[go: up one dir, main page]

DE2338480C2 - Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwach-radioaktiven Abfällen gefüllten Abfallbehältern - Google Patents

Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwach-radioaktiven Abfällen gefüllten Abfallbehältern

Info

Publication number
DE2338480C2
DE2338480C2 DE19732338480 DE2338480A DE2338480C2 DE 2338480 C2 DE2338480 C2 DE 2338480C2 DE 19732338480 DE19732338480 DE 19732338480 DE 2338480 A DE2338480 A DE 2338480A DE 2338480 C2 DE2338480 C2 DE 2338480C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
waste
container
transport
shielding
containers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732338480
Other languages
English (en)
Other versions
DE2338480A1 (de
Inventor
Wilhelm 7501 Leopoldshafen Hempelmann
Manfred 7500 Karlsruhe Schuchardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karlsruher Institut fuer Technologie KIT
Original Assignee
Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH filed Critical Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH
Priority to DE19732338480 priority Critical patent/DE2338480C2/de
Publication of DE2338480A1 publication Critical patent/DE2338480A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2338480C2 publication Critical patent/DE2338480C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F5/00Transportable or portable shielded containers
    • G21F5/06Details of, or accessories to, the containers
    • G21F5/14Devices for handling containers or shipping-casks, e.g. transporting devices loading and unloading, filling of containers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transportieren von mit radioaktiven Abfaellen der Kategorie schwachaktiv an der Anfallstelle gefuellten Abfallbehaeltern, die an ihrer Oberflaeche eine Strahlendosisleistung, groesser als die fuer den Transport schwachaktiver Abfaelle zugelassene Dosisleistung, aufweisen oder die an ihrer Oberflaeche radioaktiv kontaminiert sind, zur Einlagerung in eine Endlagerstaette. Sie ist gekennzeichnet durch stapelfaehige Einweg-Abschirmbehaelter zur irreversiblen Aufnahme der Abfall-Behaelter, jeweils bestehend aus einem nach oben offenen zylindrischen Betontopf mit in die Wandung eingelassenen Trageoesen und mit einem Fuss, dessen Durchmesser dem freibleibenden Raum zwischen den Oesen des Betontopfes entspricht, durch wiederverwendbare, zweiteilige, an den Innenraum eines Transportmittels angepasste Abstuetzrahmen zum Festlegen der Abschirmbehaelter waehrend des Transports und durch mindestens eine Traverse, die in die Trageoesen der Abschirmbehaelter eingreift, sowohl zum Transport der leeren Abschirmbehaelter als auch zum Einsenken und Herausheben der die einbetonierten Abfallbehaelter enthaltenden Abschirmbehaelter in bzw. aus den Abstuetzrahmen. Die besonderen Vorteile der Erfindung liegen darin, dass nicht nur die spezifische Aktivitaet im Abfall-Behaelter erhoeht werden kann, und zwar bis 5 Ci/200 l, sondern dass die Dosisleistung an der Oberflaeche des Abfall-Behaelters bis zu 20 rem/h betragen darf und der im Abschirmbeh...U.S.W

Description

a) der Einweg-Beton-Abschirmbehälter (1) einen vorgefertigten, nach oben offenen Behälter (3) zur Aufnahme des Abfallbehälters (2) umfaßt, in dessen Wandung die Trageösen (6) eingelassen sind, und der mit einem Fuß (4) ausgestattet ist. dessen Durchmesser dem freibleibenden Raum zwischen den Trageösen (6) entspricht,
b) die Lastaufnahmemittel aus einer mit dem Kranhaken kuppelbaren Traverse (9) bestehen, die in die Trageösen (6) eingreift, und
c) der Einweg-Beton-Abschirmbehälter (1) während des Transports mittels eines wiederverwendbaren, zweiteiligen Abstützrahmens (7, 8) am Innenraum des Transportmittels abgestützt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageöse (6) aus einer mit einem Loch (11) versehenen Stahlplatte (10) und zwei mit ihren oberen Enden an dieser beidseitig aufgeschweißten Stahlstäben (12), deren untere Enden (13) aufgespreizt und voneinander weg abgebogen ausgebildet sind, besteht, und daß die Trageöse (6) mit den aufgespreizten und abgebogenen Enden (13) der Stahlstäbe (12) bis etwa in die Mitte der Höhe des vorgefertigten Behälters (3) reichend in dessen Wandung eingegossen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützrahmen aus einem unteren Teil (7) und einem oberen Teil (8) besteht, daß der untere Teil (7) als Holzbalkendoppelkreuz mit einem quadratischen freien Innenraum (14), dessen Seitenlänge nur wenig länger als der Durchmesser des Abschirmbehälter-Fußes (4) ist, und der obere Teil (8) als Holzbalkendoppelkreuz mit vier jeweils in den Innenecken angeordneten, doppelt gewinkelten, auf Stahlplatten (16) aufgeschweißten, T-förmigen Schienen (15) als Auflage-Elemente des Doppelkreuzes, mit zwei einander gegenüberliegend angeordneten Anschlagelementen (17) und mit einem quadratischen freien Innenraum (18), dessen Seitenlänge nur wenig länger als der äußere Durchmesser des zylindrischen, vorgefertigten Behälters (3) ist, ausgebildet ist. b()
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (9) im wesentlichen aus vier U-förmigen Schienen (19). einem mit diesen verschweißten Greifpilz (20) mit Stabilisierungselementen (2t, 22, 23) und zwei jeweils an den äußeren μ Enden der U-Schienen (19) angeordneten Verriegelungseinrichtungen (24) besteht.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwachradioaktiven Abfällen gefüllten Abfall-Behältern, die an ihrer Oberfläche eine höhere Strahlendosisleistung als 2 ■ 10"J Sv/h aufweisen oder die an ihrer Oberfläche radioaktiv kontaminiert sind, wobei der Abfallbehälter in einem zylindrischen Einweg-Beton-Abschirmbehälter gelagert und fixiert ist, dessen stirnseitige öffnung mit Beton ausgegossen ist, und wobei der Abschirmbehälter Trageösen zum Anschlagen der Lastaufnahmemittel des Hebekrans aufweist.
Die Bedingungen für die Einlagerung von schwachradioaktiven Abfallstoffen in eine Endlagerstättc schreiben u. a. vor, daß Abfall-Behälter, beispielsweise 200-1-Fässer, die in Beton oder Gleichwertigem eingebettete, feste, wasserfreie Abfälle mit fest haftender Aktivitäi enthalten, eine zulässige Radioaktivität pro 2001 Abfall von maximal 3,7 · 1O16 3q aufweisen dürfen. Zudem ist die zulässige Strahlendosisleistung an der äußeren Oberfläche der Abfall-Behälter auf einen maximalen Wert von 2 ■ 10~3Sv/h beschränkt. Eine Einlagerung von Abfall-Behältern, die an ihrer Außenfläche kontaminiert sind, ist nicht zulässig. Eine Prüfung auf Kontamination wird mittels Wischtest durchgeführt. Werden hierbei als Mittelwerte über 300 cm2 Oberfläche mehr als 37 · 10" Bq/cm2 bei der /^'-Strahlenmessung oder mehr als 3.7 · 10' Bq/cm2 bei der «-Strahienmessung festgestellt, so gilt die Außenfläche als kontaminiert.
Für den Oberland-Transport radioaktiver Abfälle mit Dosisleistungen von mehr als 2 · 10-'Sv/h an der Außenfläche der Abfall-Fässer wurden bisher Abschirmbehälter aus Stahl oder Blei entwickelt, deren Verwendung erst bei Abfallbehältern mit Dosisleistungen von etwa 1 bis 10» Sv/h als wirtschaftlich vertretbar angesehen werden können. Kontaminierte Abfall-Behälter dürfen jedoch in solchen Abschirmbehältern wegen der Gefahr der Verschleppung der Kontamination mehl transportiert werden, sie müssen vor Transporlbcginn dekontaminiert werden.
Außerdem mußten die Abfälle, die bisher in Stahlodcr Blei-Abschirmbehältcrn in die Endlagerstättc transportiert wurden, wegen der speziell für diese Behälter entwickelten Einlagerungstechnik ausschließlich als mittelaktive Abfälle eingelagert werden. So zu verfahren ist jedoch sehr aufwendig in bezug auf Kosten und Bedienungspersonal. Durch den erforderlichen Rücktransport der teueren Abschirmbehälter entstehen zusätzliche Kosten.
Eine Einrichtung der gattungsgemäßen Art ist aus Nuclear Engineering, Band 13. Nr. 149, Oktober 1968, Seiten 845 bis 847, bekannt. Bei dieser bekannten Einrichtung ist zwar der Abfallbehälter in einem Einwcg-Beton-Abschirmbehälter gelagert und fixiert, doch wird dort im Unterschied zum Anmeldungsgegenstand der Abfallbehälter zunächst in ein ;>00-1-Rollreifenfaß eingebracht, wobei er als innere Verschalung Tür di<· anschließend vorzunehmende Einbringung der Bctonfüllung in den Zwischenraum zwischen Abfallbehälter und äußerem Rollreifenfaß dient. Daraus ergeben sich aber erhebliche Nachteile bei der Handhabung. Insbesondere können keine Abfälle mit einer höheren Dosisleistung ohne Gefährdung des Bedienungspersonals bzw. ohne zusätzliche Abschirmmaßnahmcn in die Abfallbehälter eingebracht werden. Der Abschirmbehälter kann erst nach Einbringen des Abfallbehälters in das Rollreifenfaß hergestellt werden und ist daher nicht selbständig handhabbar. Außerdem kann dieser Abschirmbehälter auf seine Abschirmwirkung und damit auf seine Brauch-
barkeit nicht vor dem Einbringen des Abfallbehälters überprüft werden. Außerdem wurden diese Abfallgebinde mit dem Rollreifenfaß außen, wie aus der Druckschrift hervorgeht, in einem Schiff als Transportmittel liegend und ohne Abstützrahmen während des Transports gelagert
Die Behandlung, der Transport und die Lagerung radioaktiver Abfälle in stapelfähigen Einweg-Beton-Behältern, auch im Hinblick auf die Aktivität der Abfälle, ist aus Chemie-Ing.-Techn.. 42. Jahrgang 1970, Nr. P/10, Seiten 645 bis 653 bekannt Dort wird ausgeführt, daß nach dem Erbringen von gepreßtem, radioaktivem Abfall in ein Faß der Hohlraum zwischen den Preßlingen und der Faßwand mit Zementbrei ausgegossen wird, damit eine ausreichende mechanische Stabilität gewährleistet und ein Entweichen radioaktiver Substanzen verhindert wird. Diese Verarbeitung entspricht der Behandlung der Abfallbehälter in der obengenannten Veröffentlichung in Nuclear Engineering. Alle bereits erwähnten Nachteile der in Nuclear Engineering beschriebenen Einrichtung weisen auch die Aofallgebinde nach der Veröffentlichung in Chemie-Ing.-Techn. auf.
Schließlich ist auch ein vorgefertigter Beton-Abschirmbehälter zur Zwischenlagerung von konditionierten, schwachradioaktiven Abfällen aus Energia Nuclearc. Band 20, Nr. 3, März 1973, Seiten 177 bis 180 bekannt, der aus einem nach oben offenen Behälter und einem Deckel besteht. Zu seiner Handhabung weist der Behälterdeckel Trageösen auf. Je nach der Aktivität des einzulagernden radioaktiven Materials werden Behälter unterschiedlicher Wanddicke vorgesehen, damit die Dosisleistung an der Oberfläche 2 · lO^Sv/h nicht übersteigt. Bei dem aus dieser Druckschrift bekannten Behälter handelt es sich zwar um einen vorgefertigten Beton-Abschirmbehältcr, doch dient dieser nicht zur Aufnahme eines Abfallfasses.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung mit einem Abschirmbehälter der eingangs genannten Art zu schaffen, deren Abfall-Behälter an der Außenseite kontaminiert ist und dessen Dekontamination wegen der hohen Dosisleistung nicht wirtschaftlich möglich ist, und womit die einfache Handhabung und der sichere Transport in die Lagerstätte als preisgünstig zu fertigendes Einweggebinde ermöglicht werden soll.
Die Aufgabe wird in überraschend einfacher Weise gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
a) der Einweg-Beton-Abschirmbehälter einen vorgefertigten, nr.ch oben offenen Behälter zur Aufnahme des Abfallbehälters umfaßt, in dessen Wandung die Trageösen eingelassen sind, und der mit einem Fuß ausgestattet ist, dessen Durchmesser dem freibleibenden Raum zwischen den Trageösen entspricht,
b) die Lastaufnahmemittel aus einer mit dem Kranhaken kuppelbaren Traverse bestehen, die in die Trageösen eingreift, und
c) der Einweg-Beton-Abschirmbehälter während des Transports mittels eines wiederverwendbaren, zweiteiligen Abstützrahmens am Innenraum des Transportmittels abgestützt ist.
In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung besiL-hi die Trageöse aus einer mit einem Loch versehenen Stahlplatte und zwei mit ihren oberen Enden an dieser beidseitig aufgeschweißten Stahlstäbcn, deren untere luden aufgespreizt 'ind voneinander weg abgebogen ausgebildet sind, und ist di>· Trageöse mil den aufgcspreizten und abgebogenen Enden der Stahlstäbe bis etwa in die Mitte der Höhe des vorgefertigten Behälters reichend in dessen Wandung eingegossen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht der Abstützrahmen aus einem unteren Teil und einem oberen Teil, ist der untere Teil als Holzbalkendoppelkreuz mit einem quadratischen freien Innenraum, dessen Seitenlänge nur wenig länger als der Durchmesser des Abschirmbehälterfußes ist, und der obere Teil ίο als Holzbalkendoppelkreuz mit vier jcveils in den Innenecken angeordneten, doppelt gewinkelten, auf Stahlplatten aufgeschweißten, T-förmigen Schienen als Auflage-Elemente des Doppelkreuzes, mit zwei einander gegenüberliegend angeordneten Anschlagelementen und mit einem quadratischen freien Innenraum, dessen Seitenlänge nur wenig länger als der äußere Durchmesser des zylindrischen, vorgefertigten Behälters ist, ausgebildet
Vorteilhafterweise besteht die Traverse im wesentlichen aus vier U-förmigen Schienen, einem mit diesen verschweißten Greifpilz mit Stabilisierungselementen und zwei jeweils an den äußeren Enden der U-Schienen angeordneten Verriegelungseinrichtungen.
Die besonderen Vorteile der Erfindung liegen darin, daß nicht nur die spezifische Aktivität im Abfall-Behälter erhöht werden kann, und zwar bis 1,85 ■ 10" Bq-/ 2001, sondern daß die Dosisleistung an der Oberfläche des Abfall-Behälters bis zu 0,2 Sv/h betragen darf und der im Abschirmbehälter einbetonierte Abfall-Behälter doch noch als schwachaktiver Abfall behandelt werden kann. Dies gilt für Normal-Beton-Abschirmbehälter. Es ist jedoch denkbar, daß für Ausnahmefälle auch Abschirmbehälter aus Baryt-Beton, der eine höhere Reduktion der Dosisleistung von der Oberfläche des Abj5 fall-Behälters zum zugelassenen Wert von 2 · 10-3Sv/h an der Oberfläche des Abschirmbehälters zuläßt, hergestellt werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist aufgrund der Ausbildung der Traverse mit dem Greifpib vorteilhafterweise fernbedienbar. Die vorgefertigten Abstützrahmen der Einrichtung dienen nicht nur dem Fixieren des Einweg-Beton-Abschirmbehälters und somit dessen Schutz, sondern insbesondere auch der Sicherheit des Transportmittels, da der untere Rahmen, der auf dem Boden des Transportmittels aufliegt, als Lastverteiler dient.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den niedrigen Herstellungskosten der erfindungsgemäßen Einrichtung, beispielsweise sind die Abschirmbehälter nur unwesentlieh teurer als ein normales Transportfaß, aus dem Entfallen der Kosten für den Rücktransport der Abschirmbehälter, es wird nur die Abstützung mit geringem Platzbedarf zurückgeholt, aus der leichten Fertigung, die überall erfolgen kann und dadurch weitere Transportkosten erspart (Transport und Fertigungsort zum Anfallort des radioaktiven Abfalls im Vergleich zu dem anderer Abschirmungen), und aus dem Wegfall der teuren 2!wischenlagerung und der Erhöhung der Transport-Kapazität.
Die: Festigkeit der Transport- und Lagerverpackung für radioaktive Abfälle wird durch die Erfindung erheblich erhöht. Zur Durchführung des Transports und der Einlagerung der Abfälle bedarf es keines besonders geschulten Personals. Die Wandstärke der Abschirmbehalter kann optimal an die Erfordernisse des vorliegenden Abfalles angepaßt werden. Die Erfindung ermöglicht eine weilgehende Ausschöpfung der Einlagerungsmöglichkeilcn eines Endlagers.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 zeigt die Einrichtung aus seitlicher Sicht, den Abschirmbehälter mit dem einbetonierten Abfall-Behälter und die Abstützung hierbei im Schnitt 1-1. Die Traverse ist der besseren Übersicht wegen abgehoben, aber im verriegelten Zustand.
In F i g. 2 ist die Einrichtung in Draufsicht dargestellt, und
Fig. 3 verdeutlicht in vergrößertem Maßstab den Schnitt III-III einer Verriegelungseinrichtung im unverriegelten Zustand.
Das am Anfallort mit radioaktiven Abfällen und Verfestigungsmasse gefüllte Abfall-Faß 2 wird in einen vorgefertigten, bereitstehenden Einweg-Abschirmbehälter ι ^ ί aus Normaibeion eingesetzt und der verbleibende Hohlraum bis zum Rand des Einweg-Beton-Abschirmbehälters mit noch nicht abgebundenem Beton ausgegossen, der nach dem Erhärten einen gasdichten Betonpfropfen 5 darstellt. Der Einweg-BeU/n-Abschirmbehälter 1, bestehend aus dem vorgefertigten Behälter 3 und Fuß 4, weist in der 20 cm starken Wandung des vorgefertigten Behälters 3 zwei einander gegenüber angeordnete Trageösen 6 auf. Diese Trageösen 6 reichen bis etwa zur Hälfte der Höhe des vorgefertigten Behälters 3 hinein und bestehen jeweils aus einer mit einem Loch 11 versehenen Stahlplatte 10, auf deren Vorder- und Rückseite je ein Stab 12 aus Betonrippenstahl aufgeschweißt ist. Die beiden Stäbe 12 sind an ihren unteren Enden 13 aufgespreizt und voneinander weg abgebogen, etwa sternförmig, um einen besseren Halt in der Wandung des vorgefertigten Behälters zu gewährleisten.
Der Einweg-Beton-Abschirmbehälter I mit dem einbetonierten 200-l-Abfall-Faß wird mittels eines in der r> Zeichnung nicht dargestellten Kranes und einer Traverse 9 auf einen unteren Teil 7 eines Abstützrahmens, der zuvor in ein Transportmittel, wie beispielsweise in einen Eisenbahn-Container 34, eingesetzt wurde und an dessen Innenraum mit nur geringem Spiel angepaßt ist, aufgesetzt. Der untere Teil 7 des Abstützrahmens besteht aus einem imprägnierten Holzbalkendoppelkreu/., das einen quadratischen Innenraum 14 freiläßt zur Aufnahme des Fußes 4 des Einweg-Beton-Abschirmbehälters 1. Danach wird der obere Teil 8 des Abstützrahmens, der ebenfalls an den Innenraum des Containers 34 mit geringem Spiel angepaßt ist, eingesetzt. Dieser Teil 8 besteht ebenfalls aus Holzbalken und weist in den Ecken des freibleibenden, quadratischen Innenraumes 18 an der Unterseite der Holzbalken angeschraubte Stahlplatten 16 auf, auf denen jeweils eine T-förmige Schiene 15 aufgeschweißt ist. Der Rahmenteil 8 liegt mit den vier Schienen 15 auf der Oberseite des Einweg-Bcton-Abschirtnbehälters 1 auf. Zur Abstützung gegen die Containerwand 34 bzw. gegen einen weiteren Abstützrahmen ist der Rahmenteil 7 mit zwei einander gegenüberliegend angeordneten Anschlagelementen 17 versehen.
Die Traverse 9 wird mit Hilfe eines Greifpilzes 20 mit einem Kran verbunden. An den Greifpilz 20 sind vier t>o U-förmige Schienen 19 angeschweißt. Zur Stabilisierung ist der Greifpilz 20 mit jeder Schiene 19 mit je einem Element 21 und 22 verschweißt und mit jeweils einem Paar der Schienen 19 mit einem Stabilisierungselement 23. An den beiden Enden der Traverse 9 ist diese mit je einer Verriegelungseinrichtung 24 ausgerüstet. Die Verriegelungseinrichtungen bestehen jeweils aus zwei auf die Vorder- und Rückseite des betreffenden Schienenpaares aufgeschweißte Stahlplatten 29 mit ovalen öffnungen 30, die mit den ovalen öffnungen 33 der Schienen 19 fluchten, einem Bolzen 25, der mit einem Griff 28 und einem Hebel 26 versehen ist. und einem an einer Schiene befestigten Arrctierungsbol/en 27. Während der Verriegelung kommt der Hebel 26 hinter den Arretierb0l7.cn 27 zu liegen. Die Verriegelungseinrichtungen 24 sind durch Siahlplattcn stabilisiert, und /war durch je eine obere Siabilisicriingshilfc 32 auf der Oberseite eines Schienenpaares und durch je eine untere Suibilisicrungshilfc 31 an der Unterseite des Schienenpaares. Mit den unteren Siabilisierungshilfen 31 liegt die Traverse innerhalb der beiden Trageösen 6 auf der Oberseite des Einweg-Beton-Abschirmbehalters 1 auf, wenn dieser angehoben oder abgesenkt wird. Die Trageösen 6 reichen dann jeweils in den freibleibenden Raum zwischen zwei Schienen 19 und werden jeweils durch den Bolzen 25, der durch das Loch It der Stahlplatte 10 geschoben ist, festgehalten.
Zum Transport und zur Einlagerung genügt eine Traverse. Es ist jedoch vorteilhaft, am Ort des Verladcns der Abschirmbehälter in ein Transportmittel und am Ort des Entladens in das Endlager jeweils eine Traverse zu verwenden. Dadurch läßt sich ein Rücktransport der Traverse vermeiden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwachradioaktiven Abfällen gefüllten Abfallbehältern, die an ihrer Oberfläche eine höhere Strahlendosisleistung als 2-10-JSv/h aufweisen oder die an ihrer Oberfläche radioaktiv kontaminiert sind, wobei der Abfallbehälter in einem zylindrischen Einweg-Beton-Abschirmbehäker gelagert to und fixiert ist, dessen stirnseitige Öffnung mit Beton ausgegossen ist, und wobei der Abschirmbehälter Trageösen zum Anschlagen der Lastaufnahmemittel des Hebekrans aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
DE19732338480 1973-07-28 1973-07-28 Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwach-radioaktiven Abfällen gefüllten Abfallbehältern Expired DE2338480C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732338480 DE2338480C2 (de) 1973-07-28 1973-07-28 Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwach-radioaktiven Abfällen gefüllten Abfallbehältern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732338480 DE2338480C2 (de) 1973-07-28 1973-07-28 Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwach-radioaktiven Abfällen gefüllten Abfallbehältern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2338480A1 DE2338480A1 (de) 1975-02-13
DE2338480C2 true DE2338480C2 (de) 1984-08-23

Family

ID=5888298

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732338480 Expired DE2338480C2 (de) 1973-07-28 1973-07-28 Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwach-radioaktiven Abfällen gefüllten Abfallbehältern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2338480C2 (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2716463C2 (de) * 1977-04-14 1986-09-04 Kernforschungszentrum Karlsruhe Gmbh, 7500 Karlsruhe Einweg-Abschirmbehälter zum Transportieren und Endlagern von radioaktiven Abfällen im Meer
DE2726335C2 (de) * 1977-06-10 1984-12-13 Kernforschungszentrum Karlsruhe Gmbh, 7500 Karlsruhe Für die Endlagerung einsetzbares Behälteraggregat für radioaktive Abfallstoffe
US4229316A (en) * 1978-02-03 1980-10-21 Steag Kernenergie Gmbh Device for the storage or disposal of radioactive wastes
FR2455203A1 (fr) * 1979-04-26 1980-11-21 Ecopol Dispositif de fixation pour le levage d'un fut de beton contenant des dechets radioactifs et procede de montage de ce dispositif sur les futs contenant les dechets radioactifs
DE2943523C2 (de) * 1979-10-27 1985-10-17 Transnuklear Gmbh, 6450 Hanau Lasttrageinrichtung zum Transportieren von Behältern
DE3018809C2 (de) * 1980-05-16 1984-03-29 Transnuklear Gmbh, 6450 Hanau Trageinrichtung zum Transportieren von Behältern
DE3321250C2 (de) * 1983-06-11 1985-10-03 Transnuklear Gmbh, 6450 Hanau Betonbehälter zur Aufnahme bioschädlicher Stoffe
BE899842A (fr) * 1983-07-06 1984-10-01 Wiederaufarbeitung Von Kernbre Fut de transport et de stockage de dechets faiblement et moyennement radioactifs, ainsi que procede de chargement d'un fut de transport et de stockage.
GB9205257D0 (en) * 1992-03-11 1992-04-22 British Nuclear Fuels Plc A lifting device

Also Published As

Publication number Publication date
DE2338480A1 (de) 1975-02-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2157133A1 (de) Behälter für radioaktive Materialien
DE2338480C2 (de) Einrichtung zum Transportieren und Lagern von mit schwach-radioaktiven Abfällen gefüllten Abfallbehältern
DE2500927A1 (de) Einrichtung zum handhaben radioaktiver kernbrennelemente bei transportvorgaengen
CH664453A5 (de) Transport- und lagerfass fuer schwach- und mittelradioaktive abfaelle sowie verfahren zur befuellung eines transport- und lagerfasses.
DE202019106049U1 (de) Schwerlast-Prüfgewichteinheit zur Belastungsprüfung von Krananlagen
EP0741904B1 (de) Lagerkorb zur lagerung und zum transport von brennelementen
EP0061043B1 (de) Verfahren zum Manipulieren und/oder Lagern eines ein langgestrecktes Skelett mit Brennstäben aufweisenden Kernreaktorbrennelementes und Kernreaktorbrennelement insbesondere für dieses Verfahren
DE2716463C2 (de) Einweg-Abschirmbehälter zum Transportieren und Endlagern von radioaktiven Abfällen im Meer
DE1589640B2 (de) Transportbehaelter fuer radioaktive produkte
DE8529691U1 (de) Lagerbehälter in Quaderform zur Zwischen- bzw. Endlagerung radioaktiver oder schädlicher Abfälle
EP0043096A1 (de) Vorrichtung für die Aufnahme radioaktiver Stoffe
DE7327773U (de) Einrichtung zum Transportieren von radioaktiven Abfällen
DE3244727A1 (de) Verfahren und behaeltersystem zum ueberfuehren bzw. transportieren von brennelementen aus einem kernkraftwerk zu einer lagerstaette
DE2528825A1 (de) Kernreaktoranlage
DE2730812C2 (de) Wagen zum Transportieren von Brennelement-Transportbehältern
DE29704212U1 (de) Kran
DE2817545C2 (de) Vorrichtung zum Transport und zur Lagerung längserstreckter Brennelemente
DE2840507A1 (de) Vorrichtung zur montage von stossdaempfern an brennelement-transportbehaeltern
DE69811285T2 (de) Anordnung zum dichten Verschluss von Mehrzweck-Behältern zum Einschluss von bestrahlten Kernbrennstabbündeln oder hochaktiven Müllstoffen
DE69601757T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbewahrung benutzter Kontrollstäbe von Kernreaktoren
DE19531499C2 (de) Vorrichtung für den Transport von normierten Fässern, insbesondere Stahlfässern, die mit radioaktiven Substanzen gefüllt sind
DE2304431A1 (de) Behaelter und fahrzeug fuer den transport von radioaktivem material
DE102024121260A1 (de) Aufnahme- und Kompressionsvorrichtung für Abfall und System umfassend eine Aufnahme- und Kompressionsvorrichtung und ein Aufnahmefass
DE1589640C (de) Transportbehälter für radioaktive Produkte
DE7418165U (de) Hilfsvorrichtung zum Einlagern von radioaktiv oder toxisch verseuchten Gegenständen

Legal Events

Date Code Title Description
OGA New person/name/address of the applicant
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee