DE2338774C3 - Rohrpostweiche - Google Patents
RohrpostweicheInfo
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- DE2338774C3 DE2338774C3 DE19732338774 DE2338774A DE2338774C3 DE 2338774 C3 DE2338774 C3 DE 2338774C3 DE 19732338774 DE19732338774 DE 19732338774 DE 2338774 A DE2338774 A DE 2338774A DE 2338774 C3 DE2338774 C3 DE 2338774C3
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- tube
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- pneumatic tube
- flexible
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Description
Innerhalb von Rohrpostanlagen werden häufig Rohrpostweichen mit einem Weichenrohr eingesetzt,
das im Bereich eines der miteinander zu verbindenden Fahrrohrenden schwenkbar gelagert ist.
Da Rohrpostweichen mit schwenkbar gelagerten Weichenrohren im allgemeinen luftdicht ausgeführt
sind, erhält die Schwenklagerung eine Abdichtung, die vorzugsweise durch Faltenbalyjichtungen realisiert
wird. Dabei weisen die Weichenrohre zumeist trichterförmige Erweiterungen im Bereich der Schwenklagerung
auf. In manchen Fällen sind im Bereich der Schwenklagerung noch zusätzlich in sich starre
Vorrichtungen angebracht,die eine Umlenkung ankommender bzw. abgehender Rohrpostbüchsen in Richtung
des Weichenrohres bzw. des Fahrrohres bewirken. Alle diese Konstruktionen verursachen relativ starke Stöße
beim Durchfahren von Rohrpostbüchsen und damit verbunden starke Geräusche. Zusätzlich tragen solche
Anordnungen zur schnelleren Abnutzung der Fahrringe der Büchsen bei.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Anordnungen liegt weiterhin darin, daß das Weichenrohr nur um
einen relativ kleinen Winkel geschwenkt werden kann. Bei größeren Schwenkwinkeln erhält man insbesondere
für längere Rohrpostbüchsen ein verhältnismäßig ungünstiges Verhältnis von Länge zu Durchmesser der
Rohrpostbüchse und andererseits ein Anwachsen der Durchfahrgeräusche und der Abnutzungserscheinungen.
Durch geeignete Formgebung der trichterförmigen Erweiterungen im Bereich der Schwenklagerung läßt
sich zwar eine Verbesserung dieser Nachteile erreichen, jedoch führen erweiterte Querschnitte im Trichterbereich
zu Schwierigkeiten für die sichere Förderung der Rohrpostbüchsen, sofern die dichten Weichen annähernd
vertikal von unten nach oben durchfahren werden. Bei derartigen Einbauverhältnissen müssen
dann größere Gebläseaggregate eingesetzt werden.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift H 81 412 ist bereits eine Rohrpostweiche bekannt, bei der im
Bereich der Schwenklagerung eine Leitschiene angeordnet ist, die im geschwenkten Zustand des
Weichenrohres die Umlenkung einer die Schwenkstelle überfahrenden Rohrpostbüchse bewirkt. Die Leitschiene
ist dabei so angeordnet, daß im Schwenkzustand des Weichenrohres ein Umlenkwinkel gegeben ist, der mir
3. Rohrpostweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federrohr stumpf 4£n das
Fahrrohrende angesetzt und mittels eines, «ich, über
Teile sowohl des Federrohres als auch des Fahrrohrcndes erstreckenden Klemmringes gehalten
ist
ao
45
55
60
etwa halb so gisB wie der eigentliche Schwenkwinkel
'.'; DJe Erfindung geht; von eiaer Rohrpostweiche mit
einem im Bereteh^emes Fahrrohrendes schwenkbar
gelagerten Weichenrohr aus, das zumindest in dem dem
Fahrrohrende benachbarten Bereich als mit dem Fahrrohrende verbundenes biegsames Federrohr ausgebildet
ist; eine derartige Rohrpostweiche ist in der französischen Patentschrift 14 39 434 beschrieben.
Bei einem im Rahmen dieser Rohrpostweiche
eingesetzten Federrohr führt ein Auftreffen einer
^Rohrpostbüchse auf eine der Federwindungen zum
Zusammendrücken der vor dieser Windung Hegenden .jflbrigen Windungen, was mit erhöhten dynamischen
Beanspruchungen und verhältnismäßig großer Ge-
räuschentwicklung verounden ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die oben definierte Rohrpostweiche im wesentlichen in
funktioneller Hinsicht zu verbessern, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Federrohr als Rohr mit
einander überlappenden Querschlitzen ausgebildet ist
De« wesentliche Vorteil dieser Weichenausbildung ist darin zu sehen, daß durch die Querschlitze eine
Einschränkung der Flexibilität des Fahrrohres erreicht wird; dies ist insofern vorteilhaft, als durch entsprechende
U»ge der einander überlappenden Bereiche des Federrohres eine Vorzugsschwenkebene erzielt werden
kann, die in die Ebene der Rohranschlüsse gelegt wird. Die Vorzugsebene ist dabei annähernd durch die
Schlitzflächen im einander überlappenden Bereich gegeben. Dieses Vorliegen einer Vorzugsschwenkebene
ermöglicht es, auf Drehgelenke - wie sie bei der bekannten Rohrpostweiche aufgrund der rotationssymmetrischen
Verschwenkmögüchkeit des Federrohres notwendig sind — verzichten zu können.
Für die Ausbildung des im Rahmen der erfindungsgemäßen Rohrpostweiche eingesetzten Weiehenrohres
sind mehrere Ausführungsformen denkbar, von denen eine besonders bevorzugte darin besteht, das gesamte
Weichenrohr als biegsames Rohrteil auszubilden. Eine vorteilhafte Weilerbildung der Erfindung sieht in
diesem Zusammenhang vor, das biegsame Rohrteil manschettenartig auf die angeschlossenen starren
Rohrteile, also das Weichenrohr bzw. das Fahrrohrende, aufzuziehen.
Eine Verbindung von starren Schwenkrohren mit Fahrrohrenden über biegsame Zwischenglieder ist in
Form von faltenbalgartiger Ausbildung derselben durch die DT-PS 1189 464 sowie durch die französische
Patentschrift 21 59 186 bekannt. Bei diesen Faitenbälgen tritt aber ebenfalls im Bereich der Schwenklager
schlagartig eine Umlenkung von Rohrpostbüchsen auf.
Der Einsatz von Rohrmaterial, das bedingt oder in starkem Ausmaß flexibel ist, ist an sich bereits aus der
deutschen Auslegeschrift 12 97031 bzw. aus der deutschen Patentschrift 1157151 bekannt. In der
erstgenannten Auslegeschrift ist dabei ein Fahrrohr beschrieben, das aus Bandmaterial schraubenlinienförmig
gewickelt ist und das insofern keine große Vorratshaltung von verschiedenen Rohrtypen notwendig
macht, da die eigentlichen Fahrfohre unmittelbar am Verwendüngsort hergestellt werden können. In der
zweitgenannten Auslegeschrift dient dagegen ein stark flexibles bogenförmiges Rohrteil als Bremseinrichtung,
in dem ankommende Rohrpostbüchsen den Krummurtgsr&dius
des Bogens an den Auftreffstellen so verändern, daß die Rohrpostbüchsen den entsprechend
verformten Rohfpostschlauch nicht mehr durchfahren
können.
Stark flexible Elemente als schwenkrohrartige Verbindungen zwischen Fahrrohrstutzen sbid auch in der
Technik der Beförderung von Schüttgütern durch die DT-AS 17 81388 sowie in der Installationstechnik im
Rahmen eines Mehrwegehahns durch die DT-PS 614 141 bekannt; diese Anordnungen vermögen ebenfalls nicht den an die Durchfahreigenschaften starrer
Körper durch flexible Rohre zu stellenden Anforderungen zu genügen.
Die erfindungsgemäße Rohrpostweiche bedient sich dagegen mäßig flexiblen Materials, das keine bremsenden Eigenschaften auf besonders schonend umgelenkte
Rohrpostbüchsen ausübt
Die Erfindung wird am folgenden anhand eines in der Γ i g. dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
In der Fig. ist schematisch eine Rohrpoststation
dargestellt, die innerhalb des Gehäuses I das schwenkbare Weichenrohr 2 beinhaltet, das wahlweise die
Verbindung von dem Fahrrohrende 3 zu dem damit fluchtenden Fahrrohr 4 oder dem Rohrstutzen 5
herstellt. In dem dem Fahrrohrende 3 benachbarten Bereich weist das Weichenrohr 2 das flexible Rohrteil 6
auf, das manschettenartig sowohl auf das Weichenrohr 2 als auch auf das Fahrrohrende 3 aufgeschoben ist
Das flexible Rohrteil 6 stellt damit sowohl eine Schwenklagerung als auch eine Umlenkeinrichtung dar.
Der Antrieb des Weichenrohres 2 erfolgt dabei über die schematisch angedeutete Antriebseinrichtung 7, die
über einen Exzenter 8 am Weichenrohr 2 angreift
Das flexible Rohrteil 6 ist als biegsame Manschette
ausgebildet die mehrere Schlitze in der dargestellten Weise aufweist Die Breite der Schlitze und die mit»l«
bezeichnete Überlappungsstrecke der Schlitze bestimmen dabei die Federeigenschaften — also die
Biegsamkeit und die axiale Verschiebbarkeit — der Manschette.
Claims (1)
- 39 B.Patentansprüche:L Rphrpostweiche nut einem im Bereich eines Fahrrohrendes schwenkbar gelagerten Weichen- S rohr, das zumindest in dem den> fahraohrende benachbarten Bereich als mit dem Fahrrohrende verbundenes biegsames Federrohr ausgebildet äst, dadurch gekennzeichnet, daß das Federrohr (G) als Rohr mit einander überiappenden
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732338774 DE2338774C3 (de) | 1973-07-31 | Rohrpostweiche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732338774 DE2338774C3 (de) | 1973-07-31 | Rohrpostweiche |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2338774A1 DE2338774A1 (de) | 1975-02-20 |
| DE2338774B2 DE2338774B2 (de) | 1976-05-20 |
| DE2338774C3 true DE2338774C3 (de) | 1977-01-13 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4437797A (en) | 1981-01-19 | 1984-03-20 | Siemens Aktiengesellschaft | Pneumatic mail station for the delivery, pneumatically decelerated reception and transit of pneumatic dispatch cases |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4437797A (en) | 1981-01-19 | 1984-03-20 | Siemens Aktiengesellschaft | Pneumatic mail station for the delivery, pneumatically decelerated reception and transit of pneumatic dispatch cases |
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