DE2337036A1 - Ski mit schichtaufbau - Google Patents
Ski mit schichtaufbauInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
HENKEL— KERN — FEILER — HÄNZEL — MÜLLER
DR. PHIL. DIPL.-ING. DR. RER. NAT. DIPL.-ING. DIPL.-ING.
29 so? HNKi i) EDUARD-SCHMID-STRASSE 2 bayerische Hypotheken- und
TMM ellipsoi» München JJ-bUUU MUNCHbN 90 Postscheck: mchn I62147 —
Nippon Gakki Seizo Kabushiki Kaisha 2337036
Hamamafsu-shi, Japan
2 0. JUL11973
SKI MIT SCHICHTAUFBAU
Die Erfindung betrifft einen Ski mit Schichtaufbau und insbesondere
einen Ski, dessen Schichtaufbau durch eine mechanische Spannanordnung fest zusammengehalten wird.
Bei herkömmlichen Skiern mit sogenanntem Schichtaufbau werden die den Hauptkörper des Skis bildenden Lagen o.dgl. Teile meist durch Verkleben
miteinander verbunden. Diese Verbindungsart gibt jedoch dem Ski keine zuverlässige
Beständigkeit gegen ein zufälliges Auftreinsi der einzelnen Lagen oder
Schichten unter extremen Gleitbedingungen. Wenn zudem ein Ski mit Schichtaufbau in seinem Hauptkörper einen Kern aus Schaumstoff aufweist, läßt sich
kaum eine zuverlässige Verankerung der in den Skikörper eingezogenen Befestigungjchrauben
für die Skibindungen unter sicherer Befestigung am Skikörper erreichen. Bei längerer Benutzung unter schwierigen Bedingungen lockern sich
die Schrauben leicht, und es können sich Risse im Körper-Kernmaterial bilden.
Diese Mängel treten noch stärker zutage, wenn das Kernmaterial einen hohlen Aufbau aufweist.
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Zur Vermeidung dieser Mängel wurde bereits vorgeschlagen, eine
oder mehrere Versteifungen in den Kernkörper einzubauen. Diese Maßnahme ist jedoch mit anderen Nachteilen verbunden, nämlich mit einer Erhöhung
des Gewichts und der Herstellungskosten.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine festere Vereinigung
der Lagen o.dgl. Teile des Hauptkörpers von Skiern in Schichtaufbau
zu gewährleisten und eine sichere Verankerung der Skibindung mit dem Ski-Hauptkörper selbst bei Skiern mit einem Kern aus Schaumstoff oder in
Hohl konstruktion zu erreichen, ohne für diesen Zweck zusätzlichen Aufwand zu treiben.
Weiterhin bezweckt die Erfindung die wirksame Verhinderung eines Lockerwerdens von Teilen und der Bildung von Rissen bei Skiern mit Schaumkernaufbau
auch nach langem Betrieb unter schwierigen Bedingungen.
Diese Aufgabe wird bei einem Ski mit Schichtaufbau erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß in Dickenrichtung quer durch den Hauptkörper des
Skis Schraubbolzen hindurchgeführt sind, deren erweiterte Köpfe sich an der Laufflächen- bzw. Sohlenseite befinden und deren andere, mit Gewinde versehene
Enden etwas aus der Oberseite des Hauptkörpers herausragen, daß die erweiterten Köpfe durch Sohlenstücke abgedeckt sind und daß die Grundplatten
der Skibindung an der Oberseite des Hauptkörpers mit Hilfe von Befestigungs-Muttern
festgelegt sind, die auf die freiliegenden Gewindeenden der Schraubbolzen aufgeschraubt sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Schraubbolzen nahezu über die Gesamtlänge ihrer Schyfte mit Linksgewinde
versehen und den den Hauptkörper bildenden Bauteilen über eine Schraubverbindung
zugeordnet sind.
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409809/0338
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Sohlenstücke
im voraus an den erweiterten Köpfen der betreffenden Schraubbolzen angebracht worden sind.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Ausführungsform eines Skis mit Merkmalen nach
der Erfindung,
Fig. 2 einen in stark vergrößertem Maßstab gehaltenen Schnitt längs der
Linie 11-11 in Fig. 1 und
Fig. 3 einen Fig. 2 ähnelnden Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäß
verbesserten Skis dargestellt, bei dem ein vorzugsweise aus einem Schaumstoff bestehender Kern la schichtartig zwischen eine obere Lage 1 b und eine untere
Lage 1 d eingefügt ist. Der oberen Lage 1 b ist eine fest mit ihrer Oberseite verbundene,
z.B. verklebte Dekorationslage 1 c zugeordnet, während die untere Lage 1 d auf ihrer Unterseite eine z.B. verklebte Lauffläche bzw. Sohle 1 e
aufweist. An den beiden Seitenrändern der Sohle 1 e sind zwei Laufflächenoder Sohlenkanten 1 f vorgesehen. Die genannten Bauteile, d. h. der Kern 1 a,
die Lagen T b und 1 d, die Dekorati ons I age 1 c und die Sohle 1 e, bilden den
Hauptkörper 1 einer Schichtkonstruktion des Skis.
An den Stellen, an denen die Skibindungsteile 5 am Hauptkörper 1 des Skis angebracht werden, sind zwei Schraubbolzen 2 vorgesehen, die sich in
Richtung der Dicke des Ski-Hauptkörpers 1 zu beiden Seiten der Verbindung
der Bindung 5 mit dem Hauptkörper 1 quer durch den Ski erstrecken. Der Kopf
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2 α jedes Schraubbolzens 2 ist in eine in der unteren Lage 1 d ausgebildete
Bohrung 3 eingesetzt, während sich sein Schaft 2 b in Richtung der Dicke durch den Ski-Hauptkörper I erstreckt und mit seinem anderen Ende über die Oberseite
der Dekorationslage 1 c hinausragt. Am freiliegenden Ende des Bolzenschafts
2 b ist ein Gewinde 2 c ausgebildet, auf das eine Befestigungs-Mutter
4 aufgeschraubt ist.
Die Länge des Schraubbolzens 2 ist so gewählt, daß bei an der Oberseite
des Hauptkörpers 1 angebrachter Grundplatte 5 α der Skibindung 5 der Endteil des Gewindes 2 c etwas aus einer diese Grundplatte 5 α durchsetzenden
Bohrung 5 b herausragt. Die Befestigungs-Mutter 4 ist auf diesen freiliegenden Teil des Gewindes 2 c aufgeschraubt, so daß sie die Grundplatte 5 α zusammen
mit der Skibindung 5 am Hauptkörper 1 des Skis befestigt.
Die Sohlenlage 1 e ist an mit den Positionen der Bohrungen 3 in der
unteren Lage 1 d zusammenfallenden Stellen mit durchgehenden Bohrungen 3 a versehen, so daß die Schraubbolzen 2 mit den erweiterten Köpfen 2 α von der
Unterseite her eingeführt werden können. In die Bohrungen 3 α sind zum Verschließen
derselben Sohlenstücke 3 b eingesetzt, die vorzugsweise aus einem ähnlichen Werkstoff wie demjenigen der Sohlenlage 1 e bestehen. Diese Sohlenstücke
3 b können vorteilhaft im voraus an den Köpfen 2 α der Schraubbolzen 2 befestigt werden, so daß die Bohrung in der Sohlenlage 1 e beim Durchführen
des Schraubbolzens 2 gleichzeitig automatisch verschlossen wird.
Dabei muß der Querschnitt der Bohrung 3 in der unteren Lage 1 d
so gewählt sein, daß ein freies Verdrehen des Bolzenkopfes 2 α dadurch verhindert
wird.
Obgleich sich die vorstehende Beschreibung auf den Schuhspitzenteil
der Skibindung bezieht, kann die gleiche Konstruktion auch beim Fersenteil der Bindung angewandt werden.
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In Fig. 3 ist eine Abwandlung der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform veranschaulicht, bei welcher der Schraubbolzen 2 nahezu über die Gesamtlänge
seines Schafts hinweg mit einem Linksgang-Gewinde 6 versehen ist, während an einem schlankeren oberen Endabschnitt ein normales, d.h. rechtsgängiges
Gewinde vorgesehen ist.
Bei dieser abgewandelten Ausführungsform sind die Schraubbolzen 2 allen Einzellagen des Ski-Hauptkörpers 1 über eine Schraubverbindung zugeordnet,
so daß eine weiter verbesserte Stabilität der Vereinigung der Skibauteile
erreicht wird.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, besteht erfindungsgemäß
selbst im Fall eines Skis mit einem Schaumstoffkern oder mit einer Hohlkonstruktion
keine Notwendigkeit dafür, den Ski mit in den Hauptkörper selbst einzufügenden, speziellen Einrichtungen zur zuverlässigen Halterung der Skibindungsteile
am Ski-Hauptkörper zu versehen. Da zudem der Schichtaufbau-Hauptkörper
mit Hilfe der Schraubbolzen-Mutter-Kombination von beiden Seiten her in Dickenrichtung fest verspannt ist, sind die Skibauteile zuverlässig und
stabil miteinander vereinigt.
Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion des erfindungsgemäß
verbesserten Skis kann die Skibindung entweder fest oder abnehmbar an der zugeordneten Grundplatte angebracht sein.
Zusammenfassend wird mit der Erfindung somit ein Ski mit Schichtaufbau
geschaffen, bei dem die den Hauptkörper bildenden Lagen und eine Grundplatte einer Skibindung mittels einer Schraubbolzen-Mutter-Kombination,
deren Schraubbolzen den Hauptkörper in Dickenrichtung quer durchsetzt, fest miteinander verspannt sind.
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Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHESki mit Schichtaufbau,- dadurch gekennzeichnet, daß in Dickenrichtung querdurch den Hauptkörper (1) des Skis Schraubbolzen (2) hindurchgeführt sind, deren erweiterte Köpfe (2a) sich an der Laufflächen- bzw. Sohlenseite befinden und deren andere, mit Gewinde versehene Enden etwas aus der Oberseite des Hauptkörpers herausragen, daß die erweiterten Köpfe (2a) durch Sohlenstücke(3b) abgedeckt sind und daß die Grundplatten (5a) der Skibindung (5) an der Oberseite des Hauptkörpers mit Hilfe von Befestigungs-Muttern festgelegt sind, die auf die freiliegenden Gewindeenden der Schraubbolzen aufgeschraubt sind.
- 2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubbolzen (2) nahezu über die Gesamtlänge ihrer Schäfte mit Linksgewinde (6) versehen und den den Hauptkörper bildenden Bauteilen über eine Schraubverbindung zugeordnet sind.
- 3. Ski nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenstücke (3b) im voraus an den erweiterten Köpfen (2a) der betreffenden Schraubbolzen angebracht worden sind.409809/0398
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