildenden Signalimpulsen mit bestimmter Periodizität.
    409808/0858
    /f Γ
    Leerseite
DE2338849A 1972-07-31 1973-07-31 Vorrichtung zum Auffinden von Oberflächenfehlern auf kontinuierlich bewegtem Bahn- oder Bandmaterial Expired DE2338849C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP47076008A JPS5213952B2 (de) 1972-07-31 1972-07-31

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2338849A1 true DE2338849A1 (de) 1974-02-21
DE2338849B2 DE2338849B2 (de) 1974-08-29
DE2338849C3 DE2338849C3 (de) 1975-04-17

Family

ID=13592769

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2338849A Expired DE2338849C3 (de) 1972-07-31 1973-07-31 Vorrichtung zum Auffinden von Oberflächenfehlern auf kontinuierlich bewegtem Bahn- oder Bandmaterial

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3812373A (de)
JP (1) JPS5213952B2 (de)
DE (1) DE2338849C3 (de)
FR (1) FR2195347A5 (de)
GB (1) GB1422880A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19613083A1 (de) * 1996-04-02 1997-10-09 Koenig & Bauer Albert Ag Verfahren zur qualitativen Beurteilung von bearbeitetem Material

Families Citing this family (24)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS4935091A (de) * 1972-08-01 1974-04-01
US3972624A (en) * 1973-12-20 1976-08-03 Agfa-Gevaert, A.G. Process and apparatus for detecting longitudinal faults on moving webs of material
DE2611539C3 (de) * 1976-03-18 1982-09-09 Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen Verfahren zum Erkennen und Orten von sich in Längsrichtung einer laufenden Materialbahn erstreckenden Fehlern
GB1580195A (en) * 1976-05-07 1980-11-26 Ferranti Ltd Discrimination circuit arrangements
JPS5487267U (de) * 1977-12-02 1979-06-20
JPS551464U (de) * 1978-06-20 1980-01-08
US4219277A (en) * 1978-08-09 1980-08-26 Westinghouse Electric Corp. Method of detecting flaws on surfaces
US4253768A (en) * 1978-08-09 1981-03-03 Westinghouse Electric Corp. Processing system for detection and the classification of flaws on metallic surfaces
JPS5566586U (de) * 1978-10-31 1980-05-08
US4228513A (en) * 1978-11-13 1980-10-14 The B. F. Goodrich Company Monitor system and method for detecting sequential events in a cyclical process
DE2853258A1 (de) * 1978-12-09 1980-06-12 Hoesch Werke Ag Verfahren und anordnung zum aufbringen einer kennzeichnung auf der oberflaeche von bewegten tafeln und baendern
US4249081A (en) * 1979-11-01 1981-02-03 Sparton Corporation Defect detection system
US4389575A (en) * 1980-07-03 1983-06-21 Sparton Corporation Fabric inspection system
DE3043849A1 (de) * 1980-11-21 1982-07-08 Koninklijke Textielfabrieken Nijverdal-Ten Gate N.V., Almelo Verfahren zum beschauen einer reflektierenden und/oder transparenten, sich bewegenden bahn und beschaumaschine zur durchfuehrung des verfahrens
DE3212438C2 (de) * 1982-04-02 1984-10-25 Erwin Sick Gmbh Optik-Elektronik, 7808 Waldkirch Verfahren zur Auswertung der analogen elektrischen Ausgangssignale einer photoelektrischen Lichtempfangsvorrichtung in optischen Bahnabtastvorrichtungen
DE3212437A1 (de) * 1982-04-02 1983-10-13 Erwin Sick Gmbh Optik-Elektronik, 7808 Waldkirch Verfahren zur ermittlung von laenglichen fehlern in bahnmaterial mit optischen mitteln
US4662757A (en) * 1984-05-18 1987-05-05 Rca Corporation Motion tracking system and method
US4662756A (en) * 1984-05-18 1987-05-05 Rca Corporation Motion tracking device
US4958307A (en) * 1987-11-20 1990-09-18 Kabushiki Kaisha Toshiba Roll mark inspection apparatus
US5375722A (en) * 1992-03-11 1994-12-27 W. H. Leary Co., Inc. Carton monitoring system
DE19946787A1 (de) 1999-09-29 2001-04-05 Focke & Co Verfahren und Vorrichtung zur Diagnose von Maschinen
US6542240B2 (en) * 2001-03-30 2003-04-01 Alcan International Limited Method of identifying defective roll on a strip processing line
DE102011083405A1 (de) * 2010-12-21 2012-06-21 Sms Siemag Ag Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächeninspektion von Bandstücken
EP3594667A1 (de) 2018-07-12 2020-01-15 Primetals Technologies France SAS Anlage zur erfassung von periodisch auftretenden fehlern eines durchlaufenden produkts

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19613083A1 (de) * 1996-04-02 1997-10-09 Koenig & Bauer Albert Ag Verfahren zur qualitativen Beurteilung von bearbeitetem Material
US6333987B1 (en) 1996-04-02 2001-12-25 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Process for assessing the quality of processed material

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5213952B2 (de) 1977-04-18
DE2338849B2 (de) 1974-08-29
GB1422880A (en) 1976-01-28
FR2195347A5 (de) 1974-03-01
DE2338849C3 (de) 1975-04-17
US3812373A (en) 1974-05-21
JPS4934881A (de) 1974-03-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2338849A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum auffinden von oberflaechenfehlern
DE2602001C3 (de) Vorrichtung zur Überprüfung einer bearbeiteten Oberfläche eines Werkstucks
DE2447789C3 (de)
DE3855913T2 (de) Gerät zur inspektion von Walzzeichen
DE1925693C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln von Fremdkörpern in einer in einem durchsichtigen Gefäß enthaltenen Flüssigkeit
DE2440321C3 (de) Vorrichtung zur automatischen Messung von Tunnel-Profilen
DE2130951B2 (de) Vorrichtung zum identifizieren einer person
DE2423094A1 (de) Verfahren zur pruefung des erhaltungszustandes und der echtheit von papieren und/oder drucken
DE3043849A1 (de) Verfahren zum beschauen einer reflektierenden und/oder transparenten, sich bewegenden bahn und beschaumaschine zur durchfuehrung des verfahrens
DE102017002683B4 (de) Photoelektrische Codiervorrichtung
DE3116671C2 (de)
DE69121545T2 (de) Einrichtung zur Erfassung von Fehlern an einer sich bewegenden Materialbahn
DE3138071A1 (de) Oberflaechenfehlerpruefvorrichtung
DE1473622A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur selbsttaetigen dreidimensionalen Darstellung der Lage einer Fehlerstelle in einem Pruefobjekt
EP1870761A1 (de) Rastermikroskop zur optischen Vermessung eines Objekts
DE2264421A1 (de) Optischer kreuzkorrelator
DE2720804A1 (de) Verfahren zur materialpruefung
DE102010014912A1 (de) Sensor zur Prüfung von Wertdokumenten
DE3113440A1 (de) "verfahren zur ueberpruefung von gleichartigen objekten auf fehler"
DE4217007A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung und Sicherung der Produktqualität
DE2720196A1 (de) Diskriminierschaltung
DE3522809C2 (de)
DE102016118291B3 (de) Verfahren zur erfassung von relativbewegungen
DE1499399C3 (de) Gerät zur automatischen Ermittlung der Registrierdauer eines Ereignisses aus Balkendiagrammen
DE1938083A1 (de) Verfahren zur automatischen Fehlerueberwachung flaechenfoermiger Gueter und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee