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DE2335115A1 - Geraet zum feststellen des leitungszustandes von telefonleitungen - Google Patents

Geraet zum feststellen des leitungszustandes von telefonleitungen

Info

Publication number
DE2335115A1
DE2335115A1 DE19732335115 DE2335115A DE2335115A1 DE 2335115 A1 DE2335115 A1 DE 2335115A1 DE 19732335115 DE19732335115 DE 19732335115 DE 2335115 A DE2335115 A DE 2335115A DE 2335115 A1 DE2335115 A1 DE 2335115A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
line
circuit
selection circuit
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732335115
Other languages
English (en)
Inventor
Paul V Deluca
Jun John J Gazzo
George Manos
John Mickowski
Vincent F Santulli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
North Hills Signal Processing Corp
Original Assignee
Porta Systems Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Porta Systems Corp filed Critical Porta Systems Corp
Publication of DE2335115A1 publication Critical patent/DE2335115A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
    • H04M3/28Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor
    • H04M3/30Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor for subscriber's lines, for the local loop

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

DIPL.-ING. KLAUS BEHN DIPL.-PHYS. ROBERT MÖNZHL'BER
PATENTANWÄLTE ■ 0 0 O C 1 1 R
8 MÖNCHEN 22 WlDENMAYERSTRASSE 6 . 4 O V V I I Q
TEL. (0811) 22 25 3O- 29 51 92
10. Juli 1973 A 19873 B/Kb
Firma PORTA SYSTEMS CORP., 24 Lumber Road, Roslyn, New York
II576 / U.S.A.
Gerät zum Feststellen des Leitungszustandes von Telefonleitungen
Die Erfindung betrifft das Pernsprechwesen und insbesondere ein automatisches elektronisches Gerät zur Erzielung eines Zuganges zu Teilnehmerleitungen überprüfenden und nicht prüfenden Leitungen zur Untersuchung der Teilnehmerleitungen und zur Steuerung und/oder zum Abrufen oder für Wählzwecke. (Vergleiche· auch die Patentanmeldung P 23 35 535-5 vom 2. Juli 1973).
Es ist ein Ziel der Erfindung, ein verbessertes Gerät zur Feststellung des Leitungszustandes von Telefonanlagen zu schaffen. Insbesondere ist es ein Ziel der Erfindung, eine den Leitungszustand darstellende Einrichtung zu schaffen, Vielehe verschiedene interessierende Parameter prüft, Vielehe den Betriebszustand einer Teilnehmerleitung entweder auf einer
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Bankhau· Morck. Flnck t, Co, München. Nr. 28484 I Bankhau· H. Aufhauser. München. Nr. 2613OO PoilKhack: Münchan 2OS04-B0O Telegrammadresse: Palentsenior
handbetätigten oder einer automatisierten Basis nacheinander prüft.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Wählvorrichtung, welche über ein Teilnehmerpaar den Zustand von Gebrauchsmessern (utility meters) oder anderer Übertrager, die am Teilnehmerort angeordnet sind wiedergeben, und zwar wiederum auf manueller oder automatisierter Basis.
Noch ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Gerätes, bei welchem die Leitungszustandanzeige und/oder die Leitungswahl über Prüf- oder Nichtprüfleitungen erfolgt, wie z.B. an einem Instandsetzungsbüro, und zwar derart, daß der Teilnehmerapparat kein Anrufsignal abgibt, wenn sein Teilnehmerapparat geprüft oder abgefragt wird.
Die oben genannten Ziele und weitere Ziele der vorliegenden Erfindung werden verwirklicht durch ein besonderes, den Leitungszustand wiedergebendes und/oder den Teilnehmer wählendes System, welches unter Steuerung eines zentralen Rechners arbeitet. Eine Eingangsdaten eingebende Einrichtung, die entweder manuell oder automatisch arbeitet, gibt die Teilnehmeridentifikation und eine Information über die Arbeitsweise in den zentralen Rechner ein.
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Das Gerät antwortet auf jede Teilnehmer- Prüf-Abfrageanforderung, indem eine Verbindung zu der Teilnehmerleitung hergestellt wird, ohne daß ein Anrufsignal erzeugt wird. Insbesondere wird die Verbindung durch einen von mehreren Anschlußkreisen hergestellt, die durch eine Anschlußwahlschaltung ausgewählt wird und die durch eine Leitungswahlmatrix, durch Prüf- oder NichtprUf-Leitungen und das Teilnehmerwählamt arbeitet.
Wenn die Teilnehmerleitung einmal belegt ist, bewirkt eine Prüfschaltung über den a-Ader-und b-Ader-Leitungspfad, der von dem üblichen Einrichtungsort zur Teilnehmerleitung entsprechend dem Operationscode, der anfänglich durch die Eingangsklemme eingegeben worden ist,'Punktionsoperationen.. Nach Art einer Leitungsprüfung wird die Leitung nacheinander auf Fremdspannungen, Kurzschlußbedlngunjen, Leitungskapazität und dergleichen überprüft. Die Ergebnisse der Prüfungen (Digitalsignale , die eine "Durchgangsfehler"-Information enthalten oder einen Parameterwert umsetzen) werden gesammelt und in zeitlicher Mehrkanalausnutzung zum zentralen Rechner übertragen und von hier an ein Ausgangsanzeigegerät, wie ein Bandgerät, einen Drucker, ein Papierband oder einen Kartenstanzer, ein Sichtgerät oder dergleichen gegeben.
Infolgedessen gibt in einer Abfragearbeitsweise die Prüfeinrichtung einen Modulator am Teilnehmerort frei, nach-
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dem seine Leitung belegt ist. Antwortgeräte signalisieren dann an ein Register in der Testanordnung Werte für Gebrauchsmesser oder dergleichen. Eine solche Information
wird von der Prüfschaltung von neuem für die Dauer eines
und
Wahlzyklus umgewandelt/nacheinander einer Ausgangsklemme
zugeführt, um eine Anzeige zu bexvirken.
Die oben beschriebenen Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der speziellen Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels, das im Folgenden anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben wird. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1A (im Folgenden als zusammengesetzte Fig.1 und 1B bezeichnet) die linken und rechten Teile eines Blocksehaltbildes, das ein Teilnehmerleitungs-Prüf/Wahlsystem gemäß der Erfindung darstellt,
Fig. 2 ein schematisches Blocksehaltbild eines Anschluß-Wahlkreises 56, der bei der Anordnung nach Fig.1 verwendet wird,
Fig. JtA (als Fig.3 bezeichnet) die linken und rech- und JB ten Teile eines Anschlußkreises 60, wie er
bei der Anordnung nach Fig.1 verwendet wird,
Fig. 4a (als Fig.4 bezeichnet) die oberen und unte- und 4b ren Teile eines Prüfkreises 62, wie er bei der Anordnung nach Fig.1 verwendet wird und
Fig. 5 schematisch einen Meßmodula.tor 84, der bei der Anordnung nach Fig.1 am Teilnehmerort verwendet wird.
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■ Fig. 1 zeigt eine übliche Einrichtung mit einem Regelgerät 20 mit einer zentralen Recheneinheit 54, die vorzugsweise eine Datenverarbeitungsanlage mit einem Datenspeicher enthalten kann. Mehrere Eingang- Ausgang-Datenstationen, die sowohl entfernt (10) als auch an Ort und Stelle (52) angeordnet sind, liefern Eingangsdaten zum zentralen Rechner (51O, wobei derartige Eingangsdaten die Teilnehmerapparatenummer-Identifizierung z.B. (eine übliche siebenstellige Telefonnummer und einen Operationscode) enthalten, um die Operationsart-zu signalisieren (z.B. Leitungstest und-oder wählen), wobei diese Information in dem Speicher des zentralen Rechners registriert wird. Die entfernten Datenstationen 10 enthalten Handsteuerstationen 12 (Tastenfeld, Fernschreiber oder dergleichen), die mit dem Rechner gekoppelt sind, beispielsweise durch ein übertragendes Datengerät l6, einen Leitungspfad über ein geschaltetes Telefonnetzwerk l8 und ein empfangendes Datengerät 40. Wahlweise kann eine automatisierte Einrichtung, wie Kartenleser, ein Magnetbandgerät oder dergleichen 14 verwendet werden um automatisch eine Folge von Teilnehmernummern und Operationsarten für den zentralen Rechner 54 zu erzeugen (und zu empfangen). Ferner kann in dieser Hinsieht eine Magnetband-Datenstation 44 verwendet werden, um manuell eingegebene Eingangsbefehle einzutragen, um eine halbautomatische Arbeitsweise auf wirksamer Basis zu schaffen. Die an Ort und Stelle befindliche Datenstation 52 kann in gleicher Weise mehrere manuelle Eingabeeinrichtungen 55 und eine automatisierte Eingabe-Ausgabe-Einrichtung 46 enthalten.
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Verbindungen zwischen den Eingabe- Ausgabe- Datenstationen und dem zentralen Rechner 54 können in irgendeiner bekannten Weise hergestellt werden, wie sie üblicherweise für die Datenübertragung zwischen einer Datenstation und einem gemeinsamen Rechner verwendet werden. So kann beispielsweise der zentrale Rechner 5^ nacheinander alle Eingabe- Datenstationen abrufen ( wie für ein Apparate- Kennzeichenbit, welches einen Bedienungsanruf signalisiert), und er kann auf irgendeinen solchen Anruf antworten, in^dem er die Information von der Eingabe-Datenstation in ein .Halte- oder Puffer- Register eingibt, das in dem zentralen Rechner angeordnet oder diesem zugeordnet ist. Bei Verwendung eines jeder Eingabe/Ausgabe- Datenstation zugeordneten Registevs wird eine Information bezüglich der Identität einer einen Bedienungsanruf liefernden Eingabe- Dateneinheit aufrechterhalten und dem Rechner zugeführt. Eine ähnliche Verbindung besteht zwischen dem zentralen Rechner 54 und der dem System gemeinsamen Ausgabeeinrichtung 42, die ein Fernschreiber, ein Drucker oder ein Kathodenstrahlsichtgerät oder dergl.sein kann.
Im Gesamtfunktionsbereich sind mehrere Telefonteilnehemerapparate 82 je mit mehreren Telefonwählämtern 70 über ein zugeordnetes Kabelpaar verbunden. Gemäß einem Bedürfnis in der Fernsprechtechnik sieht die vorliegende Erfindung einen Rechner vor, welcher automatisch das einem Teilnehmer zugeordnete Kabelpaar prüft, um dessen Betriebsfähigkeit festzustellen, wie z. B. inForm einer Antwort auf eine Störungsanfrage. Ferner werden in dieser Hinsicht besondere Prüfungen
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auf dem Teilnehmer-Aderpaar durchgeführt, und es werden die Erwiderungen darauf als Ausgabedaten ©liefert, um die Identifizierung eines Fehlers im Falle einer tatsächlichen Störung zu erleichtern. Bei Durchführung einer solchen Leitungsprüfung (und auch zum Abrufen, wie unten beschrieben), ist es wichtig, daß der Teilnehmer durch den Prüfungsvorgang nicht gestört wird (d.h., daß der Telefonapparat kein Rufsignal abgibt, wenn die Teilnehmerleitung für eine Prüfung oder für einen Abruf belegt ist).
Nach einem zweiten wesentlichen Gesichtspunkt der Erfindung enthält der Rechner und die Leitungszugriffanordnung gemäß der Erfindung einen Apparat zum automatischen Lesen verschiedener Bedingungen an den Teilnehmerorten, wobei solche Bedingungen im allgemeinen der Zustand von Gebrauchsmessern (utility meters) sind. Irgendwelche andere Übertrager oder · Signalquellen können abgefragt werden durch übliche Einrichtungen, wie z.B. der Zustand eines Einbruch- oder Feuer- Alarmgerätes oder dergl.. Zu diesem Zweck ist in das Teilnehmerkabelpaar ein Leitungszugriff- Kreismodulator 85 eingeschleift, welcher auf einen Befehl der Einrichtung am Ort des Rechners betätigt wird und der, wenn zugegriffen, die Benutzungsverbrauchsinformation dem zentralen Rechner für die Ausgabe an den Fernschreiber oder dergl. 42 signalisiert (und/oder auch ei 1"SH anderen Ausgabegerät).
Um die obige Wirkung zu erzielen, liefert in Abhängigkeit von einem Bedienungsanruf von einem der Eingabe- An-
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Schlußgeräte der zentrale Rechner 5^ eine Information, die vollständig den Bedienungsanruf an einen Anschlußwählkreis 56 charakterisiert. Eine solche Information enthält die siebenstellige Ziffer des Teilnehmers, einen Operationscode, eine Primärinformation (d. h. die Identität der den Anruf aussendenden Eingabe- Dateneinrichtung), die Art des Wähleramtes (z. B. Testen- Tonwahl oder langsames oder schnelles Wählen) -diese Information und andere abgeleitete Daten werden bewirkt durch einen einfachen Tabellenleser im zentralen Rechner 5^» welcher die Netzwerktopographie und die Leitungsgruppenwahldaten speichert - d.h. diejenigen Leiter, durch welche der Teilnehmer und sein Wähleramt 70 erreicht werden können.
Der Anschlußwahlkreis 56 wählt dann einen freien Anschlußkreis 60 von mehreren solcher Kreise aus. Der ausgewählte Anschlußkreis 60 wählt eine der Gruppen von Leitern aus, durch welche der Teilnehmer erreicht werden kann, belegt diese Leitung und bewirkt ein Anwählen, um die Teilnehmerleitung zu belegen, und nach dem Durchschalten sendet er außerdem einen Bedienungsanruf zu dem gemeinsamen Prüfkreis 62 und vervollständigt eine Verbindung von dem Teilnehmerkabelpaar und der belegten Leitung zum Prüfkreis.
Der Prüfkreis 6? antwortet auf einen Bedienungsanruf von einemder Anschlußkreise 60, in dem er eine Reihe von Ope rationen auf dem Teilnehmerkabel bewirkt, und zwar in Übereinstimmung mit dem Operationscode, der durch den An-
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schlußkreis signalisiert wird. Somit bewirkt der Prüfkreis 62 in einer Leitungsprüfbetriebsart eine Folge von Prüfungen, welche die Teilnehmerleitung auf ein Wechselstrom -Störpotential, auf unrichtiges Gleichstrompotential, auf Kurzschlußbedingungen überprüft und der eine quantitative Messung der Leitungskapazität und dergl. bewirkt. Die Resultate jeder Prüfung werden in Flip- Flop- Schaltungen oder in Verriegelungen gespeichert und nach Vervollständigung der Prüfung auf Zeitaufteilungsbasis zu dem zentralen Rechner 5^ mehrfach übertragen, um eventuell zu einer Ausgabedatenstation und/oder einer Speicherung in einem Speicherbaustein weitergegeben zu werden.
Wenn infolgedessen der Operationscode, der durch den Anschlußkreis signalisiert ist, eine Abruffunktion ist, sendet der Prüfkreis 62 Steuersignale, die über die belegte Leitung und das Tcilnehmerleitungspaar mitlaufen, um den Modulator 85 am Ort des Teilnehmers zu betätigen und dadurch zu bewirken, daß die Überwachte Einrichtung, d. h. der Messübertrager oder dergl. 95* seinen Zustand meldet, wobei eine solche Meldung in dem Prüfkreis 62 aufgenommen und gespeichert wird. Erneut wird bei Vervollständigung des Abrufzyklus.- die gespeiherte Information laufend zurückgemeldet zum zentralen Rechner 54, und zwar zusammen mit der Teilnehmer- und Quellenidentität, um eine geeignete Ausgangsaufzeichnung zu erzeugen.
Die Anschlußkreise 6o sind über eine Leitungs-Wähl-
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matrix 64 verbunden - wobei die Leitungswahl durch die verschiedenen Anschlußkreise 60 zu den verschiedenen Telefonwahlämtern 70 gesteuert wird. Entsprechend einem Merkmal der Erfindung sind die die gemeinsame Anordnung 20 mit den Wählerämtern 70 verbindenden Leitungen besondere Telefonleitungen, die als Prüf- oder nicht-Prüf- Leitungen bekannt sind. Solche Leitungen haben die hervorragende Eigenschaft, daß bei einem Anwählen eines Teilnehmers über diese Leitungen die Teilnehmerleitung belegt wird, während der Teilnehmerapparat kein Anrufsignal abgibt. Wenn somit die Te11nehmernummer durch einen Anschlußkreis 60 automatisch gewählt wird, wird eine volle Belegung dieses Kabelpaares hervorgerufen, um eine Prüfung und/ oder einen Abruf zu bewirken, jedoch gibt der Teilnehmerapparat kein Anrufsignal ab, und es erfolgt keine Störung des Apparates.
Es werden nunmehr spezielle Ausführungsbeispiele für die verschiedenen Punktionsgegebenheiten in Pig.1 dargestellt. Es wird zunächst auf den Anschlußwählerkreis 56 in Fig. 2 Bezug genommen. Der zentrale Rechner 5^ sendet einen Eingabebefehl ("Unterbrechung") an den Anschlußwählkreis 56, wenn er die Behandlung eines Bedienungsanrufes vervollständigt hat. Die Unterbrechung wird verwendet, um einen Zähler 120 zu löschen und ferner, um ein UND-Gatter 102 teilweise freizugeben. Gleichzeitig damit werden alle notwendigen Daten für die Anpassung eines Bedienungsanrufes, wie oben beschrieben, d.h. der Operationscode, Quellen - und Teilnehmerinformation, Art des Wählamtes,
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ν j 8 8 3 i- / 1 Q S ·
Leitungsgruppenbestimmung und dergl.,als Eingänge an mehrere» Schieberegistern 128 geliefert.
Als eine erste Funktion antwortet der Anschlußwählkreis 56 auf den Eingangsbefehl durch Erzeugung von Zeitgeberwellen, um den Betrieb des Anschlußwählkreises 56 mit einem Taktgeber zu synchronisieren. Der gelöschte Zähler 120 und ein hiermit verbundener Zählerzustandsdecoder 122 geben ein UND-Gatter 130 frei, so daß die Systemzeitgeberimpulse hierüber zum Zähler 120 gelangen. Der Zähler 120 bewirkt somit eine Zeitgeberinformation über Decoder 122 und bewirkt so einen Betrieb des Anschlußwähl kreise s 56 in synchroner V/eise, wobei die das UND-Gatter 1^0 durchsetzenden Zeitimpulse auch den UND-Gattern 124 und 126 als Eingang zugeführt werden. Das UND-Gatter 124 wird somit im Anfangsteil eines Arbeitszyklus für den Anschlußwählkreis 56 freigegeben und läßt die Systemzeitgeberimpulse hindurch zum Zeitgebereingang des Schieberegisters 128, in das Daten vom zentralen Rechner eingegeben werden.
Die ImpulsausgSnge der Gatter 124 werden auch einem UND-Gatter 102 zugeführt und durchsetzen dieses anfänglich in Richtung auf einen Zähler 1O4. Aufgabe eines Zählers 104, eines Decoders I06, mehrerer UND-Gatter 112 und eines ODER-Gatters 114 mit einem umgekehrten Ausgang ("ODER-NICHT-Gatter") ist es, den Zähler 104 in einem Zustand zu verriegeln, welcher einen freien der Systemanschlußkreise 60 identifiziert (und anwählt), der für den Prozess des Bedienungsanrufes verwendet werden soll.
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Zu diesem Zwecke sind mehrere Leiter I50, einer von jedem der Anschlußkreise 60, mit einem Eingang eines zugeordneten UND-Gatters 112 gekoppelt und signalisiert den besetzt/ nicht besetzt-Zustand eines zugehörigen Anschlußkreises. Der zweite Eingang jedes UND-Gatters 112 ist zu einem verschiedene! Ausgang eines Decoders IO6 geführt, welcher den Zustand des Zählers decodiert. Somit gibt für einen Zustand des Zählers der Decoder 106 teilweise eines und nur eines der UND-Gatter 112.frei, wodurch alle anderen Gatter blockiert werden.
Wenn die den Zustand des Anschlußkreises 60 signalisierende Leitung I50 "besetzt" anzeigt, wird das UND-Gatter nicht erregt. Infolgedessen sind alle Eingänge zum ODER-Gatter niedrig, so daß der gesperrte Ausgang des Gatters 114 das UND-Gatter teilweise frei gibt. Somit wird der nächste Systemtaktimpuls vom UND-Gatter 102 in den Zähler 1O4 durchgelassen, um den Zustand des Zählers weiterzuschalten, zu welchem Punkt der Zustand des nächsten verfügbaren Anschlußkreises 60 bestimmt ist. Wenn ein Anschluß frei ist, wie es von der zugeordneten besetzt/nicht-besetzt-Leitung I50 bestimmt wird (dieser Zustand' kann nur auftreten nach einer Anzahl von Abtastzyklen in einer unüblichen Besetzt-Situation), wird das entsprechende UND-Gatter 112 geschaltet, wodurch das ODER-Gatter 114 freigegeben wird, so daß sein gesperrter Ausgang das Gatter 102 blockiert. Zu diesem Zeitpunkt werden die Inhalte des Zählers 104 und des Decoders IO6 verriegelt, da keine weiteren Takt-
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impulse das Gatter 102 durchsetzten können. Infolgedes^e^ 5 1 identifiziert der Ausgang des Decoders io6 einen freien AnschluSkreis Go. .Die Ausgangssignale des Decoders 1O6 werden an
der
die EingängeJtTND - Gatter 108 geführt, die durch den umgekehrten Ausgang des ODER - Gatters Ή 4 teilweise freigegeben werden, sobald ein freier Anschlußkreis βθ ermittelt worden ist. Das Gatter, das von den mehreren Gattern 108 vollständig freigegeben ist, signalisiert an einem Datenmultiplexer 11O, welcher der Anschlußkreise βθ die in dem Schieberegister 128 für die Verarbeitung in dem Schieberegister 128 gespeicherten Daten erhalten soll (und auch die Datentaktimpulse während des Inform?tionsübertragungsintervalls vom UND - Gatter 1.26 erhalten soll).Während des nächsten Behandlungsintervalls für den Bedienungsanruf wird die in dem Schieberegister 128 enthaltene Information durch den Datenmultiplexer 110 entnommen und dem richtigen Anschlußkreis 60 für die unten beschriebenen Zwecke zugeführt.
Als eine Signalfunktion für den Anschlußwählkreis
Sv
wird ein Besetztsignal ( ICS - B/NB ) dem zentralen Rechner zugeführt, um den besetzt / frei - Zustand des Anschlußwählkreises zu signalisieren. Zu diesem Zweck wird ein Plip Flop 118 durch den Decoder 122 gesetzt, und zwar gleich zu Beginn seines Arbeitszyklus für den Wählerkreis 56, während bis jetzt unbehandelte Daten in den Schieberegistern 128 verbleiben (Kreis 56 nicht verfügbar), und sie werden durch den Decoder 122 gelöscht, nach dem diese Daten aus ihm herge-
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ORIGINAL INSPECTED
nommen worden sind (Kreis 56 verfügbar ). Der gesetzte Ausgang des Flip-Flop 118, welcher das ODER-Gatter Ho durchsetzt, enthält ein erstes Besetztsignal. Auch wenn alle Anrufkreise 60 besetzt sind, wird ein UND- Gatter 117 freigegeben, welches die Besetztbedingung durch das ODER - Gatter II6 an den zentralen Rechner 54 signalisiert.
Fig. 5 zeigt einen von mehreren gleichen Anschlußkreisen 60. Daten von dem Anschlußwählkreis 56, der Schieberegister 128 und des Multiplexers 110· (Fig.2) werden in die Anschlußkreis - Schieberegister 144 eingegeben und unter Steuerung von Zeitimpulsen auch dem Kreis 56 zugeführt. Die in den verschiedenen Ausgangszuständen der Schieberegister 144 vorhandenen Daten stellen die gewünschte Information für den Bedienungsanruf dar, sowohl original als auch abgeleitet, und zwar an vorbestimmten Stellen der Register, wenn die Zeitsteuerung vollständig ist.
Die Datentaktimpulse von dem Wählerkreis 56 werden auch in einem Zähler 146 gezählt, dessen Ausgangssignal in einem Decoder 148 decodiert wird, welcher ein Flip-Flop 149 im Anfangsteil einer zyklischen Operation für den Anschlußkreis 60 setzt. Das gesetzte Flip-Flop 149 enthält ein "Anschluß besetzt"- Ausgangssignal auf der Leitung I50, um den Besetzt-Zustand zum Anschlußwählerkreis 56 zu signalisieren. Zu der Zelt, in welcher die Register 144 voll geladen sind, setzt der Decode r 148 ein Flip^-Flop 152, welches ein "Leitungssuch"-Signal zu einem Leitungswählermodul 200
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aussendet, von denen mehrere in jedem der Anschlußkreise 60 vorhanden sind (in Fig. 2 ist der Einfachheit halber nur ein solcher Modul gezeigt).
Jeder der Leitungswählermodule 200 enthält ein Haupt-UND-Gatter 154 mit mehreren Eingangklemmen (von denen im allgemeinen mehrere gesperrt sind), die an die Leitungsgruppen-Identifikationsinformation angeschlossen sind, die in den Schieberegistern 144 gespeichert sind. Entsprechend wird das Informationsmuster in den Leitungsgruppen-Schieberegisterstufen teilweise das Gatter 154 in nur einem Modul 200 freigeben, während die Operation in den allen anderen Modulen blockiert wird. Es wird angenommen, daß die Leitungsgruppen Binäreingänge "101" in den Schieberegistern 144 gespeichert sind, um das in der Zeichnung gezeigte Gatter 154 freizugeben, dessen Eingänge nicht-gesperrt-gesperrt-nicht-gesperrt mit den Schieberegistern 144 verbunden sind. Das Gatter 154 wird ferner durch das "Leitungssuch" - Signal freigeben, das von dem gesetzten Flip-Flop I52 ausgesandt wird. Ferner sind den Besetzt-Zustand oder Nicht-Besetzt-Zustand der Systemleitungen beschreibende Signale (insbesondere solche Leitungen, zu denen der Modul 200 Zugriff hat) über Leitungen 170 mit UND-Gattern 1βθ verbunden. Mit den so beschriebenen Systemverbindungen arbeiten das UND-Gatter 154, der Zähler der Decoder I58, die UND-Gatter 1βθ und das ODER-Gatter 162 mit gesperrter (d.h. umgekehrter) Ausgangsklemme in einer
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Weise, wie sie in Bezug auf Pig. 2 oben beschrieben ist in Bezug suf die Elemente 102 , Io4, Io6, 112- und Il4, um den Zähler 156 und den Decoder 158 in einem Zustand zu verriegeln , in welchem ein freier Leiter der durch den Modul ?00 zugänglichen Test / nicht-Testleiter bh identifiziert..wird.
Die Ausgänge des Decoders 158 und des Gatters 154
steuern, wenn ein Blockierungssignal an den umgekehrten Aus-
t
gang des ODER - Gatters 162 geliefert wird, die Gatter 166 ( siehe die Gatter 108 in Fig. 2 ), so daß eine und nur eine Ausgangsleitung der Gatter 166 freigegeben wird. Die freigegebene Ausgangsleitung (angenommen, es sei dies die unterste Leitung 167 in der Zeichnung ) erregt eine Relaisspule 190, so daß die normalerweise offenen A- Kontakte 190- a und 190-b geschlossen werden.Hierdurch werden die a - b -Adern einer der System -Test/ nicht-Test- Leiter 66 verbunden ( die Leitung 66 im angenommenen Falle ) mit den a - und b - Leitern 192. ,
P
die dem Anschlußkreis zugeordnet sind.
Als nächste Funktion des Anschlußkreises 60, nachdem eine Verbindung zu einer der Systemleitungen 66 hergestellt worden ist, muß eine Verbindung zu dem bezeichneten Teilnehmer hergestellt werden.Zu diesem Zwecke ist ein Decoder 178 mit der die Art des Wähleramtes bezeichneten Information verbunden, die in den Schieberegistern 144 gespeichert ist. Der Decoder decodiert diese Information und liefert Steuersignale zu den verschiedenen Systemrufvervollständigungselernenten , die unten
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beschrieben sind, wodurch diesen Elementen signalisiert wird, ob sie in einer Ton- oder in einer langsamen oder schnellen Wählimpulsweise betätigt werden. Im einfachsten Falle ist ein Gerät für jede Art einer Signalisierung enthalten, und es wird ein solches Element durch den Ausgang des Decoders freigegeben, und zwar entweder durch elektronische Tastung oder auf elektromagnetischem Wege, wie z. B. durch Erregung eines besonderen Relais, das noch eines von mehreren Einrichtungselementen erregt (tatsächlich eine Reihe von Elementen, wie unten dargelegt ist).
Wenn ein Leiter (hier der Leiter 66 ) belegt wird, ist ein Ausgang der Gatter 166 hoch, wodurch ein Signal am Ausgang eines ODER-Gatters 164 erzeugt wird. Der Ausgang des ODER-Gatters 164 gibt teilweise ein UND-Gatter 168 frei, das darauf Systemtaktimpulse zu einem Zähler 174 hindurchläßt. Der Zähler 174 und folgender Zählerzustanddecoder Ί76 erregen nacheinander Funktionskreise 18O, 182, 184, 186 und 187, so daß ein Wählen oder eine andere Signalisierung dem ausgehenden Leiter 66 aufgedrückt wird, um den Teilnehmer anzuwählen und dessen Kabelpaar über sein Wähleramt 70 zu belegen. Eine solche automatische Wähleinrichtung ist vollständig in der Patentanmeldung ... P 23 33 535.5 vom 2.7.73 beschrieben. Ein Detektor I80 in normalem Zustand wird zunächst erregt, um die a - b - Adern der Leitung 66 zu prüfen (hiermit über die geschlossenen Relaiskontakte I90 - a und 190-b und die Anschluß a-b- Leiter 192.^ verbunden), ob ein Normalzustand herrscht, d.h. ob die normalerweise auf einer Leitung
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vorhandenen Spannungen vorhanden sind, wenn diese für das Wählen zur Verfügung steht (dies bestätigt die Verfügbarkeit der Leitung). Der Normalzustanddetektor 18O kann somit Spannungsvergleicher zur Prüfung der Potentiale auf den a-b-Adern enthalten, und er kann ferner Koinzidenzgatter und ein Flip-Flop enthalten, um einen "Hörer abgenommen" - Kreis 182 zu erregen, um eine " Hörer abenommen " - Bedingung zu simulieren, wenn der Normalleitüngszustand verwirklicht ist.
Der "Hörer abgenommen" - Kreis 182 antwortet auf ein Freigabe signal vom Detektor 18O und auf das durch einen geeigneten Ausgang des Decoders I78 signalisierte richtige Zeitintervall durch Erzeugung eines "Hörer abgenommen" Signals zur Leitung, um eine Bedienung von dem angeschlossenen Wähleramt anzufordern. Wie wiederum in der oben angegebenen Anmeldung erwähnt, kann der "Hörer abgenommen"-Kreis 182 einfach ein Relais enthalten, welches etwa 600.0hm zwischen die a - b - Adern 192-^ schaltet.
Wenn die "Hörer abgenommen"-Bedingung einmal hergestellt ist, ermittelt ein Wähltondetektor 194, der in seiner Konstruktion sich ändert mit der Art des Wähleramtes, (der Detektor 194 kann einfach spannungsempfindliche Komparatoren enthalten, ähnlich dem Detektor ISO für ein Schalttafelamt) die Anwesentheit einer Wähltonbedingung und antwortet hierauf durch Freigabe eines automatischen Wählers 186.
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Der vähler 186 irgendeiner üblichen Konstwktion antwortet auf das Freigabesignal vom Detektor 184, indem er anfängt zu wählen oder in anderer Weise die Teilnehmernummer, die in den Registern 144 gespeichert ist, signalisiert. Schließlich ermittelt ein Durchschaltedetektor 187, der in ähnlicherweise an die a - b - Leiter l8? angeschaltet ist, die Spannungsumkehr - Bedingung (oder andere Bedingung) beim Durchschalten und bewirkt ein Ausgangssignal "SR" auf einer Leitung I89, welches signalisiert, daß die Durchschaltung er_ folgt ist. Dieses SR-- Signal auf der Leitung 189 wirkt als Bedienungsanruf für den aussendenden Anschlußkreis 60 zu dem Systemprüfkreis 62. Der freigegebene Bedienungsanruf auf der Leitung 189 erregt auch ein Relais 19.4, welches normalerweise offene Kontakte 194 - a und 194 - b schließt, so daß eine Verbindung hergestellt wird durch die a - b - Leiter 196 vom Teilnehmer über die Kontakte 194 - a, b, die Leiter 192. , die Leitung 66 und das Wähleramt 70 des Teilnehmers. Die Leiter I96 sind mit dem Systempüfkreis 62 so verbunden, daß der Prüfkreis Zugriff hat zu der Teilnehmerleitung, so daß eine Prüfung oder ein Abrufen möglich ist.
Es wird noch bemerkt, daß Flip - Flop - Schaltungen und dergl. in dem Anschlußkreis 60 enthalten sind, die entsprechend den verschiedenen funktionellen Operationen gesetzt sind , durch ein Löschsignal(CLR), das durch den Prüfkreis 6? bei Abschluß des Gesamtprozesses für die Teilnehmer-
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prüf - oder Abrufoperation, die durch den Kreis 6o in Gang gesetzt worden ist, ausgesendet wird, gelöscht werden.
Wie ferner in der vorgenannten schwebenden Patentanmeldung erwähnt, wird der Zeifcsperirschaltkreis I90 erregt, falls der Betrieb des Wähltondetektors 184 oder des Durehschaltedetektors τ 87 nicht rechtzeitig bewirkt werden sollte. Wenn eine solche übermäßige Verzögerung auftritt, schaltet der Zeitsperrschaltkreis 190 den Zähler 174 auf seinen Ausgangspunkt in der Folge des automatischen Wählzyklus zurück , um einen neuen Versuch zur Vervollständigung der Verbindung zu den betreffenden Teilnehmern in Gang zu setzten.Mit dem Zeitsperrschaltkreis 190 kann ein zusätzlicher Zähler verbunden sein, um ein Alarmsignal auszusenden oder um ein/«Teilnehmerzyklus zu überspringen, nachdem eine vorbestimmte Anzahl erfolgloser Anrufersuche gemacht worden ist.
In Fig. 4 ist der Prüfkreis 62 des zusammengesetzten Systems nach Fig. 1 dargestellt.Die Bedienungsanrufe auf den Leitungen 189 von .jedem von mehreren Systemanschlußkreisen werden als ein Eingangssignal auf ein zugeordnetes UND -Gatter einer Reihe UND - Gattern 220 gegeben .
Die Gatter 220, ein ODER - Gatter 2?4 mit gesperrtem Ausgang und ein UND - Gatter 214, ein Zähler 216 und ein Decoder 218 arbeiten in einer Weise, wie sie oben in Bezug auf die entsprechenden Elemente 112, Il4, Io2, Io4 und I06 ( Fig.2)und I60, 162,154, 156, 158 (Fig. J) beschrieben worden
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ist, um den Zähler 216 und den Decoder 218 zu verriegeln auf einem Zustand, welcher einen bestimmten der Anschlußkreise, welcher den Bedienungsanruf durchführt, identifiziert. Die Ausgangssignale des Decoders 2-18 werden mit Gattern 228 verbunden (siehe das Gatter 108 in Fig. 2 und Λ 66 in Fig. 3) so
nur daß der Ausgang des Gafcters 228 eine und/eine von mehreren Relaisspulen 250 betätigt (es wird angenommen, daß dies die Spule 250. ist). Die Leiter I96. vom Anschlußkreis βθ, welche den Bedienungsanruf bewirken, werden dadurch durch die freigegebenen A - Kontakte 250 - a - 250 - b mit den a - b- Adern 21K) im Prüf kreis 62 verbunden.
Nachdem eine Verbindung hergestellt ist, wird ein UND -Gatter 234 teilvreise freigegeben, umHaupttaktimpulse zu einem Zähler 256 durchzulassen, dessen Ausgang an einem Decoder 238 angeschlossen ist. Der Decoder 238 ruft Zeitgeber - Folge- Signale für die verbleibenden Funktionen des Prüfkreissystems hervor. Bei der weiteren Betrachtung der Operation des Decoders 238 wird ein Dafeenmultiplexkreis 230 gespeist mit Dateneingaben mit den Operationscode, die in den Registern 144 jedes der Anschlußkreise 60 gespeichert sind, und mit Steuersignalen mit den Anschlußkreiswählerausgängen der Gatter 228 gespeist.Infolgedessen ist nur der Operationscode des Anschlußkreises 60, der dann durch den PrUfkreis 62 ausgewählt ist,am Ausgang des Multiplexers 230 vorhanden und mit dem Eingang des digitalen Decoders 238 ver-
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Runden. Die Ausgangssteuersignale, die durch den Decoder erzeugt sind, bewirken somit eine Verteilung von Steuerbefehlfolgen in Übereinstimmung mit dem Ausgang des Zählers 2J>6 ( Zeifc)und demAusgang des Multiplexers 230 (gewünschter Operationscode) . Wie es sich aus der folgenden Beschreibung ergibt, bewirkt der Operationscode wirksam eine Auswahl der Operationen.. die durch den Prüfkreis nach Fig. 4 auszuführen sind, und zwar in Abhängigkeit davon, ob der Prüfkreis eine Leitungsprüfung oder einen Teilnehmer abruf oder beides bewirken soll.
Bei einer wirklichen Prüffunktion wird während eines ersten Zeitintervall ein Wechselstromprüfkreis 280 zwischen die a -b - Adern 24o geschaltet (und/oder zwischen jeden solchen Leiter und Erde), um zu bestimmen, ob ein Wechselstrompoten-' : ■ tial vorhanden ist ( wie wenn ein Teilnehmerpaar zufällig auf die Leitungsspannung geschaltet ist). Zu diesem Zweck kann eine Zuleitung an einer Decoderausgangsleitung 239 eine Relaispule 283 erregen, um die Primärwiklung eines Transformators 28? an a - b -Adern 24o anzuschließen .Wenn auf den Leitern ein Wechselstrompoten ti al vorhanden ist, erzeugt die in der Transformatorsekundärwiklung erzeugte Spannung ein positives Potential in einem Spitzendetektor 284, welcher einen S^annungsvergleicher 285 schaltet. Das sich an dem Vergleicher 285 ergebende Ausgangspotential durchsetzt UND -Gatter 290, das während der Arbeitszeit des Wechselstrom - Prüfkreises 280 durch einen Inwerter 288 freigegeben wird. Diese Information wird verwendet,
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um ein Flip - Plop 292 zu setzen, das für die Datenspeicherung benutzt wird. Wenn ein Wechselstrompotential vorhanden ist, wird das Flip- Flop 292 gesetzt, und es wirkt über ODER Gatter 300, um den Zähler 236 rückzustellen, und alle verbleibendeaPrüf - und oder Abrufoperationen im Hinblick auf die erhaltene gefährliche Bedingung zu überspringen. Der Zähler 236 schaltet unmittelbar in eine Datenausgabebetriebsart, die unten im einzelnen beschrieben wird, um eine Anzeige der fehlerhaften Wechselspannung zu geben. In normalen Fällen aber, in denen kein Wechselstrom_potential vorhanden ist, wird das Gleichstrompotential nicht durch den Spitzendetektor 284 zum Komparator 285 geleitet, so daß das Flip - Flop nicht gesetzt wird.
Als nächste Funktion'(nur ein Teil von dieser wird für eine Abruf opera tion ausgeführt), werden'hmehrere Gleichstrom - Bedingungsprüfkreise 302 an die a - b - Adern 2*K) geschaltet, um mehrere Ausgangssignale zu erhalten, welche die Spannungspegel auf den a - b - Adern charakterisieren, z.B. über geeignet vorgespannte Spannungskomparatoren.Die Ergebnisse dieser Prüfung werden in mehreren Flip - Flop - Schaltungen 304 (oder in einem Register oder in einer Verriegelung) gespeichert.
Als ersten Gleichstromtest prüft die Schaltung 302 die a-b-Adern 3o4 auf eine Besetzt - Bedingung für die Teilnehmerleitung(angezeigt z.B. in einem Schalttafelamt durch einen ge-
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erdeten a-Leiter und durch -48 Volt auf einem b-Leiter) es wird daran erinnert, daß der frühere "besetzt"-Test für die Leitung 66 und nicht für den Teilnehmerapparat durchgeführt worden ist. Wenn die Leitung als besetzt festgestellt worden ist, wirkt das Besetzt-FrUf-Flip-Flip 304 über das ODER-Gatter 300 in einer Weise, wie sie oben in Bezug auf das Flip-Flip 292 zum Fortschalten (d.h. Voreinstellen) des Zählers zum Überspringen der verbleibenden Tests beschrieben worden ist. Die vollständige Anordnung zur Durchführung der Gleichstromtests ist im einzelnen bereits in der genannten schwebenden Anmeldung erläutert. (P 23 33 535-5 vom 2.7.1973).
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Im Anschluß an die Besetzt-Prüfung der Teilnehmerleitung verzweigt sich die Funktion des Prüfkreises 62 in zwei unterschiedliche Arbeitsweisen, was davon abhängt, ob der Operationscode signalisiert, daß ein Teilnehmertest oder ein Teilnehmerabruf gewünscht wird (das System kann natürlich auch einen Operationscode enthalten, der beide Punktionen ausführt). Es wird zunächst die Prüfungsoperation behandelt. Es werden Gleichstromprüfungen, wie oben beschrieben, durch die Einrichtung auf der Teilnehmerleitung durchgeführt. Der Decoder 2^8 aktiviert über die Zeitgeber-Verteilerleitung 259 eine Kurzschluß-Prüfeinrichtung 308, welche mit den a- und b-Adern 240 verbunden ist und diewährend der der Kurzschlußprüfung zugewiesenen Zeitspanne ein Flip-Flop 310 setzt, wenn eine Kurzschlußbedingung besteht. Eine Kurzschluß-Prüfeinrichtung ist in der oben genannten schwebenden Anmeldung gezeigt. Sie kann in einfacher Weise einen Vergleicher'enthalten, dessen relative Amplitude der Eingangssignale vari&rt, wenn ein Teil des mit einem Komparatoreingang -verbundenen Spannungsteilern durch einen Kurzschluß zwischen den a- und b-Adern kurzgeschlossen ist • · (oder wenn ein Kurzschluß zwischen einer Ader und Erde best eh-1).
Ein Kapazitätsprüfkreis 320 wird als nächstes erregt, um quantitativ die Kapazität der Teilnehmerleitung zu ermitteln. Die Einrichtung J20 kann in einfacher Weise eine Span-
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nungsquelle und einen Widerstand 322 enthalten, der an die a- und b-Adern 240 angeschlossen ist und diese Leitung mit einer Zeitkonstante auflädt, die teilweise bestimmt wird durch die Leitungskapazität. Die Einrichtung 520 enthwält ferner einen Analog-Digital-Umsetzer 324, der die augenblickliche Spannung an der Leitung zu einem bestimmten Zeitpunkt abtastet, der durch einen Zeit-Abtast- und Haltekreis 525 bestimmt wird. Die digitalen Ausgänge des Analog-Digital-Umsetzers 324 werden in eine Verriegelung 326 eingegeben. Für den Fachmann 1st es selbstverständlich, daß andere interessierende Prüfungen gleichfalls ausgeführt werden können.
Für ein Teilnehmerabrufen können die durch die Einheit 302 (eine andere als beim besetzten Teilnehmer)und durch die Schaltungsanordnung 308 und 320 durchgeführten Tests weggelassen worden. An ihror Stelle wird, wie es durch die Signale auf der Ausgangs- Verteilerleitung 239 des Decoders 238, die eine Decodierung über den Operationscode und die Operationszeit bewirkt, bestimmt ist, zunächst ein Tongenerator 400 durch die Leitung 239 erregt, um den a- und b-Adern 240 einen Ton oder ein Tonmuster zuzuführen, wobei diese Adern durch die entsprechende Leitung 66 und das Wähleramt 70 unmittelbar mit dem Teilnehmer-Aderpaar und dem Teilnehmerapparat verbunden sind. Wie weiter unten im einzelenen ausgeführt, aktiviert
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der Ton oder das Tonmuster eine Abruf e.-.r)richtu.ng an dar Teil«· nehnierstatien über einen dort angeordneten Modulator 34, wodurch bewirkt wird, daß c'^r ModMl^oi' Signale üpseugt (angenommen ein kodierter Ton) , welche zu «inem Enipi'£.aes-Modul-&- tor/Deraodulator 402 l\a frU?i^;.is 6ä g'Azn&sn. Mo ΐωνΰϊι den Modulator/Demodulator i;-02 empfangüii? ■j'Oi^igr/ali'cIje^ weloht aufeinanderfolgende Dekadan von Q^briVichswessoi-^instsllung-in oder dergleichen charakterieieren^ we^sn von einem ubli3hen. Tondecoder 4o4 empfangen und in einen %-aiis «10 «Cc-dö decodi^rt, Der Ausgang des Decoders 4c4 wird fNi;n in aii;äri5 rorm ungciwandelt; äureh einen Deziniai-Bineir-iVrnv/aniile".'5 --iCj^D'ür Ausgang ties Umwandlers 4ö3 wird in ein Register -06 si^ge^^sn xiv»d daraus für eine Speicherung in einer v->r. κ^^ϊγ^ϊ^'Ώ VQi'riegelirngen 4O8 ausgetastet*
Somit wird sowohl fü/* den CJestvorgo'-s als auch für den Abrufvorgang die Information in inehrs^-^i ?ji5riö5sIiOTger: euer Flip-Piop-Schaltungen 292,30^,310,^-26 '.nvi/oaer hoB gespeichert,,
Im Anschluß an die Ausführung aller Sahri'cts des Prüf» kreises 62, der m4rfc äer Teilnehmereinrichtyng s«geordnet·. ist, wird die gespeicherte Information aus dem Speicher-Flip-Flop oder aus den Verriegelungen durch einen Multiplexer 530 in den Anschlußwahlkreis 56 {2) gebracht und von hier über die Datenleitung zwischen dem zentralen Re-ehner ^A des Kreises
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zum Rechner. Außerdem werden zum zentralen Rechner "Literale" gebracht, d.h. die behandelten und unbehandelten Daten, die für die Erzeugung einer vollständigen Ausgangsanzeige erforderlichsind. Diese Information enthält eine Quelle (d.h. anfordernde Eingangsklemmenidentität, Teilnehmernummer, Leitungsgruppeninformation und dergleichen). Diese Information wird dannjdurch den zentralen Rechner ^k der geeigneten Ausgangsklemme oder den geeigneten Ausgangsklemmen zugeführt, und zwar für einen Druckvorgang oder für eine Katodenstrahlröhrenanzeige oder dergleichen.
Schließlich arbeitet der Decoder 238 des Prüfkreises 62 über eines von mehreren UND-Gatter 201, um einen Löschimpuls (CLR) auszusenden zu dem besonderen Anschlußkreis 60, der gerade einen Operationszyklus inJGang gesetzt hat, um alle Zähler, Flip-Plpp-Schaltungen und dergleichen in diesem Kreis 60 zu löschen, der somit in seinen verfügbaren Zustand zurückkehrt und einen neuen Operationszyklus unter Steuerung des Anschlußwählerkreises 56 auszuführen.
In Fig.5 ist eine Modulator- und Meßanordnung 85,9$ gezeigt, die an den verschiedenen Teilnehmerstationen angeordnet sind, die oben in Bezug auf Fig# 1 allgemein beschrieben worden sind und die auf Abrufbefehle in der Weise antworten, wie es in Bezug auf den Prüfkreis 62 nach Fig.4 dargelegt
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worden ist. Um eine Abruffolge am Ort des Teilnehmers in Gang zu setzen, liefert der Tongenerator 400 der Prüfeinrichtung 62 einen Ton oder ein Tonmuster an die Teilnehmerleitung, welcher durch einen Tondecoder 96 decodiert wird, der wiederum einen' selbsterregten Schrittschalter 92 triggert. In an sich bekannter Weise antwortet der Schrittschalter 92 auf den Triggerimpuls durch Ausführung einer (und nur einer) vollständigen Drehbewegungsfolge, wodurch ein Potential nacheinander über einen Schaltkommutator zu jeder von mehreren Sehalterausgangsklemmen geliefert wird.
An den Teilnehmerstati onen sind mehrere Meßgeräte 95-j . · · · 95n angeordnet, wobei das Meßgerät .95. so dargestellt ist, daß es i Informationsdekaden und das Meßgerät 95nk'Dekaden enthält. Die Meßgerätdekaden können Zahnräder üblider Meßgeräte enthalten., mit denen ein elektrischer Ausgang gekuppelt ist, und zwar in Form eines Kommutators, der so angeordnet ist, daß er einen geeigneten von 10 Kontakten berührt. Um die Lage jeder Dekade jedes Meßgerätes zu dem empfangenden Modulator 402 des Testkreises zu signalisieren, liefert der Schrittschalter 92 ein vorher bestimmtes Potential zu dem Kommutator jeder Dekade der verschiedenen Meßgeräte, wobei die " 0 "...." 9 "-Ausgangslagen jedes der Meßgerätedekaden miteinander verbunden sind. Ferner sind die gemeinsamen Verbindungen der 10 Meßgerätedekaden Ausgangsklemmen mit den 10 Eingangskanälen " 0 "...." § .{'· des Tongenerators 94 verbunden. Somit erregt
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das dsm Kommutator jeder Meßgerätdekade zugeführte Potential wiederum einen (und nur einen) von den Tongeneratoreingangskanälen. Infolgedessen liefert der Tongenerator 9^ eine Reihe von Tönen an die Teilnehmerleitung für eine Verbindung zu dem empfangenden Modulator 402 des Testkreises 62 um die Meßgerätverbrauchsinformation in den Testkreis zu überführen, so daß hier die Ergebnisse ausgedruckt werden können.
Die zusammengesetzte Einrichtung nach den Fig.1 bis 5 ist so beschrieben worden, daß sie auf eine Teiinehmeridentität und auf besondere Funktionseingangsbefehle antwortet, und zwar entweder durch Prüfung der Teilnehmerleitunge.n auf verschiedene Fehlerbedingungen und/oder daß sie automatisch Übertrager, Meßgeräte oder dergleichen an den Teilnehmerorten abruft. Es werden dadurch Ausgangsanzeigen des Prüf oder Abrufvorganges geliefert. Ferner wird eine solche Prüfung und/ oder ein solcher Abruf nur dann durchgeführt, wenn die Teilnehmer- und Leitungseinrichtung nicht anderweitig belegt ist. Ferner wird über Prüfleitungen oder Nlchtprüfleitungen bewirkt, daß ein Teilnehmer so wenig wie möglich belästigt wird.
Die oben beschriebene Einrichtung ist ein Beispiel, das die Prinzipien der Erfindung darstellt. Verschiedene Abänderungen und Anpassungen könnaileicht vorgenommen werden, ohne daß der Erfindungsgedanke verlassen wird.
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1.) Gerät zum Feststellen des Leitungszustandes von Teilnehmerleitungen, gekennzeichnet durch einen digitalen Rechner (54), durch eine Eingabevorrichtung (10), die mit dem Rechner verbunden ist und die dem Rechne^fceilnehmer Identifizierungsnummern zuführt, durch eine Vorrichtung zur Bestimmung der durch die Eingabevorrichtung für die Jeweilige Teilnehmernummer gewünschten Operation, durch mehrere besondere Verbindungsleitungen (66), von denen jede so ausgebildet ist, daß beim Wählen eines Teilnehmerapparates (82) dieser kein Rufseichen abgibt, durch eine Teilnehmer-Wahleinrichtung, die auf in den Rechner eingegebene Informationen anspricht und einen gewünschten Teilnehmer über eine der besonderen Verbindungsleitungen anwählt, durch eine Prüfeinrichtung,(62) und durch eine Einrichtung, welche selbsttätig die Prüfeinrichtung mit den besonderen Leitungen verbindet.
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung (62) eine Vorrichtung enthält, welche selbsttätig nacheinander mehrere Prüfungen der mit ihr verbundenen Teilnehmerleitungen ausführt.
    3. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere Teilnehmerstationen (82), die mit den besonderen Leitungen (66)
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    verbindbar sind, durch mehrere an den Teilnehmerstationen angeordnete Signalquellen, durch einen Modulator an den Teilnehmerstationen, der wahlweise eine Verbindung von der Signalquelle zur Teilnehmerleitung freigibt, durch eine Vorrichtung, welche den Modulator in Gang setzt und durch eine Einrichtung welche die von dem Modulator übertragene Information aufnimmt.
    4. Gerät nach Anspruch 2 oder 5* dadurch gekennzeichnet, daß eine Eingabevorrichtung vorgesehen ist, die selbsttätig mehrere Teilnehmerinformationsbefehle an den Rechner eingibt.
    5. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die besonderen Leitungen (66) und das Teilnehmerkabelpaar (240) belegende Einrichtung mehrere Anschlußkreise (60) enthält, die je eine Vorrichtung zum Belegen wenigstens eines Teilnehmerapparates der besonderen Leitungen enthält, daß eine Anschlußwählschaltung (56) vorgesehen ist, die eine auf die Ausgangssignale des Rechners (54) ansprechende Einrichtung enthält, daß jede der Wählschaltungen (60) eine auf eine der belegten besonderen Leitungen (66) ansprechende Einrichtung enthält und über diese belegte besondere Leitung das mit dem durch die Eingabevorrichtung identifizierte Teilnehmerkabelpaar belegt.
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    6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich eine Prüfeinrichtung (62) enthält, die über eine der Wähl schaltungen (60) mit einem Teilnehrnerkabelpaar (240) verbunden ist, und daß die Prüfeinrichtung (62) eine Einrichtung enthält, welche in Abhängigkeit von der durch den Rechner signalisierten Arbeitsweise Operationen ausführt,
    7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung zusätzlich mehrere Ausführungseinrichtungen enthält, welche mehrere das belegte Teilnehmerkabelpaar kennzeichnende elektrische Parameter prüft, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die nacheinander jede Ausführungseinrichtung freigibt.
    8. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung eine Einrichtung enthält, welche das durch die Eingabevorrichtung identifizierte Teilnehmerkabelpaar wählt, daß mehrere Signalquellen und Antwortgeräte vor ■ gesehen sind, die mit mehreren Teilnehmerkabelpaaren verbunden sind, daß die Antwortgeräte eine Einrichtung enthalten, die auf einen dem Teilnehmerkabelpaar durch die Prüfeinrichtung zugeführten Abfragebefehl der Prüfeinrichtung den Zustand der Signalquelle übermittelt.
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    9. Gerat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalquelle wenigstens einen Gebrauchsmesser (utility meter) enthält, daß das Antwortgerät einen selbsterregten Schrittwähler und eine durch einen von der Prüfeinrichtung gelieferten Wechselstromton freigegebene Vorrichtung zur Steuerung des Schrittwählers enthält, daß der Gebrauchsmesser eine elektrische Ausleseeinrichtung enthält, die wiederum die Ausgangssignale des Schrittwählers abfragt, und daß ein Tongenerator vorgesehen ist, der auf das elektrische Ausgangssignal des Gebrauchsmessers anspricht und der Prüfeinrichtung signalisiert.
    10. Gerät nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Wählschaltungen jeweils mehrere Eingangssteuerleitungen enthalten, die den Verfügbarkeitszustand der besonderen zugänglichen Leitungen signalisiert, daß eine zeitgesteuerte Wählschaltung vorgesehen ist, welche eine freie zugängliche Leitung wählt und einen elektrischen Ausgang der gewählten Leitung bewirkt.
    11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, welche die Teilnehmerleitung signalisiert und belegt, in jeder der Wähl schaltungen "Hörer abgenommen11-Schaltungen, Wähltonmessgeräte, automatische Wähler und Durch-
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    schaltmessgerate enthält.
    12. Gerat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,daß jede Wählschaltung ein Schieberegister, Impulsgeber zur Austastung der Information aus der Anschlußwählschaltung in das Schieberegister und eine Vorrichtung enthält, welche der Anschlußwählschaltung den Verfügbarkeitszustand der Anschlußschaltung signalisiert.
    15. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungswähler jeder Anschlußwählschaltung ein Koinzidenzgatter, einen zyklisch durch das Koinzidenzgatter erregten Zähler eine Vorrichtung zur Dekodierung des Ausgangszustandes des Zählers und zusätzliche Koinzidenzgatter enthält, die auf die Ausgangssignale des Decoders und auf die von den die Verfügbarkeit der Leitungen signalisierenden Steuerleitungen ansprechen und das Koinzidenzgatter blockieren.
    1^- Gerät nach Anspruch 1j5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die auf das Ausgangssignal des Leitungswählers anspricht und eine der besonderen Leitungen belegt.
    15. Gerät nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußwählschaltung eine Eingabevorrichtung enthält,
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    welche den Verfügbarkeitszustand der verschiedenen Anschlußschaltungen signalisiert, und daß eine Wähleinrichtung zur Auswahl einer verfügbaren Anschlußwahlschaltung vorgesehen ist.
    16. Gerät nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußwählschaltung ein Schieberegister und eine Einrichtung zur Zeitsteuerung der von der zentralen Recheneinheit verarbeiteten Information in das Schieberegister der Anschlußwählschaltung enthält, welches auf ein durch die zentrale Recheneinheit geliefertes Unterbrechungssignal anspricht.
    17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußwählschaltung eine mehrfach ausnutzende (multiplexing) Einrichtung enthält, die auf ein die Anschlußwählschaltung identifizierendes Ausgangssignal der Anschlußwählschaltung anspricht und eine in dem Schieberegister der Anschlußwählschaltung gespeicherte Information in die durch die Wählschaltung identifizierte Anschlußschaltung liefert.
    18. Gerät nach Anspruch I7» dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußwählschaltung ein Koinzidinzgatter, einen durch das Koinzidenzgatter zyklisch erregten Zähler, einen mit dem Ausgang des Zählers verbundenen Decoder und mehrere zusätzliche
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    Koinzidenzgatter enthält, die auf die Ausgangssignale des Decoders und auf die den Anschlußverfügbarkeitszustand signalisierende Einrichtung ansprechen und das Koinzidenzgatter blockieren.
    19. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußwählschaltung ferner eine Einrichtung enthält, welche den Verfügbarkeitszustand der zentralen Recheneinheit signalisiert.
    20. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schalt_matrix mit einer Einrichtung zur Herstellung von Verbindungen zu den besonderen Leitungen vorgesehen ist, daß wenigstens ein Wähleramt zwischen die besonderen Leitungen und die Teilnehmerleitungen geschaltet ist, daß die zentrale Recheneinheit eine Einrichtung enthält, die auf die Eingangssignale anspricht, die auf die durch die Vorrichtung zur Erzeugung von die Teilnehmeridentität, die Leitungsgruppen-Bestimmungen, durch die eine Teilnehmerleitung belegt wird, die das Teilnehmerwahleramt charakterisierende Information und die den gewünschten Operationscode enthaltenden Ausgangssignale anspricht, daß eine Anschlußschaltung zwischen die zentrale Recheneinheit und die Schaltmatrix geschaltet ist, daß die
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    Anschlußschaltung eine Einrichtung entha.lt, welche eine den durch die zentrale Recheneinheit signalisierten Grenzwertbedingungen genügende Leitung belegt, und daß eine über die belegte besondere Leitung erregbare Einrichtung vorgesehen ist, welche das Teilnehmerleitungspaar belegt durch Signalisieren des Teilnehmerwähleramtes entsprechend der Teilnehmer-Identifizierungs-Information und der das Wähleramt signalisierenden Parameter, die von der zentralen Recheneinheit geliefert werden.
    21. Gerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichent, daß eine Prüfeinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit eines Datenanforderungssignals von der Anschlußschaltung erregt wird, um die elektrischen Parameter der Teilnehmerleitung zu prüfen.
    22. Gerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prüfeinrichtung vorgeshen ist, die in Abhängigkeit eines Datenanforderungssignals erregt wird, das von der Anschlußschaltung geliefert wird, um die Teilnehmerleitung zu wählen.
    23. Gerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß mit wenigstens einem Teilnehmerapparat der Teilnehmerleitun-
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    gen Modulatoren verbunden sind, von denen jeder eine Einrichtung enthält, welche ihn in Abhängigkeit von der Prüfeinrichtung ausgehenden Befehlen in Betrieb setzt.
    24- Gerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschaltung mehrere Anschlußkreise und eine Anschlußwählschaltung enthält, welche von der zentralen Recheneinheit zugelieferte Datenanforderungen an die verschiedenen Anschlußkreise verteilt.
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